Beiträge von Larry

    Sven Leuenberger ist eine SCB Legende, sein Leibchen hängt unter dem Dach. Er war nach seiner Karriere 14 Jahre (!) in div. Funktionen beim SCB, in der Zeit war der SCB immer erfolgreich. In der Zeit musste er neben dem sagen wir mal charismatischen Marc Lüthi funktionieren, nur schon dafür sollte er in die IIHF Hall of Fame kommen!

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    Schade haben sie beim FCZ nicht an Magnin festgehalten!

    Wir wären zwar in der Zwischenzeit bis in die Promotion League abgestiegen, aber he: Hauptsache man hält am Trainer fest!

    Das was jetzt unter Breitenreiter passiert ist eh nur von kurzer Dauer, nachher geht es im alten Stil weiter......

    Ironie off!

    wie gesagt, er hat auch in bern nicht performt. war da permanent unter dauerkritik und praktisch jedes saisonende vor dem aus.

    :rofl:

    Ja klar.....Meister 2010, 2013 und 2016. 2016 trat er als Sportchef zurück damit sein Bruder Lars den Coach machen konnte und die von Sven zusammengestellte Mannschaft zum Titel führen konnte.

    Danke fürs Posten!

    Endlich einmal ein Journalist, welcher es genau richtig sieht und von der üblichen Stammtischforderung "wenn es nicht läuft muss immer der Trainer gehen" abweicht!

    :rofl:

    Genau mein Humor! Simon Graf, der unbedingt Crawford weg haben wollte, der Wallson Fan #1!

    Der Stammtischbruder himself: "Jetzt ist es zuallererst einmal am Team, zu zeigen, was in ihm steckt" mimimimi......

    Schon lustig, es sind vor allem jene die SL weg haben wollen die Wallson und Grönborg behalten wollten/wollen....

    Irgendwann kommt SL schon auch unter Druck, denke aber der Zeitpunkt ist noch nicht da:

    Wallson wurde von Salis verpflichtet, den musste er übernehmen. Dann hat er Wallson entsorgt und Kossmann eingestellt: Meister!

    Dann hat der Aubin eingestellt und musste wohl auf Druck (Zahner?) diesen entlassen weil man ADC einstellen wollte.

    Nun hat er Grönborg eingestellt, funktioniert bis jetzt nicht.

    Bleibt die Frage was SL überhaupt alleine entscheiden kann und wie viel ihm PZ, WF, PS reinquatschen, sei es bei Anstellungen oder bei Entlassungen. Werden wir wohl nie erfahren!

    Du bist ein SL Hasser!:mrgreen: Er hat genügend Titel gewonnen (auch einen beim ZSC!) um zu beweisen das seine Arbeit funktioniert!


    Bitte nicht mit anderen Clowns kommen die noch NIE etwas gewonnen haben und die Ausrede bringen sie hätten halt weniger Geld zur Verfügung......

    Der FC Zürich überwintert wohl als Leader – und hat noch stille Reserven. Kann dieser FCZ sogar Meister werden?

    Nur nicht abheben. Unter dem Radar weiterfliegen, weiter, immer weiter. Das scheint die Losung des FC Zürich zu sein, der zuletzt fünf Mal in Serie gewonnen hat. Analyse eines Höhenflugs.

    Fabian Ruch (NZZ)


    Immer wieder Jubel: der FCZ und Wilfried Gnonto.

    Immer wieder Jubel: der FCZ und Wilfried Gnonto.

    Valentin Flauraud / Keystone

    Es gibt ein paar passende Bilder aus den letzten Wochen, die sich zu einem hübschen Filmchen zusammenschneiden liessen, damit sie die Stimmungslage im FC Zürich wiedergeben. Das Video aus der Kabine nach dem 1:0 gegen YB, als der Trainer André Breitenreiter aus der Quarantäne zu den Spielern sprach, zwei Freitage ausrief und grenzenlosen Jubel auslöste. Oder die Feierlichkeiten mit strahlenden Gesichtern im Letzigrund nach den Erfolgen gegen YB und Luzern. Oder Breitenreiter, wie er bei jeder Gelegenheit erklärt, der FCZ habe noch einen weiten Weg zu gehen und denke nicht an den Meistertitel.

    Und ganz frisch: der selbstkritische Torhüter Yanick Brecher am Samstagabend nach dem souveränen 3:1-Sieg in Lausanne am TV. Er sagte: «Diese Leistung war eines Leaders nicht würdig. Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv und zu wenig konzentriert.»

    Freude und Leidenschaft, Demut und Hunger. Diese Ingredienzien stehen für den Höhenflug des FCZ. Fünfmal in Serie hat er gewonnen, er dürfte die Winterpause als Leader verbringen. Beim 3:1 in Lausanne erzielte der erst 18-jährige Wilfried Gnonto zwei Tore vor der Pause. Noch vor ein paar Wochen war er beim 2:1-Sieg bei Servette eingewechselt und ausgewechselt worden – und hatte geweint.

    Immer deutlicher stellt sich die Frage, die man im Verein nicht gerne hört: Kann dieser FCZ Meister werden?

    Die neue Bodenständigkeit

    Breitenreiter wird mit Recht als Baumeister des Erfolgs angesehen. Der Trainer hat das Team stabilisiert, er hat ihm ein funktionierendes 3-4-1-2-System verpasst, er hat verunsicherte Spieler wie den Stürmer Assan Ceesay aufgebaut. Zudem hat der FCZ im Sommer mit Adrián Guerrero (links) und Nikola Boranijasevic (rechts) endlich die Aussenpositionen sinnvoll besetzt.

    Und Breitenreiter hat das Kader in der Breite so stark verbessert, dass man sogar den Eindruck erhalten könnte, dieses Team besitze stille Reserven. Die erfahrenen Moritz Leitner, Akaki Gogia und Marc Hornschuh, aber auch das einst grosse Talent Ante Coric, der Leader Blerim Dzemaili sowie Aiyegun Tosin, der womöglich beste Stürmer, sie haben teilweise auch verletzungsbedingt noch nicht jene Rolle gespielt, die man ihnen zutrauen würde. «Einige Spieler haben aus unterschiedlichen Gründen noch gar nicht ihr optimales Leistungsvermögen erreichen können», sagt der Sportchef Marinko Jurendic.

    Auch nach dem Sieg in Lausanne gibt sich Jurendic nüchtern, er lebt unaufgeregt die neue Bodenständigkeit im Klub vor. «Wir haben nicht vergessen, woher wir kommen», sagt er. Die Erlebnisse der letzten Jahre mit den Rängen 7, 7 und 8 waren derart traumatisch, dass sich sogar der begeisterungsfähige Präsident Ancillo Canepa verbal zurückhält. Er sagt, er sei froh, wenn der FCZ nichts mit dem Abstiegskampf zu tun habe.

    Doumbia am wichtigsten

    Jurendic verweist auf die letzte Saison, als der FCZ noch im Februar nur zwei Punkte hinter dem Zweiten, Basel, lag – «und dann mussten wir am Ende um den Klassenerhalt kämpfen». Und er sagt: «Wir konnten nicht erwarten, dass es gleich so gut laufen würde.» Schliesslich habe es im Sommer 26 personelle Wechsel in Team und Staff gegeben.

    Die Teamleader aber sind länger dabei. Brecher ist ein starker Rückhalt und ein fordernder Captain. Ousmane Doumbia ist für die Balance im zentralen Aufbau verantwortlich. Er stopft Löcher, gewinnt Zweikämpfe, erobert Bälle. Doumbia ist wohl der wichtigste FCZ-Spieler. Vorne ist Antonio Marchesano der Dirigent, Ceesay ist zum Goalgetter geworden. «Mir gefällt auch, wie sich immer wieder andere Spieler in den Vordergrund spielen», sagt Jurendic.

    Beim 4:0 gegen Luzern hatte Tosin erstmals von Beginn an gespielt – und bald das 1:0 geschossen. In Lausanne startete Gnonto an der Seite von Ceesay – und traf zweimal. Die taktischen und personellen Entscheidungen des Trainers gehen auf, der FCZ erhält auch viel weniger Gegentore als Anfang Saison. Der Sportchef Jurendic sagt, man habe teilweise, wie beim 1:0 gegen YB, auch das nötige Glück gehabt.

    Nur nicht abheben. Unter dem Radar weiterfliegen, weiter, immer weiter. Und vielleicht im Frühling um den Titel mitspielen. Selbst wenn der FC Basel und vor allem YB immer noch stärker einzustufen sind. Es gab einige überraschende Meister, Kaiserslautern 1998 als Aufsteiger in Deutschland oder Leicester 2016 in England. So weit hat es der FCZ nach 17 Runden schon gebracht: Ein Meistertitel wäre keine Sensation mehr.

    Die ZSC-Baisse hält an, doch der Trainer Rikard Grönborg wird nicht abgelöst

    Mit drei Niederlagen in Serie haben sich die serbelnden ZSC Lions in die Nationalmannschaftspause verabschiedet. Die Diskussionen um den Trainer Rikard Grönborg werden lauter – doch wenn der ZSC in den nächsten Tagen jemanden verpflichtet, dann ist das ein ausländischer Torhüter und kein Trainer.

    Nicola Berger (NZZ)


    Rikard Grönborg: Will er in Zürich bleiben? Oder liebäugelt er lieber mit seiner Klausel für einen Job in Nordamerika?

    Rikard Grönborg: Will er in Zürich bleiben? Oder liebäugelt er lieber mit seiner Klausel für einen Job in Nordamerika?

    Alessandro Crinari / Keystone

    «Ja», sagt Sven Leuenberger auf die Frage, ob der Trainer der ZSC Lions noch Rikard Grönborg heissen werde, wenn am Sonntag die Reise nach Davos ansteht. Es ist bemerkenswert, dass man sich in dieser Angelegenheit überhaupt erst vergewissern muss. Doch hinter dem ZSC liegt eine Woche voller Enttäuschungen mit Niederlagen in Rapperswil, Genf und Lausanne.

    «Peinlich» nannte der kanadische Verteidiger Maxim Noreau den Auftritt beim 1:3 gegen Genf/Servette. In Lausanne war der ZSC am Freitag chancenlos, 2:5, wobei der Spielplan den Zürchern mit drei Partien in vier Tagen keinen Gefallen tat. Doch von den ersten 30 Spielen hat das Team nur 15 gewonnen und liegt auf Platz 6, es ist eine ungenügende Bilanz für dieses aufwendig hochgerüstete, teure Kader.

    «Die Situation ist frustrierend. Für mich ist es manchmal auch schwierig, zu verstehen, weshalb wir uns so schwertun», sagt der Verteidiger Yannick Weber, der im Sommer aus der NHL zum ZSC wechselte – und erstaunt feststellen muss, wie diese Equipe in der Saison des Abschieds aus dem Hallenstadion bis anhin so sehr im biederen Mittelmass verharrt, dass eine Trainerdiskussion entstanden ist.

    Sie wird nicht zuletzt davon genährt, dass Grönborg bis am 31. Dezember per Klausel aus seinem letzten Vertragsjahr, jenem für die Saison 2022/2023, aussteigen kann. Immer wieder hat er mit einem Wechsel in die NHL kokettiert, wo der Glanz seiner Goldmedaillen mit der schwedischen Nationalmannschaft schmähliche Niederlagen gegen Ambri-Piotta, Ajoie oder die SCL Tigers weit überstrahlt. Im Sommer 2021 hätten sich ihm dort Möglichkeiten geboten, bekannte der Coach jüngst öffentlich.

    Die Deadline naht

    Am Sonntag sagte Grönborg, er habe sich noch nicht entschieden, plane aber, demnächst das Gespräch mit dem Sportchef Sven Leuenberger zu suchen. Er wolle vor einer Entscheidung sicherstellen, dass man im Klub mit seiner Arbeit zufrieden sei. Und er sagt auch: «Jeder Trainer hat ein Start- und ein Ablaufdatum.» Haben die diffizilen letzten Wochen sein Denken, seine Perspektive verändert? «Nein», sagt der 53-Jährige, und sowieso: Er beschäftige sich in erster Linie damit, wie er dieses Team besser machen könne – «und wir müssen uns in vielen Bereichen steigern, im Boxplay zum Beispiel». Das Unterzahlspiel des ZSC ist das viertschwächste der Liga.

    Aber es geht um grössere Fragen in den nächsten Wochen. Zunächst darum, wie Grönborg sich entscheidet – und dann, wie der ZSC handelt. Selbst wenn das Zürcher Management zu dem Entschluss kommt, dass ein Trainerwechsel notwendig ist, wäre es wirtschaftlich wenig sinnvoll, Grönborg vor Ende Dezember freizustellen und den Lohn anderthalb Jahre weiter zu bezahlen, wo sich der Schwede doch womöglich freiwillig verabschiedet. Zumal die sportliche Situation zwar unbefriedigend, aber nicht dramatisch ist. Platz 6, das ist kein Weltuntergang.

    Und doch gehört der ZSC zu den grossen Enttäuschungen der bisherigen Saison. Mit diesem Kader müsste das Team Leader sein, darüber herrscht in der Branche Einigkeit. «Vielleicht wurde unsere Qualität überschätzt», mutmasst der Sportchef Leuenberger und fügt an: «Es ist eine Illusion, wenn man denkt, man könne jeden Abend den Gegner aus der Halle schiessen. Diese Zeiten sind vorbei, dafür ist die Liga zu ausgeglichen.» Und Grönborg sagt: «Ein Kader ist einfach ein Kader. Damit allein gewinnt man keine Spiele.» Rikard Grönborg wirkte jüngst frustriert und nicht immer souverän.

    Rikard Grönborg wirkte jüngst frustriert und nicht immer souverän.

    Michael Buholzer / Keystone

    Der Coach wirkte jüngst frustriert und nicht immer souverän, gerade im Umgang mit den Schiedsrichtern. Er sagt: «Ich werde immer für mein Team einstehen und kämpfen. Ich weiss nicht, ob man das als Frustration bezeichnen kann. Und klar, wir hätten gerne bessere Resultate und mehr Siege. Aber es ist eine ausgeglichene, schwierige Liga. Und dann gibt es gewisse Umstände, welche die Lage erschweren. Die Medien kennen nicht die ganze Wahrheit.» Will der Trainer mit dieser verwirrend vagen Aussage darauf hinweisen, dass Schlüsselspieler nicht ganz fit sind? Er schweigt kurz und sagt dann: «Das könnte man so sagen.»

    Der verlorene Zauber

    Das würde diesen teilweise desillusionierenden Herbst zumindest ein bisschen erklären, die letzten Wochen, in denen praktisch kein Spieler sein Rendement erreicht hat. Der Teamleader Sven Andrighetto etwa wirkt im Vergleich zur brillanten Vorsaison fast wie ausgetauscht. «Es gibt momentan nicht viele, die ihr Potenzial ausreizen», sagt auch Leuenberger. Der Sportchef hat seine eigene Theorie, was die Baisse angeht, und sagt: «Wir sind gut gestartet, die ersten zehn Spiele waren sehr zufriedenstellend. Aber dann hiess es: Mit diesem Team müsste man doch schöner und deutlicher gewinnen, mehr Zauber versprühen. Das hat die Mannschaft dann versucht. Und ist dabei irgendwie vom Weg abgekommen.»

    Den Versuch, wieder in die Spur zu kommen, wird sie womöglich mit einem ausländischen Torhüter unternehmen. Am Dienstag verletzte sich Lukas Flüeler, am Freitag Ludovic Waeber, und auch Jeffrey Meier, ab 2022/2023 die Nummer 2, ist unpässlich. Leuenberger sagt, es sei nicht abzusehen, wer in einer Woche einsatzfähig sei – die Situation bei Flüeler und Waeber werde täglich neu bewertet. Die Schwierigkeit: Der Markt ist ausgetrocknet, ein Torhüter vom Kaliber eines Joni Ortio, der den ZSC vor zwei Jahren stabilisierte, dürfte sich kaum finden lassen. Das Team muss andere Lösungen suchen – bis auf weiteres mit Rikard Grönborg.

    Ich hoffe die Flyers machen Grönborg tatsächlich ein Angebot und er zieht noch vor Ende Jahr seine Ausstiegsklausel, ansonsten werden wir zu 99% eine Saison erleben die wie die letzte endet!

    Es wundert mich nicht das Graf an Grönborg festhalten will, hat er auch bei Wallson lange gemacht, Crawford hingegen wollte er weg haben!

    Zu einem Satz wie "Jetzt ist es zuallererst einmal am Team, zu zeigen, was in ihm steckt" sage ich nur: Stammtischgeplauder!

    Der FC Zürich trauert um Hilmar Zigerlig

    CLUB, 12. DEZEMBER 2021, FCZ

    Am vergangenen Freitag, 10. Dezember 2021, ist der ehemalige FCZ-Verteidiger Hilmar Zigerlig im Alter von 75 Jahren verstorben. Der FC Zürich spricht der Trauerfamilie sein herzliches Beileid aus.

    Zigerlig wechselte 1972 vom FC Winterthur zum Stadtclub, wo er bis 1977 spielte, insgesamt 207 Pflichtspiele absolvierte und sehr erfolgreiche Zeiten erlebte. An der Seite von Karli Grob, Köbi Kuhn und Rosario Martinelli wurde er dreimal Schweizer Meister (1974, 1975, 1976) und zweimal Cupsieger (1973, 1976). Im Jahr 1978 beendete er seine Karriere als aktiver Fussballer bei den Young Fellows Zürich und amtete in der Folge noch als Trainer beim FC Altstetten.

    :sad:

    Vergesse nie mehr als Arsch nach dem Bier Skandal an der Olympiade 2002 in Salt Lake City zum ersten mal in die Halle kam. Er bekommt eine Strafe und der DJ (Perry an dem Tag) spielt "Es gibt kein Bier auf Hawaii". Arsch hat es nicht lustig gefunden und mit dem Stock an die Trennscheibe geschlagen die ihn von Perry getrennt hat damals in der alten Halle.:rofl::suff:

    Jonathan Bernier, der # 2 Goalie der Devils faellt fuer laengere Zeit aus und sie haben Akira Schmid aus der AHL befoerdert. Schmid hat bis jetzt super gespielt in der AHL mit einem .955 Save Percentage.

    Heute wird Blackwood im Tor sein aber die Devils haben back to back games, es ist gut moeglich dass Schmid morgen sein NHL Debut in der UBS Arena gegen die Islanders geben wird.

    Akira Schmid macht sein NHL Debut. NJD ohne Hischier (COVID-19 Protocol).

    Islanders vs Devils 4:2 / Schmid 25 von 29 Schüssen gehalten, 86,2%

    Deshalb, Grönborg wird die Option Ende 2021 nicht ziehen und somit gibt uns die Geschichte recht und wir feiern wieder mal einen Meistertitel.

    Weil Grönborg sich bis zum 31. Dezember entscheiden muss, ob er seine Ausstiegsklausel zieht, um im nächsten Sommer frei zu sein. Zieht er diese, werden wir Meister.

    Bin verwirrt!:/

    Was fehlt? Eine Prise Ehlers in Langnau, eine Prise Hartley in Zürich

    Immer klarer zeichnet sich ab: Die ZSC Lions und die SCL Tigers sind die Verliererteams der ersten Saisonhälfte. Eigentlich ist die Ursachenforschung gar nicht so kompliziert. Aber niemand darf den Elefanten im Raum erwähnen. Keine Polemik. Bloss eine Bestandsaufnahme.

    Klaus ZauggKlaus Zaugg

    Sogar die Resultate sind gleich: Langnau verliert gegen Biel 2:5 und die ZSC Lions gehen in Lausanne mit dem gleichen Resultat (2:5) unter. Die Voraussetzungen mögen in Zürich und in Langnau ganz andere sein. Aber am Ende des Tages sind es die gleichen Gründe, warum diese Mannschaften ihr Potenzial nicht auszuschöpfen vermögen.

    Konzentrationsfehler und fehlende Präzision ziehen sich wie ein roter Faden durch die Aufführungen der Emmentaler und der Zürcher. Also Disziplinlosigkeiten. Wer ist für diese Mängel verantwortlich? Der Cheftrainer. Es geht nicht um die populistischen Vorwürfe «kein System» oder «nicht motiviert». Es geht um die Details, die nicht zusammenpassen.

    Die Tigers am Boden – zuletzt gab es eine Pleite gegen Biel.Die Tigers am Boden – zuletzt gab es eine Pleite gegen Biel. bild: keystone

    Die Frage, was wohl Heinz Ehlers mit dieser Mannschaft in Langnau herausgeholt hätte, ist nicht boshaft. Und wer fragt, wie die Zürcher wohl auftreten würden, wenn noch Bob Hartley an der Bande stehen würde, ist kein Schelm. Weil diese zwei Fragen zur Ursache der Krise in beiden Teams führen.

    In Langnau gibt es keine Spielerrevolte. Im Hallenstadion auch nicht. An beiden Orten mahnt die Harmonie an eine nette Familie. Jason O’Leary und Rikard Grönborg sind bei den Spielern wohlgelitten. Ist das ein gutes Zeichen? Ja und nein. Ja, weil es so aus der Sicht der sportlichen Führung keinen Grund gibt, den Cheftrainer in Frage zu stellen. Nein, weil Trainer, die von den Spielern freundlich beurteilt werden, sehr oft nicht mehr die Autorität haben, um die Disziplin durchzusetzen, die es braucht, um ein Maximum herauszuholen.

    Die Spieler stehen trotz den schwachen Resultaten hinter Jason O’Leary.Die Spieler stehen trotz den schwachen Resultaten hinter Jason O’Leary. bild: keystone

    Ein Maximum bedeutet bei den ZSC Lions, der teuersten Mannschaft der Liga-Geschichte, Platz 1 oder 2. Bei den SCL Tigers, mit den besten Ausländern der Neuzeit, mindestens Rang 10.

    Einst hatten die Trainer in Langnau eine «wasserdichte» Ausrede. Sie konnten mit Fug und Recht ihren Kritikern entgegnen: «Wo wären wir, wenn wir das Geld hätten, um so gute Ausländer zu verpflichten wie der SCB, Zug, Davos, der ZSC oder Lugano?» Dagegen gab es einfach keine Argumente.

    Heinz Ehlers führte die SCL Tigers im Frühjahr 2019 auf Rang 6 in die Playoffs. Weil er unerbittlich Disziplin durchgesetzt und ein Maximum aus dem helvetischen Personal herausgeholt hat. Seine drei besten Ausländer waren die Nummer 6 (Chris DiDomenico), Nummer 8 (Harri Pesonen) und Nummer 36 (Aaron Gagnon) der Liga.

    Heinz Ehlers führte die Tigers noch in die Playoffs.Heinz Ehlers führte die Tigers noch in die Playoffs. bild: keystone

    Nun darben die Langnauer unter Jason O’Leary mit den Ausländern Nummer 1 (Jesper Olofsson), Nummer 2 (Alexandre Grenier) und Nummer 7 (Harri Pesonen) der Liga-Skorerliste nach der 13. Heimniederlage auf dem 12. und zweitletzten Platz. Der freundliche kanadische Trainer ist zu bedauern. Er hat keine Ausreden.

    Die ZSC Lions mögen verletzungsbedingte Absenzen beklagen. Aber ein Cheftrainer, der für den ersten Sturm Sven Andrighetto, Denis Malgin und Denis Hollenstein aufbieten, die zweite Angriffsreihe mit drei Ausländern besetzen und selbst in der vierten Linie mit Reto Schäppi einen WM-Silberhelden aufs Eis schicken kann, darf im Dezember nicht 16 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer haben.

    Rikard Grönborg fehlt eine Prise Bob Hartley, Jason O’Leary eine Prise Heinz Ehlers. Von Bob Hartley und Heinz Ehlers reden die Spieler heute noch mit grösserem Respekt als helvetische Patrioten von den Generälen Ulrich Wille und Henri Guisan.

    Bandengeneral Bob Hartley führte die ZSC Lions zum Meistertitel.Bandengeneral Bob Hartley führte die ZSC Lions zum Meistertitel.bild: keystone

    Zwei Möglichkeiten bleiben dem Sportchef, um dem Trainer in einer kritischen Phase eine Atempause zu verschaffen. Neue Ausländer (die einfachste Lösung) oder ein, zwei Transfers von Schweizern (meistens kompliziert). Beides hilft in Langnau und Zürich nicht.

    Mag sein, dass ein oder zwei neue ausländische Stürmer oder ein zusätzlicher ausländischer Verteidiger das Spiel der ZSC Lions ein wenig beleben könnten. Aber wenn Denis Hollenstein, Denis Malgin und Sven Andrighetto kurz vor der Weihnachtspause zusammen erst 26 Tore erzielt haben, dann sind nicht die Ausländer das Problem.

    Wie wir es auch drehen und wenden, wie sehr wir alle Umstände berücksichtigen und wie tief wir uns vor Rikard Grönborg und Jason O’Leary verneigen – es ist, wie es ist: Die ZSC Lions und die SCL Tigers haben ein Trainerproblem. Es steht, für alle unübersehbar, wie ein Elefant im Raum.

    Die ZSC Lions haben mit Rikard Grönborg ein Trainerproblem – aber reagieren sie auch darauf?Die ZSC Lions haben mit Rikard Grönborg ein Trainerproblem – aber reagieren sie auch darauf? bild: keystone

    Aber niemand darf den Elefanten erwähnen. Weil es keine zwingende Notwendigkeit für einen Trainerwechsel gibt: Langnau kann nicht absteigen und wenn die ZSC Lions diese Saison nicht Meister werden – na und? Ein frühes Scheitern in den Playoffs wird kaum beachtet werden.

    Nächste Saison beginnt mit dem Einzug in den neuen Hockey-Tempel eine neue Zeitrechnung. Der Abschied aus dem Hallenstadion nach mehr als einem halben Jahrhundert wird alle Schlagzeilen dominieren. Wahrlich ein Schuft, wer in einem solch historischen Augenblick im Frühjahr wegen ein paar Niederlagen nörgelt und polemisiert. Und nicht von Hockey-Romantik, Nostalgie und Melancholie überwältigt und versöhnlich gestimmt wird.

    Weder Langnaus Sportchef Marc Eichmann noch die ZSC-Bürogeneräle Sven Leuenberger oder Peter Zahner haben sich bisher den Satz der Sätze – «der Trainer ist kein Thema!» – entlocken lassen. Das ist ein gutes Zeichen. Aber es ist die Pflicht des Realisten, zu fragen: Sind Rikard Grönborg und Jason O’Leary im Januar noch Trainer in Zürich und Langnau?

    Dritte Niederlage im dritten Spiel diese Woche: Die ZSC Lions sind erschreckend harmlos und scheinen nicht mehr weiterzukommen. Eine baldige Trennung vom Trainer Rikard Grönborg scheint unausweichlich.

    Das ist uns aufgefallen: Die Nerven liegen schnell blank, wenn sich Lausanne und der ZSC treffen. Im letzten Viertelfinal im Frühling war das so, im November im Hallenstadion ebenfalls. Und auch diesmal gibt es Zündstoff mit Rangeleien, Zusammenstössen und fliegenden Fäusten. Doch das ist nur eine Nebengeschichte.

    Die Hauptgeschichte handelt von den ZSC Lions, die am Ende einer Woche mit drei Auswärtsspielen so aussehen, als ob sie mit ihrem Latein am Ende wären. In Lausanne gelingt ihnen nicht mehr als ein Trauerspiel. Was schief gehen kann, geht schief. Zuerst der Torhüter: Ludovic Waeber wird nach einem Vorstoss von Ken Jäger umgefahren, er spielt zwar das erste Drittel fertig, wird dann aber verletzt ausgewechselt. Weil Lukas Flüeler am Dienstag in Rapperswil ebenfalls verletzt ausfiel, kommt der 23-jährige Robin Zumbühl zu seiner ZSC-Premiere.

    Vom Spiel selber haben die Zürcher: nichts. Bevor der Lausanner Jäger den Lions-Goalie umfährt, wird er gefoult: Penalty. Christoph Bertschy verwandelt souverän. Wenig später erhöht Lausanne auf 2:0 und kurz nach Spielmitte schiesst Jason Fuchs im Powerplay das 3:0. Dabei ist Lausanne alles andere als unwiderstehlich, leistet sich sogar zwei Strafen wegen unkorrekten Spielerwechsels. Ein Aufbäumen seitens der Lions erfolgt trotzdem nicht, weder bei personellem Gleichstand noch im Powerplay.

    Mit vermeidbaren Fehlern machen die Zürcher ihrem Gegner das Spiel leicht. Gefährliche Aktionen, gelungene Spielzüge oder gar Druckphasen sind nicht zu erkennen. Die erneute Niederlage zeichnet sich schon nach wenigen Minuten ab, nach dem 0:3 bei Spielmitte steht sie im Grunde bereits fest. Justin Sigrist gelingt mit dem 1:3 ein Lebenszeichen, das jedoch 17 Sekunden später mit dem 1:4 beantwortet wird. Und Denis Malgin krönt eine schöne Einzelleistung mit dem 2:5, was jedoch nur noch statistische Bedeutung hat.

    Es scheint, als ob die ZSC Lions mit ihrem Trainer Rikard Grönborg an einem toten Punkt angelangt sind. Die Mannschaft ist in einer Art negativem Hamsterrad gefangen, sie ist mehr mit sich selbst als mit dem Gegner beschäftigt; sie hat kein System, keine Ordnung, an der sie sich festhalten und auf die sie sich verlassen kann. Und auch keine Leaderfiguren, die dem Team den Weg weisen könnten.

    Dem 1:4 in Lausanne gingen ein 5:6 in Rapperswil-Jona und ein 1:3 in Genf voran. Die Zürcher haben eine schwarze Woche hinter sich, nachdem sie in der Vorwoche mit drei Siegen aus vier Spielen noch einen kämpferischen und lebhaften Eindruck hinterliessen. Offenbar war das nicht mehr als ein Zwischenhoch. Der dringend benötigte anhaltende Aufwärtstrend bleibt in weiter Ferne, das ungemein prominent besetzte Team steckt im Niemandsland der Tabelle fest.

    Nun haben die Zürcher eine Verschnaufpause, nächste Woche kommt die Nationalmannschaft zusammen, der ZSC hat sein nächstes Spiel am 19. Dezember auf dem Programm. Es ist Zeit für die Lions, sich zusammenzusetzen und eine Bestandesaufnahme zu machen – niemand wäre mehr überrascht, sollte dieses 2:5 in Lausanne für Rikard Grönborg der letzte Auftritt mit den ZSC Lions gewesen sein. (pic.)

    Blamage in Lausanne

    Kann Grönborg noch den Turnaround schaffen?

    2:5 in Lausanne, drei Niederlagen in Serie: Die ZSC Lions sind im freien Fall, drohen die direkte Playoff-Qualifikation zu verspielen. Nun müssen sie grundsätzliche Fragen diskutieren.

    Simon Graf
    Simon Graf

    Wie weiter? Rikard Grönborg ist mit den ZSC Lions im freien Fall.


    Wie weiter? Rikard Grönborg ist mit den ZSC Lions im freien Fall. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

    Diese drei Worte sind in einer Beziehung selten ein gutes Zeichen: «Wir müssen reden.» Doch einer muss sie bei den ZSC Lions nun sagen. Entweder Sportchef Sven Leuenberger zu Coach Rikard Grönborg. Oder umgekehrt. Und zwar müssen sie nicht über dumme Fehler oder missglückte Angriffsauslösungen reden. Das tun sie regelmässig. Sondern grundsätzlich: Wie geht es weiter? Macht das so noch einen Sinn? Was muss passieren, um diese Mannschaft zu wecken? Ist Grönborg dafür der richtige Mann?


    Der Schwede sagte via diese Zeitung schon vor einer Woche, er wünsche sich ein tiefergehendes Gespräch, um zu wissen, wo er stehe. Dies sagte er, weil er sich bis zum 31. Dezember entscheiden muss, ob er seine Ausstiegsklausel zieht, um im nächsten Sommer frei zu sein. Es war gewissermassen ein Schrei nach Bestätigung. Dieses Gespräch hat noch nicht stattgefunden. Es sei an Grönborg, dieses zu initiieren, sagt Leuenberger. Er sei es ja, der eine Ausstiegsklausel habe.

    Seit Grönborg am vergangenen Samstag nach einem 3:2 in Overtime in Ambri eine Diskussion gefordert hatte, hat sich die Situation massiv verschlechtert. Damals hatten die Zürcher dreimal in Serie gewonnen. Man dachte, es gehe allmählich aufwärts. Nun haben sie eine rabenschwarze Woche eingezogen mit Niederlagen in Rapperswil-Jona (5:6), Genf (1:3) und nun zuletzt in Lausanne (2:5).

    Die Mannschaft spielte zuletzt so emotionslos, so fehlerhaft, dass man sich fragen musste: Will sie dem Coach tatsächlich bedeuten, dass sie nicht länger mit ihm zusammenarbeiten möchte? Das ist polemisch gefragt. Kein Athlet auf diesem Niveau spielt absichtlich schlecht. Aber offensichtlich ist, dass alle tief verunsichert sind. Und vielleicht haben einige immer noch nicht erkannt, wie dramatisch die sportliche Lage ist. Die Zürcher sind daran, die direkte Playoff-Qualifikation (Rang 6) zu verspielen.

    Immer wieder schaffen es die ZSC Lions momentan, sich mit haarsträubenden Fehlern zu schaden. Wie in Lausanne Topskorer Malgin, der das 0:1 einleitete mit einem Rückpass (!) auf den alleine davonstürmenden Jäger. Der scheiterte zwar Waeber, doch Guebey brachte ihn zu Fall, es resultierte ein Penalty, den Bertschy souverän verwandelte. Und zu allem Überfluss hatte sich Waeber beim Zusammenprall mit Jäger auch noch verletzt, musste er nach dem Startdrittel ausgewechselt werden.

    Das Gute ist: Die ZSC Lions haben nun Zeit, um zu reden. Sie spielen wegen der Nationalteam-Pause erst am Sonntag, den 19. Dezember, wieder. Auswärts beim HC Davos. Steht Rikard Grönborg dann noch an der Bande?