Beiträge von Larry

    Gestern haben die Panthers das Training wieder aufgenommen. Habe mich über die Bilder vom Eistraining gefreut, bekannte Gesichter wieder gesehen. Am 29.7. gibt es ein Testspiel gegen Tampa, am 1.8 beginnt die Qualifikation für die Playoffs, best of five gegen die Islanders. Man freut sich ein bisschen, Sport ist Mangelware geworden.

    Aber was ist nächste Saison? Ich denke das gleiche wie hier: Keine oder nur wenige Fans, immer wieder Spieler die positiv getestet werden. Denke hier wie dort und überhaupt Weltweit wird der Sport noch sehr lange darben!

    zurück zum fred saisonvorschau: solange eine mehrheit so irrational unterwegs ist, vergesst alles, was ihr bis februar 2020 gekannt und geschätzt habt! es gibt keine zuschauer in den stadien, nichts nada! alles geschichte! und wenn, dann ein paar wenige, selbstverständlich mit praktisch null catering. und zwar nicht nur bis ende saison, nein, für immer und ewig! denn: covid19 infektionszahlen wird es immer geben, immer!

    Irgendwann können all die Airlines nicht mehr mit Kohle der Regierungen gestützt werden, irgendwann ist jeder Ort auf der Welt der vom Tourismus lebt pleite und mit ihm alle Leute die dort leben. Irgendwann müssen alle Länder zurück zum Normalbetrieb. Nur scheint der Moment noch nicht gekommen zu sein. Die DDR Mutti will ihre Bürger nun einsperren, hat sie in ihrer alten Heimat ja nicht anders gekannt.

    https://www.20min.ch/story/merkel-s…us-996347325000

    Irgendwann werden die Leute genug davon haben! Irgendwann......

    Wenn sie sagen wir mal 1/3 der Stadionkapazität nutzen dürfen werden ausgeloste SK Inhaber zugelassen, zusätzliches Geld mit Einzeltickets verdienen sie nicht. Die Einnahmen aus der Gastro fallen komplett weg (spielt beim ZSC keine Rolle). Denke nicht das die Clubs so eine Saison überstehen. Im Winter werden die Corona Zahlen wieder steigen, und vor Ende Saison ist das Ganze eh nicht vorbei. Trübe Aussichten!

    ZSC Lions: Der Topskorer Pius Suter will in Nordamerika eine alte Rechnung begleichen

    Dank einer Ausstiegsklausel löst Pius Suter den bis 2023 gültigen Vertrag mit den ZSC Lions auf. Die Zürcher versuchen, den Stürmer Sven Andrighetto als Ersatz zu verpflichten.

    Ulrich Pickel(NZZ)

    In einer kurzen Videobotschaft sagt er offiziell, was seit langem erwartet wurde: Pius Suter verlässt die ZSC Lions und will in der NHL Fuss fassen. Dass er eine Karriere in Nordamerika anstrebt, erwähnte er in den letzten Jahren immer wieder. Zweimal war er schon an Saisonvorbereitungscamps eingeladen worden, bei den Ottawa Senators und den New York Islanders, doch zu einem weiterführenden Engagement kam es jeweils nicht. Jetzt aber sieht Suter den Moment gekommen. Er hat von einer Ausstiegsklausel im bis 2023 gültigen Vertrag Gebrauch gemacht.

    Wohin genau es ihn zieht, ist noch offen. Sicher ist nur, dass er Zürich verlässt, aber «ich habe noch nichts unterschrieben», sagt der 24-Jährige. «Ein paar Klubs» sollen Interesse zeigen, bestätigt er, aber wann es zu einem Vertragsabschluss kommen könnte, weiss er noch nicht. Doch klar ist, dass Suter mehr als nur unverbindliche Interessensbekundungen seitens der NHL-Klubs vorliegen, sonst hätte er seinen Vertrag mit den Zürchern nicht aufgelöst.

    Im Draft übergangen

    Suter hat jenseits des Atlantiks noch eine Rechnung offen. Denn was ihm nun bevorsteht, ist nicht ein Aufbruch in völlig neue Gefilde, sondern vielmehr eine Rückkehr. Er war bereits als Junior in Nordamerika, dort spielte er zwei Saisons für das kanadische Team Guelph Storm, wo er vor allem im zweiten Jahr viel Eindruck hinterliess. Doch trotz hervorragenden Skorerwerten wurde er beim Draft übergangen. Das war für Suter eine Kränkung, die ihn nie mehr losliess. Stets hatte er im Hinterkopf, den Scouts und Managern zu beweisen, dass sie falsch lagen, als sie ihm keine Karriere in der NHL zutrauten. In den fünf Jahren bei den ZSC Lions entwickelte er sich kontinuierlich zu einer Schlüsselfigur im Angriff, wurde WM- und Olympia-Teilnehmer und setzte mit dem Liga-Rekord von 30 Toren letzte Saison ein dickes Ausrufezeichen.

    Suter mag nicht der grösste und stärkste Stürmer sein, ist aber mit sehr viel Spielintelligenz und Kaltschnäuzigkeit ausgestattet, was ihm auf den kleineren Eisfeldern Nordamerikas entgegenkommen wird. Dass er sich in der NHL durchsetzen kann, ist nicht zuletzt auch die Meinung des ZSC-Coachs Rikard Grönborg. Dieser muss sich nun zusammen mit dem Sportchef Sven Leuenberger fragen, wie die Lücke gefüllt werden soll, die der Topskorer Suter hinterlässt. Eine Möglichkeit besteht darin, Sven Andrighetto zu verpflichten. Nachdem er bei Avangard Omsk mit dem ehemaligen ZSC-Trainer Bob Hartley ausgemustert wurde, strebt er ein Engagement in der Schweiz an. Der 27-jährige Zürcher spielte schon als Junior für die Lions, er ist seit 2011 im Ausland tätig, in der NHL konnte er sich nie dauerhaft etablieren, brachte es aber doch auf 216 Spiele und 31 Tore. Leuenberger bestätigt das Interesse an Andrighetto, es fanden schon Gespräche, auch mit Grönborg, statt. Andrighetto ist aber auch schon in Zug und Lausanne vorstellig geworden.

    Grönborg ist gefordert

    Kürzlich wurde zwar seitens des EVZ bekannt, es gebe einen Einstellungsstopp, weshalb man Andrighetto kein Angebot gemacht habe. Doch ob dies das letzte Wort ist, bleibt abzuwarten. Wohin es Andrighetto letztlich ziehen wird, ist derzeit noch offen. Suter ist nach Tim Berni (Columbus) der zweite gewichtige Abgang. Das werden die Zürcher spüren, dennoch sagt Leuenberger: «Ich bin nicht extrem beunruhigt.» Er verweist auf die eigenen jungen Spieler mit viel Potenzial. Und sollte Suter vor 2023 in die Schweiz zurückkehren, wird der soeben aufgelöste Vertrag mit den Lions wieder gültig werden.

    Leuenberger kann auch insofern beruhigt sein, als er unlängst mit Grönborg den Vertrag vorzeitig verlängert hat. Der Schwede mit amerikanischem Pass hat in der letzten Saison eindrücklich bewiesen, dass er es versteht, Spieler voranzubringen. Dass er nun sicher für die nächsten beiden Saisons in Zürich bleiben wird, verschafft den Lions wichtige Kontinuität. Vor fast unlösbaren Problemen scheint einzig Suters persönlicher Fanklub zu stehen, die «Sektion Pius». Was tun, wenn einem plötzlich das Idol abhandenkommt? Pius Suter weiss Rat: «Es gibt ja noch einen anderen Suter im Kader.» In der Tat. Die Bühne ist nun frei für seinen jüngeren Bruder Kaj, der auf die nächste Saison hin von den GCK Lions zum ZSC befördert wurde.



    Habe das Beispiel von der Katze sicher schon einmal aufgeführt:

    Wenn man zu Hause eine Katze hat und direkt an der Strasse wohnt, würde man das Tier am liebsten gar nie raus vor die Türe lassen, weil es einfach zu gefährlich ist.

    Düfte die Katze aber entscheiden, ob sie lieber ihr Leben lang in der Wohnung rumhängt und dafür alt und grau wird oder ob sie das Risiko auf sich nehmen soll, eines Tages blöderweise überfahren zu werden, dafür darf sie jeden Tag durchs Quartier "strielen", Mäuse jagen und andere Katzen treffen - für welche Variante würde sie sich wohl entscheiden?

    Schrödingers Katze?:mrgreen:

    KOMMENTAR

    Der FC Zürich tritt mit der U21 in Basel an - bis zur Farce ist es nur noch ein sehr kleiner Schritt

    In der Super League kommt es durch die Corona-Fälle im FC Zürich bisher grössten Wettbewerbsverzerrung. Es fehlt nicht mehr viel, bis diese Meisterschaft wertlos wird.

    Flurin Clalüna (NZZ)

    Gute Lösungen gibt es für den Schweizer Klubfussball schon lange keine mehr, nur noch weniger schlechte. Eigentlich kann er sich nur noch wie in einem Autorennen dafür entscheiden, wie er sich über die Ziellinie retten soll – mit zerstochenen Pneus oder einem zerbeulten Chassis. Schaden nimmt diese Meisterschaft sowieso. Der FC Zürich spielt nun also am Dienstag mit den U-21-Junioren in Basel, weil die Profis der ersten Mannschaft in Quarantäne sind. Es ist die nächste Wettbewerbsverzerrung seit der Wiederaufnahme der Saison, und es ist die bis anhin grösste. Es ist jetzt nur noch ein sehr kleiner Schritt bis zur Farce, bis alles keinen Sinn mehr ergibt und die Meisterschaft wertlos ist.

    Einige Klubs begannen mit dem Training früher als andere, einigen ist es gelungen, auslaufende Verträge mit ihren Spielern über Ende Juni hinaus zu verlängern, andere haben das nicht geschafft und wichtige Fussballer mitten in der Saison verloren. Das alles waren kleine Ungerechtigkeiten, alle nahmen sie mit Blick auf das übergeordnete Interesse in Kauf, und dieses hiess: weiterspielen, um jeden Preis. Dieser Preis ist jetzt noch deutlich höher geworden, weil man sich zu Recht fragen kann, ob der Sport nicht zu sehr verfälscht wird, wenn Junioren gegen Männer spielen.

    Rechtlich ist das in Ordnung, niemand kann dagegen rekurrieren. Aber man kann sich benachteiligt fühlen, so wie zum Beispiel der Leader FC St. Gallen. Basel, immer noch ein Konkurrent um den Meistertitel, wird von der Situation begünstigt, YB vielleicht ebenfalls, wenn der FCZ auch am Samstag noch immer nicht mit der besten Mannschaft spielen sollte. St. Gallen aber wird Ende Juli auf die gestandenen Zürcher Profis treffen. Sofern dann überhaupt noch gespielt wird.

    Denn klar ist: Es darf nun nichts mehr passieren, die Zeit der zähneknirschenden Kompromisse und der Zwängerei sollte mit diesem Ausnahmeentscheid vorbei sein. Weitere Zugeständnisse an die schwierigen Umstände erträgt es nicht mehr. Sonst werden die Liga und die Klubs irgendwann unglaubwürdig. Und dann wäre es ehrlicher, sich einzugestehen: Unter diesen Bedingungen geht es nicht – die Meisterschaft wird abgebrochen.

    ZSC-Star wechselt in die NHL

    Suter geht, kommt nun Andrighetto?

    Ligatopskorer Pius Suter hat sich mit einem NHL-Team geeinigt, vieles deutet auf Chicago hin. Der Wunschkandidat der ZSC Lions, um ihn zu ersetzen, ist Russland-Rückkehrer Sven Andrighetto.


    Simon Graf (TA)

    Am Freitag schloss Pius Suter seine Sportler-RS in Magglingen ab. 13 Wochen waren für ihn noch zu absolvieren gewesen. Am Montag gab er nun per Videobotschaft seinen Abschied von den ZSC Lions bekannt. Bis am Mittwoch (15. Juli) hätte er Zeit gehabt, seine NHL-Ausstiegsklausel zu ziehen. Davon machte er Gebrauch. Mehrere NHL-Teams hatten sich für den Schweizer Topskorer interessiert, mit einem einigte er sich. Wohin es ihn zieht, darf er noch nicht bekanntgeben. Er wird einen Einjahres-Vertrag unterschreiben.

    Man darf auf die Chicago Blackhawks spekulieren, wo sein ehemaliger ZSC-Coach Marc Crawford als Assistent wirkt. Unter Crawford schoss Suter in der Saison 2015/16 nach seiner Rückkehr aus dem kanadischen Junioreneishockey gleich 15 Tore in seiner Premierensaison für die Lions. Zudem haben die Blackhawks schon gute Erfahrungen gemacht mit einem Topskorer aus der National League: Ex-Ambri-Stürmer Dominik Kubalik erzielte in diesem Winter als Neuling in 68 Spielen 30 Tore und 46 Punkte – und war damit teamintern auf Anhieb die Nummer 3 hinter den Topstars Patrick Kane und Jonathan Toews.

    «Es war schon früh klar, dass ich jetzt den Schritt in die NHL wagen würde», sagt Suter. «Zuerst freue ich mich aber einmal auf zwei Wochen Ferien. Es war ein langer Sommer. Ich bin fit, und zum Glück bin ich auch gesund.» Die NHL-Saison 2020/21 geht ja frühestens im Dezember los, zuerst möchte man noch die aktuelle abschliessen. Ob er allenfalls die ersten Saisonmonate bei den ZSC Lions spielen könnte, weiss Suter nicht. «Im Moment ist ja noch so viel unklar. Auch, ob es in der Schweiz wirklich planmässig losgeht.»

    «Natürlich ist der Abgang Suters ein grosser Verlust», sagt Sportchef Sven Leuenberger. «Aber wir rechneten damit.» Der 24-Jährige besitzt bei den ZSC Lions einen Vertrag bis 2023. Würde er vorher in die Schweiz zurückkehren, käme er also wieder nach Zürich. Durch den Abgang Suters in die NHL haben die ZSC Lions die Möglichkeit, nächste Saison mit fünf statt vier Ausländern zu spielen. Doch der Wunschkandidat, um Suter zu ersetzen, ist ein Zürcher: Sven Andrighetto.



    Andrighettos ZSC-Connection

    Der 27-jährige Nationalstürmer hat seinen Vertrag bei Omsk aufgelöst und kehrt nach neun Jahren in die Schweiz zurück. Da dürfte er sich zwischen den ZSC Lions, Lausanne und dem EV Zug entscheiden. Andrighetto stammt aus Uster, wurde in der ZSC-Organisation gross und ist mit seinem Speed und seinen Abschlussqualitäten wie geschaffen für die National League. Er bestritt 227 NHL-Spiele für Montreal und Colorado (83 Punkte) und war eine Schlüsselfigur im Schweizer WM-Silberteam in Kopenhagen 2018. Nicht nur Sportchef Leuenberger, auch Coach Rikard Grönborg hat sich schon mit ihm unterhalten. Zudem ist Andrighetto Götti bei einem Kind von ZSC-Verteidiger Christian Marti.

    Es sind ohnehin spannende Zeiten im Schweizer Eishockey. Denn es ist gut denkbar, dass Andrighetto nicht der einzige prominente Rückkehrer bleibt. Auch die Tage von Sven Bärtschi, der auf das «Covid-Playoff» mit Vancouver verzichtet, scheinen in Nordamerika gezählt. Zudem hat Denis Malgin, aktuell bei Toronto, noch keinen Vertrag für die nächste Spielzeit. Wegen des stark verspäteten Saisonstarts in der NHL dürften mitten in der Saison in der Schweiz plötzlich noch interessante Spieler aus Übersee frei werden. Das Coronavirus mischt auch die Eishockeyszene gehörig durcheinander.

    Als FCSG und Sion (Spiel wurde vorschoben!) würde ich mir total verarscht vorkommen wenn dann wieder die 1. Mannschaft aufläuft!

    Nur noch lächerlich die Süper Lig und scheinbar darf SG nicht Meister werden!

    Well, dann wünsche ich ihm viel Glück und v.a. Erfolg!

    Bin gespannt welches Team ihn nimmt und ob er sich richtig durchsetzen kann.

    @Sven: Jetzt bitte Herrn Andrighetto verpflichten, merci.

    Bin auch gespannt und wie es Rangersfan geschrieben hat dürfte es nicht ganz einfach werden. Sven: Vertrag mit Ghetto machen!

    Der Corona-infizierte Schweizer Fussball und die grosse Frage nach den Schuldigen

    Jemand, der sich mit Corona ansteckt, ist nicht mehr in erster Linie Opfer, er muss etwas falsch gemacht haben – das ist die neue Corona-Logik. Davon sind auch Profifussballer wie der an Covid-19 erkrankte FCZ-Spieler Mirlind Kryeziu nicht verschont.

    Flurin Clalüna (NZZ)


    Mirlind Kryeziu, Fussballer des FC Zürich, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Man könnte ihm gute Besserung und rasche Erholung wünschen. Aber wer sich heute infiziert, muss mit einer anderen Reaktion rechnen: mit einer reflexhaften Verdächtigung. Jemand, der sich ansteckt, ist nicht mehr in erster Linie Opfer, er muss etwas falsch gemacht haben, das ist die neue Corona-Logik. Sie ist im Fall von Kryeziu überall in den sozialen Netzwerken und den Kommentarspalten zu finden. Und überspitzt lautet sie so: Kryeziu hat den Schweizer Fussball ins Unglück gestürzt.

    Niemand weiss, ob Kryeziu der «Patient 0» ist, wo er sich angesteckt hat und ob er sich leichtfertig verhalten hat. Hinweise darauf gibt es keine. Es genügt, dass er ein junger Mann ist, der im Kanton Zürich mit all seinen Vergnügungsangeboten wohnt, um ihn zu verdächtigen. Auf Instagram hat sich Kryeziu zwar nicht gleich entschuldigt, aber er musste sich rechtfertigen und betonen, er habe alle Richtlinien eingehalten. Der FCZ hat am Freitag Kryezius Namen bekanntgegeben. Wen die acht weiteren positiven Fälle betreffen, die am Wochenende dazugekommen sind, hat er nicht kommuniziert. Im Sinn des Persönlichkeitsschutzes und angesichts der Spekulationen um Kryeziu ist es richtig, die Infizierten anonym zu halten.

    Neun positive Fälle hat der FC Zürich zu verzeichnen, am Sonntag ist zudem der Präsident Ancillo Canepa positiv getestet worden. Das ergibt eine ungeheuer grosse Zahl, und der Klub sieht sich nun den gleichen Mutmassungen ausgesetzt wie Kryeziu: Kann das alles nur Zufall sein? Niemand beim FCZ will einen Fehler gemacht haben, der Präsident Ancillo Canepa betont das sehr, und solange nicht das Gegenteil feststeht, muss man auf sein Wort vertrauen. Alles andere ist heute bösartige Spekulation. Richtig ist aber auch, dass die Zürcher Kantonsärztin eine zehntägige Quarantäne über den Verein verhängt hat. Auch wenn die Fussballliga dies nicht recht verstehen mag, sie von anderen Voraussetzungen ausgegangen war und sie der Entscheid in grosse Probleme bringt – bis hin zum Szenario Saisonabbruch.

    Die Zürcher Kantonsärztin handelt wie in anderen Fällen auch, wenn der Sicherheitsabstand über längere Zeit nicht eingehalten werden kann wie im Teambus des FCZ am Dienstag bei der Reise nach Neuenburg. Ob die Kantonsärztin auf ihren Entscheid zurückkommt und die Dauer der Quarantäne verkürzt, so wie dies die Fussballliga mit dem Präsidenten Heinrich Schifferle hofft, ist fraglich.

    Dass der Grasshopper-Club nicht in Isolation geschickt wird, obwohl auch er einen Corona-Fall zu vermelden hatte, ist keine Ungleichbehandlung. Der zuständige Kantonsärztliche Dienst des Kantons Aargau, wo der betroffene Spieler Amel Rustemoski wohnhaft ist, stellte keinen «engen Kontakt» zwischen ihm und den Teamkollegen fest.

    Die Fussballliga hat mit einer kasernierten Mannschaft schon genug Sorgen. Wenn der FCZ nicht spielen kann, wirft das Probleme auf, für die es fast keine Lösungen gibt, zumindest keine guten. Man könnte der Liga nun vorwerfen, sie hätte auf regelmässigen Corona-Tests für die Spieler bestehen müssen, so wie in der Bundesliga, auch wenn das teuer geworden wäre. Oder sie habe mit der Wiederaufnahme der Meisterschaft zu lange gezögert. Nur bringt das alles nichts. Solange es irgendwie geht, soll es jetzt weitergehen, das ist die Haltung der Liga.

    Der Spielraum im Terminkalender war schon vorher verschwindend klein, jetzt gibt es ihn fast gar nicht mehr, weil bereits heute alle paar Tage gespielt wird. Und deshalb werden nun Szenarien diskutiert, die von Zwängerei nicht mehr weit entfernt sind: Den Cup streichen? Die Kadenz der Spiele noch weiter erhöhen und dafür gesundheitliche Risiken für die Spieler in Kauf nehmen? Das Meisterschaftsende über den 2. August hinausschieben und so einen Konflikt mit der Uefa riskieren, die am 3. August wissen will, welche Schweizer Klubs nächste Saison am Europacup teilnehmen?

    Diskutiert wird auch, ob der FC Zürich am Dienstag in Basel mit einer Nachwuchsmannschaft antreten könnte. Denkbar ist vieles. Die Frage ist bloss, was diese Meisterschaft dann noch für einen Wert hat, wenn die Liga eine solche Wettbewerbsverzerrung zulässt.



    Jetzt sind es 10 (!) Personen beim FCZ inkl. Canepa. Nimmt mich schon wunder wie sich 10 Leute anstecken können wenn doch wie behauptet alle Schutzmassnahmen eingehalten wurden!?

    Die Zürcher Kantonsärztin hat das anders interpretiert.

    Aargau:

    Obwohl die Grasshoppers mit Amel Rustemoski (20, wohnt im Aargau) einen positiven Corona-Fall haben, muss sich die Mannschaft – im Gegensatz zum FC Zürich – nicht in Quarantäne begeben. Der Entscheid sei zusammen mit der Aargauer Kantonsärztin gefällt worden.

    Genf:

    Servette verzichtete vorerst auf diesen Schritt (Tests!), weil niemand Symptome gezeigt habe, erklärte der Klub. Bei positiven Fällen muss nicht grundsätzlich eine ganze Mannschaft in Quarantäne. Das Schutzkonzept der Swiss Football League klärt einen solchen Fall nicht. Den Entschied fällen - wie jetzt beim FC Zürich - die kantonalen Behörden.

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    Die Kantone haben das sagen! Macht es für die Liga, ob Fussball oder Hockey aber nicht leichter, im Gegenteil!

    Wenn Sutter bleibt, sehr gut, diese wäre aber wohl nur eine Verzögerung bis zu seinem Abgang.

    Sehe ich auch so! Denke aber wenn er (noch ein Jahr...) bleibt dann verpflichten sie Ghetto nicht. Aber ev. ist dann der NHL Traum von Suter auch vorbei! Wir werden sehen!