• Wäre wirklich interessant zu sehen, was so ein Brunner, Haas, Scherwey, Sprunger, Mottet, etc. verdient. Habe auch noch nie gehört, dass

    die Miliardärsfamilie Mantegazza (gibt nicht nur die in Zug und Zürich, man vergisst das einfach immer wieder weil sie keinen Erfolg haben)

    den Eishockeyspielern Hungerlöhne bezahlen. Oder sind's evtl. die Palmen, bzw. nur das schöne Wetter, warum ein Spieler nach Lugano

    geht?? Fragen über Fragen .......

    Ich denke Lausanne ist auch nicht weit weg von unserem Finanz - Niveau.

  • Das ist sicher korrekt. Bei uns ist aber der Unterschied, dass die Löhne in der Breite (2./3. Löhne) dann höher sind. Bei den absoluten Stars bin ich mir sicher, dass diese etwa ähnliche Sphären haben...

    Korrekt. Die Breite macht uns zum teuersten Team*. Ein Mottet, Haas etc. verdient sicher nicht (viel) weniger als ein Ghetto. Aber bei uns hast du dann noch Malgin, Fige jun., Bodenmann, und und und. Die Ausländer sind sind sicher auch nicht von der günstigen Sorte.

    *nur meine Einschätzung

  • Azevedo hat Qualität, dass er nicht performt liegt eher am trainer

    kann ich so nicht beurteilen. aber dann darf man die frage stellen, wer den trainer engagiert, im normalfall ist das der sportchef.

    muss aber diesbezüglich leuenberger in schutz nehmen. wenn ein mann wie grönborg auf den markt kommt, mehrfacher weltmeistertrainer, ebenso viele jahre seines lebens in nordamerikanischer wie schwedischer hockeyphilosophie unterwegs tönt das verlockend. da kann man schon über das manko hinwegsehen, dass er noch nie im leben einen club trainiert hat.

    dass er nicht über seinen schatten des natitrainers springen kann, war so nicht vorauszusehen. bzw. man durfte hoffen, dass er spätestens ab saison 2 als clubtrainer ankommt. da er das bis heute nicht ist, würde ich den vertrag auflösen.

    zug ging vor 4 jahren auch einen (trainer-)weg, welcher nicht wenig risiko beinhaltete, als man einen absoluten noname aus einem nicht gerade berühmt berüchtigten eishockeyland engagierte. der ev zug hat sich aber sportlich kontinuierlich entwickelt unter dem norweger. auch das konnte man so natürlich nicht voraussehen. zeigt mir aber, dass im evz mehr sportliche kompetenz vorhanden sein muss als bei uns. über 4 jahre entwickelt man sich nicht kontinuierlich weiter auf sportlicher ebene, nur weil man viel geld und viel glück hat. wir (und die medien) haben in denselben 4 jahren permanent über trainer und (ungenügende) ausländer diskutiert, während in zug in ruhe gearbeitet wurde.

    Ende April 2018 wurde er als neuer Cheftrainer des EV Zug vorgestellt und sollte beim schweizerischen Nationalligisten „die Umsetzung der gewählten Strategie als ambitionierter Ausbildungsklub“ vorantreiben.[8] In seinem ersten Jahr als Zuger Trainer führte er die Mannschaft zur Vizemeisterschaft und zum Gewinn des Pokalwettbewerbs. Nach dem Saisonende versprach er, die Zuger Anhängerschaft stolz zu machen und die Meisterschaft zu gewinnen.[9] In der Saison 2020/21 gewann Tangnes mit Zug die Schweizer Meisterschaft, nachdem zuvor bereits die Qualifikation als Tabellenerster beendet worden war. In der Endspielserie schlug Tangnes’ Mannschaft Genève-Servette HC mit 3:0,[10] der Erfolg kam dank eines «attraktiven, mutigen und offensiven Spielsystems» zustande, das der Norweger den Zugern verordnet hatte.[11] 2022 wurde er mit Zug abermals Schweizer Meister, dabei wurde in der Endspielserie gegen die ZSC Lions ein 0:3-Rückstand aufgeholt, was zuvor keiner Schweizer Mannschaft gelungen war.[12]«Tangnes ist nicht nur Chefdirigent eines Orchesters hochbegabter und williger Hockeyspieler. Er ist Motivator und feinfühliger Zuhörer», beschrieb die Luzerner Zeitung die Arbeit des Norwegers anlässlich der Meisterschaft 2022.

    NieUsenandGah

    Edited 2 times, last by snowcat (May 3, 2022 at 5:08 PM).

  • …plus den teuersten vizemeistertitel aller zeiten ausserhalb der nhl/khl! ;)

    zusammengefasst: man kann das ganze nachhaltiger, erfolgreicher und besser haben, wenn man den richtigen sportchef hat, welcher auch den geeigneten trainer engagiert.

    ps. bei der trainerfrage bin ich fast bei dir. ausser mit deinem es braucht „nur“ den richtigen coach. dass das blödsinn ist, weisst du ja selber… ;)

    Also welcher Club hat dann nachhaltiger und besser gearbeitet? Zug wegen den beiden Meistertiteln? Immer in der Annahme das ihr Kader deutlich weniger kostet unseren (so ein Hofmann, frisch ab NHL mit 5 Jahresvertrag, sicher ein tolles Schnäppchen)..

  • Korrekt. Die Breite macht uns zum teuersten Team*. Ein Mottet, Haas etc. verdient sicher nicht (viel) weniger als ein Ghetto. Aber bei uns hast du dann noch Malgin, Fige jun., Bodenmann, und und und. Die Ausländer sind sind sicher auch nicht von der günstigen Sorte.

    *nur meine Einschätzung

    Und bei Zug spielen Genoni, Hollenstein (den man unbedingt halten wollte), Kovar, Suri, Hofmann, Simeon, Kreis, Herzog, Schlumpf etc. zu sehr günstigen Konditionen. Kommt bitte, das müsst ihr ja selber alle lachen. Strebel zahlt vielleicht nix für Transfers. Das übernehmen alle anderen Sponsoren...

    PS. Bei Zug spielen übrigens 5 Spieler die ihre Juniorenzeit in der Z Organisation verbracht haben. Zudem wie bei uns einige aus dem eigenen Nachwuchs und keiner U-20....

    Edited 2 times, last by Blackstar (May 3, 2022 at 5:21 PM).

  • kann ich so nicht beurteilen. aber dann darf man die frage stellen, wer den trainer engagiert, im normalfall ist das der sportchef.

    muss aber diesbezüglich leuenberger in schutz nehmen. wenn ein mann wie grönborg auf den markt kommt, mehrfacher weltmeistertrainer, ebenso viele jahre seines lebens in nordamerikanischer wie schwedischer hockeyphilosophie unterwegs tönt das verlockend. da kann man schon über das manko hinwegsehen, dass er noch nie im leben einen club trainiert hat.

    dass er nicht über seinen schatten des natitrainers springen kann, war so nicht vorauszusehen. bzw. man durfte hoffen, dass er spätestens ab saison 2 als clubtrainer ankommt. da er das bis heute nicht ist, würde ich den vertrag auflösen.

    zug ging vor 4 jahren auch einen (trainer-)weg, welcher nicht wenig risiko beinhaltete, als man einen absoluten noname aus einem nicht gerade berühmt berüchtigten eishockeyland engagierte. der ev zug hat sich aber sportlich kontinuierlich entwickelt unter dem norweger. auch das konnte man so natürlich nicht voraussehen. zeigt mir aber, dass im evz mehr sportliche kompetenz vorhanden sein muss als bei uns. über 4 jahre entwickelt man sich nicht kontinuierlich weiter auf sportlicher ebene, nur weil man viel geld und viel glück hat. wir (und die medien) haben in denselben 4 jahren permanent über trainer und (ungenügende) ausländer diskutiert, während in zug in ruhe gearbeitet wurde.

    Sie haben sich vor allem auch dankTransfers weiterentwickelt. Aber holt Zug sicher ein Maximum aus dem Team raus. Und das dürfte dann Lachs Dans verdienst sein..

    Sollte Kloten nächstes Jahr Meister werden kann man den Trainer adeln und zum Ritter schlagen. Tagnes macht nicht mehr als einem Top Kader auch Top Leistungen rauszuholen, was dann zu einem überlegenen 4-3 in den Playoffs geführt hat... wow.

    Ich kann sehr gut damit leben mit Grönborg nicht weiterzufahren. Weil er es bisher trotz hoher Qualität nicht geschafft hat, das Maximum rauszuholen.

  • Ich kann sehr gut damit leben mit Grönborg nicht weiterzufahren. Weil er es bisher trotz hoher Qualität nicht geschafft hat, das Maximum rauszuholen.

    Ich würde behaupten die Mannschaft hat sich über die 3 Saisons nicht so entwickelt, wie sie auf dem Papier stärker geworden ist.

    Seine Spielidee scheint abhängig von Ausnahmekönnern zu sein, und von dieser will er irgendwie nicht abrücken.

  • Zwischen dem EVZ und dem ZSC liegen punkto Lohnbudget kaum "Welten". Mit den Zuzügen von Malgin + Weber auf diese Saison hin würde ich den ZSC aber doch als "etwas teurer" einstufen. Nur dürfte der Unterschied überschaubar bzw. untauglich dafür sein, eine Diskussion zu unterfüttern, welche sich um ein ach so viel günstigeres Zuger-Team dreht, welches dank überragender sportlicher Kompetenz mit viel weniger Geld viel weiter kommt.

    Der grosse Unterschied besteht in der Kommunikation "nach aussen" - währenddem man beim ZSC dazu steht, Geld zu haben und dieses nicht nur für die sinnvolle sportliche Freizeitbeschäftigung der heutigen Jugend auszugeben, vollführt der EVZ bei diesem Thema arge Verrenkungen. Bzw. es wird versucht, den Eindruck zu erwecken, als ob man mit Zuschauereintritten, etwas Stadiongastronomie und den Werbesponsoren ein solches Team finanzieren könne.

    • Official Post

    Sie haben sich vor allem auch dankTransfers weiterentwickelt. Aber holt Zug sicher ein Maximum aus dem Team raus.

    Zug ist eine Kopie des ZSC und erinnert mich an den ZSC 2000/2001. Machen im Moment alles richtig, aber es kommen auch wieder andere Tage.

    Seit den erfolgreichen 4 Jahren unter Crawford haben wir uns leider mir Experimenten die in die Hose gegangen sind (Wallson, Del Curto) selber ins Knie geschossen.

    Grönborg war sicher ein richtiger Transfer, nun nach drei von vier (durchzogenen) Jahren fragt es sich: Soll man ihm das vierte Jahr geben?

    Pro: Wir waren im Final, sind gegen Ende Saison in die Gänge gekommen, warum nicht weiter machen?

    Contra: Seine zweite Saison plus der Start in die dritte plus der Final in dem ein 3:0 hergegeben wurde. Folgen ihm die Spieler noch?

    Weiss es nicht..... :nixwiss:

  • Sie haben sich vor allem auch dankTransfers weiterentwickelt.

    kann ich auch nicht beurteilen, da ich mich mit dem ev zug eigentlich erst seit 2 wochen etwas näher befasse.

    aber falls das stimmt, dann wäre das gleichzeitig die bestätigung meiner meinung, dass im evz mehr sportliche- und/oder mehr sozialkompetenz vorhanden ist als bei uns.

    NieUsenandGah

  • kann ich auch nicht beurteilen, da ich mich mit dem ev zug eigentlich erst seit 2 wochen etwas näher befasse.

    aber falls das stimmt, dann wäre das gleichzeitig die bestätigung meiner meinung, dass im evz mehr sportliche- und/oder mehr sozialkompetenz vorhanden ist als bei uns.

    Weil die Mannschaft besser aufeinander abgestimmt ist oder weil Tagnes aus ihr das Maximum herausholt?

  • Zwischen dem EVZ und dem ZSC liegen punkto Lohnbudget kaum "Welten". Mit den Zuzügen von Malgin + Weber auf diese Saison hin würde ich den ZSC aber doch als "etwas teurer" einstufen. Nur dürfte der Unterschied überschaubar bzw. untauglich dafür sein, eine Diskussion zu unterfüttern, welche sich um ein ach so viel günstigeres Zuger-Team dreht, welches dank überragender sportlicher Kompetenz mit viel weniger Geld viel weiter kommt.

    Der grosse Unterschied besteht in der Kommunikation "nach aussen" - währenddem man beim ZSC dazu steht, Geld zu haben und dieses nicht nur für die sinnvolle sportliche Freizeitbeschäftigung der heutigen Jugend auszugeben, vollführt der EVZ bei diesem Thema arge Verrenkungen. Bzw. es wird versucht, den Eindruck zu erwecken, als ob man mit Zuschauereintritten, etwas Stadiongastronomie und den Werbesponsoren ein solches Team finanzieren könne.

    Das ist der entscheidende Punkt. Zug schafft es kommunikativ wunderbar, seine Mär des einfach redlich arbeitenden Clubs zu verbreiten. Nicht gemachte Transfers wie Sven Bärtschi werden genau so auch kommuniziert (wir zahlen nicht jeden Preis).. bla bla..

    PS. Hätte den Aufschrei hier hören wollen, wäre Malgin bei Lausanne gelandet und Weber bei Zug oder Bern...

  • vermutlich beides.

    transfers welche sportlich und menschlich passen und ein kader mit welchem tagnes arbeiten kann. ua. eben darum weil es sportlich/menschlich passt.

    Und anhand von was entnimmst du dass bei uns die Mannschaft menschlich und sportlich/schlechter passt? Ich würde sagen, Dank der Mannschaft sind wir in erster Linie soweit gekommen

  • ja, weil man natürlich auch fakten und zahlen unterschiedlich interpretieren kann.

    Ich wäre an deiner faktenbasierten Auswertung der Qualität der Ausländer interessiert. Kannst du mir deine Zusammenstellung der Parameter mit den Bewertungen zukommen lassen? Danke!

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