Beiträge von Larry

    Zitat von Mushu


    Gemäss Print-Tagi von Heute, wäre eigentlich auch Stocker ein Thema gewesen. Dieser hat sich aber gegen Nie B an beiden Füssen verletzt und fällt für drei Wochen aus ...

    :applaus:

    Wer immer mit beiden Füssen voran in die Zweikämpfe steigt muss sich nicht wundern, wenn er am Tag X mit gleicher Münze Retourgeld bekommt!

    Schomal öpper gsi?

    Die gefährlichsten Fans der Welt

    Das argentinische Superderby Boca Juniors gegen River Plate ist mehr als ein Fussballspiel – es ist ein Kampf zwischen kriminellen Fanorganisationen. Deren Macht ist weltweit einzigartig.

    Von Sandro Benini, Buenos Aires

    Es ist der Höhepunkt der argentinischen Fussballsaison, ein Klassiker mit internationaler Ausstrahlung, ein Duell zwischen Giganten. Das Spiel Boca Juniors gegen River Plate, den traditionsreichsten Stadtklubs von Buenos Aires, findet immer in der Mitte der Meisterschaft statt, um zu verhindern, dass es deren Ausgang entscheidet. Aber auch so geht es für die Anhänger der beiden Teams nicht bloss um Sieg oder Niederlage, sondern um die eigene Ehre, und deshalb kann jede Begegnung zwischen Boca und River zur blutigen Schlacht zwischen verfeindeten Ultras werden.

    Organisiert sind sie in zwei Vereinigungen, die wie alle argentinischen Fanclubs «barra brava» («wilde Bande») genannt werden. Jene von Boca Juniors heisst «La Doce», die Zwölf – dies, weil sich ihre Mitglieder als zwölften Spieler der Mannschaft betrachten. Der Name der River-Fans ist um einiges realistischer: «Los borrachos del tablón», die Besoffenen der Theke. Boca gegen River ist mehr als ein Fussballspiel: Es ist auch eine Auseinandersetzung zwischen zwei sozialen Klassen. Denn obwohl beide Klubs im ärmlichen Hafenort La Boca gegründet wurden, ist River in den Dreissigerjahren in einen Stadtteil umgezogen, der vor allem von der Mittelund Oberschicht bewohnt wird. Laut der englischen Zeitung «The Observer» ist die Partie das spektakulärste Sportereignis der Welt.

    Der Sonntag des vergangenen Superderbys. Das Spiel ist längst ausverkauft, doch Arturo verspricht, einen deutschen Kollegen und mich für umgerechnet 100 Franken trotzdem ins Stadion zu bringen. Der von Kopf bis Fuss Klubfarben tragende Fan ist schliesslich ein Mitglied von La Doce und verfügt über beste Kontakte, die er nun per Handy anruft. «Zwei Ausländer. Ja, sie haben soeben bezahlt. Alles ok?» In strömendem Regen machen wir uns auf den Weg zum Stadion «La Bombonera», dessen Zuschauerränge sich fast senkrecht und bedrohlich nahe am Spielfeldrand erheben. La Bombonera steht trichterförmig mitten im Boca-Viertel; in den umliegenden Strassen ertönen Schlachtgesänge; bewaffnete Polizisten haben Sperren errichtet. Die Menschenmenge wird zusammengepresst.

    Die Schutzbefohlenen

    Arturo hat versprochen, uns mitten in den Fanblock zu lotsen; an einer Abschrankung gibt er den Ordnungskräften Anweisungen, als wäre er ihr Kommandant. Aber bevor sie uns durchlassen können, werden wir abgedrängt, die Menge reisst uns mit und zwängt uns gegen eine Absperrung. Der Druck wird von Sekunde zu Sekunde grösser, Anflüge von Panik. Im Stadion ist ein junger Mann auf eine Brüstung geklettert und droht, sich auf die Strasse hinunterzustürzen. Die Fans rufen ihm zu: «Spring doch! Spring doch!» Ein Feuerwehrauto fährt vor, irgendwann steigt der vermeintliche Selbstmörder wieder herunter.

    Jenseits der Absperrung erscheint plötzlich Arturo. Er schreit einen Polizisten an, die zwei Ausländer sofort durchzulassen, der Uniformierte zerrt mich am Arm und schubst andere Matchbesucher nach hinten, schafft einen schmalen Durchlass. Schliesslich dränge ich mich auf die andere Seite. Arturo deutet auf den nächsten Stadioneingang. «Ihr geht jetzt da rein!», befiehlt er. Aber da wird doch kontrolliert, und wir haben keine Eintrittskarten. Ob solcher Zweifel an seiner Autorität kann Arturo nur wütend den Kopf schütteln. «Geht einfach rein, macht schon!» Als wir uns zum Eingangsdrehkreuz durchgekämpft haben, steckt der Kontrolleur wortlos seine eigene Karte in den Schlitz. Er verwendet sie auch für alle anderen Schutzbefohlenen von La Doce. Aufatmen, wir sind drin – zwar nicht auf der Ultra-Tribüne, sondern auf jener gegenüber. Aber seis drum.

    La Doce ist kein Fanklub, sondern die gefährlichste, gewalttätigste Fanbande der Welt, und wie Arturos Verhalten gegenüber Polizisten und Stadionwächtern beweist, ist es auch eine Kriminellenorganisation mit grosser wirtschaftlicher Macht. Die Leitung des Fussballklubs Boca Juniors stellt La Doce für jedes Spiel eine bestimmte Anzahl Eintrittskarten zur Verfügung; ihre Mitglieder streichen für jeden Parkplatz rund ums Stadion Gebühren ein; sie handeln mit Fanartikeln und verkaufen Drogen. Selbst bei der Wahl des Klubpräsidenten sowie der Spieler haben sie ein gewichtiges Wort mitzureden, und sie unterhalten beste Beziehungen zu den politischen Parteien. Zwar bestreitet die Klubleitung, mit den Ultras zusammenzuarbeiten oder sich von ihnen einschüchtern zu lassen, aber in Argentinien weiss jeder, dass dies ein reines Lippenbekenntnis ist.

    Gewinnt! Oder es gibt Schläge!

    Da die Boca Juniors nach mehreren verlorenen Partien gegenwärtig in der unteren Tabellenhälfte vor sich hindümpeln, hat La Doce die Spieler kürzlich zu einer Aussprache aufgeboten. Dabei bekamen die Fussballprofis zu hören, ihre miesen Leistungen würden dem Geschäft schaden. «Euretwegen kommen weniger Leute zu den Spielen, und deshalb verdienen wir weniger Geld. Reisst euch zusammen und gewinnt endlich. Sonst treffen wir uns wieder, und dann habt ihr ein ernstes Problem», drohte der Doce-Chef Mauro Martín, der in Begleitung mehrerer Schläger erschienen war. Nachdem sich der Boca-Star und Nationalspieler Juan Román Riquelme öffentlich über die Einschüchterung beklagt hatte, brauchte er Polizeischutz.

    Die Macht argentinischer Ultras beruht auf der überragenden sozialen und ökonomischen Bedeutung des hiesigen Fussballs; ihre kriminellen Aktivitäten gedeihen dank der Korrumpierbarkeit von Polizei und Justiz. Die einzelnen Organisationen haben meist eine lange Tradition; ihre von Kämpfen und angeblichen Heldentaten geprägte Geschichte wird verbreitet wie ein Mythos. Laut dem holländischen Experten Otto

    Adang ist die argentinische Ultra-Szene weltweit einzigartig. In Europa würden gewalttätige Fans zwar immer wieder Aufsehen erregen, aber letztlich seien sie innerhalb des Fussballbetriebs marginalisiert, erklärte er vor einem Jahr gegenüber der Zeitung «Olé». «In Argentinien hingegen gehören sie zum System. Deshalb ist das Problem hier unvergleichlich schlimmer. Um es zu lösen, müsste man das ganze System grundlegend ändern.»

    Mafiosi und Manager

    Zwar besteht auch eine argentinische «barra brava» mehrheitlich aus Angehörigen der Unterschicht, die der Öde ihrer Existenz zu entfliehen versuchen, indem sie sich am Wochenende volllaufen lassen und prügeln. Aber die Anführer der Fanbanden gebärden sich kraft der Gewaltbereitschaft ihrer Untergebenen und der ökonomischen Macht ihrer Organisationen gleichermassen als Mafiosi wie als Manager. Zur Hochzeit des ehemaligen Doce-Chefs Rafael Di Zeo mit der Privatsekretärin des Gouverneurs von Buenos Aires erschienen auch Diego Maradona sowie der höchste Sicherheitsfunktionär der Provinz, der für die Ordnung in den Stadien zuständig ist. Doch alles kann sich ein Ultra-Boss selbst in Argentinien nicht leisten. Der legendäre Doce-Anführer José Barrita alias El Abuelo («der Grossvater») landete ebenso im Gefängnis wie sein Nachfolger Di Zeo. Barrita soll mehrere Morde an River-Fans in Auftrag gegeben haben.

    Wer ein Doce-Mitglied auf dessen Zugehörigkeit zur Vereinigung anspricht, stösst auf eisernes Schweigen. «Wir sind einfach Fussballfans. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen», lautet die stereotype Antwort. Kurz vor Spielbeginn treffen unter dröhnendem Getrommel die Anführer von La Doce in der Bombonera ein, inmitten von Fahnen und Transparenten. Wehe, wenn die Anhänger der gegnerischen Mannschaft eine dieser Fahnen erobern – das gilt für eine «barra brava» als grösste Schmach überhaupt. «Ihr könnt uns imitieren, aber ihr werdet niemals mit uns gleichziehen», heisst es auf einem der gigantischen Transparente.

    In den Gängen des Stadions riecht es nach Urin, weil sich dort mehrere Besucher umstandslos erleichtern. Die Gesänge sind ohrenbetäubend. Die Anhänger von River befinden sich auf einer höher gelegenen Tribüne und spucken auf die gegnerischen Fans hinunter, einige urinieren in Cola-Flaschen und verschütten den Inhalt über ihre Feinde. Schliesslich laufen die beiden Mannschaften ein, der Match beginnt. Noch immer regnet es in Strömen. Die Spieler rutschen aus, der Ball bleibt in den vielen Wasserlachen hängen, und nach zehn Minuten pfeift der Schiedsrichter ab. Das Superderby muss an einem anderen Tag ausgetragen werden – und für einmal ist daran nicht eine Schlägerei auf den Rängen, sondern das schlechte Wetter schuld. Drei Tage später besiegt Boca River mit 2:0.

    Maradona war an der Hochzeit eines früheren Ultra-Chefs mit der Sekretärin eines Politikers.

    Neues vom Sonnenkönig:

    «Ich sage ja nicht, ich sei der Beste»

    FCZ-Präsident Ancillo Canepa zieht Bilanz — er reagiert gereizt auf Kritik und verteidigt seine Arbeitsweise und Ambitionen.

    Mit Ancillo Canepa sprachen Thomas Schifferle und Fredy Wettstein

    Ancillo Canepa, was machen Sie in einem Jahr?

    Ich hoffe, ich betone: Ich hoffe, dass wir wieder um den Meistertitel mitspielen.

    Das tönt bereits vorsichtig.

    Wieso?

    Sie betonen nicht mehr, dass der Titel und die Champions League die Ziele sind.

    Natürlich sind das die Ziele. Es wäre lächerlich und absurd, wenn wir anfangen würden zu sagen, wir möchten den Abstieg verhindern, oder wir begnügen uns mit einem Mittelfeldplatz.

    Ihre Ziele hören sich grossspurig an nach dieser Saison.

    Sie können selbstverständlich sagen und denken, was Sie wollen. Aber wenn Sie die Qualität der Mannschaft und das Potenzial unseres neuen Trainerstabes beurteilen würden, wenn Sie die Probleme der letzten paar Monate kennen würden, dann würden auch Sie sagen: Der FCZ hat das Potenzial, nächstes Jahr um den Meistertitel zu spielen.

    Dann helfen Sie uns bei der Analyse der Probleme.

    Das Kalenderjahr 2009 beurteile ich weiterhin höchst positiv. Die Saison 2009/10 ist weniger positiv. Jetzt steht man unter dem Eindruck der letzten paar Spiele …

    … was heisst hier: die letzten paar Spiele? Es ist das ganze Jahr.

    Nein, das ist nicht korrekt. Wir hatten einige sehr gute Spiele. Was uns fehlte, war die Effizienz und sicher auch das Wettkampfglück. Wir dominierten im Herbst die Heimspiele gegen YB, gegen Basel, aber wir machten einfach die Tore nicht. Dazu kam die Belastung der Champions League. Und nicht zu vergessen: Wir hatten diverse verletzte Spieler.

    Das Manko der fehlenden Effizienz hatte ja schon im Herbst bestanden und wäre durch den Zuzug eines Stürmers im Winter vielleicht zu korrigieren gewesen.

    Aha … Natürlich hätten wir noch so gerne einen Stürmer geholt. Nur, ein Stürmer, der uns hilft und der finanzierbar ist, den müssen Sie mir zeigen. Wir bekamen selbstverständlich Stürmer angeboten, wie Brown und Gavranovic von Xamax. Aber haben Sie das Gefühl, dass wir willens sind, für einen Transfer innerhalb der Schweiz 6, 7, 8 Millionen Franken zu zahlen?

    War eines der Probleme, dass Sie sich zu spät von Bernard Challandes als Trainer trennten?

    Es ist immer einfach, gewisse Situationen rückwirkend zu beurteilen. Wir hatten im Winter den Entscheid getroffen, dass wir diese Saison miteinander abschliessen möchten – in der Hoffnung, den vierten Platz noch zu erreichen. Nach dem Spiel gegen Aarau (0:1 am 17. April) mussten wir erkennen, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr so erreichte, wie es nötig wäre, dass es gewisse Abnützungserscheinungen gab.

    War es ein Verzweiflungsentscheid?

    Überhaupt nicht. Wir führten mit dem Trainer seit Anfang Jahr Gespräche und überlegten uns, wie wir die Situation verbessern könnten. Der Trainer sagte uns von sich aus: «Hört mal, wenn ihr glaubt, ich erreiche die Mannschaft nicht mehr, müssen wir eine Lösung finden.» Sagte Challandes selbst nie, es mache keinen Sinn mehr?

    Nein. Wir sassen vor ein paar Tagen wieder zusammen. Natürlich ist er noch immer enttäuscht. Aber er sagt auch: «Es ist klar, Ende Saison hätten wir so oder so eine Lösung suchen müssen.»

    Das heisst konkret, dass Klub und Trainer sich getrennt hätten.

    Die Tendenz ging in diese Richtung, ja.

    Sie sassen während der Spiele bei Challandes auf der Bank. Tun Sie das auch bei Urs Fischer?

    Sie mit diesem blöden «Bänkli»-Thema! Ich darf doch sitzen, wo ich will.

    Aber Sie sind im bezahlten Fussball weltweit wohl der einzige Präsident, der das macht.

    Ich bin wohl auch der Einzige, der vollamtlich und gratis arbeitet. Ausserdem sitze ich nur bei Auswärtsspielen da …

    … das ist die Hälfte der Spiele … … ich habe meinen Platz immer weit weg vom Trainer. Ich bin nur ein Zaungast.

    Welche Fehler …

    Moment, Moment, ich bin noch nicht fertig. Challandes hatte nichts dagegen einzuwenden, Fischer hat nichts dagegen. Das spricht nur für ihre Persönlichkeit. Hat ein Trainer damit ein Problem, hat er grundsätzlich ein Problem. Also bitte, wo ist das Problem …

    Welche Fehler haben Sie in der letzten Saison konkret gemacht?

    Ich schoss zu wenig Tore, ich liess zu viele Bälle rein – eindeutig.

    Sie sind 24 Stunden am Tag Präsident. Also müssten Sie auch genug Zeit haben, sich mit Ihrer Arbeit auseinanderzusetzen.

    Wirklich schwerwiegende Fehler habe ich keine gemacht.

    Das sagen Sie mit gutem Gewissen?

    Ja. Ich könnte sicher x Argumente bringen, die man mir um die Ohren schlagen könnte. Aber die sind zum Teil auch nicht stichhaltig, weil man oft die Hintergründe nicht kennt.

    Zum Beispiel?

    Ich kommunizierte Ende Jahr, ich sei mit dem zufrieden, was die Mannschaft 2009 mit dem Gewinn der Meisterschaft und dem Erreichen der Champions League geleistet habe. Ich könnte jetzt sagen: Das hätte ich nie sagen dürfen, weil die Spieler deshalb davon ausgingen, dass ich damit schon zufrieden sei … Das wurde mir vorgehalten. Dabei ist das völliger Unsinn. Die Mannschaft war bis fast am Schluss hundertprozentig ambitioniert, wir wollten vorne mitspielen, und nochmals: Wir hatten viele gute Spiele, die wir halt nicht gewannen. Es gibt Jahre, da fehlt einem das Glück. Der FCZ ist um Himmelsgott willen nicht das einzige Beispiel dafür.

    Vielleicht aber spürte das Team, dass hier ein Präsident ist, der nur von der Champions League redet.

    Jetzt hören Sie mir auf! Jeder will in die Champions League.

    Aber bei Ihnen bekommt man das Gefühl, dass Sie nur wieder nach Madrid, nach Mailand wollen.

    Und was ist falsch daran? Das ist doch diese typische Alibi-Bescheidenheit. Wir wollen in unserer Arbeit nur das Optimum erreichen, und das Optimum für einen Schweizer Verein ist nun einmal dieser Wettbewerb. Also streben wir das an. Aber selbstverständlich wissen wir, dass wir uns zuerst in der nationalen Meisterschaft bewähren müssen.

    In der Verantwortung ist nun Urs Fischer. Warum bekam er einen Dreijahresvertrag?

    Er soll in Ruhe arbeiten können.

    Und weshalb gleich für drei Jahre?

    Jetzt wollen Sie uns auch noch die Vertragsinhalte vorschreiben.

    Einerseits jammern Sie und Ihr Sportchef, nicht viel an der Mannschaft ändern zu können, weil die Spieler langfristig gebunden sind. Anderseits binden Sie einen Trainer so lange, der auch mit einem Jahresvertrag zufrieden sein müsste.

    Wir wollen einen roten Faden legen, auf Kontinuität setzen. Und Kontinuität erreicht man primär über Vereinsführung, Manager, Trainer. Darum herum baut man eine Mannschaft, die punktuell verändert werden muss.

    Fischer muss also Meister werden und in die Champions League.

    Wir wollen mit diesem Trainer nächste Saison um den Meistertitel spielen. Er verfügt über grosse Fachkompetenz, kennt die Mannschaft, kennt den Verein, die Stadt, er ist ambitioniert, hat mit der U-21 bewiesen, dass man erfolgreichen und gleichzeitig attraktiven Fussball spielen kann. Und das wichtigste Kriterium für einen Trainer überhaupt ist: Er muss führen, führen, führen. Das kann Fischer zweifellos.

    Dass er neuer Trainer wird, verkündeten Sie unmittelbar nach dem 0:4 gegen GC. War das gut überlegt?

    Am Mittwochnachmittag unterschrieb Fischer, am Donnerstagmorgen orientierten wir die Mannschaft. Danach wollten wir das schnellstmöglich nach aussen kommunizieren. Und das war halt nach dem unseligen GC-Match.

    Aber wieso nach einer solchen Niederlage?

    Es gibt immer Leute, die alles besser wissen und selber keine Ahnung haben.

    Die Aussendarstellung eines Vereins ist nicht ganz unwichtig. Über den FCZ wurde gelacht und gespottet.

    Aber was hätte es geändert, wenn wir das fünf Tage später mitgeteilt hätten? Nichts! Fakt ist Fakt. Und es gab auch lobende Kommentare über Art und Zeitpunkt unserer Kommunikation.

    Immerhin hat Fischer in Harald Gämperle einen der besten Assistenztrainer von Europa an der Seite.

    (schüttelt nur den Kopf )

    Wir zitieren nur Sie. Uns wäre das nicht eingefallen.

    Ich zitierte Dieter Hoeness (der als Manager Gämperle nach Berlin holte). Gämperle hat als Assistenztrainer internationales Format.

    Das ist auch wieder typisch für Sie. Dass Sie immer derart übertreiben.

    Wieso denn? Ich lobe die anderen, ich sage ja nicht, ich sei der Beste. Ich versuche immer, die Leute nach ihren Begabungen auszuwählen. Oder anders gesagt: aus den bestmöglichen Leuten ein Team zu bilden.

    Wie sehr ist der FC Zürich ein FC Canepa geworden?

    Wieder so eine freundliche Frage. Der FC Zürich funktioniert als Team, auch wenn ich als Präsident und Vorsitzender der Geschäftsleitung Einfluss habe und nehme. Nennen Sie mir einen einsamen Entscheid, den ich aus dem Blauen heraus getroffen hätte? Es gibt nicht einen.

    Was ist so schlimm an dieser Frage?

    Kein Verein, keine Firma funktioniert, indem sie nur auf eine Person zugeschnitten ist. Ich sehe mich als Führungskraft, die versucht, die Mitarbeiter zu führen, die für Strukturen und korrektes Geschäftsgebaren sorgt. Aber die Arbeit machen wir im Team.

    Am liebsten würden Sie ja noch mitspielen.

    Das ist die erste vernünftige Frage, die ich sogar mit Ja beantworten würde (lacht).

    «Ich schoss zu wenig Tore, ich liess zu viele Bälle rein — eindeutig» «Jetzt hören Sie mir auf! Jeder will doch in die Champions League»

    Zitat von Gysino

    holy shit d'sharks...wie bi dä three stooges gsi am schluss...sie verhaued würkli alles womer verhaue chan. :rofl:
    individuelli fehler das es nüme schön isch.

    D'Habs sind au schön under d'Räder cho :roll:

    Zitat von Messier


    Glaub mir müend eus dra gwöhne, dass eine nachem andere en Abgang macht... :evil:

    Das isch eso, und nachher.....aber lömmer das! :sad:

    Zitat von Draft

    ...kännt öpper s'Striker Lagerbier us Meile? Wo isch das gschmacklich öppe azsiedle?

    Heute Biertest im Tagi. Striker auf dem letzten Platz.

    Auf dem ersten Platz: Hirnibräu

    2x Nostalgie:

    War gestern mit Kollegen am Nazareth Konzert in der....Eishalle Wetzikon.

    Haben Roli Scheibli, den langjährigen Torhüter getroffen und mit ihm ein paar Bierchen gestemmt und über die alten Zeiten gequatscht.

    War cool :cool:

    Zitat von Pädi


    hier spricht der pure neid!! war ende der regular season auch dort, aber playoffs sind nochmals eine andere liga. was musste man fürs game 6 auf dem schwarzmarkt für "greys or blues" so hinblättern?
    gruss pädi

    Ja, bin auch neidisch!

    Habe viele geile Quali Spiele in der NHL gesehen, gehe im Nov. jeweils darum lieber zum Football, das ist noch relativ neu für mich.

    Aber eben: Playoffs! Das fehlt mir auch noch in der Sammlung!

    Preis würde mich auch interessieren!

    Und jetzt, bleibst Du noch Fleury?

    Zitat von fleury14


    Ich wird mi uf jede Fall z'Tod schreie morn aabig im Centre Bell! Und dänn alles mit es paar Molson abespüle... :suff:

    Sicher Geil gsi! :cool: :suff:

    Zitat von snowcat


    wenn's am fischer glingt, d'spiller nur scho ah ihri normalform anezbringe(jetzt staht ja würklich de hinterscht und letscht nebed de schueh) dänn spillt de fcz wieder um platz 1-4.

    Genau i dem Punkt bin ich nöd eso sicher, au nöd was de Fischer ahbelangt.