Beiträge von Larry

    Ich sehe es genau gleich!

    Ausserdem kann ich kaum glauben was ich hier lese:

    Wir sollen wieder den Coach kicken, was uns in der Vergangenheit absolut NICHTS gebracht hat????

    Nein, der Coach ist auf dem richtigen Weg und Erfolge sind, wenn auch nur Schrittweise und in kleinen Schritten, durchaus vorhanden.

    Der Z leidet im Moment unter einer Torflaute, weil Bärtschi und Monnet (noch) nicht auf Touren kommen.

    Darunter leidet (logisch!) auch das Powerplay.

    Früher oder später wird sich auch das geben, und dann ist noch einiges möglich.

    Alles (Meister) scheint mir aber nicht möglich, denn wir sind auf der Torhüterposition leider nicht mehr Meisterlich besetzt.

    In vielen Fällen wäre es diese Saison mit vertauschten Goalies anders herausgekommen.

    Zitat von Iceman


    Da müssten halt mal die Leute etwas dazu sagen, welche das Geschehen "ännet em Teich" näher verfolgen. Ist das mit dem forcieren von Schlüsselspielern wirklich eine typische Eigenart von NHL-Coaches?

    Nicht nur von NHL-Coaches!

    Aber in der NHL hat der Schluesselspieler dank den Werbeunterbruechen x mal mehr Zeit, sich wieder zu erholen!

    Der Coach bringt dort seine 1. Line vor dem Power Break und oft auch danach gleich wieder.

    Hartley meinte auch, die groesste Herausforderung fuer ihn sei nicht das breitere Feld, sonder das Wegfallen dieser Pausen!

    Gruss von enet dem Teich!

    Zitat von Champs-de-Mars


    Den Verzicht auf einen Rekurs begrüsse ich sehr, ist es doch erstmals was vernünftiges der Herren Bickel und Canepa seit dem Urteil.

    Ich sehe das auch so!

    Noch etwas: Canepa/Bickel versuchen, die Verantwortung fuer das Verhalten IHRER Fans an GC oder die Stadt Zuerich zu delegieren, aber im Wettspielreglemt steht klar dass jeder Club fuer das Verhalten seiner Fans haftet. Darum auch dieses Urteil. Und die beiden wissen sehr genau, dass ein Rekurs Chancenlos ware, suggerieren aber trotzdem, dass das Urteil falsch war. :roll:

    @Roli: Guet haesch gloescht.... :cool:

    Zitat von Champs-de-Mars

    Die Mannschaft hat nichts anderes verdient und es ist auch ein richtiges Zeichen in Richtung der Radaubrüder. GC kommt mir ein bisschen zu gut weg, aber was solls. Abhaken und nach vorne schauen. Ich hoffe die FCZ-Führungscrew vehält sich gleich.

    PS: Das nächste FCZ-Heimderby mit geschlossenen Fankurven? Mir ahnt Schlimmes.....

    Dito, aber einmal mehr ganz schwache Reaktion von Canape/Bickel.

    Die beiden gehen mir zunehmend auf den Sack!

    Zitat von snowcat

    dieses urteil kommt für mich zwar überraschend, aber es ist das einzig richtige! ein entscheid gegen cc und pro fussball, so wie es sich alle - zumindest in der üsserschwiz - gewünscht haben.

    gruess roli c.

    Kommt fuer mich nicht ueberraschend und ich hoffe, CC & Sion bekommen nun den gewaltigen Denkzettel, den sie verdient haben!

    Ah ja, de Tschaggajev mit sine gfaelschte Bank of America Briefli isch au en glatte! :rofl:

    Mein Senf aus der Ferne:

    3:0 geht voll in Ordnung!

    Bussen sind OK, wenn auch viel zu klein!

    Kurvensperre geht in Ordnung, aber bei GC muesste das gleiche passieren, zudem ist eine Sperre viel zu wenig!

    Die SK wird ein Happening vor dem Stadion machen, gelernt wird daraus nichts, der naechste Vorfall ist nur eine Frage der Zeit.

    Alles in allem kommen beide Clubs viel zu gut weg.

    Remember Platzsturm in Basel oder Fackelwurf in Basel und was damals fuer Strafen gefaellt wurden!

    Und noch etwas: Im Rest der Schweiz ohne FCZ Brille sehen die Meinungen ganz anders aus als hier...

    Wenn sie so weitermachen ist nicht mehr als der 6 .Platz und somit zu 90% wieder das Out in den Viertelfinals möglich.

    Sie müssen zulegen, dann ist ev. auch der 4. Platz und somit der Halbfinal, das erklärte Ziel des Clubs, möglich.

    "Goaliewechsel beim ZSC: Der an einigen Toren mitschuldige Flüeler wird durch Sulander ersetzt. Ob das was bringt..."

    In diesem Spiel leider nicht mehr..... :sad:

    "Was für eine desolate Leistung der Zürcher im Schlussdrittel!"

    :roll:

    Innert kürzester Zeit wurde nun dem FCZ (und dem Schweizer Fussball) zwei mal massiv geschadet!

    Ich glaube, auch dem Kurven Fan Canepa hat es jetzt definitiv den Hut gelupft.

    Bin gespannt, was kommt - es könnte für den FCZ Knüppeldick kommen!

    Glaube zudem nicht dass die Kurve Einsicht zeigen wird, rechne eher mit Konfrontation, bis zum bitteren Ende!

    FCZ-Schande Der Imageschaden für den FC Zürich wegen seiner gewaltbereiten Fans ist immens. Nach dem Unfall von Rom muss Pyrotechnik in den Stadien endgültig geächtet werden. Von Peter Bühler

    Nulltoleranz – aber sofort!

    Es waren durchwegs betretene Mienen zu sehen, in welches Gesicht der FCZDelegation man gestern Nachmittag im Römer Flughafen Fiumicino auch schaute. Der Fussball war unter den Zürchern selbstredend kein Thema, obschon die Mannschaft am Vorabend im Stadio Olimpico eine der besten Saisonleistungen geboten, in der Europa League gegen Lazio aber zum Schluss 0:1 verloren hatte. Die Spieler, den Trainer, den Sportchef, den Präsidenten und die mitgereisten Sicherheitsverantwortlichen beschäftigte nur eines: der Unfall in der Zürcher Kurve, der bereits vor dem Spiel mehrere Verletzte gefordert hatte. Eine Knallpetarde war zu früh und noch in der Hand eines FCZ-Anhängers explodiert, ihm wurden drei Finger abgetrennt, eine danebenstehende Person erlitt Verbrennungen am Arm, und zahlreiche weitere Personen im Zürcher Sektor klagten über Hörschäden.

    Auch ein Balljunge, der unter der Kurve auf der Tartanbahn stand, war betroffen. Nach Informationen der Römer Polizei musste er wegen eines Gehörsturzes im Spital behandelt werden. Peter Bürki, einer von insgesamt sechs FCZ-Sicherheitsbeauftragten, welche die 700 mitgereisten Anhänger im Stadion betreut hatten, war ob der Vorkommnisse entsetzt. Seit 2005 ist er beim Klub in dieser Funktion angestellt, einen derart schweren Unfall aber hatte er zuvor nie erlebt. «Viele Leute standen nach der Explosion unter Schock, aber eine Panik drohte keinen Moment.»

    Unfug treiben – um jeden Preis

    Die Verletzungen des Pyrowerfers seien gravierend, bemerkte Bürki weiter: «Es floss viel Blut, zum Glück waren die Sanitäter sehr schnell zur Stelle.» Für den Sicherheitsspezialisten ist es ein Rätsel, wie die Petarden ins Stadion hatten geschmuggelt werden können. Die Zürcher Fans seien vom Römer Sicherheitspersonal genauestens überprüft worden, es sei auch zu zahlreichen Leibesvisitationen gekommen. Bürkis Erkenntnis nach der Nacht von Rom: «Es gibt Leute, die um jeden Preis Unfug treiben wollen. Und sie finden immer einen Weg, die Kontrolleure zu täuschen.»

    Präsident Canepa war wie alle Leute aus der FCZ-Führung sichtlich gezeichnet. Er sprach vom «absoluten Tiefpunkt» in seiner bald fünfjährigen Amtszeit. Er schämte sich für das Vorgefallene, vor allem bedauerte er die Verletzung des Balljungen. «Es ist für mich schlicht nicht zu fassen», erklärte er. Da reisten sogenannte Fans des FCZ nach Rom und verletzten ein Kind, das zufällig am falschen Ort gestanden sei. «Solches Tun ist absolut verwerflich.» Wenigstens konnte der Balljunge das Krankenhaus mittlerweile verlassen. Gestern befanden sich noch zwei verletzte Zürcher in Rom in Spitalpflege: der Haupttäter, der sofort mit einem dreijährigen Stadionverbot für ganz Italien belegt wurde, sowie ein weiterer FCZ-Anhänger, der ausserhalb des Stadions von einem Lazio-Fan mit einem Messerstich verletzt worden war.

    Canepa bezeichnete den Täter und allfällige Helfer als Kriminelle und Verbrecher, die dem FCZ, ja dem ganzen Schweizer Fussball schwersten Schaden zugefügt hätten. Als erste Massnahme verzichtet der FCZ darauf, für das nächste Spiel in der Europa League in Lissabon gegen Sporting Tickets an die eigenen Fans abzugeben.

    Das Fass ist übergelaufen

    Dass dieser Schritt nicht im Entferntesten genügt, weiss der Präsident. Er kündigte weitere Restriktionen an. In seiner Wut und Enttäuschung mochte er aber keine unbedachten Äusserungen machen. Canepa fühlt sich offensichtlich ziemlich ohnmächtig. Er war es gewesen, der immer wieder appelliert hatte, dass der vernünftige Teil der Fans die Krawallmacher in die Schranken weisen müsse. Doch die Selbstregulierung der Kurve hat sich als Illusion erwiesen. Die kriminellen Elemente sind nicht zu kontrollieren. Sie sind ein Fall für die Polizei, die endlich über die gesetzliche Grundlage verfügen müsste, um im Innern der Stadien dezidiert eingreifen zu können, sowie für Schnellgerichte.

    Nach dem schweren Zwischenfall von Rom ist klar, dass Pyros und Knallkörper in Schweizer Stadien nicht mehr geduldet werden dürfen. GC-Präsident Roland Leutwiler hatte nach dem abgebrochenen Derby die Nulltoleranz-Regel propagiert und verlangt, dass Spiele abgebrochen werden müssten, wenn Petarden gezündet werden. Er wurde weder von der Swiss Football League noch von Canepa in diesem Ansinnen unterstützt. Rom hat gezeigt, dass die Liga und der FCZ-Präsident falsch liegen: Es ist durch nichts zu rechtfertigen, wenn unbeteiligte Zuschauer bei einem Matchbesuch um ihre Gesundheit fürchten müssen oder sogar verletzt werden. Das Fass ist definitiv übergelaufen.

    Die Nulltoleranz-Regel ist zum Muss geworden. Der Haken: Dem Missbrauch sind Tür und Tor geöffnet. Die Fans jener Mannschaft, die im Rückstand liegt, zünden ein paar Pyros – das Spiel müsste folglich abgebrochen und eventuell später wiederholt werden. Entscheidend wird sein, dass auch hier Experten ausgebildet werden, die über den Gefährdungsgrad befinden und über die Fortsetzung oder den Abbruch einer Partie entscheiden.

    Dem FCZ droht der Ausschluss

    Wegen Abbrennens von Feuerwerk durch seine Fans hat der FCZ in den ersten drei Spielen der Europa League bereits 50 000 Franken Busse bezahlen müssen. Jetzt droht eine weit härtere Strafe der Uefa, die bis zum Ausschluss der Zürcher aus den europäischen Wettbewerben gehen kann. Wohl kaum in dieser Saison, die Zürcher sind in der Europa League ja ohnehin praktisch ausgeschieden. Dafür für künftige Wettbewerbe. Denn die Zürcher Fans sind Wiederholungstäter.

    Sie haben ihren Klub oft genug in Misskredit gebracht. Nur zwei der gravierenderen Zwischenfälle: Im Herbst 2005 randalierten sie in Kopenhagen schwer und wurden von der dänischen Polizei zu Dutzenden verhaftet. Und vor einem Monat waren sie mitverantwortlich für den Abbruch des Zürcher Derbys. Das Urteil der Swiss Football League und die Wertung des Spiels stehen noch aus. Es ist nicht anzunehmen, dass der FCZ mit den Vorkommnissen im Römer Olimpico bei den Disziplinarrichtern der Liga an Goodwill gewonnen hat.

    Dass einzelne Zürcher Fans gestern Nachmittag bei ihrer Ankunft am Hauptbahnhof nichts anderes im Sinn hatten, als erneut Pyros zu zünden, passt ins traurige Gesamtbild dieser FCZ-Reise nach Rom. Und schon morgen Sonntag droht in Neuenburg das nächste Gefahrenspiel. Die Verhältnisse bei Xamax sind wirr und chaotisch, auf allen Ebenen. Wer weiss schon, wie weit die Sicherheit auf der Maladière gewährleistet ist?


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