Beiträge von Larry

    :shock: So viel zum Thema die haben keinen "richtigen" Backup bzw. Ausländer verpflichtet...

    Zaugg meinte ja sogar in einem Artikel die Verletzung von Berra werde zum Glücksfall für Fribourg.....

    Die vielen guten ausländischen Goalies machen eben auch aus das die Liga nun sehr ausgeglichen ist, quasi fast jeder hat einen Genoni!

    Grosse Frage bei GC

    Wann steigen die Chinesen aus?

    Die Besitzer des Rekordmeisters haben seit April 2020 schon viel Geld verbrannt. Die Frage ist nun, wie lange sie sich das angesichts ihrer wirtschaftlichen Probleme noch leisten können.

    Marcel RohnerThomas Schifferle
    Thomas Schifferle, Marcel Rohner (TA)
    Publiziert heute um 11:33 Uhr

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    Immerhin hat sie ein Leibchen von GC: Jenny Wang zum Saisonstart neben Sky Sun im Letzigrund.


    Immerhin hat sie ein Leibchen von GC: Jenny Wang zum Saisonstart neben Sky Sun im Letzigrund. Foto: Michael Buholzer (Keystone)

    Ein «Bierli» und Chips soll es an diesem Montag schon geben. Nicht aus Erleichterung, den ersten Arbeitstag nach zwei Wochen Ferien hinter sich zu haben. Trainer Giorgio Contini will sich das auf dem GC-Campus zusammen mit seinen Mitarbeitern vor dem Fernseher gönnen, um die Schweiz bei der WM gegen Brasilien zu verfolgen.


    Zweimal hat er an diesem Tag trainiert. Bis auf Abrashi und Dadaschow, die nach den Aufgeboten in ihre Nationalteams erst am Donnerstag zurückkehren, hat er alle Spieler um sich versammelt. Bis zum 15. Dezember wird er mit ihnen arbeiten, ohne bei der Belastung gross Rücksicht nehmen zu müssen. Er will sie im Training fordern und dazu in drei Testspielen gegen Altach, Luzern und Augsburg.

    Über die Festtage gibt er ihnen wieder frei, bevor sie am 5. Januar für zehn Tage nach Jerez ins Trainingslager reisen und dort den letzten Schliff holen vor dem Wiederbeginn der Meisterschaft. Als Siebter werden sie am 21. Januar gegen die Young Boys ihr Programm aufnehmen. Die Platzierung ist mässig und Ausdruck von Monaten, in denen sie kaum einmal beschwingt auftraten. Von den letzten neun Spielen gewannen sie nur zwei.

    Mit dem neuen Jahr stehen bei GC auch die Antworten auf grosse Fragen an. Wohin geht es sportlich? Wie läuft die Planung mit den 16 Spielern, deren Verträge zum Saisonende auslaufen? Und noch eine Frage ist da, die alles überragende: Wie lange engagieren sich die Chinesen bei GC wirklich noch?

    Sky Sun hat die Ambition geäussert, dass GC einen europäischen Platz erreicht. Sun ist von China nach Zürich delegiert worden, um hier als Präsident aufzutreten. Der Besitzer ist die Champion Union HK Holding Limited, die wiederum Jenny Wang gehört. Zumindest nach aussen ist das so. In Wirklichkeit ist diese Gesellschaft nur Teil des milliardenschweren Konglomerats, das Fosun heisst und von Wangs Ehemann Guo Guangchang mitbegründet wurde. Innerhalb von Fosun steht Sun kein gewichtiges Wort zu, wenn es um den Fussball geht. Das gehört Jeff Shi, dem Präsidenten der Wolverhampton Wanderers.

    Im April 2020 rettete das Geld von Fosun die Zukunft des Rekordmeisters. 8 Millionen Franken zahlte das Unternehmen, um von Stephan Anliker und Peter Stüber 90 Prozent der Aktien zu übernehmen. Für fünf Jahre verpflichtete es sich bei GC, mit einer Absichtserklärung für weitere fünf Jahre. 50 Millionen versprach es als Investition. Und Sky rief grosse Pläne aus. Bis 2025 soll GC die Meisterschaft gewinnen und bis 2030 an der europäischen Spitze mitspielen.

    WEITER NACH DER WERBUNG

    Der Ertrag bisher ist bescheiden: Aufstieg im ersten Jahr, Platz 8 im zweiten und eben Zwischenrang 7 jetzt. Dafür sind die Auslagen weniger bescheiden. Zum Kaufpreis von 8 Millionen sind 15 Millionen zur Deckung von Defiziten gekommen, 4 im ersten, schon 11 im zweiten Jahr. Und diese Saison soll es noch mehr sein. Das wären bis nächsten Sommer insgesamt schon weit über 30 Millionen.


    So ist Fosun bald Ramsch


    Die Frage im Zusammenhang mit Fosun ist nun, wie lange es sich GC als Investition leisten will. Tatsächlich bis 2025? Oder gar länger? Als Jenny Wang im Juli in Zürich war, um zum Saisonstart erstmals ein Spiel von GC zu sehen, nutzte sie die Gelegenheit für ein Gespräch mit einem möglichen Schweizer Käufer. Zudem haben Amerikaner schon ihr Kaufinteresse angemeldet.

    Fosuns Problem ist, dass es finanziell in Schieflage geraten ist. Die amerikanische Ratingagentur Moody’s hat das Unternehmen im letzten Monat zurückgestuft, noch etwas mehr, und es würde schon als Ramsch durchgehen. Das Vermögen von Guangchang hat sich innerhalb eines Jahres von 6,9 auf 2,5 Milliarden reduziert.

    Das Wirtschaftsmagazin «Forbes» berichtet von 90 Milliarden Dollar an Verbindlichkeiten, die Fosun abtragen muss. Fosun hält dagegen, die Schulden würden sich nur auf 14 Milliarden belaufen. Das ändert nichts daran, dass es unter Druck geraten ist und bereits Beteiligungen in Höhe von 5 Milliarden abgestossen hat.

    Andras Gurovits, Vizepräsident neben Wang und Sun im Verwaltungsrat von GC, bemüht sich um Gelassenheit. «Wir gehören nicht Fosun», sagt er, «selbstverständlich besteht eine enge Beziehung. Mir wird aber regelmässig bestätigt und versichert, dass dieses Engagement langfristig ist. Die Gefühlslage ist deswegen nicht anders als vorher.» Der letzte Satz lässt Spekulationen allerdings Raum.


    Ein Energiefresser für Contini


    Was bei GC passiert, ist auch davon beeinflusst, wie es bei Wolverhampton weitergeht. Die Wanderers sind als Tabellenletzter der Premier League sportlich erheblich unter Druck, und ein Abstieg würde sie viel Geld kosten und Fosun vor die Frage stellen, ob sie sich einen Wiederaufbau leisten können. Dann stellt sich schnell auch die Frage, ob für die Chinesen ein Engagement bei GC überhaupt weiter Sinn machen würde. Wozu im Ausland Millionen verbrennen, wenn daheim Milliarden gebraucht werden?

    «Davon habe ich keine Ahnung», sagt Giorgio Contini. Allerdings ist sein Schaffen als Trainer von den Ungewissheiten spürbar beeinflusst. Neu ist das nicht für ihn, seit er im Sommer 2021 aus Lausanne gekommen ist. Besser macht es das nicht. «Die Arbeit kann wegen der Ungewissheiten zermürbend, mühsam und stressig sein», sagt er, «sie kosten extrem viel Energie.»

    Contini ist erfahren genug, um das an sich abprallen zu lassen. Gleichwohl möchte er «nicht immer nur der Lückenbüsser sein». Erfolg hätte er gerne einmal. Darum ist er bei GC. Und dafür braucht er nicht gleich zehn neue Spieler, zwei, drei, die ihm sofort helfen, würden ihm schon genügen. Er kennt solche Spieler in der Super League. «Aber ich weiss», sagt er, «bei GC wird ein anderes Projekt verfolgt. Es werden hauptsächlich Spieler mit Potenzial und Perspektive geholt, um mit ihnen langfristig Gewinn zu machen.»

    Gleich 16 Spieler sind nächsten Sommer am Ende ihres Vertrages. Ein grosses Kommen und Gehen kündigt sich an. Wie es weitergeht, weiss Contini nicht, «beim besten Willen nicht». Er hat wohl seine Wünsche, Bernt Haas als Sportchef kennt sie, und Haas darf sie nach Shanghai zu Sky Sun übermitteln.

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    Mein Senf: Wie im Artikel erwähnt: Falls die Chinesen hinschmeissen kommt einfach der nächste, scheinbar sind Interessenten da. Es wird immer einer kommen, da bin ich mir sicher.

    Fribourgs Goalie Connor Hughes ist die Nummer 1 im Moment in der Liga vor unserem Horst. Könnte aber sein das Waeber heute zum Zug kommt, er ist unter den Backups der Beste und wäre eigentlich die Nummer 1 in der Schweiz, also vorwerfen kann man ihm nichts.....

    Nochmals ein guter Test.

    Ex ZSC Spieler Tim Berni wurde von Columbus aus dem Farmteam geholt und durfte heute mit der Nummer 75 den Warm Up bestreiten vor dem Spiel gegen Vegas. Zu einem Einsatz in der NHL hat es (noch) nicht gereicht.

    Gutes Ausrufezeichen heute vom Z!

    Wir haben jetzt den 2 Punkte Schnitt, Platz 3, nach Verlustpunkten Platz 2.

    Gibt immer noch Baustellen (Boxplay!) aber war wichtig mal zu zeigen das man gegen Zug gewinnen kann!