Beiträge von Larry

    Falls es so gsi isch wies im Blick staht:

    Jetzt isch ebe doch mal öppis passiert, häd ja früener oder spöter müesse so cho!

    Tragisch für de wos tüpft häd, de isch jetzt en Chrüppel!

    Was schafft ächt de in Zuekunft?

    De Canepa macht eine uf schockiert, aber genau er isch in Sache Pyro immer viel z'lasch gsi!

    Das dürfti fürs (nonig gfällte) Urteil vom Fall GC ev. au no Konsequänze ha.......

    Es gaht nöd um EIN Journalist, de Fischer fühlt sich vo ALLNE Journaliste falsch verstande!

    Es gaht mir i dem Fall au nöd nur um de Fischer sondern ich hasse die huere Unprofessionalität im Umgang mit de Medie generell i de Schwiiz, segs im Fuessball oder Hockey!

    Au so Aktione vom Del Curto i de PO's amigs sind total denäbe!

    De Canepa chan vor mir us ewig am Fischer feschthalte, isch siis Bier.

    Aber was de Fischer da macht isch im höschte Mass unprofessionell!

    Und das sött em öpper mal säge!

    "Am Tag vor dem vorentscheidenden Rückspiel gegen Lazio lagen Urs Fischers Nerven blank. Harmlose Fragen der mitgereisten Journalisten brachten den FCZ-Trainer aus der Fassung, so dass er das Gespräch abrupt beendete und entnervt davonstapfte. Fischer fühlt sich falsch verstanden und seit längerem durch die Medien unfair behandelt."

    De Fischer isch e dünnhütigi Memme worde.

    Er wird au nöd falsch verstande sondern er laht nach jedem Spiel en huere Müll use, schnurred alles gut.

    Läck, als Reporter würd ich dem a de PK mal gröber de Tarif duregeh!

    Und als Präsi würd en grausam zämestuuche!

    So verhalted sich nur Loser!

    Kolumne Martin Born

    Das grosse Vorbild wird 90

    Philippe Pottier, Dédé Bosson und Jean-Claude Schindelholz zauberten. Servette überfuhr Lausanne 6:2. Es war Fussball, der begeisterte, und so liess auch ich mich mitreissen. Statt der vom «Sport» für die Montagausgabe bestellten 100 Zeilen schrieb ich deren 140 und brachte diese zum Telex-Fräulein auf die Genfer Hauptpost.

    Am Montag erhielt ich einen Telefonanruf von Herrn Leuppi, dem Redaktionssekretär des Fachblattes, das man auch als Bibel bezeichnete. Der Herr Lutz möchte mich treffen. Er sei am Mittwoch in Genf.

    Es war nach zwei Jahren als Genfer Mitarbeiter meine erste Begegnung mit Walter Lutz, dem Chefredaktor des «Sports», den wir auch «Papst» nannten, weil er in seinen Analysen und Kommentaren immer mehr wusste als alle andern, mehr vor allem, als die dilettantischen Funktionäre, die den Schweizer Sport zu führen versuchten.

    Lu., wie er unter Kollegen noch immer genannt wird, war beeindruckt von meinem euphorisch verlängerten Matchbericht und fragte mich, ob ich nicht als Redaktor nach Zürich kommen möchte. «Sehr gerne», antwortete ich, «aber eigentlich habe ich noch ein England-Jahr vorgesehen.» «Sehr gut», sagte er, «Englisch ist in unserem Beruf wichtig. Ich bereue es, dass ich nie richtig Englisch gelernt habe.»

    So war es also damals. Der Sportjournalistenmarkt, wie man heute sagen würde, war derart ausgetrocknet, dass der «Sport» bereit war, ein Jahr auf einen 23-jährigen Hobbyschreiber zu warten. Was daran lag, dass die meisten, die sich Sportjournalisten nannten und als Mitarbeiter die Zeitungsspalten füllten, Fans waren, die wussten, wie eine Schreibmaschine funktioniert. Sie schrieben in einer Sprache, die sie von Hans Sutters Radioreportagen im Kopf hatten, reihten Klischee an Klischee und schwelgten in kriegerischen Ausdrücken. Es gab eine Sportsprache, die sich von der Sprache in wichtigen Ressorts unterschied.

    Der Chat per Postkarte

    Es gab auch schon vor Walter Lutz mitreissenden Sportjournalismus. Die grossen Erzählungen aus der Zeit, als es noch kein Fernsehen gab und der Reporter nacherzählte, was passiert war (und ein bisschen mehr), faszinieren beim Schmökern in alten, staubigen Zeitungsbänden noch immer. Doch Lu. erkannte, dass sich die Zeiten mit den TV-Sportübertragungen gewandelt hatten. Und anderes gefragt war.

    Mit dem «Sport» der 70er-Jahre erfand er den modernen Sportjournalismus. Er wollte nicht, dass wir berichteten: Wir sollten «werten», «situieren», «analysieren». Er gab dem dreimal wöchentlich erscheinenden Blatt Strukturen, führte Gefässe ein wie «Das Porträt der Woche», «Der Pechvogel der Woche», «Wo sind sie geblieben» oder «Wer sie waren, was sie wurden». Mit Sportlern, die es schafften, von ihm als intelligent betrachtet zu werden (Beckenbauer und Russi zum Beispiel), führte er doppelseitenlange, hochinteressante, philosophische Gespräche. Und er erfand den «Chat», auch wenn der damals noch anders hiess: Die Leser konnten per Postkarte grossen Sportlern Fragen stellen.

    Als «Lehrmeister» gab uns Lu. keine Anleitungen. An meinem ersten Arbeitstag auf der Redaktion drückte er mir ein Buch in die Hand. Es trug den Titel «Der Journalist» und war ein handwerklicher Leitfaden. Das war es dann. Der Rest war: vorleben, vormachen, vorausgehen. Auf allen Gebieten: dem sorgfältigen Umgang mit der Sprache, der kritischen Distanz zu allen Funktionären, dem Erkennen der grossen Zusammenhänge, dem Durchblick in der Sportpolitik. Lu. verkörperte nicht nur das Fachblatt «Sport», sondern auch den Sport mit all seinen Facetten. Er kämpfte für dessen Grundwerte wie Einsatz, Ethik, Respekt und Fairness und verlangte das auch von uns. Wer den Sport nicht seit seiner Jugend verinnerlicht hatte, hatte auf der Redaktion keine Chance.

    Walter Lutz wurde vor 25 Jahren vom Chefredaktor des «Sport» zu dessen Herausgeber befördert. Viel zu früh. Denn er war jünger und moderner als viele, die den Sport nur noch als Unterhaltung sahen und ihn auf den Boulevard führten. Lutz war erst 65. Noch immer las er mehr aus einem Fussballspiel heraus als jeder andere, und noch immer war er als klassische Nummer 6 das Scharnier der GC-Fussball-Veteranen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich an Erstgenanntem etwas verändert hat, auch wenn er sich die Spiele nur noch am Bildschirm anschaut (und sich winden muss, wenn er die Sprache der Teleclub-Reporter anhören muss). Heute wird Lu. 90.

    Wale, ich gratuliere dir von ganzem Herzen.

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    Mein Senf:

    Wie habe ich diese Zeit geliebt, als der "Sport" noch drei mal die Woche im Briefkasten lag! :cool:

    Tempi passati....

    Zitat von larlf


    also mängisch chan die dümmscht sändig, so dumm sie, dass sie scho wieder luschtig isch...

    Das isch natürli de Witz bzw. s'Konzept vo dene Sändige:

    Mir lached ois kaputt wie sich d'Lüt bis uf d'Chnoche blamiered, segs als Uswanderer, uf Brutschau, als Möchtegern Gesangsstar, wänns müend Made frässe im Tschungelcamp, etc.

    Und mir hocked dihei i de warme Stube mit em Bier i de Hand.

    Drum zeigeds bi DSDS au nöd nur die guete, sondern au all die totale Pfiifene.

    Aber ebe: Das häd mer relativ schnäll gseh, finds nüme luschtig.

    Tschungelcamp und vieles andere han ich mer also nie ahtue, aber bi de (dütsche) Uswanderer hani amigs e Zyt lang scho glached, wänn die dümschte Harz IV Empfänger ohni Chole, ohni Ahnig und ohni d'Sprach z'chöne noimed ane gönd und meined sie seged jetzt dört die gröschte :twisted:

    Zitat von sloggi


    was mich auch zunehmend nervt, sind die politsendungen schweizer provenienz, wo immer die gleichen leute den immer gleichen inhaltslosen scheiss rauslassen dürfen. gerade jetzt mit den wahlen. unsäglich der müll, den man dort zum besten geben darf. nur, wenn ich unter verstopfung leide, dann hilft 10 minuten grunder zuzuhören, aber ganz bestimmt.

    Schaue ich gar nicht! War ja selber politisch aktiv: Jede Seite erzählt ihren Scheiss, im Gemeinderat, im Kantonsrat, im National- und Ständerat. Zugehört wird nicht, es wird Zeitung gelesen, gesurft, etc.

    Und die Meinung der Wähler ist sowieso auch schon gemacht!

    Darum bin ich politisch inaktiv geworden bzw. zum Protestwähler.

    Darum mag ich auch nicht mehr solche "Diskussionen" Pro & Kontra "Fankultur".

    Die Meinungen sind auch hier gemacht....

    Zitat von sloggi

    Was hier über die Medien geschrieben wird, teile ich auch vollkommen. Es ist wirklich bedenklich, wie tief das Niveau bei ALLEN gefallen ist und dass gewisse gar keine Grenzen gegen unten mehr kennen. Andere sind nur noch politische und wirtschaftliche Propaganda Instrumente, angefüllt mit Belanglosigkeiten. Sehr bedenklich. Aber schlussendlich muss der Konsument entscheiden, was er sich antun will und was nicht. Internet oder Bücher sind eine sehr valable Alternative.

    No viel schlimmer find ich was im TV abgaht! :roll:

    Vor allem die dütsche Privatsänder, was da über de Sänder gaht isch Volksverblödig (Frauentausch, Schwiegertochter gesucht, Bauer sucht Frau, die Auswanderer, etc. pp)!

    Jede wott s' Zitat vom Andy Warhol wahr mache: «In der Zukunft wird jeder für 15 Minuten weltberühmt sein.», und für das mached sie sich vor de ganze Wält zu Vollidiote.

    I de Schwiiz muesch irgend e dummi Sändig am TV mache (s'Wätter!) und wänn e Tussi bisch, dänn bisch scho en Promi und chasch x tuusig Stutz verlange für d'Moderation vom Fäscht vom TV Hindertublike.

    Überhaupt isch jede en Promi wo sin Grind am TV dörf zeige, eigentlich müesst s'SF dene gar kein Lohn zahle, die zogged ja nachher massiv ab.

    Mängmal frög ich mich.... :roll:

    Zitat von RitchieBaby

    http://www.20min.ch/sport/dossier/…Gott---27274952

    De Zaugg luegt id Zuekunft und seit scho wer Playoffs und Playouts spillt. Bin mal gspannt waser im Früejahr oder so seit wenn sich d Tabelle es biz veränderet het und Rappi "rockt und rollt" :rofl:

    De Artikel het jede vo ois au chöne schriibe, eifach ohni so Wörter wie "Brockenstube", "Gretzky des armen Mannes", "Rockt und Rollt", "Big Bad Bears", etc. etc.

    Das es um de 8. Platz es Gerangel git hani au gschriebe bi minere Saisonprognose, im Gägesatz zum Klaus wo sich vor de Saison nöd würklich wott feschtlegge wer wo landet.

    Will mer underem Jahr immer mal wieder s'Gägeteil chan/mues schriibe :razz:

    Er häd sich perfekt is noie Mediezytalter überegrettet, wo vor allem viel Lärm um Nichts gfröged isch.

    Im Mitteldrittel wurde ich zum Abschied doch tatsächlich gut unterhalten!

    Cunti macht Laune, McCarthy behalten, Nylander schicken.

    Flüeler entwickelt sich ev. doch noch zu einem Torhüter :razz:

    Nun ist es an der Zeit, sich langsam aber sicher in der Tabelle nach vorne zu arbeiten.

    Werde das aus der Ferne im Auge behalten! :cool:

    Tschau zäme!

    Zitat von Rangersfan


    Vielleicht wirst Du mich bald als Nachbar haben. Das Wetter hier geht mir langsam aber sicher auf die Nerven. Im Juli hatten wir den heissesten je gemessenen Tag, im August hatten wir einen Hurricane und jetzt einen Schneesturm im Oktober!

    Zitat von Sputnik

    Wenn du die Shirts über NHL.com bestellst, kriegst du die beschissenste Qualität. Plastik Nummern Ahoi.

    Via HP des entspr. Clubs?

    In der Region Zürich ausserdem möglich in den div. Hockeyshops (Bäretswil, Wetzikon), bei Ochsner in Embrach, Fussballcorner Oechslin am Schaffhauserplatz, etc. Dort halt meist ohne Nummern/Namen.

    Han de Fed füregno will de Titel passt und ich kein noie han welle ufmache! :razz:

    Han grad de Film über de Hugo Koblet glueged im SF, gueti Sach.

    Die original Szene us em Hallestadion vo früener sind Geil gsi!

    Hu-li-gääääns! Ha,ha de Securitas mit em Schluch! :cool:

    Wo ich Ahfangs 70er amigs as Sächstageränne gange bin isch es leider scho nüme ganz so Geil gsi, aber am Friitig und Samschtig isch de Tämpel voll gsi und i de möchtegern Wältstadt häsch der damals nur i de Halle chöne d'Nacht um d'Ohre schlah. :geil:

    De ZSC häd am Mäntig mängmal de Prolog gha, und im Inneruum händ Bill Haley & His Comets "Rock Around The Clock" gspielt, so am ändi vo de Karriere.

    Yesterday, when i was young....