Beiträge von Larry
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Irgendwie mag ich mich da als neutraler Fussball-Fan nicht so recht freuen, wenn die Traditionsclubs (Bonzenclub hin oder her) den Bach runter gehen.
GC und Basel haben wohl die zwei besten Nachwuchs-Ausbildungen in der Schweiz und nur schon deswegen ist das ganze Theater doch himmeltraurig.
Basel steht auf Platz 2 und GC auf einem Aufstiegsplatz. Also Basel geht nicht den Bach runter, wird nur einmal mehr nicht Meister. GC wird wohl aufsteigen und sollte es dieses Jahr nicht klappen dann halt nächstes Jahr. Sehe das Problem nicht!
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Den zweiten Platz sollten wir halten können! Die hinter uns sind alles andere als Konstant! Und nicht besser als der Z! Es ist nur Zug die mir Sorgen machen. Aber ev. löst ja eine andere Mannschaft dieses Problem!
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Lausanne hat die letzten vier Spiele alle verloren. Da kommt doch der Aufbaugegner aus Zürich gerade recht.....
Im Hinblick auf die Tabelle wäre ein Sieg in Lausanne quasi 6 Punkte wert, nach Verlustpunkten steht Lausanne vor uns auch wenn es ziemlich unrealistisch ist das sie die rechtlichen Spiele alle gewinnen.
Servette kann uns nach Verlustpunkten einholen, aber auch dies ist nicht sehr realistisch, auch dort wird verloren (letztes Spiel in Bern).
Im Hinblick auf die PO's wäre der zweite Platz schon wichtig, somit würde man erst im Final auf Zug treffen. Falls der Z und Zug überhaupt dort landen.....
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in niederhasli ist bereits wieder zittern angesagt!

Träume von der Fussball-Grossmacht geplatzt: Chinas Fussball ist am Ende
In Basel läuft es aber auch gut!
Wie ich ganz am Anfang vermutet habe macht Burgener wirklich alles um den FCB zu zerstören!
Einen seriösen Artikel ohne Häme liefert die NZZ:
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Er war aber vorher 3 Jahre in Frölunda SWE und war 3x Topskorer! Und hat dort auch die Champions Hockey League gewonnen! Der hat es schon drauf!
PS: Ich denke 007 meinte vor allem die Verpflichtung eines Verteidigers!
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Bin übrigens kein ausgesprochener Hartley Fan. Aber 2012 war er genau der richtige! Über Grönborg können wir diskutieren wenn er mehrmals den Titel verpasst hat.
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Hartley war vier Jahre bei Colorado (gewann den Stanley Cup), vier Jahre bei den ehemaligen Atlanta Trashers (heute Winnipeg), vier Jahre bei Calgary und ist nun in seiner dritten Saison bei Omsk in der KHL. Ist also nicht so das er nur kurze Zeit an einem Ort war und ist. Schlecht über ihn reden vor allem Schweizer Spieler......
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Weil wir alle wissen, dass Gröndborg viele Jahre in Nordamerika gelebt und trainiert hat.
Er kennt das Hockey aus zwei Welten. Und nicht vergessen: Der Coach kann noch so gut sein wenn der nicht die richtigen Spieler im Team hat. Da hatte er als Nati Trainer von Schweden halt keine Probleme. Mit dem Verlust von Chris fehlt uns ein ganz wichtiger Mann, von den übrigen Verletzten wollen wir jetzt nicht sprechen (jammern). Aber noch ist Polen nicht verloren!
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Ich weiss ja nicht, aber wollen wir dem Grönborg nicht mal eine normale Saison gönnen? oder vielleicht wenigstens nun eine mit Play-Offs bevor nächstes Jahr eher von normal geredet werden kann?
Doch von mir aus schon! In Zug lassen sie den Norweger auch weiter machen. Im ersten Jahr hat er den Final verloren und im zweiten Jahr hätte er wohl auch gegen den Z verloren. Steht im dritten Jahr und muss nun dringend liefern. Denke wir wären mit Grönborg letztes Jahr Meister geworden wenn die Deppen das nicht abgesagt hätten.
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Der letzte Akt im Cup bringt dem SC Bern noch einmal eine Sternstunde: 5:2-Sieg gegen die ZSC Lions
Im Final vor der Einstellung des Cup-Wettbewerbs befreit sich der SCB von den Sorgen in der Meisterschaft. Ihm gelingt ein hervorragendes Spiel, während die Zürcher kein Mittel finden, um diesem Abend ihren Stempel aufzudrücken.
Ulrich Pickel, Zürich (NZZ)
Wenn zwei Mannschaften nach fünf Monaten Meisterschaft meilenweit auseinanderliegen, hat das etwas zu bedeuten. Hier die ZSC Lions, der Zweite der Tabelle, dort der SC Bern, der Zweitletzte. Im Cup aber gelten eigene Gesetze, heisst es. Und wenn das stimmt, müsste man noch anfügen: In einem Final, in dem es um alles oder nichts geht, gilt dies umso mehr.
Und ja, es scheint wirklich zu stimmen. Mit einer Leistung, wie man sie in der Meisterschaft fast nie sieht, bezwingt der SCB die ZSC Lions. Es war ein Abend, an dem aus Berner Sicht von Anfang an alles stimmte. Angefangen mit der günstigeren Ausgangslage: Bern konnte sich in der dankbaren Rolle des Aussenseiters wahrnehmen, der ohne jeden Druck antrat. Gleichzeitig wussten die Berner aber auch, dass sie mit diesem einen Spiel eine bis dato komplett missratene Saison wenigstens mit einem Glanzpunkt anreichern könnten.
Das von den vielen Erfolgen der vergangenen Jahre gesättigte Team hat den Zenit überschritten und braucht einen Erneuerungsprozess. Sosehr der SCB im Alltag der Meisterschaft immer wieder versagt – im Cup hatte er den Kopf stets frei und blieb konstant auf Höhenflug. Die Erfahrung und das Wissen darüber, was man im entscheidenden Moment wie tun muss, ist in der SCB-Kabine immer noch vorhanden.
Bern stets am Drücker
Wie gut sich die Berner noch auf diese Qualitäten verstehen, wenn sie die Meisterschaft ausblenden und einfach frei aufspielen können, zeigte sich exemplarisch in der 35. Minute: Der ZSC war etwas zu weit aufgerückt, verlor die Scheibe und geriet in einen Konter. Vier Berner stürmten plötzlich gegen zwei Zürcher – eine Szene wie aus dem Lehrbuch, die Jesper Olofsson mit einem Tor eiskalt abschloss. Es war das 4:1, das der Partie auch noch den letzten Rest an Spannung nahm.
Olofsson hatte schon früh zum Berner 1:0 getroffen, was bald von Denis Hollenstein mit einem satten Schuss ausgeglichen wurde. Der SCB aber blieb am Drücker. Vincent Praplan und André Heim brachten die Gäste noch vor Spielmitte um zwei Längen in Führung. Hochkonzentriert und ebenso motiviert schirmte Bern das eigene Tor hervorragend ab und schaltete blitzartig auf Angriff um, sobald sich die Chance bot. Tristan Scherweys 5:1 im letzten Drittel hatte nur noch statistische Bedeutung. Bern liess bis zum letzten Moment nicht nach, der Mannschaft war der Heisshunger auf dieses Erfolgserlebnis gut anzusehen.
Auf der anderen Seite erlebten die ZSC Lions die Eigenheiten des Cups auf die schmerzhafte Art. Ihre komfortable Tabellenposition in der Meisterschaft zählte nichts; dafür war wieder zu sehen, wie schwer sie sich bisweilen tun können. In solchen Spielen ist der Gedanke, Favorit zu sein, und dies erst noch im eigenen Stadion, wenig hilfreich. Sie waren nicht deutlich schlechter als ihr Gegner, sicher nicht so schlecht, wie das brutale Resultat es ausdrückt. Aber ihnen fehlten an diesem Abend nicht nur die Verletzten Garrett Roe, Chris Baltisberger und Fredrik Pettersson.
Dem ZSC fehlt das gewisse Etwas
«Ums Verrecken» wollte man dieses Spiel gewinnen, hatte der Lions-Captain Patrick Geering gesagt. Das sah man den ZSC Lions auch an. Aber sie stellten sich zu ungeschickt an, vielleicht waren sie zu motiviert, wofür etwa Szenen wie jene bei Olofssons 1:4 sprechen. Ihnen fehlten Ruhe, Geduld und Abgeklärtheit. Und je länger der Abend dauerte, desto mehr lief ihnen die Zeit davon, desto mehr waren sie gezwungen, mit zunehmender Verzweiflung Risiken einzugehen und alles nach vorne zu werfen, um vielleicht doch noch ins Spiel zurückzukommen. Alle Versuche bis auf einen blieben vergeblich. Als Maxim Noreau auf Pass von Sven Andrighetto zweieinhalb Minuten vor Schluss im Powerplay das 2:5 schoss, hatte auch das nur noch statistische Bedeutung.
Hinzu kam, dass auch Ludovic Waeber im Tor, der den Vorzug vor Lukas Flüeler erhielt, nicht sein bestes Spiel gelang. Olofssons 1:0 zum Beispiel hätte er an einem guten Abend gehalten. Waeber ist weit weniger erfahren als Flüeler, er zahlte an diesem Abend Lehrgeld.
Nun ist der vorerst letzte Wiederbelebungsversuch des Eishockey-Cups zu Ende. 1957 bis 1966 wurde er gespielt, dann noch einmal 1972. 2015 erfolgte die Neulancierung, für deren Fortsetzung nun das Sponsorengeld fehlt. Der SCB hat die erste und die letzte Austragung gewonnen und ist somit der erfolgreichste Klub. Die ZSC Lions gewannen 2016. Für Bern hat der Cup diese Saison eine schöne Geschichte geschrieben. Für einen Moment ist etwas vom alten Glanz zurückgekehrt. Darüber hinaus werden 100 000 Franken Siegesprämie überwiesen – kein Pappenstiel in Krisenzeiten wie diesen.
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Hast du ihm mal in einem Interview gesehen, bei Schalke?
Er war noch nie ein guter Kommunikator, im Gegenteil! Bei Tottenham ist er mit der U-Bahn an die erste Pressekonferenz gekommen, wollte Volksnah sein. Ist in die Hose gegangen. Er hatte seine Erfolge (6x Schweizer Meister!) aber er hätte es jetzt besser gut sein lassen. Aber vermutlich ist ihm das was über ihn in der Presse geschrieben wird schon lange egal.
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Wenn es aber vorne stottert, dann sind wir hinten schlicht zu schwach.
Stimmt leider! Auch auf der Goalie Position haben wir ein Problem: Waeber spielt doppelt so oft wie Flüeler (vorbei?) aber kann Waeber ein Meistergoalie sein? Vieles ist fraglich.

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Wir spielen zu offensiv. Verstehe Grönborg nicht. Schlechtes Omen für Playoffs. Ich bin sehr enttäuscht
Ja so wäre der Ofen schnell aus. Aber noch sind keine Playoffs. Ich hoffe sie ziehen die Lehren daraus.
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Trotz allem irgendwie das erste Spiel seit langem (bzw seit meinem letzten Live-Game in der Halle) auf das ich mich richtig freue und wo wieder etwas Spannung und Nervosität aufkommt!
Heute gehts es um einen Kübel und für mich ist es ein guter Test, ob wir für die wichtigen Spiele bereit sind.
Wäre zu geil wenn Nr 27 heute das entscheidende Tor schiessen sollte!
Bin am TV dabei! Wir können übrigens Rekord Cupsieger werden! (Da chunt mer grad de Cabanas in Sinn!
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Sein alter Spezi aus Stuttgart, Schneider, hat gerufen und Gross konnte der Verlockung nicht widerstehen nochmals in Rampenlicht der Bundesliga zurück zu kehren. Nur Gross weiss wieso aber vermutlich ist ihm sein "Ruf" scheissegal. Nun folgt der Abgang über die Hintertüre. Das wars! Geniess endlich das Leben Chrigel!
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Zwei Punkte auf Platz 3 oder nach Verlustpunkten 4 Punkte auf den Barrage Platz.

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https://www.watson.ch/sport/eismeist…3nl7J2prARzaLq0
Soso isch das also gsii.....Ich war in Bülach und Dübi dabei und wäre gerne irgendwo sonst noch hingefahren (Olten!). Unvergessen der Final letztes Jahr mit Ajoie, diese Stimmung in der vollen Halle! Idioten!
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FCZ-Talent Becir Omeragic
Für ihn gibt es nur den Weg in die grosse Welt
Es fällt leicht, Becir Omeragic ein Kompliment zu machen. Zum einen hat es der 19-jährige Verteidiger des FC Zürich verdient, zum anderen verdreht es ihm den Kopf nicht.
Thomas Schifferle (TA)
Den Plan hat Becir Omeragic gefasst. Von Zürich soll es eines Tages nach Deutschland gehen, von Deutschland am liebsten nach Spanien. La Liga ist seine Liga. Real, Barcelona, «von diesen Clubs träumt doch jeder», sagt er. Und lacht.
Omeragic hat das Alter, in dem einer auch noch Flausen im Kopf haben darf, seit dem 20. Januar ist er gerade einmal 19. Wobei, was heisst bei ihm schon Flausen? Ancillo Canepa hat ihn als «Triple-A-Talent» bezeichnet, für das sich halb Europa interessiere. Auf seine Art mag der Präsident des FC Zürich übertrieben haben (wie immer
), vielleicht hat auch nur ein Fünftel von Europa ein Auge auf Omeragic geworfen. Aber es gibt auch einen Fakt: Omeragic hat so viel Talent in den Füssen, dass es für ihn nur einen Weg geben kann – raus in die grosse Welt.16 war er, als er auch Angebote von Bayern München und Barcelona hatte. Das machte nichts mit ihm, er blieb der Becir, der auf den Rat der Eltern und seines Agenten hörte und in der Schweiz wechselte, von Servette zum FCZ. «Ich wollte nicht irgendwo in der zweiten oder dritten Mannschaft landen», erklärt er, wieso er den FCZ den richtigen Grossen vorzog. Bis nach Genf hat sich herumgesprochen, dass in Zürich auf die Ausbildung der Jungen Wert gelegt wird.
Er hat das Umfeld, das ihn zu Bescheidenheit anhält. «Und wenn ich einmal zu weit denken sollte», sagt er, «ist der Vater da, der mich auf den Boden zurückholt.» Das ist darum gut zu wissen, weil Omeragic vor lauter Lob, das er zu hören bekommt, leicht der Kopf verdreht werden könnte.
Fussball als Familiensache
Der Vater ist nach dem Balkankrieg aus der kleinen bosnischen Stadt Derventa nach Genf gekommen. Wie sein Bruder war er ein Fussballer, er spielte bei Urania in der 2. Liga interregional. «Fussball ist bei uns Familiensache», sagt Becir. Und darum gab es für ihn, kaum konnte er richtig laufen, nur eines: «Fussball, Fussball, Fussball.»
Der Vater und sein Onkel brachten ihn gleich zu Servette, das war der Club, der am nächsten beim Wohnort war. Erst spielte er zum Vergnügen, doch irgendwann, mit 12, 13 Jahren, begann er zu träumen: vom grossen Fussball, von der Profikarriere. Und danach dauerte es nicht mehr lange, bis er realisierte, dass der Traum nicht mehr nur Traum bleiben muss.
Er schloss die Schule ab. Dann war er bereit, aufs Risiko zu setzen. Risiko heisst: eine Ausbildung im Fussball statt in einem klassischen Beruf. Der Vater musste helfen, die Mutter davon zu überzeugen, dass das für ihren Becir der richtige Weg ist und eine einmalige Gelegenheit. «Meine Mutter hat mich immer unterstützt», sagt Becir, «sie ist vom eingeschlagenen Weg überzeugt.»
Als er nach Zürich kam, wohnte er anfänglich in Oerlikon bei einer Gastfamilie. Sie half ihm bei der Eingewöhnung, auch mit der Sprache. Er spielte mit der U-21 und trainierte doch mit der 1. Mannschaft, die damals von Ludovic Magnin geführt wurde. Nach ein paar Monaten prallte er im Training so unglücklich mit einem Teamkollegen zusammen, dass er mit einem Wadenbeinbruch fast ein halbes Jahr ausfiel.
Die Verletzung war ein kleiner Rückschlag, mehr auch nicht. Am 4. Mai 2019 kam Omeragic gegen den FC Basel zu seinem Debüt in der Super League. Vor dem Match fühlte er sich schon etwas gestresst. Er fragte sich: «Wie mache ich es, wenn ich spiele? Wie geht es?» Solche Fragen bestimmten seine Gedanken, bis er in der 80. Minute für Alain Nef eingewechselt wurde. Nef ist 20 Jahre älter, «er könnte mein Vater sein», sagt Omeragic mit einem Lachen. Und die bangen Gedanken damals? «Die waren weg, kaum war ich auf dem Platz.»
In Genf hatte er einst als Stürmer begonnen, er wurde erst ins Mittelfeld zurückgezogen und dann in die Abwehr. Heute kann er auch auf der rechten Seite verteidigen, wie er das diese Saison schon tat, er sähe sich auch im defensiven Mittelfeld. Nur fühlt er sich nirgends wohler als in der Innenverteidigung. Er sagt: «Das ist meine Position. Hier sehe ich die besten Chancen, um eine grosse Karriere zu machen.»
Wenn Omeragic wie in den letzten Wochen neben Nathan verteidigt, ist klar, wer der Patron ist. Dann ist er das. Er besitzt die Eleganz eines Brasilianers, die Nathan, dem gebürtigen Brasilianer, abgeht. Irgendwie erinnert er an Thiago Silva. Dabei ist Sergio Ramos sein Vorbild.
Omeragic bringt für sein Alter so viel mit, so viel Technik, Mut und Spielübersicht, dass ein Beobachter leicht ins Schwärmen geraten kann. Er mag sich nicht beurteilen, er mag am Abend nach einem Spiel nicht einmal übers Spiel reden. Er will daheim nur noch herunterfahren und abschalten. «Merci», sagt er, wenn er ein Kompliment hört.
Natürlich hat auch er seine schlechteren Spiele, wie jüngst beim 2:3 in Vaduz. Und wenn das passiert, ist er selbstkritisch genug. Aber die schlechteren Spiele sind selten. Selbst bei einem ereignisarmen Match wie am letzten Sonntag gegen Sion lohnt sich ein Blick auf Omeragic.
«Ein guter Junge»
Seit dem Sommer 2019 ist er Stammspieler, wenn er nicht gerade verletzt ist. Seit dem vergangenen Oktober ist er auch schon Nationalspieler, mit 18 gab er sein Debüt gegen Kroatien. Das Aufgebot von Vladimir Petkovic hatte ihn erstaunt, es war für ihn «etwas Grosses». Auch die Bosnier bemühten sich um ihm, aber der Schweiz ist er näher, weil er hier geboren wurde und seinen ganzen Weg gemacht hat.
Bevor er all die Nationalspieler sah, die Sommers, Shaqiris und Xhakas, war er angespannt. Petkovic nahm ihn direkt zur Seite und riet ihm: «Mach dein Spiel wie im Club. Mach dir keinen Druck.» Mit seinem Entscheid, ihn zu nominieren, lieferte Petkovic einen weiteren Beleg für Omeragics Talent. 90 Minuten durfte der junge FCZler spielen, und das gegen Kroatien, den WM-Finalisten. Er war zufrieden mit seiner Leistung.
Der Nationalcoach will keinen Druck auf Omeragic ausüben. Er will ihn einfach beobachten und begleiten, und dann ist er sich sicher, dass Omeragic das Vertrauen «mit einer positiven Leistung» zurückzahlen wird. Ihm ist bei diesem Spieler aber nicht nur das Fussballerische aufgefallen, sondern auch sein Charakter, «er ist ein guter Junge», sagt Petkovic. Und tut das mit gutem Grund. Omeragic hat eine Art an sich, die auf eine gute Erziehung schliessen lässt.
Bis 2023 läuft sein Vertrag beim FCZ. 21 wird er in jenem Jahr. Er braucht nichts zu überstürzen. Vorderhand teilt er sich in Freienbach eine Wohnung mit seinem Bruder Nedim, einem U-21-Spieler beim FCZ. Daheim ist Nedim der Chef, «er ist auch drei Jahre älter», ist Becirs simple Erklärung für die Rollenverteilung. Er macht sich daran, seine Kochkünste zu verfeinern, und wenn er etwas nicht weiss, hilft die Mutter via Facetime.
Er braucht kein Bocuse zu werden. Es reicht schon, wenn er Sergio Ramos irgendwie nahekommt. Nur eines will er nie sein: von oben bis unten tätowiert wie sein Vorbild. «Jeder nach seiner Fantasie», sagt er. «Ich bin anders als er.»
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Und Larry, ob Ghetto es wieder in der NHL versuchen würde? Käme ein Angebot - ja, wahrscheinlich. Aber es müsste ein gutes Angebot sein.
Ich meine damit nicht finanziell, sondern betreffend den Rahmenbedingungen. Ich weiss nicht, ob er sich nochmals dem Stahlbad der NHL
aussetzen möchte, sollte er nicht 100% davon überzeugt sein dass es passt.
Genau so!