Beiträge von snowcat

    niederhasli, meister der effizienz!

    1 stunde gespielt, keine einzige gcn-torchance und trotzdem 2:0 für's pack. so holen sie auch den "richtigen" meistertitel...

    Zitat von Sbornaja

    Ganz klar Südkurve!
    Mini 5 jährig Tochter fühlt sich am wohlste näbem Capo. Mim Sohn hends eher d Ultras ah tah!
    Bisch im ganze Stadion nienet sicherer! Glaub mir Mushu, ich weiss vo was ich rede!
    De Schuelwäg mit all dene Pädos isch 10x gföhrlicher!

    genau so isches! und überall im und vor em stadion susch wird's au absolut friedlich si. muesch eifach nöd vor em mittag i de innestadt ume lungere oder vom hb bern is stadion laufe welle. dänn chönds brenzlig werde...

    namal, ich lah mier das fescht vo es paar halbschlaue ganz sicher nöd vermiese. und da ich mich nöd am gliche ort wie die bewege werde in bern, chönts das au nöd!

    und wenn de final in bern abgseit wird, wär das nöd en sieg vo de vernunft, sondern kapitulation vor es paar behinderete. und das wämer ja alli...oder? :nixwiss:

    us de hütige "schweiz am sonntag":

    Sie konnten nicht anders

    Wie ein FCB-Ultra die Ausschreitungen in Salzburg erlebt hat und was die höchste Fanarbeiterin Europas zur Rolle der UEFA sagt

    Ob eine Fanpolitik mit Dialog oder mit Repressalien – Fanausschreitungen wie jene in Salzburg sind wohl nicht zu verhindern. Von Sebastian Wendel

    Ein Geisterspiel, ein weiteres auf Bewährung und 120 000 Franken Busse. Wenige Stunden nachdem die Uefa dem FC Basel das Strafmass für die Ausschreitungen in Salzburg mitgeteilt hat, treffen wir einen Fan. Nennen wir ihn Timo. Timo hat jedes der letzten 25 FCB-Spiele im Ausland besucht, er sieht sich als Teil der Ultraszene. Wir konfrontieren Timo mit einer These: «Was die Chaoten in Salzburg ihrem FCB angetan haben, ist, wie wenn der Mann seiner über alles geliebten Frau einfach so die Faust ins Gesicht schlägt.» Timo zögert – und sagt dann: «Nein. Es ist, wie wenn der Mann seine über alles geliebte Frau mit einer noch schöneren betrügt. Er kann in dem Moment nicht anders.»

    Warum also konnten die paar Fans in Salzburg nicht anders, als Feuerzeuge, Münzen und Capri-Sonne in Richtung der Red-Bull-Spieler zu werfen?

    Weil in diesem Moment die Wut riesig und nicht mehr kontrollierbar gewesen sei, sagt Timo. Das habe schon am Nachmittag in der Stadt angefangen. Ein derart riesiges Polizeiaufgebot habe er auf keiner der 24 Auswärtsfahrten zuvor erlebt. Beim Einlass ins Stadion hätten Ordner gespottet, Basel habe ja sowieso keine Chance.

    Dann das Spiel: nach neun Minuten die rote Karte gegen Basels Marek Suchy, zehn Minuten später das 1:0 für Salzburg. «Jeder, wirklich jeder von uns war zu 100 Prozent davon überzeugt, dass der FCB ausscheidet.» Dass ein Retorten klub wie Red Bull einen Traditionsverein wie den FCB aus der Europa League wirft, konnten Timo und die anderen nicht akzeptieren. Dass eine Fanszene, die laut Timo den Namen nicht verdient, die Fans des FCB auslacht – auch das konnten er und die anderen nicht akzeptieren. «Und dann diese Fähnchen, die für Stimmung sorgen sollen.» Stimmung sei das, was die Mitglieder der Muttenzerkurve Woche für Woche in den Schweizer Stadien mit ihren Kehlen produzieren und mit aufwendigen Choreografien verzieren. «Dass unten noch der Kevin Kampl mit seiner affigen Frisur die Memme raushängt, hat die Wut unkontrollierbar werden lassen.» Der Alkohol, so Timo, habe seinen Teil dazu beigetragen.

    Es ist bekanntlich anders herausgekommen: Basel hat die Partie gedreht und sich für die Viertelfinals qualifiziert. Und trägt dennoch mehr Schaden als Freude über den sportlichen Erfolg davon. Gegen zwei Millionen Franken schätzt Präsident Bernhard Heusler den finanziellen Verlust, weil am kommenden Donnerstag gegen Valencia die Stadiontüren zu bleiben. Nicht zu beziffern, aber für den FCB noch schmerzhafter ist das geschädigte Image in Europa.

    Timo sagt, er habe mit solch einer Strafe gerechnet. «Das ist der Kollateralschaden. Ich habe zwar selber nichts geworfen, stehe aber voll hinter dem, was die anderen gemacht haben.» Dass er den FCB beim Heimspiel nicht unterstützen könne, sei zwar schade. Aber zum Glück, so Timo, dürfen er und die anderen Fans nach Valencia reisen.

    Letzte Frage an Timo: «Werden keine Gegenstände mehr geworfen, bis die zweijährige Bewährungsfrist der Uefa abge laufen ist?» Dafür gebe es zwar keine Garantie, sagt Timo. Aber er denke schon, dass die Fans die Gefahr eines weiteren Geisterspiels, die wie ein Damoklesschwert über dem FCB hängt, ernst nehmen.

    Timos Ausführungen, die eine ge wisse Gleichgültigkeit suggerieren, mögen schockieren. Und jene bestärken, die seit je die Nulltoleranz gegenüber Fussballfans fordern und die harte Kollektivstrafe der Uefa gegen den FCB für richtig halten. Aber sind es nicht auch jene, die beim Stadionbesuch neben einem attraktiven Spiel auch schöne Choreografien und gute Stimmung haben wollen?

    Gute Stimmung und schöne Choreografien will auch die Uefa. «Aber sie verkennt die Realität einer lebendigen Fankultur», sagt Daniela Wurbs. Sie ist Geschäftsführerin des Netzwerkes Football Supporters Europe (FSE). Laut Website ein unabhängiges und demokratisch organisiertes Netzwerk für Fussballfans in Europa. Wurbs ist regelmässig in Kontakt mit der Uefa, wenn es um Fanfragen geht – und beisst dort anscheinend auf Granit. Sie sagt, die Uefa wolle eine gezähmte Fankultur, von den Rängen solle einzig und allein positiver Support kommen. Doch ignoriere die Uefa in ihren Visionen, dass das Pflegen von Rivalitäten fester Bestandteil der Fankultur sei und in den nationalen Meisterschaften auch toleriert werde. «Wir fordern, dass die Uefa diese bestehenden und nicht veränderbaren Realitäten in ihr Denken aufnimmt.»

    Sie will nichts beschönigen, die Vorfälle in Salzburg seien eine klare Grenz überschreitung gewesen. Vielmehr hinterfragt sie die Art, wie die Uefa bestraft. «Kollektivstrafen lehnen wir ab. Sie sind der falsche Weg für Veränderung.» Bei den Tätern finde dadurch kein Umdenken statt. «Das zeigt sich daran, dass die Wut der Fans auf die Uefa noch grösser wird, statt dass sie ihr Handeln hinter fragen.»

    Nun, die Uefa kann nichts gegen Einzelpersonen unternehmen. Eine Sperrung des Gästesektors beim Rückspiel in Valencia wäre eine Bestrafung näher an den Tätern von Salzburg gewesen. Doch die Uefa wählte mit dem Geisterspiel in Basel die Kollektivstrafe. So zwingt der Verband die Klubs zum Handeln. Sie müssen dafür sorgen, dass negativer Support während Uefa-Spielen verborgen bleibt.

    Nur, wie soll das funktionieren? Der FCB steht zu seiner jungen Fanszene, er will Emotionen und bis zu einem gewissen Grad auch das Wilde. Und nimmt so das Restrisiko, dass Grenzen überschritten werden, in Kauf. Auf der anderen Seite will der FCB Teil der Uefa-Show sein, will dort an sportlichem Prestige zulegen und viel Geld verdienen. Eine Patt-Situation – ein Ausweg ist nicht zu erkennen.

    Zitat von Benny

    Ich bi bis jetzt a allne Cupfinäl vum FCZ debi gsi, hammer aber überleit, dass ich dasmal nöd gange. Grund: Genau wäg dene halbschlaue Chaote uf beidne Siite, wo sich wahrschiinlich für's Spiel sälber gar nöd gross intressiered. Hauptsach es gitt 'Action'. Und es isch ja so n'es tolls Gfühl i sonere Gruppe. Mues i nöd ha.

    ich bi 1981, 2000 und 2005 gsi und wird garantiert 2014 au wieder gah! kapituliere vor dene tuble? straf mich ja nur selber, will dene gaht das meh als nume am arsch verbi, ob ich und du dete sind...chunt dezue: dene obe beschriebene situatione chamer i de regel uswieche wäme will. und im stadion wird's eifach nume abgah wie no selte! hammerstimmig garantiert! vermuetlich öppis vom geilschte wos je geh hät wenn 2 schwizer mannschafte gegenand gspillt händ. und DAS erlebnis lahn ich mier dur niemer neh.

    Zitat von Benny

    Au für mich isch s'Entscheidende, dass d'Verein namentlich müessted wüsse, was für Lüüt i ihrne Fankurve ine sind. Wänn öpper nöd wott sini Identität priisgäh, dänn gaht er halt nöd an Match. Söttig Fans bruucht doch kän Club. Was hät er z'verberge, dass er sini ID wott gheim halte? Nu schu das Verhalte isch ja suspäkt.

    genau eso isches. und vor allem: wär e massnahm womer mit wenig logistischem und finanziellem ufwand chont ifüehre. ups, mier händ eusi dateschützer vergesse... :rofl:

    Zitat von Benny

    Weiss nöd wie, aber ich hoffe trotzdem, dass es wieder mal e Ziit wird gäh, wo a de Fuessballmätch, sowie vor- und nachher, Rueh wird si. Beziehigswiis (für mich) "normals" Fan-Verhalte. Ha jetzt z.B. gfunde, dass z.B s'Fanverhalte vu de Lausanne-Fans während de PO Viertelsfinäl i de Halle sympathisch, guet und "normal" gsi isch.

    ha villicht e anderi wahrnehmig. aber luschtigerwis empfind ich das jetzt scho so. meischtens jedefalls. und au luschtigerwis empfindet s'genau die lüt andersch wo zwüsched 0-2x an en match gönd pro jahr...bi mier sind's um die 25 spiel pro saison.

    us em hütige limmattaler/nordwestschweiz:

    YB: Wann kommt Chikhaoui?

    Yassine Chikhaoui ist ein aussergewöhnlicher Fussballer. Der spektakulärste der Schweiz – sofern er fit ist. Das ist nicht selbstverständlich. Aber jetzt ist er fit. Doch beim FC Zürich erhält der Tunesier keinen neuen Vertrag mehr. Was nun? Kehrt Chikhaoui nach Tunesien zurück? Oder bleibt er doch in der Schweiz? Die naheliegende Lösung heisst: Chikhaoui wechselt zu YB. Da wäre mit Fredy Bickel ein enger Vertrauter Sportchef.

    Chikhaoui braucht Nestwärme, um sich wohlzufühlen – und gut Fussball zu spielen. Die Frage lautet nicht, ob sich YB Chikhaoui leisten kann. Die Berner können ihm ohne Probleme einen leistungsabhängigen Vertrag anbieten. Aber: Bickel will den YB-Kader eher verschmälern denn vergrössern. YB sucht für die neue Saison noch einen «6er» oder «8er». Naheliegend wäre also ein Typ wie Salatic (GC), der häufig unterschätzte Sanogo (Thun) oder der talentierte, aber divenhafte Janjatovic (St. Gallen).

    Doch es gibt gute Argumente für die Notwendigkeit einer Chikhaoui-Verpflichtung! Chikhaoui hat in den letzten Spielen gezeigt, dass er durchaus rennen, kämpfen und grätschen kann. Dazu würde seine Gelassenheit am Ball dem zuweilen hektischen YB-Mittelfeld sehr gut tun. Er kann als Mittelfeldspieler oder als Stürmer eingesetzt werden. Und es ist überaus wahrscheinlich, dass Spieler wie Costanzo, Gajic oder Frey an seiner Seite über sich hinauswachsen. Die wichtigste Frage aber ist: Was will Chikhaoui selbst? Aus seinem Umfeld ist zu vernehmen: Er will zu YB wechseln! (ewu)

    interessante artikel, vor allem de letschti satz isch sehr treffend. isch def. kän zuefall, dass es in st. galle mittlerwile am meischte puff git...

    Der FCB zeigt bei den Heimspielen seit Jahren, dass die Zusammenarbeit mit den Fans fruchtet. Und auf der anderen Seite gibt es eine lange Liste, die belegt, dass sich dort, wo die Repressionen am höchsten sind, auch die Störfälle häufen. Denn selbst das strikteste Konkordat kann nicht verhindern, dass einige Chaoten «ihrem» Club erneut Schaden zufügen.

    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball…/story/15181627

    Zitat von Reto

    Aber jetzt, nach dem Sieg gegen das grosse Thun sieht natürlich alles anders aus.

    aber immerhin gits jetzt emal en match, wo tatsächlich de da costa für euis grisse hät. isch würkli s'erscht mal... :applaus:

    Zitat von Mushu

    Fankurve für 3 Spiele geschlossen behalten;
    dann für 5 Spiele;
    dann für 7 Spiele;
    Könnte mir Vorstellen, dass das die sagenumwobene Selbstkontrolle massiv erhöhen könnte.

    das könnte tatsächlich ein ansatz sein. für mich ist die beste lösung halt immer noch die entanonymisierung der zuschauer. wer seinen namen angeben muss, überlegt sich manche "aktivität" 2x. klar, in einer kurve kannst du trotzdem einiges anyonym ausleben. vermummen etc. trotzdem ist die wahrscheinlichkeit grösser für die ordnungshüter unter 2500 namen die schuldigen zu finden als unter 2500 namenlosen.

    aber etwas darf trotz allem nicht vergessen werden: wir schiessen wirklich mit kanonen auf spatzen! es passiert nämlich praktisch nichts in unseren stadien! bis auf das abrennen von pyros. die probleme liegen zu fast 100 prozent im fanverhalten ausserhalb der stadien. und für das kann man wirklich nicht die clubs in die verantwortung ziehen.

    Zitat von ZüriBueb

    De Da Costa brännt au vor Liideschaft! Sis Interview im SRF spricht da Bänd... Das wür ich bim ZSC au gern meh gseh. :applaus:

    schoso. mit e chli schön spille und chügele isch im ishockey no nie öpper meischter worde. frög emal d'fribourger... :razz:

    Zitat von Larry

    Ich finds überhaupt nicht übertrieben!


    ich schon! warum?

    1. weil's wieder mal die falschen trifft, die 99,9% basler zuschauer, die nicht an den vorkomnissen in salzburg beteiligt waren. und die eigentlich schuldigen gehen wieder mal straflos aus...

    2. weil's einen verein trifft, der einen der besten und sehr besonnen präsi hat, welcher mit seinem verein sehr viel (nicht nur finanziell) unternimmt um die hooligan problematik - so weit das für einen verein überhaupt möglich ist - in den griff zu bekommen. ein verein kann solche vorfälle aber eben nur bis zu einem gewissen punkt beinflussen.

    nach krawallen in rostock letzte (oder vorletzte) saison sagte der präsi der rostocker: "ihr könnt jetzt 10 geisterspiele und 50 millionen euro busse fordern. es wird sich trotzdem nichts ändern." da spricht die pure machtlosigkeit von einem vereinsvorstand!

    Zitat von Larry

    Wegen dem Unterbruch ist Basel wieder in Spiel gekommen!

    das hingegen kann man nicht abstreiten.

    Zitat von Larry

    Soll man so was noch belohnen?

    macht ja niemand.

    Zitat von Larry

    Warum wohl haben 80% dem Konkordat zugestimmt?

    aus dem gleichen grund, warum in amerika über 50% der wähler george bush wählten (sofern man sie überhaupt an die urne liess...): weil sie nämlich nicht mitdenken und lieber populistische und äusserst plakative lösungen bevorzugen, welche alle in der theorie fantastisch tönen, aber nicht mal ansatzweise den gewünschten effekt erbringen, weil sie nicht durchdacht sind! aber hauptsache gepoltert!

    Zitat von Larry

    Heute wären es bereits 90%!

    mach die abstimmung nochmals in 10 jahren, wenn das konkordat überall in kraft ist in der ch. vergleiche dann mit der situation in der vorkonkordatszeit und es werden keine 70% mehr sein, die diesem scheingesetz zustimmen werden. klar, eine mehrheit dürfte so ein gesetz immer finden, weil eine überwältigende mehrheit der wähler nie ein stadion von innen gesehen haben und in der presse immer wieder über die "schrecklichen" zustände informiert werden. zustände übrigens, welche ich als regelmässiger besucher von fussballspielen noch gar nie so gesehen habe. stop: stimmt nicht ganz! in der 70-er und 80-er jahren habe ich massiv gewalt mitbekommen in den stadien. 99% aller heutigen "probleme" in den ch stadien beschränken sich auf abzünden von pyros und auch sonst etwas rauch...

    Zitat von Larry

    Drakonische Strafen sind der einzige Weg den die Clubs, die nach wie vor wenig bis nichts gegen ihre Pöbelfans unternehmen, verstehen!

    was soll den ein club deiner meinung nach unternehmen? die rechtlichen möglichkeiten beschränken sich auf stadionverbote, welche auch oft ausgesprochen werden. ausserdem weisst du genau so gut wie ich, dass für jeden fan der nicht mehr ins stadion darf oder altershalber als krawallant zurücktritt, ein neuer, junger nachkommt. ist ein gesellschaftliches problem, welches bei uns leider der fussball ausbaden muss.

    nun möchte ich von dir folgendes wissen:

    - was unternehmen denn die clubs deiner meinung nach zu wenig? vor allem der fcb?
    - was bringt die drakonische bestrafung der fussball clubs? ich ziehe die drakonische bestrafung überführter täter vor...
    - ich möchte gerne von dir konkrete lösungsansätze zur verminderung der problematik lesen.

    bin gespannt!

    Zitat von larlf

    en afang chönt ja au vo eus cho & mir understützed s'team no lüüter & vor allem vo afang ah & au (oder erst rächt) wänns nöd so laufe sött?!?
    au wänn d'halle morn nöd voll sie wird, es wird gnueg lüüt ha, zum e geili stimmig ha!
    wänns totenstill isch & vo de idiote no pfiffä wird, chömmer au grad lausanne in hf träge...

    zu de stimmig no es post vome lausanner, wo letscht wuche i de halle gsi isch:

    "Aucune ambiance à Zurich Hockey Pop-Corn et Light Show à laméricaine Nul !!! je nirai plus à Zurich pour voir un match de hockey"

    tja... :nixwiss:

    Zitat von Larry

    Ja was jetzt: Nie und nimmer oder es klappt doch dieses Jahr? :mrgreen:

    wer lesen kann ist klar im vorteil larry! :floet:

    hier noch die übersetzung für dich: wer spielt wie die gottéron sisters die letzten jahre, gewinnt nie und nimmer eine meisterschaft. wer aber daraus lernt - wie ich dass den sisters attestiere - der kann dieses manko durchaus ändern. wobei diese lernphase nicht wie in freiburg mehrere jahre dauern muss. der zsc hat durchaus die spieler, welche bis nächsten dienstag reagieren können. aber sie müssen es auch tun...

    Zitat von Mitsch 2006

    ich glaube, du schätzt canepa falsch ein.

    er hat sich seinen aufstieg auch erarbeitet und unterdessen nach all den blendern unter und neben ihm beim fcz viel gelernt.
    seine frühere mitteilsamkeit hat evtl. auch mit seiner italienischen abstammung zu tun, aber im innern ist er sicher immer mensch geblieben.

    na ja, immerhin bin ich einer der wenigen, welche ihn nie verteufelten und auch nie weghaben wollte. also sehe ich seine (positiven) eigenschaften sehr wohl.

    us de hütige "schweiz am sonntag":

    In seiner eigenen Welt

    FCZ-Stürmer Mario Gavranovic ist ein Querkopf - auch zu seinem Glück

    Von François Schmid-Bechtel Obwohl Mario Gavranovic beim FC Zürich temporär suspendiert worden ist, führt er mit elf Treffern die Torschützenliste an

    Ehrgeizige Menschen sind suspekt. Nehmen wir Lara Gut. In der Olympia-Abfahrt fährt sie auf Rang 3. Es wird erwartet, dass sie sich gefälligst über die Medaille genauso freut wie das Volk vor dem Fernseher. Erst recht, wenn eine Teamkollegin (Dominique Gisin) auf Platz 1 steht. Aber statt sich über Bronze zu freuen, schiebt Gut Frust. Mario Gavranovic sagt, er hätte in der gleichen Situation auch so reagiert. «Mit ihren technischen Qualitäten und ihrem Siegeswillen ist es doch verständlich, dass sie mit Rang 3 nicht zufrieden ist.»

    Lara Gut sei abgehoben, habe keine Demut und keinen Respekt mehr vor der Konkurrenz, so der Tenor nach ihrer Reaktion in Sotschi. Andererseits haben wir höchste Bewunderung für die Leistungen ehrgeiziger Menschen. Die Ambivalenz gründet indes vor allem darin, dass Ehrgeizlinge Erfolg anders definieren; und sie sich in den Momenten der Enttäuschung keine Gedanken über ihre Aussenwirkung machen. Was sie irgendwie greifbarer macht.

    29. September 2013. Der FCZ findet auf seiner Berg-und-Tal-Fahrt wieder einmal das Glück: 1:0 in Bern gegen YB. Man könnte nun getrost von einer tollen Reaktion nach der 1:2-Heimniederlage gegen Aarau oder vom bestandenen Charaktertest schwafeln. Tut man aber nur bedingt. Denn einer trübt das kurze Glück: Mario Gavranovic, der keine Minute Einsatzzeit bekommt. Noch während des sich abzeichnenden Erfolgs rempelt der 24-Jährige Assistenztrainer Massimo Rizzo an und deckt ihn mit Beleidigungen ein. Gavranovic wird daraufhin in den Nachwuchs versetzt, kehrt aber bereits nach dem desaströsen Auftritt in Aarau (1:5) am 20. Oktober ins Team zurück.

    Natürlich habe die Gefahr bestanden, dass Gavranovic destruktiv auf die Verbannung reagieren würde, sagt der Technische Direktor Marco Bernet. «Aber uns blieb keine andere Wahl. Denn wir mussten unser Gesicht und unsere Autorität wahren. Schliesslich stehen wir auch gegenüber den Mitarbeitern und Junioren in der Verantwortung, unsere Prinzipien hochzuhalten. Es ging auch darum, Folgewirkungen zu vermeiden.»

    Trotzdem bringt Bernet ein gewisses Verständnis für die heftige Reaktion von Gavranovic auf. «Die Aktion war kein bewusster Angriff auf Rizzo, sondern das Ventil für seine Ohnmacht. Mario steht unter permanenter Beobachtung und in einem permanenten Konkurrenzkampf. Schliesslich will er Tore schiessen, Schlagzeilen produzieren und an die WM. Aber dafür muss er spielen. Es gibt Spieler, die besser damit umgehen können, nur die zweite oder dritte Geige zu spielen. Mario gehört nicht dazu.» Nein, die Gefahr habe nicht bestanden, dass er sich hängen lasse, sagt Gavranovic. Schon nach zwei Tagen sei die Sache für ihn «gegessen» gewesen. Trotzdem soll er seinen Agenten Otto Luttrop schon mal beauftragt haben, für die Rückrunde einen neuen Verein zu suchen. «Stimmt», sagt Gavranovic. «Aber ich hatte ja gar keine andere Wahl. Denn beim FCZ hiess es ja, es bestünde bis auf weiteres keine Chance, dass ich je wieder in der 1. Mannschaft spielen würde. Doch dann ging es ziemlich schnell wieder in die richtige Richtung.»

    Bernet betont, dass man seinen Charakter nicht hätte ändern wollen. Schliesslich sind seine Beharrlichkeit, sein Egoismus und sein Ehrgeiz auch von Nutzen. Doch Bernet attestiert Gavranovic Fortschritte im Kollektivdenken. Ausserdem sei der Stürmer gelassener, zugänglicher und gesprächiger geworden. Eine Einschätzung, die wir teilen. Doch Gavranovic sagt: «Ich habe mich überhaupt nicht verändert. Null Prozent. Ich sehe auch keinen Grund, mich ändern zu müssen. Klar, ich habe einen Fehler gemacht und das auch schon hundertmal gesagt. Damit hat es sich.» So geriet er diese Woche im Training mit Raphael Koch aneinander, gab diesem eine leichte Ohrfeige.

    Typisch Querkopf, typisch Gavranovic. Kurz vor seiner Geburt emigrieren seine Eltern von Kroatien ins Tessin. Mario kommt als zweiter von drei Jungen zur Welt. Was er will, weiss er schon früh. Und weil das, was er will, im Tessin schwierig zu erreichen ist, will er so schnell wie möglich weg von zu Hause. Doch die Mutter lässt ihn erst gehen, nachdem er mit 18 die Sportschule in Tenero beendet hat. Über Yverdon und Neuchâtel Xamax unterschreibt Gavranovic schon mit 20 einen Vertrag bei Schalke 04. Zu früh für viele. Nicht für Gavranovic, dessen Selbstbewusstsein schon damals gross war. Aber noch grösser waren die Namen seiner Konkurrenten: Raul und Klaas-Jan Huntelaar. Nach eineinhalb Jahren wechselt der kroatisch-schweizerische Doppelbürger zu Mainz, weil der dortige Trainer Thomas Tuchel schon länger um ihn gebuhlt hatte. Doch das Jahr in Mainz wird zu einem Fiasko. Nach dem Wechsel im Sommer 2012 zum FC Zürich sagt Gavranovic, Tuchel sei hinterhältig und falsch.

    Richtig war aus seiner Sicht indes die Rückkehr in die Schweiz. «Weil ich unbedingt an der WM in Brasilien dabei sein will.» Nach nur fünf Spielen und zwei Treffern für den FC Zürich folgt dieser wunderbare Abend in Split an der kroatischen Adriaküste. In seinem erst dritten Länderspiel erzielt Gavranovic beim 4:2-Sieg gegen die Heimat seiner Eltern zwei Treffer. Es ist die Zeit, in der im Schweizer Sturm nach den Rücktritten von Alex Frei und Marco Streller ein Vakuum entstanden ist. Gavranovic schien nach dem Kroatien-Spiel der Mann, der dieses füllen kann. Konnte er aber nicht vollumfänglich. Zwar hatte er an der WM-Qualifikation mit je einem Treffer gegen Norwegen (1:1) und Island (2:0) einen nicht unwesentlichen Anteil. Trotzdem gelang es ihm nicht, sich nachhaltig als Stürmer Nummer 1 zu positionieren. Gavranovic (10 Länderspiele) sieht das – wen wunderts – etwas anders: «Jedes Mal, wenn ich in der Startformation gestanden habe, erhielt ich hinterher gute Kritiken vom Trainer. Ich sehe mich als wichtigen Teil der Nationalmannschaft. Und ich bin überzeugt, dass mich dieses Team an der WM brauchen wird und ich auch bereit sein werde.»

    Wir gehen zurück zum Auto. Gavranovic fährt einen Audi R8. Das ist so ein vollverschärfter Sportwagen mit Unmengen an PS unter der Heckscheibe. Schafft der 300 km/h? «Ja. Ich habe das Auto gleich am Tag, als ich es gekauft habe, auf der deutschen Autobahn ausprobiert. Bei 304 bin ich vom Gas.» Befremdlich? Nein. Einfach ehrlich. Denn es gibt Fussballer, die ihre Protz-Karre in der Garage stehen lassen und mit dem Auto der Eltern zum Interview anrücken, um ein bodenständiges Bild abzugeben. Gavranovic ist anders. Und das ist gut so.

    es ist wirklich müssig über (angeblich) falsche schirientscheide, einen ausser form geratenen torhüter oder glückliche billardtore zu diskutieren. im prinzip ist es nämlich ganz einfach:

    wer dubé hockey sät, der erntet auch dubé hockey!

    will heissen, dass man mit dieser art hockey zu spielen locker jede quali gewinnen kann, mit phasenweise begeisterndem offensivhockey und daraus resultierenden vielen punkterekorden.

    will aber auch heissen, dass man so NIE und NIMMER meister werden kann. in keiner liga der welt! die gottéron sisters habens die letzten jahre eindrücklich vorgemacht wies nicht geht. unbegreiflich, dass der zsc aussgerechnet diese art hockey kopiert!

    wobei die fribourger daraus gelernt haben. dort könnte es dieses jahr tatsächlich zum 1. mal klappen mit dem titel. und sollte der "z" trotzdem noch im halbfinal auftauchen diese saison, ist er alles andere als favorit auf den titel. jede der anderen 3 mannschaften ist bedeutend hungriger und hat dementsprechend viel mehr biss und spielt vor allem playoffhockey!