ja, den zuzug von moser bewerte ich auch positiv...
Wir hatten schon mal die geilste Academy bevor Canepa alle wichtigen Personen in den Wind schoss. Im besten Fall also zurück zum Start. Aber ja, ist positiv. Ha ha.....der FCZ führt in Bern 1:2![]()
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ja, den zuzug von moser bewerte ich auch positiv...
Wir hatten schon mal die geilste Academy bevor Canepa alle wichtigen Personen in den Wind schoss. Im besten Fall also zurück zum Start. Aber ja, ist positiv. Ha ha.....der FCZ führt in Bern 1:2![]()
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das bringt unseren fcz halt auch nicht weiter.
Ich habe längst resigniert! Mehr als ein Zufallserfolg (auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn) liegt mit Canepa nicht mehr drin.
bickel hat meiner meinung nach vieles richtig gemacht... ich bedauere seine absetzung....
Das er den Trainer Magnin kritisch gesehen hat das hat ihn den Kopf gekostet. Man muss alles gleich sehen wie Sonnenkönig Canepa, Kritik ist unerwünscht!
Der FC Zürich will in dieser Saison den Europacup erreichen, langfristig passt er seine Planung an. Es könnte ein bescheidenerer Klub aus dem FCZ werden.
Flurin Clalüna (NZZ)
Sogar Ludovic Magnin kann sich nicht mehr recht erinnern, es scheint alles so unendlich lange her zu sein. Wie war das damals eigentlich genau, vor der Corona-Zeit? Kurz zusammengefasst war es so: Die grosse Welt da draussen war noch in Ordnung, und die kleine Welt des FC Zürich nicht so sehr. Als der Trainer Magnin in den letzten Tagen darüber nachdachte, wie es seinem FCZ vor der Corona-Krise ergangen war und er sich ein paar Spiele nochmals am Fernsehen ansah, spürte auch er: Es ging seiner Mannschaft tatsächlich nicht besonders gut. Sie litt. Nur woran bloss?
Der FC Zürich war nach der Winterpause so schlecht wie noch nie in die Rückrunde gestartet, ohne Sieg in fünf Spielen. Und immer wieder gab es in dieser Saison diese unanständig hohen Niederlagen, sieben Mal verlor er mit vier Toren Unterschied oder noch höher – am häufigsten gegen die Young Boys, gleich drei Mal, immer 0:4. Am Freitag spielt der FCZ nun wieder in Bern, in der Meisterschaft hat er seit sechs Jahren nicht mehr gegen YB gewonnen, und Magnin sagt: «Es kann wieder passieren, dass wir 0:4 verlieren. Es kann aber auch sein, dass wir 4:0 gewinnen.» Damit hat er alles verraten, was es über seine Mannschaft zu wissen gibt: Er weiss selber nicht, woran er bei ihr ist. Es gab Krisenmonate, und es gab gute Zeiten, zuletzt vor Weihnachten, als der FCZ oft so erfolgreich spielte wie ein Spitzenteam. Aber zu viele Siege tun ihm nicht gut. Magnin sagt: «Wir haben uns stärker gesehen, als wir sind. Wir waren selbstzufrieden.»
Der FCZ ist nach der jüngsten Krise also wieder einmal daran, seine Welt in Ordnung zu bringen. Das war in der zweieinhalbjährigen Amtszeit Magnins schon mehrmals der Fall, aber diesmal hat der Veränderungswille des Vereins nichts mit dem Trainer zu tun. Es geht um Grundsätzlicheres, nicht bloss um ein paar Siege mehr oder weniger. Der FCZ hat nicht die Trainerfrage gestellt, sondern den Sportchef Thomas Bickel per Anfang August entmachtet. Man will sich gründlicher reorganisieren und sich neu aufstellen. Magnin hat den Cut des Präsidenten-Ehepaars Ancillo und Heliane Canepa überstanden, an ihm liegt es in ihren Augen also nicht. Aber die sportliche Führung wird nächste Saison anders aussehen: Marinko Jurendic wird neuer Sportchef, Heinz Moser Ausbildungschef. Bickel hat sich noch nicht entschieden, ob er das Job-Angebot des FCZ in der Kaderplanung annehmen wird. Magnin sagt über die Veränderungen: «Das ist die Analyse des Klubs, der besser werden möchte. Es sind sicher die richtigen Entscheidungen.» Richtig vielleicht, erklärungsbedürftig bestimmt.
Der Präsident Canepa sitzt in seinem Büro am Schanzengraben in Zürich und sagt: «Wir wollen den nächsten Schritt machen. Wir legen die Bereiche Profimannschaft, Academy und FCZ-Frauen in eine Hand. Das ist eine schwierige und im heutigen Umfeld äusserst anspruchsvolle Managementaufgabe, für die Marinko Jurendic mit seiner Führungserfahrung in Wirtschaft und Fussball ideal ist.» Was im Umkehrschluss bedeutet: Bickel hält er dafür für nicht geeignet. Canepa sagt: «Ich verstehe, dass Thomas Bickel überrascht ist. Aber manchmal braucht es Anpassungen an sich verändernde Rahmenbedingungen. Ich hoffe, dass wir die Zusammenarbeit mit ihm fortsetzen können.»
Bickel und Magnin ist oft ein schwieriges Verhältnis nachgesagt worden, und Bickels Degradierung ist immer auch damit in Zusammenhang gebracht worden: Man habe sich für den Trainer entschieden und gegen den Sportchef. Canepa sagt, das sei völlig falsch. Und tatsächlich könnte es um mehr gehen als um einen Machtkampf. Es geht darum, was man tut, wenn ein ewiger Traum verblasst.
Seit Canepa 2006 Präsident geworden ist, hat er immer von Nächten im Europacup geschwärmt, sie waren seine schönsten Stunden, aus ihnen zog er die Kraft für den Alltag. Jetzt sagt er: «Die Champions League zu erreichen, wird schwierig. Das zu akzeptieren, tut weh. Aber wir müssen uns darauf einstellen. Ich bin nicht nur Fan, sondern auch Realist. Also müssen wir uns noch mehr auf uns und unsere Stärken konzentrieren.» Die Anpassungen in der Klubstruktur sind vor allem darauf zurückzuführen: noch mehr Nachwuchsarbeit, mehr Bescheidenheit – und etwas weniger Träumereien, zumal sich Basel und YB finanziell immer weiter vom FCZ entfernen. Deshalb auch die Beförderung von Jurendic und die Verpflichtung von Moser, die für diesen Kurs stehen sollen.
An etwas aber hält Canepa fest: Der FCZ will in dieser Saison einen Europacup-Platz erobern. «Für die Fortführung des Betriebs ist das Erreichen des Europacups mehr als wichtig», sagt er. Besonders jetzt, da das Geld wegen fehlender Zuschauereinnahmen noch knapper ist als sonst schon. Und auch die Millionen-Darlehen, die der Bund für den Fussball in Aussicht gestellt hat, helfen offenbar wenig. Canepa sagt: «So wie die Konditionen der Vereinbarung heute aussehen, sind sie nachteilig für die Klubs wie auch für die Liga. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir die Vereinbarung in dieser Form unterzeichnen können.»
Am Freitag fährt Canepa nach Bern, und wenn er dann das Spiel sieht, wird er nicht mehr an Geld denken, sondern nur noch an seine Spieler, die ihm immer wieder Rätsel aufgeben. Er sagt: «Ich erwarte von der Mannschaft Konstanz auf einem gewissen Niveau.» Es ist ein Satz, den Canepa inzwischen auswendig kennt. Er muss ihn immer wieder sagen. Seit mehr als zweieinhalb Jahren schon. Seit er das Experiment mit dem Trainer Ludovic Magnin begonnen hat.
Eishockey: Ligaversammlung ohne grosse Entscheide
Die grossen Fragen wurden an der Ligaversammlung nur angeschnitten. Marc Gianola, der CEO des HC Davos, stellte in Abwesenheit von Präsident Gaudenz Domenig das Konzept des Financial Fairplay (Salary-Cap) vor. Darüber gab es nur eine kurze Diskussion. Am HCD sei es nun, einen konkreten Vorschlag auszuarbeiten, sagt ZSC-CEO Peter Zahner, der einer Salär-Obergrenze skeptisch gegenübersteht. SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi sagt: «Wir müssen alle Themen gemeinsam betrachten. Financial Fairplay, die Ausländerfrage, Ligagrösse. Da alles zusammenhängt, müssen wir über ein Gesamtpaket abstimmen.» Im Juli kommen die Ligavertreter wieder zusammen. (sg./rek)
im ernst: kritisieren gehört als fan dazu
Jeder darf/soll Kritik üben: Die Medien, die Fans, jeder einzelne. Wem das nicht passt der soll sich nicht exponieren wie Burgener oder Canepa. Auch als Sportchef eines Schweizer Hockey- oder Fussballclubs muss man ein dickes Fell haben, ansonsten muss man sich halt einen anderen Job suchen!
Und auf Watson wird schon wieder mit spitzer Feder gegen den billigen (sorry, "günstigen") Trainer - welcher noch
nie etwas gewonnen hat - geschossen. Wird sicher spannend mit dem SCB kommende Saison........
Ich hole schon mal Popcorn!:twisted::twisted::twisted:
Wenn die Unsicherheit über eine längere Zeit anhält, wird die Virus-Krise einen tiefgreifenden Wandel der Fussball- und Hockeykultur provozieren. Wenn nur noch Sitzplätze möglich sind, wenn die Stadien tatsächlich auf Sitzplätze und personalisierte Tickets umgerüstet werden (und danach sieht es zurzeit aus) müssen die Preise angehoben werden. Und ist diese Umrüstung erst einmal vollzogen, dann kann nicht ausgeschlossen werden, dass daraus eine Dauerlösung wird und die «Stehplatz-Folklore» der Vergangenheit angehört. Das würde zur Lösung der Sicherheitsprobleme beitragen und zugleich zu einer soziologischen Veränderung des Publikums führen: Der Matchbesuch im Hockey und im Fussball würde erheblich teurer und die Zusammensetzung des Publikums eine andere.
https://www.watson.ch/sport/eismeist…it-sitzplaetzen
Gut möglich!
Müller bestätigt das ein Schweizer in der vierten Linie z.T. 300k verdient! Total Bireweicht! Bin bei Zahner, aber auch bei Lüthi, aber gar nicht beim HCD. Schaun mer mal was sie wursteln....einig sind sie sich ja überhaupt nicht!
Simon Graf, Reto Kirchhofer, Marco Oppliger
Aktualisiert vor 1 Stunde
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Bereit für den grossen Wurf: HCD-Präsident und Wirtschaftsanwalt Gaudenz Domenig.
Foto: Gian Ehrenzeller/Keystone
Die Corona-Krise hat im Schweizer Eishockey grundsätzliche Diskussionen ausgelöst. Viele Clubs streben eine Salär-Obergrenze pro Team an wie im nordamerikanischen Profisport. Wichtige Exponenten wie SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi fordern eine Aufhebung der Ausländerbeschränkung. Am Mittwoch werden die Themen an der ausserordentlichen Ligaversammlung diskutiert, am 27. August sollen die Beschlüsse gefasst werden. Das sagen wichtige Player:
«Ich befürchte, die Corona-Krise erhöht das Ungleichgewicht im Schweizer Eishockey. Wir haben jetzt schon seit 20 Jahren nur vier Meister: Bern, ZSC, Lugano und Davos. Zudem müssen wir die Liga finanziell stabiler aufstellen. Es wurde viel investiert in Infrastruktur, jetzt müssen wir uns organisatorisch bewegen. Der Grundsatz ist einfach: Es gibt eine obere Limite für die Lohnsumme pro Team. Wer sie überschreitet, bezahlt einen Solidaritätsbeitrag. Wenn etwa die Grenze bei fünf Millionen Franken liegt und man sechs ausgibt, bezahlt man zusätzlich noch eine Million in einen Topf. Der HCD hat einen Vorschlag ausgearbeitet, den wir am Mittwoch präsentieren.
Organisatorisch ist das machbar, jeder Club stellt ja einen Lohnausweis für jeden Spieler aus. Und was zum Salär gehört, hat die Steuerverwaltung klar definiert. Die Idee ist, dass man für jede Partie die Lohnsumme der Spieler berechnet, die im Einsatz sind. Verletzte oder Abwesende zählen nicht. Und für jede Playoff-Runde muss man den Spielraum erhöhen. Eine Mindest-Lohnsumme finde ich nicht sinnvoll. Jeder Club muss ja schon im Lizenzverfahren nachweisen, dass er grundsätzlich in der Lage ist, ein National-League-Team zu finanzieren.
Zitat«Aus Schweden haben sich schon Interessenten gemeldet. Es ist denkbar, dass andere nachziehen.»
Gaudenz Domenig
Dass es rechtlich nicht ganz unproblematisch ist, gestehe ich ein. Aber als Ultima Ratio hätten wir noch die Möglichkeit, eine Ausnahmegenehmigung beim Bundesrat zu beantragen. Das Parlament hat ja inzwischen bei den Konditionen für die Darlehen bekräftigt, dass Clubs, die vom Bund unterstützt werden, die Lohnsummen um 20 Prozent senken müssen. Es ist Zeit für etwas Grundlegendes. Und wieso sollten wir Schweizer nicht die Pioniere sein? Aus Schweden haben sich schon Interessenten gemeldet. Es ist durchaus denkbar, dass andere Ligen in Europa nachziehen.»
Selbstverantwortung statt Regulierung: Der Zürcher Spieleragent und Anwalt Georges Müller.
Foto: Privatarchiv Georges Müller
«Ich bin generell kein Freund zu starker Regulierungen. Die Einführung eines Salary-Cap light wäre rechtlich heikel. Auch sonst sind zu viele Fragen offen. Wer sein Lohngefüge nicht im Griff hat, sollte andere Wege gehen. Die Selbstverantwortung muss im Vordergrund stehen.
Es gibt etliche Clubs, die einem Viertlinienspieler 300’000 Franken und mehr zahlen. Wann, wenn nicht jetzt, wollen die Clubs verstärkt auf junge Spieler setzen? Stattdessen wird erneut die Lockerung der Ausländerbeschränkung diskutiert. Eine solche Massnahme würde zum Bumerang und uns in der Aus- und Weiterbildung weiter zurückwerfen.
Zitat«Wann, wenn nicht jetzt, wollen die Clubs verstärkt auf junge Spieler setzen?»
Georges Müller
In diesem Zusammenhang ist wichtig zu erwähnen, dass die Abgrenzung zwischen Ausländern und ausländischen Spielern mit Schweizer Lizenz bestehen bleiben muss. Das Niveau in unseren Juniorenligen ist stark gesunken. Es sind unter anderen junge Letten, Tschechen, Italiener, Franzosen, Österreicher, die das Level einigermassen konkurrenzfähig halten. Hätten wir diese Spieler nicht, das Niveau wäre so tief, dass sich noch mehr Schweizer sehr früh mit einem Wechsel nach Nordamerika oder Schweden beschäftigen würden.
Nehmen wir als Beispiel den jungen Österreicher Marco Rossi: Sollte dieser den direkten Sprung in die NHL nicht schaffen und in der National League eingesetzt werden, er wäre eine grosse Bereicherung. Benjamin Baumgartner ist dies jetzt schon. Solche Spieler mit Ausländern gleichzustellen: Das wäre fatal für die Junioren und würde die Attraktivität unserer Ligen massiv schwächen.»
Fertig Pflästerlipolitik! SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi will eine Revolution im Schweizer Eishockey forcieren.
Foto: Raphael Moser
«Pflästerlipolitik haben wir zur Genüge betrieben. Die National League braucht ein Paket aus Financial Fairplay und einer Lockerung der Ausländerbeschränkung.
Das Financial Fairplay orientiert sich am Vorschlag des HC Davos. Bei den Ausländern gilt: Mehr Angebot hat noch nie zu höheren Preisen geführt. Zudem spielen einige Teams bereits heute mit zehn und mehr Ausländern, wobei die meisten Lizenzschweizer sind. Diesen Status gilt es abzuschaffen. Ich bin für eine komplette Öffnung der Ausländer. Womit auch der verdienstvolle Spieler mit Schweizer Lizenz und italienischem Pass, der bei uns ausgebildet wurde und in der vierten Linie krampft, weiterhin seinen Platz hätte.
Zitat«Jene Clubs, die mehr Schweizer einsetzen, sollen mehr Geld aus dem Pott erhalten.»
Marc Lüthi
Vielleicht wird es auf einen Kompromiss hinauslaufen, der eine gewisse Anzahl Schweizer Spieler auf dem Matchblatt vorschreibt. Ein Team mit 20 Ausländern will keiner sehen. Diesbezüglich ist es ein spannender Gedanke, sich bei der Verteilung der Luxussteuer des Financial Fairplay an den eingesetzten Schweizern zu orientieren. Jene Clubs, die mehr Schweizer einsetzen, sollen mehr Geld aus dem Pott erhalten.
Klar ist: Junge Talente mit Wille und Biss werden weiterhin ihre Chance erhalten. Wenn wir über mehr Ausländer diskutieren, müssen wir ebenfalls definieren, wie wir künftig in die Nachwuchsbewegung investieren sollen. Generell gilt: Alles mit offenen Augen anschauen – verbunden mit dem Ziel, auf dem europäischen Markt kompetitiv zu bleiben und gleichzeitig die Kosten zu senken.»
Fliegender Wechsel: Jonas Hiller ist vom Goalie zum Präsident der Spielergewerkschaft geworden.
Foto: Christian Pfander
«Theoretisch hätten wir heute die ganze Lohndiskussion nicht, wenn sich alle General Manager nur das leisten würden, was sie sich leisten könnten. Gleichzeitig habe ich Verständnis für sie. Solange elf von zwölf Teams das Playoff als Ziel haben, stehen sie unter Druck.
Aber das Eishockeybusiness ist ein Arbeitsmarkt wie jeder andere. Am Schluss will jeder so viel Geld wie möglich verdienen, zumal eine Karriere nicht ewig dauert. Dass nun ein Salary-Cap eingeführt werden soll, beschäftigt die Spieler. Die meisten wären dafür, den freien Markt aufrechtzuerhalten. Doch nun wollen wir uns einmal den Vorschlag von Gaudenz Domenig anhören. Dann können wir auf Fakten basiert weiterdiskutieren.
Zitat«Wer die ganze Ausbildung hier absolviert hat, soll als Schweizer zählen.»
Jonas Hiller
Die schlechteste aller Massnahmen wäre, die Ausländerbeschränkung komplett aufzuheben. Dadurch könnten die Schweizer keine so gewichtige Rolle mehr einnehmen, was langfristig zu einem Problem für die Nationalmannschaft würde. Als unfair erachte ich zudem die Variante mit der Aufhebung der Lizenzschweizer. Wer die ganze Ausbildung hier absolviert hat, soll als Schweizer zählen. Im Gegensatz zu jenen Spielern, die einfach mal schnell eine Lizenz beantragt haben und dann während Jahren nie mehr hier waren.
Klar ist: Auch die Spieler wollen eine gesunde Liga. Wir haben in den letzten Wochen wegen der Corona-Krise viele Diskussionen geführt. Die Clubs haben uns ihre Situation offen dargelegt. Das schaffte Vertrauen, viele Spieler sind bereit, auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten. Weil man gemeinsam aus dieser Krise finden muss.»
Appelliert an die Eigenverantwortung: ZSC-CEO Peter Zahner ist gegen gravierende Einschnitte.
Foto: Doris Fanconi
«Der Begriff Financial Fairplay suggeriert, dass bisher kein Fairplay herrschte. Das finde ich schon einmal heikel. Und der Vergleich mit Nordamerika, wo das Modell des Salary-Cap herkommt, ist schlicht nicht haltbar. Dort haben die Profisportarten ein geschlossenes System mit eigenen Regeln kreiert, um den Wettbewerb spannend zu halten. Wir brauchen das nicht, denn viel ausgeglichener als zuletzt kann unsere Liga gar nicht sein. Die Punktabstände waren so gering wie noch nie. Unsere Liga ist attraktiv, der Zuschauerschnitt der höchste in Europa.
Zitat«Kein Club wird gezwungen, zu hohe Löhne zu bezahlen. Man kann auch Nein sagen.»
Peter Zahner
Solch gravierende Einschnitte in der Unternehmensführung der Clubs wie das diskutierte Financial Fairplay sind meiner Meinung nach der völlig falsche Ansatz. Kein Club wird gezwungen, zu hohe Löhne zu bezahlen. Man kann auch Nein sagen. Jeder ist selber für seine Finanzen verantwortlich. Hier muss einfach Vernunft einkehren. Zudem finde ich nicht, dass das Schweizer Eishockey für die anderen Ligen den Pilotversuch machen soll, ob ein Salary-Cap in Europa funktioniert.
Auch in der praktischen Umsetzung habe ich grosse Bedenken. Du kannst die Clubs und die Spieler nicht zwingen, den Lohn offenzulegen. Und um die Lohnsumme laufend zu kontrollieren, müsste ich einen zusätzlichen Buchhalter anstellen. Man würde ein Administrativmonster schaffen.»
"Jurendic....... Dessen Aufstieg vom mässig erfolgreichen U21-Trainer (Punkteschnitt: 1,09 in 47 Partien) zum neuen starken Mann beim FCZ ist imposant und kommt fast überraschender als Bickels Degradierung. Ob Jurendic den hohen Anforderungen gewachsen ist, wird sich zeigen.":roll:
heinz moser scheint aber tatsächlich eine gute wahl zu sein. seit dem abgang von ernst graf damals, fehlte diese kompetenz und wissen.
schade ist einfach, dass cillo es sowieso besser weiss und noch jeden, ihm ihn fussballkompetenz überlegenen, vergrault hat. würde mich echt überraschen, wenn es diesmal anders wäre.
Er will vor allem bei der 1. Mannschaft mitschnurren, vo da her hat Moser wohl schon eine Chance....zumindest kurzfristig:twisted:
für mich absolut unverständlicher entscheid...
Einmal mehr beweist Canepa das er nur Kopfnicker um sich herum duldet. Bickel hatte seine eigene Meinung zu Magnin und das passt Cenepa einfach nicht. Canepa war, ist und bleibt der Sonnenkönig der alles besser weiss und alles im Alleingang entscheidet. FC Canepa!
grundsätzlich ist eh wurscht wer welche position besetzt im fcz solange cillo das letzte wort hat...
Ist so. Und es hat Canepa wohl nicht gepasst das Bickel die Arbeit von Magnin kritisch gesehen hat, also weg mit Bickel! Scheinbar auch gegen den Willen von Heliane. Obwohl es ihre Kohle ist....
Tschüss Bickel!![]()
https://www.blick.ch/sport/fussball…id15934858.html
Kann einmal mehr nicht hinter der Entscheidung von Canepa stehen!![]()
Habe in Dübi gewohnt zu der Zeit, mein Stiefsohn spielte beim FCD, mein Sohn beim EHCD, so kannte man das ganze Dorf. Zu den besten Zeiten des Nachtplauschturniers des EHC habe ich mich auch mal mit Wegge in der Bar gefetzt:razz:. Habe ihn noch zu den besten EHC Zeiten auf der Seite von Dübi gesehen, später dann in der Halle für unseren "Z". Rest peacefully Wegge!![]()
Simon Graf
Aktualisiert vor 43 Minuten
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Adrian Hotz (rechts) mit Arno Del Curto: Einst rieben sie sich beim ZSC, später wurden sie gute Freunde.
Foto: Privatarchiv Peter Meier
Die Szene ist unvergessen: Adrian Hotz fährt auf Lugano-Goalie Christophe Wahl zu, der Winkel wird immer spitzer, doch der ZSC-Stürmer findet noch eine Lücke und trifft praktisch auf der Torlinie unter die Latte zum 1:0. Es ist der Auftakt zum legendären Penaltyschiessen 1992, in dem der ZSC im verrauchten und übervollen Hallenstadion das «Grande Lugano» eliminiert. Später treffen noch Sergei Prijachin und Wladimir Krutow zum Coup des grossen Aussenseiters.
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00:13
«Dieses Tor charakterisiert ihn perfekt», sagt sein früherer Trainer und späterer Freund Arno Del Curto. «Er hatte so richtig den Riecher, war ein natürlicher Torschütze. Er spürte das.» Von 1986 bis 93 erzielte der Dübendorfer in der Nationalliga A stattliche 163 Tore und einen Punkt pro Spiel. In seiner ersten SCB-Saison 1986/87 schoss er als 22-Jähriger in 36 Spielen 35 Tore. 1989 war er bei den Bernern auf dem Weg zum Titel immer wieder für wichtige Tore gut, dann wechselte er zum ZSC und fuhr da fort, wo er aufgehört hatte. Auch Jürg Ochsner hatte mit seinem EHC Kloten um den Ausnahmekönner gebuhlt. Das legendäre Penaltyschiessen 1992 im Hallenstadion, zu dem Adrian Hotz den gelungenen Auftakt machte. Video: Youtube
Während seiner drei Berner Jahre sei Hotz so oft wie möglich zurück nach Zürich gefahren, erinnert sich Kollege Bruno Vollmer. Am liebsten, um mit seinen alten Freunden zu jassen. Vollmer denkt mit Wehmut an Hotz: «Er war ein ausgeprägter Spielertyp, und das sah man auch auf dem Eis. Er brauchte gute Mitspieler, die ihn fütterten. Aber wenn er den Puck bekam, traf er.»
Beim ZSC prallte er ab November 1991 auf den jungen, ehrgeizigen Engadiner Del Curto. Hotz war das behagliche Klima unter dessen Vorgänger Pavel Wohl lieber gewesen – und daraus machte er auch kein Geheimnis. Doch viele Jahre später versöhnten sich die beiden, ja freundeten sie sich an. Sie trafen sich eines Tages zufällig in Davos in einem Restaurant, Del Curto lud ihn an seinen Tisch, sie assen zusammen und begruben das Kriegsbeil.
ZitatEr war ein sehr feinfühliger Mensch, spürte ganz viele Dinge. Wir haben über Gott und die Welt geredet.»
Arno Del Curto
«Wir verbrachten sogar Ferien miteinander», sagt Del Curto, sichtlich erschüttert über den Tod von Hotz. «Er war ein sehr feinfühliger Mensch. Gegen aussen mochte er rau wirken, aber er spürte ganz viele Dinge. Sei es im Sport wie im Privaten. Wir haben über Gott und die Welt geredet.» Vollmer teilt die Einschätzung von Del Curto: «Mit seiner brutal ehrlichen, offenen Art stiess Hotz manchmal die Leute vor den Kopf. Aber ich habe das sehr geschätzt. So wusste ich bei ihm immer, woran ich war. Und er war äusserst loyal. Für einen Freund gab er sein letztes Hemd.»
Zuletzt gab Hotz sein Fachwissen als Juniorentrainer beim EHC Dübendorf weiter, wie andere ehemalige ZSC-Cracks wie Roger Meier und Daniel Bünzli. Wegen eines Aortarisses, den er nur knapp überlebte, hatte Hotz die letzten Jahre gesundheitliche Probleme gehabt. Am Mittwochabend schlief er in seinem Bett ein und wachte nicht mehr auf. Es ist – nach dem Tod des langjährigen Sportchefs Simon Schenk vor gut einem Monat – der nächste Schlag für die ZSC-Familie