Beiträge von Larry

    ZSC-Coach Rikard Grönborg

    «Wir sind sehr privilegiert. Da jammere ich sicher nicht»

    Das 5:1 in Lugano war der sechste ZSC-Sieg in Serie. Rikard Grönborg spricht über die Quarantäne, Rückkehrer

    Pius Suter, Geisterspiele und Thanksgiving.


    Simon Graf (TA)

    Die Quarantäne hat den ZSC Lions nicht geschadet, im Gegenteil: Inzwischen haben sie sechsmal in Serie gewonnen. Woher kommt dieser Aufschwung?

    Wir spielten schon vor der Quarantäne ein paarmal sehr gut, nahmen Schwung auf. Als wir dann in Quarantäne mussten, waren wir enttäuscht. Zumal wir nicht einmal trainieren durften wie andere Teams. So hatten wir einen Kaltstart, mussten wir nach nur einem Training gleich zwei Spiele absolvieren. Wir waren noch etwas aus dem Takt, haben uns aber in Genf trotzdem zum Sieg gekämpft. Mit viel Charakter. Und dann auch gegen die Lakers. Ich liebe den Charakter meines Teams. Und nach diesen zwei Spielen sind wir in Schwung gekommen, haben wir auch gute Kombinationen in den Linien gefunden und bewegten wir den Puck zuletzt exzellent. Wenn wir so spielen wie in Lugano, wird es schwer für unsere Gegner, mitzukommen.

    0:4 zum Saisonstart, 3:2 nach Verlängerung im Cup, nun 5:1. Wird die Formkurve der ZSC Lions abgebildet durch die drei Lugano-Spiele?

    Ich betrachte es nicht so, ich schaue auf die tägliche Arbeit. Aber ich gehe mit Ihnen überein, dass wir in die richtige Richtung gehen. Doch das Lugano-Spiel nützt uns am Montag nichts mehr, dann müssen wir im Cup gegen Langenthal wieder unsere Leistung bringen. Wichtig ist jetzt einfach, dass wir so viele Spiele wie möglich gut spielen, Punkte hamstern.

    Welchen Einfluss hatte die Rückkehr Pius Suters?

    Natürlich hat sie geholfen, schliesslich ist er der MVP der Liga. Und Suter kam im richtigen Zeitpunkt für uns. Er passt perfekt zur Spielart, die wir pflegen wollen. Zu unserem Tempospiel, dem schnellen Passspiel. Er bewegt den Puck exzellent, ist immer anspielbar. Und das Tempo, mit dem er durch die Mittelzone braust, ist eindrücklich. Ich liebe seine Cleverness, seine Hockey-Instinkte. Er ist so vielseitig, ich kann ihn auch im Boxplay einsetzen.

    Wird er sich in der NHL durchsetzen?

    Ich habe ein gutes Gefühl. Weil er eben so smart ist. Und er ist aus Juniorenzeiten ja schon ans kleinere Eisfeld gewohnt. Da ist es noch wichtiger, dass man innert Kürze die richtigen Entscheidungen trifft. Das Spiel ist unheimlich schnell geworden in der NHL, aber es ist nicht mehr so körperbetont. Das kommt Pius sicher entgegen.

    Immer wieder werden Spiele wegen des Coronavirus verschoben. In der Meisterschaft spielt Ihr Team erst am Samstag wieder. Wie gehen Sie mit dem ständigen Stop-and-go um?

    Jeder muss da durch. Unser Fokus ist, einfach Tag für Tag zu nehmen. Wir sind sehr privilegiert, dass wir in diesen Zeiten den Sport ausüben dürfen, den wir so lieben. Da jammere ich sicher nicht. Für mich als Coach ist die Herausforderung, den Plan ständig anzupassen. Aber das macht mich nur noch besser. Ich liebe Challenges.

    Es scheint, als habe sich das Team daran gewöhnt, ohne Zuschauer zu spielen.

    Die Spieler wuchsen ja so auf. Als sie jung waren, waren auch nur ihre Mama, ihr Papa und die Grosseltern auf der Tribüne. Und wenn der Puck einmal eingeworfen ist, sind sie sowieso aufs Spiel fokussiert. Aber verstehen Sie mich nicht falsch: Wir vermissen die Fans. Sehr sogar. Doch es ist an uns, das Beste aus dieser Situation zu machen. Wir sind es allen – den Fans, die uns zu Hause am Fernsehen verfolgen, unseren Sponsoren, der ganzen Hockey-Community in der Schweiz – schuldig, dass wir unser Bestes tun, damit irgendwann wieder Normalität einkehren kann.

    Die Spieler können nun keine Emotionen schöpfen aus dem Publikum. Müssen Sie als Coach lauter sein, um sie anzustacheln?

    Nein. Die Jungs sind Profis. Sie bereiten sich vor wie immer, ich muss sie nicht anbrüllen, damit sie auf Touren kommen. Sie sind sich ihrer Verantwortung sehr wohl bewusst. Sie sind sehr motiviert, wollen in dieser schwierigen Zeit Gutes bewirken.

    Wie verbrachten Sie die Quarantäne?

    Ich war zehn Tage zu Hause, habe viel Eishockey geschaut, Bücher gelesen und Podcasts gehört. Mich faszinieren Biografien. Gerade habe ich jene über Brian Burke gelesen, der so lange General Manager in verschiedenen NHL-Organisationen war. Wie er hinter die Kulissen blickt, was da alles abging, ist sehr faszinierend. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für die NHL interessiert. Bei den Podcasts höre ich am liebsten solche über Leadership. Sonst verbringe ich jeweils viel Zeit mit der Familie, wenn ich zu Hause bin, schaue mir mit den Girls auch einmal Kinderfilme an. Darauf musste ich jetzt verzichten, weil ich mich von der Familie separieren musste. Wenn ich Kontakt hatte, dann nur mit Maske. Zum Glück sind wir alle negativ getestet worden.

    Ihre Frau Dawnie ist ja Amerikanerin. Haben Sie Thanksgiving gefeiert?

    Ich bin gerade daran, den Truthahn auszustopfen. An Traditionen sollte man festhalten. Wir haben nur einen kleinen Truthahn gefunden, etwa fünf Kilo. Normalerweise haben wir einen doppelt so grossen. Eine befreundete US-Familie kommt vorbei, wir feiern gemeinsam.

    So bleiben die NHL-Schweizer fit

    Bloss nicht in Quarantäne geraten!

    Die NHL-Profis warten sehnlichst auf Infos, wann es wieder losgeht – derweil schwitzen und tüfteln sie in der Heimat. Ein Augenschein bei drei Spielern.


    Kristian Kapp, Simon Graf (TA)

    Es ist ein Treffen in der kleinen Garderobe in der Eishalle in Wetzikon, wie es zuletzt häufig vorkam. Nino Niederreiter zieht sich gerade fürs gemeinsame Training mit Jonas Siegenthaler um, als dieser reinkommt. «Und, was gehört?», fragt Niederreiter. «Nein. Weisst du schon mehr?», antwortet Siegenthaler. Man könnte es als neuen Running Gag unter den NHL-Spielern bezeichnen, die in ihrer Heimat auf Neuigkeiten aus Nordamerika warten.

    Wann geht es endlich wieder los? Am 1. Januar? Mitte Januar? Erst im Februar? Wann starten überhaupt die Vorbereitungs-Camps? Wann soll man wieder nach Nordamerika fliegen? Niederreiter und Siegenthaler gehen aufs Eis, sie treffen sich regelmässig hier, um mit Skill-Coach Benoît Pont zu arbeiten.



    Er habe darüber nachgedacht, mit Schweizer Teams zu trainieren statt (fast) allein, sagt Niederreiter. Zum Beispiel mit Davos, so, wie im Sommer vor dem NHL-Playoff: «Ich fürchtete aber, dass es in den Teams zu Corona-Fällen kommen könnte und ich deswegen in Quarantäne müsste. So, wie das auch Jonas bei den GCK Lions passierte. Oder Nico Hischier jetzt gerade mit Bern.» Und so reserviert er sich lieber selber Eis und pendelt hin und her zwischen Wetzikon und seiner Heimat in Chur, wo er mit Marco Pargätzi aufs Eis geht, seinem früheren Nachwuchstrainer in Davos.


     

    Die lange Pause zwischen den beiden Saisons, die aktuellen Fahrten hin und her, sie geben Niederreiter auch Zeit, über die letzte Saison nachzudenken. Sie war eine ernüchternde für den Bündner Stürmer. Mit den ambitionierten Carolina Hurricanes bedeutete schon die erste Hauptrunde des Playoff Endstation. Und Niederreiter rotierte am Ende nur noch zwischen der dritten und vierten Linie, einmal war er sogar überzählig. Als er im Januar 2019 zu Carolina stiess, stürmte er noch in der Top-Formation.

    Niederreiter hat darum in der Vorbereitung vieles verändert. Mit Fitnesstrainer Michael Bont arbeitete er daran, leichter und agiler zu werden, auch mit Yoga-Sessions. «Die Zeiten der grossen, schweren Spieler gehen in der NHL langsam zu Ende», sagt Niederreiter, letzte Saison bei 1,88 Meter Grösse als 99 Kilogramm schwerer Spieler geführt. Für bessere Wendigkeit hat er kleinere Kufen am Schlittschuh montiert. Und erstmals überhaupt veränderte er die Biegung an seinem Stock. Die extremere Krümmung soll bei seinen Kerndisziplinen helfen: dem Handgelenk-Schuss und dem Abdecken des Pucks beim Zweikampf entlang der Banden.

    In einem anderen Bereich, im vielleicht wichtigsten, hilft Materialwechsel aber nichts: im Kopf. In einem Zoom-Call mit Trainer Rod Brind’Amour erhielt der Schweizer als Feedback jenen Ratschlag, den er schon mehr als gut kennt: «Setz dich nicht immer so unter Druck!» Sogar «Big Boss» Tom Dundon, ein seltener Statistik-Fanatiker unter den Teambesitzern in der NHL, rief den Schweizer an, um über gute Analytics-Werte in dessen Spiel zu diskutieren, ihm damit Mut zu machen.

    Niederreiter kennt das Geschäft, er weiss, dass dies am Ende nur Worte sind. Und dennoch will er sich auch an ihnen hochziehen: «Ich bin nicht der Spieler mit dem übergrossen Selbstvertrauen in solchen Situationen. Es sollte mir eigentlich immer bewusst sein, dass ich schon über 600-mal in der NHL gespielt habe, ich muss also nicht immer Angst um meinen Platz haben.» Aber so sei er, so denke er: «Ich fühle mich nie sicher, ich denke, dass ich mir immer alles erkämpfen muss.»

    Nico Hischier: In Quarantäne beim SCB

    Niederreiter hat es erwähnt: Bloss nicht in Quarantäne wegen des Teams, bei dem er trainiert. So wie Nico Hischier gerade. Der Stürmer der New Jersey Devils erzählt am Telefon, wie er gerade zu Hause im Elternhaus in Naters auf den 30. November warte. So lange ist der SCB, bei dem er die Vorbereitung für die NHL-Saison absolviert, ausser Gefecht gesetzt – und mit ihm auch Hischier.

    Und so trainiert der 21-Jährige zu Hause im Wallis, so gut es geht, mit ein paar kleinen Gewichten, mit dem eigenen Körpergewicht und mit Stock und Puck – Dribbling geht auch im Zimmer. Seine Gedanken sind die gleichen wie bei Siegenthaler und Niederreiter: Wann gehts wieder los? Er habe sich bereits damit befasst, Mitte Dezember in die USA zu fliegen. Es gebe aber noch offene Fragen. Zum Beispiel, ob der US-Bundesstaat New Jersey demnächst erneut in einen Lockdown geht.

    Mit dem Trainer hat auch Hischier telefoniert, er hatte seinen künftigen Chef am Apparat: Die Devils haben mit Lindy Ruff einen neuen Coach verpflichtet. Es sei ein kurzes Kennenlernen gewesen, nicht mehr, sagt Hischier. «Über die kommende Saison haben wir noch nicht gesprochen.» Auch nicht über das neu vakante Captain-Amt bei den Devils, das bei ihren Fans bereits rege diskutiert wird. «Ich habe auch schon daran gedacht, dass ich ein Kandidat sein könnte», sagt Hischier. «Aber es ist noch zu früh, um darüber zu reden. Ich müsste zuerst die Meinung der Organisation und der Mitspieler hören.»


    Hischier spielt für eines von bloss sieben der 31 NHL-Teams, die in der speziellen Corona-Saison kein Playoff spielen konnten. Zuletzt bestritt er am 10. März ein Spiel. Das Kribbeln ist also besonders gross, vor allem, wenn er zuletzt in Bern im Stadion sass oder am Fernseher Spiele des HC Davos schaute, für den sein Bruder Luca spielt.

    Ein Engagement bei einem Club in Europa wird Hischier von den Devils untersagt; um endlich wieder spielen zu können, bleibt ihm also nichts anderes übrig, als zu warten. Er hofft, dass sich bald etwas tut: «Ich denke, dass die NHL nun auch unter Druck steht, etwas zu machen, die Spieler bald über die nächsten Schritte zu informieren. Die NBA zum Beispiel hat nun auch den Start festgelegt.»


    Jonas Siegenthaler: Selbstdisziplin ist gefragt

    Und damit zurück nach Wetzikon, wo ein über 90 Minuten langes Spezialtraining Ponts mit den beiden Schweizer NHL-Spielern zu Ende geht. Pont hat Statistiken Siegenthalers aus der letzten Saison hervorgesucht, er sorgt damit für Erstaunen in der Garderobe. Der Zürcher spielte bei den Washington Capitals mit Abstand am häufigsten in Unterzahl, gehörte auch ligaweit zu den Schwerstarbeitern im Penaltykilling. Dennoch steht für Siegenthaler eine wegweisende NHL-Saison an.

    Er ist mit 23 der jüngste Stammverteidiger bei den Capitals, und diese scheinen immer noch nicht recht zu wissen, ob sie langfristig auf ihn setzen wollen. Dabei spielte er vergangene Saison bei den Capitals durch (71 Spiele), kam anfangs sogar zu über 20 Minuten Eiszeit pro Partie und trat meist sehr solide auf. Im Oktober einigte man sich nun auf einen neuen Einjahres-Vertrag für 800’000 Dollar.



    «Es war ein Hin und Her», sagt Siegenthaler. «Die Capitals konnten nicht mehr viel ausgeben, wir sind ihnen entgegengekommen. Jetzt muss ich mich beweisen, nach diesem Jahr möchte ich etwas Langfristiges unterschreiben.» Entsprechend wichtig ist für den 1,95-Meter-Hünen, dass er topfit ins Camp einrückt.

    Es ist für ihn schon das zweite «Sommertraining» in diesem Jahr – die NHL-Saison wurde ja Mitte März unterbrochen und erst ab August fertiggespielt. Da ist viel Selbstdisziplin gefragt. «Es gibt Tage, an denen es nicht so einfach ist», sagt der NHL-Zweitrundenpick von 2015. «Alles ist dir selber überlassen. Niemand weckt dich morgens und pusht dich. Du musst die Motivation schon selber finden.»


    Siegenthaler hätte sich auch vorstellen können, übergangsweise bei den ZSC Lions zu spielen. Doch er hat Verständnis dafür, dass diese abwinkten: «Es wäre komisch, wenn ich jemanden verdrängen würde, der auf einen Teil des Lohns verzichtet.» So trainiert er von Montag bis Freitag meist zweimal täglich: morgens mit Fitnesstrainer Alex Brooker mit Hauptfokus Oberkörper, nachmittags auf dem Eis, oft mit Niederreiter in Wetzikon.

    Eine Woche lang war auch Roman Josi dabei. Da konnte er diesen zu dessen langjährigem Coach Peter Laviolette befragen. Denn nicht nur Hischier hat einen neuen Cheftrainer, sondern auch Siegenthaler. Er wird Laviolette, der die Capitals wieder auf Kurs bringen soll, von sich überzeugen müssen.

    Bucs vs Chiefs 24:27

    Es wurde noch spannend aber leider war nach wieder mal schwachem Start (0:17) der Rückstand nicht mehr aufzuholen.

    Brady mit 2 INT's, Mahomes mit einem Fumble.

    Reto Baumgartner, FCB Präsi:

    Trauen Sie der aktuellen FCB-Mannschaft den Meistertitel zu?
    Ja, unbedingt. Ich glaube, mit diesem Kader muss man nicht nur vorne dabei sein, sondern auch Meister werden.

    :rofl:

    Von was träumt der Nachts?:gruebel:


    fuessball, hockey & nfl luegi glich wänn immer möglich

    NFL immer und mit Begeisterung! CH: ZSC & FCZ verfolge ich, schaue die Zusammenfassung. Aber dies ist nun die 10. Saison in der ich 6 Monate weg bin.....Begeisterung lässt nach und wird sicher auch nicht mehr besser!

    Unser ECHL Team Florida Everblades wird mit Publikum spielen, wir haben mal für 8 Spiele Tickets gekauft, am 12.12. gehts los! Besser als nichts, aber ich vermisse es zu den Panthers Spielen zu gehen, ich hoffe immer noch sie machen keine Bubble!

    Nun spielt der ZSC auch wie ein Leader

    Die Zürcher deklassieren müde Luganesi 5:1 und behaupten sich auf Rang 1. Gleich viermal treffen sie durch die Beine ihres Ex-Goalies Niklas Schlegel.


    Simon Graf (TA)

    Ein politisch unkorrekter Scherz über Eishockeygoalies, den der dreifache Meistercoach Kent Ruhnke einmal erzählte, geht so: Treffen sich zwei Goalies in einer Bar. Fragt der eine: «Wie geht es dir?» – «Es geht so», gibt der andere zurück. «Ich bin frustriert, wollte mir eigentlich das Leben nehmen, weil ich immer so viele Tore durch die Beine kassiere.» – «Und was ist passiert?» Seufzend sagt der andere: «Es hat nicht geklappt. Ich wollte mich unter den Zug werfen, doch er ist mir zwischen den Beinen hindurchgefahren.»


    Tore durch die Beine sind besonders ärgerlich für Eishockeygoalies. Doch die Beine rechtzeitig zuzubringen, ist nicht immer einfach. Luganos Niklas Schlegel machte diese bittere Erfahrung gegen den Ex-Club ZSC Lions in der Startphase gleich dreimal: Zuerst erwischten ihn in der dritten Minute Hollenstein aus der Kurzdistanz und Prassl per Ablenker innert 35 Sekunden gleich zweimal zwischen den Beinen, dann stürmte Krüger (7.) alleine auf ihn zu und bezwang ihn auf gleiche Weise. 0:3 nach sieben Minuten, das war für die Luganesi gegen frische Zürcher eine zu grosse Hypothek.


    Letztlich unterlagen die Tessiner 1:5, wobei anzumerken ist, dass das fünfte ZSC-Tor durch Hollenstein ebenfalls durch die Beine Schlegels passierte. Für die Bianconeri und insbesondere Schlegel, der exzellent in die Saison gestartet war, waren die letzten beiden Partien ein herber Rückschlag: Am Freitag das 4:6 beim EHC Biel, das in dieser Saison ja noch keine Macht ist; nun waren sie chancenlos gegen ihre Rivalen aus Oerlikon.


    Es war bereits das dritte Saisonduell der beiden Clubs in der Cornèr Arena, und die Entwicklung der Resultate widerspiegelt die Formkurve der beiden Teams. Zum Saisonauftakt siegte Lugano 4:0, im Cup-Achtelfinal setzten sich die Zürcher 3:2 in der Verlängerung durch, nun waren sie in allen Belangen überlegen. Es war inklusive Cup ihr sechster Sieg in Serie, womit sie ihre Leaderposition behaupteten. Nach Punkten pro Spiel sind sie mit 1,93 allerdings erst die Nummer 3, hinter Lausanne (2,33) und dem EV Zug (2,2).


    Der Suter-Faktor

    Den Aufschwung des ZSC könnte man auch an der Rückkehr des letztjährigen Topskorers Suter festmachen. Seit er wieder für die Zürcher spielt, haben diese nur noch gewonnen. Und die Linie mit Suter, Hollenstein und Bodenmann gab gegen Lugano auch den Takt an, schoss drei von fünf Toren. Bei der Breite im Zürcher Sturm fällt es kaum ins Gewicht, dass Andrighetto partout nicht mehr trifft, Wick noch immer auf sein erstes Tor wartet und Pettersson immer noch um seine Form kämpft. Sie werden dann aber gebraucht, wenn Suter aufbricht in die NHL.

    Dachte, ich hätte Zahner diese Woche in einem Interview gehört, dass die Clubs ein Agreement eingegangen wären, derzeit keine Transfers zu tätigen, sondern nur mit ihren eigenen Spielern bei auslaufenden Verträgen zu verhandeln.

    Lausanne ist ausgeschert und danach hat man es bleiben lassen:

    die CEOs entschieden sich dann gegen ein Transfer-Embargo, ganz nach dem Motto: Entweder machen alle mit, oder man lässt es bleiben.


    wie ich schon erwähnte, ich glaube nicht, dass der fcz mittelfristig mit rizzo glücklich wird. jedenfalls nicht, solange canepa da ist, der immer noch vom favreschen fussball träumt! kurzfristig ist rizzo eine superlösung, weil bescheiden und pragmatisch. aber genau über diese arttribute wird er mittelfristig stolpern!

    Sehe ich (leider) genau so! Das Unwort beim FC Canepa: Spektakel!

    Stilbruch beim FCZ

    Das ist der neue FC Zürich

    Seit der Entlassung von Ludovic Magnin ist der Zürcher Club ein anderer: sportlich wie atmosphärisch. Trotzdem bleibt unklar, wohin dieser Verein will.


    Thomas Schifferle, Christian Zürcher (TA)

    Letzthin trat Ancillo Canepa bei SRF in einem Podcast auf. Er referierte darüber, was in einem Club alles abläuft. Manchmal ärgere er sich, wenn in den Zeitungen aufgrund fehlenden Insiderwissens nur die halbe Wahrheit berücksichtigt werde. Eine Bitte habe er darum an die Journalisten: «Noch mehr recherchieren und die betroffene Person fragen: Du, hör mal, was ist tatsächlich gewesen?»

    Canepa muss es ernst gewesen sein, als er das sagte, dieser Wunsch nach mehr Transparenz und Wahrheit. Die Aussage erstaunt doch sehr, sie verwundert sogar. Denn die Realität sieht meist anders aus. Kein Präsident macht es mehr von seiner Tagesform abhängig, ob er erreichbar ist oder nicht. Keiner macht einen grösseren Bogen um seine Kritiker. Und so bleibt es in diesen Tagen ziemlich im Vagen, wohin sich der FCZ sportlich entwickeln will; was da genau abläuft im und um den FC Zürich. Klar ist bloss: Es ändert sich gerade einiges. Fussballerisch und auch atmosphärisch.

    Der Bruch mit dem Sohn

    Noch einen Tag vor dem Start in diese Saison sagte Canepa über seinen Trainer Ludovic Magnin: «Wir sind mit Ludovic sehr zufrieden.» Zwei Wochen und zwei Niederlagen später war die Zufriedenheit verflogen. Canepa stellte den Trainer frei. Er lehnte es danach ab, sich öffentlich zu erklären. Mit einiger Verzögerung, Mitte November, legte er im «SonntagsBlick» offen, wie sehr ihm das Klein-Klein-Spiel aus der Abwehr heraus missfällt. Das Fehlerrisiko sei extrem hoch, sagte er, und darum sei dieses Spiel für ihn unerklärlich.

    Häufig war es eine Übung, vergleichbar mit dem Versuch, den Kopf in den Rachen eines Löwen zu stecken. Geht oft nicht gut aus.

    Er erwähnte Magnins Namen in diesem Zusammenhang zwar nicht, er machte auch so klar, von wem er redete. Magnin war ein Freund dieses Fussballs. Das sah in den besten Fällen schön und tollkühn aus, häufig aber war es eine Übung, vergleichbar mit dem Versuch, den Kopf in den Rachen eines Löwen zu stecken. Das geht oft nicht gut aus. Es gehört aber auch zur Familie Canepa, dass sie Familienmitgliedern gegenüber höchst loyal ist und einen Sohn der Familie wie Magnin beschützt. Canepa hat seine Abneigung gegen diese Art von Fussball stets gut für sich behalten können.

    Statt Magnin sitzt nun Massimo Rizzo da, wenn der FCZ in der Saalsporthalle zur Pressekonferenz vor einem Spiel lädt. Magnin war oft der launige Erzähler, der viel aus seinem Leben zu berichten hatte und so laut lachte, dass sich Menschen aus 50 Meter Entfernung umdrehten. Wo Magnin war, gab es Unterhaltung.


    «Bitte nicht!»

    Rizzo ist anders. An diesem Freitag sagt er immer wieder: «Sonntag, 4 Uhr, St. Gallen.» (Das Spiel wurde später verschoben.) Nächster Termin, nächster Match, nächster Gegner – nur das will er im Kopf und vor Augen haben. So dachte er schon als Trainer der U-18. Er verweigert sich, vom grossen Bild zu reden, er mag nicht perspektivisch denken. «Kann ich nicht, will ich nicht», sagt er.

    Was traut er dem FCZ zu? «Die Mannschaft hat extrem Potenzial und Qualitäten.» Aber wo würde er sie von ihrer Stärke her ansiedeln? Hinter YB, auf Augenhöhe mit Basel? «Bitte nicht! Wir spielen gegen St. Gallen.» Wo will er mit der Mannschaft hin? «Den nächsten Match gut bestreiten.» Pingpong mit Rizzo besteht aus kurzen Ballwechseln. Und klingt wahnsinnig pragmatisch.

    Mit ihm ist beim FCZ der Stilbruch da – in vielerlei Hinsicht. Das muss nicht einmal schlecht sein. Magnin erhielt von Canepa noch im Januar einen neuen Zweijahresvertrag, obwohl er intern Gegner hatte. Bei Rizzo macht es der Präsident anders. Er hat ihn zuerst nur auf Zusehen hin aus dem Nachwuchs nach oben geholt, und obschon die Tendenzen zur Besserung sichtbar sind, ist er defensiv geblieben. Der Trainer soll jetzt einmal bis Weihnachten arbeiten, dann wird weitergeschaut. Dieses Vorgehen ist sicherlich auch der wirtschaftlichen Situation geschuldet. Vor allem zeigt es, dass der FCZ dem Boden wieder etwas näher gekommen ist.

    Sportchef Marinko Jurendic ist seit vier Monaten im Amt, er hat den Club analysiert und bleibt gerne in Deckung – als Figur, aber auch bei Interviews. Der Sportchef spricht von einem Auftrag, den er bekommen habe. Er möchte das Profil als Ausbildungsverein schärfen und die Ambition nationale Spitze verfolgen. Das klang beim FCZ auch schon offensiver, spitziger.

    Jurendics Bestandesaufnahme fällt kurz aus: «Alles bestens.» Er sagt über das Thema Fortschritt: «Er ist da. Wir haben uns defensiv stabilisiert und eine gute Balance gefunden.» Jurendic erzählt, dass er in den vergangenen Spielen «positiven, erfrischenden und attraktiven Fussball» gesehen habe. Wirklich?

    Tatsächlich hängt es davon ab, wie und von wo man den FCZ betrachtet. Auf das 4-4-2-System angesprochen und die grosse Bedachtheit auf Sicherheit, korrigiert Jurendic sofort: «Halt, wir spielen im 4-2-3-1-System.» Und fügt dann an: «Zumindest wenn wir angreifen. In der Defensive wird daraus ein 4-4-2.» Jurendic wähnt den FCZ offenbar vor allem in der Offensive, das neutrale Auge sieht den Club in diesen Tagen allerdings meist mit Verteidigen beschäftigt. Die Mannschaft versucht in erster Linie den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Rizzo, der Pragmatische, sagt, dass das Beste zuerst einmal das Einfache sei. «Defensiv gut organisiert sein, als Einheit auftreten.» Die Frage ist dabei: Wie lange genügt das einem Club, der zuletzt immer das Gegenteil wollte?

    Was ist die Vision von Canepa? Lässt sich aus erwähnten Gründen nicht beantworten.

    Als Urs Fischer noch Trainer war, kam aus einem Verwaltungsrat die Forderung nach mehr Spektakel. Das war im März 2012 und Fischer bald nicht mehr Trainer. Urs Meier hatte am Ende ähnliche Probleme – und das fehlende Spektakel wurde auch Uli Forte zum Verhängnis. Es kam mit Magnin viel Spektakel, manchmal mehr an der Seitenlinie als auf dem Platz.

    Wohin soll es also gehen mit dem FCZ? Rizzo mag darüber nicht nachdenken, sein Horizont ist vertraglich auf Ende Jahr beschränkt. Jurendic weicht aus und sagt dann: «Am Ende wäre es sicher schön, wenn es immer attraktiv daherkommt. Wichtig ist aber vor allem, erfolgreich zu sein.» Was ist die Vision von Canepa? Das lässt sich aus erwähnten Gründen nicht beantworten.

    Druck oder kein Druck?

    Die ersten Resultate des neuen Stils stimmen einmal: 4:1 in Vaduz, 1:0 gegen Basel, 2:0 gegen Luzern und 2:2 bei Sion. «Dafür braucht es auch Wettkampfglück», sagt Rizzo, «das hatten wir, und die Mannschaft hat Selbstvertrauen bekommen.» Für drei Siege in der Meisterschaft benötigte Magnin in diesem Jahr 21 Anläufe. Canepa will Rizzo ohne Druck arbeiten lassen, darum vorerst nur eine Beschäftigung bis zu den Festtagen.

    Frage an Rizzo: Spüren Sie deshalb wirklich weniger Druck? «Sie sehen, dass ich am Lachen bin», antwortet er, «was soll ich jetzt sagen? Soll ich wieder eine langweilige Antwort geben? Es ändert nichts an meiner Art und Weise, weil es nicht weiterhilft. Der Druck ist genau gleich.» Würde da auch ein Fünfjahresvertrag nichts bewirken? «Was würde das ändern? Ich muss ja trotzdem mit der Mannschaft schauen, dass es einen guten Auftritt gibt.»

    nimmt das eigentlich noch jemand ernst? regt sich überhaupt noch jemand auf oder sind wir bereits so abgestumpft, dass wir es einfach hinnehmen? :nixwiss:

    Wie schon Thomi geschrieben hat, man regt sich schon noch auf, gleichzeitig ist da halt diese Machtlosigkeit! Die ärmste Sau ist Willi Vögtlin der ständig den Spielplan anpassen muss! Man müsste wegkommen von diesen Quarantänen für das ganze Team, aber dafür müsste man die Macht der Kantonsärzte einschränken. Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig als mit den Schultern zu zucken wenn wieder ein neuer Fall bekannt wird.

    ...und täglich grüsst das Murmeltier:

    SCL Tigers in Quarantäne – drei Spiele verschoben

    EISHOCKEY – Es ist noch nicht lange her, da hat die National League den durch Corona verblasenen Spielplan neu aufgestellt und für den Dezember bekannt gegeben. Jetzt gibts schon wieder zu tun, denn die SCL Tigers müssen nach einem positiven Covid-19-Fall in Quarantäne. Nicht in Quarantäne sind jene Spieler, die bereits positiv getestet wurden. Trotzdem werden Spiele verschoben: das gegen Ambri von heute Abend, jenes vom Samstag gegen Servette und jenes vom Mittwoch gegen die ZSC Lions. Ersatzdaten sind noch nicht bekannt.

    Erfolgsserie des ZSC

    Die ZSC Lions können Quarantäne

    Wie das ganze Team hat sich auch Lukas Flüeler gesteigert. Der Goalie spricht über seinen schwierigen Saisonstart und Erinnerungen an seinen verstorbenen Mentor Simon Schenk.

    Marco Keller (TA)

    Er fährt den Schoner aus, er pariert mit der Fanghand, einmal sogar mirakulös auf der Linie auf der Stockhandseite. Kurzum: Lukas Flüeler präsentiert sich gegen die SCL Tigers in der Form seiner besten Tage und ist hauptverantwortlich, dass die ZSC Lions am Schluss das Punktemaximum holen, trotz eines klaren Nachlassens im letzten Drittel. Die letzten Minuten haben ihm aber nicht gefallen: «Die letzten zehn Minuten sind aktuell immer ein Challenge, da machen wir uns das Leben selber schwer. Schade, die ersten 50 Minuten haben wir super ZSC-Hockey gezeigt.»

    In den zwei ersten Abschnitten war er nur punktuell gefordert worden, meist dann, wenn seine Vorderleute durch einen Fehler die Gäste ins Spiel gebracht hatten. Die Konzentration auch in diesen Phasen hochzuhalten, das habe er in seiner langen Zeit in Zürich-Nord gelernt, sagt er: «Als Goalie der ZSC Lions wirst du selten mit 40 oder 50 Schüssen eingedeckt. Da musst du immer bereit sein. Die zwei, drei Konter in der Anfangsphase haben mir Selbstvertrauen gegeben.»

    Die Diskussionen um den Stammplatz im Tor

    Anfang Saison hatte er dieses nicht gehabt. Zwei Spiele unter den Erwartungen liessen sogar kurzzeitig Diskussionen über den Stammplatz aufflammen, vor allem auch, weil der von Fribourg-Gottéron verpflichtete Ludovic Waeber zu grosser Form auflief. «Auch in jenen beiden Spielen, die ich verloren habe, hatte ich eigentlich 40 Minuten gut gespielt. Aber ich habe den Anspruch, dem Team in den schwierigen Momenten helfen zu können, aber da konnte ich jeweils den Sieg nicht heimbringen.»

    Auch für den Routinier ist die Situation ohne Zuschauer speziell. Er versucht, mehr mit seinen Mitspielern zu reden, «sie hören mich jetzt besser». An die Geisterspiel-Atmosphäre hat er sich mittlerweile einigermassen gewöhnt: «Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Es geht einfacher als in den ersten ein, zwei Spielen ohne Fans. Aber natürlich hoffe ich, dass wir bald wieder vor Zuschauern spielen können.»

    Das Sahnehäubchen fehlte letztlich gegen die Tigers, Jules Sturny vermieste Flüeler den Shutout drei Minuten vor Schluss. Der dreifache Meistergoalie und Architekt vieler ZSC-Erfolge trugs mit Fassung, in diesem Stadium seiner Karriere definiert er sich längst nicht mehr über einen Sieg ohne Gegentor: «Es war viel wichtiger, dass wir den Sieg geholt haben und eine Serie aufrechterhalten können.»


    Vier Partien haben die Zürcher zuletzt gewonnen, nach Pluspunkten sind sie jetzt sogar Leader. Dies, nachdem sie vorher drei Partien mit total 19 Gegentoren verloren hatten. Drei dieser Siege holten sie nach der zehntägigen Quarantäne. Es ist ein Umstand, der Flüeler besonders freut: «Ich bin recht stolz auf das Team. Nach zehn Tagen ohne Training auf dem Eis haben wir einen Super-Charaktertest abgeliefert.» Er vergisst aber nicht, den ganzen Staff zu loben: «Sie haben einen tollen Job gemacht, haben jedem Velos oder Gewichte nach Hause gebracht, im Schnitt 20 bis 40 Kilo. Da hatte dann schon der eine oder andere Muskelkater.»

    Ein besonderer Moment hatte sich vor Spielbeginn ereignet, mit der Schweigeminute für die Lions- und Tigers-Legende Simon Schenk. Flüeler war bewegt: «Es kamen viele Erinnerungen hoch. Ohne Simon wäre ich nicht im Hallenstadion gelandet, er hat mich nach Zürich geholt. Er rief mich an, als ich in Kanada war, und sagte, dass er wieder einen jungen Goalie wolle, um Leonardo Genoni und Reto Berra zu ersetzen, die nach Davos gingen. Er legte mir einen Dreijahresplan vor und hat mich in diesem auch voll unterstützt. Ich habe ihm sehr viel zu verdanken.»

    Da tust Du ihm imo unrecht!

    Wenn Freddie eins IMMER gemacht hat, dann ist das kämpfen bis zum Umfallen! Was man von der Nummer 27 nicht behaupten kann!

    War ein Witzli weil er jetzt wieder ab und zu trifft. Ich sehe zuwenig Spiele über die ganze Spieldauer um zu beurteilen ob einer gut oder schlecht ist, das ist so!

    PS: Lausanne hat Fribourg aber schön abgewatscht!:shock:

    Denke auch es ist die eine Saison zuviel, aber einer wie er der sein ganzes Leben nur das gemacht hat tut sich halt schwer das aufzugeben, siehe auch Blindi oder andere.

    Bei uns sehe ich ihn nicht mehr, aber warum sollte er nicht noch ein Jahr anhängen, kann ja auch in der NLB sein.

    Muss er selber wissen!

    ZSC Lions – SCL Tigers: Die Saison begann am 1. Oktober, und nun, am 24. November, ist es doch noch so weit: Das erste Duell zwischen den Stadtzürchern und den SCL Tigers aus dem Emmental steht an – sofern nicht wieder eine Quarantäne-Anordnung dazwischenkommt. Die Zürcher haben mit Siegen in Genf und gegen die Rapperswil-Jona Lakers nach ihrer zehntägigen Zwangspause den Tritt schnell wieder gefunden, aus ihrer Sicht kann es keinen Grund geben, warum die positive Serie gegen die Langnauer nicht eine Fortsetzung erfahren sollte. Sportlich verbindet die zwei Klubs mit Ausnahme der Vornamen der Trainer (Rikard) nichts.

    Grönborgs Mannschaft ist jener Franzéns in allen Belangen klar überlegen, die Tigers weisen mit 0,8 gewonnen Punkten pro Spiel, erst 20 erzielten Treffern und einem Torverhältnis von -17 die schlechtesten Werte der Liga auf. Doch um solche statischen Werte geht es für sie in dieser Saison nur am Rande. Die Tiger sind im Gegensatz zu den Löwen nicht auf Rosen gebettet, mit bescheidenen Mitteln und mit einer vorbildlichen Kostendisziplin versuchen sie, irgendwie das Überleben zu sichern. Gelingt hin und wieder ein Punktgewinn, ist das höchst willkommen für die Moral. Entscheidender aber ist, dass für diese Saison der Abstieg abgeschafft wurde. So gesellt sich zur wirtschaftlichen nicht auch noch die sportliche Existenzangst. (pic.)

    Gedanken zum Tod von Doris De Agostini:

    Da bist du 62, bekommst "im Herbst" (also im September) die Diagnose und bist im November bereits Tod!

    Weder konntest du deine Bucket List noch abarbeiten noch dich auf den Tod vorbereiten, vermutlich nicht mal von Familie und Freunden verabschieden.

    Brutal!

    Rest peacefully!

    Ich finds bedänklich, wie viel Fehlpäss und Problem bi Schiibeanahm i dere Liga vorchömed! Aber das isch halt, wämmer viel NHL lueged ;)

    Ist so! Das ist das was einem schnell auffällt. Man muss sich einfach wieder bewusst sein das ein Ghetto nicht gut genug war, ein Malgin sich nur knapp halten kann und ein Suter sich erst mal beweisen muss! Die Ausländer die hier Star Status geniessen wurden alle aussortiert oder haben es (noch) nicht geschafft wie der in Ambri.