Beiträge von Larry

    ob das ganze so noch sinn macht?

    Bin dafür das weiter gespielt wird! Das CH Hockey hat schon im Frühling den Fehler gemacht und die Saison vorschnell abgesagt! Die Fussballer fast aller Ligen wie auch der US Profi Sport haben ihren Meister erkoren, wir im Hockey nicht! Die WM können sie m.E. wieder absagen, dann gibt es auch genügend Termine um in den Frühling/Sommer hinein zu spielen!

    Saison-Fortsetzung im Hockey noch nicht sicher

    Auch für das Schweizer Eishockey sind die neusten Corona-Massnahmen ein herber Schlag. «Mit einer längeren Phase mit Geisterspielen würden die Klubs akut in ihrer Existenz bedroht», schreiben National League & Swiss League in einer Stellungnahme.

    Ob die Meisterschaft auch ohne Zuschauer fortgesetzt wird, ist derzeit noch unklar. Liga-Führung und die Klubs der National League und Swiss League würden in den nächsten Tagen darüber beraten und entscheiden, welche Konsequenzen die bundesrätlichen Entscheidungen für den Spielbetrieb haben werden.

    Wie der FC Servette mitteilt, ist der Trainer Alain Geiger positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Eintreten leichter Symptome hatte sich Geiger einem Test unterzogen und sich schon am Dienstag isoliert. Das positive Testresultat wurde ihm am Mittwoch mitgeteilt. Nun werde sich die ganze Mannschaft und der Staff einem Test unterziehen, schreibt der Klub auf seiner Webseite. Weitere Massnahmen werden vom Kantonsarzt Genf erwartet. Damit steht ein weiteres Spiel am Wochenende auf der Kippe. Der FC Zürich würde am Samstag in Genf auf Servette treffen.

    Ein - zwei Tiefs gehörten noch praktisch zu jeder Saison und der Titel wird nicht im Oktober vergeben.
    Wir wurden von Rang 7!! Meister, Bern sogar von Rang 8.!! Diese Saison ist es sogar noch von Rang 10!! aus möglich.
    Umgekehrt scheiterten wir von Rang, 1 oder 2 auch schon kläglich an Fribourg usw...

    Fakt!:lehrer:

    Hab das Spiel geschaut. Das Wunder fand nicht statt, das Team mit dem grössten Budget hat jenes mit dem kleinsten doch noch geschlagen. Die Dodgers verdient Meister, waren schon die letzten Jahre eigentlich immer eines der besten Teams und mussten 32 Jahre auf den nächsten Titel warten. Respect Tampa Bay Rays!

    National League

    Nättinen stürzt den ZSC in die Krise

    Der neue Ambri-Finne schiesst beim 5:2 über die Zürcher gleich vier Tore. Sichtlich gezeichnet von ihrem jüngsten Rückfall, brechen die Lions phasenweise auseinander.


    Simon Graf (TA)

    Wie schnell im Eishockey alles gehen kann! Am vergangenen Donnerstag grüssten die ZSC Lions noch von der Spitze. Sie hatten in der Meisterschaft viermal in Serie gewonnen, dabei nur drei Tore zugelassen. Und Goalie Waeber, als Nummer 2 geholt, verblüffte im Zürcher Tor. Fünf Tage später steckt der meist genannte Titelfavorit in der ersten Krise. Die Zürcher haben in drei Spielen 19 Tore kassiert und sind phasenweise auseinandergefallen. Sie wirken schwerfällig und ohne Inspiration. Und in Ambri wurde Waeber nach zwei Dritteln ausgewechselt.


    Der Einbruch der Lions zeigt, wie prophetisch Statistiken sein können. Schon vor ihrem Absturz hatten die Zürcher die meisten Schüsse aus dem Slot zugelassen, der gefährlichen Zone vor dem Tor: über 15 pro Spiel. Dass sie trotzdem kaum Treffer erhielten, war primär mit Wettkampfglück und Waeber zu erklären. Dann schlug das Pendel um. Seither läuft der Puck fast nur noch gegen die Zürcher – und sie unternehmen auch zu wenig, um das Schicksal ihnen wieder günstiger zu stimmen.


    In den beiden Duellen gegen den EVZ (3:6, 2:8) waren sie vom kollektiven Tempospiel der Zuger überfordert. Gegen Ambri trug ihr Problem einen Namen: Julius Nättinen. Der Finne entschied die Partie mit einer Triplette im Mittelabschnitt, traf zum 1:1 (28.), 3:1 (32.) und 4:1 (37.). Und dies immer nach dem gleichen Schema, mit einem Direktschuss von halbrechts. Im Finish reüssierte er auch noch ins verlassene ZSC-Tor zum 5:2 (58.).

    Sein Schuss hat NHL-Qualität

    Die Zürcher Coaches müssen sich dabei den Vorwurf gefallen lassen, das Ambri-Powerplay zu wenig gut studiert zu haben. Sonst hätten sie wissen müssen, dass der Querpass auf Nättinen der Standard-Spielzug in Überzahl ist. Als Nättinen im Sommer als Nachfolger Kubaliks angekündigt wurde, schien das eine sehr mutige Ansage. Doch der 23-Jährige, der ebenfalls via Leventina in die NHL möchte, hat die Erwartungen noch übertroffen. Die ersten vier Spiele verpasste er, seitdem hat er in fünf Partien schon achtmal getroffen. Er mag nicht so vielseitig sein wie Kubalik, doch zumindest sein Direktschuss hat NHL-Qualität.

    Und die ZSC Lions? Vieles ist ein Flickwerk. Abgesehen vom ersten Sturm um Roe konnte keine Formation Torgefahr entwickeln. In der Abwehr klaffen immer wieder Lücken. Und das Gros der Spieler ist Unterform oder scheint den Zenit überschritten zu haben. Von den Schweden Krüger und Pettersson ist nichts zu sehen, der vierte Sturm mit den Routiniers Wick und Schäppi verursachte die beiden Strafen, die zu Gegentoren führten. Die einzig gute Nachricht: Es kann nur noch besser werden.

    Nach zwei Niederlagen, davon einer Klatsche kann man als hochbezahlte Starentruppe einfach nicht beim bescheidenen Ambri verlieren!

    Da ist aber gewaltig der Wurm drin!

    Bange Blicke auf den Mittwoch: Die Schweizer Eishockey- und Fussball-Profiligen wollen um jeden Preis weiterspielen

    Am Mittwoch dürfte der Bundesrat die Zuschauer wieder aus den Stadien ausschliessen. Es drohen erneut Geisterspiele mit hohen Verlusten, die ohne öffentliche Hilfe wohl nicht zu verkraften sein werden. Im Weg steht beiden Profiligen das schlechte Image, das sie weiterhin umweht.

    Daniel Germann (NZZ)

    Es hat sich für Funktionäre aus Eishockey und Fussball zur unseligen Routine entwickelt: Wenn der Bundesrat jeweils am Mittwochnachmittag über die neusten Entscheide seiner wöchentlichen Sitzung informiert, hängen auch sie ihm an den Lippen. Die Corona-Krise hat den Sport seiner Autonomie beraubt. Die Massnahmen im Kampf gegen das Virus entziehen ihm die wirtschaftliche Basis. Geschäftsmodelle, labil gebaut wie Kartenhäuser, drohen in sich zusammenzubrechen.

    Sollte der Gesundheitsminister Alain Berset seine Absicht umsetzen und Grossveranstaltungen mit mehr als 50 Personen verbieten, stehen die Profiklubs in der Schweiz vor einer schwarzen Zukunft. Die wenigsten von ihnen besitzen genug Reserven, um zweistellige Millionendefizite zu tragen. Wer keinen spendablen Gönner im Hintergrund weiss, dem droht der Ruin.

    Die Kakofonie der Gebeutelten

    Die Kakofonie der Gebeutelten hat eingesetzt. Die Präsidenten der zwölf Eishockeyklubs wandten sich am Montag in einem offenen Brief an «die sehr geehrten Damen und Herren Bundesräte». Sie verweisen darin auf ihre «Schutzkonzepte, die als vorbildlich taxiert wurden und die ihren Praxistest bestanden haben». Der Brief gipfelt in der Bitte: «Lassen Sie unsere Spieler Hockey spielen! Wenn sie das nicht vor Menschen mit Emotionen tun dürfen, weil Sie dies verboten haben, dann entschädigen Sie uns dafür, und sprechen Sie A-fonds-perdu-Beiträge für die zusätzlich auferlegten Verluste.»

    Es ist ein Aufruf, wie er derzeit zu Hunderten kursiert. Nach neun Monaten in der Geiselhaft eines unscheinbaren Virus bangt praktisch jeder um seine Zukunft. Marc Lüthi, der CEO des SC Bern, sagt, er fühle sich wie ein Bäcker, der Brot backen, es aber nicht verkaufen dürfe. Er spricht von einem Verlust von gegen 15 Millionen Franken, der seinem Klub droht, sollte er die Saison ohne Zuschauer zu Ende spielen müssen. Peter Zahner von den ZSC Lions rechnet mit «acht bis zehn Millionen Franken».

    Zahner sagt: «Dürfen wir nur noch vor maximal 50 Zuschauern spielen, entzieht man uns die wirtschaftliche Grundlage. Kommt es tatsächlich so weit, brauchen wir staatliche Hilfe – sei das nun in Form von einem erleichterten Zugang zur Kurzarbeit oder als A-fonds-perdu-Beiträge.» Wie Marc Lüthi möchte er die Möglichkeit haben, Kurzarbeitsentschädigung zu erhalten und trotzdem weiterzuspielen.

    Die Eishockeyliga hat sich eine Frist bis zum Wochenende gesetzt, um zu entscheiden, ob sie die Meisterschaft unterbricht. Doch in einer konsultativen Abstimmung haben sich neun von zwölf Klubs dafür ausgesprochen, weiterzuspielen. Es ist der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Eishockey und Fussball: Auch die Swiss Football League will die Meisterschaft fortsetzen. Alles andere hätte unabsehbare Langzeitfolgen.

    Daneben geben sich die Fussballer zurückhaltender als ihre Kollegen aus dem Eishockey. Die ultimative Forderung nach staatlicher Unterstützung, welche die Präsidenten in ihrem offenen Brief formuliert haben, hört man von ihnen nicht. Man möchte allenfalls eine verbindliche Regelung, die landesweit gilt. Wanja Greuel, der CEO der Berner Y0ung Boys, sagt: «Ich habe ein mulmiges Gefühl vor den Entscheiden am Mittwoch. Der Bundesrat wird wohl drastischere Massnahmen ergreifen. Obschon ich jedem Konkurrenten jeden Zuschauer im Stadion gönne, wäre in der jetzigen Phase der Covid-Krise eine einheitliche Regelung wünschenswert. Die Unterschiede zwischen einigen Kantonen sind zu gross – das sage ich nicht nur aus beruflicher, sondern auch aus privater Sicht.»

    Es hängt tatsächlich viel vom Entscheid des Bundesrats am Mittwoch ab. Matthias Hüppi, Präsident des FC St. Gallen, sagt: «Unsere Bandbreite vor dem Basel-Spiel am Sonntag geht von 10 000 bis zu 0 Zuschauern. Das ist extrem. Wir denken schon lange in Szenarien, und immer wieder kommt eines dazu.»

    Der Bundesrat Berset hatte an einer Medienkonferenz in St. Gallen gesagt: «Wir sind in der Lage, Grossveranstaltungen zu organisieren. Die Schutzkonzepte sind da. Kleine Veranstaltungen können sogar grössere Risiken bergen als Grossveranstaltungen, an denen Abstandsregeln und die Maskentragpflicht gelten.» Doch das war vor zwei Wochen, ehe die Fallzahlen explodierten.

    Es ist wahrscheinlich, dass der Bundesrat am Mittwoch die Sportstadien wieder schliesst. Dann wird der Ruf nach Unterstützung womöglich auch im Fussball lauter werden. Die Hemmschwelle, professionelle Ligen wie die Eishockey-National-League und die Fussball-Super-League mit Steuergeldern zu alimentieren, ist hoch. Doch anders als vor kurzem ist es nicht mehr unmöglich, dass so etwas mehrheitsfähig wird. Immer mehr Politiker stellen sich hinter die Forderung und anerkennen die sozialpolitische Bedeutung der Profiklubs mit ihren zum Teil grossen Nachwuchsabteilungen.

    Das grösste Hindernis auf dem Weg zur Direkthilfe bleibt das schlechte Image der Ligen, die als Hochlohn-Inseln gelten. Die kolportierten Spitzensaläre wecken gerade zur Corona-Zeit Unverständnis und Neid. Das führte unter anderem dazu, dass das Parlament das erste Hilfspaket im Frühjahr an populistische Auflagen wie Lohnkürzungen und eine Solidarhaftung knüpfte.

    Lohnsignale notwendig

    Diese Fehler sind mittlerweile korrigiert. In der überarbeiteten Fassung der Vorlage wurden diese Kriterien gestrichen. Die Eishockeyklubs haben für etwas Goodwill gesorgt, indem sie mit den Spielern Lohnkürzungen ausgehandelt haben. Beim SCB etwa verzichtet jeder Spieler, der über 100 000 Franken im Jahr verdient, auf 20 Prozent seines Lohns. Beim EV Zug sind es je nach Einkommen bis zu 25 Prozent.

    In dieser Hinsicht hinken die Fussball- den Eishockeyklubs hinterher. Der FC Luzern etwa beantwortete eine entsprechende Anfrage so: «Der FC Luzern wird sich nicht an einer öffentlichen Diskussion zum von der NZZ angefragten Thema äussern.» Dabei wäre gerade jetzt ein öffentliches Signal des guten Willens dringend nötig. Es würde helfen, die Diskussion von der emotionalen auf die sachliche Ebene zu bringen.

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    Die Gastro Branche macht schon von sich aus dicht:

    https://www.blick.ch/wirtschaft/weg…id16165124.html

    Die Schweizer "Profis" sind in ihrem Verhalten auch keine Vorbilder! Im Vergleich zur BuLi oder dem US Sport haben wir viel zu viele Fälle!

    Dies hat ja auch ein Schweizer BuLi Spieler gesagt als er in der CH auf Besuch war.

    Back to Topic:

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis es den nächsten Club trifft. Am Dienstag ist es soweit. Wie die Schweizer Eishockeyliga bekanntgibt, hat es den EHC Biel erwischt. Ein Spieler der Seeländer ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Das Spiel vom gleichen Abend, Biel hätte Rapperswil empfangen, findet nicht statt.

    Der betroffene Spieler ist der Finne Petteri Lindbohm, wie der Club selbst mitteilt. Der Kantonsarzt hat für das Team eine zehntätige Quarantäne angeordnet. Damit fällt nicht nur das Spiel gegen Rapperswil aus, auch die Spiele gegen Servette (29.10), Ambri-Piotta (30.10) und Bern (01.11) sind betroffen. Wann sie nachgeholt werden, ist noch nicht kommuniziert.

    und ich schäme mich fast dafür, dass die Schweiz da führend ist

    Gehört zwar nicht in diesen Fred aber ist ja schon passiert: Hochgerechnet auf die Bevölkerung anderer Länder sind wir nun die Nummer 1 auf der Welt........gibt mir schon zu denken!

    Die schlimmsten ZSC-Niederlagen

    Seit Einführung der Play-offs

    93/94Freiburg – ZSC12:2–10
    92/93ZSC – Chur2:10–8
    91/92Lugano – ZSC11:3–8
    89/90ZSC – Kloten3:11–8
    85/86Kloten – ZSC9:1–8
    12/13Biel – ZSC Lions7:0–7
    96/97Ambri – ZSC Lions8:1–7
    96/97Bern – ZSC Lions8:1–7
    90/91Sierre – ZSC10:3–7
    85/86Davos – ZSC10:3–7
    20/21Zug – ZSC Lions8:2–6

    Quelle: UK Hockey
    NZZ / ipf.


    Eishockey: Schweizer Eishockey-Präsidenten fordern finanzielle Hilfen

    In einem offenen Brief wenden sich alle Präsidenten der National-League-Clubs an den Schweizer Bundesrat. Sie schreiben, dass sie einstimmig beschlossen haben, die Eishockey-Saison zu Ende zu spielen. Dies, so die Präsidenten, weil der Sport im Land eine immense Bedeutung habe.

    «Es ist zentral, dass auch in Krisenzeiten Sport betrieben wird – für das Kader, für die Junioren, für die Fans, für die Mitarbeiter, für die Partner und für die gesamte Bevölkerung», heisst es im Brief. Und: «Wir dürfen uns nicht durch das Covid-19-Virus das Leben diktieren und verbieten lassen. Wir müssen, wollen und können mit entsprechenden Massnahmen auch während einer Pandemie Hockey vor Zuschauern spielen!»

    Aus diesem Grund habe man im Hinblick auf die Saison 2020/21 Schutzkonzepte entwickelt. Konzepte, die auch ihren Praxistest bestanden hätten. Doch all das sei aufgrund der Entscheidungen nun wertlos, heisst es im offenen Brief. Und: «Die finanzielle Basis, auf der wir aufgebaut haben, ist uns entzogen worden. Das ist unfair, weil wir uns darauf ausgerichtet haben und das Parlament seine geplante Liquiditätshilfe darauf ausgerichtet hat. Das ist unverhältnismässig, weil unsere Konzepte funktionieren und das soziale Leben auch mit Corona weitergehen muss.»

    Der Brief der Präsidenten endet mit einer finanziellen Forderung. So heisst es: «Lassen Sie unsere Spieler Hockey spielen! Wenn sie das nicht vor Menschen mit Emotionen tun dürfen, weil Sie dies verboten haben, dann entschädigen Sie uns dafür.» (nih)