Beiträge von snowcat

    Zitat von larlf

    ach chum Roli, das mached doch all im CH Sport (nöd nu die vo Dir erwähnte):
    gsehsch ja i fast jedem Quali Spiel i de Halle, dass sie min. d'Saisonkarte dezue zehled, wänn nöd no meh...

    Gruess,
    Ralf


    nein, es machen es eben nicht alle. z.b. fcb, scb, fribourg...

    und dann gibts noch nuancen zwischen beschönigen und ziemlich dreist frisieren.

    Zitat von Mushu


    da wurde nur aufgezeigt, was den meisten schon lange klar ist. auf grund von selber besuchten spielen in den stadien und auch auf grund von tv aufnahmen behaupte ich schon lange, dass mindestens diese clubs ihre zuschauerzahlen beschönigen bis krass frisieren:

    servette, yb, fcz, sion und niederhasli.

    luzern spielte auch schon vor leeren rängen und angegeben wurden über 11'000 zuschauer. ähnliches habe ich auch schon in st. gallen gesehen. lausanne und thun kann ich nicht beurteilen.

    die zahlen die garantiert stimmen, sind diejenigen aus basel. 1. haben sie es auf grund der wirklich vielen zuschauer (über 25'000 saisonkarten!) nicht nötig zu frisieren und 2. bezahlt der fcb den polizeieinsatz pro anwesenden zuschauer. darum werden auch nur die saiosnkarten gezählt, welche wirklich anwesend sind im stadion.

    Zitat von Simms

    Man kann auch mal einen Vergleich zum Ausgehverhalten ziehen. Fast jede Woche gibt es eine Messerstecherei in einem Club/Bar. Nun, wenn ich in eine Bar/Club gehe, muss ich weder einen Ausweis zahlen, noch werde ich von einem Security-Gorilla angefasst. Wenn ich aber an einen Fussballmatch gehe, wo es im Verhältnis zur Masse kaum je nur zu einer Verletzung kommt, dann sollen die mir vorschreiben, wie ich anzureisen haben, dürfen mir beim Eingang die Eier massieren und verbieten mir ein Bier zu trinken. Da stellt sich schon die Frage der Verhältnismässigkeit.
    Zumal und da bin ich mir ziemlich sicher, es in den letzten Jahren keine 10 Verletzen in Stadien gegeben, welche nicht teilweise Schuld daran waren, indem sie sich entweder beteiligen oder zuschauten. Geht man dem etwas aus dem Weg, kann man ohne jede Angst jedes Spiel der Super League schauen.


    na ja, je nach club lässt dich der türsteher rein oder eben nicht. dieses recht sollte der veranstalter eines fussballspiels natürlich schon auch haben. ausweis zeigen und du darfst rein, ausweis nicht zeigen und du darfst nicht rein. damit kann ich gut leben.

    aber es ist schon so: man kann der gewalt im stadion und im ausgang zu 99,9% aus dem weg gehen.

    schon erstaunlich: nach 18 runden 17 punkte, 6 runden später fast die doppelte punktezahl! es braucht manchmal wirklich nur verdammt wenig!

    nzz vo hüt:

    Die einen unten, die anderen oben

    Der FC Zürich gewinnt in der letzten Minute beim Servette FC 2:1

    Die Rückrunde des FCZ ist bis jetzt fast makellos: 6 Spiele, 16 Punkte. Derweil kämpft der Gegner gegen mehrere Krisen.

    Peter B. Birrer, Genf

    Am Ende hatten die Genfer einiges zu verdauen, was sich im Kabinengang mit Tritten gegen Türen, Geschrei und Beschimpfungen gegen die Schiedsrichter manifestierte. Jahovic erzielte in der 90. Minute das 2:1 für den FC Zürich, ehe in der Nachspielzeit das Kopftor Ponts nach dem Gedränge im FCZ-Strafraum aus irgendwelchen Gründen annulliert wurde. 1:2 und nicht 2:2 - der Servette FC sieht kein Licht und bleibt im Keller der Super League.

    Auf der anderen Seite reihte der sichtlich aufblühende FCZ den nächsten Sieg in die Bilanz einer Rückrunde, die bis jetzt fast ohne Makel ist und den weit unten gestarteten Verein immer weiter nach oben führt. Kaum zu glauben, dass er noch vor wenigen Wochen in purer Orientierungslosigkeit die Parole Ligaerhalt verfasst hatte. Das klingt jetzt wie ein Witz. Wer den FCZ seit Wochen nicht mehr hat Fussball spielen sehen, traut seinen Augen nicht. Viel ist anders geworden, wie von Zauberhand gesteuert.

    Auch wenn den Zürchern in Genf nicht das ganz gute Spiel gelang, war doch einiges eindrücklich - zum Beispiel das wunderbare Tor nach etwas mehr als einer Stunde zum 1:0, das Chikhaoui und Schönbächler vorbereiteten und in der Mitte Chermiti vollendete. Wenn sich der FCZ einen Vorwurf machen lassen muss, dann der: Er hätte die Partie gegen den mediokren Widersacher früher entscheiden müssen und nicht noch in Schwierigkeiten kommen dürfen wie nach dem Handspenalty von Karanovic zum 1:1.

    Zu den sportlichen gesellen sich im Servette FC extrasportive Probleme, die im grösstenteils leeren Rechteck des Stade de Genève schier zu greifen sind. Daran ändert nichts, ob der Chef Marc Roger, Majid Pishyar oder Hugh Quennec heisst. Wird Letztgenannter auf den Betrieb des EM-Stadions 2008 angesprochen, hält er sich nicht zurück. Das sei eine «kolossale Baustelle», die Finanzierung bleibe «fragil». Die Kunde geht um von verspäteten Lohnüberweisungen, Mahnungen. Quennec beschwichtigt, kann aber Liquiditätsengpässe nicht in Abrede stellen. Um die zehnjährige Arena und den Krisenfall auf den heute üblichen Standard zu hieven, sind kurzfristig 8 bis 9 Millionen Franken vonnöten. Über eine Viertelmillion kostete etwa der neue Rasen, der im Hinblick auf das mit dem üblichen Brimborium angekündigte Testspiel Brasilien - Italien von nächster Woche verlegt wurde. Immerhin kündigt Quennec an, den Betrieb auch eine Liga tiefer alimentieren zu können. Und das auch zu wollen.

    Zitat von ZüriBueb

    Mal unabhängig von diesem Konkordat. Anstoss zu diesem Thema war das abgebrochene Derby vor anderthalb Jahren. Jetzt nach anderthalb Jahren frage ich mich, ob sich etwas geändert hat, dass so etwas nicht mehr passiert. Oder stimmt es, dass man dem Problem machtlos gegenüber steht? Dies war damals m.E. die zentrale Frage.

    Und da habe ich den Eindruck, dass sich nichts geändert hat. Die Fankurven haben sich möglicherweise unter dem Eindruck der damaligen Ereignisse zurückgehalten in letzter Zeit. Das ist aber das Einzige. Auch künftig wird alles von deren Willen abhalten. Falls es wieder zu derartigen Ereignissen kommen sollte, finde ich, darf sich niemand mehr beklagen. Man hat ja jetzt nicht wirklich etwas dagegen gemacht. Man hofft nur, dass so etwas einfach nicht mehr geschieht.

    So gesehen haben eigentlich alle Recht, die damals geschrieben haben, dass Selbstregulierung der einzige Weg ist. Wieso ist das so? Weil Vereine, Politik und Polizei gar nicht in der Lage sind, etwas zu tun. Und die Vereine haben den Willen dazu auch nicht, weil sie in 99% aller Spiele von der guten Stimmung der Fankurven profitieren, die auch weitere Spielbesucher anziehen.

    Das Problem wird weiterbestehen und es besteht keine Aussicht auf eine Änderung.


    ich war bei diesem derby im stadion und habe mich jederzeit zu 100% sicher gefühlt. und ich fühle mich auch heute noch in den schweizer stadien zu jederzeit 100% sicher...auch dies ist eine der vielen wahrheiten dieses themas!

    Zitat von Mushu

    Es wird kommen, weil in jeder Beziehung der Bogen überspannt wurde. Ich als Matchbesucher finde das auch richtig und gut!


    ich bin auch matchbesucher und finde es so richtig falsch und scheisse!

    schau: es gab eine zeit, da waren die zustände in den stadien massiv schlimmer als heute. massiv! kein mensch kam damals auf die idee eines solchen konkordates, vielleicht auch deshalb, weil die geschehnisse in den medien kaum eine zeile wert und darum auch politisch nicht verwertbar waren für denjenigen, der (wieder-)gewählt werden wollte. heute stehen wir hingegen vor der komfortablen situation, dass wir - bis auf sehr wenige ausnahmen - gewaltfreie stadien haben (pyro zähle ich nicht zur gewalt).

    und ausgerechnet jetzt sollen gesetze kommen, welche hauptsächlich der kollektivbestrafung dienen und sich ganz hart am rande der verfassungswidrigkeit bewegen? :nixwiss:

    und der nutzen eines solchen gesetzes? in den stadien ändert sich nichts, da die situation jetzt schon weitgehend entspannt ist. am saubannerzug vom bahnhof zum stadion wird sich auch nichts ändern. gelegentliche randale im niederdorf wird es weiterhin geben. sollte hingegen in der fankurve mal einer rülpsen oder furzen, bin ich wieder mal persönlich betroffen wegen den 2 folgenden geisterspielen. abgesehen davon, dass zur bratwurst ein richtiges bier gehört. aber vielleicht lädst du mich ja mal in deine vip-loge ein, da darf nämlich weiter gesoffen werden... :bier:

    ein gesetz um des gesetzes willen, nicht mehr und nicht weniger! darum: hooligankonkordat - nein!

    Zitat von Eierchopf

    Naja, am Anfang des Films siehst du ja etliche solche Szenen. Oder kannst du das ein bisschen konkretisieren?


    damit meine ich, dass der film den eindruck vermittelt das sämtliche randale in der schweiz auf behördenwillkür und/oder übertriebene und zur schau gestellte polizeipräsenz zurückzuführen sind. das dem nicht so ist, wissen wir alle. aber ich finde es gut wird diese seite auch irgendwo gezeigt. weil sie auch ein teil der wahrheit ist. aber eben nicht die ganze. deshalb werfe ich dem film auch einseitigkeit vor.

    Zitat von Larry

    Ein sehr interessanter Film wie ich meine:

    http://vimeo.com/61666083


    dieser film ist wirklich sehr interessant, wenn auch natürlich sehr einseitig. die vorkommenden agressionen von fans, welche ohne provokationen von ordnungshütern stattfinden, werden in diesem film einfach ausgeblendet. schade.

    aber er zeigt sehr deutlich auf, in welche richtung wir uns bewegen. um ein verschärftes konkordat durchzupeitschen werden die medien instrumentalisiert, welche bis auf wenige ausnahmen, dankbar mitmachen. am schluss glaubt jeder bürger - nein, nicht jeder, hauptsächlich diejenigen welche nie ein fussballspiel besuchen…- dass es dieses konkordat tatsächlich braucht.

    hautpsächlich mit sozialarbeit und diskussionstherapien ist das problem natürlich nicht in den griff zu bekommen, mit dem totalen überwachungsstaat und null toleranz aber auch nicht. erstaunlich vor allem, dass die strategie des totalen überwachungsstaates von gruppierungen gefordert wird, welche sich sonst für den totalen liberalismus, die komplette freiheit des einzelnen und einen sehr schlanken staat einsetzen. hm, warum eigentlich erstaunlich? dubiose machenschaften in der hochfinanz- und geschäftswelt werden weder von diesem konkordant, noch von einem schlanken staat tangiert. ich habe verstanden…

    by the way: nach den zunehmenden übergriffen auf fussballspieler (alleine letztes wochenende wurden 2 gebissen!), wäre es nun nicht langsam an der zeit über ein marderkonkordat nachzudenken? :nixwiss:

    hooligankonkordat nein: http://www.facebook.com/#!/KollektivbestrafungNein?fref=ts

    Zitat von Caro

    es hät eigentlich allne gulte, wo sich künstlich über so sache ufreget... isch im einte car eigentlich au nüt neus. ich gang ja wägem match ufe und nöd wägem schal-rock o.ä.


    und ich fahre eh nume car wänn's "bölle use" git! susch lauf ich lieber! :nick:

    Zitat von Larry


    Ich finds gut und es ist wichtig dass es kommt!


    ich auch, sieht übrigens aus wie das postverteilzentrum mülligen... :cool:

    Zitat von Larry


    By the way, für das Geld würde man hier eine NHL Arena hinstellen.....aber das gleiche Problem haben wir ja auch beim Fussballstadion....Schweiz halt!


    hohe löhne, viel mehr soziale absicherung als in den meisten ländern dieser welt und die direkte demokratie haben nun mal ihren preis.

    Zitat von Mitsch 2006

    lauter neue und relativ unbekannte leute an den technischen positionen. ob das was damit zu tun hat?

    vorläufig endlich ruhe und keine machtkämpfe von der leitung bis zum team - ein vorübergehendes erfolgsrezept?


    canepa hat nun im vorstand nur ihm wohlgesinnte, und wie du richtig sagst unbekannte leute installiert. darum stehen sie auch nicht in der öffentlichkeit, was schon einiges an konfliktpotential aussschliesst. er selber hat sich - endlich - auch aus den medien zurückgezogen. diese ruhe tut dem verein wirklich gut und ist sicher teil des momentanen erfolges.

    ABER: ich habs schon mal erwähnt: das team auf dem fussballplatz wurde nicht von der neuen crew, sondern von fredy bickel zusammengestellt. darum können wir die jetzige führung frühestens in etwa 1 jahr oder bei der nächsten sportlichen krise wirklich beurteilen.

    Zitat von Larry

    Unglaublich aber wahr:

    Neben der Möglichkeit via Cupsieg bzw. "richtigen" Cupsieger die EL noch zu schaffen liegt dank dem Absturz von Sion und der notorischen Schwäche von YB sogar Platz 4 noch drinn! :shock:


    hm, ich behaupte aber immer noch, dass der fcz ende saison vor st. gallen liegt...:wink:

    Zitat von Larry

    Wow de Meier! :shock:

    Scheint etwas bewirkt zu haben bei der Truppe!

    :applaus:


    sieht so aus, dass meier's sozialkompetenz sehr, sehr hoch ist. dass die truppe viel potential hat, war mir immer klar...

    guckst du hier, nzz vo hüt:

    «Ich bin doch nur ein einfacher Fussballer»

    Milan Gajic war beim FCZ nicht mehr erwünscht. Nun spielt er wieder. Von Flurin Clalüna

    Das ist die Geschichte eines fallengelassenen Fussballers, die Geschichte inkonsequenter Trainer, die ihn einmal ignorierten und dann wieder falsche Hoffnungen in ihm weckten, so wie es ihnen gerade nützte. Es ist die Geschichte von Milan Gajic, 26, der sich nicht dagegen wehrte, beim FC Zürich hin und her geschoben zu werden, weil er introvertiert und das Gegenteil eines Rebellen ist. Vielleicht hatte er auch gar nicht den Willen, sich aufzulehnen, weil ihn private Probleme und Geldsorgen lähmten - manchmal so sehr, dass er «wie ein Untoter» auf dem Trainingsplatz stand. So erzählt es jemand, der Gajic schon lange kennt. Urs Meier, der neue Trainer des FCZ, hat das demütigende Spiel vor ein paar Wochen beendet. Er sagt: «Gajic gehört für mich unbedingt in die erste Mannschaft.» Es ist der Vertrauensbeweis, auf den er so lange gewartet hat.

    Zwischen einer Zeitungsseite und einem Communiqué lag Gajics Schicksal: Im Herbst 2009 hatte der «Corriere dello Sport» geschrieben, Gajic sei ein «Herrscher des Mittelfelds». Der FC Zürich hatte in der Champions League die AC Milan besiegt, und als der Serbe nach diesem Traumspiel ins Hotel zurückkam, warteten dort schon mehrere Agenten, die ihn am liebsten sofort aus seinem Vertrag herausgekauft hätten. Es kam alles ganz anders. Im April 2012 schrieb der FCZ in einer Mitteilung, man plane die neue Saison ohne Gajic. Das war ein hochoffizieller Abschiedsbrief, ja eigentlich eine Aufforderung zu gehen. Trotz Vertrag bis 2013. Aber akzeptable Angebote für Gajic gab es keine. Schon vorher hatte man ihn in die Nachwuchsmannschaft verbannt und einmal an die Grasshoppers ausgeliehen; aber auch sie wollten ihn nicht behalten. Urs Fischer, der frühere FCZ-Trainer, sagt: «Es ist damals nicht gut gelaufen, und ich nehme mich nicht aus. Ich musste meinen Entscheid über den Haufen werfen. Wir haben Gajic in die U 21 versetzt, bei Engpässen aber trotzdem auf ihn zurückgreifen müssen. Es war ein Hin und Her. Aber auch der Spieler hat seinen Teil dazu beigetragen.» Es waren nicht nur mangelnde Trainingsleistungen, die Gajic vorgeworfen wurden. Es gab Gerüchte um ausgiebige Casino-Besuche, von denen viele im FCZ wussten. Und es kam vor, dass Gajic ohne Lohnvorschuss finanziell nicht über die Runden kam. Er bestreitet nicht, auch heute noch manchmal im Casino zu spielen, «aber ein Problem habe ich damit nicht».

    Gajic sagt: «Ich bin doch nur ein einfacher Fussballer. Wenn mich ein Trainer nicht will, muss ich das akzeptieren.» Unter dem ehemaligen FCZ-Trainer Bernard Challandes hatte Gajic zwar regelmässig gespielt, aber auch ihm war aufgefallen, «dass Gajic manchmal selbstzufrieden ist. Er kam 2009 von Luzern nach Zürich, verdiente jetzt deutlich mehr und dachte wohl: <Jetzt bin ich beim FCZ, der Lohn kommt, und wenn ich einmal nicht spiele, ist das auch nicht so schlimm.>» Es habe ihn nicht überrascht, sagt Challandes, dass Gajic auch gegen seine Verbannung in den Nachwuchs nicht revoltiert habe, «Provokationen funktionieren nicht bei ihm».

    Urs Meier war früher auch Gajics U-21-Trainer beim FCZ. Er sagt: «Als er kam, war er verunsichert. Doch er hat eine Persönlichkeitsentwicklung vollzogen und seine privaten Probleme nun im Griff.» Meier lobt Gajics Spielintelligenz, die Ruhe am Ball, seinen linken Fuss. Das tun viele, auch alle seine früheren Trainer. Die Füsse waren nie Gajics Problem. Es war der Kopf.

    Zitat von Sbornaja


    Au dass en Chermiti so positiv durch d Welt seklet, isch elei de Verdienst vom Meier!


    vergiss de schönbi nöd! wänn eine sogar us dem rieseärgernis vo de letschte jahr en teamplayer und fuessballer macht womer cha ernscht neh...

    Zitat von Mushu

    Du hast vergessen:
    aa) die Kräfte auf einen Verein konzentriert werden. Die Sponsorenkräfte, die Funktionärskräfte sowie die Fankräfte. Das Stadion wäre dann nur noch Zugabe ... :blosswech:


    doch, doch. an dieses szenario habe ich schon gedacht. aber bewusst nicht erwähnt, weil: kommt für mich nicht in frage...:winke:

    ausserdem setzt dieses szenario alle mathematischen regeln ausser gefecht. 1+1 gibt in diesem fall nicht 2, sondern - zumindest die ersten jahre - höchstens etwa 0,7...

    Zitat von Champs-de-Mars


    Also die genau gliiche Vorussetzige wie bim ZSC und neuerdings sogar in Chloote...


    genau!

    Zitat von Champs-de-Mars


    Mir gahts nur drum es bitz ufzeige, dass es nöd ganz eifach isch in Züri als FCZ-Präsi vernünftige Zahle z'präsentiere, wänn mer das nöd emal bi YB schafft miteme tolle STadion und doppelt soviel Zuschauer wie dä FCZ.


    klar. die letzten jahre haben es auch nur zu deutlich aufgezeigt. in zürich ist konstanter spitzenfussball nur möglich wenn

    a) die vereine über ein modernes, reines fussballstadion verfügen. die vermarktung/werbung und das catering über den club laufen und sich ausserdem die durchschnittlichen zuschauerzahlen zwischen 15'000-20'000 bewegen oder
    b) ein/mehrere mäzen(e) jedes jahr mind. 10 millionen einschiessen oder
    c) der schweizer meister permanent ein fixen cl startplatz hat und man mindestens alle 3 jahre meister wird. aber dies zu planen ist nahezu unmöglich

    ausreisser wie der fcz die letzen jahre oder gcn dieses jahr wirds immer geben. aber konstanter spitzenfussball - wie in basel seit über 10 jahren - bieten nur die varianten a und b.