Beiträge von Larry

    Gerber ist im Moment die klare Nummer 1 in der Schweiz.

    Huet ist ausgeschieden, ihn sehe ich als Nummer 2.

    Conz könnte für Gotteron zum Stolperstein werden.

    Ich kenne Stephan seit Juniorenzeit, hätte eigentlich eine Karriere wie Hiller machen müssen.

    Hätte.....ist aber immer noch ein guter Goalie, aber halt nicht immer konstant.

    Wie bei Flüeler wechseln sich Licht und Schatten ab, es wird entscheidend sein, wer jetzt die besseren Spiele hinlegen kann.

    Kloten im Final würde uns eigentlich liegen, aber dann muss Flüeler auf seinem besten Niveau spielen!

    Zitat von Maurizio

    Da hätt dä Morgan mal recht......

    http://www.blick.ch/news/guten-mor…-id2774414.html

    Für einmal (...) gute Analyse was die Goalies Gerber, Stephan und Conz betrifft.

    Ohne Bergeron wären wir bereits in den Ferien, aber ja, im Moment macht er zu viele Fehler.

    Gilt aber auch für Flüeler, wenn der so weiter macht kommt das schnelle Ende, auch mit Bergeron auf der Tribüne!

    PS: Kein Wunder bekommt Morgan keinen Job mehr im Hockey....... :roll:

    Ein Fehlstart und eine gebrochene Nase

    Schnell 0:2 zurück, verloren die ZSC Lions in Genf 2:4 und mussten das 2:2 hinnehmen. Es dürfte nicht die letzte Wende in diesem erbitterten Playoff-Duell gewesen sein.

    Von Simon Graf Genf

    Die Emotionen spielen in diesem Halb­final gegen Servette eine Schlüsselrolle. Zum Auftakt der Serie waren die ZSC Lions mit dem Kopf noch nicht richtig dabei, dann reagierten sie kämpferisch und verunsicherten so die Genfer, deren Abwehr am Dienstag beim 2:6 einstürzte wie ein Kartenhaus. Doch dann wie­derum verstand es der zornige McSorley, seinen Ärger auf sein Team zu übertragen. Dank eines entschlossenen Starts und zwei frühen Toren durch Daugavins (4.) und Romy (9.) glich Servette das ­Duell mit einem 4:2 ­wieder aus. Und die Zürcher mussten die lange Heimreise mit dem unangenehmen Gefühl antreten, eine Chance verpasst zu haben.

    Vor allem an Nilsson dürfte die Niederlage genagt haben. Der Schwede, der im zweiten Viertelfinalspiel in Lausanne mit zwei verwandelten Penaltys seinen grossen Auftritt gehabt hatte, ist seit dem abgetaucht und verpasste es nun in Genf, die Partie nochmals zu lancieren. Kenins hatte zu Beginn des Schlussdrittels kurz auf 1:3 verkürzt, und im nächsten Angriff konnte Nilsson alleine auf Stephan ­zustürmen, reüssierte aber nicht mit ­seinem Trick. Ein Doppelschlag hätte Servette, das je länger, desto schwer­fälliger wurde, bestimmt hart zugesetzt. Hätte. Wenig später gelang Picard (46.) das 4:1, und die Partie war gelaufen.

    Heads übersehen Ellbogencheck von Picard

    Der Frankokanadier mit dem Irokesenschnitt gab nicht nur wegen seines Tores zu reden. Er hatte kurz vor der zweiten Pause dem puckführenden Fritsche mit einer Attacke die Nase gebrochen – und war straffrei davongekommen. ZSC-Coach Crawford sprach von einem «blindside hit», einem Check, bei dem das Opfer den Täter nicht kommen sah. Fünf Minuten plus Spieldauer wäre aus seiner Sicht die gerechte Strafe ­gewesen. Und natürlich hätte das der Partie eine Wende versetzen können. Unzweifelhaft ist, dass Picard Fritsche den Ellbogen ins Gesicht schlug. Und das ist auch im Playoff nicht erlaubt.

    Auf die Frage, ob er denke, dass der Servette-Stürmer eine Sperre erhalte, zuckte Crawford mit den Schultern und verdrückte den Rest seines Hotdogs. «Das gehört nicht in meinen Aufgabenbereich», sagte er. In seinen Aufgabenbereich gehört aber, dafür zu sorgen, dass sein Team am Samstag im Hallenstadion wacher startet als diesmal. Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass sich die ZSC Lions in diesem Playoff sehr schwer tun mit Rückständen. Von den fünf Partien, in denen sie das 0:1 erhielten, verloren sie deren vier. Dabei hatten sie Anfang Jahr gezeigt, dass sie die physische Verfassung hätten, um Spiele spät noch zu drehen – unter anderem hatten sie aus einem 0:3 in ­Lugano noch ein 4:3 gemacht.

    Zähe Genfer

    Doch dieses Servette ist zäher als die Tessiner und verfügte gestern in ­Stephan vor allem auch über einen über­ragenden ­Goalie. Im Hallenstadion war er noch ausgewechselt worden, diesmal blieb er im Schlussabschnitt, als 18 Schüsse auf ihn einprasselten, ruhig. Die Ruhe bewahren, lautete auch bei den ZSC Lions die ­Devise. Viel habe sein Team nicht falsch gemacht, fand Crawford, der als ungewöhnliche Coachingmassnahme Flüeler nach dem 0:2 eine Verschnaufpause gegönnt hatte, ehe er ihn wieder einwechselte und nach dem 1:4 erneut ersetzte.

    Man müsse neidlos anerkennen, dass Servette sehr gut aus der ­Kabine gekommen sei, fand Sportchef Edgar Salis. «Übers ganze Spiel gesehen war der Genfer Sieg verdient. Aber im letzten Drittel waren wir besser.» Dieses gute Gefühl wollen die Zürcher ins Samstagsspiel mitnehmen. Einen weiteren Fehlstart können sie sich da nicht mehr leisten.

    Genève-Servette - ZSC Lions 4:2 (2:0, 1:0, 1:2)
    Les Vernets. - 7135 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Koch Fluri/Müller. - Tore: 4. Daugavins (Lombardi) 1:0. 9. Romy (Hollenstein, Mercier) 2:0. 37. Rivera (Petrell) 3:0. 41. (40:42) Kenins (Bärtschi) 3:1. 46. Picard (Daugavins, Lombardi) 4:1. 55. Shannon (Keller/Ausschluss Fritsche!) 4:2. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Servette, 6mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Lombardi; Wick.
    Genève-Servette: Stephan; Vukovic, Marti; Antonietti, Bezina; Mercier, Iglesias; Girardin; Daugavins, Lombardi, Picard; Berthon, Romy, Hollenstein; Simek, Rod, Almond; Gerber, Rivera, Petrell; Jacquemet.
    ZSC Lions: Flüeler (4.-14. und ab 46. Wolf); Stoffel, Bergeron; Seger, McCarthy; Blindenbacher, Geering; Schnyder; Keller, Shannon, Wick; Bärtschi, Cunti, Kenins; Nilsson, Trachsler, Bastl; Fritsche, Senteler, Schäppi; Baltisberger.
    Bemerkungen: Servette ohne Loeffel (verletzt), Krutow, Meunier und Stafford, ZSC Lions ohne Tabacek (alle überzählig). Timeouts: Servette (59); ZSC Lions (9.). ZSC Lions ab 58:52 ohne Goalie.

    (Tages-Anzeiger)

    Genf/Servette - ZSC Lions 4:2

    Zahnlose Löwen

    Daniel Germann, Genf

    Die ZSC Lions verlieren in Genf.

    Bereits nach gut acht Minuten liegen die ZSC Lions im vierten Halbfinalspiel gegen Genf/Servette 0:2 zurück. Am Ende verlieren sie 2:4. Die Serie steht damit 2:2 und kann neu beginnen.

    Eishockeyspieler leben während der Play-offs für den Moment. Wichtig ist nicht das letzte Spiel, sondern der nächste Einsatz. Das mussten in der Halbfinalserie zwischen den ZSC Lions und Genf/Servette die Zürcher erfahren. 48 Stunden nach dem souveränen 6:2 im Hallenstadion sind sie zurück auf dem Boden. Nach dem zweiten Genfer Sieg steht die Serie 2:2. Alles kann wieder von vorne beginnen.

    Die Lions haben es sich zu einem guten Teil selber zuzuschreiben, dass sie weiter zittern müssen. Zum zweiten Mal in der Serie waren sie zu Beginn eines Spiels nicht bereit und wurden dafür bestraft. Daugavins und Romy erzielten bis zur 9. Minute eine 2:0-Führung, der die Zürcher danach bis zum Ende des Spiels erfolglos hinterherrannten. Nilsson verpasste zwar nur Sekunden nach Kenins 1:3 alleine vor dem Genfer Tor den Anschlusstreffer. Piccards 4:1 aber entschied den Match definitiv.

    Die Genfer Tore bis zum 3:0 hatten eine Gemeinsamkeit, die dem Zürcher Defensivverhalten kein gutes Zeugnis ausstellte: Dreimal reagierte ein Genfer schneller als sein Zürcher Gegenspieler auf einen Abpraller. Bereits nach zwei Gegentreffern zog der Coach Marc Crawford die Notbremse und ersetzte seinen Torhüter Lukas Flüeler vorübergehend gegen Tim Wolf. Es war weniger ein Tadel am Goalie als ein Weckruf an die Adresse seiner Spieler.

    Die Zürcher Unzulänglichkeiten waren ein Teil der Erklärung für die Niederlage. Der andere war die Entschlossenheit, die Servette mit dem Messer am Hals offensichtlich wieder gefunden hat. Gut spielte diesmal nicht nur die nominell erste Sturmlinie um den Center Matt Lombardi, gut spielte vor allem auch Kevin Romy. Der Nationalspieler war nach dem dritten Match von seinem Coach Chris McSorley harsch kritisiert worden. Er reagierte mit einem Treffer und einer auch sonst sehr präsenten Leistung und wurde dafür nach dem Match als bester Spieler seines Teams ausgezeichnet.

    McSorley bewies damit einmal mehr, dass wenige das Spiel mit den Emotionen besser beherrschen als er. Der Kanadier erhielt nach der offenen Kritik die Reaktion, die er vom Team verlangt hatte. Möglicherweise wird er für die geforderte Aggressivität nachträglich bezahlen müssen: Alexandre Piccard checkte kurz vor Ende des Mitteldrittels Dan Fritsche auf offenem Eis gegen den Kopf. Der Amerikaner mit Schweizer Lizenz musste mit blutendem Kopf vom Eis, kehrte aber im dritten Drittel zurück. Piccards Attacke blieb unbestraft. Es ist aber gut möglich, dass der Einzelrichter heute bestrafen wird, was das Schiedsrichter-Quartett toleriert hat. Die Liga hat Checks gegen den Kopf vor der Saison den Kampf angesagt. Piccard hat eine Verletzung Fritsches zumindest in Kauf genommen. (NZZ)

    Zitat von Der Weise

    Ich bin kein Bergeron Fan, aber wenn man jeweils einer person die Schuld gibt dann geniessen einige Herren ein Alibi wrlches sie nicht verdient haben. Das Team ist in der Pflicht, nicht der Coach.
    Der Einfluss des Coaches wird zuweilen überschätzt.
    Oder ist es Crafwords Schuld wenn man aus 3 metern das Tor nicht trifft.

    :applaus:

    Zitat von Rangersfan

    Ich finde dieses Goalie hin und her wechseln auch total daneben. Es riecht irgendwie nach Panik hinter der Bande.

    Wir brauchen einen guten Flueler um Meister zu werden aber so macht man ihn kaputt und nimmt ihm jedes Selbstvertrauen.

    Sehe ich nicht so!

    Das wurde übrigens schon gesagt als Hartley dies machte, und der war selber Torhüter.

    Wenn er damit nicht umgehen kann soll er sich einen anderen Job suchen!

    Zitat von Benny

    Servette mit vorbildlichem PO-Zweikampfverhalten. Unsere werden, wenn sie denn mal dort sind, vor Stephan richtiggehend weggearbeitet. Unsere wollen wieder spielen. So werden sie heute nichts gewinnen. Es sei denn die Genfer stünden das angeschlagene Tempo nicht durch.

    Oder es fällt eine rein für uns.