Beiträge von Larry

    Was denkst du? Kann der Joe noch was reissen?

    Er ist 41 und Gross, er wird noch langsamer aussehen als er ist! Aber er wird schon Einfluss haben, vor allem im PP. Der Start wird wohl harzig sein. Da er in einer speziellen Situation mit Davos ist kann man es nachvollziehen, ansonsten (da kaum Zuschauer zugegen) eher nicht.

    Meine Prognose:

    - Ab mitte nächster Woche werden nur noch Veranstaltungen bis 30 Personen erlaubt. Es hat sich zwar niemand an einem Hockeyspiel angesteckt, aber man muss ja etwas tun.

    Könnten Grossveranstaltungen schon am Wochenende verboten werden?

    Berset beantwortet diese Frage mit: «Ich würde sagen: Nein» Die Anlässe werden auf Gemeindeebene bewilligt. Er geht, wie eine heute bekanntgewordene Studie bekräftigt, davon aus, dass die Grossveranstaltungen dank ihrer Schutzkonzepte momentan kein Haupttreiber der Pandemie sind.

    PS: Scheisse, dacht ich sei im Hockey Fred! :blosswech:

    Fribourg-Gottéron und der HC Lugano müssen in Quarantäne: Termine jonglieren und die Furcht vor einem Meisterschaftsabbruch im Schweizer Eishockey

    Die Teams von Fribourg-Gottéron und dem HC Lugano müssen sich in Quarantäne begeben und können zurzeit keine Partien absolvieren. Nur zwei Wochen nach dem Meisterschaftsstart steht das Schweizer Eishockey vor einer Zerreissprobe.

    Nicola Berger (NZZ)


    Zwei Wochen lang konnte die Schweizer Eishockeymeisterschaft in geordneten Bahnen ausgetragen werden. Dann kam der Mittwochmorgen – und mit dem Alltag war es vorbei. Im HC Fribourg-Gottéron sind vier positive Corona-Tests bekanntgeworden, der Kantonsarzt hat entschieden, dass sich die ganze Mannschaft in Quarantäne begeben muss. Die Partien gegen Davos, Lausanne und Genf/Servette werden verschoben – weitere könnten folgen.

    Auf dünnem Eis

    Auch im HC Lugano sind drei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden: die Stürmer Alessio Bertaggia und Tim Traber sowie der Goalie Sandro Zurkirchen. Der Tessiner Kantonsarzt hat angeordnet, dass das Team mindestens bis am Freitagmorgen in Quarantäne muss. Die für den Mittwoch angesetzte Cup-Partie der Tessiner gegen den Erstligaklub Pikes Oberthurgau wurde ebenso verschoben wie das Heimspiel am Freitag gegen Biel sowie die Auswärtspartie am Samstag in Bern.

    Ein Ausbruch bei einem oder mehreren der 24 Profi-Eishockeyteams war nur eine Frage der Zeit. Schon in der Saisonvorbereitung hatte es einen gegeben, bei den Ticino Rockets in der Swiss League. Die Fälle in Freiburg und Lugano führen vor Augen, auf wie dünnem Eis sich die Branche derzeit bewegt. Die Saison droht wie erwartet chaotisch zu werden, Flexibilität ist das Gebot der Stunde. Was die Termine betrifft, verfügt die Liga derzeit noch über genügend Spielraum – ihr spielen die Absagen des Spengler-Cups und der Champions Hockey League in die Karten. Das Kontinentalturnier CHL war am Dienstag abgesagt worden, fünf Schweizer Klubs hätten teilnehmen sollen, unter ihnen die ZSC Lions.

    NL-Spiele statt Spengler-Cup

    Während der Altjahreswoche, des traditionellen Spengler-Cup-Termins, sind bereits drei Qualifikationsspiele angesetzt worden – zwei mit dem Spengler-Cup-Gastgeber HC Davos und das Léman-Derby zwischen Lausanne und Genf/Servette. Der Liga-Geschäftsführer Denis Vaucher sagt, man arbeite bei der Spielplangestaltung mit etlichen Szenarien. Derzeit ist die finale Qualifikationsrunde für den 22. März angesetzt, doch Vaucher sagt, die 52 Runden umfassende Qualifikationsphase müsse spätestens am 13. April 2021 abgeschlossen sein. Das würde nur noch Best-of-3-Serien im Play-off erlauben, doch die Kompromissbereitschaft im Eishockey ist dieser Tage gezwungenermassen hoch.

    Noch gibt es genügend Ersatztermine im Kalender, aber die Klubs und Spieler müssen sich auf Premieren gefasst machen, auf ungewohnte Belastungen. Man muss nur in die USA blicken, wo beispielsweise das Championat der Major League Baseball (MLB) nicht in einer «Blase» durchgeführt worden ist. Teams, die in Quarantäne mussten, hatten danach ein nie zuvor gesehenes Mammutprogramm an der Grenze des Zumutbaren absolvieren müssen.

    Fragezeichen Nationalteam

    Auch im Eishockey ist entsprechend nichts mehr unantastbar – auch die eigentlich fixen Nationalmannschaftspausen im November, Dezember und Februar nicht. Der Deutschland-Cup in Krefeld von Anfang November ist zwar noch nicht abgesagt, doch angesichts der in Deutschland wie der Schweiz schnell steigenden Infektionszahlen dürfte die Austragung geopfert werden. Auch das Heimturnier in Visp von Mitte Dezember steht auf der Kippe – Russland hat sich bereits zurückgezogen. Und nach heutigem Stand ist ja noch nicht einmal sicher, ob die Weltmeisterschaft 2021 in Lettland und Weissrussland stattfinden kann, die Perspektiven für eine Austragung des Turniers waren auch schon besser. René Fasel, der Schweizer Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF, hat mehrfach betont, dass es keine WM ohne Zuschauer geben werde.

    Der ungewisse Terminplan ist das eine, die Furcht vor einem neuerlichen Verbot von Grossveranstaltungen das andere. Ein solches würde den Klubs ihre Existenzgrundlage entziehen. Sollten keine oder fast keine Zuschauer mehr zugelassen sein – wie etwa in Tschechien oder Schweden –, droht wie im Frühjahr der Abbruch der Meisterschaft. Es sind trübe Aussichten, nur zwei Wochen nach dem Saisonstart, der mit so etwas wie Aufbruchsstimmung verbunden gewesen war.

    Der vielleicht einzige Lichtblick ist: Nach 21 ausgetragenen National-League-Partien liegen zumindest der Liga keine Informationen darüber vor, dass es auf den Zuschauerrängen zu einer Ansteckung gekommen ist.

    Sportanlässe und Corona

    Die Fans sollen Speichelproben abgeben

    Wie wirksam sind die Schutzkonzepte bei Grossanlässen? Swiss Olympic will das mit einer Pilotstudie untersuchen – und setzt auf die Fans des SC Bern als Versuchskaninchen.

    Marco Oppliger (TA)

    Die Anzahl der Corona-Infektionen nimmt seit Wochen zu. Und trotzdem sind in der Schweiz Sportanlässe mit über 1000 Zuschauern wieder erlaubt. Nirgendwo sonst in Europa geniesst der Sport in Corona-Zeiten solche Freiheiten wie in der Schweiz. Doch ist das gerechtfertigt? Jürg Stahl, Präsident von Swiss Olympic, sagt: «Nach einer Verschnaufpause sind die Entwicklungen besorgniserregend. Der Sport weiss, dass er mit den Grossanlässen eine grosse Verantwortung trägt.»

    Deshalb lanciert Swiss Olympic nun eine Pilotstudie zur Wirksamkeit der Schutzkonzepte bei (Sport-)Grossanlässen. Dafür will der Verband die Zuschauer eines Eishockeyspiels mittels Speichelprobe einerseits virologisch untersuchen. Zudem sollen sie vor dem Eintritt ein elektronisches Armband anziehen, welches ihre Bewegungen im Stadion aufzeichnet und misst, ob die Abstandsregeln eingehalten werden.

    Als Versuchskaninchen hat sich der SC Bern zur Verfügung gestellt. Allerdings hätten bereits weitere Eishockeyclubs ihr Interesse an einer entsprechenden Untersuchung angemeldet und er sei in Kontakt mit dem Fussballverband, hält Walter Mengisen fest. Der ehemalige Rektor der Eidgenössischen Sport-Hochschule in Magglingen und stellvertretende Direktor des Bundesamts fürs Sport begleitet die Studie.

    1000 Personen sind das Ziel

    Liegt die Bewilligung vor, soll die Studie im Dezember durchgeführt werden. Um möglichst aussagekräftige Resultate zu erhalten, ist Studienleiter Matthias Egger vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern auf möglichst viele freiwillige Teilnehmer angewiesen. Das Ziel sind 1000 Personen. Deshalb wollen der SCB und Swiss Olympic die Fanclubs der Berner einbeziehen. Denn getestet werden soll nicht in der ganzen Postfinance-Arena, sondern nur in einem Sektor.

    Egger sagt: «Es ist im Interesse der Clubs und der Fans, dass der Sport mit Publikum weiter durchgeführt werden kann.» Weshalb er sich eine möglichst grosse Akzeptanz bei den Fans erhofft. Schliesslich soll die Studie im besten Fall aufzeigen, dass selbst wenn Corona-infizierte Fans im Stadion waren, es keine weiteren Ansteckungen gab. Weil sich die Zuschauer eben an die Vorgaben hielten.

    ...obwohl die bisherigen grossveranstaltungen NICHT die treiber der aktuellen fallzahlen sind. würde mich auch wundern bei den massnahmen, eine übertragung ist praktisch unmöglich im stadion.

    In der Schweiz gehen jetzt wieder tausende Zuschauer an Eishockey- und Fussballspiele
    Das könnt ihr nicht lange durchziehen. Nicht mit diesen Zahlen, die gehen steil nach oben.

    Aber es gilt eine Maskenpflicht.
    Ja gut, wenn alle konsequent die Maske anlassen, dann kann man das vielleicht machen. Aber die Zahlen in der Schweiz machen mir echt Sorgen. Ihr müsst auf der Hut sein!

    https://www.watson.ch/international/…ist-gescheitert

    Mein Senf: Denke eher früher als später werden die Zuschauer wieder massiv eingeschränkt oder ganz verboten.

    "Wenn es denn die Umstände erlauben, die Saison bis im Frühjahr fortzusetzen und die Playoffs zu spielen. Es gibt Grund zur Hoffnung: Die Hockey-Götter werden es nicht zulassen, dass die ZSC Lions im April 2021 zum zweiten Mal hintereinander durch äussere Umstände um den Titel gebracht werden." (Klaus Zaugg)

    :/

    Bin ich mir nicht mehr so sicher......

    und scho gar nüme i de Szene!

    Ich bin nur die ersten paar Jahre (71-73) ganz oben im 3. Rang gesessen, dann 73-77 im 2. Rang (schon nicht mehr "Szene") und ab 1978 (mit 21!) war ich mit meinen zwei Kumpels bereits mit SK im 1. Rang! Auswärts nie hinter dem Tor sondern immer auf der Haupttribüne, ich wollte das Spiel sehen. Ab und zu bei Fahrten mit dem Zug oder Car trotzdem "Mittendrin statt nur dabei" so immer in Ambri, Lausanne, etc.

    Was mich irritiert hier: Warum wird ständig über unsere Fans gelästert, warum wird unsere Kurve "Sirupkurve" genannt? Die sind nicht besser aber auch nicht schlechter als andere Kurven, auch wenn die Stimmung nicht so gut ist wie z.B. in Lugano, ist aber (auch) dem neuen Hallenstadion geschuldet mit seinen schallschluckenden Sitzen.