Beiträge von Larry

    Man muss die Dinge trennen:

    Tatsache ist das Brunner das nur bringt in der Wut weil das Spiel verloren ging.

    Tatsache ist weiter das die Anzahl Ausländer nichts damit zu tun hat (Futterneid).

    Was mich wundert: Ein Typ wie Brunner (Unsympath) schreit etwas in den Wald und sofort sind in den sozialen Medien plus hier Leute die auf den Zug aufspringen. Lächerlich!

    Man kann jetzt damit kommen "das es in der reichen Schweiz" doch möglich sein sollte diese Kameras zu installieren....bla bla laber...nun ja, aber einer muss es halt bezahlen! Würde mal in Zug vorstellig werden, wer diese OMG Hütte aufstellen kann für den sollte das ein Klacks sein.

    Entweder zahlt das der TV Ausrichter oder der Verband. Clubs wie Ajoie oder Langnau plus andere werden das nie bezahlen, kommt nie durch in der Liga.

    Das ganze ist ziemlich kostspielig, geht nicht nur um ein paar Kameras.

    Das mit den Ausländern in Zusammenhang zu bringen ist lächerlich, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Totaler Schwachsinn!

    Die Vereine sind nun mal NICHT zuständig für die Kameras!

    Was die Ausländer betrifft: Wird es dem Brunner zu eng am Futtertrog? Fürchtet er die Konkurrenz? Ja!

    Hätte er die Aussagen auch gemacht wenn Biel gewonnen hätte? Nein!

    Solange die App verfügbar bleibt - kein Problem.

    Ich gewinne laufend wetten gegen meinen Sohn und Kollegen, wenn es darum geht wie schnell man zu einer Tabelle im Fussball, die Hockey-Resultate

    und das allerwichtigste an Kurznews gelangt. Geile App, einfach in der Anwendung und ohne viel störende Werbung. Old school? Ja, aber solange

    ich mit dieser App schneller zu meinen gewünschten Daten gelange - tiptop.

    Jep! Resultate, Tabellen, alles schnell ersichtlich! In der App, nicht (mehr) am TV!

    Von mir aus sollte man sämtliche Video Reviews abschaffen. Bisher habe ich noch keine Sportart gefunden, die durch den Videobeweis fairer oder gar attraktiver für die Zuschauer wurde. Wenn man aber halt in der Schweiz das Gefühl hat, man wolle den Videoschiri, soll man die paar Franken auch in die Hand nehmen.

    Nix da! Habe keine Lust auf Tore wie "Hand Gottes", das Phantom der Bayern, das gestohlene Tor vom Swiss Wanker, etc. pp.

    Ist klar fairer geworden! Den Stutz muss man investieren, aber sehe da nicht die Clubs in der Pflicht sondern den Verband und/oder den TV Ausrichter.

    Einstand des neuen ZSC-Trainers

    Sie lechzten nach einem harten Hund

    Marc Crawford sagt, er sei milder geworden, seine Handschrift bleibt aber die gleiche. Die Spieler erklären, wieso sie unter seinem Vorgänger Rikard Grönborg verzweifelten.

    Simon Graf
    Simon Graf (TA)
    Publiziert heute um 13:30 Uhr

    In seinem Element: Marc Crawford ist zurück an der ZSC-Bande, seine Mannschaft schlug Biel 2:1.


    In seinem Element: Marc Crawford ist zurück an der ZSC-Bande, seine Mannschaft schlug Biel 2:1. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

    Sein weisses Hemd spannt am Bauchansatz etwas mehr als früher, ansonsten hat sich Marc Crawford in diesen knapp sieben Jahren aber kaum verändert. Die Frisur ist die gleiche geblieben, ebenso der wache Blick und der Schalk in seinem Nacken. «Ach, wie habe ich euch vermisst», sagt er schmunzelnd zu den Journalisten, als diese ihn am späten Sonntag umringen und ausfragen. Es klingt, obschon mit einer Prise Ironie versehen, irgendwie charmant.


    Er habe in diesen ersten drei Tagen unter dem neuen, alten Coach immer wieder Flashbacks gehabt, sagt Chris Baltisberger. Damals erst gerade in die erste Mannschaft gekommen, hatte er Crawford schon von 2012 bis 2016 erlebt. «Immer wieder fielen mir nun Dinge auf, auf die er schon damals Wert gelegt hatte.» Patrick Geering sagt: «Wir haben sicher noch nicht alles gesehen von ihm nach ein paar Tagen. Aber rein vom Eishockey, das er von uns verlangt, hat er immer noch die gleiche Handschrift. Er möchte schnell spielen und möchte alle miteinbeziehen. Und er sagt klipp und klar, was er möchte.»

    Zitat
    «Wir wollen, dass es uns gesagt wird, wenn wir einen Mist zusammenspielen. Und dass es Konsequenzen hat.»
    Captain Patrick Geering

    Das ist wohl der grösste Unterschied zu seinem Vorgänger Rikard Grönborg. «Wir sehnten uns alle nach Struktur», sagt Chris Baltisberger. «Das bringt Crawford extrem gut hinein.» Eine erstaunliche Aussage, gelten doch Schweden im Eishockey als Systemtheoretiker schlechthin. Doch den Spielern fehlte von Grönborg zuletzt die Führung, wie Geering unumwunden zugibt. «Wir wollen für unsere Leistungen verantwortlich gemacht werden. Wir wollen, dass es uns gesagt wird, wenn wir einen Mist zusammenspielen. Und dass es Konsequenzen hat. Das macht einen besser.»

    Grönborg sei am Schluss nicht mehr zur Mannschaft durchgedrungen, so der Captain. «Ich bin alte Schule, ich habe keine Ahnung von all diesen Advanced Stats. Offenbar sprachen diese Zahlen auch nach schlechten Spielen für uns. Aber ich empfand das anders. Und andere auch. Wir wussten, wir können mehr, wir lechzten nach mehr. Es war frustrierend.» Ihn störe es jedenfalls nicht, wenn ein Trainer einmal laut werde an der Bande oder in der Garderobe. «Emotionen gehören zum Spiel.»

    Zitat
    «Als Assistent habe ich gelernt: Du hast einen Mund und zwei Ohren, und du solltest sie entsprechend proportional verwenden.»
    Marc Crawford

    Die ZSC Lions haben also eine komplette Trendwende vollzogen: vom beherrschten Nordländer, der auf Selbstverantwortung setzt, zum Kanadier alter Schule, der auch einmal ausflippen kann. Wobei Crawford betont, dass er in der Zwischenzeit milder geworden sei: «Ich war seitdem meistens Assistent. Und als Assistent hörst du oft zu. Denn die Spieler kommen oft zu dir und wollen etwas wissen. Als Assistent habe ich gelernt: Du hast einen Mund und zwei Ohren, und du solltest sie entsprechend proportional verwenden.»


    Crawford weiss, dass er seine Wort zu diesem Thema mit Bedacht wählen muss. Er war im Dezember 2019, als im nordamerikanischen Eishockey die Debatte über den Machtmissbrauch von Coaches aufflammte, ebenfalls in die Kritik geraten. Dies, weil er in Los Angeles (2006 bis 08) einige Spieler zu hart angepackt habe. Der Kanadier Brent Sopel sagte, Crawford habe ihn auf der Bank in den Rücken gekickt. Später stellte er klar, er habe ihn damit nicht anschuldigen wollen, Crawford habe es verstanden, ihn zu motivieren und besser zu machen. Im Dezember 2019 wurde Crawford bei Chicago kurz suspendiert, nach einer Entschuldigung dann aber wieder rehabilitiert.

    Die ZSC Lions jedenfalls wollen keinen Crawford light, sondern einen, der sagt, was Sache ist. Und der die Spieler an der Hand nimmt und führt. Er weiss, dass ihn diese genau beobachten würden, sagt der Kanadier: «Wenn ein neuer Trainer kommt, kriegt der immer die Aufmerksamkeit der Spieler. Die Jungs, die mich kennen, wissen, was sie zu erwarten haben. Die anderen haben wahrscheinlich Geschichten über mich gehört. Vor allem die, die damals schon in der Liga waren wie Hollenstein, Bodenmann oder Marti. Sie fragen sich: Wie ist er wirklich?» Zurück im Mittelpunkt: Marc Crawford am späten Sonntagabend, umringt von Journalisten.


    Zurück im Mittelpunkt: Marc Crawford am späten Sonntagabend, umringt von Journalisten. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

    Crawford hat sich in den ersten drei Tagen mit allen Spielern kurz unterhalten. Was er dabei erfuhr: Der verpasste Titel vom Frühjahr nagt immer noch an vielen. Inzwischen sind die Zürcher seit 2018 nicht mehr Meister geworden, der Hunger in der Mannschaft ist gross.

    Der Einstieg ist gelungen am Sonntag beim 2:1 über Biel, auch wenn vieles noch Stückwerk blieb. «Es weht ein frischer Wind», sagt Chris Baltisberger. Crawford mischte alle Linien durcheinander und gab sich bemüht, jeden so gut wie möglich zu involvieren. «Er verlangt, wir das Spiel nicht mehr verlangsamen, dass wir nicht gross hinten herumspielen», sagt Geering. «Das haben wir versucht. Für drei Trainings war es gut.»


    Fasziniert vom Stadion


    Die Augen des Coaches funkelten, als er über seinen ersten Auftritt an der Bande der Swiss-Life-Arena sprach: «Dieses Stadion ist so eindrücklich. Daraus können wir viel Energie schöpfen. Wir wollen für Spiele sorgen, an denen die Fans teilhaben können. Wenn wir ihnen Gründe geben, sich zu begeistern, wird das unsere Gegner einschüchtern. Das konnte man im Hallenstadion nie behaupten. Dafür waren die Leute da einfach zu weit weg.»

    Crawford ist froh, zurück zu sein in Zürich. Er verabschiedet sich mit den Worten: «In meinem Alter muss man das tun, was man tun will. Nicht das, was man tun muss. Und dies will ich definitiv tun.» Er schmunzelt zufrieden über seine gelungene Formulierung.

    Riesen Theater wegen diesen Kameras die nicht vorhanden sind. Man würde meinen wir wären eben nach Spiel 7 Meister geworden! Wollte in der NZZ einen Spielbericht lesen, fand aber vor allem ein Jammeri Bericht über nicht vorhandene Kameras. Können ja Brunner und die Medien diese finanzieren! :roll:

    Am Samstag verstummt das Sporttelefon 164 – es ist das Ende einer Ära

    Am Samstag im Ausgang das Resultat des ZSC checken, immer. Aus den Ferien in Spanien anrufen im Juli 1990 und verwundert hören das der eben wieder aufgestiegene FCZ im ersten Spiel der Saison auf dem Hardturm GC geschlagen hat.

    The times they are a-changin'........

    Grosser Schritt an der Junioren-WM

    Sie sind jung und geduldig – und haben damit Erfolg

    Das U-20-Team von Marco Bayer gefällt an der WM in Kanada mit nüchternem Eishockey. Damit qualifizierte es sich für die Viertelfinals vom Montag.

    Kristian Kapp
    Kristian Kapp (TA)
    Publiziert: 31.12.2022, 19:56

    Der Turm in der Abwehr: Lian Bichsel (links) behauptet den Puck gegen den Slowaken Robert Baco.


    Der Turm in der Abwehr: Lian Bichsel (links) behauptet den Puck gegen den Slowaken Robert Baco. Foto: Ron Ward (Keystone)

    Die U-20-Weltmeisterschaft hat sportlich einen guten Ruf. Es ist keine Übertreibung, wenn vom spektakulärsten Eishockey überhaupt die Rede ist. Junge Spieler, die genau das tun wollen: Spielen. Und dies auf bereits beeindruckendem Niveau und mit viel Tempo, da viele NHL-Draftees mittun. Es kommt nicht selten vor, dass taktische Fesseln abgelegt werden und sich Partien entwickeln, die den Fans kaum Zeit zum Durchschnaufen lassen.


    Die Schweiz überzeugt dieses Jahr quasi mit dem Gegenteil: Nüchternes Eishockey. Wenn festgehalten werden kann, dass die Mannschaft von Trainer Marco Bayer gegen Finnland (3:2-Sieg nach Verlängerung) und zumindest ein Drittel lang gegen die USA (1:5) für ereignislose Spiele mit wenigen Chancen und Schüssen sorgt, dann ist dies ein Kompliment. Es war in den letzten Jahren eher die Norm, dass die grossen Nationen gegen die Schweiz zu sehr vielen Torschüssen kamen.

    Dieses Unspektakuläre, es ist aus der Not geboren. Im Aufgebot sind nur gerade zwei Verteidiger zu finden, die bereits Stammspieler in einer höchsten Landesliga sind. Das ist normalerweise kein gutes Zeichen vor einem Turnier. Dass Bayer auf ein defensives Teamspiel setzt, ist darum verständlich. Wie gut die Mannschaft dies umsetzt und dabei dennoch nicht passiv oder destruktiv wird, ist die bislang erstaunlichste Erkenntnis.

    Und so qualifizierte sich die Schweiz nach nur zwei Spielen für die Viertelfinals. Die Niederlage danach gegen die USA spielte keine Rolle. Gegen die Nordamerikaner zeigte es sich phasenweise aber, was passiert, wenn die Schweizer nachlässig werden: Dann können die Top-Gegner brillieren – und skoren. Die Reaktion gelang: Mit dem 4:3 gegen die Slowaken nach Penaltyschiessen (nach 1:3-Rückstand) beendeten die Schweizer am Samstag die Gruppenphase gar mit einem weiteren Sieg.


    Lian Bichsel als Ausnahmespieler


    Bayer sagt: «Nur mit unserem Defensivverhalten und unserer Kompaktheit haben wir eine Chance.» Und: «Unsere Philosophie lautet ‹Team über allem›. Diese leben wir und setzten sie bislang erfolgreich um.» Weil es im aktuellen Jahrgang im Offensivbereich an Top-Talent auf Weltklasse-Level mangelt, hat Bayer die Mannschaft entsprechend zusammengestellt: «Wir wollen das am härtesten arbeitende Team sein. Auch dazu braucht es die richtigen Spieler, die das umsetzen können.»

    Wer nur schon die Highlights von Spielen der Top-Nationen und die Skills gerade in der Offensive und im Abschluss sieht, stellt schnell einen grossen Unterschied zu den Schweizern fest. Dies zeigte sich vor allem im wichtigen zweiten Spiel gegen Lettland und einen sehr defensiv eingestellten Gegner. In solchen Partien würden herausragende Individualisten hilfreich sein, um mit Geniestreichen ein Abwehrbollwerk zu knacken. Erfolgreicher Zweikampf: Der Schweizer Captain Attilio Biasca lässt den Amerikaner Lane Hutson stehen.


    Erfolgreicher Zweikampf: Der Schweizer Captain Attilio Biasca lässt den Amerikaner Lane Hutson stehen. Foto: Ron Ward (Keystone, The Canadian Press)

    Die Schweiz siegte gegen den Gruppenletzten darum «bloss» mit 3:2 nach Penaltyschiessen und auch glücklich, weil sie den Ausgleich sehr spät erzielte – aber gleichzeitig auch verdient, weil sie Geduld bewies und sich ein Chancenplus herausspielte.


    Es passt zu diesem Team, dass mit Lian Bichsel einer auf unspektakuläre Weise herausragt. Bichsel ist einer, der in einer höchsten Männerliga spielt, in Schweden bei Leksand. Der 18-Jährige, grosse (1,96 m) und schwere (98 kg) Verteidiger ist der bislang letzte Schweizer Erstrunden-Draft in der NHL. Kein Blender, aber ein sehr solider, nüchtern und hart spielender Abräumer, der auch die Ruhe und Klasse hat, den Puck aus der Gefahrenzone zu tragen: Bichsel ist Bayers wichtigster Einzelspieler im ansonsten betont homogenen Kollektiv.

    Speziell dabei: Zuletzt rumorte es zwischen Bichsel und dem Schweizer Eishockeyverband: Für die letzte Junioren-WM, die wegen Corona in den Sommer 2022 verschoben wurde, war Bichsel nicht aufgeboten worden. Er wollte nach einem für ihn stressigen Sommer mit dem NHL-Draft direkt ans Turnier anreisen und die Vorbereitung mit der Mannschaft auslassen. Erst kürzlich haben sich Bayer und Bichsel ausgesprochen.

    Kopfsache!

    Klar! Denke aber die Spieler wollen beweisen das es nicht an ihnen lag. Das in Ambri war eher so was wie der Todesstoss für den Coach von dem man sich entfremdet hatte u.a. da sein Abgang ja eh schon feststand. Denke Leute wie Chris werden besonders motiviert sein. Jeder bekommt wieder eine Chance!

    Ein weiterer Sieg der aber nichts nützt da nach Penaltyschiessen, wir hätten drei Punkte gebraucht. So bleiben wir auf Platz 4 und spielen gegen den Sieger der anderen Gruppe, Schweden, Tschechien oder Kanada.