Zitat von Larry
Leider bewegt sich in dieser Richtung rein gar nichts, obwohl Regierungsratskandidat Josic dauernd das Gegenteil behauptet.
Aber gerade seine Genossen haben die Gesetze nun über Jahrzehnte verwässert.
Die letzte zivile Hinrichtung in der Schweiz wurde an dem dreifachen Mörder Hans Vollenweider im Kanton Obwalden vollzogen. Er wurde am 23.6.1939 festgenommen, und nach langen Gerichtsverhandlungen wurde schliesslich sein Gnadengesuch abgelehnt. Er wurde am 18.Oktober 1940 in Sarnen, mittels der von Luzern ausgeliehenen Guillotine, hingerichtet.
Es war mal ganz anders....innert "nur" 70 Jahren von der Todesstrafe zur Kuscheljustiz.
also am leben lassen würde ich den rauchverursacher von zug schon... 
im ernst: das oben beschriebene beispiel ist genau das andere extrem unserer heute praktizierten kuscheljustiz, welche praktisch keinen präventiven charakter mehr hat.
aber einer der grossen schwachpunkte unserer gesellschaft, ist doch die tatsache, dass wir immer zuerst die andern auffordern zu handeln, bevor auch wir damit beginnen. das resultierende ergebnis ist - zumindest in den meisten fällen - stillstand!
die heutige justiz ist ein ziemlich direktes ergebnis der 68-er bewegung. aber trotzdem würde ich nicht allzu stark mit dem finger auf die genossen zeigen. denn meines wissens war in den letzten 4 jahrzehnten, die linke in der legislative (kantonal und national) immer in der minderheit. also kamen die heutigen gesetze nur unter gütiger mithilfe der bürgerlichen zu stande!
so nebenbei bin ich der 68-er bewegung schon auch dankbar, dass gewisse gesellschaftliche konventionen aufgehoben wurden…davon haben wir alle profitiert in unserem leben. der preis den wir allerdings dafür zahlen ist relativ hoch.
gruess roli c.