Das Rezept, mit dem sie Erfolg gehabt hatten, funktionierte in der Schweiz nicht. Wallson und Johansson bauten auf die Selbstverantwortung der Spieler. Damit setzten sie zu viel voraus. In Zürich herrschen andere Voraussetzungen als in Skellefteå.
Der Ausbildungsstand der Schweden ist höher. Kommt ein Schwede mit 19 Jahren in ein Profiteam, bringt er alle Grundlagen mit: taktische Reife, Disziplin, Spiel- und Rollenverständnis. Wallson und Johansson hatten zwar bald erkannt, dass sich die meisten ihrer Spieler in Zürich nicht auf dem hohen Niveau befanden, das sie von zu Hause her gewohnt waren.
Die Trainer hätten deshalb in der täglichen Arbeit als unermüdliche und unerbittliche Schulmeister auftreten müssen, um die Grundlagen der Zürcher zu verbessern. Doch Wallson und Johansson konnten nicht aus ihrer Haut, sie änderten ihre Arbeitsweise nicht und scheiterten damit auf der ganzen Linie.
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Tragisch:
Indem sie nicht fähig waren, sich anzupassen, haben sie auch eine grundlegende Schwäche des Klubs schonungslos aufgedeckt: Die ZSC Lions produzieren zu viele Spieler, die für höhere Aufgaben gar nicht bereit sind.