• Das kommt hoffentlich bei der Saisonanalyse zum Vorschein.

  • Und anhand von was entnimmst du dass bei uns die Mannschaft menschlich und sportlich/schlechter passt? Ich würde sagen, Dank der Mannschaft sind wir in erster Linie soweit gekommen

    Sportlich weniger, aber sonst stimme ich mit dir überein.

  • Erwartet nicht zuviel von der Saisonanalyse. Wenn überhaupt, wird kaum etwas nach aussen kommuniziert. War die letzten Saisons so auch nach den Playouts. Also werden wir anhand der Transfers selber interpretieren müssen was die Schlüsse waren.


    Es sei denn, man macht einen Schnitt bei RG, SL oder noch weiter oben. Scheint mir nicht wahrscheinlich.

  • Ich erwarte nicht, dass etwas nach aussen kommuniziert wird, aber wenn bei der Analyse herauskommen sollte, das die Spieler Grönborg nicht mehr folgen, dann erwarte und glaube ich, dass entsprechend reagiert wird.

  • Erwarte da nichts. Wenn wir gegen Biel rausgeflogen wären ja. Mit ein bisschen mehr Dusel wären wir CH Meister gewesen… Hoffe man nimmt die Champions League ernster als auch schon. Quali ist alles akzeptiert zwischen Rang 1 und 6. Dann gehts ja erst los. 52 Vorbereitungsspiele zwischen September bis Februar.

  • war dieser schenk selig nicht mal sportchef bei den lions? :mrgreen:

    Simon Schenk war über lange Zeit CEO und Sportchef gleichzeitig.
    Seine Arbeit auch im Nachwuchsbereich hatte Auswirkungen im sportlichen Bereich bis ca. 2015.
    Seither erleben wir innerhalb der gesamten Organisation die Handschrift seines Nachfolgers als CEO.

  • Simon Schenk war über lange Zeit CEO und Sportchef gleichzeitig.
    Seine Arbeit auch im Nachwuchsbereich hatte Auswirkungen im sportlichen Bereich bis ca. 2015.
    Seither erleben wir innerhalb der gesamten Organisation die Handschrift seines Nachfolgers als CEO.

    isso!


    aber faierweise muss man sagen, dass zahner sich die letzten 10 jahre hauptsächlich um den bau des neuen stadions gekümmert hat. vor allem die wahl des standortes und die damit verbundene lobbyarbeit bei politik und wählern war ein meisterstück und mit erheblichem zeitlichen aufwand verbunden. so gross, dass fürs sportliche nur noch am rand zeit blieb.


    allerdings ist es ihm bis heute nicht gelungen, einen sportchef von auch nur annähernd schenkschem format zu installieren. aber auch hier ein weiteres fairerweise: solche wachsen auch nicht auf den bäumen oder müssen sich während ihrer tätigkeit zu solchen entwickeln.


    leute, welche bereit sind, ohne grosses konzept, dafür aber mit einem umso grösseren und prallvollen geldkoffer auf transferjagd zu gehen und ihre eigenen fehler immer wieder mit demselben koffer ausbügeln dürfen, findet man hingegen ziemlich schnell und (fast) überall.

  • leute, welche bereit sind, ohne grosses konzept, dafür aber mit einem umso grösseren und prallvollen geldkoffer auf transferjagd zu gehen und ihre eigenen fehler immer wieder mit demselben koffer ausbügeln dürfen, findet man hingegen ziemlich schnell und (fast) überall.

    Ja ich! Wänn chani afange? Ich zahle jede Priis mitem Walti sim Portemonnaie :mrgreen:

  • Ja ich! Wänn chani afange? Ich zahle jede Priis mitem Walti sim Portemonnaie :mrgreen:

    du bist zu spät, ich habe meine eigene bewerbung bereits eingereicht. :)


    beim gewünschten lohn habe ich einfach „die hälfte von leuenberger“ eingetragen. dürfte immer noch fast das doppelte meines jetzigen lohnes sein! und so hat es erst noch ein paar zusätzliche franken mehr im transferkoffer! klassischer win-win! ;)

  • du bist zu spät, ich habe meine eigene bewerbung bereits eingereicht. :)


    beim gewünschten lohn habe ich einfach „die hälfte von leuenberger“ eingetragen. dürfte immer noch fast das doppelte meines jetzigen lohnes sein! und so hat es erst noch ein paar zusätzliche franken mehr im transferkoffer! klassischer win-win! ;)

    Okay, ich gebe mich geschlagen :rofl:

  • du bist zu spät, ich habe meine eigene bewerbung bereits eingereicht. :)


    beim gewünschten lohn habe ich einfach „die hälfte von leuenberger“ eingetragen. dürfte immer noch fast das doppelte meines jetzigen lohnes sein! und so hat es erst noch ein paar zusätzliche franken mehr im transferkoffer! klassischer win-win! ;)

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    Faktenbasierte Analyse

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    wieso stärken? :nixwiss: brauchts nicht!


    die einzige voraussetzung: die bereitschaft fremdes geld verpulvern zu wollen und können! also das exakt selbe profil wie bei einem politiker! :mrgreen:


    darum sage ich ja auch weiter oben:


    „solche leute findet man hingegen ziemlich schnell und (fast) überall.„


    ausser natürlich, man will das ganze auch auf sportlicher ebene so professionell aufziehen, wie die lions organisation das auf struktureller eben macht. dann brauchts ganz andere voraussetzungen.




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    Du hast vergessen. Im Grund eher Fussballexperte (aber ist ja eh das Gleiche) und hat sich immerhin die ganzen 7 Playoffspiele mit dem Gegner beschäftigt.. ausser den Ausländern.. die waren iwie unter dem Radar ;)

  • Usem Tagi;


    «Ich bedaure nichts»

    Die spektakuläre Niederlage im Playoff-Final gegen Zug beschäftigt den Schweden noch immer. Er blickt aber zuversichtlich in die Zukunft – erst recht dank des neuen Stadions.


    Es ist bald zwei Monate her, dass der Playoff-Final mit dem Meistertitel des EV Zug geendet hat. Tut das immer noch weh?

    Nicht mehr so sehr wie gleich danach. Wenn du in diesem Sport arbeitest, musst du akzeptieren können, dass der Unterschied zwischen Gold und Silber manchmal nur minim ist. Ich stand als schwedischer Nationalcoach zweimal auf der anderen Seite, 2017 und 2018 gewannen wir den WM-Final im Penaltyschiessen. Ich bin trotzdem stolz auf meine Jungs bei den ZSC Lions, auf den Effort, den sie in der zweiten Saisonhälfte geleistet haben. Leider konnten wir das letzte Spiel nicht gewinnen.

    Sie führten im Final 3:0 und gaben die Serie noch aus der Hand. Was fehlte?

    Mit dem vierten Spiel war ich nicht happy. Aber danach haben wir alles reingeworfen und wurden einfach nicht belohnt. In Spiel 6 hatten wir im Mitteldrittel 17:1 Schüsse, aber der Puck ging nicht rein. Das Glück, das wir zu Beginn der Serie gehabt hatten, hatte uns verlassen. Aber der EV Zug ist ein würdiger Sieger, er gewann ja auch die Regular Season.

    Was würden Sie im Nachhinein anders machen nach der 3:0-Führung?

    Wir trafen unsere Entscheidungen mit den Informationen, die wir damals hatten. Darüber zu spekulieren, ob es anders herausgekommen wäre, wenn wir anders entschieden hätten, ist nicht meine Sache. Ich bedaure nichts. Wenn man als Coach zurückblickt und sich überlegt, was alles hätte sein können, führt man kein glückliches Leben. Aber natürlich müssen wir aus dem Final unsere Lehren ziehen. Das hätten wir aber auch getan, wenn wir gewonnen hätten.

    In den letzten vier Spielen schossen die ZSC Lions nur noch drei Tore. Wieso stockte die Offensive derart?

    Uns fehlten die Tore der hinteren Linien. Schon während des ganzen Playoffs. Aber wir dachten, dass wir dank der Magie zwischen Malgin, Andrighetto und Hollenstein trotzdem durchkommen könnten. Leider schafften wir es nicht ganz. Und zuletzt waren auch einige Schlüsselspieler stark angeschlagen.


    Es war eine turbulente Reise im Playoff. Fast wären die ZSC Lions im Viertelfinal gegen Biel gescheitert. Wären Sie dann jetzt noch ZSC-Trainer?

    Das müssen Sie das Management fragen, nicht mich. Es geht nicht um mich, sondern ums Team. Ich unternehme einfach alles, um den Erfolg zu ermöglichen.

    Im NHL-Playoff fielen viel mehr Tore als im Schweizer Playoff. Wie erklären Sie sich das?

    Sie haben in der NHL einen guten Job gemacht, alle Behinderungen zu eliminieren. Da sind sie konsequent. Und in der NHL spielen die weltbesten Stürmer, die haben schon noch mehr Power.

    «Die Schweizer spielten ein positives Eishockey. Schade, scheiterten sie im Viertelfinal. Das ist immer die grosse Hürde.»

    Verfolgten Sie die WM in Finnland?

    Ja, natürlich. Die Schweizer gefielen mir sehr gut, sie spielten ein positives Eishockey. Schade, scheiterten sie im Viertelfinal. Das ist immer die grosse Hürde an einer WM. Wenn du die übersprungen hast, fällt der Druck ab, dann spielst du um Medaillen. Und das ist für alle Nationen schon einmal ein Erfolg. Auch Schweden hat seit 2018 keinen Viertelfinal mehr gewonnen.


    Mit Dean Kukan, Mikko Lehtonen und Lucas Wallmark verpflichteten die ZSC Lions drei Spieler, die an der WM gute Rollen spielten. Dazu Goalie Simon Hrubec. Wie schätzen Sie das Team nächste Saison ein?

    Mit Hrubec haben wir Kovar ersetzt. Er ist ein sehr, sehr guter Goalie. Lehtonen ist der beste Offensivverteidiger ausserhalb der NHL. Kukan ist ein äusserst stabiler Verteidiger und kann ebenfalls punkten. Wallmark hat auf jeder Stufe geliefert, er ist ein sehr smarter Spieler. Wir haben sehr gute Puzzleteile hinzugefügt, keine Frage.

    Was passiert mit Denis Malgin? Hatten Sie gemischte Gefühle, als er gross aufspielte an der WM und so NHL-Interesse auf sich zog?

    Gemischte Gefühle? Überhaupt nicht! Ich finde es wunderbar, dass er so gut gespielt hat. Ich unterhielt mich nach der WM auch noch mit Patrick Fischer über ihn. Wenn Malgin den Schritt zurück in die NHL macht, freue ich mich für ihn. Er ist ein exzellenter Spieler.

    Ist das Team der ZSC Lions auf nächste Saison hin nominell noch besser geworden?

    Ich denke schon. Aber alle sind mit der Erhöhung auf sechs Ausländer besser geworden, nicht nur wir.

    «Ich verstehe, dass man die Schweizer gern schützen möchte. Aber sechs Ausländer – das könnte sie auch stimulieren.»

    Ist die Erhöhung von vier auf sechs Ausländer eine gute Idee?

    Ich verstehe, dass man Schweizer Spieler gern schützen möchte. Es gibt für sie weniger Plätze. Aber ich glaube, das könnte die Schweizer auch stimulieren. Ich bin es nicht, der diese Entscheidungen fällt. Aber für uns Coaches heisst das, dass wir mehr Wettbewerb um die Plätze haben.

    Was bedeuten wird, dass junge Schweizer Spieler noch weniger Eiszeit erhalten.

    Eiszeit erhält man nicht, man muss sie sich verdienen. Ein paar Junge haben bei uns den nächsten Schritt gemacht. Sigrist hat sich etabliert, Sopa und Noah Meier schaffen es hoffentlich auch. Und wir haben in den Jahrgängen 2003 bis 2005 einige grosse Talente. Aber sie müssen ihre Arbeit machen, sich zuerst in der Swiss League beweisen, bevor sie in die National League kommen. Einige haben diese Geduld nicht. In Zürich sind die Erwartungen hoch, wir müssen ein Topteam sein. Viele Spieler in der Liga stammen von uns, diese Organisation macht einen exzellenten Job in der Ausbildung der Jungen. Aber nicht alle können bei uns spielen.

    Welchen Effekt hat die neue Swiss-Life-Arena, in welche die ZSC Lions im Oktober einziehen?

    Es wird eine unglaubliche Arena, die beste in Europa, um Eishockey zu spielen. Uns erwartet ein hartes Programm mit zuerst eineinhalb Monaten nur Auswärtsspielen. Aber diese Challenge nehmen wir gern an für dieses wunderbare Stadion.

    Wie sehen Ihre persönlichen Ziele aus? Liebäugeln Sie noch mit der NHL?

    Mein Plan ist, das absolut Beste für die ZSC Lions zu tun, damit wir nächste Saison gewinnen können. Ich glaube, in diesen drei Jahren gezeigt zu haben, dass ich mit vollem Herzen hier bin. Inzwischen bin ich einer der dienstältesten Coaches in der Liga. Meine Familie liebt es hier, ich liebe es und nehme meine Aufgabe sehr ernst. Ich werde Part dieser Organisation sein, solange man mich hier möchte.

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