kann ich so nicht beurteilen. aber dann darf man die frage stellen, wer den trainer engagiert, im normalfall ist das der sportchef.
muss aber diesbezüglich leuenberger in schutz nehmen. wenn ein mann wie grönborg auf den markt kommt, mehrfacher weltmeistertrainer, ebenso viele jahre seines lebens in nordamerikanischer wie schwedischer hockeyphilosophie unterwegs tönt das verlockend. da kann man schon über das manko hinwegsehen, dass er noch nie im leben einen club trainiert hat.
dass er nicht über seinen schatten des natitrainers springen kann, war so nicht vorauszusehen. bzw. man durfte hoffen, dass er spätestens ab saison 2 als clubtrainer ankommt. da er das bis heute nicht ist, würde ich den vertrag auflösen.
zug ging vor 4 jahren auch einen (trainer-)weg, welcher nicht wenig risiko beinhaltete, als man einen absoluten noname aus einem nicht gerade berühmt berüchtigten eishockeyland engagierte. der ev zug hat sich aber sportlich kontinuierlich entwickelt unter dem norweger. auch das konnte man so natürlich nicht voraussehen. zeigt mir aber, dass im evz mehr sportliche kompetenz vorhanden sein muss als bei uns. über 4 jahre entwickelt man sich nicht kontinuierlich weiter auf sportlicher ebene, nur weil man viel geld und viel glück hat. wir (und die medien) haben in denselben 4 jahren permanent über trainer und (ungenügende) ausländer diskutiert, während in zug in ruhe gearbeitet wurde.