Beiträge von snowcat

    Zitat von Larry

    die sauerei ist höchstens, dass die aus niederhasli nicht den offiziellen weg gehen, sondern zuerst die eltern des talents mit geld bearbeiten. kosovaren- oder türkeneltern ist es nämlich scheissegal wo ihr kind spielt, hauptsache der soziale aufstieg beginnt schon heute und der junge wird profi!

    aber ansonsten dürfte das verhalten von gcn wahrscheinlich bei den meisten vereinen mittlerweile gang und gäbe sein.

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Meinst Du die Rangers?

    Celtic Fans sind Iren, Rangers Fans sind Englandfrendlich, was Schotten nicht sind.

    Mit Schottland haben beide Clubs wenig bis nichts am Hut.

    PS: Die Schotten wollen sich ja 2014 aus dem Vereinigten Königreich (endlich) verabschieden....

    so isches!

    gruess roli c.

    seit bald 10 jahren ist die situation die selbe bei den insekten. die strategie ist eigentlich die richtige. man will zwar etwas aufbauen, aber der erste der 4 tore geschossen hat, wird mangels geld, sofort verkauft.

    diesem verein hilft nur eine geldspritze um nicht pausenlos an ort treten zu müssen. und die bekommen sie hoffentlich nicht! :rofl:

    gruess roli c.

    Zitat von larlf

    Findi ebe au: scheiss Chlote! :galgen: :mrgreen:

    ich cha mich a ziite erinnere, wo's dich us em 3. rang grüehrt hettet, wänn du dich als hüpfer goutet hetsch! :wink:

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Es isch e Frag vo Schtärchi und Schwächi; und da hät sich doch einiges verschobe.

    Und wänns nöd mitenand e Lösig findet, schtellt sich d'Frag: "Wer butzt's zerscht?" und au da gsehts derziit nöd e so übel us für Nöd-Insäkte.

    scho, aber ich glaube halt nach wie vor, dass wänn's würkli matthäus am letschte isch für d'heugümper, dass eine oder mehreri us em alte zürcher geldadel uftauchet und de verein rettet.

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Was häd de Spross selig amigs gseit:

    De neu Name wär "Grasshopper Club Zürich", da seg alles vo beide Clubs enthalte! :razz:

    drunder werded's es au nöd mache! und scho häsch 11'000 zueschauer weniger pro spiel...

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Also ich hätte mit FC Zürich United keine Probleme; und du?
    :heilig:

    mit fc zürich united und ohne irgendwo ein schreckliches insekt im emblem ganz sicher auch nicht...sie dürfen sogar im campus/niederhasli trainieren! :wink:

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu


    a) Sind mir Spiele mit der Südkurve viel lieber, als solche ohne.
    b) Sind mir Spiele ohne Kurven lieber, als solche, in denen ich aus den Kurven beschossen werde.

    So einfach ist das. Ich teile aber die Ansicht, dass wir in 95% aller Spiele im Stadion Zustände haben, die nicht wirklich besorgniserregend sind. Trotzdem muss sich doch einiges Bewegen. Es kann nicht sein, dass die Öffentlichkeit für die Schäden und Kosten der Vorkommnisse ausserhalb der Stadien (und seien es nur die Kosten für ein Polizeiaufgebot zur Verhinderung) tragen muss. Das führt - rascher als man glaubt - zum Ende des Fussballs in der heutigen Form (in der CH).


    100% einverstanden! es wird sich aber nichts bewegen und schon gar nichts ändern, wenn alle paar monate ein club eine empfindliche geldbusse bezahlen muss und praktisch jede saison irgendwo in der ch ein geisterspiel stattfindet. die übeltäter gehören endlich zur rechenschaft gezogen und wiederholungstäter präventiv daran gehindert, sich weiter gegen alle regeln der gesellschaft zu entfalten. alles andere sind reine alibi übungen, welche nur denjenigen schaden, welche sich nichts zu schulden haben kommen lassen.


    Zitat von Mushu

    Zur Fusion:
    Ihr habt einfach alle einen zu kleinen Horizont. Zürich ist mit Sicherheit zu klein für zwei Mannschaften in der obersten Liga (auch wenn beide einen erfolgreichen Fussball spielen würde). Eine Fussion würde wahrscheinlich sogar zu einem unmittelbaren Einbruch oder zur Stagnation der Zuschauerzahlen führen. Aber - und da würde ich jede Wette machen - mit einem erfolgreichen Verein, würden bereits 1-2 Jahre danach die Zuschauerzahlen zu steigen beginnen; und 10-15 Jahre später wären Zuschauerzahlen vorhanden, wie sie mit den heutigen Strukturen nicht erreicht werden können. Für mich unverständlich, dass das keiner so sieht (wobei ich schon glaube, dass es da massgebende Personen gibt, die das auch so sehen; aber sich nicht getrauen, das zu kommunizieren ...).).


    zürich ist mit sicherheit zu klein für 2 vereine. der zuschauereinbruch nach einer fusion wäre allerdings markant, für mehrere jahre! da braucht es schon eine nächste generation, um das vergangene zu vergessen. ich sage nicht, dass es nicht funktionieren könnte. aber da habe ich lieber den heutigen fcz auf sicher, als dass ich mich mit insekten in einen sektor setze um in 15 jahren ein volles stadion und fussballeuphorie zu haben. überhaupt: wieso soll ich für unsere enkel planen? aber genau das meinst du wohl unter einem zu kleinen horizont... :razz:


    Zitat von Mushu

    Für mich aber kein wirkliches Problem. Ich werde wohl auch in 10 Jahren noch FCZ-Spiele schauen gehen; und das ziemlich sicher im Letzigrund ...
    :winke: :blosswech:


    dagegen wetten würde ich jedenfalls nicht, hoffe allerdings auf ein stadion im 2017. und die hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt! "wo isch's phraseschwein?" :bruno:

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Ich find s'Schpruchband nöd würklich guet! Ei Antwort chönt si:
    "Problemlos!"

    du machst in der ganzen betrachtung, auch was deine meinung zu einer fusion fcz/insekten betrifft, einen ganz entscheidenden denkfehler:

    fussball ist in 1. linie emotion und erst in 2. linie ein spiel! die kurven sind ein grossteil dieser emotionen. eine fusion ist aus den selben gründen fantechnisch unmöglich. ausser man ist bereit auf einen grossteil der bisherigen zuschauer, von beiden lagern, zu verzichten.

    ginge es nur um fussball, hätte ich mir gestern im tv real madrid-levante oder udinese-ac milan angesehen und mir sicher nicht im letzi den arsch abgefroren. die mehrheit der fussballfans, vor allem der regelmässigen matchbesucher, denkt da ziemlich gleich wie ich.

    p.s. und ja, natürlich sind spiele praktisch ohne zuschauer und emotionen problemlos...aber auch genauso langweilig!

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu


    GC isch nüt!
    Luzern isch zrugg i de Realität!
    De FCZ isch uf eme guete Wäg.

    Nöd meh, aber au nöd weniger ...

    stimmt sicher, aber: was mich in den beiden rückrundenspielen vor allem überrascht hat, ist wie gut die mannschaft, vor allem in der defensive, organisiert ist. ob diese organisation auch gegen fcb/yb standhält ist eine andere frage. auf jeden fall geben solche spiele selbstvertrauen und nebenbei punkte.

    gruss roli c.

    wieder emal en herrliche artikel i de nzz am sonntag! vor allem de abschnitt findi sehr treffend:

    Laut Liga-CEO Claudius Schäfer will man darüber nachdenken, ob «möglicherweise der Strafkatalog differenziert und angepasst» werden soll. Geisterspiele oder die Sperre von Sektoren haben sich als Kollektivstrafen erwiesen, die mehr schaden als nützen.

    es merkeds zum glück au anderi, ersch no iflussrichi lüt, bin also nöd de einzig...:-))

    gruess roli c.

    Es schwärt und schwelt noch immer

    Vor dem Zürcher Derby zeigt sich, dass der Abbruch am 2. Oktober nicht verdaut ist. Von Stephan Ramming

    Der FCZ-Präsident Ancillo Canepa hat zum «FCZ-Talk» eingeladen. Vor ausgewähltem Publikum diskutiert Canepa mit Gästen. Der FC Sion. Der TV-Vertrag. Xamax. Der Ton ist sachlich, routiniert, man plaudert. Als aber Canepa gegen Ende «das Derby» und «das leidige Thema Sicherheit» aufwirft, belebt sich der Präsident.

    Man kennt das von Canepa. Er ist ein sympathischer Mensch, er kann differenziert reden, und wenn er laut lacht, spürt man seine Freude, wie man seinen Ärger spürt, wenn er sich aufregt. So wie jetzt. «Ungerecht» sei die Strafe nach dem abgebrochenen Derby, das müsse man auch jetzt noch sagen dürfen, auch wenn man das Urteil des Disziplinargerichtes nicht weitergezogen habe. Canepa verwirft die Hände. Dem FCZ entgehe eine halbe Million Franken, «eine halbe Kiste», wie Canepa sagt. Die beiden Fan-Sektoren im Letzigrund sind heute Sonntag geschlossen. Canepa sinkt ins Sofa zurück. «Es sind Journalisten hier, ich darf jetzt nicht so laut werden.»

    Hickhack statt Einsicht

    Die Wunden schwären noch immer, die das nach den Ausschreitungen am 2. Oktober abgebrochene Zürcher Derby geschlagen hat. Nicht nur bei Canepa, auch in Gesprächen mit Verantwortlichen der Grasshoppers, mit Fans, mit der Liga oder mit der Stadt Zürich als Besitzerin des Letzigrunds ist im Vorfeld des Derbys Unmut und Ratlosigkeit zu vernehmen. Da ist wenig verarbeitet, vieles unverdaut, und manches schwelt, auch wenn man es am liebsten hätte, es würde nun «einfach wieder Fussball gespielt».

    Selbst die Strafe - Forfaitniederlage für den FCZ, je 50 000 Franken Busse und die Sperrung der beiden Fan-Sektoren - ist noch immer umstritten. Der Disziplinarrichter Daniele Moro hält zwar an der Richtigkeit seines Urteils fest. Er sagt, er habe «die Reglemente angewendet». In der Liga aber war und ist man unzufrieden mit dem Richtspruch. Laut Liga-CEO Claudius Schäfer will man darüber nachdenken, ob «möglicherweise der Strafkatalog differenziert und angepasst» werden soll. Geisterspiele oder die Sperre von Sektoren haben sich als Kollektivstrafen erwiesen, die mehr schaden als nützen.

    Auch ist es nicht einfach, solche Strafen umzusetzen. Weil der FCZ den Saisonkarten-Besitzern aus der Südkurve für 30 Franken Tickets auf der Haupttribüne verkaufte und sonst keine Karten erhältlich waren, gab es viel Polemik. «Rechtlich fragwürdig» und eine «Provokation gegen unsere Fans», kommentiert der GC-Präsident Roland Leutwiler auf der Klub-Homepage. Der «Blick» orakelte, die Zuschauer aus der Südkurve seien eine Gefahr. Canepa wehrt sich: «Polizei und Liga haben diese Umsetzung der Strafe favorisiert - wir wollen unsere Fans im Stadion, damit es nicht ausserhalb zu Konflikten kommen kann.» Der Verkauf von Tickets auf der Gegentribüne für GC-Fans könne zu «gefährlichen Situationen führen». Christian Schöttli, der Sicherheitsverantwortliche der Liga, bestätigt, dass «diese Lösung nicht im Widerspruch zur Strafe» stehe. Man lernt: Die Umsetzung der Strafe führt zu Hickhack statt zu Einsicht.

    Das zeigt sich auch im Verhältnis zwischen den beiden Klubpräsidenten. Bereits nach dem Urteil lieferten sich Canepa und Leutwiler in der TV-Sendung «Sportlounge» einen gehässigen Schlagabtausch. Brüstete sich damals Leutwiler mit den «GC-Fans, die im Letzigrund noch nie eine Pyro gezündet haben» sollen, holte ihn die Wirklichkeit rasch ein. Leutwilers Vorschlag, nach einem Pyro-Vorfall jedes Spiel abzubrechen, wurde von der Liga mit einer einzigen Ja-Stimme - seiner eigenen - abgeschmettert.

    Der irrlichternde GC-Präsident

    Unterdessen spricht Leutwiler nicht mehr. GC lässt ausrichten, der Präsident arbeite «nur noch im Hintergrund». Das klingt, als habe der Präsident in den Diskussionen nach dem Derby-Abbruch die Freude am Amt verloren. Der GC-CEO Marco Meier sagt: «Es kann passieren, dass man übers Ziel hinausschiesst.» GC nahm Ende Januar mit länglichen Begründungen die im Dezember vom irrlichternden Präsidenten erlassene Schliessung der Kurve für das Spiel gegen Thun zurück. Canepa lässt sich nicht zitieren zur Person Leutwiler. Er sagt nur: «Ich hatte mit den GC-Präsidenten ein gutes Verhältnis.»

    Canepa ist müde. Nach der Gesprächsrunde auf dem Podium muss er sich einer Radiojournalistin erklären, in Mundart, in Hochdeutsch, er weiss auch jetzt nicht, was von seinen Aussagen über den Sender gehen wird und was nicht. Canepa ist erregt und ermattet zugleich, eigentlich will er sich aufs Derby am Sonntag freuen, aber das Derby im Oktober macht das schwer.

    Zitat von Simms


    Interessant finde ich, wenn deine Argumentation stimmt, dass der FCZ derart schlecht mobilisieren kann. Beide Vereine hatten in guten Zeiten um die 10'000 Zuschauer (GC leicht drunter, Zürich leicht drüber) und in schlechten Zeiten um die 5'000. Für das, dass 90% anscheinend für den FCZ sind, finde ich diese ziemlich erstaunlich.

    Ich, als leidender Xamaxfan, kann den Zürchern und den Hüpfern nur raten, dass sie dankbar sein sollen, dass es ihr Verein noch gibt :?: und dass sie es akkzeptieren sollten, dass beide Zürcher Vereine die Massen nicht gross interessieren.

    ich habe geschrieben, dass gcn - bis in die 60-er jahre - mit seiner philosophie höchstens 10% der bevölkerung repräsentierte, nicht dass das fan verhältnis 90:10 ist... :wink:

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Nei, mit dem häd das nüt ztue! Isch e fuuli Usred!

    Es hätt demit ztue dass d Masse vo Zürcher sich nöd so lönd la begeischtere wie in Basel oder Bern, und es hätt echli demit ztue dass in Züri & Umgäbig sehr viel Lüt us em Ussland und sehr viel Lüt us andere Kantön läbed, und die sind nöd ZSC/FCZ/GC Fan und werdeds au nöd!
    De Zürcher isch en Event Fan, er will Real gseh, dänn chömed 300'000 Ahfrage (isch so gsi!), aber FCZ-Thun will niemert gse, ussert mer wird a dem Abig Schwiizer Meischer (=Event).

    Wir immer so bliibe und würd sich au nöd ändere wänns GC nüme würd geh, was sowieso nie wird passiere!

    Drum langed au das Lölistadion wos wänd baue vörig!

    das isch überhaupt de grund, warum du in züri nie die glich identifikation mit de stadt oder emene verein wirsch ha! s'ganze agebot susch etc. chunt natürli au no dezue. d'azahl clübs isch da nöd würkli entscheidend. isch im usland übrigens ganz ähnlich i de gröschte stedt und wirtschaftsmetropolene vo dene länder. salzburg oder innsbruck, zumindescht wänns vorne mitspilled, händ meh zueschauer als rapid oder austria. die händ übrigens nöd würkli meh als de fcz oder niederhasli, aber d'stadt wien allei hät 4x meh iwohner als züri und d'agglo 3x meh.

    p.s. isch no lang gange, bis das mit de stadiongrössi gmerkt häsch... :rofl:

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Etwa 0,000324 % aller Einwohner sind Schwerverbrecher und Mörder. Und wegen denen Leisten wir uns einen solche Polizei- und Gerichtsapperat sowie Gefängnisse? So ein Theater!!!

    :spinneli:

    eben!

    wir leisten uns zurecht den polizei- und gerichtsapparat für die absoltue minderheit von schwerverbrechern und mörder. es ist nicht so, dass in meinem wohnhaus jemand ermordet wird, der täter nicht genau eruiert wird und der einfachheit halber dann sämtliche hausbewohner 15 jahre haft bekommen.

    im fussball leisten wir uns diesen apparat zu unrecht nicht, bestrafen dafür mal 10'000 leute wegen 2 abgebrannten fackeln...

    und so gehts wirklich nicht!

    gruess roli c.

    Zitat von Zesi 05

    ...denn will ich dir doch helfe.

    Ganz eifach. Will de FCZ sis gröschte (Zuschauer-)Loch vor 15 Jahr gha hät. GC hät sis halt jetzt. Das chan schnell wieder chehre. Es bestrittet ja keine, dass de FCZ im Moment meh Zuschauer/Fans als GC hät. Das würd usecho, wenn ich Zahle vo hüt vergliche würd.

    Es isch eifach unerträglich wie so viel FCZ-Fans sich über GC luschtig mached und debi vergessed, dass es vor 15 Jahr genau umgekehrt gsi isch. Nöd zvergesse, dass mer dete de GC-Fans vorgworfe hät, sie seged so unglaublich arrogant. :shock:

    PS 1 : dSFV führt vo dazumal kei Statistike me uf sinere Internetsiite. Drum hani Zahle vo de FCZdb gno. Wie bereits erwähnt chunt mer bim ne Verglich vo de hütige Zahle uf de überraschendi Schluss: De FCZ hät me Zuschauer als GC! WOW! Uf das will ich ja hure use... :roll:

    PS 2: Wenn mer Statistike nüme chan/derf über en gwüsse Ziitruum vergliche, denn machet Statistike nume no begrenzt Sinn. Schliesslich isch eis Ziel vo Statistike, Entwicklige und Trends ufzeige. Aber ja..

    ich erklärs dier:

    - wenn du die geschichte (diese beginnt bei denen übrigens 1886 und nicht 1992) von den hüpfern kennst, dann weisst du, welche zielgruppe sie ursprünglich, bzw. bis in die 60-er jahre, angesprochen haben. keine 10% der bevölkerung wurden von diesem verein repräsentiert. rat mal, wer sich den anderen 90% annahm...

    - nimm doch bitte mal die zuschauerzahlen des überaus erfolgreichen gcn der 80/90-er jahre. damals serienmeister-cupsieger und cl teilnehmer. wenn es nun ein rekordmeister- und rekordcupsieger, also ein traditionsverein, es selbst in den goldenen jahren nicht schafft, die 10'000-er zuschauergrenze zu knacken und auch in diesen überaus erfolgreichen jahren vor 3500 zuschauern gegen bellinzona spielt und wenn zu gleicher zeit dieser verein einen cupfinal spielt und keine 15'000 zuschauer anwesend sind, davon 2/3 vom gegner (aus der grossstadt schaffhausen...), ja dann handelt es sich definitiv um ein nischenprodukt bzw. um ein produkt für eine minderheit!

    - natürlich spielte der fcz damals im leeren letzi aber: der fcz hat nicht einfach im moment mehr zuschauer, sondern vor allem in der stadt zürich massiv mehr anhänger als die aus niederhasli! auch damals! und dies lässt sich wiederum ganz einfach mit der geschichte der beiden vereine erklären. das gcn heute überhaupt etwas zuschauerpotential hat, verdanken sie vor allem den erfolgreichen 80/90-er jahren und den damaligen kids, die einfach für den besten verein fanten und familiär keinen bezug zu irgendeinem verein hatten. leute die etwas älteren jahrgangs sind und die heute noch oft zitierte gcn arroganz miterlebten oder zumindest diese aus erzählungen von den eltern kennen lernten, werden nicht gcn fan und verhindern auch alles, dass es ihre kinder werden!

    - darum war der fcz, wie von dir fälschlicherweise geschrieben, auch in absolut erfolg- und zuschauerlosen zeiten nie ein nischenprodukt! sondern ein produkt, welches sobald es wieder zum leben erweckt wurde, innert ganz kurzer zeit, die leute wieder hinter dem ofen hervorlockte. das kann gcn jedoch nie passieren, weil (fast) niemand hinter dem ofen wartet...!

    gruess roli c.