Beiträge von snowcat

    3 wurden positiv getestet, das ganze team muss 10 tage in quarantäne! würde das überall so gehandelt, also auch im ausländischen fussball, die meisterschaften wären schon lange abgebrochen worden...schon lange!

    ZSC LIONS BIS 18. NOVEMBER IN QUARANTÄNE – 2 SPIELE VERSCHOBEN

    Der Kantonsarzt hat für die ganze Mannschaft und den Staff mit direktem Kontakt der ZSC Lions bis und mit Mittwoch, 18. November, Quarantäne angeordnet. Dies, nachdem in den vergangenen Tagen drei Mannschafts-/Staffmitglieder positiv auf Covid-19 getestet worden waren.

    Damit müssen die nächsten zwei Spiele gegen den HC Lugano (Freitag, 13. November) und Fribourg-Gottéron (Samstag, 14. November) verschoben werden. Die Verschiebedaten werden zu gegebener Zeit kommuniziert.

    «Wir versuchen nun, der Mannschaft ein gutes Off-Ice-Training zu ermöglichen», sagt Sportchef Sven Leuenberger. «Wir werden den Spielern Equipment nach Hause liefern. Durch die TeamBuildr-App, die wir während dem Lockdown im Frühling erfolgreich ausprobiert haben, und betreutes Coaching aus der Ferne stellen wir ein gezieltes Training sicher.»

    In der besagten App werden die Athletiktrainingspläne hochgeladen. Jeder Spieler hat darauf Zugriff und kann alle Inhalte jederzeit einsehen. In der App sind alle Übungen mit den dazugehörigen Daten (Wiederholungen, Sätze etc.) hinterlegt – inklusive Erklärvideo. Damit kann Kraft- und Konditionstrainer Mattia Stendahl die Lions-Trainingsphilosophie sowie die dazugehörigen Inhalte zu jedem Spieler nach Hause bringen.

    Die ZSC Lions können das Eistraining wieder am Donnerstag, 19. November, aufnehmen.


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    <woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: ZSC - Langnau (10.11.20)">
    <p>Manchmal lohnt es sich verlinkte Beiträge auch zu lesen...</p><p><br></p>
    <p>Wie wollen sie denn "mit den negativen" spielen, wenn die Tests noch gar nicht gemacht worden sind und sie nicht wissen ob noch weitere positiv sind?</p></woltlab-quote><p>nur noch menschen mit symptomen testen, auch ausserhalb des sports. ohne symptome wird gespielt und nicht getestet! und dann ist ruhe im kartong! und die fallzahlen sinken erst noch innert wochenfrist um +/- 90%!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: ZSC - Langnau (10.11.20)"><p>Sie haben es verpasst! Aber dann kann man auch gleich warten bis sich sein Tod jährt.</p><p><br></p><p>Quarantäne: So wie das in der CH im Moment gehandhabt wird gehen ihnen die Termine todsicher aus!</p></woltlab-quote><p></p><p>ist so!</p><p><br></p><p>das meinte ich auch in der diskussion mit mushu im fussball fred! reine willkür!</p><p><br></p><p>beim fcz 2 positive, man spielt, beim zsc 2 positive, man spielt nicht! und die 2 positiven beim fcz sind keine ergänzungsspieler, welche kaum kontakt zur mannschaft haben/hatten, ganz im gegenteil...</p><p><br></p><p>im ausland spielen sie im fussball immer mit den negativen, was auch absolut normal und richtig ist!und sie sterben trotzdem nicht weg wie die fliegen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt=":mrgreen:" height="17"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: ZSC - Langnau (10.11.20)"><p>Geht gar nicht! Hat sich aber ja jetzt (Im Moment) erledigt. Ich würde abwarten bis wieder Fans ins Stadion können, es muss auch nicht gegen Langnau sein!</p></woltlab-quote><p></p><p>schon, aber irgendwann ists auch vorbei! 1 1/2 nach dem tod ist das auch sehr, wie soll ich sagen, grenzwertig oder so...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    Zitat von bluesoul

    Ist übrigens meine Voraussage :

    2021 wird alles besser. Die beiden Viren (Trump und Covid) werden verschwinden und der FCZ wird Meister. OK ich gebe es zu. Das mit dem FCZ war eher als Witz gedacht, aber.... bisher stimmt die Tendenz. :)

    soeben im fcz forum gefunden! von mir aus dürfen die anderen 2 aussagen auch noch eintreffen! :nick:

    ps. sind ceesay und sobiech unsere positiven?


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    <p>noch was persönliche kritik bzw. gedanken zur trainersituation:</p><p><br></p><p>- die mannschaft hatte vermutlich derart den magninkoller, dass sie die letzten 3 spiele auch mit mushu und mir als trainer gepunktet hätte. ob es gleich 9 punkte mit 7:1 toren geworden wäre, bezweifle ich allerdings...ohne mushu vielleicht! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"> rizzo hat also durchaus seinen verdienst an den 3 siegen.</p><p><br></p><p>- mit vaduz hatte rizzo den besten ersten möglichen gegner. ist vaduz nominell doch eindeutig die schlechteste mannschaft der liga. aber das neue 4-4-2 wurde konsequent umgesetzt, aus sicherer defensive heraus.</p><p><br></p><p>- mit basel kam ein gegner, welcher an diesem tag komplett neben den schuhen stand. nicht eine torchance haben die sich erarbeitet. aber auch hier, das war (auch), wegen dem kompakten abwehrverhalten des fcz. darum auch hier: rizzo hat durchaus seine verdienste am sieg,</p><p><br></p><p>- luzern zur zeit der zweitbeste mögliche aufbaugegner der liga. da stimmt noch nicht viel. neue mannschaft, fehlende automatismen. aber auch hier, der fcz hinten extrem kompakt mit sackstarkem umschaltsspiel. lange bälle und schnelle stürmer. vor allem die langen bälle waren unter magnin verboten. auch hier: rizzo nicht unschuldig am fcz sieg!</p><p><br></p><p>aber genau die kompakte, sichere defensive wird einem irgendwann als langweiliger betonmischerfussball um die ohren gehauen. im moment natürlich der einzige weg. gibt punkte und selbstsicherheit! hat rizzo aber auch einen plan b, nach den ersten misserfolgen? kann er sich und die mannschaft weiterentwickeln? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p>ich habe befürchtungen, dass es wie die letzten jahre in luzern laufen wird: vorrunde scheisse, im winter trainerwechsel, sensationelle rückrunde, das nächste halbjahr ging bereits wieder nichts mehr.</p><p><br></p><p>zugeben: meine befürchtungen nicht belegbar, keinerlei statistische oder faktenbelegte grundlagen. ist eine reine annahme, im konjunktiv gehalten. aber was die politiker seit märz können, kann ich auch! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt=":mrgreen:" height="17"></p><p><br></p><p>nzz am sunntig:</p><p><br></p><p>Zürich gewinnt, Rizzo bleibt</p><p><br></p><p>Mit einer bösen Geste wandte sich Ancillo Canepa ab und stapfte von dannen. Der FCZ-Präsident war nicht zufrieden, was ein Journalist geschrieben hatte. Dabei hatte sein FC Zürich gerade gewonnen, das dritte Mal in Folge, und eine frohe Botschaft hatte er auch zu verkünden: Massimo Rizzo wird bis zur Winterpause Trainer bleiben. Warum nicht länger? «Wir wollen Massimo Rizzo nicht unter Druck setzen, in der Winterpause schauen wir alles an», hatte Canepa gesagt, bevor er in die Kabine verschwand.</p><p><br></p><p>Einige Meter neben Canepa stand der FCZ-Captain Yanick Brecher, der Goalie wusste noch gar nicht, dass Rizzo nun sicher bis Weihnachten FCZ-Trainer sein wird. «Das ist eine gute Nachricht, wir spielen unter Massimo einen völlig anderen Fussball als vorher, wir haben wieder Selbstvertrauen und Sicherheit gewonnen», sagte Brecher. Und was sagte Rizzo? Merkwürdiges.</p><p><br></p><p>«Ich bin hier und konzentriere mich auf das nächste Training und das nächste Spiel, alles andere müssen Sie den Präsidenten fragen», sagte Rizzo, er mache seinen Job. Über seine Pläne, Ansprüche oder gar Forderungen wollte er nichts sagen. Dass seine Mannschaft umsetzt, was er vorgibt, hatte sie zuvor im Match gegen den FC Luzern gezeigt.</p><p><br></p><p>Zumindest in der ersten Halbzeit war das so, als der FCZ wie schon gegen Vaduz und am vergangenen Mittwoch gegen den FC Basel mit einem 4-4-2-System versuchte, den Ball möglichst vom eigenen Strafraum fernzuhalten und mit raumgreifenden Gegenstössen das Glück zu suchen – und zu finden.</p><p><br></p><p>Es schien kein Zufall, dass es ein weiter Ball war von Omeragic, der die erste brenzlige Situation für Luzern einleitete – ein weiter Ball, wie er vom jungen Nationalspieler unter Magnin selten gesehen wurde. Kololli bediente Kramer, dessen Kopfballtreffer aber aberkannt wurde wegen eines Fouls. Kurz danach kam es zum Platzverweis gegen Luzerns Captain Lucas, Kololli verwertete den Penalty. Auch das zweite FCZ-Tor war ein Strafstoss, Marchesano traf nach einem Handspiel von Luzerns Schulz.</p><p><br></p><p>«Wir hatten keine Emotionen, das ist meine Verantwortung, und ich muss Lösungen finden», sagte der enttäuschte Luzern-Coach Fabio Celestini. Nach sechs Spielen hat sein Team erst zwei Punkte geholt. Anders der FCZ: Mit zehn Punkten haben die Zürcher den Tritt gefunden – dank zuletzt neun Zählern unter Rizzo. Nun soll er bleiben.</p><p><br></p><p>Stephan Ramming, Zürich</p><p><br></p><p>Aus dem NZZ-E-Paper vom 08.11.2020</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Sbornaja" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Dzemaili: „Ich denke, wir werden uns in nächster Zeit intensiver zusammensetzen.“</p></woltlab-quote><p></p><p>hat cillo im inti heute bestätigt. zwischen den zeilen sagte cillo klar: „wenn wir ihn bezahlen können, kommt er.“</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <p>der fcz heute defensiv top organisiert! basel hatte wohl viel (mittelfeld-) ballbesitz, aber gefühlt keine einzige wirkliche torchance!</p><p><br></p><p>wenn das system stimmt und einfach gespielt wird - der individuellen klasse der mannschaft entsprechend, und nicht nur nach der idee des trainers - ist eben genau diese klasse nicht alleine ausschlaggebend für erfolgreichen fussball.</p><p><br></p><p>aber ich bleibe trotzdem dabei: der fcz ist individuell nicht schlechter besetzt als alle anderen mannschaften in der super league, ausgenommen basel und yb natürlich!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    tönt irgendwie nicht schlecht! und doch...

    loyalität und halt immer da sein sind super referenzen für einen allrounder in einem kmu, welcher schon als hausmeister, empfangsdame, chauffeur, hilfsarbeiter, logistiker, lagerchef etc. eingesprungen ist. aber sind es auch referenzen für den cheftrainerposten eines profifussball vereins? :nixwiss:

    allerdings wird ihm in diesem artikel auch hohe sozialkompetenz attestiert. lässt die spieler an der langen leine und kontrolliert sie trotzdem. interessiert sich enorm für die entwicklungen im modernen fussball, wissbegierig, dauernd am lernen. legt trotz allem wert auf eine stabile defensive. die wahrscheinlich grösste fcz baustelle unter ludofigg!

    was mich wirklich stört: muss es schon wieder ein experiment sein? was allerdings für ein/dieses weitere(s) experiment spricht: es wurde von canepa weder von langer hand geplant, noch iniziert und schon gar nicht grossmundig verkündet. ist rein aus der not- und nicht aus dem canepschen „fussballsachverststand“ geboren! somit ein weiterer pluspunkt für rizzo!

    <woltlab-quote data-author="Mitsch 2006" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>gündogan...aber es sind wirklich fast ausnahmen...</p></woltlab-quote><p>stimmt! aber eben, die ausnahme, welche die regel bestätigt! aber auch er dürfte ohne weitere folgen sein...</p><p><br></p><p><a href="https://www.google.ch/amp/s/amp.welt…-Guendogan.html">https://www.google.ch/amp/s/amp.welt…-Guendogan.html</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Aha...</p><p><br></p><p><a href="https://www.fcz.ch/de/profis/news…-fc-verschoben/">https://www.fcz.ch/de/profis/news…-fc-verschoben/</a></p></woltlab-quote><p>hatte ich falsch in erinnerung, bzw. den zweiten teil gar nicht mitbekommen.</p><p><br></p><p>aber es geht ja auch nur um den vorwurf, den böni zurecht bringt: warum wird nicht trotzdem mit den negativ getesteten gespielt? so wirds in der regel im ausland gemacht. nur um das gehts. gibt massiv weniger spielverschiebungen. ist hauptsächlich diesem umstand und nicht in erster linie dem besseren schutz bzw. kasernierung der profis geschuldet.</p><p><br></p><p>und probleme im fussball gibts eh keine. mir ist jedenfalls, weltweit, kein profi bekannt, welcher nach dem positiven test nach 10 tagen nicht wieder topfit auf dem feld stand.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Fussball allgemein"><p>&lt;p&gt;Der mit einem und dann in Quarantäne zeigtst du mir noch; oder?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und komm mir nicht mit dem FCZ'ler! Schlussendlich war er nicht alleine; und zweimal 2.5 Stunden gemeinsam in einem Car, und definitiv ohne Maske/Schutz ist nicht hochprofessionell!!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder verbreitest du doch Fakenews?&lt;/p&gt;</p></woltlab-quote>
    <p><br></p><p>zeig ich dir gerne:</p><p><br></p><p>warum spielte der fcz am samstag nicht in genf? bei servette war nicht mal ein spieler, sondern „nur“ der trainer positiv gestestet. das reichte dem kantonsarzt um das spiel abzusagen.</p><p><br></p><p>lugano-yb am samstag, nur mattia bottani von lugano positiv getestet, spiel abgesagt.</p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Fussball allgemein"><p>&lt;p&gt;Komm! Ich weiss, dass du es besser weisst; hat nichts mit den Kantonsärzten zu tun, sondern mit den verdammt vielen positiven Fällen in den hochprofessionellen Teams!!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch in den grossen Ligen wird getestet, wie verrückt; aber sie haben ihre teuren Mitarbeiter professionell isoliert und geschützt, damit der Betrieb aufrecht erhalten wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber es soll Leute geben, die aus allen Anti-Problem-Beiträge machen, und auch heute noch keine kritische Lage erkennen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unvorstellbar; gelle? Aber es soll sie tatsächlich geben ...&lt;/p&gt;</p></woltlab-quote><p><br></p><p>folgendes ist nur ein beispiel (aus vielen momentan aktuellen). 11 positiv getestete bei ajax und sie spielen trotzdem. in der schweiz hast du einen und der ganze verein ist 10 tage in quarantäne. je nach auffassung/auslegung des kantonsarztes...</p><p><br></p><p><a href="https://www.google.ch/amp/s/www.spie…dacd98e1dc8-amp">https://www.google.ch/amp/s/www.spie…dacd98e1dc8-amp</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Fussball allgemein"><p>Schon noch speziell, wie die Schutzkonzepte in den grossen Ligen funktionieren und nur vereinzelt Mannschaften "ausgallen", während in der Schweiz nur noch vereinzelt Mannschaften einsatzfähig sind ...</p></woltlab-quote><p></p><p>hier eklärt dir der böni warum! bin gefühlt zum ersten mal mit böni einig...</p><p><br></p><p>Am Ball mit Böni: «Kantonsärzte machen den Profisport kaputt»</p><p><br></p><p><a href="https://www.blick.ch/-id16176593.ht…n=blick_app_iOS">https://www.blick.ch/-id16176593.ht…n=blick_app_iOS</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Hockey allgemein"><p>Meine Rechnung war auch immer, dass man als Profil so viel verdienen muss, um nach der Karriere als Sportartikel-Verkäufer durchkommen zu können.</p><p>Aber kann es wirklich die Aufgabe des Clubs sein, das restliche Leben der Spieler zu finanzieren?</p><p><br></p><p>Das Interview ist wenigstens mal ehrlich und zeigt knallhart die bestehenden Probleme, bzw. die Realität!</p></woltlab-quote><p></p><p>ehrliches interview, ja! aber es zeigt wirklich nichts neues auf, nichts was wir nicht schon lange wissen!</p><p><br></p><p>exorbitante löhne/ausgaben finanzieren sich im sport entweder über das...</p><p><br></p><p>- scb geschäftsmodell<br>- mäzen(e)<br>- idiotische tv verträge wie in england<br>- oder einer kombination von allem, wie die bauern aus münchen<br>- oder der verein ist schlicht ein teil/budgetposten einer firma, bayer leverkusen, red bull etc.</p><p><br></p><p>alle, welche nichts von oben genanntem haben, backen kleine brötchen und bewegen sich in der regel immer zwischen abstiegsgefahr, bilanz deponieren, geldsammeln/fanaktionen und hohen sympathiewerten beim gegnerischen oder neutralen publikum. aber damit kann man sich keinen einzigen zusätzlichen spieler leisten. ausser mal ein kurzfristig erfolgreiches jahr mit halbfinal in den playoffs oder ein 4. platz in der schlusstabelle gibts keinen sportlichen lohn.</p><p><br></p><p>aber da sport nichts anderes ist als ein spiegelbild der gesellschaft, funktioniert er auch genau so! die finanzwelt, die nichts anderes ist als das grösste wettbüro/casino der welt, überbordet seit über 100 jahren immer wieder! und wer übernimmt verantwortung und bezahlt? sie selber? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>IMMER der staat, also der steuerzahler! da ist es durchaus legitim, wenn der sport sich auch bedienen will. sie haben ja nichts anderes gemacht wie die finanzwelt auch: über ihre verhältnisse gelebt! nur mit dem unterschied, dass ein sportverein, welcher hobbs geht, nicht gleichzeitig auch noch ganze volkswirtschaften in den abgrund mitreisst!</p><p><br></p><p>ps. dies sollte kein votum für gratismillionen vom staat für den sport sein. eher ein votum um mal unsere neoliberalen, komplett moral- umd gewissenlosen turbos zu stoppen und generell wieder auf den boden zu kommen, nicht nur im sport! jetzt wäre die chance, unser geschäftsmodell zu überdenken. wird aber leider nicht passieren, also warum soll der sport (alleine) voran gehen? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Fussball allgemein"><p></p><p>Dabei müsste das TV-Interesse doch steigen, wenn man die Spiele nicht live sehen kann!?</p></woltlab-quote><p>nein, die spiele ohne zuschauer, ohne atmosphäre, sind auch am tv ein greuel! stinklangweilig! auch wenn die ultras sich oft über das eigentliche spiel stellen und nicht wenige (sicherheits-)kosten verursachen, sie/die fankurven sind halt doch das salz in der suppe. das perfekteste, genialste fussballspiel ist nicht komplett ohne die stadionatmosphäre!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: R.I.P."><p>Ha ha.<br>Einfach NICHTS sollte man nochmals schauen, wenn es aus den 80ern oder davor kommt</p></woltlab-quote><p></p><p>nö, ich amusiere mich auch heute noch immer wieder an den body movies aus den 80-er. zb. „die glücksritter“ habe ich mindestens schon 10x gesehen. auch die „naked gun“ trilogie etcpepe...</p><p><br></p><p>nzz am sunntig zu connery:</p><p><br></p><p>Als Bond war er fünfte Wahl</p><p><br></p><p>Sean Connery, der dank der Rolle als Geheimagent 007 vom ungelernten Arbeiter zur globalen Ikone des Kinos wurde, ist 90-jährig gestorben. Von Frank Heer</p><p><br></p><p>James Bond ist tot. Und das, bevor der neue 007 ins Kino kommt. Für 76 Prozent aller Fans des britischen Geheimagenten gibt es nämlich nur einen Bond: Sean Connery. Das ergab eine Umfrage des «Hollywood Reporter». Nun ist Connery auf den Bahamas gestorben. Die Todesursache soll eine natürliche gewesen sein – was bei Geheimagenten nicht gegeben ist.</p><p><br></p><p>Sean Connery hatte ein Gesicht, dessen Topologie von Gott persönlich geknetet schien. Ein Bild von einem Mann: Schon in jungen Jahren war es von imposanten Linien und Furchen gezeichnet, die ihm eine markige Entschlossenheit verliehen, aber auch einen Schalk und Empathie. Hinzu kamen ein ernster Mund und eine perfekte Nase, deren Flügel sich je nach Befindlichkeit vergrösserten (positiv) oder verengten (negativ). So viel mimische Ausdruckskraft war schon fast Verschwendung für einen Schauspieler, der hauptsächlich auf Sympathieträger abonniert war.</p><p><br></p><p>Als Sean Connery 1961 im ersten Bond-Film «Dr. No» vom Produzenten für die Hauptrolle vorgeschlagen wurde, rümpfte Bonds literarischer Erfinder, Ian Fleming, die Nase. Lieber hätte er Cary Grant gehabt als einen «aufgeblasenen Stuntman». In seiner Biografie erinnert sich Connery: «Fleming konnte sich nicht damit abfinden, dass einer aus der Arbeiterklasse, der obendrein noch Schotte war, James Bond spielte.»</p><p><br></p><p>Thomas Sean Connery kam am 25. August 1930 als Sohn einer Putzfrau und eines Arbeiters in Edinburg zur Welt. Er wuchs in der Einzimmerwohnung eines heruntergekommenen Mietshauses auf, Toilette im Gang. Mit 13 brach er die Schule ab, verdingte sich als Milchmann, Baggerfahrer, Kutscher, Sargpolierer. In der Freizeit stemmte er Gewichte und war Aktmodell an der Kunstschule. 1953 wurde er Dritter beim Wettbewerb der Bodybuilder zum Mr. Universe. «Er war wie Adonis», schwärmt ein Künstler, der Connery als Student öfter malte.</p><p><br></p><p>Als Bühnenarbeiter am King’s Theatre in Edinburg ergatterte Connery 1953 eine winzige Rolle im Musical «South Pacific». Dort machte er Bekanntschaft mit dem amerikanischen Schauspieler Robert Henderson. Der fütterte ihn mit Theaterliteratur, die sich Connery begierig einverleibte: Ibsen, Shakespeare, Tschechow, daneben besuchte er Rhetorikkurse. Es folgten Nebenrollen in Fernsehproduktionen, 1957 seine erste Hauptrolle in der BBC-Produktion «Blood Money», in der er an der Seite seines Freundes Michael Caine einen abgehalfterten Boxer mimt. Eigentlich hätte die Rolle von Jack Palance gespielt werden sollen, doch als dieser absagte, schlug die Frau des Regisseurs vor: «Nimm Connery, die Frauen werden ihn lieben.»</p><p><br></p><p>Auch Bond, seine Schicksalsrolle, verdankte Connery einer Frau. Cary Grant, Richard Burton, Rex Harrison und – ja! – Roger Moore hatten den Part bereits abgelehnt, Connery war der Letzte auf der Liste. Die Gattin des Produzenten soll ihren zaudernden Mann mit den Worten überzeugt haben: «Connery hat die Anziehungskraft und sexuelle Chemie, die es für die Rolle braucht.» «Dr. No» war ein grandioser Erfolg. Weitere 007-Filme folgten: «From Russia With Love» (1963), «Goldfinger» (1964), «Thunderball» (1965), «You Only Live Twice» (1967) und «Diamonds Are Forever» (1971) – die Connery alle mit Toupet spielte, da sich sein Haar früh zu lichten begann. Danach war Schluss mit 007. Zu Recht fürchtete Connery, bis ins Grab an Bond gefesselt zu sein. Er drehte mit Sidney Lumet, John Huston und Alfred Hitchcock, zeichnete sich als Charakterdarsteller und verzichtete auf künstliche Haarteile, es sei denn, die Rolle verlangte einen Pferdeschwanz, etwa als Zed im Fantasyfilm «Zardoz» (1974), dessen postapokalyptisches Kostüm an die unsägliche Borat-Badehose erinnert.</p><p><br></p><p>Überhaupt begann sich Sean Connery zu verändern: Seine Visage wurde hagerer, seine Figuren kantiger, aber interessanter. Er liess sich auf junge Regisseure ein, die ihm einem neuen Publikum vorführten, etwa Terry Gilliam («Time Bandits») oder Jean-Jacques Annaud («Name der Rose»). Viele Filme, die Connery in den Siebzigern und frühen Achtzigern drehte, wurden von der Kritik gelobt, vom Publikum verschmäht. Einig waren sich alle bei seiner ersten grossen Altersrolle als Jim Malone im Gangsterepos «The Untouchables» (1987). Für seine Darstellung des abgebrühten Streifenpolizisten bekam er einen Oscar, wohlverdient.</p><p><br></p><p>1989 wurde Sean Connery, bereits 59, vom «People Magazine» zum Sexiest Man Alive und 1999 zum Sexiest Man of the Century gewählt. Über sein Privatleben ist wenig bekannt. Er war Veganer, Umweltschützer und hat eine Tochter aus erster Ehe. Seit 1975 war er mit der Malerin Micheline Roquebrune verheiratet. 2004 beendete er seine Filmkarriere. Seither blieb es ruhig um den zum Ritter geschlagenen Schotten. Aber selbst auf Fotos, die ihn in den letzten Lebensjahren zeigen, wirkte Connery noch immer – wie ein Bild von einem Mann.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    nzz am sunntig:

    «Wir dürfen nicht die hohle Hand machen»

    Der Schweizer Fussball sei ohne Fans gefährdet, sagt Roland Heri, CEO des FC Basel. Es brauche staatliche Hilfe, aber jetzt müssten auch die Klubs ihre Ausgaben hinterfragen. Er lässt durchblicken, dass der FCB zuletzt Lohnkosten von rund zehn Millionen Franken einsparte. Interview: Benjamin Steffen und Stephan Ramming

    NZZ am Sonntag:

    In Fussball und Eishockey wird landauf, landab vor etlichen Konkursen im Profisport gewarnt. Warnen Sie auch?

    Roland Heri:

    Fussball in der Schweiz ist nie ein gewinnbringendes Geschäft. Sofern ein Klub nicht in einem internationalen Wettbewerb mitspielt, ist immer eine Art Mäzenatentum gefragt. Wenn wir die Saison planen und die sportlichen Ambitionen definieren, sitzen wir immer auch ein wenig am Roulettetisch. Und ja, ich glaube, dass der Mannschaftssport in der Schweiz momentan eine gefährdete Branche ist.

    Nun stehen auf unabsehbare Zeit Geisterspiele bevor. Vorausgesetzt, der FCB bekommt kein frisches Geld: Wann geht der FCB in Konkurs?

    Ich rede von einer existenziellen Gefährdung, weil der Sport ohne Fans in den Stadien nicht denkbar ist. Wie lange wir ohne Publikum durchhalten, ist schwer vorauszusagen. Im FCB haben wir die Liquidität bis auf weiteres im Griff.

    Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Krise zu überstehen?

    Nicht zu Unrecht haben der Bundesrat und die vorbereitenden Kommissionen die Ausgabenseite der Klubs genau angeschaut, als es um mögliche Darlehen und Stützungsgelder für den Profisport ging. Der Fussball ist dazu aufgefordert, sich kritisch zu hinterfragen und die Füsse wieder auf den Boden zu kriegen, was die Ausgaben betrifft. Man kann nicht nur darauf hinweisen, dass eine Branche in Gefahr ist, ohne selber an der Kostenseite zu arbeiten.

    Ab Dezember sollten die Covid-19-Kredite des Bundes zur Auszahlung kommen. Wird der FCB einen Antrag stellen?

    Das kann ich nicht abschliessend sagen. Wir bereiten uns darauf vor, dass wir transparent dokumentiert sind für den Zeitpunkt, wenn Kredite beantragt werden könnten.

    Hier und da werden bereits A-fonds-perdu-Beiträge gefordert – was halten Sie grundsätzlich davon?

    Wir dürfen nicht einfach die hohle Hand machen und quasi «so weitermachen wie bisher», wie es eine breite Öffentlichkeit womöglich formuliert. Am wichtigsten ist, dass wir unsere unternehmerischen Hausaufgaben machen und verständlich erklären, warum es so weit kommt, dass der Fussball Hilfe braucht.

    Aus Eishockey- und Fussballkreisen heisst es, dass es keine andere Lösung gebe als A-fonds-perdu-Beiträge, falls mittelfristig keine Veränderung eintrete – sehen Sie es auch so?

    Bisher hat der FCB keine Schulden, die es abzuzahlen gilt. Danach strebt ein Unternehmen bekanntlich. Eine Verschuldung über ein Darlehen wäre halt an Bedingungen geknüpft. Sollte es noch viel, viel schlimmer werden, müsste man vielleicht sagen: Ein Darlehen ist nicht mehr sinnvoll, weil die Bedingungen zu sehr belasten. Es brauchte ein gesellschaftspolitisches Übereinkommen, dass uns der Spitzensport eine gewisse A-fonds-perdu-Unterstützung wert ist.

    Wie gross schätzen Sie den politischen Rückhalt dafür ein?

    Ich glaube, in den letzten Monaten hat sich etwas verändert. Der Fussball hatte in politischen Kreisen nicht unbedingt eine grosse Lobby. Aber die integrative Strahlkraft unseres Sports wird nicht genügend wahrgenommen. An einem Fussballmatch ist vom Universitätsprofessor über den Büezer bis zum Philosophie- und Religionsstudenten Krethi und Plethi im Stadion, Mütter und Väter, Omas und kleine Kinder. Und wenn Sie sehen, wie viele Kinder aus Migranten- und Flüchtlingsfamilien im Sport integriert werden, bietet er sehr wohl etwas, wozu es nicht viele Alternativen gibt. Wenn jetzt über Sport oder Fussball als Kulturgut geredet wird, ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit diese gesellschaftlichen Leistungen des Sports besser wahrnimmt.

    Was ist für Sie ein «Kulturgut?»

    Kultur ist für mich all das, was die Menschen bewegt. Ob ich vor einem schönen Bild im Beyeler-Museum stehe, oder ob ich am Rhein die Installation einer unbekannten Künstlerin bewundere, oder ob ich im ­Stadion mit vielen Menschen die Emotionen des Sports erlebe: Das ist für mich Kultur – was bewegt die Menschen, was bringt sie zusammen, was regt sie an oder auf?

    Was die Leute aufregt: Wirtschaftlich ist der FCB in Schieflage – gleichzeitig übernimmt er Spieler wie Cabral oder Zhegrova, zahlt hohe Löhne für Klose und Kasami und verlängert Verträge mit Stocker, Xhaka und van Wolfswinkel. Sparen geht anders.

    Mindestens genauso viele, wie sich darüber aufregten, haben sich über diese Transfers gefreut. Saläre oder Transferkosten der erwähnten Spieler sind absolut budgetverträglich, jedenfalls in dem Rahmen, wie sich das Budget im Frühherbst 2020 präsentiert hatte. Es geht stets um eine Balance von sportlicher Attraktivität und unternehmerischer Sicherheit – und es liegt auf der Hand, dass diese Balance in dieser Saison besonders schwierig zu halten ist. Mit dem jüngsten Entscheid, dass vorläufig nur noch Geisterspiele stattfinden, ist diese Balance noch einmal angegriffen worden. Aber bei der Kaderzusammenstellung hatten wir vorsichtig und budgetverträglich verhandelt.

    Was heisst denn budgetverträglich? Warum werden die Ausgaben immer ausgereizt? Warum wird nicht Spielraum eingebaut und etwa auf Klose oder Kasami verzichtet?

    Es ist unser Auftrag und unser Kerngeschäft, sportliche Attraktivität auf den Platz zu bringen. Und es ist unsere Aufgabe, auch ein Stück weit positiv in die Zukunft

    zu schauen – dass die Pandemie irgendwann überwunden ist. Ist es so weit, möchte der FCB unter Wahrung der unternehmerischen Stabilität sportlich noch dabei sein.

    Wer sagt, dass es einen Auftrag zum Erfolg gibt? Viele Leute liebten den FCB auch, als er in der zweithöchsten Liga spielte.

    Ja, in Basel ist der FCB fast Liga-unab­hängig in aller Munde und in aller Herzen. Trotzdem sollten wir uns nicht selber ­an­schwindeln: Die Erfolge der letzten

    Jahre veränderten die Sicht auf den FCB,

    in Basel, aber auch im Rest der Schweiz.

    Wir spüren definitiv die Erwartungshaltung, dass sportlicher Erfolg auf unserem Zettel stehen muss.

    Sie sagten aber auch, dass die Hausaufgaben gemacht werden müssen. Verdienen die FCB-Spieler jetzt weniger?

    Sie verstehen, dass ich nicht aus Vertragsverhandlungen berichten kann. Aber ja,

    wir haben auch rund um die erste Mannschaft Kostensenkungen in beträchtlicher Höhe erreicht.

    Was heisst «in beträchtlicher Höhe»?

    Es geht um einen substanziellen Betrag in der Höhe von mehreren Millionen.

    Claudius Schäfer, der CEO der Swiss Football League, sagte in der NZZ, die Liga habe

    die Löhne der letzten Saison mit den neu eingereichten Verträgen verglichen – und die Mehrheit der 20 SFL-Klubs habe die Löhne «zwischen 20 und 50 Prozent gesenkt».

    Fällt der FCB auch in die Kategorie?

    Ja, der FCB liegt am unteren Rand.

    Im Jahresbericht 2019 wies der FCB Lohnkosten von 50,816 Millionen Franken aus.

    Wir rechnen: Der FCB spart bei den Löhnen gut zehn Millionen Franken?

    Ihre Rechnung trifft etwa die Grössenordnung.

    Und wie erreichten Sie eine derart beträchtliche Einsparung von rund zehn Millionen?

    Entweder bei Vertragsverlängerungen oder bei Neuverhandlungen. Es betrifft

    aber nicht nur die Löhne von Spielern, sondern auch allgemeine Ausgaben rund um die erste Mannschaft, Staff, Infrastruktur, Kürzungen diverser Dienstleistungen.

    Und das Erfolgsmoment wird bei sämtlichen Leistungsträgern deutlich stärker gewichtet. Die Zeiten der hohen Fix-Saläre sind beim FCB vorbei.

    Kürzten Sie auch bestehende Spielerverträge?

    Nein, das gab es nicht.

    Trotzdem kann es dem FCB nicht so schlecht gehen, wenn er beispielsweise für Kasami den Lohn, Handgeld und so weiter zahlt.

    Ich wiederhole: Wir zahlen den Spielern für den FCB vernünftige Löhne, die grossmehrheitlich leistungsabhängig sind.

    Haben Sie auch Leute entlassen?

    Nein, bisher glücklicherweise nicht. Der FCB ist auch ein KMU mit rund 240 Angestellten, die in einer gefährdeten Branche arbeiten und sich Sorgen machen um die Arbeitsplätze.

    Was unternehmen Sie, um mit dem Publikum in Kontakt zu bleiben?

    Das ist Teil der existenziellen Frage. Matthias Hüppi, der Präsident im FC St. Gallen, hat das unlängst auf den Punkt gebracht: Der Kontakt zwischen Klub und Fans darf nicht abbrechen. Die Leidenschaft und die Hinwendung der Fans zum Klub und zum Team muss bestehen bleiben. Meine Beobachtung ist, dass unsere Fans nach wie vor grosses Interesse haben an Klub und Spielern.

    Was unternehmen Sie konkret?

    Mit Social Media etwa gibt es Möglichkeiten: Spieler berichten aus der Quarantäne, stellen Nähe her. Wir stehen auch in der ­Verantwortung gegenüber den 11 000 Menschen, die eine Halbjahreskarte gekauft haben und sich solidarisch zeigen. Nur: Wie lange können wir an diese Solidarität appellieren? Auch im Publikum leiden Menschen finanziell. Wir stehen vor demselben ­Problem wie alle Unternehmen, die eine verkaufte Dienstleistung nicht anbieten können. Wir wollen Fairness, Verständnis und zugleich den Interessen des Klubs gerecht werden.

    Auch ohne Corona stehen Sie im Gegenwind: Sie und der Präsident Bernhard Burgener werden kritisiert, die Aktion «Yystoo für e FCB» fordert eine Neuausrichtung. Kommt man sich in der Krise näher? Oder verschärft sie die Entzweiung?

    Ich habe Verständnis für kritische ­Stimmen. Der CEO ist verantwortlich für

    die Kommunikation und hat sie nicht im Griff – okay. Der CEO macht das und das falsch – okay. Wofür ich aber kein Verständnis habe, ist die Forderung an Bernhard ­Burgener, seinen Besitz aufzugeben.

    Herr Burgener engagiert sich im Fussball, Fussball durchaus im Sinne eines Kulturgutes. Er hat sich ­verpflichtet, den Klub finanziell mit seinem privaten Vermögen abzusichern. Ihn anzugreifen und sogar zu fordern, er müsse gehen und seinen Besitz verkaufen, dafür habe ich gar kein Verständnis. Ich begrüsse die «Yystoo»-Bewegung, weil sie auf den Klub zugeht. Fans dürfen den Klub durch ihr Herz sehen. Wir dürfen das auch, gleichzeitig müssen wir die Fragestellungen auf der Sachebene ruhig und ­vernünftig bearbeiten.

    Mit Blick auf die GV im November tritt Bernhard Burgener als Vereinspräsident zurück. Ist der Rücktritt mehr als ein Zeichen, dass Burgener eine Beruhigungspille verabreicht?

    Beruhigungspille? Das lehne ich völlig ab. Bernhard Burgener hat an der GV 2019 die Entflechtung von Verein, AG und Holding angestossen. Wir begrüssen es sehr, dass sich neue Leute im Verein FC Basel 1893 enga­gieren. Die Stärkung des Vereins soll besser abbilden, dass der FCB für eine Stadt und Region steht.

    Das letzte Wort hat aber weiter Burgener.

    Ja, er bleibt Präsident der AG und der ­Holding. Wir freuen uns, mit der neuen Vereinsführung ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wie sie sich einbringen will. Trotz gegenteiligen Behauptungen können wir sehr gut andere Meinungen aufnehmen und umsetzen, was sinnvoll ist für die Weiter­entwicklung des FCB.

    Die Stimmung ist nicht mehr angespannt wie Ende August. Plötzlich verlängerten Sie ­Spielerverträge und engagierten grosse Namen – um die Lage zu beruhigen und die Laune zu heben? Stichwort: Beruhigungspille.

    Fragen Sie das im Ernst? – Wir wären schlechte Unternehmer, wenn wir uns die Agenda in Transferfragen von irgendwelchen Medienberichten diktieren liessen. Ich habe doch erklärt, dass es um die Balance geht zwischen sportlicher Attraktivität und unternehmerischer Sicherheit. Mich persönlich freut es, dass beispielsweise Pajtim Kasami bei uns ist. Ich mag den Spieler seit vielen Jahren, er interpretiert meiner Meinung nach die Rolle auf seiner Position wie kein anderer in der Schweiz. Aber deswegen haben wir

    ihn nicht verpflichtet. Sondern weil der ­Trainer Ciriaco Sforza in der Sportkommission um Verstärkung auf Kasamis Position gebeten hat.

    Nochmals: In Sachen Löhne und Geldflüsse hat der Fussball wenig Glaubwürdigkeit. Wie wollen Sie Vertrauen gewinnen, gerade mit Blick auf eine gesellschaftliche und politische Diskussion über Unterstützung?

    Die Klubs müssen ja der Liga die Bücher offenlegen, auch der FCB. Vor allem aber müssen wir unsere Hausaufgaben als Unternehmen bestmöglich erledigen. Daran ­arbeiten wir, auch jetzt, unter den schwierigen Bedingungen, mit denen nicht nur

    wir als Sportklub zu kämpfen haben. Die Krise hat auch den Fussball als Teil der Gesellschaft gezwungen, innezuhalten und über sein Selbstverständnis, den Umgang mit Ressourcen oder Gerechtigkeit nach­zudenken.

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 01.11.2020


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    <woltlab-quote data-author="larlf" data-link="Fussball allgemein"><p><a href="https://www.sport1.de/fussball/bunde…d-alaba-zurueck">https://www.sport1.de/fussball/bunde…d-alaba-zurueck</a></p><p><br></p><p>zwar schlecht für die Mannschaft, aber mir gefällt die Entscheidung, weil sie einfach konsequent ist; Vor allem in diesen (finanziell) ungewissen Zeiten!</p><p><br></p><p>Bei diesen Beträgen habe ich absolut kein Verständnis, wenn man die Geldgier über das sportliche setzt. Aber es sich wird bestimmt schnell ein neuer Verein finden, da auf dieser Position Spieler seiner Qualität &amp; Erfahrung eher rar sind.</p></woltlab-quote><p></p><p>die bauern handeln hier absolut richtig! alaba, eigentlich ein sympathischer zeitgenosse, verspielt sich im moment ziemlich viel goodwill in der öffentlichkeit. aber vielleicht lebt er halt doch nicht, wie immer beteuert, nur für tschisäs, sondern eben doch fürs geld...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>