Beiträge von Larry

    Zitat von snowcat


    das chamer durchus au andersch gseh: verhältnisblödsinn isch es wort wo au sehr guet zu dere situation wür passe!

    DU kannst das schon so sehen, aber es ist halt jetzt Realität und zwar in der Mehrheit der Kantone (Freiburg, Waadt, Neuenburg, Jura, Wallis, Tessin, Solothurn, Zürich, St. Gallen, Aargau, Zug, Uri, Luzern, Obwalden und die beiden Appenzell). Weitere werden wohl folgen.

    Es wird sich auch nicht mehr ändern und ist vom Bundesgericht unterdessen auch abgesegnet.

    Gewöhne Dich daran, auch wenn es schwer fällt!

    Ja für den FCZ, der täubelt:

    "Er macht geltend, die in der Verfügung gemachten Auflagen seien mit minimstem Aufwand zu erfüllen. So habe das Sicherheitskonzept auf einem A4-Blatt Platz. Und beim erwähnten Zutrittsverfahren handle es sich um eine Kann-Formulierung, die mit einigen wenigen Sicherheitsleuten und ein paar Abschrankungen gewährleistet werden könne.
    Cortesi führt an, seit der Einführung des Hooligan-Konkordats am 1. August letzten Jahres sei die Verfügung bereits dreimal ohne Probleme zur Anwendung gekommen – immer dann, wenn ein Klub Spiele ausserhalb des Heimstadions bestritt. Für die Heimspiele selber gilt eine pauschale Saisonbewilligung. Bei den Ausnahmebewilligungen handelte es sich um ein Testspiel der Grasshoppers auf dem Campus in Niederhasli, ein Eishockeyspiel der ZSC Lions auf der Kunsteisbahn Oerlikon sowie ein Cup-Spiel des Erstligisten YF Juventus auf dem Sportplatz Utogrund."

    Zitat von Reto

    Als erschts natürlich d'Priise, dänn d'Schpielort, Problem vor Ort und und und...

    Hät mer in SA au gseit, de Gysin isch gange und es isch nöd so gsi.

    Mich nimmt eifach Wunder ob dänn das mit all dene Inlandflüg klappt....will in Brasilie chasch dänn nöd eifach schnäll mit em Auto gah....

    Ich wünsch aber allne wo gönd viel Spass, für mich isch es nüt.

    Ufwand und Ertrag (Fun) stimmt für mich persönlich nöd.

    Bin a de EM 96, EM 04 sowie WM 06 gsi, d Luft isch echli dusse.

    Seitenblick

    Der Wolff vertreibt den FCZ

    Die Sonne wärmt die Januarluft. 150 Zuschauer sind auf dem Heerenschürli. Ancillo Canepa steht mit seinem Hund am Spielfeldrand. Irgendwo parliert Heliane. Und auf dem Rasen siegt der FCZ gegen das zweitklassige Vaduz 3:2.

    Das war im vergangenen Jahr. In diesem Frühjahr wollte der Club sein Testspielprogramm wieder in Schwamendingen eröffnen. Morgen Freitag um 15.30 Uhr gegen den ChallengeLeague-Verein Biel. Er kann nicht.

    Im vergangenen Juni haben die Zürcher Stimmbürger dem Hooligankonkordat zugestimmt. Seither kann die Stadt die Spielbewilligung für Fussballspiele mit Auflagen verbinden. Für den Testmatch gegen Biel auf dem zu allen Seiten offenen Heerenschürli hat sie vom FCZ verlangt: getrennte Sektoren für Heim- und Gästefans, kanalisiertes Einlassverfahren bei den Eingängen, Sicherheitsdienst. Das hat sie dem Club in einem fünfseitigen Schreiben mitgeteilt, unterzeichnet von Polizeivorstand Wolff.

    Natürlich: Es hätte etwas passieren können am Rande dieses Spiels, dafür braucht es nur ein, zwei Dummköpfe. Es kann aber auch bei jedem Drittligamatch etwas passieren. Oder beim Chränzli der Damenriege. Oder beim verkehrsreichen Kreisel beim Albisriederplatz. Der FCZ, er spielt jetzt morgen in Baden gegen Biel. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit. (ukä.)

    © Tages Anzeiger
    -----------------------------
    :nick:

    Edit: Habe eigentlich keine Lust mehr auf eine Diskussion über ein Thema das längst Geschichte ist.

    Und by the way: Die 80% nennt man auch den Souverän....

    Aber einen Gingg ans Bein von Caneppa, der immer alles anders sieht als die Zürcher Polizei, könnte ich mir schon noch vorstellen.....

    Zitat von Iceman


    Apropos Larry: Wie geht's Dir eigentlich temperaturmässig? Ich vermute, Du hast momentan in Florida eher Eishockeywetter als wir in der CH, wo die Pflanzen zur Unzeit spriessen dank Play-off Final-mässigen Temperaturen...

    Nun, ich bin ja in Südwest Florida, es geht!

    Aber ja, gestern hatten wir Züri Temperaturen, heute soll es am Nachmittag wieder auf 22 rauf gehen, am WE sind wir wieder on track mit 29 Grad! :cool:

    Die Klimaanlage läuft seit zwei Tagen auf "Heat"..... :roll:

    Testspiel-Absage wegen nicht erfüllbarer Sicherheitsauflagen in Zürich

    Testspiele vor Antritt des Winter-Trainingslagers sind für eine Profimannschaft enorm wichtig, damit eine erste Standortbestimmung durchgeführt werden kann. Deshalb plante der FC Zürich, wie schon seit Jahren üblich, sein erstes Testspiel auf einem Nebenplatz (Kunstrasen) der Sportanlage Heerenschürli zu bestreiten (am kommenden Freitag um 15.30 Uhr gegen den FC Biel). Erfahrungsgemäss hätte man mit rund 200 Zuschauern rechnen können.

    Nun hat aber die Stadtpolizei die Bewilligung für dieses Testspiel von diversen Sicherheitsauflagen abhängig gemacht, die der FC Zürich aus verschiedenen Gründen so gar nicht erfüllen kann. Beispielsweise schreibt die Stadtpolizei auf dem Nebenplatz der Sportanlage Heerenschürli eine Sektorentrennung, den Einsatz eines Sicherheitsdienstes und ein kanalisiertes Einlassverfahren vor.

    Der FC Zürich hat sich deshalb entschieden, das Testspiel in Zürich abzusagen und das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den Kanton Aargau zu verlegen (Stadion Esp in Baden).

    Der FC Zürich bedauert ausserordentlich, dass die Fans keine Möglichkeit haben, beim ersten FCZ-Testspiel im Jahr 2014 vor Ort dabei zu sein und den FCZ live zu unterstützen. Wir bitten aufgrund der eingangs genannten Umstände jedoch um Verständnis für die Situation und freuen uns, die Fans zahlreich zum Meisterschaftsstart am 1. Februar 2014 im Stadion Letzigrund gegen den FC Sion wieder begrüssen zu dürfen. (FCZ)
    -------------------------------------------------------------
    Stadt Züri :spinneli:

    Olympia-Aufgebote

    Der letzte Tanz der Legenden

    Die Schweizer haben in Mathias Seger (36, 293 Länderspiele) den erfahrensten Nationalspieler in Sotschi, aber nicht annähernd den ältesten. Die Finnen nominierten den 43-jährigen Teemu Selänne für seine sechsten Olympischen Spiele, die Tschechen und Schweden boten mit Jaromir Jagr und Daniel Alfredsson (beide 41) zwei Hockeylegenden für ihren letzten Tanz auf. Selänne gab sein Olympiadebüt 1992 in Albertville, als drei seiner Teamkollegen von Sotschi noch gar nicht geboren waren. Sechs Olympische Spiele hat erst Selännes Landsmann Raimo Helminen erlebt, der auch die Bestmarke für die meisten Länderspiele (331) hält.

    Gestern Dienstag lief die Frist für die Olympia-Aufgebote ab; das mit am meisten Spannung erwartete war jenes der Kanadier. General Manager Steve Yzerman bot elf Spieler aus dem Goldteam von Vancouver auf und verzichtete auf einige prominente Namen. Unter anderen wurden Thornton, Giroux, St. Louis, Couture und Eric Staal übergangen. Nominiert aber wurde Stamkos, der seit zwei Monaten mit einem gebrochenen Bein ausfällt. Derweil die Kanadier und die US-Amerikaner ausschliesslich auf NHL-Cracks setzen, sind bei den Russen zehn Spieler aus der heimischen KHL dabei.

    Interessant sind aus Schweizer Sicht die Kader der Gruppengegner Lettland, Schweden und Tschechien. Bei den Letten sind die NLA-Stürmer Kenins und Daugavins dabei. Schweden setzt auf die NHL – nur einer spielt in der Heimat. Aus dem Weltmeisterteam wurden nur noch neun aufgeboten. Die Tschechen stellen ein erfahrenes Team mit viel Offensivpotenzial. Und in Jagr haben sie den noch besten Veteranen – mit 34 Punkten ist er der Topskorer New Jerseys. (sg.) (TA)

    "Apropos auffallen: In den ersten Monaten hatte sich Verteidiger Bergeron sowohl positiv wie negativ hervorgetan, inzwischen wird der Kanadier immer wertvoller. Er hat seine Fehlerquote reduziert und akzeptiert, auch einmal einen einfachen Pass zu spielen. Und das hat seiner Produktivität nicht geschadet. In Lugano schoss er sein siebtes Tor, und mit einer Bilanz von +22 führt er die Liga klar an. Sportchef Edgar Salis, der mit seiner Ausländerwahl nicht immer ein glückliches Händchen hatte, dürfte dies mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen."

    Die späte Demonstration der Löwen

    Die ZSC Lions lagen in Lugano bis zur 45. Minute 0:3 zurück und siegten noch 4:3.

    Von Simon Graf, Lugano

    Dass sie oft nacheinander gewinnen können, zeigten die ZSC Lions im alten Jahr mit ihren elf Siegen in Serie. Nun scheinen sie eine neue Herausforderung zu brauchen: zu gewinnen nach Rückständen. Am Sonntag in Kloten lagen sie 0:2 hinten und setzten sich noch durch dank eines 3:1 im Schlussdrittel. In Lugano stand es sogar 0:3, ehe sie in der 45. Minute mit dem Toreschiessen begannen und nicht mehr aufhörten, bis Bärtschi 63 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit das 4:3 erzielt hatte. 4:0 Tore und 15:3 Torschüsse lautete die einseitige Bilanz im letzten Abschnitt, in dem das Spiel auf den Kopf gestellt wurde.

    Nilsson lächelte zufrieden, als er später in den Kabinengängen mit Luganos Pettersson plauderte. Zu den Journalisten sagte er: «Dieses Drittel zeigte, wie viel in dieser Mannschaft steckt.» Der Schwede stritt nicht ab, dass Coach Marc Crawford in der zweiten Pause laut geworden sei. Und das sei auch gut so, fand er. «Denn seien wir ehrlich: Bis da hatten wir miserabel gespielt. Den Puck ein bisschen hin- und hergespielt, ohne richtigen Fokus. Am Schluss waren wir viel gradliniger. Und natürlich hatten wir auch etwas Glück.» Die Powerplaytore von Seger (45.) und Bergeron (47.) brachten die Zürcher zurück ins Geschäft, dann drückte Senteler (55.) den Puck im zweiten Anlauf zum 3:3 ins Tor. Und weil sie unbedingt ein Penaltyschiessen vermeiden wollten, marschierten die ZSC Lions danach im gleichen Takt weiter.

    Momentum nennt man das, was sie in den letzten 20 Minuten begleitete. Sie waren immer einen Schritt schneller als die Luganesi, die verzweifelt versuchten, den Gang der Dinge aufzuhalten. Ihr Trainer Patrick Fischer wurde allerdings auch dafür bestraft, dass er sich mit Achtzigerjahre-Coaching versuchte und seine ersten drei Linien von Beginn weg forcierte – der Juniorensturm durfte nur für wenige Einsätze aufs Eis. Im Finish rächte sich dies, den Bianconeri gingen die Kräfte aus. Damit waren es wieder die ZSC Lions, die eine Siegesserie der Tessiner stoppten. Diese hatten zuvor fünfmal nacheinander gewonnen und sich in die Top 4 gespielt.

    Trotz des Rückschlags gegen den Leader stimmt Luganos Richtung also. Die Entscheide, während der Saison Domenichelli, Jordy Murray und Fritsche wegzuschicken und Micflikier, Pettersson und Maurer zu holen, scheinen sich ausbezahlt zu haben. Fischer hat sich mit seinen Ideen durchgesetzt. Fritsche und Maurer, die gestern erstmals gegen ihre Ex-Clubs spielten, nahmen dabei aber nur Nebenrollen ein. Aus Zürcher Sicht war das 3:3 Sentelers besonders erfreulich – die Politik, auf die Jungen zu setzen, trägt immer mehr Früchte. Und gerade im Playoff ist ein breites Kader wichtig und müssen auch Spieler, die sonst nicht so auffallen, für wichtige Szenen besorgt sein.

    Apropos auffallen: In den ersten Monaten hatte sich Verteidiger Bergeron sowohl positiv wie negativ hervorgetan, inzwischen wird der Kanadier immer wertvoller. Er hat seine Fehlerquote reduziert und akzeptiert, auch einmal einen einfachen Pass zu spielen. Und das hat seiner Produktivität nicht geschadet. In Lugano schoss er sein siebtes Tor, und mit einer Bilanz von +22 führt er die Liga klar an. Sportchef Edgar Salis, der mit seiner Ausländerwahl nicht immer ein glückliches Händchen hatte, dürfte dies mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen. (TA)

    HC Lugano - ZSC Lions 3:4

    Spät zum Sieg

    Die ZSC Lions machen gegen den HC Lugano aus einem 0:3 ein 4:3. Die Luganesi bringen die Lions mit zwei kleinen Strafen zu Beginn des Schlussabschnitts unerwartet ins Spiel zurück.

    Ulrich Pickel, Lugano

    Lange ist es her, seit der HC Lugano noch mit dem Zusatz «grande» betitelt wurde. Seit dem letzten Titel 2006 haben die einst stolzen Bianconeri keine Play-off-Serie mehr gewonnen und sind dafür mehr und mehr im Sumpf des Mittelmasses und der Konfusion versunken. Doch seit sich die Klubführung im letzten Herbst, als es wieder einmal kriselte in der Resega, im Gegensatz zu den Vorjahren dazu durchringen konnte, am Trainer festzuhalten, anstatt ihn kurzerhand vor die Tür zu setzen, hat sich die Grosswetterlage zunehmend zum Besseren gewandelt.

    Lugano lange engagierter

    Jetzt kriselt es nicht mehr in der Resega, die Luganesi befinden sich in der Tabelle weit weg vom Kampf am Strich – und ihre Auftritte sind überzeugend. Das war auch beim 3:4 gegen den Leader aus Zürich lange so. Im Tessiner Spiel erinnerte nur wenig an die unberechenbare Squadra früherer Tage, in der jeder einfach nach Lust und Laune ans Werk zu gehen schien. Der ehemalige Schweizer Klassestürmer Patrick Fischer zahlt das Vertrauen des Klubs zurück und verschafft sich gleichzeitig zunehmend Profil in seiner zweiten Karriere als Coach.

    Mit Disziplin, Kampfkraft und Leidenschaft kauften seine Spieler den Zürchern den Schneid ab. Der Lohn liess nicht lange auf sich warten: Pettersson, Walker und Heikkinen sorgten bis zur 36. Minute für den verdienten 3:0-Vorsprung des engagierten Heimteams, das seinem Gegner in allen Belangen einen Schritt voraus war. Zu Hilfe kam den Tessinern freilich auch die bisweilen mangelhafte Zürcher Disziplin, Petterssons und Heikkinens Tore fielen jeweils im Powerplay. Noch zu Beginn des Schlussabschnitts deutete alles auf einen ungefährdeten Heimsieg des HC Lugano hin. Die wenig inspirierten Gäste fanden kein Mittel, ihr gefürchtetes Tempo- und Kombinationsspiel lief nicht mit der gewohnten Präzision.

    Doch dann kamen den Lions die Umstände entgegen. Die Luganesi mögen sich wohl auf dem richtigen Weg befinden, der die jahrelange Spirale der Stagnation durchbrechen kann, aber «grande» sind sie deswegen noch nicht. Mit zwei kleinen Strafen brachten sie die Gäste plötzlich ins Spiel zurück: Seger und Bergeron reüssierten in den beiden Powerplays (45., 47. Minute). Fischer nahm sein Time-out, doch die Nerven seiner Spieler flatterten trotzdem – und die Lions schlugen nochmals zu. Senteler gelang sechs Minuten vor Schluss das 3:3, und für den Schlusspunkt sorgte Bärtschi, dem 63 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gar noch das entscheidende 4:3 für die Zürcher glückte.

    Bestrafte Aussetzer

    Damit hat für die Luganesi eine Serie von fünf Siegen ihr jähes Ende gefunden. Das 3:4 gegen die Zürcher, die dritte Niederlage im vierten Duell, war aus Sicht der Tessiner besonders schmerzhaft. Sie waren 45 Minuten lang die bessere Mannschaft gewesen und hätten für ihren Auftritt mehr als null Punkte verdient. Doch die Erkenntnis ist nicht neu: Wer sich gegen die ZSC Lions Aussetzer leistet, wird meistens gnadenlos bestraft. (NZZ)