Beiträge von snowcat

    Zitat von Larry

    Der einzige Club, der das erfolgreich praktiziert ist der FC Barcelona.

    Die Latte hängt hoch, aber das müsste das Beispiel sein!

    endlich, larry...! :applaus:

    die lions organisation hätte jetzt schon (fast) alle vorausetzungen um ein erfolgreicher vorzeigeclub zu werden:

    - farmteam
    - grösste juniorenabteilung der schweiz
    - mäzen
    - und in der neuen, reinen eishockeyhalle, ein zuschauerpotential von gegen 10'000 zuschauern pro spiel

    was jetzt noch fehlt ist die umsetzung einer sportlichen vision. eis tiki taki oder so...umsetzung parallel zum stadionneubau!

    was spricht dagegen?

    gruess roli c.

    Zitat von Mitsch 2006

    dass ist richtig, nur:
    dann müsste das nati b team wie auch der zsc das selbe system spielen wie bei den junioren. weiter musst du auch die trainer danach auswählen. da beginnt eben schon die krux: trainer atala und trainer hartley sind welten auseinander mit ihrer philosopie und soviel ich weiss, spielt die juniorenorganisation wieder was anderes wie die zwei aktivteams.

    du kannst es krux nennen, ich nenne es herausforderung. und zwar die herausforderung mit einer durchdachten sportlichen strategie - natürlich über jahre hinweg, sowas geht nicht in 3 monaten - etwas aufzubauen.

    ich sehe im zsc wirklich niemanden, der eine (sportliche) vision hat. jemanden der mit der begeisterung etwas aufbauen will. jemanden der den ganzen club mitreisst. ich sehe nur budgetverwalter und troubleshooter. ob sie nun zahner oder salis heissen. zahner attestiere ich immerhin noch die vision eines eigenen stadions. ich denke, da macht er still und leise im hintergrund einen guten job. aber salis ist für mich kein sportchef, sondern bestenfalls der assistent von frey/zahner und einfach für den sportlichen bereich zuständig. ohne wirkliche kompetenzen. in einer früheren phase war er mal das bindeglied zwischen geschäftsleitung und mannschaft. dabei ist es eigentlich bis heute geblieben, ausser dass er jetzt ab und zu mal einen transfer tätigen darf.

    ich finde es einfach extrem schade, dass niemand das potential dieses clubs ausschöpft bzw. ausschöpfen will: hervorragende juniorenabteilung, das ganze zuschauerpotential, aber auch die finanziellen mittel von walti. die letzten jahre war die ganze organisation nur noch eine emotionslose und sportlich erfolglose geldvernichtungsmaschine.

    sorry, aber das ist perlen vor die säue geworfen!

    gruess roli c.

    au nöd schlecht, interview mit de karin keller-sutter i de hütige nzz am sunntig...

    gruess roli c.

    «Ich stelle eine gewisse Dekadenz fest»

    NZZ am Sonntag: Wie erklären Sie sich die wiederkehrenden Gewalttätigkeiten an Fussballspielen?
    Karin Keller-Sutter: Es ist schwierig, das zu erklären. Diese Menschen randalieren ohne Grund. Ich stelle bei ihnen eine gewisse Dekadenz, eine Wohlstandsverwahrlosung und eine Sinnentleertheit fest. Für sie ist Gewalt eine Freizeitbeschäftigung, ja ein eigentlicher Sport. Im Übrigen richten sie ihre Gewalt gezielt gegen Polizisten, Sportfunktionäre und Politiker. Auch ich erhalte seit Jahren Drohungen und Beschimpfungen, namentlich übers Internet. Das ist sehr beklemmend.

    Wer trägt die Verantwortung dafür?
    Verantwortung tragen natürlich diejenigen, die diese Gewalt anwenden. Man muss aber schon auch sagen: An Fussballspielen sind in den letzten Jahren rechtsfreie Räume entstanden, in denen alles erlaubt scheint.

    Der Fussballverband und die Fussballklubs wollen alles - nur keine Massnahmen, die Fans verärgern und Geld kosten. Teilen Sie diesen Eindruck?
    Ja. Verband und Vereine schrecken noch immer davor zurück, sich mit gewalttätigen Fans anzulegen. Deshalb wehrt sich die Liga ja auch mit allen Mitteln gegen die sogenannten Kombitickets, also gegen die kombinierten Tickets für Anreise und Match, welche die Überwachung der Fans massiv erleichtern würden. Die Polizei hat in den letzten Jahren sehr viel in die Sicherheit von Fussballspielen investiert. Jetzt geht es darum, dass Verband und Klubs auch mitziehen.

    Den Kantonen ist diesen Sommer der Kragen geplatzt: Sie wollen eine Verschärfung des sogenannten Hooligan-Konkordats. Das ist ein Alleingang.
    Man kann es so sehen. Man kann es aber auch anders sehen, nämlich so: Man hat jetzt jahrelang geredet, und man hat jahrelang Erfahrungen mit gewalttätigen Fussballfans gemacht - sehr schlechte Erfahrungen. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Kantone aktiv werden.

    Was versprechen Sie sich vom verschärften Konkordat, namentlich von der Bewilligungspflicht für Spiele und den damit verbundenen Auflagen von Kantonen und Städten für Klubs?
    Ziel ist es, die Sicherheit an Fussballspielen gewährleisten zu können - und zwar mit möglichst wenig Polizei. Anders gesagt: Mit dem verschärften Konkordat werden die Klubs mehr in die Pflicht genommen und die Steuerzahler entlastet. Ich bin aber überzeugt, dass mittelfristig auch die Sicherheitskosten der Klubs sinken.

    Sie gelten als Vertreterin der Repression gegen Gewalt an Fussballspielen. Es geht aber nicht ohne Prävention, oder?
    Nein, Prävention braucht es auch. Der Kanton St. Gallen unterstützt zum Beispiel ein Präventionsprojekt des Eishockeyklubs Rapperswil-Jona Lakers. Prävention kann gerade bei jüngeren Fans etwas bewirken. Aber bei vielen gewalttätigen Fussballfans bewirkt Prävention rein gar nichts mehr. Interview: Lukas Häuptli

    nach all dene müehsame hooligan gschichte, wieder mal öppis erfreulichs us de filmwelt:

    bin hüt namittag "The Guard" go luege.

    bitterböse irische humor! herrlichi dialög, weltklassesprüch und en sensationelle brendan gleeson. no besser als im film "Brügge sehen...und sterben?". bi phasewis fasch vom hocker gheit vor lache!

    für mich es filmhighlight vo de letschte jahr! für filmfreaks ein absolutes muss!

    gruess roli

    Zitat von vancouver


    Aber etwas könnte man schon kopieren;
    Weniger Geld in Duchschnittliche CH Spieler investieren (bsp. S.Bühler) und dafür mehr Junge
    von GC integrieren. Das eingesparte Geld in bessere Ausländer investieren.

    absolut richtig!

    und wämer vorher no bestimmt, welli art hockey das mer spille will, dänn holt mer natürlich hauptsächlich usländer, wo i das spielsystem passed und zuekunft no vor sich händ oder mindeschtens zmitzt i dere stönd. bi de schwizer transfer das selbe.

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    AdC ist ein Ausnahmefall, den man nicht (kaum) kopieren kann.

    mer mues au nöd de adc als person oder sis spielsystem kopiere.

    aber e vision zha vo öppisem, die vision klar formuliere, bedingigs- und kompromislos dra glaube und dänn während jahre die sach umsetze, das dörf mer ruhig kopiere! dem seit mer strategie, larry... :winke:

    das chan die erschte 2-3 jahr härt si, wird aber nachher zum erfolgsmodell. und schlechters hockey als die letschte 3 jahr chunt mer i dene 2-3 jahr garantiert nöd vorgsetzt über.

    gruess roli c.

    i de hütige nzz am sunntig häts au no artikel dine mit es paar interessante asätz.

    gruess roli c.

    Biedermann und die Ultras

    An der Gewalt in den Fussballstadien sind nicht nur ein paar wenige schuld, sondern auch die vielen stillen Sympathisanten, sagt ein Experte. Von David Signer

    Randalierer und Hooligans sind nicht einfach Einzeltäter. Sie können ihre Gewalttaten nur begehen in einem Umfeld von Sympathisanten oder zumindest von Leuten, die die Übergriffe tolerieren. Das gilt für die Krawalle vom letzten Wochenende im Zürcher Letzigrund ebenso wie für die Ausschreitungen kurz zuvor am Bellevue und am Central oder für die Gewaltausbrüche des schwarzen Blocks an den 1.-Mai-Kundgebungen.

    Die Fussballvereine haben ein ambivalentes Verhältnis zu den Ultras, den «Hardcore-Fans»: Sie brauchen sie als Stimmungsmacher im Stadion, zugleich wissen sie, dass ihre Begeisterung in Radau umschlagen kann. «Die Ultras werden gehätschelt», sagt Gunter A. Pilz, Professor an der Universität Hannover und Experte für Sport und Gewalt. «Sie bekommen im Stadion mehr Privilegien als VIP.»

    Diese Nachsicht räche sich jetzt. Es sei heuchlerisch, wenn sich die Besucher der Fankurven nun als Opfer ausgäben im Sinne von: «Wir sind alle friedlich, aber leider gibt es da eine gewaltbereite Minderheit, die jedoch nichts mit uns zu tun hat.» Denn genau die Mehrheit dieser Fans hat es bisher verpasst, sich deutlich von den fanatischen Ultras zu distanzieren - wobei die Grenze zwischen Fanatisch und Unfanatisch sowieso fliessend ist.

    Es dürfte nicht allzu schwierig sein, den harten Kern der paar Dutzend Fussballrowdies zu identifizieren; zweifellos sind sie in der Szene bekannt. Aber der Wille fehlt. Sie schwimmen wie Fische im Wasser der Sympathisanten und Mitläufer, können sich in der Fanmasse verstecken. «Die Ultras schaffen eine Atmosphäre, in der Zusammenhalt zu den obersten Werten zählt», so Pilz. Knallpetarden in die gegnerische Fankurve zu werfen oder die Fahnen der Gegner zu erbeuten, sei eine Art territoriale Eroberung im Krieg von «wir» gegen «sie».

    Wer sich gegen die Einigkeit stelle, indem er Randalierer denunziere, gelte als Verräter, nicht nur bei den Tätern, sondern auch im weiteren Umfeld. Interveniere die Polizei, schweisse das die Anhänger eines Klubs oft erst recht zusammen. Auch die Nichtbeteiligten stehen dann unter Druck, Solidarität zu demonstrieren, so Pilz. Ganz nach dem Motto «Wer nicht für mich ist, ist gegen mich». Die Position des Aussenstehenden oder Gemässigten existiert für diese Extrem-Fans nicht.

    Klassische Repression hält Professor Pilz für wenig hilfreich. Was sich hingegen bewährt hat, sind polizeiliche Konfliktvermittler in Zivil, die mitten in der Fankurve, dabei sind. Zeichnet sich eine Eskalation ab, machen sie die Teilnehmer unmissverständlich darauf aufmerksam, dass die Übergriffe beendet werden müssen, andernfalls werde die Polizei in zwei Minuten hart durchgreifen. Die Methode wirkt, insbesondere, weil sich in diesem Moment die Unbeteiligten meist klar von den Extremisten distanzieren. Im Nachhinein kann dann auch niemand die Schuld auf andere abschieben, behaupten, man sei überrumpelt worden oder die Intervention sei unverhältnismässig gewesen. Man war gewarnt.

    Die Schweiz, so Pilz, befinde sich heute in Sachen Fussballgewalt dort, wo Deutschland und andere europäische Länder, die das Problem heute mehr oder weniger im Griff haben, vor einigen Jahren gestanden hätten. Deren Erfahrungen hätten gezeigt, dass man an die Ultras nicht immer mehr Konzessionen machen dürfe, ohne im Gegenzug auch etwas zu verlangen. «Vielerorts herrscht die Ansicht vor, man müsse ihnen einfach alles geben, dann seien sie ruhig», meint Gunter A. Pilz. Das Gegenteil sei wahr: Gibt man ihnen den kleinen Finger, wollen sie die ganze Hand. Und habe man - zum Beispiel Stehplätze - erst einmal gegeben, sei es schwierig, dann noch etwas zu verlangen oder wieder einen Schritt zurück zu machen.

    «Es ist ein Tausch. Wollen sie Stehplätze in der Fankurve, dann müssen sie sich mitverantwortlich zeigen, wenn es um Ausschreitungen geht. Und die Vereine sollten nicht nur jeweils im Nachhinein reagieren, sondern aktiv vorausgehen. «Das passierte bisher nicht», meint Pilz. Denn die Klubs fürchten sich davor, ihre begeistertsten Unterstützer zu vergraulen. Sie befinden sich in einem Loyalitätskonflikt. In der Gratwanderung zwischen Ermahnungen und Verharmlosung riskieren sie, erpressbar zu werden. Nicht selten üben die Ultras massiven Druck nicht nur auf die «gemässigten» Fans, sondern auch auf die Klubs aus. Die Fans werden zur Geisel einer aggressiven Minderheit. Sie lassen sich allerdings - als Mitläufer, als tolerierende Schweiger, als Gaffer - auch dazu machen.

    Es wäre einfach, wenn die Polizei ein paar Rädelsführer isolieren, identifizieren und verhaften könnte. Aber offenbar ist es nicht so einfach. Weil es eine Fan(un)kultur gibt, die erst den Nährboden bildet für die giftigen Gewächse, die zuletzt das ganze System Fussball in Mitleidenschaft ziehen.

    Zitat von Larry

    Sollten wir an Weihnachten im Elend sein, möchte ich auch mal hören was denn im Argen liegt.

    wämer sit jahre uninspiriert - nur vome grosszügige budget gstüret - aber ohni jegliches konzept spieler ichauft, dänn muesch würkli nöd a wiehnachte fröge was im arge lieht! dänn d'antwort isch hüt scho klar! da chöntsch au de jesus ad bande stelle. es wür nüt ändere. usser e dörfti mit wunder schaffe. de arm kanadier jedefalls, cha nöd würkli vill defür!

    aber mä (de vorstand) sött sich scho langsam aber sicher ad ursachebewältigung vo de problem mache. aber das chamer natürli nur, wämer sich au igestaht, welli fähler das mer scho sit jahre macht! aber d'verpflichtig vomene iv-rentner vor 2 täg düte nöd unbedingt druf hi, dass die herre scho i sich gange sind und ursacheforschig betriebe händ!

    gruess roli c.

    glaub mer, dass mal wirds änderige geh. wänn ich aber eso aluege was planed isch...:warnix:

    gruess roli c.

    Zitat von Caro

    das hani au dänkt... en stiere kindergeburtstag im verglich :shock:

    krass die relatione! und bi euis brächeds en match wege 2 petarde und fr. 500.- sachschade ab. aber de balkan müemer jetzt glich nöd grad als massstab neh.

    namal: es brucht keis ultra-, keis kurve-, keis alkohl-, nöd emal es stehplatzverbot. aber es brucht:

    - e lockerig vom dateschutzgsetz
    - meh kameras. in england wirsch scho vor em stadion x mal gfilmet, die wüssed genau wer dine isch und wänns 75’000 sind bzw. meh cha im nachhinein selbscht vermummti identifiziere.
    - es rayon- im extremfall au es usgangsverbot während bestimmte zite, wo aber rigoros kontrolliert und duregsetzt wird.
    - im stadion mues grad usegholt werde, wer afaht lämpe mache. funktioniert in dütschland beschtens.
    - au grad usehole, wer sich afaht vermumme. s’vermumigsverbot hämmer ja scho.
    - es brucht en strengere strafekatalog, aber au da, mer mues en dänn au awende!
    - im zämehang mit em strafekatalog bruchts schnellrichter im stadion, wo grad es urteil chönd fälle, wenn immer möglich mehreri täg sofortigi haft. die sozial ächtig tüpft die meischte meh als e buess. erchlär du mal em chef, warum die nöchschte täg nöd chunsch go schaffe…

    ah ja, namal öppis und nöd ganz unwichtig: gaht vor allem ad adresse vo gwüsse populischte, wo jetzt wieder härtischti massnahme forderet, sich aber immer im name vo de finanze gege e ufstockig vom sicherheitsapparat wehred, usser natürlich wänns sich um es 5 milliarde türs männerspielzüg, wo jetzt aber würkli kei sau brucht i euisem land, handelt: es brucht schwizwit, nöd nur für de fuessball, meh polizischte.

    alles massnahme, wo die hütig fankultur nöd tangiered. und trotzdem hetsch nachher in und um d’stadie rueh.

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Hitzfeld ist ein Mann der Vergamgenheit. Wir sollten nun die Mannschaft der Zukunft einem Mann der Gegenwart anvertrauen. Hitzfeld strahlt weder Zuversicht noch Freude oder Begeisterung aus. Er ist eine Trantüte, welvhe permanent darauf achtet, das möglichst nichts auf ihn zurückfällt.
    Wir haben nun ein junges, frische Team; es soll auch solchen Fussball spielen. Dafür braucht es einen frischen Mann!

    :applaus:

    simmer doch froh, lauft bi euis e unverchrampfti, rotzfrechi und angstlosi shakiri-rodriguez-etc.-spieler-generation uf, wo au gege en robben oder wer au immer uftritt, als wärs en cupmatch gege wollishofe. und so e truppe wird vomene trainer gfüehrt wo sie in es verchrampfts und ängstlichs korsett ine druckt!

    de satz vom bedure, dass die zwei hirnamputierte basler nüme debi sind, isch de berühmti satz zvill gsi! lüt wo sich nach ere niederlag grad zerscht en usred parat leged und generell no i de vergangeheit läbed, händ de zenit überschritte! das gilt übrigens nöd nume für de sport...

    fazit: für die ufgab bi de nati isch de otti ganz klar nüme de richtig ma.

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Ein paar gute Ideen! Canepa und Leutwiler standrechtlich erschiessen fehlt noch. :roll:

    Immer wieder lustig, die Leserbriefe. :rofl:

    ernst neh chamer de typ sicher nöd. es zeigt aber scho, dass vermuetli no recht vill so massnahme würded begrüesse. jetzt bruchts tatsächlich besoneni chöpf wie de häusler. susch chunts definitiv nöd guet!

    ich wott au ines paar jahr no schwizer fuessball luege mit fankurvene!

    gruess roli c.

    unten ein leserbrief aus dem heutigen heutigen limmattaler.

    ich bin sehr froh, leben wir in einem land, in dem freie meinungsäusserung herrscht. aber ebenso froh bin ich, dass die meisten leute keine entscheidungsträger sind in diesem land...

    gruess roli c.

    Beide Klubs
    müssen bestraft werden

    Ausgabe vom 3. 10.: Schwarzer Tag
    für den Fussball – Kommentar

    Das Spiel wurde nicht vorschnell,
    sondern zu spät abgebrochen.
    Schiedsrichter Kever hätte meiner
    Meinung nach das Spiel unverzüglich
    und ohne Rücksprache mit den
    Trainern abbrechen sollen. Auch die
    Präsidenten Canepa und Leutwiler
    brauchen sich nicht zu beschweren,
    sie konnten sich in der Vergangenen
    Zeit mehrmals zum Thema Hooliganismus
    und Gewalt im Sport äussern.
    Sie haben das beide auf eine extrem
    verharmlosende Art und Weise
    getan. Die Verantwortung abschieben
    statt wahrnehmen war und ist
    ihre Devise; das muss genauso unterbunden
    werden wie die Gewalt an
    Sportanlässen. Wie soll es nun weiter
    gehen? Für mich ist ganz klar,
    dass beide Klubs bestraft werden
    müssen. Die Disziplinarkommission
    des SFV muss ein Signal setzen. Vorschlag:
    Die Partie wird 0:0 mit Null
    Punkten gewertet, beiden Vereinen
    werden mindestens drei Punkte abgezogen
    und sie werden mit je einer
    Million Franken gebüsst. Sämtliche
    Heimspiele der laufenden Saison von
    GC und FCZ müssen unter Ausschluss
    der Öffentlichkeit in einem
    unbekannten, mindestens 150 Kilometer
    entfernten Stadion gespielt
    werden. Damit wird den Fanatiker
    und Hooligans die Möglichkeit erschwert,
    sich vor dem Stadion zu
    Krawallen zu treffen.

    DANIEL VETTER, URDORF

    Zitat von Larry

    Ich sehe bzw. kenne sie weder beim FCZ noch beim ZSC, aber ich nehme an, sie sind ziemlich gleich:

    - eigene Junioren einbauen
    - attraktiven Sport spielen
    - vorne dabei sein

    eigene junioren einbauen ist durchaus teil einer strategie, aber attraktiven sport spielen und vorne dabei sein sind nichts als zielformulierungen, die im besten falle das ergebnis einer guten strategie sind. kein mensch auf dieser welt kann einfach "erfolg" auf ein blatt papier schreiben und hoffen, dass er sich dadurch automatisch einstellt. ausser eben die zsc führung...du bisch luuschtig, larry ...! :rofl:


    Zitat von Larry

    Blöd nur, dass alle anderen Teams auch eine Strategie haben!

    auch findi guet...!

    aber nur schon bei lugano, eigentlich auch bei bern, sehe ich als einzige strategie die macht des geldes. der scb ist wirtschaftlich sehr intelligent geführt, ähnlich wie der fc bayern, einfach ein paar nummern kleiner, aber sportlich geht alles über stareinkäufe und überproportionale gehälter, analog zum fc bayern.


    Zitat von Larry

    Oder erklär mir mal die Strategie von Schalke 04!

    Nie Meister werden? :rofl:

    mit schalke bringst du das paradebeispiel eines chaotisch, völlig strategielos geführten clubs! s04 ist sehr gut mit dem zsc zu vergleichen, einfach x dimensionen grösser. wirklich kein zufall, das gelsenkirchen seit über 50 jahren auf die schale wartet!

    ich schaue fast schon neidisch nach lüdenscheid. was die, mit klopp, in den letzten 3 jahren aufgezogen haben ist erste sahne! mit notabene massiv weniger geld als bayern oder auch schalke! da wird eine ganz klare sportliche strategie verfolgt, auch wenn sie jetzt im bestätigungsjahr sind und zu beissen haben. es sind im moment nur die resultate, welche nicht stimmen, spielerisch klappts immer noch wunderbar. selbst beim 0:3 in marseille waren sie die klar bessere mannschaft. und wenn nicht diese saison, spätestens nächstes jahr, sind sie wieder voll dabei.

    gruess roli c.

    natürlich gibt es auch falsche strategien. auch eine richtige wird irgendwann, aus ganz verschiedenen gründen, die falsche, bzw. ist irgendwann nicht mehr zeitgemäss. die kunst in einem solchen moment ist, sich das einzugestehen und die notwendigen korrekturen vorzunehmen. in dieser phase dürfte der fcz jetzt sein. das kann durchaus bedeuten, 1-2 saisons nicht den gewünschten sportlichen erfolg zu haben. wäre es anders, hätte davos in den letzten 15 jahren ebensoviele titel geholt.


    Zitat von Larry

    Der ZSC hat todsicher eine Strategie, sie geht einfach seit geraumer Zeit nicht auf.

    Nein, soo einfach ist das nicht!

    selbst du siehst sie scheinbar nicht... :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:

    falls doch, erklär sie mir doch bitte, bin gespannt! :wink:

    gruess roli c.

    nein, nein! wenn eine strategie feststeht und diese vom ceo über den sportchef bis zum trainer 100% getragen und umgesetzt wird, funktioniert dass auch mit mehreren leuten. auch ohne adc.

    gruess roli c.

    man versucht zumindest ausländer zu holen, welche ins taktische konzept von adc's hockey passen. und mit den tschechen/slowaken - aber natürlich auch mit läuferisch und technisch starken na und skandinaviern - hat man die idealen ausländer gefunden. sie passen, im gegensatz zum zsc, ins konzept. anders gesagt, wie soll eggi auch ausländer holen, welche ins sportliche konzept passen? weil: welches sportliche konzept??? :nixwiss:

    wenn der zsc dringend einen center braucht, dann holt er einen rechten flügel. wenn der hcd dringend einen center braucht, dann holt er auch einen center. und in der regel einer, der dem läuferischen, schnellen hockey von adc gerecht wird und nicht jahrgang 72 hat...und das nenne ich nachhaltige strategie! selbstverständlich ziehen auch die davoser nieten, aber die chance ist bedeutend kleiner als beim zsc.

    gruess roli c.

    Zitat von Simms

    Welches Team hat dann bitte bei den Ausländer eine nachhaltige Strategie?

    der hc davos!

    sorry, egal ob nylander nun einschlägt oder nicht, die sportliche führung des zsc ist nur noch peinlich!

    was habe ich mich die letzten jahre über den hc lugano amusiert. während jahren ein spitzenclub. vor allem solange, als sie mehr geld hatten als die anderen. mitllerweile gibt es mehrere clubs mit ähnlichen finanziellen möglichkeiten, aber mehr oder weniger auch einer sportlichen strategie.

    parallel zum sportlichen niedergang vom hcl wurden die ausländer, das kader generell, immer älter. jeweils im herbst holte man nochmals einen 40-jährigen ehemaligen superstar. das ergebnis ist bekannt.

    wenn man schon eine sportliche "strategie" kopiert, muss es unbedingt die von lugano sein? es gibt bessere, auch in der schweiz. und das geld wäre vorhanden!

    gruess roli c.

    herrlich!

    es vorbild für e korrekti chindererziehig! :applaus:

    gruess roli c.