Beiträge von snowcat

    <woltlab-quote data-author="Larry" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Häusler war aber auch schlau genug nach den fetten Jahren rechtzeitig den Hut zu nehmen. Auch der FCB hat ein strukturelles Defizit das nur mit Transfereinnahmen und/oder Erfolg in CL/EL zu decken ist. Daran ist schon GC gescheitert, und seit der Zugang zur CL für CH Teams erschwert wurde denke ich langfristig macht weder YB noch der FCB Gewinn! Ich meine wie viel Geld wurde bei YB schon verbrannt?</p></woltlab-quote><p></p><p>stimmt nur teilweise, weil: unter häusler/heitz wurde immer eine mannschaft/trainer zusammengestellt, welche die schweizer liga dominierte und jederzeit für die cl quali gut war. bereits in monat 1 nach häusler/heitz präsentierten burgener/streller nur noch sportliches mittelmass. wäre so unter häusler nie passiert.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    Einnahmen von rund 70 Millionen stehen Ausgaben von rund 90 Millionen gegenüber. Vorallem der Personalaufwand von über 50 Millionen Franken schlägt massiv zu Buche.Insgesamt beschäftigt der FC Basel 216 Vollzeitstellen, davon bestehen 68 aus Spielern und Staff der 1. Mannschaft

    https://www.blick.ch/sport/sport-tagesticker-id5539965.html

    90 Millionen! Meine Fresse!

    schon krass, vor nicht mal 3 jahren hat burgener einen der (finanziellen) gesundesten clubs im profifussball übernommen. unglaublich was er und seine kollegen in dieser zeit angerichtet haben!

    darf pippi in basel noch auf die strasse? :nixwiss:

    FCB macht Minus von 20 Millionen Franken – so versucht die Führung die Wogen zu glätten

    https://www.watson.ch/!745268740?utm…=watson-app-ios

    <woltlab-quote data-author="Mirko" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Man kann ja von Geisterspielen halten was man will, aber wenn ich die Bundesliga anschaue hat die QUALITÄT des Fussballs für mich eher zugenommen. Es gibt viele Tore und vor allem ist die Atmosphäre viel weniger aufgeheizt. Man sieht viel weniger Schwalben und Schauspielerei, keine unendliche Diskussionen mit dem Schiedsrichter, viel weniger Theatralik wie Wälzen auf dem Boden, etc. Auch die Trainer stehen nicht permanent gestikulierend beim vierten Offiziellen. Ich hoffe, dieses "neue Verhalten" der Spieler nehmen sie dann auch mit, wenn wieder Fans im Stadion sind.</p></woltlab-quote><p></p><p>habe genau das selbe gedacht!</p><p><br></p><p>aber trotzdem: obwohl das sportliche gesamtpaket besser ist mit geisterspielen, wirklich spass machts nicht ohne stimmung im stadion.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Fussball allgemein"><p>Ja, das ist wirklich sehr tief.</p><p>Vor allem, viel tiefer als erwartet...</p></woltlab-quote><p></p><p>sorry, wenn ich nochmals klugscheissere!</p><p><br></p><p>aber das verwundert wirklich nur noch diejenigen, welche alle informationen nur über die staatlichen kanäle bezogen haben ohne auch nur das geringste zu hinterfragen.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    nzz vom sunntig, 31.05.2020:


    Die Krise kommt erst

    In drei Wochen nehmen die Schweizer Profifussballer die Meisterschaft mit Spielen ohne Zuschauer wieder auf. Den Klubs droht Terminstress und ein Kampf ums wirtschaftliche Überleben. Von Stephan Ramming

    Am liebsten wäre er wieder umgekehrt, heim nach Winterthur. Heinrich Schifferle sass am Freitag nach der ausserordentlichen Versammlung der Klubs vor den Medienvertretern und berichtete im Eröffnungsvotum von seinen Gedanken auf der morgendlichen Fahrt nach Bern, nachdem er den «Blick» gelesen hatte. Von einem bevorstehenden «Gemetzel», von einem Aufstand gegen die «Diktatur» schrieb das Blatt. Alles falsch, es sei ganz anders gewesen: «Harmonisch, respektvoll, solidarisch». Liga-Präsident Schifferle hatte zweimal gewonnen: 17 der 20 Klubs stimmten für Geisterspiele, 14 gegen die Aufstockung der Super League auf 12 Klubs. Alles gut, alle glücklich. Schifferle konnte als zufriedener Ligapräsident Bern verlassen. Zurück bleiben Schwierigkeiten, offene Fragen und ungelöste Probleme.

    Rechtshändel sind programmiert

    Christian Constantin kündigte an, demnächst rechtliche Schritte einzuleiten. Noch ist unklar, ob der Walliser gegen die Rechtmässigkeit der Entscheidungen vom Freitag oder gegen die Liga klagen wird. Es gehe um «arbeitsrechtliche Fragen», sagte der Besitzer des FC Sion. So verpflichtete der streitlustige Walliser vor kurzem Geoffroy Serey Dié von Xamax. Der Mittelfeldspieler darf nun aber erst in der nächsten Saison spielen, weil im Normalfall ein Spieler in einer Saison nur bei zwei Klubs qualifiziert werden kann. Serey Dié trug in dieser Saison das Leibchen von Aarau und Xamax, Sitten wäre sein dritter Klub. Constantin sieht auch nicht ein, dass er auslaufende Verträge verlängern muss für die Spiele im Juli und August.

    Offen ist zudem, ob Constantin gegen die Transfers von Xamax vorgeht: Die Neuen­burger verpflichteten am Freitagabend Johan Djourou und Xavier Kouassi. Beide hatte Constantin im März entlassen, weil sie Kurzarbeit verweigerten. Sie sollen nun gemäss Fifa-Sonderreglement als «wegen Covid-19 entlassene Spieler» gelten. Constantin hat schon mehrfach bewiesen, dass er den Rechtsweg bis ans Ende gehen kann – wie 2003, als er gericht-lich die Rückkehr in die Challenge League ­erwirkte. Es ist deshalb fraglich, ob es sich

    die Liga so leichtmachen kann wie Komitee-Mitglied Ancillo Canepa. Der FCZ-Präsident sagte, es sei ihm «wurscht, welches Cabaret man sich dort unten ausdenkt». Denn auch der FC Lugano, wie Constantin für den Sai­sonabbruch und die 12er-Liga, könnte nach Rechtsmitteln gegen die Liga suchen.

    Terminchaos und Dauerstress

    Zwischen dem 20. Juni und dem 2. August will die Liga 13 Runden durchpeitschen – das bedeutet Spiele im Dreitagesrhythmus. Für diese Belastung werde es nicht «15 oder 17 Spieler, sondern 23 oder 24» brauchen, sagt etwa St.-Gallen-Trainer Peter Zeidler. Teams mit breitem Kader wie Basel, YB oder der FCZ sind noch stärker bevorteilt, während Klubs wie Thun, Xamax oder Lugano die Spieler mit ungewohntem Dauerstress belasten. Wer am 2. August nicht genug hat, spielt weiter im Cup: Viertelfinal, Halbfinal, Final am 12. August – so sieht der provisorische Plan aus. Provisorisch, weil die internationalen Wettbewerbe noch nicht fixiert sind: Basel wird in die Qualifikation einsteigen, gleichzeitig spielt der FCB noch in der Europa League im Achtelfinal gegen Frankfurt. Anfang September soll die Meisterschaft 2020/21 beginnen. Kurz: Der internationale Terminstreit ist absehbar.

    Kampf ums wirtschaftliche Überleben

    Wird der Notkredit für Darlehen des Bundes für den Fussball zum Rohrkrepierer? Nicht nur Parlamentarier fürchten, dass die Bedingungen für den Bezug von den 200 Millionen Franken zu hart sind. Bei den Klubs lautet der Tenor: Schön, dass es einen Fallschirm gibt, aber wir lassen lieber die Finger davon. Die Rückzahlung belastet die Zukunft, man ist unzufrieden mit der Solidarhaftung der Kreditnehmer oder der unklaren Ausgestaltung der Bedingung, die Spielerlöhne um durchschnittlich 20 Prozent reduzieren zu müssen.

    Noch ist der Vertrag nicht ausformuliert. Der Liga-CEO Claudius Schäfer sagte, man wolle «auf Verbesserungen für die Klubs hinwirken». Ob das Ansinnen in der Verwaltung und im Bundesrat auf Wohlwollen stösst, steht auf einem anderen Blatt. Matthias Remund, der als Direktor im Bundesamt für Sport das Kreditpaket mit Schifferle, Schäfer, Canepa und FCB-Präsident Bernhard Burgener ausgehandelt hat, soll jedenfalls sehr zufrieden mit den Eckwerten des Vertrages sein.

    Fliehkraft statt Zusammenhalt

    Schifferle sprach am Freitag von der Hoffnung, dass der Schweizer Fussball «gestärkt aus der Krise» kommen werde. Präsidialer Optimismus für die Zukunft ist schön. Die Gegenwart ist es weniger. Die Krise hat die Fliehkräfte der Liga gestärkt, nicht die Führung. Ist sie bereit, über die eigenen Personen und Strukturen nachzudenken? «Selbstverständlich werden wir unsere Prozesse genau analysieren und besprechen», sagt Schifferle. Wie erfolgreich die neue Ausschreibung der TV- und Marketingrechte ist, wird ein Gradmesser dafür, ob die Worte nicht nur gut tönen.

    Gestärkt aus der Krise? Sie hat eben erst angefangen. Zwar dürfen die Klubs wieder spielen oder Teleclub als Inhaber der TV-Rechte mit Neuabonnenten spekulieren, aber ohne Zuschauer bleibt den Vereinen der Boden unter den Füssen weggezogen – vor allem emotional. Publikum und Fans dürften nach überstandener Geisterzeit zweimal überlegen, ob sie wieder die Ränge füllen sollen, wenn es nicht gerade um Titel geht. Auch im Fussball gilt: Die vielbeschworene «neue Normalität» wird kommen – nur wird sie ganz anders sein als die alte Normalität. Die Liga wird lernen müssen, damit umzugehen.

    Aus dem NZZ-E-Paper vom 31.05.2020


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    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>Was wäre am "Weg Schweden" besser gegangen, als der Alleingang?🤔</p><p><br></p><p>Ach ja; ihre Zahlen wären nicht so schlecht, da ja alle den "schlechten Weg" gewählt hätten.</p><p><br></p><p>Aber schon sehr suspekt, da gebe ich dir recht! Die Mehrheit der Länder hat den vernünftigeren Weg gewählt; welch Desaster für Verschwörungstheoretiker und "gegen-den-Mainstream-schwimmende-eigenständig-denkende-und-sich-nicht-durch-Mehrheiten-manipulieren-lassende-Zeitgenossen ...</p></woltlab-quote><p>hätten alle länder den schwedischen weg gewählt, also nicht die gesamte wirtschaft einem lockdown unterzogen, vor allem den tourismus nicht komplett eingestellt, sondern nur altersheime/risikopatienten geschützt, massenveranstaltungen für eine gewisse zeit untersagt, wäre der wirtschaftliche schaden nicht in der dimension ausgefallen, wie er es jetzt tut! in schweden ist der wirtschaftliche schaden trotzdem in etwa gleich gross wie überall, eben, weil es ein alleingang war!</p><p><br></p><p>und das gesundheitssystem in schweden ist bis heute nie überlastet gewesen. DER hauptgrund für den schweizer lockdown! darum sehe ich den „vernünftigen“ weg in schweden und nicht in den meisten ländern. aber eben nicht als alleingang...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Kingu" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>SF Tagesschau von heute nicht ganz uninteressant...</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p></woltlab-quote>
    <p></p><p>mushu hat mir vor wenigen minuten ein whatsapp gemacht mit dem hinweis, die tagesschau zu schauen!</p><p><br></p><p>auch interessant in dieser tagesschau, 40 jahre jugendbewegung. war (fast) von anfang an ziemlich involviert in die bewegung! schöne, spannende, wilde erinnerungen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Kingu" data-link="Corona und anderi Biersorte">
    <p><span>[quote='Kingu','Corona und anderi Biersorte']Der Bundesrat hat auch aus heutiger Sicht einen überragenden Job gemacht.</span></p><p>Verantwortung für ein Land zu übernehmen, ist leider mit keinem Casino-Besuch zu vergleichen, in welchem man mit einer Entscheidung Glück oder Pech hat.<br>Dies ist ein ganz grosser Unterschied.<br>Ich sehe trotz allen Erkenntnissen von heute nichts, was er falsch gemacht haben sollte.<br>Ich persönlich würde mir nie eine andere Regierung wünschen und bin mit den meisten getroffenen Entscheide mehr als nur zufrieden....meine Meinung.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p></woltlab-quote><p>gemessen an den politkollegen im ausland, gebe ich dir/euch sogar recht! von allen regierungen ist der br sicher in den top five der imaginären rangliste. sehe das mittlerweile nämlich als weltweites politversagen, indem der br tatsächlich nicht die schlechteste figur machte! also fürs auswandern sehe ich wirklich (noch) keinen grund! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p>aber kritik, hinterfragen muss trotzdem erlaubt sein! und wie heisst es so schön: „unter blinden ist der einäugige könig!“</p><p><br></p><p>in jeder krise profitiert unsere führung sicher auch von unserem, seit jahrzehnten, sehr stabilen umfeld. top intrastruktur, sehr stabiles politisches umfeld, trotz massiven einsparungen immer noch gute bildung bzw. bildungsmöglichkeiten auch für weniger begüterte, ebenfalls trotz massiver einsparungen ein immer noch funktionierendes gesundheitssystem.</p><p><br></p><p>ich sage schon seit jahren, dass ich totaler befürwörter, nein fan, bin von unserer direkten demokratie und dem konkordanzsystem in der regierung! selbst länder, welche uns auf- oder kurzfristig gar überholten, erlitten immer wieder einen rückschlag. irland ist so ein beispiel...während die schweiz ihr (hohes) level mehr oder weniger konstant halten konnte!</p><p><br></p><p>nochmals: dass beispiel schweden zeigt, dass der eigentlich vernünftige/beste weg, im alleingang nicht funktioniert(e). auch da bin ich mit dir einig. aber aus etwas anderen gründen...</p><p><br></p><p>du siehst, sooo weit sind wir nicht voneinander entfernt!</p>

    <woltlab-quote data-author="larlf" data-link="RE: Dä FCZ-Fred"><p>Wobei in der BuLi die meisten Mannschaften erstaunlicherweise ähnlich wie vor der Pause spielen, was den (Miss-)Erfolg betrifft.</p></woltlab-quote><p></p><p>eben!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    wie die banken profitieren, habe ich am 26.3. schon mal gepostet, aus der woz (gibt im netz noch viel, viel mehr dazu. auch aus der nicht aluhut ecke.):

    Willkommener Sündenbock

    Das Coronavirus ist nicht der einzige Grund, warum Staaten derzeit die Wirtschaft mit Billionenbeträgen zu retten versuchen. Bedeutender ist der in den letzten Jahren angehäufte globale Schuldenberg. Entscheidend ist nun, dass die Rettung unter klaren Bedingungen geschieht. Von Yves Wegelin

    Wer schuld an den kra­chenden Börsen und der anlau­fenden Wirt­schafts­krise ist, die laut Pro­gnosen die schwerste seit dem letzten Welt­krieg werden könnte, ist klar: das Coro­na­virus und die staat­li­chen Mass­nahmen, um es zu stoppen. Das ist die Bot­schaft, die Wirt­schafts­ver­treter­Innen zurzeit auch hier­zu­lande ver­breiten. So können sie nach dem Staat rufen, ohne den Vorwurf um die Ohren gehauen zu bekommen, dass ein Jahr­zehnt nach der grossen Finanz­krise schon wieder Gross­kon­zerne mit Mil­li­arden gerettet und welt­weit Mil­lionen Men­schen ihren Job ver­lieren werden.

    Ja, das Virus ist einer der Gründe für die aktu­elle Situa­tion: Wegen der ver­ord­neten Mass­nahmen können viele Firmen nicht mehr pro­du­zieren. Zudem bleiben ihre Kund­Innen weg, wodurch die Ein­nahmen weg­bre­chen. Doch das Virus ist nicht der einzige Grund: Es ist gleich­zeitig der Aus­löser einer Wirt­schafts­krise, die sich über Jahre anbahnte und die die Welt ohnehin irgend­wann heim­ge­sucht hätte.

    Dies zeigt sich am Anstieg des glo­balen Schul­den­bergs, in dem sich auch die soziale Ungleich­heit spie­gelt – die Schuld des einen ist zugleich immer das Ver­mögen eines anderen. Seit die Schulden die Welt 2008 in eine Wirt­schafts­krise stürzten, sind sie gemäss der Bank für inter­na­tio­nalen Zah­lungs­aus­gleich (BIZ) weiter von 180 auf 221 Prozent des glo­balen Brut­to­in­land­s­pro­dukts (BIP) geklet­tert. Es sind Schulden von ein­fa­chen Leuten, Firmen und Staaten. Mit Schulden wurden auch Aktien gekauft und die Börsen ange­heizt. Der Kurs glo­baler Aktien, die der MSCI-Index nach­zeichnet, ist von 750 auf über 2400 Punkte geschossen. Ein Irrsinn. Der Inter­na­tio­nale Wäh­rungs­fonds (IWF) warnt seit Jahren, dass der Schul­den­berg irgend­wann ein­stürzen könnte, wobei er die ganze Welt­wirt­schaft unter sich begraben würde.

    Die Fabrikation der Krise

    Wie es dazu kam, ist schnell zusam­men­ge­fasst: Als 2008 Leute in den USA oder Spanien die Zinsen ihrer Hypo­thek nicht mehr zahlen konnten, über­nahmen die Staaten die Schulden. Denn die Schuld war gleich­zeitig das Ver­mögen von Banken, Pen­si­ons­kassen und Ver­mö­gens­ver­wal­tern. Die Staaten ver­schul­deten sich dafür wie­derum selbst bei den Banken. Als Länder wie Irland ihre Schulden selber nicht mehr stemmen konnten, nahmen sol­ven­tere Staaten Schulden an ihrer Stelle auf. Kurz: Die Regie­rungen stützten die Schulden, um die ent­spre­chenden Ver­mögen zu schützen.

    Sie ent­schieden sich damit gegen eine Abschrei­bung von Schulden – was Mil­li­arden von oben nach unten umver­teilt hätte. Statt­dessen wurden unter dem Druck von Steu­er­oasen wie der Schweiz welt­weit die Unter­neh­mens­steuern weiter gesenkt, die Sozi­al­aus­gaben gekürzt und die Arbeits­märkte dere­gu­liert. Das würde Dynamik in die Wirt­schaft bringen, so die Wette. Mit dem Ziel, dass die Leute und die Staaten ihre Zinsen wieder schul­tern und einen Teil ihrer Schulden zurück­zahlen können.

    Eine zehn­jäh­rige Irr­fahrt. Die Spar­po­litik drohte zum Ein­bruch der Wirt­schafts­nach­frage zu führen. Und so pumpen die Zen­tral­banken seit Jahren immer und immer mehr Geld in die Welt­wirt­schaft, damit sich ein­fache Leute und Staaten weiter billig ver­schulden und damit die Wirt­schaft am Brummen halten. Zum Geld gegriffen haben aber auch Firmen, die damit eigene Aktien kauften, um den Kurs in die Höhe zu jagen. Die Summe soge­nannter Lever­aged Loans ist rasant gestiegen – ris­kante Kredite an wacke­lige Unter­nehmen. 2018 stellte die BIZ fest, dass in vier­zehn unter­suchten Ländern (darunter die Schweiz) zwölf Prozent der Firmen «Zombies» sind: unren­table Unter­nehmen, die ihre Zinsen nur mit immer neuen Schulden beglei­chen können.

    Wie wärs, wenn die Kon­zerne diesmal ihre Ver­luste selber tragen würden?

    Die Spar­po­litik hat zudem den Weg für Popu­listen wie US-Präsident Donald Trump bereitet, die den sozialen Unmut in Wirt­schafts­kriegen zu ersti­cken ver­su­chen und damit die Glo­ba­li­sie­rung ins Stocken bringen. Schon Monate vor dem Aus­bruch der Coro­na­pan­demie ertönten überall War­nungen vor einer bevor­ste­henden Rezes­sion.

    Corona in Zeiten der Schuld

    Diese Schulden sind mit der Grund dafür, weshalb die Staaten so massiv ein­schreiten, um die Wirt­schaft erneut vor dem Kollaps zu retten. Ver­ant­wort­lich für diese Schulden sind jene Wirt­schafts­po­li­tiker­Innen, die mit ihrer Spar­po­litik den Schul­den­berg weiter zum Wachsen gebracht haben. Nun werden Bil­lionen locker­ge­macht, um dessen Ein­sturz zu ver­hin­dern. Das Virus dient ihnen als Sün­den­bock.

    Nachdem die Börsen welt­weit um ein Drittel ein­ge­bro­chen sind, starrt die Finan­z­welt nun nervös auf die Unter­nehmen, ob sie ihre Schulden stemmen können: Falls nicht, wird es zu einer neuen glo­balen Finanz­krise kommen. Der IWF hatte letzten Herbst gewarnt, dass in einer Wirt­schafts­krise vierzig Prozent der Unter­neh­mens­kre­dite in den wich­tigsten Volks­wirt­schaften zu Ramsch­pa­pieren ver­kommen könnten. Ent­spre­chend sind die Zinsen, die Firmen für Kredite bezahlen müssen, in den letzten Tagen welt­weit in die Höhe geschossen.

    Auch die pri­vaten Haus­halte werden Mühe
    bekommen, die Schuld­zinsen zu bezahlen. Erneut drohen welt­weit Immo­bi­li­en­blasen zu platzen. Schuld daran ist auch die Dere­gu­lie­rung der Arbeits­märkte, die Jobs auf Abruf, befris­tete Ver­träge und Schein­selbst­stän­dig­keiten geför­dert hat: Statt nun wei­terhin ihren Lohn zu erhalten, ver­lieren die Leute über Nacht ihre Exis­tenz­grund­lage und damit die Mittel, um Miete oder Hypo­thek zu bezahlen.

    Während die Credit Suisse kräftig bei den Lever­aged Loans mit­ge­mischt hat, haben andere Schweizer Banken wie die Raiff­eisen inter­na­tio­nale Rekord­summen an Hypo­theken ver­geben. Vor beidem hat die Natio­nal­bank gewarnt.

    Die Bil­lionen, die die Regie­rungen nun bereit­stellen, werden zusammen mit dem Wirt­schaft­sein­bruch auch die Staats­schulden weiter in die Höhe treiben. Bereits debat­tiert die EU, wie man sich etwa anstelle von Italien ver­schulden könnte, falls das Land seine Zinsen nicht mehr tragen kann.

    Die Gefahr ist gross, dass die Regie­rungen mit ihren Not­fall­mass­nahmen wie bereits 2008 ledig­lich die Schulden weiter stützen und die Ungleich­heit weiter befeuern. Das Geld, das die Zen­tral­banken derzeit aus allen Rohren feuern, dient dazu, die Zinsen für Men­schen, Firmen und Staaten tief zu halten. Mit den Mil­li­arden, die die Regie­rungen der USA, Deutsch­lands oder der Schweiz bereit­stellen, sollen die Schulden tat­säch­lich bezahlt werden: Falls Unter­nehmen ihre Kredite der Bank nicht mehr zurück­be­zahlen können, sollen die Steu­er­zahler­Innen den Verlust über­nehmen. Dafür werden sich die Staaten wie­derum bei den Banken ver­schulden müssen.

    Zudem über­nehmen die Staaten für die Firmen die Bezah­lung von Löhnen, damit die Leute ihre Miete an Immo­bi­li­en­be­sitzer­Innen und die Hypo­thek an die Banken bezahlen können. Kurz: Ein Jahr­zehnt nach der glo­balen Finanz­krise sind die Staaten erneut daran, Banken und andere Gläu­biger mit Mil­li­arden zu retten.

    Zeit, die Regeln festzulegen

    Bereits gibt es Stimmen, die die Locke­rung der Eigen­ka­pi­tal­vor­schriften für Banken und Steu­er­sen­kungen fordern. Und wenn die Staats­schulden weiter wachsen, wird es nicht lange gehen, bis der Ruf nach wei­teren Kür­zungen der Sozi­al­aus­gaben und einer Arbeits­markt­de­re­gu­lie­rung laut wird.

    Natür­lich, der unkon­trol­lierte Ein­sturz des Schul­den­bergs muss unbe­dingt ver­hin­dert werden. Zudem brau­chen vor allem klei­nere Betriebe, Selbst­stän­dige und jene Arbeits­kräfte, die nun unver­schuldet in die Krise schlit­tern, Hilfe. Doch wenn die Staaten nun mit Bil­lionen ein­greifen, dann sollten sie das nur unter klaren Bedin­gungen tun: Erstens müssen diesmal die Banken, Ver­mö­gens­ver­walter, Immo­bi­lie­nin­ves­to­rinnen und Gross­kon­zerne, die in den letzten Jahren Mil­li­arden an Gewinnen aus­ge­schüttet haben, ihre Ver­luste selber tragen – durch eine geord­nete Abschrei­bung der Schulden oder eine dras­ti­sche Erhö­hung der welt­weiten Steuern für Kon­zerne und Ver­mö­gende.

    Zwei­tens: Wenn CO2-Schleudern wie Ener­gie­kon­zerne, Auto­her­steller oder Air­lines wie die Swiss Geld erhalten, dann unter der Bedin­gung, dass sie sich neu erfinden oder auf mitt­lere Frist ver­schwinden. Zudem muss das Geld von Kon­junk­tur­pa­keten an Firmen fliessen, die helfen, den CO2-Ausstoss zu senken.

    In der Krise eröffne sich die Mög­lich­keit, dass sich neue Ideen durch­setzen, schrieb der rechts­li­ber­täre Ökonom Milton Friedman, dessen Ideen die Welt bis heute beherr­schen. Die Krise ist jetzt.


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    <p>@andy: tut mir leid für deinen kollegen!</p><p><br></p><p>reto: inszeniert? geht über meine vorstellungskraft, dass menschen sowas inszenieren! aber die gunst der stunde geschickt genutzt, dass sicher. wie gesagt, ist nur meine MEINUNG.</p><p><br></p><p>was aber nicht nur meine meinung, sondern zahlen und fakten basierend ist: die politiker haben sich - unerklärlicherweise - wie lemminge verhalten (herrlicher vergleich eggi!). im wissen um die zahlen, hielten sie trotzdem am 2 monatigen lockdown fest, warum auch immer. auch gab es genügend kritische, warnende, sehr renommierte stimmen gegen das vorgehen der politik. aber diesen wurde vom mainstream sehr schnell der aluhut angezogen.</p><p><br></p><p>die entwicklung dieser „pandemie“ läuft genau so, wie es auf grund der zahlen bereits anfangs märz absehbar war. trotzdem bleiben die öffnungsmassnahmen absurd und unglaubwürdig. toll, darf ich wieder ins puff, aber nicht zum paartanzen...aber um mitternacht schön brav zu hause sein, gäll roli! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt=":rofl:" height="15"></p><p><br></p><p>lest mal, dass noch gültige beizenkonzept oder jenes vom grenzübertritt zu seinem schatz. wüsste ich nicht um was es geht, ich würde auf einen „postillon“ oder „titanic“ beitrag tippen!</p><p><br></p><p>meine alternative wäre nicht langsamer öffen, sondern per sofort alles öffnen. lediglich noch schutzkonzepte für altersheime/pflegeheime/spitäler und mit massenveranstaltungen würde ich bis +/- 1.9. noch zuwarten. mehr brauchts nicht mehr. und es würde genau nix passieren bezüglich momentanen ansteckungszahlen.</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="rouge+jaune-1939" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>okey, also weltverschwörung.....</p></woltlab-quote>
    <p>nein, panik! eine unerklärliche gruppendynamik unter den politikern, weltweit. obwohl ich ziemlich sicher bin (keine fakten, nur 1 + 1 zusammengezählt und den reim darauf gemacht), dass auch die lobbyisten der finanzwelt sich vehement für den lockdown einsetzten und ihren beitrag leisteten. schliesslich gehören sie zu den ganz grossen profiteuren des billionen segens.</p><p><br></p><p><woltlab-metacode data-name="media" data-attributes="">

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    <woltlab-quote data-author="rouge+jaune-1939" data-link="RE: Hockey allgemein">
    <p>ob er wollte oder nicht, ob biel wollte oder nicht, dass kann ich dir so nicht sagen....</p><p>tatsache ist, der stoney ist ein sehr umsichtiger und umtriebiger sportchef...</p><p>seit dem umzug ins neue stadion, wurde jedes jahr ein topshot (für unsere verhältnisse) verpflichtet</p><p>hiller</p><p>forster (hoi roli <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/winkewinke.gif" alt=":winke:" title="Winke winke" class="smiley" height="15">)</p><p>brunner</p><p>cunti</p><p>der sven wäre sicher wohl im schönen seeland und mit hillers karrierenende wird sicher auch eine beträchliche lohnsumme frei.....</p></woltlab-quote><p></p><p>forster war ja der einzige bieler spieler, welcher nicht von covid19 infiziert wurde. erklärung der ärzte: einzeller sind gegen jegliche viren imun! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nick.gif" class="smiley" alt=":nick:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    <woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Es liegt ja auch ein bisschen an "uns", dass das nicht in so grossem Ausmass passiert.</p></woltlab-quote><p></p><p>wer schön, wenn ichs beeinflussen könnte. ich sehe allerdings, ausser weiterhin gut zu konsumieren, nichts was ich als einzelner dagegen tun könnte! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt=":nixwiss:" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>

    Aha, sorry, so wie du das schreibst gesellst du dich gerade zu deinen geliebten Panikmachern.

    panikmacher sind leute welche, ohne eine wirkliche grundlage in form von zahlen und fakten, ein mögliches ereignis um ein x-faches stärker/negativer voraussagen, als es dann tatsächlich eintritt und dadurch ziemlich irrational handeln und von leuten und ganzen völkern verlangen dies ebenfalls zu tun.

    die zahlen welche aber momentan aus der wirtschaftswelt vorliegen inkl. der wahrscheinlichen entwicklungen, lassen gar keinen anderen schluss als überdurchschnittlich viele konkurse und ziemlich erhöhte arbeitslosenzahlen zu. zumindest kurz- mittelfristig, was langfristig passiert ist kaffeesatzlesen.