Beiträge von Larry

    Färjestad ist wohl etwas vom Besten das man in der CHL zu sehen bekommt.

    Und darum (und weil ich den Z sehen will) bin ich am SA in der Halle.

    Ich gebe der CHL eine Chance, wohl wissend das nicht alles Gold ist was glänzt.

    Herkules und die europäische Idee

    Der Relaunch der Champions League ist die letzte Chance für einen europäischen Clubwettbewerb. Deren breite Abstützung ist Stärke und Handicap zugleich.

    Simon Graf

    Immerhin im Eishockey kann man der Schweiz nicht vorwerfen, sie isoliere sich in Europa. Wenn morgen der nächste Anlauf einer Champions Hockey League startet, schickt die National League A die Hälfte ihrer Teams ins Rennen: Die ZSC Lions, der SC Bern, der EV Zug und Fribourg sind als Gründerclubs gesetzt, die Kloten Flyers und Servette qualifizierten sich sportlich. Und wenn man den Beteuerungen der Clubs Glauben schenken darf, ist man allenthalben gewillt, zum Gelingen beizutragen. Zudem ist CEO Martin Baumann, ein Quereinsteiger mit Erfahrung für Start-ups im Bankenwesen, Schweizer. Und die Geschäftsstelle liegt an der Zürcher Brandschenkestrasse – man hat sich beim Internationalen Eishockeyverband eingemietet.

    Champions Hockey League – das weckt vor allem bei den ZSC Lions wohlige Gefühle. Die Aussenseiter stürmten 2008/09 wider alle Prognosen zum Titel, deklassierten Magnitogorsk im FinalRückspiel im Rapperswiler Exil 5:0. So prestigeträchtig und lohnend das für die Zürcher war, die mit ihrem Triumphzug rund 1,8 Millionen Franken verdienten, der Liga war es nicht zuträglich. «Wir sind schuld, dass die Champions League nicht weitergeführt wurde», sagt ZSCCEO Peter Zahner heute. «Das wurde mir in Gesprächen mit russischen Exponenten klar.» Der Wettbewerb war von russischen Geldgebern finanziert worden, um die Überlegenheit der KHL zu demonstrieren. Als die Zürcher dies verhindert hatten, wurde der Hahn zugedreht.

    Der ZSC verschmähte Kloten

    Das sorgte bei den Clubs und Ligen für Groll auf den internationalen Verband, der als Organisator von Bankgarantien für drei Jahre geredet hatte. Der SCB verklagte den IIHF auf 100 000 Euro wegen entgangener Einnahmen, bekam vom Sportgerichtshof CAS Recht, ehe er vor Bundesgericht noch abblitzte. Der Zirkel führender europäischer Clubs entschied sich, den Faden ohne den internationalen Verband wieder aufzunehmen. Es resultierte die European Trophy, hierzulande als Vorsaison-Turnier bekannt, aus der nun die Champions League 2.0 hervorgegangen ist. Die ZSC Lions und der SCB waren bei der Weiterverfolgung der europäischen Idee von Beginn weg dabei und wählten nun den EVZ respektive Fribourg als weitere permanente Mitglieder.

    Pikant ist: Die Zürcher entschieden sich gegen die Kloten Flyers, weil sie keinen Mitbewerber in unmittelbarer Nähe wollten. Nun ist der Kantonsrivale wegen seines sportlichen Erfolgs trotzdem dabei. Die breite Abstützung ist Stärke wie Handicap – 63 Prozent des Aktienkapitals brachten die 26 Gründerclubs ein, 25 die Ligen, 12 der internationale Verband, der nun doch wieder integriert wurde. CHL-Verwaltungsrat Zahner verhehlt nicht, dass er 44 Teilnehmer aus 12 Ländern, aber nicht aus Russland, als zu viele empfindet. Dafür ist das Projekt nun breiter abgestützt, weil die Clubs Geld und Mühen hineingesteckt haben. «Die erste Champions League war eine reine Konsumgesellschaft», sagt Ueli Schwarz, Direktor Leistungssport bei Swiss Icehockey. «Jetzt sind alle im Boot.»

    Was tun mit Abtrünnigen?

    Doch mit der ersten Austragung kann der jetzige Wettbewerb finanziell nicht mithalten. Das Gesamtpreisgeld ist mit 1,5 Millionen Euro gerade mal so hoch wie der damalige Gewinn der ZSC Lions. Das Startgeld beträgt für jeden Club 25 000 Euro, für das Erreichen des Achtelfinals (11 000), Viertelfinals (12 000), Halbfinals (16 000), Finals (30 000) und für den Sieg (60 000) gibt es weitere Prämien. Bei den Schweizer Clubs ist man vorerst froh, wenn man keinen Verlust einfährt. Die tschechischen Champions aus Zlin wollten aus finanziellen Erwägungen nicht teilnehmen, mussten mit sanftem Druck umgestimmt werden. Was würde die Schweizer Liga mit Abtrünnigen tun? «Wir haben keine harten Sanktionen definiert», sagt Schwarz. «Man müsste auf Überzeugungsarbeit setzen. Natürlich sind wir uns alle bewusst, dass es eine Herkulesaufgabe ist, einen europäischen Wettbewerb zu etablieren.»

    Klar ist: Auf Dauer darf die Champions League für die Clubs kein Verlustgeschäft sein. Der Vertrag mit Infront, dem Vermarkter der Eishockey-WM, läuft vorerst für drei Jahre. Weil man weiter hofft, künftig auch KHL-Teams zur Teilnahme zu bewegen, wurden gemäss CEO Baumann noch nicht alle Sponsorenpakete verkauft. Die neue CHL wurde mit Akribie aufgezogen und soll Neuerungen bieten wie ein Disziplinarkomitee, das seine Entscheidungen nach rüden Fouls tags darauf auf der Webseite anhand von Clips erläutert. Die europäische Idee ist auch im Eishockey eine hehre, doch letztlich reduziert sich alles auf eine Frage: Wird sie von den Zuschauern mitgetragen?


    © Tages Anzeiger

    ...und sollte es nicht gut laufen kaufen sie in der Winterpause nochmals für 12 Millionen ein!

    Es ist einiges schwieriger für Bayern München Meister zu werden als für Basel!

    "Der rotblaue Planet ist ganz anders. Er ist so anders, dass er bald davonfliegen könnte, weg aus dem Sonnensystem des Schweizer Klubfussballs, weit weg, ins Nirgendwo, ins Fussball-Nirwana." (NZZ)

    Hoppsanggalle! :twisted:

    Mit eme Punkt bim Krise FCL dörf mer ebe nöd zfriede si!

    Aber klar, die wänd au de Befreiigsschlag wie YB und SG.

    Und somit gilt: Schaun mer mal frei nach Beckenbauer. :razz:

    Zitat von ZüriBueb


    Es häts doch na nie en Klub gschafft, 20-30 Jahr z vorderscht sii. Basel isch es jetzt sit öpe 5 Jahr.

    Nei Basel isch es scho 12 Jahr!

    Meister 2002, 2004, 2005, 2008, 2010-2014.

    Nur 1x GC und 3x de FCZ händ mal zwüscheddure chöne echli mitmischle, leider häd sich de FCZ aber (im Gägesatz zu Basel!) nöd chöne ganz vorne etabliere, für das hett de Canepa wiiter massiv Gäld müesse investiere, was er nöd häd welle. Wo de FCZ i 4 Jahr 3x Meister worde isch häd das Basel ebe gmacht und nöd s Budget gsenkt! Ergebnis bekannt!

    In der gleichen Zeit seit 2002 wurde übrigens Bayern München "nur" 7x Meister, Basel aber 9x!

    Es ist richtig das nur weil FCZ und GC fusionieren würden noch lange kein Gegner für Basel entsteht!

    Da müsste über Jahre massiv Geld eingeschossen werden!

    Geld das nicht vorhanden ist.....

    Zitat von Simms


    Inwiefern het de Canepa resigniert? De het no nie soviel inebuttered, wie die letschte 2-3 Jahr. Und vermuetli ziemli viel Millione meh als d Oeri :floet:

    De häd total resigniert!

    Es gaht nur no drum e schwarzi Null z schriibe aber nüme drum Meister z werde.

    Aber au das mit de schwarze Null isch schwer gnueg, drum isch er no am inebuttere, was aber nüme sis Ziel isch.

    Öb er d Gigi scho überholt häd weiss ich nöd, aber langfristig wird das sicher de Fall si!

    Glaubi nöd.

    Basel häd jetzt Kohle ohne Ende, und sie investiered is Team wenn nötig.

    De Rihs bi YB, en Milliardär, häd nach 9 Jahr ohni Erfolg (!) resigniert.

    De Canepa und sini Frau händ au resigniert.

    Die andere Clubs händ scho gar nöd d Möglichkeite zum investiere.

    Nei, es wird sich nüt ändere! Leider!

    "Den Gnadenstoss erhielt das Star-Ensemble von Coach «Don» Leo Beenhakker (kam von Real Madrid) am 6. Dezember 1992, am Tag, an dem die Schweiz erstmals Nein zu Europa sagte.
    Die Fussball-Schweiz lachte über GC. Die Gegner gegen den Abstieg hiessen im Frühling Bulle, Locarno, Delsberg oder Basel, damals noch ein B-Klübli. Lange ist es her. Übrigens: GC schaffte 1993 den Liga-Erhalt, Basel blieb zweitklassig."

    GC i de Abstiegsrundi und Basel im B deponiert.

    Ich chan mich no sehr guet erinnere!

    Hach isch das schöön gsi, damals, vor 22 Jahr...... :cool:

    Zitat von 007


    Aber gnüssed mer doch no echli de herrlich Summer :rofl: bis es denn wider richtig los gaht.

    Früener (!) häds eim fascht echli ahgschisse, im September, also zmitz im Summer, mit em T-Shirt an erschte ZSC Match gah.

    Dasmal werded mir eus über en heisse Kafi Fertig freue und das mer i de Halle während zwei Stund nöd verschiffed werded! :razz:

    Schiffsommer 2014 - ich war dabei! :evil:

    Zitat von Reto

    Na ja. Wär's nöd no bitterer, wänn Basel d'Schwiizer Meischterschaft dominiert und dänn International glich e Lachnummere abgit?
    S'grosse Gäld chunnt ja eh scho mit de Teilnahm und nöd unbedingt us de zahlriiche Sieg, wo sie i de CL iifahred.

    Mir wärs rächt! :twisted:

    Aber häsch scho rächt, in erschter Linie dürftets gar nüme i d CL cho, und das chasch ebe praktisch vergässe......

    Wie Gross gegen Klein

    Der FC Zürich bekam beim 1:4 vorgeführt, was ihn grundsätzlich vom FC Basel trennt.

    Thomas Schifferle Basel

    Der FCB wechselte Yoichiro Kakitani ein, und der Japaner erzielte bald das 3:1. Der FCZ brachte Oliver Buff und Franck Etoundi, und der eine bewegte so viel wie der andere, nichts. Basel griff auch noch auf Matias Delgado zurück, und der Argentinier traf zum 4:1. Es zahle sich eben aus, wenn sie so viel Qualität einwechseln könnten, stellte der Basler Sportchef Georg Heitz fest.

    Das war an diesem Samstagabend vor gut 33 000 Zuschauern einer der Unterschiede zwischen Basel und Zürich, die aus Tradition Rivalen sein mögen, aber es in der Gegenwart aus wirtschaftlichen Gründen eigentlich gar nicht sein können. Zu entrückt ist Basel mit seinem viermal grösseren Umsatz an der 90-Millionen-Franken-Grenze und seinen Personalkosten, die 2013 über 36 Millionen betrugen und dieses Jahr, mit diesem Trainer, Paulo Sousa, und diesem hochgerüsteten Kader, bestimmt noch höher liegen.

    Basler Sprache

    In Basel sprechen sie nicht nur die Sprache des Geldes, die sie auf Dauer sportlich unantastbar macht. Sie bewegen sich inzwischen auch sonst in einer eigenen Welt. Sie halten es nicht für nötig, Sousas Erklärungen aus dem Englischen zu übersetzen, im Alltag forcieren sie die Abschottung von ihrer Umgebung, schliessen alle vom Training aus, kein Club handhabt die Medienarbeit restriktiver als sie. Sie tun so, als wären sie wirklich schon ein internationaler Grossclub. Sie müssen wissen, ob sie das sympathisch macht.

    Der FCZ wiederum bekam im St.Jakob-Park vorgeführt, was ihn auf dem Feld vom Klassenprimus trennt. Fatal daran war, dass er ihm leichtfertig Helferdienste leistete. So war das beim 1:0 durch Shkelzen Gashi, als David Da Costa erst einen ungefährlichen Weitschuss durch die Hände rutschen liess, und auch vor dem 2:0 durch Luca Zuffi, als Philipp Degen dem jungen Francisco Rodriguez im Rücken enteilte. Und beim 3:1 liess sich das Abwehrzentrum durch einen Doppelpass aushebeln, und beim 4:1 schauten alle Delgado zu, als wären sie nur im Training.

    Das war grundsätzlich kein guter FCZ, vor der Pause rutschte sein Auftritt gar auf bedenkliches Niveau, weil er alles vermissen liess, was Trainer Urs Meier vorher versprochen hatte. Die Angst kam bei ihm vor dem Mut, er spielte, als wäre er ein Abstiegskandidat, der ein Debakel fürchtet, und nicht der Leader, der mit vier Siegen in Folge angereist war.

    Ein Freistosstor durch Amine Chermiti, eine halbe Chance für Yassine Chikhaoui, ein Kopfball für Ivan Kecojevic – das war es, was in der Offensive zwischen der 55. und 68. Minute produziert wurde. Der Rest war nicht erwähnenswert, weil der FCZ in der ersten Halbzeit in der gegnerischen Platzhälfte inexistent war und sich nach der Pause trotz einer zwischenzeitlichen Steigerung nicht gegen den dichten Basler Riegel durchsetzen konnte. Dass sich das so verhielt, war eben auch typisch für das Spiel der Basler. Taulant Xhaka und Zuffi waren nur zwei, die dafür standen, aber sie waren bezeichnend. Xhaka interpretierte die Rolle des Abwehrchefs schon fast wie ein Ausputzer alter Schule, der andere wurde als gelernte Defensivkraft auf den Platz der Nummer 10 vorgeschoben.

    Nächsten Sonntag spielen die Zürcher nicht mehr in Basel, sondern in Luzern. Was sie trotzdem brauchen, sind bessere Leistungen ihrer zentralen Spieler: von Gilles Yapi, der schon gegen YB nicht mehr gut war und am Samstag erst recht nichts zur Stabilität der Mannschaft beitrug; von Davide Chiumiento, der unsichtbar blieb; von Chermiti, für den der ehemalige Thuner Trainer Hanspeter Latour den Ausdruck des «Gränni» erfunden haben könnte; natürlich von Chikhaoui, der als Captain nicht nur das Reden bereits eingestellt, sondern vor allem auch schon die Form wieder verloren hat.

    Zürcher Limiten

    Chikhaoui holte sich eine Verwarnung ab, verschuldete fahrlässig gegen Gashi den Elfmeter, den Diaz beim Stand von 1:0 verschoss, scheiterte einmal an Basels Goalie Tomas Vaclik, als ihm beim Torschuss die Überzeugung fehlte. Sonst hatte er einen Einfluss aufs Spiel, als wäre er ein x-beliebiger Arbeiter.

    Solche Ausfälle kann sich der FCZ dauerhaft nicht leisten, weil er in seinen personellen Alternativen eingeschränkt ist. Alain Nef steht für die Abwehr bereit, Avi Rikan wie Buff fürs Mittelfeld und Etoundi für den Angriff. Damit hat es sich weitgehend. Umso schmerzlicher ist da der viele Monate lange Ausfall von Nationalspieler Mario Gavranovic. Er erholt sich im Tessin von seinem Kreuzbandriss.

    © Tages Anzeiger
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    Fakten warum kein Team auch nur annähernd eine Chance haben wird - auf zig Jahre hinaus!

    Und wer denen bei internationalen Spielen noch die Daumen drückt dem ist nicht mehr zu helfen! :roll:

    Zitat von ZSColin


    Was ich jedoch würkli schad finde isch, dass mer 10 Högger für es Game (au wänn's es Vorbereitigsspiel isch) zahlt und eigentlich die ganz 1. Mannschaft fehlt ...........

    Das hani au dänkt.

    Zum Glück bini nöd gange, hett mich gnervt!

    Wänns so Sache wänd mache sölleds kei Chole verlange!

    Jetzt kommen zwei Spiele in Luzern und St. Gallen gegen Teams die nicht dort stehen wo sie möchten.

    Dürfte nicht ganz einfach werden und wird ein Charaktertest nach der Schlappe zu Basel.

    "Die Frage ist: Wer kann diese zirkusartige inszenierte Vorstellung in dieser Saison stören? Der FC Zürich jedenfalls nicht."

    10 Punkte Vorsprung? Ich denke eher 20!

    Die langweiligste Meisterschaft der Welt ist wieder entschieden, es geht noch um Platz 2. :gaehn:

    Fakt.

    Zitat von larlf


    sorry, wayne interessiert, ob en früenere tubel mal gwüssi lüüt us em klub usgschlosse hät?
    das gaht i d'richtig, dass sich all DE müend s'läbe lang rächtfertige, will dazumal en chranke a de macht gsi isch...

    Scho so.

    Ich han nie gross öppis gäge GC gha bis de Spadaro mit sim Grössewahn cho isch.

    Und dänn d FCB Gigi mit ihrem Grössewahn. Leider häd sich de FCB dank dem sogar chöne als Seriemeister installiere. Ganz übel für eusi Liga!

    Häsch echli en Shitstorm usglöst, aber als Produzänt vom "Meister im Schluefweg" Liibli häsch Narrefreiheit! :razz:

    Ich han gar keis Problem mit de (glorriche) Vergangeheit!

    Ich bin 1968 FCZ Fan worde bzw. a mis erschte Spiel gange.

    GC isch inexistent gsi, häd i de Chiisgrueb gspielt vor es paar alte Manne.

    Sind zwüsched 1956 und 1971 15 Jahr (!) nie meh Meischter worde!

    Ich han 7 Meischtertitel und 6 Cupsieg miterläbt, dezue de Halbfinal im Meistercup gäge Liverpool, dihei und uswärts!

    Mir sind zwüsched 1963 und 1981 das Mass aller Dinge gsi, fascht 20 Jahr lang.

    Und 2006, 2007 und 2009 hämmer Basel am Sack gha.

    Und GC? :gaehn: