Beiträge von Larry

    Zitat von snowcat


    under dir wär kontinuität nie möglich, da du vill z'fescht de american way of life verinnerlicht häsch. und det isch nun mal so, dass wär nöd nach spöteschtens 2 wuche erfolg hät, en versager, sorry loser, isch!

    so, dass hani jetzt emal müese loswerde! au wänn jetzt furchtbar beleidiget bisch! zall dir glich es bier, wämer euis s'nöchscht mal gsend! :bier:

    gruess roli c.

    Bin sicher nöd Beleidigt und s'Bier ziehn ich natürli gern ih! :bier:

    Öbs eso wär wie Du meinsch....ich spiele Euromillions, wänni günne chaufi em Walti de Lade ab! :razz:

    Zitat von sloggi


    noch eine ueberraschung fuer dich: sloggi verteidigt larry

    wuerdest du auf feine toene achten, dann wuerdest du bei larry in juengerer vergangenheit (die letzten beiden jahre) eine eingentlich doch recht deutliche veraenderung raushoeren koennen. er ist diesbezueglich sehr viel moderater geworden. immer noch sehr na orientiert, aber unzulaenglichkeiten in dieser denkweise doch ab und zu mal anerkennend.

    nur zb: er hat gerade dieser tage gesagt, dass ihm das na hockey immer noch deutlich besser gefaellt als das europaeische, sich aber auch mehr kontinuitaet und laengerfristiges denken wuensche. und das spricht gegen dein statement (auch wenn es bez. des systemes unabhaengig von larry's person so richtig ist)

    :cool:

    Ja wenn man die 50 erst mal hinter sich hat....... :oldie: :cool:

    So, die PO's beginnen!

    Eure Favoriten?

    Meiner alten Liebe, den Rangers, traue ich nicht sehr viel zu, dann schon eher meiner neueren Liebe, den Bolts aus Tampa.

    Oder geht der Titel endlich wieder mal nach Canada zu den Canucks?

    Es wäre in der Tat wünschenswert, beim Z würde auch über eine längere Zeit nach dem selben System trainiert und gespielt.

    Als Elda nach Kloten kam war er nicht sofort erfolgreich, und ich behaupte jetzt mal beim Z oder bei Bern wäre er in dieser Zeit entlassen worden.

    Ich glaube, der Z und Bern bleiben so was wie die NY Rangers der NLA:

    Immer grosse Hoffnungen wecken mit z.T. grossen Namen, aber auf dem Eis nur selten wirklich brillieren.

    Zitat von sloggi

    clubs, die dies beherzigen, spielen um die meisterschaften. die anderen duerfen ausmachen, wer den besten, der konservativ denkenden stellt. vielleicht haben diese mehr fans, die zu meisterschaftsfeiern gehen, aber sie feiern definitv eher seltener als erstere. nicht nur meisterfeiern!

    Auf Davos gemünzt ist dies sicher so, bei Kloten sieht dies (bis jetzt...) nicht ganz so aus, aber Du schreibst ja: Nicht nur Meisterfeiern.

    Letzte Saison haben sog. konservative Teams wie Bern (vor allem!) und Genf den Kürläufern z.T. deutlich (Kloten) ihre Grenzen aufgezeigt. Ich mag lieber solches Hockey wie es Bern letzte Saison spielte, aber das ist reine Geschmackssache!

    Zitat von Iceman

    Wenn der Titel und die Feierlichkeiten näher rücken, kommt mit schöner Regelmässigkeit die Diskussion, wo denn nun am schönsten, längsten, lautesten etc. gefeiert wird. Dass es für jeden Fan am schönsten ist, wenn sein Team den Titel holt, ist klar.

    Ob diese Feier nun nicht viel weiter als über den Parkplatz der Eishalle hinauskommt, oder ob es einen Umzug und ein "Event" mit mehreren tausend Leuten gibt: Das ist für die Freude des oft leidgeprüften Fans nicht relevant.

    Wo rächt häsch, häsch rächt!

    Zitat von Reto

    Ah, de huere Perügge-Wixxxxer!

    Zitat von Reto

    Ha ha, geil!

    Dene Scheiss-Davoser magis in Arsch gönne, dass nöd am Samschtig-Abig dihei i ihrem Scheiss-Schtadion chönd de Meischtertitel fiire.

    Mög gwünne wer will, aber sölled's under de Wuche fiire und in Chloote all hei gah nach zwei Schtund, will's dunkel isch verusse und sie am Morge müend go schaffe oder wänn's in Davos isch, will's suscht au vill z'schpat hei chömed ;o)

    Reto, so känn ich Dich ja gar nöd!? :shock:

    Mich schiissed ja au beid ah, aber Chlote isch de Erzrivale und ich känn zig Lüüt wo Chlote Fan sind, das isch bim HCD scho andersch.

    Also söll Daffos am DI in K de Sack endlich zu mache!

    Tammi!

    Han aber s'Gfühl es chunt andersch...

    Nationalteam

    Mit dem Rücktritt macht Alex Frei kaputt, was er mit seinen 42 Toren für die Schweiz geleistet hat.

    Von Thomas Schifferle

    Das stillose Ende eines Captains

    Vergangenen Samstag brach es wieder einmal aus Alex Frei heraus. «Immer der Frei!», schrie er auf dem Weg in die Kabine im St.-Jakob-Park, «jedes Wochenende das Gleiche! Immer der Frei!» Eine Schramme, herrührend von einem Foul des Neuenburgers Paito, hatte dafür schon gereicht.

    Es war ein Ausbruch mit Symbolkraft, eine Eruption, die aus dem tiefsten Innern kam. Sie zeigte, wie sehr sich Frei verfolgt fühlt, wie sehr er glaubt, dass sich alles auf ihn konzentriert, nur auf ihn: im Klub, im Nationalteam ohnehin.

    Gestern wurde das Ergebnis seiner Unzufriedenheit bekannt. Via Communiqué liess er verbreiten, dass er per sofort für die Nationalmannschaft nicht mehr zur Verfügung stehe. Ohne ihn mag auch Marco Streller kein Nationalspieler mehr sein. Er zieht sich gemeinsam mit seinem Jugendfreund und Basler Klubkollegen zurück.

    Reaktion von Provinzfürsten

    Den Nationalcoach Ottmar Hitzfeld informierten sie darüber schon letzten Donnerstag. Ihm erklärten sie, die Termine beim Nationalteam seien «zunehmend von äusseren, für sie negativen Begleiterscheinungen beherrscht worden». Das habe zuletzt den Rahmen gesprengt, sei über die akzeptable Kritik hinausgegangen und habe «auf teils krasse Weise» in ihr Privatleben hineingespielt. Kurz: Sie reagierten mit der Empfindlichkeit von Provinzfürsten. Was haben im Vergleich dazu ein Ballack, Rooney, Terry oder Totti schon ertragen müssen, und trotzdem kämpfen sie weiter.

    Die Entwicklung sagt vor allem über Frei viel aus. Die Pfiffe im Oktober beim Spiel gegen Wales bewogen ihn, für diesen Sommer seinen Rücktritt zu planen. Er mochte es endgültig nicht mehr, angefeindet zu sein. Schon diese Ankündigung sprach nicht für ihn, weil es sich für einen Captain nicht gehört, sich mitten in einer Qualifikation von seiner Mannschaft abzuwenden.

    Jetzt geht er gar noch vor dem Spiel am 4. Juni in England, frustriert und aufgebracht. Das ist stillos. Darunter aber braucht keiner mehr zu leiden als er selbst, weil er damit endgültig all das kaputt macht, was er mit seinen 42 Toren für die Schweiz geleistet hat. Sein Ende ist auch unwürdig. Und daran ist er selbst schuld.

    Frei war nie ein einfacher Mensch. Nicht überragendes Talent hat ihn zum Fussballer mit Millioneneinkommen gemacht, sondern sein Ehrgeiz, seine Verbissenheit. Das Lockere hat ihm gefehlt, das Unbeschwerte. Seinen Humor hat er immer wieder gut versteckt. Je mehr ihm dann im Nationalteam die Tore fehlten, die er brauchte, um wirklich zufrieden zu sein, desto mehr beklagte er einen Mangel an öffentlicher Anerkennung. Er hat sich deshalb gefragt, warum so viele Leute gegen ihn seien. Die Antwort hört er ungern: Es liegt an ihm.

    Im Communiqué sagt Frei: Er habe mit einigen Tiefschlägen fertig werden müssen, die er teils selbst verschuldet habe und teils nicht nachvollziehen könne. Er ist ein Charakterkopf, keine Frage. Kein Schweizer Fussballer reizt, bewegt und interessiert mehr als er, der 31-jährige Stürmer. Vier Jahre war er der Captain unter dem Kreuz. Er genoss seine Aufgabe, aber er trug auch schwer an ihr. Er war nicht immer die gewünschte integrative Kraft, zu sehr war er das Alphatier, das andere zur Seite drängte, zu sehr war er der Leader, der sich hinter vorgehaltener Hand immer wieder kritisch über Mitspieler äusserte.

    Streller dagegen war immer der umgängliche Typ, der gleichwohl um die Akzeptanz ausserhalb der Basler Welt kämpfen musste. Er pflegte lange einen leichten Lebensstil und zahlte dafür mit vielen Verletzungen, die ihn immer wieder zurückwarfen. 41 der letzten 75 Länderspiele verpasste er deshalb. Streller wurde nie zu der Grösse im Nationalteam, die er einst zu werden versprach.

    Eine Chance für alle

    Hitzfeld sagt, die beiden Spieler hätten «nicht aus dem Affekt heraus» entschieden. Und er bedaure diesen Doppelrücktritt aus sportlicher Sicht «ausserordentlich». Gleichwohl muss er jetzt an die Zukunft denken. Die Hierarchie in der Mannschaft ist neu zu ordnen. Das ist die Chance für alle jene, die sich neben Frei nicht wohl fühlten. Und im Angriff ist der Platz vor allem für Eren Derdiyok frei, endlich zu zeigen, dass er auch lustvoll stürmen kann.

    Als neuen Captain gibt es keinen mehr, wie Frei einer war. Diego Benaglio ist ganz anders strukturiert, er käme aufgrund seines Ansehens und seiner Leistungen infrage, aber Hitzfeld scheint mehr zu einem Feldspieler zu tendieren. Von Philippe Senderos schwärmt er geradezu, von seinem wortstarken Auftreten in der Kabine; aber Senderos muss erst dauerhaft fit sein, bevor er für dieses Amt infrage kommt. Damit bleibt Gökhan Inler übrig. Das ist endgültig der Anti-Frei: still und unerschüttert von Kritik.

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    Ich bin immer en Fan vom Hitzfeld gsi, aber Clubfuessball wo chasch s'Team sälber bestimme und e Nati wo muesch neh was überchunsch sind halt zwei paar Schue!

    De Fuessball wo de Hitzfeld spiele laht isch so öppis vo unattraktiv und erfolglos, gits ja gar nöd!