Beiträge von snowcat

    so spielen wie in der 2. hz und statt 3x an die torumrandung mal ins tor schiessen und die punkte werden kommen.

    was aber nervt: foda rotiert, muss er in den englischen wochen. aber wieso jedesmal 7 leute UND gleichzeitig das system wechseln? da nützt auch alle zeit der welt nix, so entstehen nie die nötigen automatismen.


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    Dafür in einem richtig geilen Fussball Stadion! Aber klar, ist nicht optimal.

    für mich das beste fussballstadion in der schweiz. nützt aber auch herzlich wenig, wenn dann nur 5-7000 nasen anwesend sind…


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    das nimmt jetzt schon beinahe philosophische formen an... :wink:

    mit "normal" meine ich auch nicht die performance der letzten saison. da spielten wir tatsächlich über den eigentlichen möglichkeiten. dass man das eine ganze saison lang durchziehen konnte, nenne ich das "leicester ding". dazu muss im eigenen team sehr vieles passen und vor allem auch bei den vermeintlich stärkeren gegnern, und somit den meistgenannten meisterfavoriten, vieles nicht. wenn ich "normal" sage, meine ich darum auch den schnitt vom letzten jahr und dem momentan gezeigten. anders gesagt: die wahrheit liegt irgendwo in der mitte!

    um es am beispiel marchesano zu erklären: er hat auch unter forte/magnin/rizzo gezeigt, dass er bedeutend mehr drauf hat, als dass was er im moment zeigt. erstaunlicherweise spielt zb. kryeziu nicht so in unterform wie andere. er konnte doch einiges an form konservieren aus letzter saison. auch ein kamberi ist ganz gut in die saison gestartet. die neuen haben (noch) nicht eingeschlagen, aber da scheint mir doch einiges an potential vorhanden. aber sie haben natürlich nicht bis im april 2023 zeit, um dieses potential abzurufen. santini dürfte sich aber zum mann der dreckigen tore entwickeln. aus dem nichts buchen! wie alex frei früher...

    mit breitenreiter kam eine extrem hohe leistungskultur, eine bereitschaft an die leistungsgrenzen oder darüber hinaus zu gehen, eine tiefe fehlerquote, eine selbstverständlichkeit und ein selbstvertrauen und dadurch auch das nötige glück zum fc zürich. mit seinem abgang hat breitenreiter scheinbar vieles davon wieder mitgenommen...dass wir letztes jahr ähnlich schlechte spiele, wie sie diese saison gezeigt werden, trotzdem gewonnen haben, hatte ab einem gewissen zeitpunkt eben mit diesem selbstvertsändnis und dem selbstvertrauen zu tun.

    die cl/euroleauge/conference league quali ist für mich ein mysterium. aber wenn ich es richtig gecheckt habe, ist der fcz bei einem gesamtsieg über die nordiren bereits für die gruppenphase in der conference league qualifiziert. ein wettbewerb, welcher für den fcz doch schon wichtiges und nötiges geld generiert:

    In der Saison 2021/22 schüttete die UEFA an jeden Teilnehmer der Gruppenphase 2,8 Millionen € aus. Jeder Sieg in der Gruppenphase wurde mit 500.000 € jedes Unentschieden mit 166.000 € prämiert. Platz eins in der Gruppenphase und damit die Direktqualifikation für das Achtelfinale brachten 1,25 Mio. €, Platz zwei 325.000 €. Der Sieg in der Zwischenrunde brachte 900.000 € ein. Für das Erreichen des Viertelfinals gab es 1 Mio. €, des Halbfinals weitere 2 Mio. € und des Finales 3 Mio. €. Der Sieger erhielt obendrauf noch einmal 2 Mio. €.

    Zu diesen Prämien kommen für jeden Teilnehmer an der Gruppenphase Gelder aus einem Koeffizienten-Pool und einem Marketing-Pool.

    und sollten wir die den linfield fc tatsächlich überstehen, wartet die nächste qualirunde für die euroleague, da ist dann einer der folgenden gegner für die quali zur euroleague gruppenphase auszuschalten:

    • KAA Gent (Belgien)
    • FK Austria Wien (Österreich)
    • Heart of Midlothian FC (Schottland)
    • AC Omonia Nikosia (Zypern)
    • Sivasspor (Türkei)
    • SC Dnipro-1 (Ukraine)
    • Silkeborg IF (Dänemark)

    obwohl sie eher zu den stärkeren aus diesen 7 teams gehören, hoffe ich auf die austria aus wien! einerseits ist wien immer eine reise wert und andererseits gehen die mir, als rapid sympathisant/fan, tierisch auf den sack! austria ist von der philosophie das wiener pendant zu gcn, während rapid dasjenige zum fcz ist! wirklich sehr schade, finden diese spiele in san gallen und nicht im letzi statt.

    die euroleague hat dann nochmals ein anderes füllhorn, welches sich über die clubs entleert:

    Bereits die Startprämie beträgt 3,63 Mio. Euro. Zusätzlich 630.000 € pro Sieg und 210.000 € für ein Remis.

    die hoffnung stirbt zuletzt! 8o


    Hey Mirko, orientiere dich!

    Seit der Saison 2014/15 ist Karabach jedes Jahr in einer europäischen Gruppenphase anzutreffen. Da findest du nicht viele Schweizer, die das von sich behaupten können ...

    und sie haben den polnischen meister 5:1 in dieser quali geschlagen…polen ist auch nicht gerade fussballerisches niemands- oder entwicklungsland.

    aber es schleckt keine geiss weg: der fcz der letzten saison hätte sich weiter qualifiziert gegen diese truppe.

    was mich mehr erstaunt (oder nervt…) als das noch nicht nicht wirklich gefundene spielsystem:

    die unterform der meisten leistungsträger der letzten saison. guerrero, borandingsic, marchesano…fehlpässe und verlorene zweikämpfe ohne ende. dass hat ja eigentlich nichts mit dem trainer zu tun. oder doch? :nixwiss:

    wenn diese und auch andere letztjährige leistungsträger wieder zur normalform finden, dann sehe ich den 4. platz und die euroleague nach wie vor als realistisch an.

    Nichts nervt mich mehr, als ein schlechter Saisonstart. Der klebt einem meistens die ganze Saison am Bein. Und dass Foda den Meisterblues nicht in den ersten 3 Trainingstagen austrieb, spricht gegen ihn. Ich hätte ihn ohnehin nie angestellt. Nun verlieren wir Zeit und Punkte bis er eines Tages entlassen wird. Bin ganz bei Mushu, wir sehen den FCZ, den wir in den letzten Jahren immer sahen. Wie kann man so lernresistent sein? Haben sie das beim ZSC abgeschaut?

    evt. solltest du canepa untenstehende spieler empfehlen, alle ablösefrei!

    betreffend trainerwahl: kloppo hatte keine zeit, guardiola wollte unbedingt, aber mancity beharrte auf vertragserfüllung. tuchel fühlt sich in london wohl seit es auch da nicht mehr permanent regnet! simeone wollte auch unbedingt zum fcz, allerdings nur bis zu dem moment, als erfahren hat, dass sein lohn das jahresbudget des fcz ist…

    was ich eigentlich sagen will: auf dem boden bleiben! auch zu favres zeiten hatten wir ein bescheidenes budget im vergleich mit basel/yb. hat bis heute nicht geändert. und die letzte saison kann für den fcz NICHT die referenzsaison sein. das war so ein leicester ding…

    vom zsc kannst du tatsächlich mehr fordern, gehört dieser club doch zu den reichsten ausserhalb nhl/khl!

    Stars ohne Ablösesumme: Diese Top-Elf ist gratis zu haben

    Diese Top-Elf ist gratis zu haben
    Pogba, Rüdiger, Dybala oder Bale haben in diesem Sommer schon ablösefrei gewechselt. Doch noch immer hat es Hochkaräter auf dem Markt, für die man nur ein…
    www.blick.ch


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    :applaus:

    Eine Trainerdiskussion käme zu früh – aber den Saisonstart hat sich der FCZ unter Foda anders ausgemalt
    Sieg- und torlos nach zwei Spieltagen, zudem unter Zugzwang in der CL-Quali
    www.sport.ch


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    Nach 3 Spielen schon den Stab brechen? Vielleicht sollte man einfach zurück zur Realität kommen. Die letzte Saison mit dem Meistertitel war in jeder Form herausragend. Sowas wiederholt sich selten bis gar nie nochmals (mindestens nicht in kürzeren Zyklen- Leistecer Effekt). Nicht vergessen sollte man, das eifach auch alles optimal gelaufen ist. Dazu kommen die englischen Wochen mit einem relativ kleinen Kader. Wenn Foda Stammspieler pausieren lässt ist die zweite Garnitur einfach doch recht bescheiden. Das wird/kann sich bis Tief in den Herbst durchziehen. Der FCZ wird sich wieder in den Plätzen 2-5 einordnen und dort gehört er mit dem diesem Kader auch hin (wäre auch mit Breitenreiter so gewesen). Basel und Lugano schwächeln im Moment auch und wurden ja eher vor dem FCZ getippt.

    dem gibts höchstens noch hinzuzufügen, dass es momentan ziemlich en vogue ist forderungen zu stellen (natürlich nur bei anderen), welche nichts mit den möglichkeiten der realität zu tun haben. die politker jeglichen couleur und landes machen es ja vor im moment. wieso soll der sport also davon ausgenommen sein? war und ist dieser doch nur ein spiegelbild der gesellschaft.

    was jetzt im fcz jetzt passiert war vorauszusehen. hat breitenreiter vermutlich auch, darum sein abgang. was nicht unbedingt in dieser dimension vorhersehbar war ist, dass gleich die halbe meisterstammelf völlig ausser form ist und selbst brecher unsicherheiten zeigt, wie seit über 2 jahren nicht mehr. dass alles, oder auch nur grösstenteils, bereits jetzt foda anzuhängen ist billiges stammtischgeplänkel.

    noch etwas fundierte und faktenbasierende kritik an foda: wieso muss er unbedingt dieses 4-4-2 durchziehen? ein guerrero und boradingsic verlieren so einen nicht unerheblichen teil ihrer möglichen wirkung.


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    Die 1. HZ war ein Debaku sondergleichen, diverse Leistungsträger (Marchesano, Aliti usw.) komplett von der Rolle. Gewisse Spieler scheinen seit dem Meistertitel an einer spielerischen Depression zu leiden....

    marchesano war schon in bern weit weg von seinem eigentlichen können. ich hatte darum auch ein schlechtes gefühl, als er anlauf für den penalty genommen hat…

    und ja, der meisterblues lässt sich nicht wegdiskutieren. mindestens die halbe letzte saison lief es wohl zu leicht, zu perfekt und zu extrem für uns. egal was die spieler und der trainer machten, am ende des spiels waren meistens 3 weitere punkte auf unserem konto, während yb und basel in schöner regelmässigkeit die punkte liegen liessen!

    jetzt fehlt bei uns der letzte biss und die bereitschaft zu leiden. und nein, ff gebe ich (noch) keine schuld dafür! ob wir unter breitenreiter besser gestartet wären, wage ich zu bezweifeln. vielleicht hat ja ab keine weitere saison angehängt, weil er geschnallt hat, dass wir letzte saison (weit) über unseren möglichkeiten und gleichzeitig yb/basel unter ihren möglichkeiten gespielt haben. er konnte eigentlich nur noch verlieren. jetzt ging er als held und legende!


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    Es gilt vor allem eine klare Niederlage zu vermeiden

    das wäre wohl die idee gewesen…

    eine stunde ein guter fcz, besser als yb. nach dem verschossenen penalty aber so eingebrochen wie zu magnins/rizzos zeiten. warum man nach dem 1:0 auf die viererkette wechselte bleibt wohl fodas geheimnis!


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    Finde den Spieler komplett überbewertet. War beim FCZ nie oder selten in der Startelf....

    wenn er in der startelf war, hat er nie performt, ist so! aber das ist ja spätestens ab september nicht mehr das problem vom fcz!

    und entscheidend ist auch nicht wirklich ob du ihn überbewertet findest, sondern wie er von den sportchefs von clubs mit kohle bewertet wird! :mrgreen:


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    na ja, dann fliegen wir halt nach aserbaidschan! immerhin dürfte sich die zürcher polizei über diesen gegner mehr freuen als über einen polnischen!

    wer den polnischen meister 5:1 abfertigt, dürfte nicht schlecht sein! aber egal, das ziel ist der tschämpiänslig titel, da ist die quali nur eine randnotiz! :mrgreen:


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    am samstag beginnt ja bereits wieder die meisterschaft!

    hier meine prognose:

    1. basel
    2. yb
    3. lugano
    4. fcz
    5. luzern
    6. san galle
    7. sion
    8. servette
    9. wuhan niederhasli
    10. winterthur

    letztes jahr habe ich so prognostiziert (siehe unten), darum kann man davon ausgehen, dass meine jetzige prognose genauso falsch ist! :rofl:

    1. yb

    2. basel

    3. luzern

    4. san galle

    5. schissi niederhasli

    6. servette

    7. fcz

    8. lausanne

    9. sion

    10. lugano

    ps. ich werde mir ein neues fcz shirt kaufen, einfach aus dem grund, weil in meiner grossen sammlung eines fehlt mit tschemailis namen und nummer!

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    us em tagi:

    Beschwerden gegen Zürcher Stadion abgewiesen – gehts jetzt vorwärts?

    Zwei Stimmrechtsbeschwerden gegen die Volksabstimmung vom September 2020 sind vom Tisch. Die heiklen Punkte des Vorhabens kommen aber erst.

    Pascal Unternährer
    Publiziert heute um 12:00 Uhr

    Nach knapp zwei Jahren ist zumindest klar, dass die Stadionabstimmung rechtens war.

    «Ein Baubeginn wäre schon 2022 möglich.» Das schrieben die Abstimmungsgewinner, nachdem 59,1 Prozent der Stadtzürcher Stimmenden am 27. September 2020 das «Go» gaben für das neue Fussballstadion, einen angrenzenden Genossenschaftsbau und zwei Hochhäuser auf dem Hardturmareal.

    Die Clubs, der FC Zürich und die Grasshoppers, freuten sich, die meisten Fans auch. Es winkt eine reine Fussballarena mit 18’000 Plätzen und steilen Rampen für die beiden Zürcher Spitzenclubs, die das Stadion auch aus finanziellen Gründen unbedingt brauchen. Und es winken knapp 800, teils günstige Wohnungen für 1500 Menschen.

    «Wäre» war in der erwähnten Mitteilung das entscheidende Wort, wie man längst weiss. Gebaut wird noch nicht.

    Gegner scheitern auf der ganzen Linie
    Ein Gegner hatte sich schon vor dem Abstimmungstermin aufs juristische Parkett begeben und eine Stimmrechtsbeschwerde eingereicht. Und drei weitere Personen taten dasselbe gut vier Monate nach der Abstimmung, allerdings mit einer anderen Begründung.

    Alle sind nun vor Bundesgericht gescheitert. In den Urteilen vom 17. Juni hat ein Dreiergremium des Lausanner Gerichts beide Beschwerden abgewiesen. «Das Recht der Stimmberechtigten auf freie Willensbildung und unverfälschte Stimmabgabe wurde nicht verletzt», schreiben die Bundesrichter.

    Sicherheit wird bemängelt
    Der erste Beschwerdeführer ist der in der Stadt Zürich wegen seiner Umtriebigkeit bekannte Peter-Wolfgang von Matt. Er hatte bemängelt, dass Fragen der Sicherheit rund um Fussballspiele mit Risikopotenzial in der Abstimmungszeitung zu wenig Beachtung gefunden hatten. Dem hält das Gericht entgegen, dass das Sicherheitskonzept für Risikospiele bereits in der Abstimmungszeitung von 2018 thematisiert worden war. Die Stimmberechtigten hatten sich also bereits in der ersten Abstimmung zum Stadionprojekt «Ensemble» zwei Jahre zuvor kritisch mit diesem Aspekt auseinandersetzen können.

    Auch diese Abstimmung im November 2018 hatten die Stadionpromotoren gewonnen, damals mit 53,8 Prozent Ja-Stimmenanteil. Damals ging es inhaltlich um die Baurechtsverträge für das Stadion. Die Stimmberechtigten hätten mit ihrem Ja der Nutzung und dem Betrieb des Stadions zugestimmt, schreibt das Gericht.

    Gericht verweist auf klares Resultat
    Die zweite Beschwerde von drei Privatpersonen thematisierte eine angebliche Täuschung der Stimmberechtigten. Im Februar 2021 schrieb diese Zeitung über Pläne der Stadt, in einem der beiden geplanten Hochhäuser eine Schule und zwei Turnhallen unterzubringen. Das war am Abstimmungstermin noch nicht bekannt. Dazu schreibt das Gericht, dass zur Schule noch kein Entscheid gefallen ist, noch immer handle es sich nur um eine Absicht der Stadt. Der Gemeinderat müsste einen entsprechenden Entscheid noch fällen, der wiederum referendumsfähig wäre, also potenziell dem Stimmvolk vorgelegt werden könnte.

    «Im Übrigen» verweisen die Bundesrichter auf die Differenz von mehr als 18 Prozent Ja-Stimmen gegenüber den Nein-Stimmen in der Abstimmung von 2020. Deshalb sei «nicht davon auszugehen, dass die Abstimmung im Ergebnis anders ausgefallen wäre, wenn die mit den Beschwerden verlangten zusätzlichen Informationen in der Abstimmungszeitung aufgeführt worden wären».

    Elf Monate für Entscheid
    Das Bundesgericht bestätigte damit die Entscheide der Vorinstanzen. Bereits der Bezirksrat Zürich und das kantonale Verwaltungsgericht hatten die Beschwerden abgeschmettert. Ersterer notabene nach einer Zusatzschlaufe, weil beim ersten Entscheid ein Bezirksratsmitglied in den Ferien war, was das Bundesgericht in einem Zwischenentscheid prompt bemängelt hatte.

    Das Bundesgericht hat sich Zeit genommen für seinen zweiten Entscheid. Zwischen dem Verwaltungsgerichtsurteil und diesem liegen elf Monate. Das honoriert Beschwerdeführer Peter-Wolfgang von Matt: «Das Bundesgericht hat sich gewissenhaft mit meiner Beschwerde auseinandergesetzt», schreibt er in einer Stellungnahme. Er respektiere nun seine Niederlage «ohne Wenn und Aber».

    «Nach der deutlichen Zustimmung an der Urne war die rekursbedingte Verzögerung umso ärgerlicher.»
    Stadtrat André Odermatt
    Seine Sicherheitsbedenken seien allerdings nicht verschwunden, so von Matt. Er mache sich weiterhin Sorgen um die Bewegungsfreiheit der Anwohnenden während der Spiele und fragt sich, wie verhindert wird, dass verfeindete Fangruppen aufeinandertreffen.

    Anders sieht dies Stadtrat André Odermatt (SP). «Zürich will das neue Stadion. Nach der deutlichen Zustimmung an der Urne war die rekursbedingte Verzögerung umso ärgerlicher», lässt sich der Hochbauvorsteher in einer Mitteilung der Stadt zitieren.

    «Ein Elend»
    Können die Stadionbauer nun loslegen? Nein. Man hatte mit einer raschen Erledigung der Stimmrechtsbeschwerden gerechnet, bevor die mutmasslich heikleren Punkte, also die planerischen und baulichen Fragen, allenfalls in die juristische Mühle kommen. Nun sind bereits fast zwei Jahre vergangen. Das sei «ein Elend», kommentierte GC-Vizepräsident Andras Gurovits einmal. FCZ-Präsident Ancillo Canepa zeigte sich «bodenlos verärgert».

    Der Gestaltungsplan, um den es bei der zweiten Stadionabstimmung ging, kann nun zwar zügig vom Regierungsrat genehmigt werden, was gemäss Einschätzung des Kantons noch vor den Herbstferien der Fall sein sollte. Gegen den darauf vom Stadtrat festgelegten Plan kann aber erneut rekurriert werden. Hier geht es um Themen wie die Höhe der Türme (137 Meter), Umweltverträglichkeit, Städtebau oder Schattenwurf. Rekursberechtigt sind Verbände wie der VCS oder der Heimatschutz sowie Anwohnende oder Betroffene, etwa im benachbarten Quartier Höngg. Werden wieder alle Instanzen angerufen, kann dies zwei Jahre oder gar länger gehen.

    2025 – oder erst 2030?
    Und erst nach Rechtskraft des Gestaltungsplans kann der Stadtrat die Baubewilligung erteilt, welche abermals durch drei Instanzen gezogen werden kann. Rekursberechtigt sind aber nur noch Direktbetroffene wie Anwohner. Die Rekursthemen sind eingeschränkt, da vieles im Gestaltungsplan geregelt ist. Es braucht neue Ansätze oder Argumente.

    Auch wenn die Rekurrierenden keinen Erfolg haben und die Investoren der Credit Suisse und der Bauunternehmung HRS weiterhin am Bau von Stadion und Wohnhäusern interessiert sind, kann es bis zum Baustart also Jahre dauern. Im besten Fall könnte die Bagger um 2024 auffahren, im schlechtesten wohl erst um 2028 oder 2029.

    Die Stadionpromotoren rechnen für die Credit Suisse-Arena, die vom Ensemble als erstes gebaut würde, mit einer Bauzeit von einem guten Jahr. Erster Anpfiff auf dem Rasen wäre also im Jahr 2025 – oder eben erst 2030. Bis die Genossenschaftssiedlung fertig gestellt ist, würde es etwa zwei Jahre gehen. Für die beiden Türme rechnen die Investoren mit einer Bauzeit von drei Jahren


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