Auch wenn es allenfalls nicht genau so, war, und es nicht "mehrere hundert waren"; wie stellst du dir hier die Einzeltäterverfolgung vor?
"Sie schildert die Vorgänge folgendermassen: «Ein FCZ-Fan, der verdächtigt wurde, Böller auf sich zu tragen, verweigerte sich beim Stadioneingang der Kontrolle. Die Polizei führte ihn deswegen ab. Darauf warfen FCZ-Fans Böller gegen die Polizistinnen vor dem Stadion.» Immer mehr Fans, die bereits im Stadion waren, seien zum Eingangsbereich zurückgeströmt. Mehrere Hundert hätten die Genfer Polizei mit Metallstangen, Sitzen, Böllern, Steinen und Pyros attackiert. Auch nach dem Spiel hätten FCZ-Fans Polizistinnen mit Pyros und Schottersteinen beworfen. «Aufgrund dieser gravierenden Vorfälle habe ich die Sperrung verfügt», sagt Karin Rykart. "
- genf1: hochauflösende kameras und der rest ist ermittlungs- und sache des anwenden/umsetzen des hooliogankonkordats. stadionverbote, rayonverbote, meldepflicht bei der polizei an matchtagen etc. wurde in den letzten jahren nie gemacht! warum? 
- genf2: es hätte gar nie soweit kommen dürfen/müssen, hätte sich das genfer sicherheitspersonal so verhalten wie es das sicherheitspersonal in allen stadien seit jahren macht. mehr kann/will ich hier nicht schreiben, gehört nicht in die öffentlichkeit. aber ich weiss mittlerweile was in genf nicht funktioniert hat. mehr dazu mündlich heute abend.
- bahnhof altstetten: es wäre für die polizei ein leichtes gewesen die paar - meist minderjährigen - läugelis einzukesseln und dann mitzunehmen (auch hier weiss ich mittlerweile mehr). dann wieder ab in die mühle des hooligankonkordates mit denen...
was aber definitiv nicht geht: egal ob einer, fünf, dreissig oder hundert den max machen…man kann/darf danach nicht 3999, 3995, 3970 oder 3900 nicht beteiligte bestrafen dafür! ist gegen jede rechtsstaatlichkeit und vor allem: bringt nix! im gegenteil, kann eine gewaltspirale provozieren die so nie in gang gekommen wäre ohne diesen behördenaktionismus!
und ja, mir ist durchaus bewusst, dass wir diese diskussion nicht führen würden, wenn sich alle fussballfans korrekt verhalten würden. der ursprung für den herrschenden behördenaktionismus liegt also nicht bei den behörden selber, sondern bei den idioten im fussballumfeld. was ihn allerdings nicht besser macht!
fazit: man hat mittlerweile die probleme mit den fussballkrawallanten zwar nicht gelöst, aber die situation doch so im griff wie noch nie seit 40 jahren. vor allem in und um die stadien, also im direkten einflussbereich der fussball clubs. und dass, obwohl sich die zuschauerzahlen schweizweit massiv erhöht haben in den letzten 20 jahren, beim fcz sogar fast verdreifacht in dieser zeit. die südkurve hat sich quantitativ seit anfang dieses jahrtausends sogar etwa verfünffacht!
man hat auch - seit jahren - die rechtlichen grundlagen, um die aktuelle situation nochmals zu verbessern. also, was wollen die behörden erreichen mit ihren tollen ideen, ihrem sinnlosaktionismus? ausser sich am stammtisch und/oder bei sonstigen ahnungslosen wählern einzuschleimen, sehe ich in diesen aktionen wirklich keinen einzigen nutzen. ich finde ihn auch mit der lupe und allem goodwill nicht!