Beiträge von snowcat

    Ja, habe ich auch noch so in Erinnerung. Gab dann aber auch Jahre wo der Schnitt etwas höher war (soviel ich mich noch knapp dran erinnere). Mal sehen wieviel es am Samstag werden. Wir steigen mal wieder als totaler Aussenseiter in das Spiel.

    am samstag werden es sicher >16‘000 sein, da bei dieser affiche seit einigen jahren immer +/- 10‘000 fczler und +/- 6‘000 hoppers anwesend sind, mindestens! und nein, nur die tabelle macht euch in diesem spiel zum (totalen) aussenseiter, die bisher gezeigten spiele allerdings nicht! ich habe jedenfalls kein gutes gefühl für den fcz, selbst eine klare niederlage wäre für mich keine überraschung…nein, ist kein zweckpessimismus, sondern lediglich eine realistische einschätzung auf grund der bisherigen fcz spiele dieser saison. deshalb ist für mich die tabelle auch nur bedingt aussagekräftig!

    der schnitt in den 1990-ern war tatsächlich auch schon „etwas“ höher, aber wirklich „nur etwas“, guckst du:

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    auch hier kein gc bashing (ich schwör mann! :wink:), nur eine nüchterne feststellung:

    gc war in den 1990-er jahren DAS mass aller dinge im schweizer fussball! titel in serie, grösste und beste junioren abteilung, am meisten geld, dadurch auch die besten spieler des landes engagiert (gc stellte damals die hälfte der schweizer nati, die andere hälfte waren servette spieler), zudem waren auch die besten in der schweiz engagierten ausländer im team und zusätzlich war gc in den 1990-ern 2x in der tschämpiäns lig dabei. das alles im geliebten hardturm, welcher zugegeben ein echt geiles fussballstadion war! das durften wir in unserer exilsaison 2006/2007 selber erfahren und erleben! spätestens seit dieser saison wünsche ich mir auch ein reines fussballstadion für den fcz. auch wenn es auf dem hardturmareal stehen wird, diese kröte bin ich bereit zu schlucken für ein reines fussballstadion in zürich!

    für das oben genannte sportlich alles überragende gc, waren die zuschauerzahlen aber doch ziemlich ernüchternd! aber ja, wäre das heutige gc immer noch dasselbe gc von damals - also immer noch das mass aller dinge und sportlich genauso erfolgreich - wäre der schnitt auch ein 5-stelliger, egal ob im letzi oder im hardturm. einfach nur darum, weil der fussball heute einen viel höheren stellenwert geniesst als damals. selbst die bayern spielten in den 1990-er jahren manchmal vor nur 20‘000 zuschauern im olympiastadion. unten die zuschauerzahlen in der buli 1991/1992, sind heute bei manchem verein fast doppelt so hoch.

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    nein, (ausnahmsweise :wink:) kein gc bashing! einfach eine erinnerung daran, dass früher nicht immer alles besser, grösser und schöner war und weder der hardturm, noch der letzi im selben früher (fast) immer voll waren.

    unten ein beitrag von vor exakt 30 jahren. in der gezeigten saison (1994/1995) hatte gc übrigens einen zuschauerschnitt von 6'233 zuschauern. obwohl sie im jahr davor vizemeister und in der besagten saison gar meister wurden.

    aber ein durchaus beneidenswerter schnitt, spielte doch der fcz im selben jahr vor lediglich 4'956 schnäuzen. und so wie ich mich erinnern kann, wurde damals jeweils sehr grosszügig gezählt beim fcz. effektiv war der schnitt wahrscheinlich kaum höher als 4'000.

    das war auch die zeit, an der ich an max. 2 fcz spielen pro jahr war, dafür an +/- 90% der zsc spiele, inkl. auswärtsspiele. fahrten, selbst unter der woche, nach sierre, ajoje oder lugano waren eher die regel als die ausnahme. aber damals waren es auch nur 36 freundschaftsspiele bis die playoffs begonnen haben. aber da der zsc um die playoffs jedes jahr zittern musste, waren es für ihn auch keine freundschafts-, sondern tatsächlich qualispiele. praktisch jedes enorm wichtig und/oder gar mit vorentscheidendem charakter für die endabrechnung.

    30 Jahre ZüriNews: GC vor leeren Rängen | TeleZüri (telezueri.ch)

    Was kann eigentlich unternommen werden, womit die heutige Entwicklung in Richtung NHL Franchise oder Sport Unternehmen ein wenig gebremst wird?

    nicht viel bzw. soll man überhaupt? :nixwiss:

    bei den meisten (vor allem uns alten säcken, siehe auch colin's posting) schlagen 2 herzen in der brust:

    - einerseits hält man die ZSC tradition hoch und bevorzugt möglichst viele zürcher oder zumindest eigengewächse auf dem eisfeld und

    - andererseits hat man sich die letzten 20 jahre schon auch daran gewöhnt, alle 2-3 jahre den meistertiel zu feiern, immer zu den favoriten und mittlerweile sogar zu einer der besten eishockeyorganistionen ausserhalb der nhl zu gehören. bis ende der 1990-er jahre war der zsc zwar unglaublich kult in der stadt, aber gleichzeitig eine der schlechtgeführtesten eishockey organisationen zwischen kanada und bangladesh.

    so eine organisation wie die heutige lässt sich nur finanzieren, indem man sich so aufstellt wie es die lions getan haben und immer noch weiter tun (müssen!) oder es eben auch eine nhl organisation tut. darum ist diese entwicklung nur logisch und kaum zu bremsen oder gar aufzuhalten. der eher zurückhaltende schweizer charakter, welcher nicht bei jedem schrott im kollektiv hurra brüllt, ist wahrscheinlich der hauptgrund, warum die entwicklung zwar stattfindet, aber in einem überschaubaren tempo, dass selbst alte traditionalisten noch halbwegs mitkommen und nicht komplett überfordert sind.

    Morgen spielen wir gegen Ajoie, welche in etwa das Niveau von Sheffield hat. Wenn wir sie also gleich unterschätzen, dann ...... wäre nicht das 1. Mal, dass
    wir gegen die Pruntruter Punkte liegen lassen oder sogar verlieren.

    das meint de zsc newsletter zum sheffield spiel:

    Vierter Sieg im fünften Spiel – am Dienstag qualifizierten sich die ZSC Lions vorzeitig für den Achtelfinal in der Champions Hockey League. Ich war begeistert vom gradlinigen, schnörkellosen Spiel der Steelers aus Sheffield. Ein Team gespickt mit Nordamerikanern, die das Hockey-Einmaleins wunderbar beherrschen. Überrascht war ich von einigen negativen Fanreaktionen, die dem Zett einen Lustlos-Auftritt vorwarfen. Das habe ich nicht so empfunden und schätze die Situation gleich ein wie unser Stürmer Juho Lammikko, der sagte: «Wir haben gearbeitet, wir haben teilweise sogar viel gearbeitet, aber so richtig in die Gänge sind wir nicht gekommen. Das wirkte von aussen vielleicht ein wenig unkonzentriert, aber Sheffield machte ihren Teil auch extrem gut. Sie bewiesen, dass simples Eishockey so gut sein kann.»

    Zurück im Liga-Alltag, empfangen die Löwen heute Abend das Schlusslicht Ajoie. Achtung: Im letzten (achten) Spiel der Saison gelang den Jurassiern endlich der erste Sieg. Diesem neu gewonnenen Selbstvertrauen entgegnen die Lions am besten mit gradlinigem, schnörkellosem Spiel…

    mein erstes fussballshirt habe ich 1974 gekauft im fussballcorner. ein shirt der holländischen nati mit der nr. 13 von neeskens!

    Der niederländische Fußball trauert um einen großen Nationalspieler. Johan Neeskens verstarb am Sonntag plötzlich und unerwartet.

    Johan Neeskens' Tod erschüttert die Niederlande
    Der niederländische Fußball trauert um einen großen Nationalspieler. Johan Neeskens verstarb am Sonntag plötzlich und unerwartet.
    www.kicker.ch

    glücklicher fcz punkt. lugano wahrscheinlich zurzeit die beste schweizer mannschaft. hätten sie heute nach 10 minuten 3:0 geführt, hätte das dem spielverlauf und den anzahl chancen entsprochen. das spiel war erst nach luganos 1:0 halbwegs ausgeglichen.

    Erinnert an die Meistersaison; haben wir (vor allem in der Hinrunde) oft auch nicht gewusst, wieso wir die Punkte holten.

    Von dem her; passt.

    in der meistersaison war sehr viel glück dabei. trotzdem spürte man ziemlich schnell, wie mit dem wettkampfglück auch das selbstvertrauen gewachsen ist.

    von dem spüre ich (noch) nichts! nicht nur auf der tribüne sehnt man sich sich mit zittrigen knien dem schlusspfiff entgegen. gefühlt macht das auch die mannschaft.

    ist jetzt das gut oder schlecht, wenn man nach 8 runden an der spitze steht, obwohl man in etwa 5 spielen ein ziemliches gegurke abgeliefert hat? :nixwiss:

    bin echt gespannt aufs lugano spiel am sonntag!

    TikTok · FC Zürich
    825 Likes, 6 Kommentare. „💭 𝐇𝐞𝐮𝐭𝐞 𝐯𝐨𝐫 1️⃣5️⃣ 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧: 𝐇𝐚𝐧𝐧𝐮-𝐇𝐚𝐜𝐤𝐞𝐧𝐭𝐫𝐢𝐜𝐤 𝐯𝐬. 𝐌𝐢𝐥𝐚𝐧 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐂𝐡𝐚𝐦𝐩𝐢𝐨𝐧𝐬 𝐋𝐞𝐚𝐠𝐮𝐞 ✨🔵⚪️“
    vm.tiktok.com

    doch, doch, ich habe dich schon lange verstanden, deshalb verstehe ich dich ja auch nicht! :wink:

    der fall wiener derby liegt nun mal völlig anders als die fälle des fcz der letzten jahre, welche allesamt ausserhalb des stadions, stunden nach den spielen oder gar ausserhalb von matchtagen passiert sind. und in wien sind erst noch beide fanlager direkt betroffen. ausserdem ist die strafe einer gästekurvesperre für die nächsten zwei spiele nicht eine, welche wirklich so weh tut, wie wenn man die eigene kurve sperrt. schon gar nicht, wenn es für beide vereine gilt. im übrigen gilt die sperre in wien nicht der bestrafung und disziplinierung der fans, sondern dem zeitgewinn um die sicherheitslage bei wiener derbies zu überdenken und neu zu ordnen. und das willst du nicht verstehen, darum verrennst du dich in pr und aussenwahrnehmung.

    wer alleine wegen der aussenwahrnehmung dinge tut die rechtlich falsch sind und nebenbei auch noch gegen die eigenen moral-, wertvorstellungen und prinzipien verstossen prostituiert sich! und für was? für nix!

    wie erwähnt, die mehrheit der einwohner sind keine fussballfans oder zumindest keine, welche ins stadion gehen. und deren meinung über fussballfans ist gemacht! da kann canepa eine ganze saison lang freiwillig die südkurve aussperren. der fcz besteht auch dann in der öffentlichen wahrnehmung der nichtstadiongänger hauptsächlich aus gewaltbereiten hooligans und sonstigen chaoten, welche tramchauffeure und kinder in gc shirts zusammenschlagen.

    canepa äussert sich oft falsch, ja geradezu fahrlässig doof - wie nach dem zürifäscht. aber er bietet der polizei jegliche mögliche hilfe und bekannte namen an. manchmal sogar so voreilig, dass er post vom datenschutz bekommt mit bussenandrohung. warum soll er zusätzlich die nicht involvierten fans bestrafen? ah ja, stimmt: wegen der aussenwahrnehmung!

    so nebenbei: ich habe in meinem ganzen leben noch nie jemandem eins in die fresse gehauen und dementsprechend auch nie kassiert. ich habe kollegen/freunde jeweils auf anderen wegen gefunden…:mrgreen:

    Du kannst noch tausend Mal schreiben, es sei ungerecht - ja vielleicht nicht einmal rechtens. Es interessiert einfach keine Sau ausser die
    Direkbetroffenen Roli.

    ach so, wenns (fast) niemanden interessiert, habe ich zu akzeptieren, wenn unrecht zu recht wird!

    danke, aber mein gesellschaftliches und politisches verständnis ist ein anderes. ich wurde zu zeiten sozialisiert als man an häuserwände nicht „fcz“ sondern „wo unrecht zu recht wird, wird widerstand zur pflicht“ sprayte.

    canepa sagt, singemäss, ja nur, dass geschehnisse (weit) ausserhalb des stadions und stunden oder tage nach den spielen nicht mehr im (sonst schon sehr beschränkten) einflussbereich des clubs liegen. da sei man auf überwachungsbilder, die polizei und schlussendlich die justiz angewiesen. auch fordert er jeweils die höchststrafen für die täter.

    und ich kann das, mit meinem rechtsempfinden, nur unterschreiben. das würde ich auch, wenn der gc oder basel präsi sowas sagen würde. weil es in der sache einfach stimmt.

    als im letzi die +/- 30 gegen die gc kurve stürmten und die fans aus niederhasli mit feuerwerk beschenkten, sagte canepa, dass man sämtliche verfügbaren bilder der polizei zur verfügung stelle um die täter überführen zu können. stand heute hat man über ein dutzend überführt und der justiz übergeben. da brauchte es nicht noch eine freiwillge kurvensperre. schon gar nicht in einem fall, wo die täter nach spielschluss über die geöffneten türen der osttribüne ins stadion gelangt sind. da wäre mir die aussenwahrnehmung als fcz auch herzlich egal. zumal die meinungen über fussballfans im allgemeinen und fcz fans im speziellen eh schon längst gemacht sind, hauptsächlich von personen, welche seit mind. 30 jahren kein stadion mehr von innen gesehen haben. aber die sind halt in der klaren mehrheit.

    so funktioniert rechtstaat nach meinem empfinden. und nur so. alles andere ist populismus.

    Et voilà, geht also doch, dass ein Verein VON SICH AUS Massnahmen ergreifft. Und ob diese wirklich nützen oder nicht sei dahin gestellt. Es geht um
    die Wahrnehmung in der Gesellschaft,

    unten zum thema selbstkritik, selbstkontrolle und wahrnehmung in der gesellschaft (die worte könnten tatsächlich von canepa sein…)

    Wiener Derby – Rapid-Präsident: «Wir haben kein Sicherheits-Problem»

    Wiener Derby – Rapid-Präsident: «Wir haben kein Sicherheits-Problem»
    Nach den Ausschreitungen beim Wiener Derby mit mehreren Verletzten sieht der Präsident von Rapid Wien vor allem die Einsatzkräfte in der Verantwortung.
    www.nau.ch


    Rapid-Präsident Alexander Wrabetz stellt aber klar: «Wir haben kein Fan-Problem, wir haben auch kein Sicherheitsproblem. Was wir haben, ist ein Derby-Problem», erklärt der Jurist am Dienstag nach dem Krawall-Spiel.


    Andere vielkritisierte Aspekte der Fan-Kultur sieht der Rapid-Präsident hingegen nicht als Problem an. So wurde beim Derby etwa ein Transparent mit der Aufschrift «Tod und Hass dem FAK (Austria, Anm.)» gezeigt – für Wrabetz falle das aber unter «Dinge, die man im Fanblock löst».

    hier übrigens das transparent. aber dutzende (hunderte?) liefen mit schals und tshirts mit selbem text rum…

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    Daher haben wir als Präsidium nun, unabhängig von den zu befürchtenden Sanktionen des Strafsenats der Bundesliga, beschlossen, bei den nächsten beiden Auswärtsderbys auf die Anforderung des Kontingents für den Gästesektor zu verzichten......

    Et voilà, geht also doch, dass ein Verein VON SICH AUS Massnahmen ergreifft. Und ob diese wirklich nützen oder nicht sei dahin gestellt. Es geht um
    die Wahrnehmung in der Gesellschaft, dass der Verein etwas VON SICH AUS etwas dagegen unternimmt. Wie beim FCZ ...... äääähhh ..... nei .....

    und wieso genau soll der fcz freiwillig auf auswärtsfan im derby verzichten, wenn ein paar deppen am bahnhof altstetten den max machen, 2 stunden nach einem match, welcher übrigens nicht mal ein derby war?

    die szenen in wien fanden während dem spiel und im stadion statt. nicht äpfel mit birnen vergleichen.

    was die beiden wiener vereine jetzt machen ist auch keine kollektivstrafe in dem sinn, wie es das kaskadenmodell vorsieht.

    das einzige ziel dieser temporären massnahme ist ausserdem das schnellstmögliche comeback der gästefans:

    Aus unserer Sicht ist dies die momentan beste Lösung, weiteren Schaden vom SK Rapid abzuwenden und ab sofort werden wir an Verbesserungen und neuen Konzepten für ein Comeback von Wiener Derbys mit Fans beider Klubs arbeiten. unserer Sicht ist dies die momentan beste Lösung, weiteren Schaden vom SK Rapid abzuwenden und ab sofort werden wir an Verbesserungen und neuen Konzepten für ein Comeback von Wiener Derbys mit Fans beider Klubs arbeiten.

    Was deine Anwesenheit so auslösen kann; macht mur fast ein wenig Angst ... :floet:

    na ja, da fussballkrawalle ja mein erklärtes lieblingsthema ist (angeblich zumindest, andere wissen diesbezüglich mehr als ich selber…:mrgreen:) muss ich diese oft halt selber initiieren um faktenbasiernd darüber berichten und diskutieren zu können! :wink:

    hier noch die erste reaktion, vom verein rapid wien, auf die ausschreitungen (zusammengefasst: keine gästefans mehr in dieser saison bei den derbies, in beiden stadien):

    Liebes Vereinsmitglied des SK Rapid! Lieber Roland!

    Eigentlich sollten wir heute noch immer über einen wunderbaren Fußballsonntag jubeln. Unsere Mannschaft konnte zum zweiten Mal in Serie das Wiener Derby in Hütteldorf für sich entscheiden und zumindest vorübergehend die Tabellenführung übernehmen. Es war in dieser Saison bereits der sechste Heimsieg im siebenten Pflichtspiel und aus sportlicher Sicht der nächste Beweis, dass wir auf einem hervorragenden Weg sind.

    Im Gegensatz zu den ersten sechs Spielen der Saison, bei denen über 125.000 Zuschauerinnen und Zuschauer gemeinsam mit unserer Mannschaft für echte Fußballfeste bis weit nach dem Schlusspfiff sorgten, liegt aber bekanntlich über dem verdienten Derbysieg ein dunkler Schatten. Viele von Euch werden es live im Stadion miterlebt haben, viele im Rahmen der TV-Liveübertragungen. Es gab Bilder, die wohl niemand von uns sehen will und die es nicht geben sollte. Für uns als Vereinsführung steht die Sicherheit der Stadionbesucherinnen und -besucher sowie das Wohl des SK Rapid an oberster Stelle. Daher haben wir als Präsidium nun, unabhängig von den zu befürchtenden Sanktionen des Strafsenats der Bundesliga, beschlossen, bei den nächsten beiden Auswärtsderbys auf die Anforderung des Kontingents für den Gästesektor zu verzichten, gleiches macht unser Stadtrivale für die kommenden beiden Duelle in unserer Heimstätte. Aus unserer Sicht ist dies die momentan beste Lösung, weiteren Schaden vom SK Rapid abzuwenden und ab sofort werden wir an Verbesserungen und neuen Konzepten für ein Comeback von Wiener Derbys mit Fans beider Klubs arbeiten. Infos zum Thema findet ihr in weiterer Folge auch auf unserer Homepage und zudem findet heute ab 16:00 Uhr noch ein Medientermin dazu statt.

    Gewalt soll und darf in unserem Sport keinen Platz haben und es tut uns sehr leid, dass am Sonntag einige Personen zu Schaden gekommen sind. Diesen wünschen wir selbstverständlich rasche Besserung!

    Abschließend möchte ich persönlich und im Namen des SK Rapid noch einmal mein Bedauern ausdrücken, dass das letzte Derby von einigen wenigen Personen dazu verwendet wurde, Stoff für Negativ-Schlagzeilen zum Schaden unseres Vereins zu produzieren. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass wir künftig solch schöne Fußballfeste in Wien-West-Hütteldorf erleben können, wie dies in der laufenden Saison beispielsweise schon gegen Sturm Graz oder RB Salzburg der Fall war.

    Mit grün-weißen Grüßen

    Euer

    Alexander Wrabetz

    Präsident des SK Rapid

    ps. vorgestern gingen die agressionen klar von den austria fans aus. einige rapidler aus dem westblock sind „nur“ auf den platz gestürmt, um die austrianer an weiteren schandtaten zu hindern. kaum war die polizei auf dem platz, haben sich sämtliche rapidler wieder in den westblock zurückgezogen und sich nicht mit der polizei angelegt. bin gespannt, wie dieses verhalten nun bewertet wird beftreffend sanktionen.

    aber ja, die rapidler sind alles andere als kinder von traurigkeit und haben schon etliche krawalle zu verantworten. unten, stellvertretend, noch der platzsturm 2011 im alten stadion, ebenfalls gegen die austria, welcher zu einem spielabbruch und einem 0:3 führte. nach einem 0:2 rückstand notabene…dieser platzsturm war aber alles andere als spontan, weil bereits im vorfeld geplant.

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