Ein paar gute Ideen! Canepa und Leutwiler standrechtlich erschiessen fehlt noch. :roll:
Immer wieder lustig, die Leserbriefe. ![]()
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Zitat von Sputnik
Grundsätzlich bin ich aber der Meinung von Gysino, dass es nicht darauf ankommt wie lange das einer für den Verein spielst sondern mehr was für einen "impact" der Spieler auf den Verein gehabt hat. Was bringts wenn Kloten die Nummer von Marco Klöti ans Hallendach hängt nur weil er seine ganze Karriere bei Kloten gespielt hat, es aber wohl nie über einen 3rd Line Back hinausgeschaft hat.
Genau.
Ich habe Mühe damit, dass beim Z Nummern inoffiziell gesperrt sind, weil diese Spieler gestorben sind.
Sturzi hatte seine beste Zeit bei Arosa, wurde dort auch Meister. Silver war nicht lange bei uns, und nicht unbedingt ein Leistungsträger, aber beliebt in der Kabine. Immerhin: Er starb während der Saison mit uns, was schon sehr speziell war. Bei Jaks bin ich der Meinung, dass Ambri die Nummer sperren soll. Falls man beim Z in der neuen Halle dieses Thema angeht, sollte man wie gesagt auf Leisungsträger achten, die für den Z besonderes geleistet haben, Sulo wäre sicher ein solcher Name, aber auch Otto Schläpfer, Meister & Cupsieger 1961 und einer der besten Skorer aller Zeiten.
Wobei Hitzfeld nun gar nicht anders kann als den schon eingeleiteten Umbruch weiter zu führen.
«Es tut unerhört weh»
Wie sein früherer Mentor Simon Schenk trauert die ganze Eishockeyschweiz um den verstorbenen Peter Jaks.
Von Simon Graf
Anfreunden kann man sich nicht mit dem Gedanken, aber man muss ihn akzeptieren: Peter Jaks ist nicht mehr da. Der Sohn tschechischer Auswanderer aus Frydek-Mistek, der das Schweizer Eishockey über zwei Jahrzehnte lang prägte, der mit Selbstverständlichkeit Tore schoss und auf dem Eis ein Muster an Zielstrebigkeit war, nahm am Mittwoch in Bari Abschied vom Leben. Die Identifizierung der Leiche steht noch aus, doch die Tätowierung auf dem Oberarm mit den Initialen seiner Töchter (Katarina, Rebecca, Vittoria) lässt keine Zweifel zu.
«Es ist ein sehr trauriger Tag für die Eishockeyfamilie», sagte Larry Huras stellvertretend für viele andere. «Er hat mit so vielen gespielt und gearbeitet, fast jeden verbindet eine Erinnerung mit ihm.» Den Kanadier diese: «Als wir 2001 mit dem ZSC Meister wurden, stürmten alle aufs Eis. Aber Peter kam zuerst zu mir und umarmte mich. So war er.»
Simon Schenk kann sich noch genau erinnern, wann er Jaks für die Zürcher verpflichtete: «Es war der 4. Januar 1998, mein vierter Arbeitstag.» Der Emmentaler hatte stets eine besondere Beziehung zum begnadeten Goalgetter. 1987 nahm er ihn als 20-Jährigen an die WM in Wien mit, in den folgenden Jahren war Jaks Stammgast im von Schenk geführten Nationalteam. Und dieser erinnert sich noch gut an eine Episode von der B-WM 1990 in Megève, als er dem Flügel vor dem entscheidenden Spiel gegen Frankreich sagte, er solle aufhören mit diesen stark gebogenen Stockschaufeln. «Es ging nicht lange, da traf er aus einem unmöglichen Winkel und zeigte schmunzelnd auf seinen Stock, um zu bedeuten: Siehst du, wie gut das damit geht?»
Laurent Müller, der bei den Zürcher Titeln 2000 und 2001 einen Sturm mit Jaks und Dan Hodgson bildete, erzählt: «Als ich Jaks letztmals sah, waren wir uns einig: Das war die schönste Zeit.» Die Chemie in jener Linie habe von der ersten Minute an gestimmt. «Wenn ich Jaks einen Pass spielte, wusste ich: Jetzt kann ich bald jubeln», sagt Müller. Der Berner, heute Geschäftsführer einer Firma für 3-D-Technologie, erinnert sich: «Das grösste Glück war es für Jaks, wenn er gegen Sulander im Training ein Tor machen konnte. Er war ein Familienmensch und ein eher ruhiger Typ, aber auf dem Eis hatte er eine kindliche Freude. Und er hat härter gearbeitet, als viele meinten. Sonst hätte er nicht eine so grosse Karriere gemacht.»
Edgar Salis spielte in Ambri und Zürich fünf Jahre im gleichen Team wie Jaks und beschreibt ihn als bodenständig. «Er war immer selbstbewusst und zielstrebig, wusste genau, was er wollte. Eine starke Persönlichkeit.» Seine Gefühlslage schwanke, seit er vom Tod Jaks’ erfahren habe – zwischen Betroffenheit, Unverständnis und Trauer, sagt der ZSC-Sportchef. «Mich hat das Ganze völlig überrascht.» Er habe gewusst, dass Jaks Probleme gehabt habe, sagt Schenk. «Aber ich dachte nie, dass diese so gravierend sind. Und ich habe ihn immer als mental starken Spieler erlebt. Es tut unerhört weh zu erfahren, was mit ihm passiert ist.»
Er habe immer gedacht, aus Jaks werde ein Trainer, sagt Huras. «Wenn ich eine Idee hatte, fragte ich jeweils ihn, was er davon halte. Er hatte sehr starke Meinungen, was das Eishockey betraf. Wir haben oft unsere Köpfe aneinander geschlagen. Dank ihm bin ich ein besserer Coach geworden.» Jaks absolvierte die Trainerausbildung, und Schenk hätte ihn gerne in Zürich als Trainer aufgebaut. «Aber wegen der Familie ging er zurück ins Tessin. Schweren Herzens.» Doch dort fand er sein Glück nicht mehr. Die schmerzhaften Trennungen von seiner Frau und von Ambri, wo er sechs Jahre als Sportchef wirkte, setzten ihm zu. «Er musste in Ambri für Dinge den Kopf hinhalten, mit denen er nichts zu tun hatte», sagt Schenk, der Jaks auch dann noch mit Rat zur Seite stand, als sie Konkurrenten waren.
«Mit ihm verstand ich mich auch ohne viele Worte», blickt Schenk zurück. «Peter war feinfühlig, aber kein Jammeri. Er war sehr stolz.» Müller beschreibt ihn als «clever, aber auch sensibel. Er spürte die Stimmungen im Team sehr gut.» Salis erinnert sich an ihn als «kommunikativ und sehr intelligent. Er war eine starke Persönlichkeit, das spürte man in der Garderobe.»
Jaks habe immer der Beste sein wollen, erzählt Huras, «ob im Eishockey, im Jassen oder Wetten». Er denke in diesen Stunden vor allem an seine drei Töchter, seine Eltern und seinen Bruder Pauli, sagt der Kanadier. Und er schiebt nachdenklich nach: «Manchmal sollte man einen Schritt zurück machen. Wir fokussieren uns so sehr auf unsere kleinen Alltagsprobleme, dass wir das Wesentliche aus den Augen verlieren.»
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D'Schwiiz fuulet use und keis Wort staht da???????
Guet, ich bin i de Halle gsi, definitiv die besser Wahl!
Der tragische Tod von Peter Jaks bringt wieder ein Thema auf:
Retired Numbers beim ZSC!
Offiziell gibt es keine solchen, aber nach dem Tod von Sturzi (21) und von Chad Silver (23) wurden diese Nummern nicht mehr vergeben, wenn dies auch ab und zu vergessen wurde, gäll Draft!
Nach dem Abschied von Zeiter meinte Walter Frey, die 20 würde die nächsten 15 Jahre nicht mehr vergeben werden.
Ambri zieht heute Abend die 19 von Peter Jaks zurück.
Soll dies der ZSC auch tun?
Was ich meine: Beim ZSC werden nur Nummern zurückgezogen von Spielern, die gestorben sind.
Man sollte sich mal überlegen, ob man überhaupt offiziell Nummern zurückziehen will, und wenn, dann auch die von verdienten Spielern, denn dies ist eigentlich der Sinn von Retired Numbers!
Ich sehe bzw. kenne sie weder beim FCZ noch beim ZSC, aber ich nehme an, sie sind ziemlich gleich:
- eigene Junioren einbauen
- attraktiven Sport spielen
- vorne dabei sein
Blöd nur, dass alle anderen Teams auch eine Strategie haben!
Auf gut Deutsch: Eine Strategie ist gut und schön, bringt aber unter dem Strich nichts!
Oder erklär mir mal die Strategie von Schalke 04!
Nie Meister werden? ![]()
Du faselst in letzter Zeit immer über Strategien.
Der FCZ hätte eine, der ZSC hätte keine.
Trotzdem ist der FCZ tief im Sumpf.
Der Witz ist: Mit Strategien ist es wie mit einem Business Plan:
Sieht auf dem Papier gut aus, funktioniert aber in vielen Fällen nicht!
Nur weil man eine Strategie hat muss diese noch lange nicht aufgehen, da im Sport viel zu viele Faktoren nicht oder nur sehr schwer eingeschätzt werden können.
Der ZSC hat todsicher eine Strategie, sie geht einfach seit geraumer Zeit nicht auf.
Nein, soo einfach ist das nicht!
Zitat von ZSColinBack to the topic:
Spielt Nylander heute bereits für uns, oder wird das nix mit einem Engagement?
"Einer sticht in diesen Tagen im Training der ZSC Lions heraus: Michael Nylander, als einziger mit schwarzer Hose auf dem Eis unterwegs. Auch die sportlichen Fähigkeiten des schwedischen Centers, der sich seit Mittwoch beim Zett im Probetraining befindet, hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Als "sehr gut" bezeichnet ihn Sportchef Edgar Salis. Wenn, dann denke er an einen Vertrag für Nylander entweder mit kurzfristiger Laufzeit (einen Monat) oder bis Ende Saison mit einer NHL-Ausstiegsklausel. Michael Nylander könnte bereits gegen Servette auflaufen. Der Deal ist allerdings nicht sicher: "Ob ein Engagement zu Stand kommt steht noch in den Sternen", sagt Salis. Sicher im Kader figurieren wird Severin Blindenbacher, der nach einer Augenentzündung zurückkehrt. Ein Einsatz von Thomas Ziegler ist noch fraglich (Tipp: Medical Report). Ari Sulander wird das Tor der Lions hüten. "
Vo de ZSC HP
Davos ist ein schlechtes Beispiel.
Klar, sie sind erfolgreich, aber das Rezept heisst: AdC macht alles!
Von daher sind sie durchaus der Dorfclub, als den sie sich gerne ausgeben.
Eine solche Machtposition wäre bei den meisten Clubs nicht möglich, vor allem nicht bei jenen, die um den Titel spielen wollen.
Und ich würde auch keinem Club raten, dieses Rezept zu kopieren!
Es funktioniert nur mit Arno!
Am Tag X wird AdC nicht mehr in Davos sein (das kann aber noch 10 Jahre dauern!), und ich bin mir ziemlich sicher, dass es dann für Davos wieder ganz hart werden könnte.
In der Zwischenzeit machen sie bzw. macht Arno vieles richtig.
Im Vergleich mit den anderen Spitzenclubs steht der Z nicht so schlecht da:
Meister wurden in den letzten 10 Jahren nur der HCD, der ZSC, Bern und Lugano.
In Kloten arbeiten sie seit Elda zurück kam nicht schlecht, aber der Titel fehlt halt immer noch.
Vor der Saison noch Kronfavorit, sehe ich jetzt bereits andere Teams (vor allem Zug), die ernsthafte Konkurenten sind.
In memoriam Peter Jaks
«Du warst einmalig»
ZÜRICH - BLICK-Eishockeychef Dino Kessler erinnert sich an die gemeinsamen Zeiten mit dem verstorbenen Peter Jaks (†45).
Von Dino Kessler
Mehr als zehn Jahre war Peter Jaks mein Erzfeind. Als Verteidiger war ich gegen den Stürmer mit der Lizenz zum Treffen zum Verlieren verurteilt – in fast jedem Fall.
Jaks war immer da, wo ich nicht war: da, wo der Puck war. Und dann war die Scheibe im Tor. Er konnte aus jeder Lage schiessen, von ganz nah oder aus der Distanz.
Wenn er abdrückte, fuchtelten die Torhüter herum wie Fliegenfänger, die Verteidiger kamen stets zu spät.
In der Nationalmannschaft konnte man gemeinsam lachen. «Liebst du mich?», fragte er mich einmal. «Oder warum stehst du sonst immer so nahe bei mir?»
Ich habe ihn nicht geliebt. Er schenkte mir immer Gegentore ein.
1997 feierten wir zusammen in Holland in einem Pub in Zoetermeer nahe Amsterdam meinen 31. Geburtstag. Peter Jaks, sein Bruder Pauli und ich. Weil wir uns für Olympia 1998 qualifizieren wollten und damals gegen Holland spielen mussten.
Jahre später waren wir auf der Pressetribüne wieder vereint. Jaks als Experte für das Tessiner Fernsehen, ich als Journalist. «Dino, liebst du mich noch?» – das war jeweils der Running Gag, wenn er mich sah.
Nach fünf Tagen voller Hoffen und Bangen kann ich jetzt sagen: Peter, ich liebe dich noch, du warst einmalig. Ich bedaure nur, dass ich dich nicht mehr auf der Pressetribüne sehe. Wir drücken der Familie unser Beileid aus.
Zitat von vancouverWenn Nylander wirklich noch top fit ist, dann sollen Sie Ihn nehmen. Aber das dümmste währe, wenn er einschlägt und dann im Januar noch eine Offerte aus einem Team der NHL kriegt, die sich noch für die Play offs verstärken wollen. Und wir stehen dann im Regen.
Für mich macht es dann Sinn, wenn der Vertrag nur einseitig vom Z gekündet werden kann, oder ?
Das wurde bei Nolan auch gesagt, passiert ist nichts.
Ich glaube nicht, dass die NHL einen Nylander (noch) braucht, nicht jetzt und auch nicht im Januar.
"Einschlagen" in der Schweiz ist das eine, die NHL das andere...
PS: Mal sehen ob er so viele Punkt pro Spiel macht wie Nolan, dürfte nicht ganz einfach werden....
Zitat von SimmsDe Heusler, vermuetli de bescht Präsident wo je en Schwizer Fuessballclub gha het... Sehr guets interview wieder, sehr differenziert!
Für mich schnurrt er sich use, und wo s'FCB Pack de Letzi usenand gno häd, händs gschwiege in Basel, wie immer wänn öppis mit de Basel "Fans" passiert.
Mir wäre auch lieber, sie würden sich drüben einen Spieler suchen, der den Cut nicht geschafft hat, der aber nicht bloss ein Notnagel ist wie Nylander.
Wir rennen von einer Feuerwehrübung (Nolan) zur nächsten (Nylander).
Der «Sniper» stellt das Feuer ein
von Klaus Zaugg -
Peter Jaks lebt nicht mehr. Der ehemalige Eishockeyprofi ist bei einem Zugunglück in Italien gestorben. Der eiskalte Torschützte hatte offenbar auch eine schwermütige Seite. Eine Würdigung.
«Der Sniper stellt das Feuer ein.» Nein, dieser martialische Titel ist keine Geschmacklosigkeit und keine Respektlosigkeit. Aber er hilft uns beim Versuch, diese Tragödie wenigstens ansatzweise zu erklären.
«Sniper» bedeutet wortwörtlich aus dem Englischen übersetzt «Scharfschütze». Es ist in der rauen Macho-Welt des Eishockeys die höchste Ehrenbezeichnung für einen Stürmer, der besonders kaltblütig seine Tore schiesst. Tatsächlich ist Peter Jaks 18 Jahre lang auf höchstem Niveau ein «Sniper». Kein Spieler mit Schweizer Pass hat so oft ins gegnerische Netz getroffen wie er. Für Ambri, für Lugano, für die ZSC Lions und für die Nationalmannschaft. «Der Sniper stellt das Feuer ein» ist nach seinem Rücktritt im Frühjahr 2003 der Titel zu einer Würdigung seiner Karriere.
Der geniale Offensivspieler
Peter Jaks ist zwischen 1985 und 2003 in der NLA die Personifizierung des kaltblütigen, ja eiskalten, durch nichts zu erschütternden, auch von den bösesten und schlitzohrigsten Gegenspielern nicht zu provozierenden «Snipers». Er kombiniert Intelligenz, Antrittschnelligkeit und Technik mit Wucht, Kraft und Standfestigkeit (über 100 Kilo Wettkampfgewicht). Nach dem Umschalten von der Defensive auf die Offensive ist er einfach einen Schritt schneller als der gegnerische Verteidiger. Wie ein Tiger auf seine Beute, so lauert er auf den Puck und wenn er an der offensiven blauen Linie angespielt wird, dann ist er nicht mehr zu stoppen und seine Schüsse fahren wie Blitze ins Netz. Die Schwächen der gegnerischen Verteidigung nützt er gnadenlos aus. Weil er die Fähigkeit hat, das Spiel besser zu lesen und zu verstehen als seine Gegenspieler. Er weiss immer schon zum Voraus, wohin der Puck gespielt wird, wohin die eigenen und die gegnerischen Spieler laufen werden. Er muss dem Puck nicht hinterherrennen. Er lässt den Puck für sich arbeiten.
Ein Sportsmann ohne Fehl und Tadel. Der erfolgreichste Liga-Torschütze mit Schweizer Pass. Mit Rekorden für die Ewigkeit. 1983 betritt er in Ambri in der NLB die Bühne des nationalen Hockeys. 2003 schafft er nach dem Rücktritt als Spieler problemlos den Wechsel aus der Garderobe ins Managerbüro und wird Sportchef in Ambri. Als er diesen Job nach sechs Jahren verliert, lässt er sich nie etwas anmerken und bleibt als TV-Experte in der Szene. Er kann Situationen, Spieler und Spiele einschätzen wie nur ganz wenige in diesem Land. Ich habe mich immer gerne mit Peter Jaks unterhalten und ich habe von ihm so viel gelernt. Über Eishockey. Aber mehr noch über jene, die Eishockey spielen, trainieren und managen.
Ja, ja, wir sehen, ich weiss scheinbar alles über den Eishockeyspieler, den «Sniper» Peter Jaks. Seine Spielweise. Seine Stärken. Seine Schwächen. Seine Siege. Seine Niederlagen. Ja, ja, ich kenne die Statistiken. Die Anzahl Spiele, Länderspiele, Playoffspiele, Tore, Assists, Strafminuten. Ich kann ja alles irgendwo im Archiv nachlesen. Aber habe ich den Menschen Peter Jaks wirklich gekannt? Wie sich jetzt zeigt: Nein.
Die zwei Seiten des Peter Jaks
Wenn das Cliché «Harte Schale, weicher Kern» je seine Richtigkeit gehabt hat, dann bei Peter Jaks und erst jetzt weiss ich: So sehr «Sniper» der treffende Ausdruck für sein Wesen und Wirken als Eishockeyspieler war, so sehr hat dieser Begriff den Blick auf den Menschen Peter Jaks verstellt. Wenn er seine Ausrüstung in der Hockeytasche versorgt hatte, wurde aus dem eiskalten Vollstrecker ein humorvoller, sensibler, intelligenter Mann mit einem Horizont weit, weit über die Banden am Eisfeldrand hinaus.
Jetzt weiss ich: Seine Sensibilität habe ich nie richtig erkannt. Ich habe immer den «Sniper» im Kopf gehabt. Den Spieler, nicht den Menschen Peter Jaks. Wer sich 17 Jahre lang mit einer geradezu phänomenalen Leistungskonstanz auf höchstem Niveau behauptet und durchsetzt, wer im Interview so schlagfertig ist, wer einen so feinen, träfen Humor hat, wer sich jeder Kritik stellt, wer nie den Hinterausgang nimmt, sich nie in Ausreden flüchtet, wer als Sportler mental «unzerstörbar» ist, nie die Beherrschung und den Anstand verliert, muss doch auch im richtigen Leben so «unverwundbar» sein wie im Eishockey, dem härtesten Mannschaftsport überhaupt. Komme und geschehe was da wolle. So dachte ich. Ich habe mich geirrt.
Warum ist Peter Jaks nicht mehr unter uns? Ja, wir dürfen uns diese Frage stellen. Aber wir werden nie eine Antwort finden. Wir werden die Wahrheit nie wissen. Deshalb gehört sich nicht, darüber zu spekulieren, was wohl die Ursachen für diese Tragödie sein könnten. Wir dürfen uns kein Urteil anmassen über das, was passiert ist. Peter Jaks nimmt sein Geheimnis mit ins Grab. Das sollten wir respektieren. Und wenigstens einen Moment lang innehalten in dieser hektischen Zeit und die Erinnerung an einen wunderbaren Sportler und Menschen bewahren.
Ich komme heute, auch um vor dem Spiel von Peter Jaks Abschied zu nehmen.
#19 forever
Wie macht sich Nylander und können sie nun endlich zu Hause gewinnen?
Wir werden sehen!
Matchbericht:
Geschafft! ZSC mit erstem Heimsieg
07.10.2011
ZSC Lions - HC Genf-Servette 6:3 (0:1/4:1/2:1)
Im siebten Anlauf krallen sich die Lions den ersten Heimsieg. Ausgerechnet heute wohnen dem Spiel mit 6'283 am wenigsten Zuschauer seit dem 21. September 2010 bei.
Die Fans, die da sind, bekommen nicht nur sechs ZSC-Tore zu sehen. Sie gehen am Ende auch zum ersten Mal in dieser Saison glücklich nach Hause. "Und genau darum sind sie gekommen", zeigt Coach Hartley Einfühlungsvermögen. Dass den ZSC Lions heute diese Premiere gelingt verdanken sie dem Mitteldrittel, welches der Zett mit 4:1 für sich entscheidet. Das schönste Tor ist dabei auch das Game Winning Goal. Pittis und Tambellini erkämpfen sich hinter dem Tor zusammen den Puck, Blindenbacher hat vor dem Servette-Kasten das Auge für den gut postierten Bärtschi, und der Flügel verwertet schliesslich sicher ins halboffene Gehäuse. Dieses 3:2 kurz vor Spielmitte vermögen die Genfer nicht wieder auszugleichen. Gerber macht dies zuvor beim Stand von 2:1 für den ZSC noch möglich. Nachdem Blindenbacher (1:1 21') und Ambühl (2:1 25') für das Heimteam skoren, gleicht Gerber postwendend aus (26').
Zum Schluss Balsam auf die ZSC-Seele
Vor allem Ari Sulander ist es zu verdanken, dass den Servettiens nicht der erneute Ausgleich gelingt. Mit guten und sicheren Paraden hält Sulo den 3:2 Vorsprung gegen Ende des Mitteldrittels für sein Team fest. Auf der Gegenseite sorgt die (während dem Spiel umgestellte) zweite Linie für ein beruhigenderes Resultat. Ambühl und Schäppi bringen den Puck mit letztem Einsatz vors Tor, dort stochert Down erfolgreich, da am energischsten. "Gute erste zwei Linien war genau das, was wir gebraucht haben", erläutert Bob Hartley nach der Partie. Die spielerischen Highlights halten sich zwar auch heute in Grenzen. Vor und nach dem Torsegen im zweiten Abschnitt ist die Kost im Hallenstadion beispielsweise schmal. Aber immerhin finden die ZSC-Pucks an diesem Freitagabend den Weg ins Tor. Zum Schluss avanciert die Begegnung gar noch zu Zürcher Festspielen. Da der Genfer Walsky acht Zeigerumdrehungen vor Schluss auf 4:3 verkürzt, probieren die Gäste noch einmal alles. Der Schuss "Goalie raus, sechster Feldspieler rein" geht aber hinten raus. Sowohl Tambellini als auch Blindenbacher knallen die Scheibe vergnüglich und in aller Ruhe in die Maschen. Das 5:3 und das 6:3 fühlen sich wie Balsam auf die angeschlagene ZSC-Seele an.
Die Jeans als Erklärung
Noch vor dem Match sieht es gar nicht nach Balsam für die Lions aus. Sportchef Salis informiert die Journalisten zuerst über einen Hexenschuss beim temporären Neuausländer Nylander. "Er hat in sich im letzten Spurt des morgigen Abschlusstrainings eingefangen." Später bringt Bezina die Genfer mit 0:1 in Front. Es scheint einmal mehr nicht ein ZSC-Abend in Oerlikon zu werden. Zum guten Glück korrigiert die Mannschaft das Resultat noch. Und Nylander wird trotz Verletzung bereits am Dienstag in der Aufstellung erwartet. Trainer Hartley fand inzwischen eine - zugegebenermassen ironische - Erklärung dafür, wieso es heute mit dem Heimsieg klappte: "Statt Anzugshosen trugen die Spieler erstmals Jeans. Vielleicht haben sie es für uns gerichtet..."
(Sandro Frei)

Du häsch am 1.4.2000 für de schönscht Tag i mim Läbe gsorgt.
Ich han Dich gliebt!
Danke für alles & machs guet, wo au immer Du bisch!
http://www.blick.ch/news/schweiz/v…gefunden-121567
Ich hans vermueted....aber ich begriifs nöd!
R.I.P. Peter Jaks, eine vo ois!