Beiträge von Larry

    Leafs vs Columbus, wow was für ein Spiel!:shock:

    Die Leafs 3:0 hinten gegen Columbus mit Elvis im Tor, 20 Sekunden vor Schluss mit einem Mann mehr kommt der Ausgleich und in der OT ist es dann Auston Matthews der Toronto zum Sieg schiesst. Game 5 muss entscheiden!

    Tschüss Pens:shock:, tschüss Preds mit Josi, tschüss Oilers:shock:

    https://www.watson.ch/sport/eishocke…srats-entscheid

    Mein Senf: Ich habe die Hoffnung das 4 von 7 Mitgliedern des BR am 12.8. einen vernünftigen Entscheid treffen der die Profi Clubs überleben lässt! Mit Schutzkonzepten ist es absolut kein Problem 30-50% Zuschauer zuzulassen! Es reicht was man mit anderen Branchen bis jetzt angestellt hat, man denke nur an die Schausteller, die konnten dieses Jahr noch keinen Stutz verdienen, die Kosten (Abzahlung der teuren Bahnen) laufen aber weiter. Knabenschiessen 2022 auf einem leeren Platz?

    Porträt Tim Berni

    Er ist unterwegs in die NHL, doch Corona zwingt ihn zu bleiben

    Der ZSC-Jungverteidiger ist begabt, bescheiden und ein Teamplayer. Bevor er für die Columbus Blue Jackets auflaufen kann, muss er noch eine Weile in Zürich ausharren.

    Marco Keller (TA)


    Der Ritterschlag kommt vom Chef persönlich. Tim Berni sei ein Spieler voller Hingabe, begabt und läuferisch stark, lobt Rikard Grönborg, der Trainer der ZSC Lions, seinen Nachwuchsmann, als er ihn via Twitter verabschiedet – denn Berni ist nun bei der NHL-Organisation von Columbus unter Vertrag. Viel wichtiger aber sei, das betont Grönborg explizit, dass «Tim ein ganz hervorragender Typ und Teamkollege ist».

    Der so Gelobte bleibt bescheiden. Ihm sei wichtig, sagt Berni, dass er in der Garderobe nicht herumspringe wie ein Wilder, «ich bin ja noch jung». Das stimmt, der gebürtige Männedörfler hat im Februar erst den 20. Geburtstag gefeiert, aber fixer Bestandteil im Erfolgsmosaik der Lions war er dennoch schon. In den letzten beiden Saisons hat Tim Berni fast 90 Spiele für die Zürcher absolviert, dabei seinen Part überlegt und souverän erledigt, auf ihn konnte man sich jederzeit verlassen. Eklatant die Steigerung in der Plus-Minus-Bilanz gegenüber der vorletzten Saison und die Entwicklung zum Führungsspieler: von minus 11 verbesserte sich Berni auf plus 8.

    Nun weilte er mit der Nationalmannschaft im «Prospect Camp» in Cham, wo die neue Spitzeninfrastruktur im Schweizer Eishockey steht. In einem solchen Camp gilt es, nicht übermütig zu werden, sich nicht allzu sehr vordrängen zu wollen, schliesslich ist es ja immer noch in erster Linie ein Teamsport. Ganz so extrem sei es aber nicht, sagt der eishockeytechnisch in Dübendorf herangewachsene Berni: «Man kann sich schon zeigen, wenn man den Job gut macht, zuverlässig spielt, konstant und seine Stärken einbringt.» Und Stärken hat er einige: Berni überzeugt durch ruhiges, unaufgeregtes Spiel, er verfügt über eine starke Vista. Hasardieren tut er nicht.

    Auch Nationaltrainer Patrick Fischer lobt ihn: «Tim ist körperlich und läuferisch bereit, und er hat den richtigen Mindset. Er hat sich durch alle Junioren-Nationalmannschaften gespielt und hier einen sehr guten Job gemacht. In Nordamerika wird er seine Erfahrungen sammeln und sich ans Spiel gewöhnen müssen, aber Columbus wird ihm die nötige Zeit dafür geben. Er hat ganz klar das Potenzial, sich in Übersee durchzusetzen.»

    Columbus ist ja eine kleine Schweizer Enklave, mit Dean Kukan und Calvin Thürkauf sowie Elvis Merzliukins spielen zwei weitere Schweizer und der frühere Lugano-Goalie in der NHL-Organisation am Ohio, entweder bei den Blue Jackets oder deren Ableger in der AHL, den Cleveland Monsters. Den lettischen Goalie-Überflieger hat Berni bereits kontaktiert, und «er hat mir viel Positives erzählt». Berni weiss, dass er zuerst einmal Geduld braucht: «Ich darf nicht damit rechnen, dass ich gleich in der NHL beginnen kann.»

    Berni und Co. könnten die Meisterschaft in der Schweiz beginnen


    Aufgrund des verzögerten Saisonstarts in Nordamerika – die Meisterschaft wird voraussichtlich am 1. Dezember beginnen – werden Berni und Co. vorerst in ihren Stammclubs weitertrainieren. Das Geduldsspiel setzt sich fort, das erste Wettbewerbsspiel lässt noch länger auf sich warten, für Berni wären es dann knapp neun Monate seit der letzten Partie. Er wird deswegen nicht unruhig: «Ich lasse mich nicht verrückt machen, ändern kann ich es sowieso nicht.» Auch Fischer ist überzeugt, dass dies kein Problem ist: «Als Sportler schlägt man sich nicht länger mit einer solchen Konstellation herum.» Vielmehr sieht der Zuger Berufsoptimist Positives: «Es ist für alle eine Chance, sich körperlich noch einmal weiterzuentwickeln.»

    Zweimal war Berni in der Vergangenheit im Sommer schon im Columbus-Camp, diesmal dürfte der Start etwas länger auf sich warten lassen. Falls die Saison hierzulande früher beginnt als in Übersee, etwa wie geplant am 18. September, ist es möglich, dass etliche Schweizer NHL-Aspiranten die Meisterschaft hier beginnen – vorausgesetzt, Versicherungsfragen können geregelt werden. Aufseiten des ZSC bestünde durchaus Interesse, vorerst mit Berni weiterzumachen, sagt Sportchef Sven Leuenberger: «Gerade bei den Verteidigern hätten wir noch Interesse. Alles hängt aber davon ab, wie Columbus mit Tim plant.»

    Die Swiss-Life-Arena im Blick

    Die neue Heimat des ZSC irritiert

    MEINUNG Hélène Arnet (TA)

    Der Countdown läuft: Auf der Homepage wird die Zeit abgezählt, bis der ZSC das erste Bully in der Swiss-Life-Arena gewinnen wird. 1 Jahr, 360 Tage – in zwei Jahren geht es also los im neuen Stadion des traditionellen Zürcher Eishockeyclubs.

    Dieses Stadion entsteht derzeit zwischen den Gleisen und der Autobahnausfahrt Zürich-Altstetten, zehn Fussminuten stadtauswärts vom Bahnhof Altstetten entfernt. Die Baustelle sticht nicht nur wegen der vielen Krane in die Augen, sondern auch wegen ihrer Ausmasse. Das abgestufte Gebäude misst 170 mal 110 Meter, das Baufeld umfasst 28’000 Quadratmeter.

    Die Arena des britischen Büros Caruso St. John Architects hat in den vergangenen Wochen deutlich Form angenommen. Doch welche Form? An eine Sportstätte denkt man kaum auf Anhieb.

    Zum Glück steht es gross und rund und weiss auf weiss auf der Fassade, was dieses riesige Gebäude dereinst sein wird. Allein das Logo hat einen Durchmesser von gegen sechs Metern. Es ziert gleich viermal die künftige Swiss-Life-Arena.

    Die Bauherren sprachen schon früh unspezifisch von einem «neuen Wahrzeichen» der Stadt, während die Jurypräsidentin Ursula Müller bei der Präsentation des Siegerprojekts die Adjektive «feingliedrig» und «festlich» anführte.

    Die NZZ betonte damals: «Offensichtlich wollte man einen Bau, der sich möglichst gut ins Quartier einfügt, und keine Ikone.» Der Bau erinnere eher an ein Theater oder eine Messehalle als an eine Arena, hiess es damals. Im vergangenen Januar verglich die Quartierzeitung «Zürich West» das Gebäude mit einem ägyptischen Tempel.

    Wahrzeichen oder keine Ikone? Sportarena, Messehalle, Theater oder Tempel? Festlich oder – hässlich? Die Antwort dürfte lauten: Geschmacksache.

    Jetzt erlebt man vor Ort in Echt, was auf der Visualisierung neugierig machte und die Architekten als «Vorhang» beschreiben, der an ein Theater erinnern soll. Der Name der Arena lautet ja eben nicht das «Stadion der Träume», sondern das «Theater der Träume».

    Tatsächlich fliessen die gewellten Betonplatten, die vor Ort gegossen werden, eigenwillig um die runden Fenster. Die Assoziation zu einem Bühnenvorhang stellt sich aber nicht spontan ein. Vielleicht zu einem Puck, der auf dem wässrigen Eis schlittert? Das würde inhaltlich passen, optisch nicht wirklich. Eher Bullaugen, die durch weichen Beton stossen. Also auch noch eine Reminiszenz an ein Kreuzfahrtschiff.


    Auch die geschwungenen Fassaden im Westen und Osten des Gebäudekörpers sind schon gut ahnbar. Sie betonen die Ausmasse des Gebäudes, das rund 190 Millionen Franken kostet. Auffällig an den Längsseiten sind die Arkaden aus bauchigen Säulen. Postmodern, nennen die Fachleute das ganze Erscheinungsbild des Gebäudes wohl. Geschmacksache, findet nochmals der Laie.

    Im Januar 2021 soll der Betonrohbau fertiggestellt, im Dezember 2021 der Innenausbau so weit fertiggestellt sein, dass umfassende Testbetriebe durchgeführt werden können. Das Eisfeld wird in einem hohen Raum liegen, die steilen Fanrampen beginnen unmittelbar am Spielfeld.

    Die Architekten, selbst passionierte – und einst aktive – Eishockeyspieler, versprechen einen «Hexenkessel». Einen «Hexenkessel» für die Löwen, das tönt unbestritten gut. Keine Geschmacksache.

    Grosse Spieler wie er sehen vor allem langsam aus. Ich habe Jagr in seinen Jahren bei den Panthers gesehen, in seiner letzten Saison 2016/17 war er 44 und hat alle 82 Spiele gemacht (!), 16 Tore, 30 Assists, 46 Punkte. Ein Jahr vorher waren es gar 66 Punkte. Aber Joe ist nicht Jagr!

    Die NHL-Legende Joe Thornton ist in der Schweiz bestens bekannt, spielte er doch während den Lockout-Saisons 2004/05 und 2012/13 jeweils für den HCD. Kehrt der 41-jährige Altmeister nun zumindest kurzfristig in die National League zurück?

    Spielt er mit dem Rollator?:twisted:

    Malgin sähe ich sehr gerne bei uns, jedoch nur fix, Vertrag ähnlich wie bei Andrighetto 3-5 Jahre!

    Anstatt den 5. Ausländer.

    Ich auch! Denke das würde auch so laufen, aber mit der neuen Vereinbarung mit der NHL kann jeder Spieler jedes Jahr in die NHL wechseln, Vertrag hin oder her!