Azevedo hat Qualität, dass er nicht performt liegt eher am trainer
kann ich so nicht beurteilen. aber dann darf man die frage stellen, wer den trainer engagiert, im normalfall ist das der sportchef.
muss aber diesbezüglich leuenberger in schutz nehmen. wenn ein mann wie grönborg auf den markt kommt, mehrfacher weltmeistertrainer, ebenso viele jahre seines lebens in nordamerikanischer wie schwedischer hockeyphilosophie unterwegs tönt das verlockend. da kann man schon über das manko hinwegsehen, dass er noch nie im leben einen club trainiert hat.
dass er nicht über seinen schatten des natitrainers springen kann, war so nicht vorauszusehen. bzw. man durfte hoffen, dass er spätestens ab saison 2 als clubtrainer ankommt. da er das bis heute nicht ist, würde ich den vertrag auflösen.
zug ging vor 4 jahren auch einen (trainer-)weg, welcher nicht wenig risiko beinhaltete, als man einen absoluten noname aus einem nicht gerade berühmt berüchtigten eishockeyland engagierte. der ev zug hat sich aber sportlich kontinuierlich entwickelt unter dem norweger. auch das konnte man so natürlich nicht voraussehen. zeigt mir aber, dass im evz mehr sportliche kompetenz vorhanden sein muss als bei uns. über 4 jahre entwickelt man sich nicht kontinuierlich weiter auf sportlicher ebene, nur weil man viel geld und viel glück hat. wir (und die medien) haben in denselben 4 jahren permanent über trainer und (ungenügende) ausländer diskutiert, während in zug in ruhe gearbeitet wurde.
Ende April 2018 wurde er als neuer Cheftrainer des EV Zug vorgestellt und sollte beim schweizerischen Nationalligisten „die Umsetzung der gewählten Strategie als ambitionierter Ausbildungsklub“ vorantreiben.[8] In seinem ersten Jahr als Zuger Trainer führte er die Mannschaft zur Vizemeisterschaft und zum Gewinn des Pokalwettbewerbs. Nach dem Saisonende versprach er, die Zuger Anhängerschaft stolz zu machen und die Meisterschaft zu gewinnen.[9] In der Saison 2020/21 gewann Tangnes mit Zug die Schweizer Meisterschaft, nachdem zuvor bereits die Qualifikation als Tabellenerster beendet worden war. In der Endspielserie schlug Tangnes’ Mannschaft Genève-Servette HC mit 3:0,[10] der Erfolg kam dank eines «attraktiven, mutigen und offensiven Spielsystems» zustande, das der Norweger den Zugern verordnet hatte.[11] 2022 wurde er mit Zug abermals Schweizer Meister, dabei wurde in der Endspielserie gegen die ZSC Lions ein 0:3-Rückstand aufgeholt, was zuvor keiner Schweizer Mannschaft gelungen war.[12]«Tangnes ist nicht nur Chefdirigent eines Orchesters hochbegabter und williger Hockeyspieler. Er ist Motivator und feinfühliger Zuhörer», beschrieb die Luzerner Zeitung die Arbeit des Norwegers anlässlich der Meisterschaft 2022.