Beiträge von Larry

    Zitat von Eierchopf

    Interessant. Urs Meier (unter anderem) über die Zuschauerzahlen in ZH.

    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball…/story/23648028

    Wämmer d GC Fans no zählt isch s Potential wohl öppe 25'000 Sport Fans in Züri.

    NUR: Sie chömed mit Vorlieb wänn öppis bsundrigs isch:

    Retro Spiel, Derby, wänn de FCB chunt.

    Bi ZSC-Lausanne oder FCZ-Thun gsehts, im Unterschied zu Basel/Bern, wieder anderscht us.....

    Zusammenarbeit FCZ/ZSC:

    De Edi Nägeli selig isch FCZ UND ZSC Präsi gsi.......

    Wo de ZSC sich häd welle am Fanshop vom FCZ beteilige, häd de FCZ (de Canepa) schnöde abgwunke.

    Damals, zu beschte Ziite, händs amene Wuchenend 250'000 Umsatz gmacht - hüt machets 5'000 wänns guet chunt.

    Hochmut kommt vor dem Fall oder de Canepa sött sich (wieder mal) bewege.

    Scheibenwischer

    Zugs Goaliezirkus in Zahlen

    Der EVZ bringt derzeit kein Bein vors andere. Sechs der letzten sieben Partien gingen verloren, Platz 11 heisst die Realität. Ungeachtet der Verletzten oder Gesperrten: Was Zug diese Saison zeigt, ist ein Nährboden für Polemik. Erst recht, wenn man die beiden Goalies einander gegenüberstellt: Boucher, den Fortgejagten, und Kilpeläinen, den Willkommenen. Aber lassen wir Zahlen statt Worte sprechen.

    Boucher: 5 Spiele, 92,51% abgewehrte Schüsse :shock: (Trainer Shedden hatte 92% gefordert, was als ausgezeichnete Quote gilt), 2,72 Gegentore pro Match. Mit ihm holte der EVZ 8 Punkte, 1,6 im Schnitt. Kilpeläinen: 11 Spiele, 89,71% abgewehrte Schüsse, 3,75 Gegentore pro Match. Der Finne brachte dem EVZ 10 Punkte, 0,91 im Schnitt.

    Wer findet, der Vergleich sei ungerecht gegenüber Kilpeläinen, weil Schlüsselspieler Holden seit sieben Partien gesperrt fehlt, dem sei gesagt: Mit Kilpeläinen, aber ohne Holden holte Zug 5 Punkte in 7 Partien. Mit Boucher, aber ohne Holden, der Anfang Saison verletzt ausfiel, stand der EVZ nach 3 Spielen mit 7 Punkten an der Tabellenspitze. ( kai)


    © Tages Anzeiger


    Von alten und neuen ZSC-Helden

    Angeführt vom zauberhaften Robert Nilsson, demontierten die Zürcher beim 6:0 den Meister aus Bern.

    Von Silvan Schweizer, Zürich

    Falls sich die Marketingabteilung des ZSC ein Wunschszenario erträumt hatte: Besser hätte der Klassiker gegen Bern nicht verlaufen können. Über 11 000 Zuschauer, darunter viele Kinder, waren ins Hallenstadion geströmt. Sie bejubelten zunächst die Helden, die in der Saison vor 25 Jahren den NLA-Aufstieg geschafft hatten und sich nun zu diesem Jubiläum präsentieren durften. Und später liessen ihre Nachfolger, mit Retrotrikots aus jenen Zeiten angetreten, eine perfekte Leistung folgen: Die Zürcher fanden in einen Spielrausch und führten den Meister beim 6:0 regelrecht vor.

    «So etwas kannst du nicht planen», schwärmte Bruno Vollmer deshalb. Damals 1989 hatte er beim entscheidenden 7:2 über Davos drei Treffer erzielt, mittlerweile ist er beim Club für den Spielbetrieb verantwortlich. Als Publikumsliebling der Neuzeit tat sich nun Robert Nilsson hervor. Der 28-jährige Schwede war im Sommer als Spektakelmacher verpflichtet worden. Doch wegen der x-ten Gehirnerschütterung hatte er erst diese Woche sein Debüt geben können. Er brach es im Derby nach einem Drittel ab, spürte Nachwehen. Am Donnerstag, bei der Niederlage gegen Lugano, konnte er bereits durchspielen und punkten. Und nun entzückte er an der Seite von Cunti und Wick mit zwei Toren – beide Male zog er alleine los und verlud SCBGoalie Bührer mit Finten.

    Nilsson könnte den Lions noch viel Freude bereiten, falls er gesund bleibt. Jedes Mal wenn er den Puck berührte, ging ein Raunen durchs Oval. Die Fans haben ihn in seinen wenigen Einsätzen als Mann kennen gelernt, der stets etwas Spezielles vorhat. «Es war ganz okay», bewertete Nilsson seine eigene Darbietung cool. Er freute sich vor allem, dass er sich diesmal 60 Minuten lang wohlfühlte. «Die letzten Wochen waren mental nicht einfach», gab er zu. «Ich fühlte mich manchmal bereit zu spielen, dann war der nächste Tag aber wieder die Hölle.» Erstaunlich also, dass er trotz fehlendem Spielrhythmus schon das Selbstvertrauen zeigte, um seine Solos derart kühl abzuschliessen: «Ich weiss selbst nicht, woher das kommt.»

    ZSC-Coach Marc Crawford gab sich gewohnt zurückhaltend mit Lob, rang sich dann aber doch noch zu einem durch: «Nilsson hat diese herausragenden Fähigkeiten, Spiele zu entscheiden.» Ihm war vor allem wichtig, dass sein Team eine Reaktion auf das 3:6 gegen Lugano gezeigt hatte. Dies sei ein unerklärlich schwacher Auftritt gewesen. Nun sei man von der ersten Sekunde an wach gewesen. Die Zürcher suchen noch nach der Konstanz, seit sieben Partien wechseln sich Sieg und Niederlage ab.

    Doch ihre Bilanz ist immerhin positiv, die Berner verloren im gleichen Zeitraum fünfmal. Das Zögern, die Unsicherheit, welche sie nach dem Rückstand offenbarten, liess Coach Antti Törmänen in ratlosen Erklärungsversuchen zurück. Geschäftsführer Marc Lüthi wollte gar nichts sagen, er tobte innerlich. Währenddessen erklärte Nilsson vor der anderen Garderobe sein grösstes Problem: Das Retrotrikot, von denen einige übrigens bald auf Ricardo ersteigert werden können, habe unangenehm gekratzt. Behindert hat es ihn offenbar nicht.

    ZSC Lions - Bern 6:0 (2:0, 2:0, 2:0) Hallenstadion. – 11 089 Zuschauer (Saisonrekord). – SR: Popovic/Sticker, Espinoza/Huggenberger. – Tore: 10. Bärtschi/10 (Latendresse, Shannon/Ausschluss Krueger) 1:0. 12. Trachsler/1 (Stoffel/Ausschluss Schäppi!) 2:0.31.Nilsson/2 (Cunti,Wick) 3:0.36.Nilsson/3 (Latendresse/Ausschluss Rubin) 4:0. 42. Bergeron/3 (Kenins) 5:0. 46. Bärtschi/11 (Kenins, Trachsler) 6:0. – Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 2-mal 2 Minuten gegen Bern.
    ZSC Lions: Flüeler; Geering, Seger; Maurer, Blindenbacher; Bergeron, Stoffel; Schnyder; Nilsson, Cunti, Wick; Latendresse, Shannon, Bastl; Kenins, Trachsler, Bärtschi; Schäppi, Senteler, Künzle; Baltisberger.
    Bern: Bührer: Kreis, Kinrade; Hänni, Jobin; Randegger, Krueger; Wellinger; Domenichelli, Ritchi, P. Berger; Rüthemann, Plüss, Vermin; Scherwey, Gardner, Lehtonen; Dostoinov, Bertschy, Rubin; A. Berger.
    Bem.: ZSC Lions ohne Keller,McCarthy,Wolf,Bern ohne Furrer,Gerber,Roche (alle verletzt),Loïchat (überz.).


    © Tages Anzeiger

    Zitat von Mitsch 2006


    Nun ging es bedeutend besser, obwohl Nilsson am Morgen noch Kopfweh verspürt hatte. Er sollte nur das Warm-up bestreiten, doch weil die Schmerzen nach einem dreistündigen Schlaf am Nachmittag verschwanden, versuchte er es.

    Ich war auch :shock: als ich das gelesen hatte.

    Es darf nichts mehr passieren......

    Zum fröhlichen Teil:

    Muah, de Segi de Clown:

    http://www.zsclions.ch/zsc-lions-tv/?…tt_news%5D=2315

    :rofl:

    Danke ZSC! :geil: :applaus: :cool:

    Mein letztes Spiel diese Saison in der Halle, und was für ein Spiel!

    Über 11'000 Zuschauer, obwohl im Letzi noch FCZ-FCB war.

    Tolle Stimmung, die Welle kreist im vollen Rund, etc. pp. :geil:

    Die Helden von 1988/89 und viele, viele andere ex ZSC Spieler wurden gesichtet. :cool:

    Der ZSC zelebrierte es heute, und falls Nilsson gesund bleibt hat Salis (wieder) ein gutes Händchen gehabt.

    Cunti, Wick, Nilsson - erste Sahne!

    Ich glaube, die Mischung stimmt, und Latendresse könnte im PO noch wichtig werden, wenn jemand gesucht ist der vor dem Tor Prügel einsteckt, aber stehenbleibt und sie dann reinwürgt.

    Werde wie gewohnt nun aus der Ferne meinen geliebten ZSC beobachten!

    http://www.nzz.ch/aktuell/sport/…iert-1.18174663

    No öppis zu de Resultat vo hüt ä geschter:

    Ich glaub eusi Niederlage in Biel und Ambri mues mer ganz andersch ahluege.

    Es git eifach kei Pflichtsieg meh, die Ziit isch verbi.

    Und ohni 100% geh langeds meischtens nüme - hämmer au scho gseh.....

    Aber d Vorfreud uf de Match am Sunntig und die alte Helde vo 1989 stiigt!

    Bruuuuuuuuuuuuuuuuno Vollmer! :cool: :geil:

    Also hier die Zahlen zum Märchen "der FCB hatte schon immer so viele Zuschauer":

    87/88 (NLA): 5100 (!) Abstieg

    88/89: (NLB): 3765

    89/90: (NLB): 6045

    90/91 (NLB): Quali: 2582 (!), Auf-/Abstiegsrunde: 5043

    91/92: (NLB) Q: 3176, AA: 4668

    92/93: (NLB) Q: 4527, AA: 14'600

    93/94: (NLB) Q: 6200, AA: 17'700 (Aufstieg)

    94/95: (NLA) 12'600

    Alle Spiele im St. Jakob Stadion

    Quelle: Bücher "Fussball" aus dem Habegger Verlag, die jedes Jahr erschienen sind und am Kiosk erhältlich waren.

    Zitat von Reto

    Ich glaube, ihr, oder de wo de Artikel gschriebe hät, sind da chli schief gwickled.

    Oder Du?

    Bisch öppe Fan vo dene Nichtjubler, Nichthymnesinger, Trümmerländerrespektbezeuger?

    Edit: Es ist genau so wie er schreibt! Den Alinghi Hype fand ich voll lächerlich! Und bei den Fussballern der "Schweizer" Nati missfällt mir zunehmend das oben angesprochene.

    Zitat von Brave New World

    Ich bin au gsi :galgen:

    Voll die Härte!

    Ich habe das "HCD - Nati B!" noch in den Ohren! :twisted:

    Ein Jahr später gings sogar runter in die 1. Liga.....ich war dann beim Aufstieg in Dübendorf auch als Zaungast dabei.

    Wer hätte auf Seiten der ZSC Fans damals gedacht, dass dies der letzte Aufstieg sein würde, dass wir wirklich oben bleiben würden?

    Schweizer Meister werden!

    Die Champions League gewinnen!

    Die Chicago Blackhawks schlagen würden!

    Unser Spieler Lutta Waidacher sagte einmal in den 80ern nach einem der unzähligen Aufstiege: "Die Eisclowns sind aufgestiegen!" :twisted:

    Das war in etwa unser Ruf damals!