Beiträge von snowcat

    Zitat von larlf

    das isch genau das Ärgernis, wo ich gmeint han: ich chan nöd verstah, wie öpper hüt no chan Profi werde, wo nur 1 Fuess hät!! Han gmeint, die Ziete seged sit em Andy E. verbie :nixwiss:

    so öppis gaht nume imene füehrligslose verein, wo die lingg nöd weiss, was die recht macht. aber mit em thoma sötti au das vergangeheit si.

    Zitat von Larry

    Etoundi :cool: Und ev. muss ich ja dann wieder mal auf den Helvetiaplatz...... :geil:

    schön wärs, kann mir das aber nicht vorstellen...die basler kriegskasse ist prall gefüllt!

    noch was zu niederhasli: unbedingt auch mit daniel davari bis 2025 verlängern! habe in der nla noch nie so eine pfeiffe im tor gesehen, er toppt sogar noch guatelli! und wenn der trainer auch eine pfeiffe ist, setzt er eben auch davari und nicht vaso vasic ein. der wäre nämlich um welten besser! aber uns soll's recht sein...

    das erfreuliche zuerst: niederhasli entwickelt sich prächtig in die richtige richtung. waren sie in spiel 1 die ersten 20 minuten noch recht stark, bauten sie damals von minute zu minute ab bis hin zu erschreckend schwach. auch heute haben sie die ersten 20 minuten nicht schlecht begonnen, schafften es aber bis hin zu grottenschlecht abzubauen. der fc vaduz ist besser organisiert auf dem spielfeld als niederhasli! aus gcn sicht hat ganz klar der falsche mann den internen machtkampf gewonnen, aus meiner sicht natürlich genau der richtige…gebt skibbe einen vertag bis 2025! :geil: thoma darf das debakel nun ausbaden. für mich ist thoma einer der besten transfers von niederhasli in den letzten 10 jahren. aber einer, der sich erst mittel- bis langfristig auswirken wird.

    synonym für grottenschlecht war der 17-er vom pack (wie immer der auch heisst, mag jetzt nicht googeln…). könnte der fussballspielen und würde nicht nur auf den feld rumstolpern hätte gcn heute nach 15 minuten 2:0 geführt. aber nach den ersten zwanzig schon beinahe obligaten verschlafenen fcz derby minuten zeigte sich schnell, dass der fcz spielerisch 2 klassen besser ist als niederhasli. aber ich vermisste vom fcz die derby intensität und hatte nach 1 stunde angst, dass man noch in einen idiotenkonter in der 88. minute läuft und völlig entgegen dem spielverlauf noch 2:1 verliert. aber dank der wirklich katastrophalen leistung der chiesgrübler, war das eigentlich kein thema und es reichte es doch noch zu einem am ende lockeren und hochverdienten sieg.

    Zitat von Simms

    Ja, das dürfte hinkommen. Dürfte aber z.b. bei Tennis ähnlich aussehen.

    im tennis sieht es schon anders aus. aber auch da sehe ich mir max. 1 spiel an in 2 jahren.

    was ich aber noch fragen wollte: was geschieht in den vorigen 21,2 Prozent der zeit im american football? :nixwiss:

    Zitat von backinreality

    Mich nervt dieses ewige Hochjubeln und anschliessend wieder Schwarzmalen! Wir haben mit Abstand das beste Team in dieser Saison - Punkt. Wir können es uns leisten, zwei 17-jährige durchspielen zu lassen und trotzdem zu gewinnen - Punkt. Wir können den vierten Torhüter ins Tor setzen und sehen wenig bis gar kein Qualitätsverlust - Punkt. Wir werden aber deshalb nicht 50 Spiele gewinnen können! Unsere Mannschaft hatte in fast jedem Spiel noch ausreichend Luft nach oben, manchmal kann man diese ausschöpfen, manchmal eben nicht und dann verliert man auch mal zwei, drei Spiele... Den Meister-Blues wie es ihn in Bern gab, bemerken wir gar nicht.

    Aber noch immer bin ich mir sicher, dass wir am Ende im Playoff-Finale stehen und am Ende wohl oder übel nur selber schlagen können. Also geniessen wir die Saison mit sicherlich vielen Siegen, aber auch einigen Niederlagen, die dann übrigens nicht gleich den Untergang anzeigen ;)

    so isches! vergessen hast du noch zu erwähnen, dass die anzahl eingesetzter ausländer auch nicht wirklich relevant ist... :wink:

    Zitat von ZüriBueb

    Es geht mir mehr darum, nicht in eine Krise wie im zweiten Simpson Jahr hinein zu laufen und nachher nicht mehr herauszufinden. Deshalb muss man aufpassen und sich wieder steigern. Auch wenn man in der Quali unter den Top 2 ist, muss man sich so oder so steigern für die Playoffs. Es geht also nicht darum, jetzt zu sparen und nachher in den Playoffs aufzudrehen und alles abzuräumen. Es geht darum, konstant die Saison durch mit Selbstvertrauen spielen zu können.

    ich hoffe du hast gestern gesehen, was ich meinte! :razz:

    zwischen deinen zeilen und folgenden von klaus zaugg liegen keine 24 stunden...:

    "...Viel besser als die ZSC Lions gestern kann ein NLA-Team nicht mehr spielen..."

    us de hütige nzz:

    «Früher konnte ich die Emotionen unterdrücken»

    Walter Frey ist seit 1997 Präsident der ZSC Lions. Hinter der harten Schale des Unternehmers steckt ein Mann, der neuerdings auch im Stadion sein Herzblut ab und zu durchschimmern lässt. Wie lange er das noch tun will, lässt er offen

    NZZ am Sonntag: Sie haben Ihr Abenteuer mit den ZSC Lions vor 17 Jahren gestartet, sind mehrmals Meister geworden, der Nachwuchs gedeiht. Ist Ihre Vision erfüllt?

    Walter Frey: Wenn man sagt, man habe das Ziel erreicht, ist das gefährlich. Man muss weiterarbeiten, damit es keine Löcher im Dach gibt. Es ist nicht etwa so, dass ich schon eine Vision hatte, als ich in den 1980er Jahren bei GC als Präsident einstieg. Das kam erst 1997 mit dem Zusammenschluss mit dem ZSC. Wir mussten uns fragen, wie das gehen soll. So kam die Pyramiden-Idee mit dem Nachwuchs als Basis und den Profis an der Spitze. Damit die Jungen alle Stufen durchlaufen können, wollten wir das Farmteam in der NLB behalten, obwohl wir wussten, dass dies finanziell keinesfalls aufgeht.

    Die Grasshoppers und der damals chaotische ZSC waren gegensätzliche Welten. Wie schwierig war es, diese zusammenzuführen?

    Intern weniger schwierig als nach aussen. In der dritten Saison wurden wir dann zum ersten Mal Meister. Von da an ging alles besser. Wenn Sie im Sport Erfolg haben, wird alles andere leichter. Erfolg ist wie das Öl im Motor: Wenn man genug davon hat, geht es einfach besser.

    Obwohl Sie den ZSC vor dem finanziellen Kollaps gerettet hatten, wurden Sie zunächst als Reizfigur wahrgenommen.

    Ich kann mich gut erinnern. Als ich ein Plakat mit dem Slogan «Frey raus!» sah, sagte ich mir: «Du musst mit denen Kontakt aufnehmen.» Also setzte ich mich einmal in den 3. Rang mitten unter die Fans. Ich sagte: «Wollt ihr etwas? Ihr könnt es mir direkt mitteilen, dann braucht ihr keine Plakate mehr aufzuhängen.» So sahen sie, dass ich den Kontakt nicht scheute. Von da an herrschte mehr Zurückhaltung, und mit dem Erfolg hat dann die Stimmung umgeschlagen. Die Spannungen hatten sicher auch mit meiner politischen Herkunft zu tun, ich war lange Präsident der SVP der Stadt Zürich. Das polarisierte. Die Leute merkten aber schnell, dass ich Sport und Politik nie vermischte.

    In Freiburg ist es so, dass der Präsident manchmal mit den Spielern trainiert. Sie aber treten fast nie in den Vordergrund.

    Das hat mit meiner Führungsphilosophie zu tun. Wenn man diverse Funktionen hat, braucht man Leute vor Ort. Selber tritt man nur im Notfall hervor. Ich habe immer Wert darauf gelegt, dass ich die Funktion ausüben kann, die mir zugedacht ist. Wenn Sie strategisch führen sollen, können Sie nicht ständig den Kopf aus dem Fenster strecken.

    Sie werden oft auf die Rolle des Spendenonkels reduziert. Wie störend ist dieses Image?

    Das ärgert mich ein bisschen. Aber als Realist weiss ich: Was man nicht ändern kann, lässt man am besten sein. Ich habe nie ausgerechnet, wie viel ich in die Eishockey-Szene in Zürich investiert habe.

    Was ist eigentlich Ihre Motivation für dieses grosse Engagement?

    Diese Frage habe ich mir ehrlich gesagt auch schon gestellt. Bei mir fängt immer alles mit den Emotionen an. Danach versuche ich zu begründen, warum ich etwas gut und spannend finde. Ich habe das Gefühl, dass der Hockeysport etwas ganz Besonderes ist, eine wunderbare Gelegenheit für Junge, eine Charakterschulung zu machen - auf spielerische, leistungsbetonte Weise. Und wenn ich einmal die Verantwortung übernommen habe, verspüre ich so etwas wie einen Zwang, sie auch wahrzunehmen. Dann habe ich das Gefühl, dass ich das Kind doch nicht einfach wieder loslassen kann.

    Viele Leute rund um die ZSC Lions bekommen ein mulmiges Gefühl, wenn sie sich den Klub ohne Ihre Unterstützung vorstellen.

    Irgendwann kommt das Ende. In meinem Alter stelle ich mir diese Frage. Ich überlege seit Jahren. Wie kann man schauen, dass die Organisation weiterbesteht? Man kann nicht einfach irgendjemanden hinstellen. Es muss jemand mit Leidenschaft sein.

    Wie konkret machen Sie sich Gedanken über Ihre Zukunft?

    Immer ganz konkret. Wie sagte der ehemalige Bundeskanzler Schmidt einst? «Wenn ich Visionen habe, gehe ich zum Arzt.»

    Sie sagten einmal in Bezug auf Ihren Rücktritt: «Es wird keine Wasserstandsmeldungen geben. Wenn es passiert, passiert es schnell.»

    Ja, das ist so. Das kann in einer Woche oder in fünf Jahren sein. Aber ein Statement dazu will ich nicht abgeben.

    Aber es hat den Anschein, dass für Sie die Verantwortung noch keine Last ist.

    Ich kann Ihnen sagen: Diese Spannung ist nicht immer positiv. Wenn es nach unten geht und man das ganze Werk am Wanken sieht, wenn man merkt, dass eine Mannschaft den Glauben an sich verliert, dann baut man im Unterbewusstsein eine Spannung auf, die Mühe macht.

    Und wie fühlt sich das im Positiven an?

    Ein Beispiel: Ich komme am Abend nach Hause und bin müde von der Arbeit. Dann will ich im Teletext noch sehen, wie wir gespielt haben. Wenn wir gewonnen haben, bin ich nicht mehr müde, dann geht es mir plötzlich bedeutend besser. Ich erzählte das unserem Arzt Gery Büsser. Er sagte: «Das ist ja klar, du schüttest Glückshormone aus. Das ist ein chemischer Prozess.» Aber der spielt sich eben auch in umgekehrter Richtung ab.

    Im Stadion ist gut zu sehen, dass Sie heute die Emotionen mehr ausleben.

    Früher konnte ich die Emotionen unterdrücken. Mit eiserner Disziplin. Heute habe ich diese Disziplin manchmal etwas weniger, oder ich habe das Gefühl, ich müsse sie nicht haben. Dann juble oder fluche ich halt. Meine Frau reisst mich manchmal auch mit.

    Aber ist nicht genau dies das Schöne am Sport, dass man die Emotionen ausleben darf?

    Doch, doch, das ist das Schöne. Aber ich lebe die Emotionen halt lieber aus, wenn nicht alle zuschauen können. Wenn man Präsident ist, muss man sich doch ein bisschen anständig benehmen, wie das erwartet wird. Aber manchmal können die Emotionen nicht schaden. Wenn der Trainer zum siebenten Mal hintereinander einen riskanten Spieler aufs Eis schickt, und das erst noch kurz vor Schluss, dann bin ich fast schon bereit, etwas nach unten zu rufen.

    Sie sind erfolgreicher Unternehmer. Aber das Eishockey-Business ist schwierig. Kann dieser Sport überhaupt profitabel sein?

    So, wie wir ihn im Moment in Zürich betreiben, ist das äusserst schwierig. Ich nehme mir jene als Beispiel, die es können. In Bern geht es. Bei uns muss man unterscheiden: Strukturell müssen wir bei der breiten Juniorenbewegung und in der NLB drauflegen. Auch bei den Profis ist es mit der heutigen Ausgangslage im Hallenstadion sehr schwierig.

    Wie müssten die Voraussetzungen sein?

    Für ein ausgeglichenes Budget auf einem Level, der es erlaubt, vorne mitzuspielen, müssten wir praktisch gratis spielen können und die Vermarktungsrechte im Catering haben. Das gäbe die notwendigen Zusatzeinnahmen. Wenn wir dann noch die Kosten um fünf bis zehn Prozent senken könnten, gäbe es eine Möglichkeit, den Profi-Teil ausgeglichen zu halten. Aber so, wie wir jetzt aufgestellt sind, braucht es einen Zuschuss.

    Nun hoffen Sie auf das Stadion-Projekt im Quartier Altstetten.

    Da sitzen wir mit der Stadt im gleichen Boot, sie will uns Land im Baurecht abgeben. Jetzt müssen wir sehen, ob das geht. Wenn es möglich ist, dass das Stadion den Klub praktisch nichts mehr kostet und wir es vermarkten könnten, dann gäbe es eine Möglichkeit, ausgeglichen zu wirtschaften. Oder aber, wenn sich die Bedingungen im Hallenstadion ändern würden.

    Sie sind also auch für die Option offen, als Mieter im Hallenstadion zu bleiben?

    Ich bin nicht stur, sondern für jede Option offen, die dem Klub etwas bringt und hilft, ihn zu erhalten. Wir haben den Architekturwettbewerb für das neue Stadion finanziert, aber wenn eine bessere Lösung kommt, heisst es: Das Bessere schlägt das Gute.

    Glauben Sie an die Realisierung dieses Projekts, wenn man sieht, wie Stadionfragen in der Stadt Zürich behandelt werden?

    Bei uns ist es eine andere Frage als zuletzt mit dem Fussballstadion. Dort ging es darum, ob die Stadt das machen soll. Hier ist die Initiative privat. Ich habe das Gefühl, dass es in Altstetten möglich wäre. Und sonst müssen wir halt eine andere Lösung finden.

    Mit Ihrem langjährigen Engagement sind Sie einer der grössten privaten Sportförderer der Schweiz. Wird das auch honoriert?

    Ich habe einmal den Sportfördererpreis in Zürich erhalten. Ich bin ein Sportfreak, das ist klar. Nicht nur im Eishockey, ich war auch fast zwanzig Jahre bei der Sporthilfe dabei. Aber es wird nicht immer gleich honoriert. Ich hatte manchmal eher das Gefühl, ich sei eine Milchkuh, die man immer wieder fragen kann, wenn es ein Budget braucht.

    Und die Familie hat Ihr Engagement immer mitgetragen?

    Ja, das ist sehr positiv. Es könnte ja auch anders sein, etwa dass die Familie sagt: «Du, hör mal, wir möchten gerne etwas mehr Erbschaftssteuer zahlen.» Jedes meiner drei Kinder interessiert sich für Sport und macht selber etwas. Wir sind alle wie ein Mann Fans von den Lions, von unseren Lions, wie wir sagen. Meine Frau liess mir immer völlig freie Hand und hat selber den Plausch. Sie verzeiht mir, wenn ich lieber an einen Match gehe als an den Opernball.

    Interview: Ulrich Pickel und Daniel Germann

    Zitat von ZüriBueb

    Wenn ich diesen Match anschaue und die bisherigen Spiele dieser Saison im Hinterkopf habe, wird klar, dass unsere Mannschaft diese Saison ok ist, aber nicht mehr besser als alle anderen. Ein Platz unter den ersten vier ist möglich, Top 2 wird sehr schwer.

    Und die Disziplin ist eine Katastrophe. Meisterblues ahoi, man will einfach nicht mehr richtig.

    Der Kommentator spricht davon, dass man das letzte Drittel dominiert habe. Ich habe wenig gute Chancen gesehen.

    zweckpessimismus?

    wenn eine mannschaft 90% der eiszeit mit ebenso nur 90% einsatz spielen kann und der trainer die linien wild durcheinander wirbelt (wann willst du ausprobieren, wenn nicht in der 1. hälfte der quali?) die ausländer (noch) durchschnittlich sind und die mannschaft trotzdem ganz oben steht in der tabelle, empfinde ich das - bei der vorhandenen luft nach oben - als äusserst beruhigend!

    was nützt es nach 12 spielen mit 36 punkten, einem torverhältnis von 84:23 dazustehen und in topform zu sein? ende quali muss man mindestens auf platz 2 stehen, was der zsc auch wird. und wie wir alle wissen beginnt erst dann die meisterschaft.

    untenstehender artikel ist beunruhigender, us de hütige nzz:

    Gross-Sponsor EWZ zieht sich zurück

    Die ZSC Lions sowie Sport- und Kulturveranstalter müssen neue Geldgeber suchen

    Sport- und Kultursponsoring hat sich das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich jedes Jahr Millionen kosten lassen. Diese Förderung wird nun gekürzt. Andreas Schmid

    Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) schränkt sein Engagement im Sport- und Kultursponsoring wesentlich ein. Die Marketing- und Kommunikationsaktivitäten würden künftig anders ausgerichtet, sagt Kommunikationschef Harry Graf. Statt Organisatoren und Klubs finanziell zu unterstützen, müsse das EWZ mehr Spielraum für sogenannte Aktivierungsmassnahmen haben. Zudem wird die Firma laut Graf mit Blick auf die Liberalisierung des Strommarkts auch national statt lediglich lokal in Erscheinung treten. Die Ausgestaltung dieses Konzepts sei bereits vor längerer Zeit in Angriff genommen worden.

    Löcher in den Kassen

    Die neue Sponsoring-Strategie des Unternehmens, das der Stadt gehört und das derzeit ausser in der Region Zürich vor allem in Graubünden tätig ist, trifft zahlreiche Sportvereine und Kulturveranstalter empfindlich. Das EWZ stellte zuletzt jährlich rund 3,5 Millionen Franken für Sport- und Kultursponsoring zur Verfügung. Davon flossen jeweils bis zu 950 000 Franken in die Kassen des amtierenden Schweizer Eishockeymeisters ZSC Lions, zudem wurden der Ironman Switzerland, ein Triathlon-Team, der Zürich Marathon mit jährlich 380 000 Franken, der Silvesterlauf, der Graubünden Marathon sowie mehrere Jugend- und Frauen-Sektionen von Sportklubs unterstützt; in der Kultur förderte das EWZ das Stattkino in Zürich, das Live-at-Sunset-Festival, Musiktage im Frühling, einen Tanzaward, aber auch Fotografie, Theater, das Jazznojazz-Festival und einen Kinderzirkus.

    Das breite Engagement wird nun gekürzt. «Wir reduzieren das gesamte jährliche Sponsoring- und Kommunikationsbudget von knapp neun auf unter sechs Millionen Franken», sagt Graf. Seit Anfang dieses Jahres suche man mit den betroffenen Partnern Übergangslösungen, ab spätestens 2016 werde das EWZ mit dem um ein Drittel kleineren Betrag haushalten. «Wir haben die Klubs und Veranstalter frühzeitig über die Neuausrichtung informiert und gemeinsam die nächsten Schritte festgelegt», betont Graf. Es werde auch künftig lokale Kooperationen mit Frauen- und Nachwuchs-Abteilungen geben, grundsätzlich lege das Unternehmen beim Sponsoring aber mehr Gewicht auf Kundennutzen und Marketingmassnahmen.

    Mehreren bisher unterstützten Institutionen werden damit existenziell wichtige, hohe Einnahmen entgehen, und für einige dürfte es schwierig werden, das fehlende Geld anderswo aufzutreiben. Derzeit sind die meisten tangierten Vereine und Organisatoren auf der fieberhaften Suche nach Geldgebern, die in die Lücke springen. Graf weist darauf hin, dass das EWZ einige Sponsoring-Partnerschaften seit einem Dutzend Jahren gepflegt hat, so dass der angekündigte Rückzug mehrheitlich verständnisvoll aufgenommen worden sei.

    Politische Diskussionen

    Den Zürcher Stadtrat habe die Firmenleitung schon vor einigen Monaten über die Pläne ins Bild gesetzt, der Gemeinderat werde in nächster Zeit orientiert, sagt Graf. Sollten die Sponsoring-Aktivitäten des städtischen Betriebs dort eine politische Debatte auslösen, dann wäre dies keine Premiere. Bereits 2002 gab es im Parlament von linksalternativer Seite grundsätzliche Kritik am finanziellen Engagement des EWZ für die ZSC Lions. Noch mehrere Male wurde das teure Sport- und Kultursponsoring zur Imagepflege seither infrage gestellt. SP und Grüne etwa forderten Anfang 2012 mehr Frauenförderung. Als Folge unterstützte das Elektrizitätswerk auch Synchronschwimmerinnen, Handballerinnen, Volleyballerinnen und Schwimmerinnen mit gesamthaft 225 000 Franken im Jahr.

    Zitat von Mushu

    Defür öppis anders, wo sicher gern vo mir ghörsch:

    Euse Fan im Goal isch tatsächlich de Match-Winner gsi!

    isch nöd de 1. match gsi die saison wo er grisse hät... :wink:

    und sit niederhasli mit em polnische iraner spillt, hämmer au nüme de schlechtischt goalie vo de liga. usserdem find ich generell, dass de ca costa nöd stagniert, sondern immer es bizz besser wird. aber nume eso, dass er bi keim andere club im usland es thema wird. wämer en goalie hätt vo de qualität bürki oder sommer, chasch max. 2 jahr plane. dütschland schlaft nöd. das problem hämer mit em piu definitiv nöd.

    und schuld dra, dass mer en titel verpassed wird er au nöd si. im gegesatz zum guatelli 2011...de hät euis damals de meischter koschtet und die direkt cl quali!

    Zitat von gringo


    de Mushu hät de Gladbach-Match gmeint....

    hani scho gschnallt. ha demit nur welle säge, dass de mushu und ich i dem fall nöd de glich gladbach match gseh händ... :roll:

    Zitat von Mushu

    Etoudi?
    Han i nöd würkli guet gfunde.

    S'Goal isch d'Leischtig vom Schönbi, aber er isch wenigschtens am richtige Ort gsi.

    Suscht? Vill Engagement, das isch war, aber:
    - kum en Ball suber ahgno,
    - kein Pass,
    - alles verschtolperet,
    - immer hänge bliibe

    Und wo's doch mal klappt hät, hät er d'Schussmöglichkeit verpasst ...

    vo wellem match redsch du?

    Zitat von Larry

    s einzig negative geschter isch gsi das Züri (möchtegernweltstadt) gäge BMG grad mal 8000-10000 Fans anebringt!

    ob vill zueschauer chömed oder nöd, hät jetzt aber herzlich wenig mit em status "weltstadt" z'tue! oder sind kaiserslautern, gladbach etc. öppe weltsstedt? und züri isch nun mal die chlinscht weltstadt vo de welt, ob dir das passt oder nöd. s'adjektiv "chlinscht" seit aber au, dass es ebe glich nöd e weltstadt wie london oder new york isch. was in züri aber au no nie en mensch behauptet hät.


    Zitat von Larry

    Also es sind die cho wo immer gönd und kein Schwanz meh!

    d Haupttribüne wird au immer meh zumene Problem - sie isch quasi immer leer!

    Schad, aber leider Realität!

    Positiv: Da Costa (!), Schönbi, Etoundi

    schoso. d'haupttribüne füllsch nur no i de cl oder bim alles entscheidende meischterschaftsspiel gege basel.

    de etoundi mit sim mit abstand beschte spill im fcz dress. de schönbi scho die ganz saison sackstark. und geschter wieder emal eine vo de wenige ussrisser gege obe vom piu.

    Zitat von gringo

    ich lies de Scheiss konsequent nüme! Drum han ich Din Link au nöd aklickt.

    gschider wärs. aber ich chans dänn amigs glich nöd lah, wenn ich de titel gsehn... :nixwiss:

    dachte schon im vorfeld, dass der fcz nicht "abgeschlachtet" wird von gladbach. die effizienz, im gegensatz zu den letzten 3 spielen, wieder mal auf fcz seite. weiter spielen wie bisher, die effizienz von gestern beibehalten, dann gibt's noch viel gfreutes diese saison!

    der boulevard hat es wirklich nicht leicht. mangels gebildeter leser müssen die seiten halt irgendwie gefüllt werden. habe jedenfalls selten so einen stuss gelesen:

    http://www.blick.ch/sport/fussball…-id3171591.html

    besser als stan the hooligan vor einer stunde im facebook kann man es wohl nicht ausdrücken:

    "Gerade ist mir etwas aufgefallen. Nämlich dass ich's hab wie der FCZ beim YB-Match: ich bin den Bierflaschen drückend überlegen und mach mit denen was ich will, aber in den letzten Minuten zwingt mich das cheiben Bier doch noch in die Knie."