Beiträge von snowcat

    Zitat von snowcat

    züri und basel händ ihres Kontingent vo 9000 tix i zwei tag verchauft gha. villicht sött mer halt nöd 12000 tix für de verband und sponsore reserviere... :nixwiss:

    habe ich soeben in der tv zeitschrift tele gelesen. ein interview mit alex miescher, generalsekretär des schweizerischen fussballverbandes:

    tele: berns sicherheitsdirektor sagt, der sfv hätte das geschehen ausserhalb der stadien bisher vernachlässigt. zu recht?

    miescher: nein. wir sagen einfach ehrlich, auf welche zuschauer wir direkt einfluss haben: als organisator können wir die masse, die friedlichen fans kontrollieren, indem wir schon um 14 uhr anpfeiffen. stichwort: alkoholprävention. oder indem wir das stadion nicht ganz füllen. aber was sollen wir gegen gewaltinteressierte gruppen tun – etwa wenn ganze busse mit krawalltouristen einfahren?

    Zitat von Larry

    vor nur 23 312 Zuschauern (geringster Finalbesuch seit 2004) :roll:

    züri und basel händ ihres Kontingent vo 9000 tix i zwei tag verchauft gha. villicht sött mer halt nöd 12000 tix für de verband und sponsore reserviere... :nixwiss:

    us de hütige nzz:

    Die Krönung der Perfekten

    Die ZSC Lions haben die Meisterschaft dominiert wie niemand mehr seit dem «Grande Lugano». Die Struktur ihrer Organisation wird das Schweizer Eishockey verändern. Von Daniel Germann

    Wer sich auf die Suche nach dem Ursprung des modernen Eishockeys in der Schweiz macht, stösst früher oder später auf John Slettvoll. Der schwedische Eishockeylehrer kam 1982 mit neuen Ideen in die Schweiz. Er brachte den Professionalismus nach Lugano, baute gezielt ein Team auf und beeinflusste damit das gesamte Schweizer Eishockey: Wer konkurrenzfähig bleiben wollte, musste mitziehen.

    John Slettvoll hat das Schweizer Eishockey an die Schwelle des 21. Jahrhunderts geführt. Er schuf in Lugano die erste Schweizer Eishockey-Dynastie im Play-off-Zeitalter - drei weitere sollten bisher folgen (siehe Kasten). Die ZSC Lions sind auf bestem Wege, zur nächsten zu werden. Die Idee und Struktur, die die Organisation tragen, werden für das Eishockey in der Schweiz dereinst gleich prägend sein, wie es John Slettvoll und der HC Lugano gewesen sind. Zumindest aber ist der achte Meistertitel, den die Lions am Samstag mit ihrem Penaltysieg in Spiel 4 der Finalserie gegen die Kloten Flyers geholt haben, der Lohn für die Arbeit in den letzten Jahren.

    Nie mehr seit Slettvolls «Grande Lugano» gab es in der Schweiz einen so logischen Meister, wie es die ZSC Lions sind. Sie haben die Qualifikation dominiert, und in den Play-offs waren sie sich selber im Prinzip der einzige ernstzunehmende Gegner. Im Viertelfinal gegen Lausanne kämpften sie mit dem Rhythmus, im Halbfinal gegen Genf/Servette zuweilen mit der Konzentration. Doch wenn sich die Zürcher auf ihre Qualitäten besannen, dann war ihnen niemand gewachsen.

    Der Genfer Coach Chris McSorley sagte nach dem 0:4 im siebenten Halbfinalspiel, sein Team habe gegen die chinesische Armee gespielt. Zum selben Vergleich hatte der Kanadier schon vor einem Jahr nach dem verlorenen Viertelfinal gegen den SCB gegriffen. Doch diesmal traf das Bild ins Schwarze. Kein anderes Team ist momentan ähnlich breit und ausgeglichen besetzt wie die Lions. Im Prinzip haben sie die perfekte Mannschaft zusammengestellt: routiniert und jung zugleich, optimal ausbalanciert mit Künstlern wie Luca Cunti oder Robert Nilsson und Arbeitern wie Morris Trachsler oder Mark Bastl, geführt von Leadern wie Mathias Seger oder Severin Blindenbacher und getrieben von hungrigen Spielern wie Chris Baltisberger oder Reto Schäppi. Dazu verfeinern drei Ausländer (Dan Fritsche, Ronalds Kenins, Robert Nilsson), die das Kontingent nicht belasten, die Mischung.

    Alarmierend für die Konkurrenz aber ist, dass die Überlegenheit der Lions mehr als nur eine Momentaufnahme ist. Denn während etwa die beiden anderen Meister der vergangenen sieben Jahre, der HC Davos und der SC Bern, im Umbruch stecken, haben die Zürcher ihren Zenit längst noch nicht überschritten. Gerade im Sturm ist das Potenzial nicht ausgereizt. Von den regelmässig eingesetzten Stürmern sind nur Mark Bastl (33) und Ryan Shannon (31) älter als 30 Jahre. Schlüsselspieler wie Patrik Bärtschi (30), Roman Wick (28) oder Luca Cunti (24) stehen in der Blüte ihrer Karrieren oder haben sie gar noch vor sich.

    Die Situation ist im Prinzip das Produkt der Enttäuschungen. Der CEO Peter Zahner sagt, bereits im Januar 2011, als sich die dritte Viertelfinalniederlage in Folge abzeichnete, sei er mit seinem Sportchef Edgar Salis zusammengesessen und habe gesagt, es sei Zeit, etwas zu ändern. Konsequenz der kritischen Analyse sei die Verpflichtung von Bob Hartley gewesen: «Wir wollten», sagt Zahner, «einen Trainer, der die Spieler aus ihrer Komfortzone herausholt und den Nachwuchs fördert.»

    Zahner war geleitet vom Mantra seines ehemaligen Unterstellten Ralph Krueger, der als Nationaltrainer von seinen Spielern jeden Tag gefordert habe, besser werden zu wollen. Der Satz, der für sich allein stehend abgedroschen und klischiert klingt, ist die Essenz des Erfolges im Sport - in der Arbeit auf und neben dem Eis. Arno Del Curto, der den HC Davos über ein Jahrzehnt an der Spitze gehalten hat, sagt: «Es gibt dafür vor allem ein Rezept: fordern, fordern, fordern.»

    Nun setzt Marc Crawford im Hallenstadion die Arbeit fort, die Hartley begonnen hat. Zahner zitiert einen Satz, den er sich gerne selber zuschreiben würde, aber nicht von ihm stammt: «Der Ursprung jedes Misserfolges liegt im Erfolg. Deshalb lauert in der Überlegenheit auch die grösste Gefahr. Der Erfolg verleitet dazu, selbstzufrieden zu werden. Das Team steht über diese Saison hinaus. Die Altersstruktur stimmt. Die Verträge mit Schlüsselspielern wie Blindenbacher, Geering, Cunti und Wick wurden rechtzeitig verlängert. Offen ist im Prinzip nur eine Ausländerposition. Ergänzungsspieler stossen aus dem Nachwuchs zum Team. Die Verlockung ist gross, sich zurückzulehnen und zu geniessen.

    Wohin das führt, zeigt das Beispiel des SCB, der mit zwei Titeln und einer Finalqualifikation der erfolgreichste Klub in den letzten vier Jahren gewesen ist: Überaltert, übersättigt und von sich selbst enttäuscht, verpassten die Berner die Play-offs. Der Sportchef Sven Leuenberger erklärt den Misserfolg mit der Verletzungswelle, die die Verteidiger traf, verschweigt aber, dass er auch verpasst hat, das Team rechtzeitig zu erneuern. In der vergangenen Saison waren mit Ausnahme von Tristan Scherwey alle Leistungsträger älter als 30.

    Ein solches Szenario ist bei den ZSC Lions momentan fern. Man taumelt im Jubel. Doch der Grat zum Absturz ist schmal. Nichts ist im Sport schwieriger, als ein erfolgreiches Team erfolgreich zu halten. Deshalb hat es im modernen Schweizer Eishockey auch erst vier Dynastien gegeben. Das letzte Team übrigens, das seinen Titel erfolgreich verteidigt hat, stellten die ZSC Lions: Das war 2001 und ist eine kleine Ewigkeit her.

    morn gits uf jede fall e geili party (zumindescht bis spiel afangt... :floet: ). git im fuessball fasch nüt genialers als en cupfinal.

    us de hütige nzz:

    Zürcher Hoffnung gegen Basler Routine

    Der Abstand zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich ist in den vergangenen Jahren grösser geworden. Der Cup-Sieg am Ostermontag wäre für Basel eine weitere Trophäe in einer langen Reihe. Für den FCZ soll er zum Beginn einer neuen Ära werden. Von Samuel Burgener

    Sie sitzen seit einer Weile auf dieser Couch und sind etwas zappelig. Sie kriegen Fragen gestellt und antworten immer mehr oder weniger dasselbe. Auf einmal legt der eine, Urs Meier, dem anderen, Philippe Koch, den Arm um die Schulter, packt ihn am Hals und schüttelt ihn kräftig. Beide lachen. Es sind Szenen einer Familie, wie bei Vater und Sohn.

    Dieser Moment, der erklärt, wie der FC Zürich mittlerweile funktioniert, passiert im Klubmuseum, Letzigraben 89, Zürich-Wiedikon, draussen ist es kalt und windig. Es ist der Samstag vor dem Cup-Final am Ostermontag, in dem der FCZ den grossen FC Basel besiegen will. Selten in den vergangenen Jahren hatten so viele Journalisten Interesse am Klub, zirka 15 sind gekommen. Urs Meier, der Trainer, und Philippe Koch, der Captain, sind guter Laune und sehr guten Mutes.

    Gleichentags ist in der NZZ zu lesen, wie Meier jeden seiner Spieler in ein paar Sätzen beschreibt. Man staunt. Den Goalie Da Costa: «Nicht leicht zu führen.» Den Verteidiger Djimsiti: «Ich sagte ihm, dass es nur noch abwärts geht.» Den Mittelfeldspieler Buff: «Er dachte, ich wolle ihn plagen.» Meier schont keinen, verzichtet auf Floskeln. Aber es ist keine Abrechnung. Es ist vielmehr eine Liebeserklärung. Meier ist ein Freund für die Spieler, obschon er sich dagegen wehrt. Ihn beschäftigt ihr Werdegang. Bei ihm wird es warm. Er ist der Urs von nebenan und so etwas wie der Papi dieses Teams, das wirkt wie eine Jugendbande mit einem grossen Herzen, aber den üblichen Problemen.

    FCB braucht keine Zuneigung

    Murat Yakin würde nie auf diese Art von seinen Spielern sprechen. Yakin ist der Trainer im FC Basel, er war als Spieler ein Star und ist es immer noch. Bei seinem Arbeitgeber ist eine solche Form der Zuneigung nicht vonnöten. Der Klub hat Nationalspieler im Kader, die kaum Betreuung brauchen, die manchmal funktionieren, als wären sie Maschinen. Wie Fabian Frei, Valentin Stocker, Marco Streller, Yann Sommer, Serey Die oder Behrang Safari. Kritiker nutzen diesen Umstand gar, um Yakins Qualität zu hinterfragen. Sie vermuten, das Team könnte im Notfall problemlos ohne den Trainer funktionieren.

    Zu Beginn der Woche spricht Yakin im Pressesaal des schönen, grossen Basler Stadions. Er sitzt er auf einem Podium und sagt den emporblickenden Journalisten, dass die Stimmung im Team gut sei. Alles bestens. Internetseiten, Regionalmedien und der «Blick» hatten von einem Twitter-Bild des Spielers Marcelo Diaz berichtet, das eine Provokation gegen Yakin gewesen sein soll. Und von einem angeblichen Streit der Spieler David Degen und Taulant Xhaka beim 0:5 im Auswärtsspiel in der Europa League gegen Valencia. Der Fussball an sich ist kaum ein Thema.

    Yakin antwortet geduldig, aber er stellt sich nicht vor seine Spieler. Weil er nichts Ungewöhnliches sieht an den Vorfällen. «Seit ich hier begonnen habe, gibt es immer irgendein Theater», sagt er, lächelt und verkörpert mit dieser Haltung seinen Klub. Der FCB ist Stress gewohnt - und gewissermassen immun dagegen. Ständig schien es in dieser Saison zu brodeln, immer wieder gab es scharfe Berichte. Von der Unzufriedenheit der Degen-Zwillinge. Vom angeblich angespannten Verhältnis zwischen Yakin und dem Captain Streller. Vom Autoraser Bobadilla, der suspendiert wurde. Von Yakins Vertrag, der trotz den guten Resultaten erst im Winter verlängert wurde. Von Personen in Yakins Umfeld, die nicht über alle Zweifel erhaben sein sollen.

    Im FCZ hingegen ist alles ruhig, seit geraumer Zeit kann das Team ungestört arbeiten. Nebenschauplätze gelangen nicht an die Öffentlichkeit. In einem Interview auf Radio 1 spricht der Moderator Roger Schawinski in diesen Tagen mit sich selbst, der Präsident Ancillo Canepa ist der Gast und wie fehl am Platz. Es ist halt so: Der FC Zürich spielt derzeit eine Nebenrolle.

    Meier mimt den Betrogenen

    Der Mittwoch vor dem Cup-Final: Der FC Basel und Zürich duellieren sich in der Meisterschaft. Der FCB ist besser, führt 3:0, demonstriert Stärke. Doch der FCZ schiesst bald zwei Goals. In der Nachspielzeit pfeift der Schiedsrichter einen Penalty für Basel und verweist den FCZ-Verteidiger Loris Benito des Feldes, ein strenger Entscheid. Basel gewinnt 4:2.

    Nach dem Spiel sitzt Urs Meier auf demselben Podium wie Yakin Anfang Woche. Er hat einen seltsamen Auftritt. Er trotzt. Und wiederholt mehrfach, er könne sich nicht an die Penalty-Szene erinnern. Er bringt Mitleid mit dem jungen Benito zum Ausdruck, der wegen der roten Karte den Cup-Final verpasst. «Ich muss diesen Burschen jetzt trösten.» So gut es Meier meint, er macht seinen Klub in dieser Szene kleiner, als er ist - und angreifbar. Er mimt den Betrogenen. Aber für Selbstmitleid ist in diesem Geschäft kein Platz. Das Väterliche wirkt manchmal unprofessionell.

    Murat Yakin hingegen jammert nicht, dafür ist er zu stolz. Obwohl er Gründe hätte. Seit dem Sommer kämpft der FCB unentwegt gegen Widerstände. Der Abgang des Stürmers Salah, die vielen Verletzten, die Belastung wegen internationaler Spiele, das «Geisterspiel» gegen Valencia und die Busse der Uefa, weil sich einige Fans in Salzburg nicht zu benehmen wussten. Da kommt viel zusammen. Doch die Spieler wissen meistens eine Antwort, gewinnen oft im richtigen Moment, beruhigen den Betrieb. Der Präsident Bernhard Heusler und der Sportchef Georg Heitz beklagen sich zwar ab und an über die Medien. Aber Yakin? Die coolste Socke weit und breit. Er hat etwas Weltmännisches, so wie sein Klub mittlerweile europäische Qualität besitzt.

    Der FC Basel kann in vier Wochen zum fünften Mal in Folge Schweizer Meister werden. Er spielt seit drei Jahren auf hohem Niveau in der Champions League und der Europa League. Er hat Teams wie Chelsea, Bayern München und Manchester United besiegt und sich in Europa einen Namen gemacht. Er verkauft immer wieder Spieler für viel Geld ins Ausland. Seine Jahresrechnung ist herausragend. Ein Cup-Sieg würde seine Überlegenheit akzentuieren. Aber abhängig vom Gewinn dieses Pokals ist der FCB nicht. Das Hauptziel ist der Meistertitel, der wahrscheinlich für die Teilnahme an den Gruppenspielen der Champions League berechtigt und gegen 20 Millionen Franken in die Kasse spült.

    Von solchen Erfolgen ist der FC Zürich weit entfernt. Er befindet sich derzeit auf der Suche nach einer Identität. Nach der Entlassung des Trainers Rolf Fringer im Dezember 2012 gab es einen Bruch. Sportchef, Geschäftsführer und Verwaltungsräte wechselten, Urs Meier wurde Trainer, nur der Präsident blieb, Ancillo Canepa. Seither will der FCZ noch mehr auf die Jugend bauen; die Philosophie im Nachwuchs soll den Kurs der Profis bestimmen. Canepa ist nicht mehr bereit, so viel Geld einzuschiessen wie in den vergangenen Jahren. Für die Idee des neuen FC Zürich, der billiger und kleiner geworden ist und weniger wichtig, steht der Trainer Meier, der lange im Nachwuchs gearbeitet hat.

    2005 gewann der FCZ letztmals den Cup. Es war der erste Titel mit dem Trainer Lucien Favre, der den Klub nachhaltig prägen sollte. Mit Favre wurde der FCZ 2006 und 2007 Meister. Der Titel 2009, der bis anhin letzte, war ein Nachhall. 2011 kamen die Zürcher dem FC Basel am Schluss bedrohlich nahe; ein Punkt betrug der Rückstand am Ende der Saison. Der knappe Ausgang täuschte darüber hinweg, dass der FCB längst enteilt war. Im Spätherbst 2012 musste die Präsidentengattin Heliane Canepa mehrere Millionen Privatvermögen einbringen, um das Defizit im FCZ zu decken. Die Millionen aus den internationalen Spielen fehlten, der Kader war zu gross und zu teuer geworden, die Trainer wechselten. Im Verwaltungsrat gab es Grabenkämpfe.

    Für den FCZ wäre der Gewinn des Cups die Bestätigung dafür, dass der neue Weg der richtige ist. Und vielleicht der Beginn einer erfolgreichen Zeit. Für Urs Meier, den Trainer ohne Wikipedia-Eintrag und ohne Reputation im Profifussball, wäre es der erste nachweisbare Erfolg und der Beleg dafür, bestehen zu können. Mit einer fürsorglichen Art, die Stärke und Schwäche zugleich ist.

    Zitat von ZSColin

    Und genau so sind au d'Kontrolle und d'Macht vo de Polizei im griechische Fuessball: Uf Chindergeburtstag-Niveau.

    fndsch? ha jedefalls no nie vomene chindergeburi ghört wo derart korrupt und verfilzt isch wie griecheland...:razz:

    Zitat von larlf

    wieso söll mer wäge rund emne dutzend Idiote 11'000 anderi Bestrafe?

    will das cool isch und will mer nur eso dene chriegsähnliche zueständ i eusne stadie chan entgegetrette! frög emal de mushu... :floet:

    Zitat von Der Weise

    Ich bin ja sonst nicht so, aber butte grätscht diesen Stocker am Montag in den ersten 5 Minuten weg.

    na ja, stocker läuft voll in den lauf von benito. und da dieser sich nicht in luft auflösen kann, kann man den penalty mit viel gutem willen pfeiffen. aber diese absolut unsinnige regel mit der gleichzeitigen roten karte gehört definitiv überarbeitet bzw. abgeschafft. für so ein "foul", in der mitte des spielfeldes, gibt's nicht mal gelb, ja nicht mal eine ermahnung vom schiri...

    blau rot gegen weiss in basel, ein wirklich gutes spiel für schweizer verhältnisse. habe dann noch die 2. hz blau rot gegen weiss in spanien geschaut. den spanischen cupfinal. unglaublich diese intensität. schneller und trotzdem technisch derart hochstehend kann man fussball nicht spielen. einfach nur geil! das gefühl von einem guten spiel in basel hat sich soeben wieder relativiert...

    Zitat von ZüriBueb

    Scheisse! Aber mit der Wut im Bauch werden sie wenigstens den Cupfinal gewinnen.

    ha scho vor em match gseit, dass de sieger vo hüt de cupfinal verlürt. und mit hiblick uf tabelle, findi die niederlag nöd eesssoooo schlimm! :razz:

    Zitat von Messier

    Up the Reds !!! :bier:

    sötti das unglaubliche itreffe, bzw. d'möglichkeit am letschte spieltag no bestah, müesst mer sich direkt überlege am 11. mai uf liverpool z'flüge... :suff:

    Zitat von Larry

    Bin ja 1977 in Liverpool gsi, mit em FCZ, Halbfinale Meistercup. :cool:

    En Tag vor em Match simmer mit de FCZ Mannschaft no es Spiel vo Everton go luege, sit dänn luegi immer au echli uf die und die händ au mini Sympathie.

    Liverpool bini dänn 1981 in Paris nomal go luege, Final Meistercup gäge Real Madrid, schön gsi! :cool:

    isch en absolute kult verein! 3:2 gege city hüt... :geil:

    us de hütige schweiz am sonntag:

    interessant: Die Flyers gelten heute in der Branche als die grössten Lohntreiber der Liga.

    Das Gipfeltreffen der Milliardäre

    Das Duell zwischen den ZSC Lions und den Kloten Flyers geht weit über den Sport hinaus. Vor uns entfaltet sich ein Sittengemälde des Zürcher Kapitalismus.

    VON KLAUS ZAUGG

    Nie zuvor standen sich im Playoff-Final zwei Hockey unternehmen gegenüber, die von Milliardären präsidiert werden. Walter Frey (ZSC; geschätztes Vermögen: 1,5 bis 2 Milliarden Franken) gegen Philippe Gaydoul (Kloten; 1 bis 1,5 Milliarden). Beide haben tradi tionsreiche Hockeyunternehmen vor der Pleite gerettet. Beide haben sie zurück zum Erfolg geführt. Zum Gipfeltreffen der Milliardäre.

    Die Gegensätze müssten gering sein. Logisch wäre es, wenn Philippe Gaydoul gestern dem ersten Finalspiel im Hallenstadion in der Loge von Walter Frey beigewohnt hätte. ZSC-Manager Peter Zahner sagt jedoch auf Anfrage, das sei nicht der Fall gewesen.

    Während in Zeiten der unbegrenzten Mobilität die Unterschiede der Mentali täten immer geringer werden und auch das Zürcher Derby fast nur noch von Mythen und imaginären Gegensätzen und nicht mehr von tatsächlichen Unterschieden lebt, gibt es auf allerhöchster Ebene einen Kampf der kapitalistischen Kulturen: Walter Frey (69) verkörpert altes Geld. Den diskreten protestantischen Kapitalismus. Philippe Gaydoul (42) personi fiziert neues Geld. Den rauen Kapitalismus des 21. Jahrhunderts.

    Simon Graf, der jeder Polemik ab holde Hockey-Chef des «Tages Anzeigers», hat den Unterschied zwischen den zwei Hockey-Milliardären so beschrieben. «Phi lippe Gaydoul kann sich bei Walter Frey, seinem Pendant bei den ZSC Lions, einiges abschauen, wie man eine Organisation führt. Frey hält sich betont im Hintergrund und orientiert sich an Prinzipien. Das Wichtigste davon ist, Menschen mit Respekt zu behandeln. Nicht wie Schachfiguren.»

    Starker Tobak. Und doch treffend. Walter Frey gelingt es 1997, die so unterschiedlichen Kulturen der Stadtzürcher Klubs GC und ZSC zu verschmelzen. Weil er behutsam vorgeht. Er überzeugt als Integrationsfigur auch die grössten Gegner dieser Verschmelzung. Als sportlichen Architekten holt Frey seinen damaligen SVP-Nationalratskollegen Simon Schenk. Nach wie vor kümmert sich Schenk um das Farmteam GCK Lions. Schenk hat eine der grössten Juniorenabteilungen Europas aufgebaut. Die ZSC Lions bilden rund 700 Junioren aus. Weil sie mehr und mehr eigene Spieler in die erste Mannschaft einbauen und Ausbildungsentschädigungen für Spieler einnehmen, die in der ganzen Nationalliga verstreut sind, wird das Defizit von Jahr zu Jahr kleiner. Loyalität und Kontinuität prägen den Führungsstil von Frey.

    Gaydoul nimmt bei der Rettung der Kloten Flyers im Sommer 2012 wenig Rücksicht auf die dörfliche Kultur und sonstige Befindlichkeiten. Er drückt bei der Übernahme den Preis nach amerikanischer Manier. Er ist keine Integrationsfigur. Sein erster Personalentscheid ist die Ent lassung der Integrationsfigur Felix Hollenstein aus einem laufenden Vertrag. Mit einer Mannschaft, gut genug für den Final, stürzten die Flyers im Frühjahr 2013 ins Playout.

    Klotens grosser Zampano versöhnt sich schliesslich stilgerecht im Rahmen eines Formel-1 GP im Morgenland mit dem charismatischen Leitwolf der Klotener. Jetzt hat Felix Hollenstein das Team als Cheftrainer in den Final geführt. Personelles Hüst und Hot prägt den Führungsstil von Gaydoul. Geld ist ja kein Problem. Die Flyers gelten heute in der Branche als die grössten Lohntreiber der Liga. Insider schätzen das Jahreseinkommen von Klotens Torhüter Martin Gerber (inkl. Handgeld bei Vertragsunterzeichnung) auf rund 700 000 Franken. Der Emmen taler wäre damit der teuerste NLA-Spieler aller Zeiten. Ende Saison sorgen Frey und Gaydoul dafür, dass das Minus beglichen wird. Siebenstellig ist es in Zürich wie in Kloten. Kenner schätzen, dass das Defizit inzwischen in Kloten doppelt so hoch ausfallen könnte.

    Das Publikum wird kaum registrieren, wenn Frey sein Präsidentenamt abgibt. Er teilt seine Loge im Hallenstadion mit dem wohlhabenden Unternehmer Peter Spuhler und ist so gut vernetzt, dass es einen nahtlosen Übergang geben wird. In Kloten dürfte sich die Nachfolgeregelung dereinst schwieriger gestalten. Kritiker monieren, Gaydoul trage zur dörflichen Kultur, die Kloten zum dienstältesten Team der Liga gemacht hat (seit 1962 in der NLA), zu wenig Sorge. Die Loyalität zum Präsidenten, ein wesentliches Merkmal der ZSC-Kultur, ist in Kloten jedenfalls nicht so ausgeprägt. Ehemalige Präsidenten erzählen die bissigsten Gaydoul-Anekdoten.

    us de hütige schweiz am sonntag, de ganz artikel isch zwar nüt bsunders, aber ein satz drus use isch weltklass:

    Die Flyers sind so langweilig wie die Lakers. Nur teurer.

    besser chamers nöd beschriebe!


    An Roger Köppel

    Lieber Roger

    Es hat mich sehr gefreut, Dich in den Katakomben des Schluefweg-Tempels wieder einmal beim Eishockey zu treffen. Wehmütig habe ich daran gedacht, wie viel Kurzweil Du uns vorenthalten hast. Du hattest ja kurzzeitig Einsitz im Verwaltungsrat der Kloten Flyers. Leider bist Du noch vor dem grossen Finanzkrach wieder ausgestiegen. Ach, wie schade. Das wäre ein Fest für die Linken gewesen: Dich im Rahmen der Klotener Finanzwirren als bocksfüssigen Kapitalisten zu dämonisieren. Ich bin fast sicher, dass Marc Walder und Frank A. Meyer Klotens Gläubigern eine Verantwortlichkeitsklage gegen Dich gesponsort hätten. Nur um Dich regelmässig als Beelzebub durchs Mediendorf jagen zu können.


    Nun hast Du uns wieder mal mit einem Besuch beehrt. Dabei sollte es nicht bleiben. Bei der geistigen Landesverteidigung sind wir ja mit der Zuwanderungs-Initiative ein schönes Stück vorangekommen. Du kannst wieder mehr Zeit in andere Missionen investieren. Beispielsweise ins Hockey. Deine Hockeykompetenz ist ja unbestritten. Die Zeiten, als Du als Hockey-Chronist mit spitzer Feder für die «NZZ» unterwegs warst, sind mir noch in bester Erinnerung. Aber Kloten kann nicht der Ort Deiner Hockey-Bestimmung sein. Auch wenn Philippe Gaydoul Dein Kumpel ist: Lass Dich bloss vom Brimborium rund ums Finale nicht blenden. Die Flyers sind so langweilig wie die Lakers. Nur teurer. In unserem Hockey warten viel aufregendere Aufgaben auf Dich.


    Ich möchte Dir bei einer Rückkehr ins Hockey-Business einen ganz anderen Posten ans Herzen legen. Du bist ja von Deinem Naturell her ein «animal politique». Also muss das politische Bern und nicht das kapitalistische Zürich der wahre Ort Deiner Bestimmung sein. Es ist an der Zeit, Dich zum Präsidenten des SC Bern aufzubauen. Der brave Walter Born ist ein netter SCB-Vorsitzender. Aber er hat nicht den Mut, SCB-General Marc Lüthi die Leviten zu lesen. Das muss sich dringend ändern. Lüthi hat nämlich aus dem SCB ein kantonales Amt für Hockey wesen gemacht. Er hat nur noch Aus reden, warum etwas nicht möglich ist, statt guter Ideen, wie wir die Nummer 1 werden können. Beim SCB gilt inzwischen das Primat der Ausreden und Sitzungen über den unternehmerischen Mut. Und stell Dir vor, wie Du als SCB-Präsident das linke und grüne Bern aufmischen könntest. Ach wäre das ein Heulen und Zähneklappern unter den Genossinnen und Genossen in Bern. Im Vergleich zu Dir wäre selbst SP-Stadtpräsident Alex Tschäppät, der charismatischste Selbstdarsteller der Berner Politik seit Elisabeth Zölch, bloss ein introvertierter Legastheniker. Es ist nicht einmal auszuschliessen, dass die Bürgerlichen mit Deiner Hilfe die Stadt Bern zurückerobern könnten.

    Mit freundlichen Grüssen

    Zitat von Reto

    Da kann man ja nur überfordert sein, wenn man überrascht wird und so in Unterzahl ist. Hab's aber nur von Weitem gesehen und nun ist ja klar, dass man das nächste Mal nicht mehr überrascht sein wird.

    War auch etwas erstaunt über die Aggression. Bim Nach Hause gehen hat so ein Vollidiot meinem Vierjährigen sogar eine brennende Zigi angeschossen und wir mussten uns kurz hinter dem SRF-Wagen verstecken, bei dem wir einen Kollegen besucht hatten (natürlich hinter Gitter - so schlau, dass ich nicht gleich raus gehe, war ich immerhin ;o)

    krass, wie sich die zeiten ändern. noch vor 20 jahren war kloten der club mit den netten fans und wir derjenige mit dem pöbel...

    nzz vo hüt:

    Alles ist anders als 1991, etwas bleibt gleich

    Einen Play-off-Final zwischen den ZSC Lions und den Kloten Flyers gab es bis jetzt noch nie, wohl aber fünf andere Zürcher Play-off-Derbys. Das erste fand 1991 im Viertelfinal zwischen dem aufgestiegenen Zürcher SC und dem arrivierten EHC Kloten statt. Es gilt wegen der wilden Spielart als legendär: sagenhafte 42 Tore notierte man in vier Duellen. 2014 sind beide Teams defensiv viel zu konsequent für derartige Torreigen - eine Unachtsamkeit reicht zur Niederlage.

    In diesen 23 Jahren hat sich nicht nur das Eishockey entwickelt. Das Hallenstadion ist von Grund auf modernisiert und ans lokale Tramnetz angeschlossen: «Macht ein Puff daraus», forderte am Samstag kein Klotener Fan mehr, und das Klotener Stadion ist im Gegenzug auch kein «Kuhstall» mehr. Es wurde alles bequemer. Heute ist vor der Partie niemand in Eile, der Sitzplatz ja nummeriert.

    Anders 1991, als die Fans vom dritten Rang lange vor der Türöffnung vor dem Eingang warteten, dann drängelnd hineinrannten und mit Schals die Plätze auf den Bänken reservierten. Beliebt ist heute dafür ein aus der gehobenen Hotellerie bekannter Service: mit dem Auto bis vor den Eingang fahren und den Wagen von einem Bediensteten parkieren lassen. So behandelt, fühlt sich jeder als VIP, was ja auch das Ziel jener Sponsoren ist, auf deren Einladung diese «guten Kunden» die Partie in der Loge verfolgen. Die dort servierten gläsernen Bierflaschen wirft niemand aufs Eis: Man weiss sich zu benehmen.

    Der Kontrast zu 1991 ist deutlich. Das Zürcher Publikum war damals das unflätigste der Schweiz. Schiedsrichter, Spieler und gegnerische Fans wurden beschimpft, ausgepfiffen und mit Bier übergossen. Der Lieblingsfeind der Z-Fans war jahrelang der Klotener Captain (und heutige Trainer) Felix Hollenstein. Mit «Fige, du A...!» begrüssten sie ihn beim Einlauf. «Fige, Hahaha!», höhnten sie, wenn ihm ein Fehler unterlief. Hollenstein liebte die aufgeladene Atmosphäre und machte mit. Wenn ein Gegner auf die Strafbank geschickt wurde, skandierten die ZSC-Anhänger: «Sitz, du Sau, du Drecksau!» Hollenstein machte sich einen Spass daraus: Statt abzusitzen, blieb er während den zwei Strafminuten einfach stehen. Solche Rufe sind heute (fast) verstummt und Hollenstein keine Reizfigur mehr. Es dominiert die Unterhaltung ab Konserve. Dazu lärmt das Publikum mit den verteilten Papp-Klatschen, die 1991 belächelt und als Wurfgeschosse verwendet worden wären.

    Publikum, Infrastruktur und Taktik mögen sich wandeln, eines blieb in all den Jahren gleich - gewinnen wollen beide. Doch die Rivalität erschöpft sich im Kampf auf dem Eis - und darin, dass sich die Spieler beider Teams, zum Teil gute Kollegen, während der Finalserie keine SMS schicken.

    Yves Tardent, Zürich


    zu geil, wänns liverpool packe wür! :geil:

    us de hütige schweiz am sonntag:

    Die beste Geschichte, die der Fussball geschrieben hat

    Trainer Brendan Rodgers hat den FC Liverpool in der Premier League zum Titelkandidaten gemacht - Heute kommt es zum Duell mit Manchester City

    VON RAPHAEL HONIGSTEIN AUS LONDON

    Als im März 2012 die Spekulationen um seine Person ernsthaft begannen, wies Brendan Rodgers alle Avancen des kriselnden Spitzenvereins entschieden zurück. «Ich habe nicht vor, meine Karriere zu zerstören», liess der damalige Coach von Swansea City ausrichten, «der neue Trainer wird dort genau die gleichen Probleme haben wie der alte.» Mit «dort» war der FC Chelsea gemeint. Die «Blues» hatten soeben André-Villas Boas entlassen; Rodgers war nach seiner guten Arbeit in Wales als Nachfolgekandidat ins Gespräch gekommen.

    Der in der Küstenstadt Carnlough aufgewachsene Sohn eines Malermeisters unterschrieb letztlich zwei Monate später beim FC Liverpool, obwohl dort die Probleme noch gravierender und die Gefahr für die Karriere noch grösser erschienen. Rodgers musste Kenny Dalglish, den früheren Spieler und Meistertrainer (1986, 1988 und 1990), beerben; eine veritable Klub legende, ein Volksheld an der Anfield Road. Dalglish hinterliess ein teures, aber mittel mässiges Kader – die Qualifikation für die Champions League hatte der Schotte versäumt.

    Zu allem Überdruss musste sich Rodgers in der Sommerpause von einem Fernsehteam bei der Arbeit beobachten lassen; die amerikanischen Eigentümer des Klubs hatten die Reality-Show in Auftrag gegeben. Rodgers gab in «Being: Liverpool», um es vorsichtig auszudrücken, keine gute Figur ab. Ein grosses Foto porträt von ihm selbst in seinem Wohnzimmer liess ihn als eitel erscheinen, viele seiner Sprüche erinnerten das Publikum fatal an die schauderhafte Management-Sprache aus der Comedy-Serie «The Office». «Ich trainiere keine Spieler, ich erziehe sie. Hunde trainiert man», hatte Rodgers unter anderem zum Besten ge geben.

    Die Ergebnisse blieben in der ersten Saison unter den Erwartungen. Rodgers liess die «Reds» sein in Swansea erprobtes Kombinationsspiel aufziehen. Die extrem auf Ballbesitz ausgelegte Taktik wurde von vielen Zuschauern als langweilig empfunden. Doch die «Fenway Sports Group» von John W. Henry sprach Rodgers trotz diverser interner Debatten und Differenzen das Vertrauen für eine weitere Spielzeit aus.

    Der Rest ist Geschichte. Oder besser: Der Rest ist die beste Geschichte, die
    der englische Fussball seit langem geschrieben hat. Liverpool, das 2012/13 mit 28 Punkten Rückstand auf Meister Manchester United beendete, liegt fünf Spieltage vor Saisonende völlig überraschend zwei Punkte vor Chelsea und vier vor Manchester City, das zwei Spiele weniger aufweist.

    Es gibt immer noch ein paar Fans, die den unerwarteten Erfolg in erster Linie an den Spielern festmachen, nicht an Rodgers. Mit Luis Suárez, Daniel Sturridge und Youngster Raheem Sterling haben die Roten den aufregendsten Sturm der Insel. Captain Steven Gerrard spielt dazu im defensiven Mittelfeld seit Wochen in Hochform. Aber Rodgers’ Umstellung der Taktik auf extrem schnellen Konterfussball ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs. Liverpool steht relativ tief, um die Abwehr zu beschützen, und stösst dann blitzschnell nach vorne. 90 Tore hat man geschossen und 40 kassiert – niemand spielt derzeit aufregender.

    Heute kommt es zum Gipfeltreffen mit ManCity an der Anfield Road. Obwohl beide Trainer, Rodgers und sein Gegenüber Manuel Pellegrini, das Spiel nicht als Final um die Meisterschaft verstanden wollen wissen – Chelsea ist ja auch noch im Rennen –, schaut das ganze Land wie elektrisiert auf die Partie. Für Liverpool wäre es der erste Titel seit 1990 und die Erfüllung eines Traums. Fünf Siege trennen Rodgers und sein Team von der Unsterblichkeit.