Beiträge von snowcat

    nzz am sunntig:

    «Trainer sind oft einsam»

    Lucien Favre steht vor seiner dritten Saison als Trainer von Borussia Dortmund. Der 62-jährige Romand wehrt sich gegen überzogene Erwartungen und moniert, dass die Terminkalender im Fussball immer enger werden. Interview: Stephan Ramming, Christine Steffen

    NZZ am Sonntag:

    Lucien Favre, wie haben Sie geschlafen?

    Lucien Favre:

    Sehr gut. Ich schlafe immer gut. Ich gehe ins Bett, und eine Minute später schlafe ich.

    Wir fragen Sie, weil Sie bekannt sind als Mensch, der 24 Stunden lang über Fussball nachdenkt. Auch im Schlaf.

    Das ist so nicht wahr. Natürlich habe ich den Fussball sehr gern. Aber es ist nicht so, dass er mir den Schlaf rauben würde. Ausserdem arbeiten wir hier im Trainingslager sehr hart, so dass wir müde sind am Abend. Auch wir Trainer.

    Wir haben kürzlich mit Karl-Heinz Rummenigge über Sie gesprochen. Sie waren ja Zimmergenossen, als Sie in den 1990er Jahren bei Servette zusammen gespielt haben.

    Ich weiss, was jetzt kommt, aber er übertreibt. Er sagt immer, ich hätte bestimmen wollen, wie die Mannschaft spielen soll. Es ist richtig, dass ich bereits damals Interesse hatte an Taktik, aber er übertreibt!

    Er sagte, man könne mit Ihnen nur über Fussball sprechen und nicht über das Leben.

    Nein, nein, nein. Wir haben wie alle Fussballspieler über viele Dinge geredet, ja, auch über schöne Frauen. (

    lacht

    ) Es war im Trainingslager in Portugal, als wir das Zimmer geteilt haben – in ganz anderen Zeiten.

    In welcher Beziehung?

    In Bezug auf das Leben als Fussballer. Wir konnten rausgehen am Abend. In der Nähe gab es eine Bar. Das ist heute unmöglich. Spät zurückzukommen, einer vielleicht ein bisschen angesäuselt – unmöglich.

    Herr Rummenigge sagte auch, er habe schon damals gewusst, dass Sie Trainer werden.

    Ich wusste das nicht. Ich habe meine aktive Karriere mit 34 beendet und danach sofort begonnen, als Assistenzcoach Junioren zu trainieren. Es war sehr gut für mich, mit Jungen anzufangen. Bei den A-Junioren habe ich viel gelernt. Es ist das Alter, in dem sie anfangen, das Leben zu entdecken. Sozial fand ich das sehr interessant. Danach habe ich Echallens in der 3. Liga übernommen und fand, doch, der Trainerberuf könnte mich interessieren.

    Sie haben ein Credo: Sie wollen jeden Tag ein bisschen besser werden.

    Das probiere ich – als Trainer, aber auch als Mensch. Es ist mein Wunsch, aber es ist nicht immer möglich. Ich möchte jeden Tag etwas Neues lernen. Wenn mir das gelingt, bin ich zufrieden.

    Woher kommt dieser Wille?

    Schon mein Lehrer in der Primarschule sagte mir, es sei gut, dass ich immer mehr wissen und mich dauernd verbessern wolle. Ich bin grundsätzlich neugierig.

    Auch in anderen Bereichen des Lebens?

    Ja. Das gilt nicht nur für den Fussball. Mich interessiert vieles. Zum Beispiel ökologische Fragen, der Klimawandel; er beschäftigt mich. Auch Politik und vieles mehr.

    Ist das Bild des Fussballprofessors, das in der Öffentlichkeit von ihnen besteht, also falsch?

    Es ist ein wenig übertrieben. Natürlich ist ein Leben als Fussballtrainer sehr intensiv, und es ist schwierig, wirklich abzuschalten. Aber es ist ganz wichtig, dass man auch andere Sachen im Kopf hat.

    Was interessiert Sie?

    Ich liebe zum Beispiel die Natur, ich lese gern. Vor allem Bücher, bei denen ich etwas lerne, selten Romane. Kürzlich habe ich ein Buch gelesen von Isabelle Autissier. Sie ist eine französische Seglerin und Autorin. Das Buch spielt in Sibirien, es handelt auch davon, was dort alles passiert wegen des Klimawandels. Das interessiert mich. Es ist ein wichtiges Thema, das unsere Zukunft bestimmen wird. Vielleicht nicht unbedingt meine Zukunft, aber diejenige der Kinder und Enkelkinder.

    Müssen wir also unsere Einschätzung von Ihnen als Fussballverrückten korrigieren?

    Nicht unbedingt. Wenn ich einen Ball sehe, muss ich immer noch mit ihm spielen. Und am besten fühle ich mich auf dem Platz, wenn ich meine Mannschaft trainieren kann. Wenn ich mit ihr üben kann, was sie nötig hat. Da habe ich viel Spass, das gefällt mir.

    Können Sie immer noch besser jonglieren als Ihre Spieler?

    Darüber will ich nicht reden, nur so viel: Ich kann immer noch sehr gut jonglieren.

    Sie kehren in den Ferien jeweils zurück nach St-Barthélemy im Kanton Waadt, wo Sie aufgewachsen sind. Was finden Sie dort?

    Die Schweiz ist mein Land. Das Dorf ist meine Heimat. Ich freue mich, meine Freunde dort zu treffen. Ich bin sehr lange weg, seit 2007, als ich nach Berlin ging.

    Wie hat der Ort Sie als Mensch geprägt?

    Ich habe eine sehr gute Basis. Ich bin bescheiden, habe ein hohes Arbeitsethos. Ich hatte eine phantastische Kindheit dort. Wir machten viel Sport: Skifahren, Langlaufen. Oder Eishockeyspielen, darin bin ich immer noch sehr gut. Wir konnten auf der Strasse Fussball spielen, pro Stunde kam vielleicht ein Auto vorbei.

    Die Ferien waren sehr kurz. Schon Mitte September startet die Meisterschaft neu. Und wieder heisst es von den Fans und den Medien: Der BVB muss einen Titel gewinnen . . .

    . . . stopp, nein! Erstens, ich glaube nicht, dass Fans das als Muss sehen. Und ich habe auch noch kein Medium gesehen, das den Titel als Muss ansieht. Ich bin, gemessen am Möglichen, zufrieden, dass wir in den letzten beiden Saisons Zweite wurden.

    Unsere Frage ist eigentlich: Wie gehen Sie damit um, dass so hohe Forderungen an Sie herangetragen werden?

    Mich stört hauptsächlich eines, nämlich, dass manche Menschen oberflächlich herangehen und immer weiter kolportieren, wir müssten Meister werden. Ich kenne meine Fähigkeiten und diejenigen meines Teams. Ein Team mit Qualität! Wir werden sicher wieder auf einem der vorderen Plätze landen und wollen es so gut wie möglich machen. Aber Meister werden müssen? Tut mir leid, wer das behauptet, erzählt Unsinn!

    Sie stört polemische Berichterstattung?

    Ich verstehe Medien, sie wollen Ihr Produkt verkaufen. Aber sie sollten dabei realistisch bleiben, realistisch bewerten, wie gut das eine Kader ist und wie gut das andere. Und wie gut unser Kader ist mit Marco Reus, unserem Captain, einem Topspieler, wenn er fit ist, oder wenn er fehlt, wie in meinem ersten Jahr in der Rückrunde und aktuell wieder seit einem halben Jahr. Und mich – aber längst nicht nur mich, sondern auch viele meiner Kollegen – stört noch etwas ganz massiv.

    Und das wäre?

    Trainer sind oft einsam! Wenn eine Mannschaft dreimal hintereinander 2:2 spielt, wegen eines Eigentors in letzter Minute, wegen eines Goalie-Fehlers – dann ist oft trotzdem allein der Trainer schuld.

    In Deutschland waren Sie dreimal «Trainer des Jahres», «L’Equipe» zählt Sie zu den zehn einflussreichsten Trainern in Europa. Trotzdem klagen Sie über den Druck auf Sie?

    Ich akzeptiere den Druck. Damit habe ich kein Problem. Ich vertraue mir, ich versuche mein Bestes zu geben. Aber wenn es nicht läuft, werde ich für sehr viele Dinge verantwortlich gemacht – obwohl ich vorher ja auch nicht alles im Klub alleine entschieden habe.

    Hat die Fixierung auf den Trainer zugenommen in letzter Zeit?

    Das ist schon länger so. Früher war das anders. Als ich angefangen habe, war der Trainer der Chef. Der Trainer und der Präsident, sie haben einen Klub geführt. Heute haben in einem Klub viel mehr Leute Einfluss aufs Team. Ich kritisiere das nicht. Michael Zorc etwa macht beim BVB seit über zwanzig Jahren einen phantastischen Job.

    Der Fussball hat enorme Bedeutung, das sieht man nicht zuletzt an den Diskussionen, die ausdauernd geführt werden. Ist er zu gross und zu wichtig geworden?

    Wenn ich an eine WM denke mit 48 Mannschaften in Kanada, Mexiko und den USA, dann erlaube ich mir die Frage: Sind das vielleicht zu viele Spiele, zu viel Fussball? Oder kurzfristiger: Wir spielen ab Mitte September nach dem zweiten Meisterschaftsspiel immer englische Wochen bis am 23. Dezember. Und schon am 2. Januar geht es weiter. Das ist extrem. Mindestens.

    Die Spieler müssen hohe Belastungen aushalten, es geht um viel Geld.

    Das Fernsehen hat einen grossen Einfluss auf den Fussball, es bestimmt mit, wie oft wir spielen, wann wir spielen. Natürlich wird der Fussball teilweise über den Verkauf der TV-Rechte finanziert. Aber die Abhängigkeit ist gross. Der hohe Rhythmus bedeutet für uns, dass wir nicht eine, sondern eigentlich zwei Mannschaft haben müssten, die beide gleich gut sind. Aber das ist nahezu unmöglich.

    Lucien Favre gilt als Trainer, der seine Spieler besser macht. Wie machen Sie das? Nehmen wir das Beispiel Erling Haaland.

    Wir kennen ihn schon länger. Ich habe ihn viele Stunden lang selber beobachtet und gesehen, dass er zu uns kommen soll. Er war 19-jährig, er ist immer noch jung, und wir müssen gut auf ihn aufpassen. Wir können ihn nicht zu stark fordern.

    Was muss er noch verbessern, wie erklären Sie ihm das?

    Es sind technische Details, teilweise Kleinigkeiten, die dem Publikum selten auffallen. Bewegungsabläufe in der Luft, mit dem Fuss, wenn er in Bewegung ist. Das braucht viel Zeit. Er ist bereits auf sehr hohem Niveau. Aber wir brauchen Geduld. Das ist ein wichtiger Teil meines Jobs: hinzuschauen und zu erkennen, was ein Spieler verbessern kann. Wenn ich etwas sehe, dann sage ich das dem Spieler oder mache es selber vor. Ich mache das gerne. Das gilt auch für Übungen mit der Mannschaft. Wenn wir schwierige Übungen machen, dann freue ich mich mit dem Team, wenn wir die Aufgabe gelöst haben. Sie haben etwas gelernt und etwas erreicht, bei dem sie vorher nicht sicher waren, dass sie es schaffen.

    Sind junge Spieler wie Haaland, wenn sie heute zu Ihnen kommen, besser ausgebildet als früher?

    Nein, es ist anders. Heute kommen die jungen Spieler aus den Akademien. Ich habe manchmal den Eindruck, dass diese Spieler überwiegend sehr ähnlich sind. Ich habe neulich einen interessanten Artikel aus Argentinien gelesen. Auch dort haben immer weniger Spieler gelernt, auf der Strasse Fussball zu spielen. Man hat erkannt, dass man in der Ausbildung Dinge ändern muss, um wieder an das anzuknüpfen, was verloren gegangen ist.

    Biss, Härte, Schlitzohrigkeit?

    Nein! Ich kann es mit einem Beispiel erklären. Ich habe als Jugendlicher den Ball oft auf das Scheunendach geschossen und dann versucht, den zurückspringenden Ball direkt anzunehmen. Mit dem Kopf? Der Brust? Dem Oberschenkel? So lernte ich die Technik in der Luft. Heute sehe ich oft, dass Spieler mit der Technik in der Luft Mühe haben.

    Früher erklärten Sie einem Spieler wie Gökhan Inler im FC Zürich stundenlang vor dem Computerbildschirm, was er anders machen kann. Machen Sie das heute noch immer so?

    Ja, das gefällt mir. Aber nicht mehr allein, ich habe gute Kollegen, die mir helfen. Aber ich erinnere mich gut an Gökhan, er brauchte zwei bis drei Monate, bis er begriffen hatte, was ich von ihm wollte. Gökhan war jung, 20-jährig, aber das Wichtige war, er konnte laufen. Ich machte den Konditionstest mit ihm, als er bei uns anfing. 1 Kilometer in 3 Minuten 15 Sekunden. 2 Minuten Pause, dann 3 Minuten 10 Sekunden. Dann 2 Minuten Pause vor dem 3. Kilometer, den er wieder in 3 Minuten 15 absolvierte. Da wusste ich: Er kann uns helfen, er hat Technik, Spielintelligenz, Power – und Ausdauer. Das Laufvermögen ist für mich ein wichtiger Punkt, es zeigt die innere Kraft, den Willen, den ein Spieler hat. Inler war eine Maschine, seine Karriere hat das bewiesen. Gelegentlich schreiben wir uns heute noch SMS.

    Wen sehen Sie, wenn Sie an Lucien Favre vor 25 Jahren im Stade municipale in Yverdon denken?

    Ich hatte im ersten Jahr nur fünf oder sechs Profis in der Mannschaft. Vor allem aber war ich alleine. Kein Torwarttrainer, keine Assistenten. Ich habe alles alleine vorbereitet, das Training, alle Übungen. Man kann es fast nicht mit den heutigen Verhältnissen vergleichen. Im Fussball ist es so: Wir haben alle Systeme gespielt, es wird kein neues System entdeckt werden. Und doch sieht es ganz anders aus, wenn man ein Spiel nimmt von der WM 1970 oder noch vorher, 1954. Damals liefen die Spieler 4 Kilometer, heute sind es oft 13. Das Spiel ist schneller geworden, physischer, athletischer.

    Und wohin geht die Entwicklung?

    Schwer zu sagen. Wohin geht der Fussball? Es wird schnell und schneller. Aber erstaunt uns das? Die Züge werden immer schneller. Das Internet. Power, es braucht überall mehr Power. Aber es ist schwierig zu planen, was kommen wird. Was sich für mich nicht ändert, ist die Spielintelligenz – sie wird im Fussball immer das Wichtigste bleiben.

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 16.08.2020


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    <woltlab-quote data-author="ZSColin" data-link="RE: De Bundesliga Fred"><p>Ist zwar nicht der korrekte Fred, aber schon krass wie Bayern das ehemals grosse Barca</p><p>auseinander genommen hat. Und fast gleich erstaunlich, dass Lyon Juve + ManCity weggeputz</p><p>hat und nun im Halbfinal steht. Ob das bei einer "normalen" Champions League auch der Fall</p><p>gewesen wäre, d.h. mit Hin- und Rückspiel??</p><p><br></p><p>Im Halbfinal steht somit kein ManU, Chelsea, Liverpool, ManCity, Real, Barca, Atletico, Juve, Inter, Napoli....</p><p><br></p><p>Sondern 2 Teams aus der Französischen und 2 Teams aus der Deutschen Liga. Diese vier Teams</p><p>werden von 3 Deutschen trainiert. Schon interessant und spannend.</p></woltlab-quote><p></p><p>wieder mal das typische bayerndusel mit diesem modus! dem fc barcelona hätte nämlich in einem rückspiel bereits ein 7:0 gereicht! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>kein zufall, das mit den trainern! die deutschen (trainer) arbeiten schon länger am neuen fussball. auch wenn das jetzt viele nicht gerne hören: sehr stark beeinflusst vom dosenclub, rangnick hat da sportlich etwas grossartiges aufgebaut!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Das ist Wunschdenken der Clubs. Geregelt wird dies Kantonal. Da Zürich nach GE und SH zusammen mit VD am meisten Fälle pro 100'000 Einwohner hat kann man dies wohl vergessen. 50% wären wohl schon gut für den ZSC.</p></woltlab-quote><p></p><p>wenn alle clubs ihre sitzplätze zu 100% besetzen können, gibt es keinen einzigen grund, wieso der zsc die halle nur zu 50% füllen soll, wäre reine willkür! ausserdem will bern die wand zu sitzplätzen umfunktionieren. sehe dann wirklich keinen unterschied zum hallenstadion! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mac" data-link="Saisonvorschau 2020/2021"><p>Jetzt wirds aber wirklich bedenklich!</p><p><br></p><p><br></p><p>‪#SCRJZSC 😷‬</p><p><br></p><p>‪Masken-Test im ersten Drittel des heutigen Testspiels. Auf der Bank, wo Distanz einhalten schwierig ist, war die Maske über Mund und Nase gestülpt, für das Spiel auf dem Eis zogen die Spieler die Maske dann runter. Der Test sollte zeigen, ob ein Ernstkampf mit Maske überhaupt möglich ist. Wir versuchen alles! More to come…‬</p></woltlab-quote><p></p><p>seldwyla oder absurdistan, kann man jedenfalls nicht mehr ernst nehmen!</p><p><br></p><p>„mittlerweile sind mehr menschen an corona verblödet als gestorben!“</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    zsc mail:

    GROSSANLÄSSE AB OKTOBER WIEDER MÖGLICH

    Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. August 2020 entschieden, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen ab dem 1. Oktober 2020 wieder zu erlauben. Es gelten strenge Schutzmassnahmen und die Kantone müssen die Anlässe bewilligen.

    Dabei müssen die Kantone ihre epidemiologische Lage und ihre Kapazitäten für das Contact Tracing berücksichtigen. Damit will der Bundesrat sicherstellen, dass sich die Situation in der Schweiz nicht verschlechtert. Gleichzeitig trägt er mit dem vorsichtigen Öffnungsschritt den gesellschaftlichen Bedürfnissen sowie den wirtschaftlichen Interessen der Sportvereine und Kulturveranstaltern Rechnung.

    Swiss Ice Hockey, die National League & Swiss League und ihre Clubs haben den heutigen Entscheid des Bundesrats mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Es freut uns, dass unsere Anliegen auf Bundesebene gehört und verstanden wurden. Dass ab Oktober wieder Eishockeyspiele mit mehr als 1000 Zuschauern möglich sind, ist die Voraussetzung für das wirtschaftliche Fortbestehen der Ligen und Profi-Clubs. Mit einer teilweisen Auslastung der Stadien bleibt jedoch die finanzielle Lage der Profi-Clubs und des Verbands weiter angespannt und finanzielle Verluste sind absehbar. Heute aber überwiegt die Freude, wieder vor Fans Eishockey zu spielen und wir sind fest überzeugt, dass die Meisterschaft unter verantwortungsbewusster Anwendung der Schutzkonzepte erfolgreich und sicher durchgeführt werden kann. Wir danken allen Politikern, unseren Fans und den Medien für die tolle Unterstützung in den letzten Tagen und Wochen!

    Die Clubs der National League & Swiss League werden sich an der Ligaversammlung von Freitag, 14. August, über die nächsten Schritte beraten und das definitive Startdatum der Saison 2020/21 bestimmen.


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    <woltlab-quote data-author="ZSColin" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Aber trotzdem besser als vor zwei drei Tagen erwartet!</p></woltlab-quote><p>nö, ich habe genau das erwartet! habe es noch in diskussionen letzte woche prophezeit, dass ab 1.10. geöffnet wird. der druck der sportvereine und wirtschaft wurde zu gross! zurecht! aber sofort, bzw. 1. september, ging auch nicht, niemand will ja sein gesicht verlieren...</p><p><br></p><p>aber langsam sollte man sich wirklich von diesen täglichen fallzahlen verabschieben! alleine, ohne bezug zu anderen zahlen, sagen sie relativ wenig bis nichts aus! würden sie etwas aussagen, müssten jetzt alle panikmacher in stockstarre verfallen, sind doch die fallzahlen gestiegen seit der maskenpflicht im öv!</p><p><br></p><p>viel wichtiger als die täglichen infektionszahlen: mittlerweile stirbt (fast) niemand mehr mit oder gar an corona! und die täglichen hospitalisierungen wegen corona sind zahlenmässig im einstelligen bereich! also 0-9...</p><p><br></p><p>aber das wird in den mainstream medien immer noch verschwiegen, warum auch immer! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p>wir müssen uns langsam daran gewöhnen, dass uns dieses virus die nächsten jahre begleiten wird. wie die verschiedenen influenza viren...</p>

    <woltlab-quote data-author="ZSColin" data-link="RE: Saisonvorschau 2020/2021"><p>Danke für's Posten Leute.</p><p>Bin äusserst (an-)gespannt, wie's heute in Bundesbern laufen wird....!!</p></woltlab-quote><p>na ja, der erwartete typische schweizerische kompromis. man verlängert das veranstaltungsverbot über 1000 leute bis ende september.</p><p><br></p><p>völlig sinnlos zwar, man kann genau so gut jetzt schon öffnen, aber so verliert niemand sein gesicht und die sportvereine etc. haben eine fassbare perspektive.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Ziemlich hart für Thun. Aber so ist halt Sport und das ist auch gut so. Hoffentlich gehen sie nicht pleite! Von Vaduz erwarte ich wie in der Vergangenheit nicht viel aber falls möglich den Besuch eines Spiels gegen den FCZ.<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/bier.gif" alt=":bier:" class="smiley" height="40"></p></woltlab-quote><p></p><p>wie damals: heimspiel im usland! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/geil.gif" class="smiley" alt=":geil:" height="32"></p><p><br></p><p>aber chasch vergässe bi eusere hyperventilierende corona fraktion...<img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    übrigens: wieso redet eigentlich niemand von mario frick als trainer? er auch mit fcz vergangenheit! den abstecher zu chinahasli habe ich schon vergessen...:mrgreen:


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    weiss nicht mit schneider...

    halte ja mittlerweile auch nichts mehr von magnin. aber das viele ausgerechnet einen trainer fordern bzw. für einen trainer schwärmen, dessen mannschaft an weihnachten sang- und klanglos letzter war und nun abgestiegen ist, finde ich schon etwas seltsam.

    natürlich bin ich mir bewusst, dass er in thun aus extrem bescheidenem spielermaterial einiges rausgekitzelt hat. aber trotzdem...verstehe den schrei nach schneider nicht wirklich! aber eben, mit dem spielermaterial vom fcz...:nixwiss:


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    nzz am sunntig:

    Maskenpflicht für alle

    Der Profisport kämpft dafür, bald wieder vor vielen Zuschauern spielen zu dürfen. Die Eishockeyliga setzt auf Hygiene und harte Strafen

    Samuel Tanner

    Der Schweizer Profisport ist in seinem Kern bedroht, weil das Coronavirus alles verbietet, was ihn ausmacht: Gemeinschaft, Nähe, emotionale Ausbrüche. Seit Monaten sind nur noch wenige hundert Zuschauer zu den grossen Sportanlässen zugelassen. Und Pascal Strupler, der Direktor des Bundesamts für Gesundheit, zeigte sich zuletzt alles andere als optimistisch für die nahe Zukunft: «Ich kann mir keine halbvollen Stadien vorstellen.»

    Am Mittwoch will der Bundesrat darüber entscheiden, ob er das Veranstaltungsverbot für mehr als 1000 Personen weiterhin aufrechterhält. Heinrich Schifferle, der Präsident der Schweizer Fussballliga, warnte bereits, wenn es so weitergehe wie bisher, stünden Profiklubs vor dem Konkurs. Denis Vaucher, der Direktor der Schweizer Eishockeyliga, sagt: «Wir wollen unter Einhaltung eines Schutzkonzepts wieder deutlich mehr als 1000 Zuschauer in die Stadien lassen. Für uns ist das existenziell wichtig.»

    Bisher war nicht bekannt, wie ein Schutzkonzept für grosse Sportveranstaltungen aussehen könnte. Nun liegt der «NZZ am Sonntag» der Entwurf der Eishockeyliga vor. Das sechzehnseitige Papier gibt eine Ahnung davon, wie der Zuschauersport in Zukunft funktionieren könnte.

    Gästesektoren schliessen

    Im Stadion soll eine generelle Maskenpflicht gelten. Die Stehplätze werden geschlossen (oder zu Sitzplätzen umgebaut), damit die Veranstalter einfacher nachvollziehen können, wer sich über längere Zeit neben wem aufgehalten hat. Das führt zum Beispiel dazu, dass der SC Bern, der Eishockeyklub mit dem grössten Stadion in der Schweiz, statt maximal 17000 nur noch ungefähr 10500 Plätze anbieten könnte. Die Gästesektoren werden in allen Stadien geschlossen. Choreografien von Fans, die einen ganzen Sektor abdecken, sind verboten. Generell wird den Fans empfohlen, auf Choreografien zu verzichten.

    Das Schutzkonzept der Eishockeyliga ist von einem bemerkenswerten Detailgrad. So sollen laut dem Papier etwa die Drehkreuze bei der Eintrittskontrolle «in kurzen Zeitabständen» desinfiziert werden, «in der Regel alle 10 Minuten». Zudem sollen «genügend Einmalhandschuhe» zur Verfügung stehen. Das ist die neue, desinfizierte Realität des Schweizer Sports.

    Wer die Schutzbestimmungen nicht einhält, soll vergleichsweise hart bestraft werden. Personen, die andere anspucken oder absichtlich anhusten, müssen mit zwei Jahren gesamtschweizerischem Stadionverbot rechnen. Wer das Stadion besucht, obwohl er nachweislich an Covid-19 erkrankt ist, soll mit einem dreijährigen Stadionverbot bestraft werden.

    Denis Vaucher, der Direktor der Eishockeyliga, bestätigt dieses Konzept auf Anfrage. Es handle sich dabei um eine Rahmenvorgabe der Liga – für jedes Stadion werde zurzeit noch ein zusätzliches, individuelles Schutzkonzept vorbereitet.

    «Wir wissen zu wenig»

    Vaucher hat die Pläne der Ligaführung bereits dem Vorsitzenden der Konferenz der Schweizer Kantonsärzte vorgelegt und positive Signale erhalten. Die Vertreterin der Konferenz der Gesundheitsdirektoren habe skeptischer reagiert. Und aus dem Bundesamt für Gesundheit seien die Rückmeldungen geteilt. Denis Vaucher sagt: «Politische Demonstrationen sind inzwischen wieder ohne Einschränkungen erlaubt, sofern Masken getragen werden. Im Sport demonstrieren Fans für ihre Mannschaften. Ich verstehe nicht, worin sich diese zwei Veranstaltungen in ihrer Art unterscheiden sollen.» Das ist eine Position, die der Profisport schon seit einiger Zeit vertritt – bisher erfolglos.

    Um diese Position weiter zu unterlegen, will die Eishockeyliga gemeinsam mit Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport eine wissenschaftliche Studie machen, die herausfinden soll, ob regelmässige Stadionbesucher häufiger von Covid-19 betroffen sind als der Rest der Bevölkerung. Denis Vaucher sagt: «Bisher wissen wir schlicht zu wenig über das Virus. Deshalb erachte ich es nicht als sinnvoll, gewisse Veranstaltungen einfach prophylaktisch zu verbieten.»

    Nach dem Entscheid des Bundesrats am Mittwoch soll das vorliegende Schutzkonzept am Freitag von den Eishockeyklubs verabschiedet werden. Grosse Opposition erwartet Denis Vaucher nicht, er spüre eine grosse Bereitschaft, mitzuhelfen. Den Klubs des Schweizer Profisports bleibt auch gar nichts anderes übrig.

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 09.08.2020


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    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Fussball allgemein"><p>Und ich werde nicht mehr reagieren; in Phall ...</p></woltlab-quote><p></p><p>würde ich auch nicht an deiner stelle. weil spätestens jetzt gehen dir die mit gesundem menschenverstand, logisch nachvollziehbaren argumente aus! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/icon_mrgreen.gif" class="smiley" alt=":mrgreen:" height="17"></p><p><br></p><p>aber zu deiner beruhigung: liegt nicht an dir, sondern weils dieses argumente schlicht und einfach nicht gibt! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Fussball allgemein"><p>Sehe keinen Grund, dass beim (Outdoor)Fussball nicht (wesentlich) mehr Zuschauer anwesend sein sollen.</p><p><br></p><p>Sehe das beim (Indoor)Eishockey etwas problematischer ...


    Daher; es ist dringend nötig, alles über "einen Leist" zu schlagen; im Positiven, wie auch im Negativen ...</p></woltlab-quote><p></p><p>öv findet auch indoor statt, ohne irgendwelche konsequenzen bezüglich fallzahlen!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>