Wenn ich am Laptop einen Link einfüge (via Piktogramm) wie eben (Saisonvorschau 2022/23) dann ist der via Tapatalk nicht zu sehen!? ![]()
Beiträge von Larry
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Je höher der Klaus den SCB in den Himmel lobt, desto kleiner kann er den Trainer zusammenfalten, wenn es nicht so rund läuft, wie Klaus es herbeiphantasiert.
Es geht bereits los:
SC Bern – der Countdown für eine platonische Trainer-LiebeJohan Lundskog ist mit dem SCB schon wieder in den Tabellenkeller gefallen. Präsident Marc Lüthi räumt dem bisher erfolgs- und glücklosen Trainer und seinen…www.watson.ch -
Ok ich wage es: Morgen kommt die Trennung von FF.
Nope! Cillo gibt der Presse sicher nicht recht! Der wartet mindestens bis nach dem GC Spiel, bei einem Sieg noch länger.
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Im Gengensatz zum FCZ gewinnt man auch mal ein Spiel. Denke es wird aber noch eine Weile harzig weiter gehen.
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Nochmals Glück gehabt
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Bei Liniger besteht die Gefahr das man ihn in dieser Situation verheizt. Wäre eher für einen klassischen Notnagel bis Ende Saison.
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Was eigentlich einer Bankrotterklärung gleich kommt und wenn dem so ist, gibt es keinen Grund zu hoffen, dass sich das noch ändert. Dann muss man hoffen, dass er beim ZSC bald Geschichte ist.
So weit waren wir letzte Saison schon mal. Dann wurde es besser, man schloss auf Platz 3 ab. Im Viertelfinale viel Glück, danach bis zum 3:0 gegen Zug war soweit alles ok. Ein 3:0 MUSS man ins Ziel bringen, und 99 von 100 Trainern hätten das wohl auch geschafft.
Die Frage ist einmal mehr: Feuern oder ihm wieder Zeit lassen? Und warum gewinnen wir dieses mal gegen Zug?
Beim ZSC dürfen Trainer zu lange wursteln, gebracht hat es noch nie etwas!
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Spiel wird übrigens auf blick.ch live übertragen
Soll ich mir das antun? Weiss nicht.....
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Schafft es Coach Grönborg in die neue ZSC-Arena?Nach Pleiten in Rapperswil-Jona und Langnau spielt der ZSC heute in Lugano (live auf Blick TV). Danach folgen fünf weitere Auswärtsspiele. Da muss man sich…www.blick.ch -
Von Ajoie bis Langnau proben die Aussenseiter zum Auftakt der National-League-Saison den Aufstand
Das erste Wochenende der National League brachte zahlreiche Überraschungen. Die Aussenseiter profitieren zumindest zum Meisterschaftsstart von den Auswirkungen der Erhöhung des Ausländerkontingents.
Nicola Berger18.09.2022, 18.00 Uhr (NZZ)
Grosser Name in einem kleinen Klub: Der ehemalige tschechische Nationalcoach Filip Pesan leitet jetzt den HC Ajoie an.
David Cerny / Reuters
Bei den SCL Tigers schien nach katastrophalen Auftritten in der Vorbereitung Nervosität um sich zu greifen, nach acht Niederlagen in neun Testspielen. Es sorgte für Unruhe, dass die langjährige Teamstütze Yannick Blaser im August zu den GCK Lions in die Swiss League abgeschoben wurde, wo die SCL Tigers immer noch einen grossen Teil seines Salärs übernehmen müssen.
Das Portal «Watson» warf bereits die Frage auf, ob der neu eingesetzte Trainer Thierry Paterlini nicht vielleicht abgelöst werden müsse; der Kanadier Todd Elik, die Klubikone schlechthin, befinde sich doch gerade auf Besuch im Emmental. Dann besiegte Langnau am Freitag die schwachen ZSC Lions 2:1 nach Verlängerung und führte am Samstag in Zug zwischendurch 3:1. Das war ein ermutigender Auftakt für ein Team, das quasi ohne Kredit spielt, weil sich im Kader kaum Schweizer Spieler finden, die anderswo Unterschlupf fänden – Langnau fehlt es zu sehr an der sportlichen Perspektive und am Geld, als dass auf dem Transfermarkt Achtungserfolge gefeiert werden könnten.
Der HC Ajoie kennt ähnliche Probleme. Der Aufsteiger von 2021 war im letzten Winter nicht konkurrenzfähig, er kassierte in 51 Partien 224 Gegentreffer. Im Sommer stellten die Jurassier ein neues Trainertrio ein: Der Headcoach Filip Pesan, 44, betreute bis zu den Olympischen Spielen die tschechische Nationalmannschaft. Ihm assistieren der weit gereiste frühere Ambri-Sportchef Ivano Zanatta und die frühere Lugano-Legende Petteri Nummelin, einer der spektakulärsten Verteidiger in der Geschichte des Schweizer Eishockeys. Es sind verhältnismässig grosse Namen in einem kleinen Klub.
Am Freitag unterlag Ajoie beim hochgerüsteten HC Lugano nur 0:1, und dessen Coach Chris McSorley sagte: «Ajoie ist sehr, sehr gut organisiert. Sie werden in dieser Saison keine Punktelieferanten mehr sein.» 24 Stunden später gewann Ajoie gegen Gottéron 4:2 – einen Gegner, der 2021/22 exakt 100 Tore weniger kassiert hatte.
Noch besser startete Ambri-Piotta, ein Klub, der sich seit Menschengedenken in der ultimativen Aussenseiterrolle definiert. Ambri siegte bei Gottéron und vor ausverkauftem Haus gleich 5:1 gegen Bern. Ambri zeigte, dass mit ihm im Kampf um die Play-off-Plätze zu rechnen ist.
Biel erwischt einen perfekten Start
Fallbeispiel Nummer 4 ist der EHC Biel. Es kommt selten vor, dass Martin Steinegger ratlos wirkt. Aber in der Woche vor dem Saisonstart tappte der Bieler Sportchef, einer der fähigsten Manager im Land, im Dunkeln. Er habe kein Gefühl dafür, wo seine Mannschaft stehe, sagte Steinegger. Die Vorbereitung war miserabel verlaufen: Vier Mal hatte Biel gegen Konkurrenten aus der National League getestet, vier Mal verlor er. Auch den DEL-Teams Augsburg und Berlin unterlag Biel.
Der Trainer Antti Törmänen musste in den Lokalmedien schon vor dem ersten Pflichtspiel die Nerven beruhigen. Man habe sehr hart trainiert, direkt vor den Testspielen, es gebe keinen Anlass zur Sorge. Zumal teilweise bis zu zehn Stammspieler verletzt ausgefallen waren. Der Finne behielt recht: Biel gewann zum Auftakt beide Partien, in Lausanne und gegen Genf/Servette, es war ein Wochenende nach Mass und ohne Verlustpunkte.
Es ist früh, 2 von 52 Runden sind gespielt, ein einziges Wochenende. Aber es ist kein Zufall, dass es so viele Überraschungen gab; dass die Aussenseiter den Aufstand probten. Die Erhöhung des Ausländerkontingents von vier auf sechs hat den Klassenunterschied verringert.
Gewiss sind die Ausländer der ZSC Lions teurer und besser als jene der SCL Tigers. Aber die Kluft ist deutlich kleiner als bei den Schweizer Spielern, auch die Ausländer der Langnauer können für den Unterschied sorgen: Den Siegtreffer besorgte Vili Saarijärvi, er war 2021/22 der produktivste Verteidiger der finnischen Liga.
Wer als kleines Team seine besten Kräfte forciert, kann die Grossen ärgern. Zumindest einen Abend lang. Die Frage ist, wie lange das funktionieren kann, aber das sind Sorgen für andere Tage: Für Ajoie und Langnau ist es schon ein Erfolg, wenn man die Hoffnung auf die Pre-Play-offs nicht vor Weihnachten begraben muss. Und so den Anhang bei Laune halten kann – ohne Mäzenatentum ist jedes verkaufte Ticket wertvoll.
Der ZSC versucht es mit der Brechstange
Bei den Titelkandidaten sind die Eiszeiten der Schlüsselfiguren ein Dauerthema. Chris McSorley sagt, sein Team sei im letzten Jahr nicht zuletzt darum auf Platz 9 abgestürzt, weil er seine wichtigsten Spieler aufgrund von Verletzungssorgen zu lange zu stark forciert habe. «Irgendwann», so McSorley, «ist die Zitrone ausgepresst.»
Dan Tangnes, der zweifache Meistercoach des EV Zug, erklärt: «Wir diskutieren jeden Tag über die richtige Belastung für die Spieler. Es ist ein Balanceakt, sie frisch zu halten.» Er achte darauf, seine Stürmer möglichst nicht mehr als 18 Minuten pro Spiel aufs Eis zu schicken, sagt Tangnes. Es ist ein Luxus, den er sich nach den Erfolgen der letzten Jahre leisten kann: Niederlagen in der Qualifikation beunruhigen in Zug niemanden, intern wie extern; es ist kaum möglich, mehr Jobsicherheit zu haben.
Aber nicht viele Trainer haben sich einen solchen Komfort erarbeitet. Rikard Grönborg, der nicht unumstrittene Coach der ZSC Lions, etwa benötigt Siege. Sein Bewusstsein dafür scheint geschärft zu sein: Bei der enttäuschenden Niederlage in Langnau stand der Nationalstürmer Sven Andrighetto mehr als 23 Minuten auf dem Eis, der Abwehrchef Mikko Lehtonen sogar 25. Die Werte sind auch darum so hoch, weil der ZSC oft im Powerplay spielte.
Aber es zeigt exemplarisch, wie stark die Underdogs die Favoriten gefordert haben. Für die Parität der Liga ist das ein gutes Zeichen. Zumindest so lange, bis bei den Marathonmännern von Ajoie bis Langnau die Kräfte schwinden.
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Denke AC wird nun nachdem die gesamte Presse den Kopf von FF fordert erst recht auf Stur schalten. Zumindest vorläufig.
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Die Enttäuschung über den Saisonstart ist umso grösser, weil ich gehofft hatte, dass die Finalniederlage etwas bewirkt in den Köpfen.
Und ja, wir sollten uns an Zug orientieren
Meine Befürchtung war und ist das die letzten vier PO Niederlagen in den Köpfen der Spieler steckt. Ich dachte in den nächsten PO's könnte das zum Problem werden. Nun haben wir schon am Anfang der Saison wieder Probleme.

Das wir uns an Zug orientieren müssen ist ganz klar!
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FC Zürich: Schlimmer kann es nicht mehr werden – und doch hält der Meister am Trainer Franco Foda fest
Der FCZ steckt in einer tiefen Krise. Das Ausscheiden im Cup in Lausanne war sinnbildlich für die Abwärtsspirale. Doch der Klub hat sich bis am Montagabend nicht dazu überwinden können, den Trainer freizustellen.
Fabian Ruch19.09.2022, 18.17 Uhr (NZZ)

Der Trainer Foda (rechts) und der Präsident Canepa am Sonntag in Lausanne.
Jean-Christophe Bott / Keystone
Hätte sich der FC Zürich am Montag von seinem Trainer getrennt, wäre niemand überrascht gewesen. Es wäre keinen Tag zu spät gewesen, man hatte diesen Schritt eigentlich schon vor mehreren Wochen erwartet. Franco Foda aber ist – Stand Montagabend – immer noch im Amt.
Selbst wenn der Schweizer Meister auch nach acht Runden noch auf den ersten Saisonsieg in der Super League wartet und mit erst zwei Unentschieden schon 15 Punkte hinter dem Leader YB liegt. Selbst wenn der FCZ in der Europa League mit zwei Niederlagen in zwei Spielen Gruppenletzter ist. Und selbst wenn er am Sonntag im Schweizer Cup beim zweitklassigen FC Lausanne-Sport nach Verlängerung verlor.
Es ist eine Bilanz des Schreckens, die im Fussballgeschäft eigentlich nur eine Konsequenz haben kann: die Freistellung des Trainers. Doch die FCZ-Verantwortlichen beteuern Woche für Woche, an Franco Foda festhalten zu wollen. Auch nach der Niederlage in Lausanne appellierte Ancillo Canepa direkt an die Fussballgötter. Unfassbar sei das alles, sagte der Präsident, er habe keine Erklärungen mehr für diese Abwärtsspirale.
Aber Canepa sagte eben auch: «Was kann der Trainer dafür? Er hat die richtige Aufstellung gewählt. Er hat die richtigen Wechsel vorgenommen.» Individuelle Fehler der Spieler seien erneut entscheidend gewesen für die Niederlage. Und sowieso: Der Challenge-League-Spitzenklub Lausanne sei in der zweiten Cup-Runde das härteste Los gewesen für einen Super-League-Verein.
Die Spieler sind schon lange nicht mehr von Foda überzeugt
Ancillo Canepa weicht den Problemen aus. Es ist nicht Pech, wenn die Spieler ständig die gleichen Fehler begehen. Und es ist nicht Schicksal, wenn ausgerechnet der fast zwei Jahre lang verletzt gewesene Aldin Turkes, einst beim FCZ für nicht gut genug befunden, mit zwei Toren zum Matchwinner wird. Turkes sagte, sein Trainer Ludovic Magnin habe ihm vor der Einwechslung in der 89. Minute mitgeteilt, eine Flanke werde bestimmt noch in den Strafraum fliegen, dann müsse er für einen Kopfball bereit sein.
Was kann der Trainer dafür? Turkes war sehr bereit, als die Flanke kam. Die FCZ-Spieler nicht.
Dabei standen in Lausanne gleich acht Stützen der Zürcher Meistermannschaft in der Startaufstellung. Zudem: Ole Selnaes für den zum FC Lugano gewechselten Ousmane Doumbia im Mittelfeld und vorne die neuen Stürmer Ivan Santini und Donis Avdijaj statt Assan Ceesay und Blaz Kramer. Auf dem Papier liest sich das prächtig. Auf dem Kunstrasen allerdings erinnerte der FC Zürich in keiner Phase an das begeisternde Team aus der letzten Saison. Die Defensivspieler hasardierten wie mehrmals in den letzten Wochen, in der Offensive blieb vieles zufällig.
Dem Zürcher Auftritt fehlte es an Kraft, an Spielfreude, an Überzeugung. Dabei lief der Match für die Gäste. Beim 1:0 profitierten sie von einem Eigentor, beim 2:1 gelang Antonio Marchesano eines seiner seltenen Kopfballtore, weil er im Lausanner Strafraum vergessengegangen war. Und als weit in der Nachspielzeit der vermeintliche Ausgleich durch Gianluca Gaudino wegen Offsides aberkannt wurde, weil dem FCZ-Goalie Yanick Brecher angeblich die Sicht versperrt gewesen war, sah es tatsächlich so aus, als ob es einen Fussballgott geben würde, und zwar einen, der den Zürchern diesmal wohlgesinnt ist.
Allein: Es flog dieser letzte hohe Ball in den Zürcher Strafraum. Und wieder traf der Gegner mit einem späten Kopftor. Wie Lugano beim 2:1 im Letzigrund. Wie Servette beim 3:2 gegen den FCZ. Und später, in der Verlängerung, entschied sich der routinierte Selnaes bei einem Freistoss tief in der gegnerischen Hälfte für einen liederlichen Chipball, den die Lausanner zu einem feinen, rasanten Konter und zum Siegtor ausnutzten.
Wieder verlor der FCZ am Sonntag mit einem Tor Unterschied, zum fünften Mal in Serie. Alles war nicht ungenügend in diesen Begegnungen. Aber das interessiert im Resultatgeschäft Fussball wenig. Die Körpersprache der FCZ-Spieler ist seit Wochen entlarvend, zu oft fehlen Leidenschaft und Geschlossenheit. Die Lausanner dagegen feierten am Sonntag ihre Tore, als hätten sie soeben den Cup-Final gewonnen, alle Ersatzspieler rannten jubelnd aufs Feld.
Es gibt schon länger deutliche Signale aus der Zürcher Mannschaft, dass die Spieler nicht von ihrem Chef überzeugt sind. Seine Umgangsformen werden kritisiert, seine taktischen Massnahmen, seine Äusserungen in den Medien. Es kursieren teilweise bösartige Geschichten.
Und man fragt sich deshalb seit langem: Warum zum Kuckuck hält der FCZ an Franco Foda fest?
Es ist auch eine Frage des Geldes – und der Alternativen
Am Montag debattierten die Klubverantwortlichen stundenlang, für die Medien standen sie den ganzen Tag nicht zur Verfügung, kommuniziert wurde bis am Abend nichts. Es hat längst etwas Entwürdigendes, wie Fodas Schicksal verhandelt wird. Der Trainer erscheint Spiel für Spiel ratloser bei den Journalisten. Er muss sich Fragen anhören wie die, ob er eigentlich noch heiss auf seinen Job sei. Und wenn er am Sonntag in Lausanne sagt, es gehe nicht um ihn, sondern um bessere Resultate, er sei immer noch hochmotiviert, sind das Durchhalteparolen. Es geht eben genau nur um ihn. Man wünscht sich fast, Foda möge bald erlöst werden – in der zweiwöchigen Länderspielpause.
In Lausanne war es für einmal Antonio Marchesano und nicht wie sonst der Captain Yanick Brecher, der nach einer Niederlage vor die Medien trat. Marchesano reagierte patzig und emotional auf Fragen. Wer will es ihm verdenken? Und was soll er schon sagen? «Wir haben eine hohe Qualität, diese Mannschaft wurde Meister», sagte er. Und kurz darauf: «Wir müssen nicht reden, sondern Spiele gewinnen.»
Es ist schwer vorstellbar, dass die Fussballer des FC Zürich die mentale Kraft aufbringen, an eine Wende unter Franco Foda zu glauben. Freiwillig zurücktreten wird der Deutsche kaum, sein Vertrag und auch die Arbeitspapiere der beiden Assistenten sind bis 2024 datiert. Eine Entlassung würde den FCZ viel Geld kosten. Das ist eine Erklärung, warum der Verein so zögerlich vorgeht. Zudem müsste der Präsident Canepa einen Fehlgriff eingestehen, was ihm schon bei anderen Trainern schwerfiel.
Und nicht zuletzt ist es eine Frage der Alternativen. Es gibt Trainer auf dem Markt, die sofort verfügbar wären. Perfekt passend erscheint auf den ersten Blick keiner. Der eine ist vielleicht zu teuer, der andere womöglich zu kompliziert, der nächste kürzlich bei einem anderen Klub gescheitert. Aber schlimmer kann es für den FC Zürich nicht mehr werden.
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Analyse zum FC Zürich und zu Franco Foda
Nur eine Trennung kann die Lösung sein
Der Trainer ist nicht allein schuld an der Krise – aber die Entwicklung unter ihm und gerade die sechs Niederlagen hintereinander zeigen, dass es mit ihm kein Weiterkommen gibt.

Thomas Schifferle (TA)
Publiziert heute um 16:45 Uhr

Am liebsten nicht mehr hinschauen: Franco Foda und seine oft gesehene Körperhaltung in den letzten Wochen. Foto: Valentin Flauraud (Keystone)Vielleicht glaubt Franco Foda in diesem Moment wirklich, was er sagt. Vielleicht stimmt es ja auch, dass er weiter hoch motiviert ist. Nur sein Gesichtsausdruck passt so gar nicht dazu. Er schaut drein wie sieben Tage Regenwetter.
Spiel für Spiel steht der Trainer des FC Zürich hin und muss Niederlagen erklären, Spiel für Spiel das gleiche Wehklagen über individuelle Fehler, immer dieses Rätseln wie jetzt am Sonntag in Lausanne auch wieder, was denn im einen oder anderen Spieler vorgehe.
Lausanne ist der Tatort der nächsten schweren Niederlage für seinen FCZ. Lausanne müsste auch der Schicksalsort sein für Foda als Trainer bei einem Verein, der es einem mit jeder Woche schwerer macht, ihn noch als Meister zu bezeichnen. Denn dieses 2:3 im Cup legt einen Schluss nahe: Nur eine Trennung vom 56-jährigen Deutschen kann die Lösung für die Probleme der Zürcher sein.
Darum gehe es nicht, sagt Foda auf die Frage, ob er Angst um seinen Job habe. Dabei dreht sich alles genau darum. Foda hat bei seinem Einstieg im Sommer gewusst, dass es schwierig wird in Zürich: nach einer Saison, die in der Erinnerung wie eine einzige Feier daherkommt, und nach einem André Breitenreiter, der von den Fans als «Fussballgott» verklärt worden ist.
Keine Anerkennung gefunden
Jetzt ist es gar noch schwieriger für ihn geworden. Die Bilanz ist schlecht, da ändert auch der Einzug in die Europa League nicht wirklich etwas: 18 Spiele, nur 5 Siege, keinen davon in der Meisterschaft, viel an Respekt verspielt oder anders gesagt keine spezielle Anerkennung gefunden. Und wenn schon zum Thema wird, wen er wie beim Morgenessen grüsst, sagt das viel darüber aus, wie Kleinigkeiten zu etwas Grossem gemacht werden können und wie sehr es im Fussball um Wärme geht, vor allem dann, wenn sie fehlt. Das kann aber auch nur dann so sein, wenn Grundsätzliches im Argen liegt.
Allein Fodas Schuld ist das nicht, «es ist die Schuld von allen», versucht sich Antonio Marchesano für den Trainer zu wehren, «bis ganz oben». Und von ihm selbst auch, weil er im ersten Spiel der Saison nach einer Stunde einen Elfmeter gegen YB verschoss. Wenn er ihn verwandelt hätte, hätte der FCZ vielleicht 1:0 gewonnen und nicht 0:4 verloren. Und dann wäre vielleicht alles anders gekommen. Und die Leute «ganz oben» könnten sich auf die Schultern klopfen, dass sie Foda als Trainer verpflichtet haben.

Da waren sie noch zuversichtlich: Ancillo Canepa und Foda vor dem Cupspiel am Sonntag in Lausanne. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)Zu Fodas Rolle gehört jedoch, dass er Verantwortung trägt für das, was im Sportlichen schiefläuft. Das ist eben viel, zu viel. Seine Schuld daran trägt er, weil er sich zu schnell daranmachte, die Mannschaft weiterentwickeln zu wollen. Er habe eine funktionierende Maschine mit seinen Systemwechseln ohne Not auseinandergeschraubt, hat diese Zeitung geschrieben. Seit er die Maschine wieder zusammengesetzt hat, dreht sie nicht mehr. So ist das eben.
«Kritik ist leicht bei solchen Resultaten», sagt Marchesano auch, er sagt es in Lausanne, als er auf die sechste Niederlage in Folge aufgewühlt reagiert. Er erinnert an die letzte Saison: «Da gewannen wir Spiele, von denen wir nicht wussten, wie wir das machten.»
Das stimmt, hilft im Moment aber kein wenig weiter. Der FCZ verliert, weil er keine Siegermentalität mehr hat, weil die letzte Widerstandskraft fehlt, der letzte Wille, ein Tor zu schiessen oder zu verhindern. Er verliert, weil er offensichtlich nicht an sich glaubt, nicht an den Trainer und nicht an das, was er vorgibt.
Foda bleibt verwundert zurück, weil er nicht weiss, was im einen oder anderen Spieler vorgeht. Das kann auch nur schwer verstehen, wer zum Beispiel in Lausanne das Abwehrverhalten bei den drei Gegentoren sieht und wer speziell den dilettantisch getretenen Freistoss sieht, mit dem Ole Selnaes den Konter zur Niederlage einleitet.
In all diesen Momenten steht Foda nicht auf dem Platz, sondern hilflos an der Seitenlinie. Und doch ist er mittendrin im Schlamassel, weil unter ihm die Klarheit im Spiel fehlt und das Selbstverständnis verloren gegangen ist. Die Entwicklung lässt sich auch in der Körpersprache von Blerim Dzemaili ablesen. Nicht zum ersten Mal fällt er damit auf, dass er mehr reklamiert als spielt.
Wer ist die Alternative?
Die Südkurve hält in diesen Tagen erstaunlich still. Nur einmal, nach der Niederlage gegen Lugano, meldet sie sich schüchtern mit «Foda raus!»-Rufen zu Wort. Ansonsten macht sie den Eindruck, als wolle sie sich selbst feiern und die Ausflüge zu den Spielen in Bern, Belfast oder Bodö geniessen.
Der Präsident und seine Frau, Ancillo und Heliane Canepa, diese beiden «ganz oben», tun auch alles dafür, Ruhe nach aussen zu tragen. «Was kann der Trainer dafür?», ist die bezeichnende Frage, die Canepa am Sonntag in den Raum stellt. Was er wirklich denkt, behält er für sich. Eine Trainerentlassung versteht er immer auch ein wenig als Gesichtsverlust, weil er seinen Club so emotional begleitet.
«Foda entspricht genau dem Profil, welches wir definiert haben», hat Canepa Mitte August gesagt. «Er ist sehr erfahren, extrem engagiert, weiss, wie man Erfolg hat, und überzeugt als Persönlichkeit.» Diesen Foda fortzuschicken, das könnte den internen Auswahlprozess infrage stellen. Aber das muss es nicht. Man kann einfach auch einmal zur Einsicht gelangen, dass etwas nicht zusammenpasst. Und wenn das so ist, kann man sich trennen, ohne das Gesicht zu verlieren.
Natürlich geht es dabei immer ums Geld, um die Abfindung, weil Foda gewiss nicht billig ist und zwei Assistenten mitgebracht hat. Und es geht um die Nachfolgelösung, vor allem darum. Sie ist in diesem Fall ein Knackpunkt. Wo nun diesen Trainer hernehmen, der nicht nur verfügbar und finanziell vertretbar ist, sondern der auch zum Nachweis fähig, dass die Mannschaft wirklich besser besetzt sein soll als letzte Saison?
Mag sein, dass einfach ein neues Gesicht, eine andere Ansprache, etwas mehr Wärme im Alltag schon reichen, um viel zu bewirken. So wie in den letzten Wochen kann es auf keinen Fall weitergehen.
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also mitte november dürfte ff weg sein.
Je nach dem schon früher: Falls sie gegen GC und Winti verlieren wären sie letzter. Dann kommen YB und FCB. Könnte schon noch im Oktober passieren.
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Die zusätzlichen Ausländer machen die kleinen Teams besser. Wenigstens am Anfang.
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Canepa muss es (einmal mehr!) auf die harte Tour lernen, und das heisst: Verlieren, verlieren, verlieren!
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Hat auch damit zu tun das im Hockey der Sektor für den Gast Mickey Mouse ist pluss Gäste gar nicht willkommen sind! Früher oder später geht man nur noch an Heimspiele.
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Muss lachen. Jetzt kommt wieder die Forderung nach Leistungslohn. Dann gehen die Top Leute zu anderen Clubs und man kann solche aus Langnau oder Ajoie verpflichten. Funzt nicht!