Beiträge von Sbornaja

    Er soll Victor Lööv vertreten
    Der EHC Biel verpflichtet einen finnischen Olympiasieger und Weltmeister

    Der EHC Biel hat für die kommende Saison den finnischen Nationalverteidiger Ville Pokka (1994) verpflichtet. Pokka spielte in der vergangenen Saison beim schwedischen Topclub Färjestad BK. Er hat einen Vertrag für ein Jahr unterschrieben und wird Ende Juli in Biel erwartet.

    Die Verpflichtung von Ville Pokka wurde nötig, weil sich Victor Lööv im letzten Saisonspiel in Genf schwerwiegend verletzt hat und eine längere Ausfallzeit erwartet wird. Pokka bringt die Erfahrung aus je vier Jahren AHL und KHL mit. In der letzten Saison spielte er in Schweden für Färjestad BK und realisierte in 49 Spielen 22 Scorerpunkte. Seit zehn Jahren gehört er zudem dem finnischen Nationalteam an. Mit diesem gewann er bei Olympia und an der WM die Goldmedaille. Auch an der vergangenen WM lief er für sein Heimatland auf.

    Das ist doch auch nur aus Sicht der Deutschschweizer, die Welschen feiern sich aktuell.

    Für mich passts! Als ob Thun, Vaduz oder Aarau die Stadien füllen würden.
    Lächerlich!


    Ich finds geil! War schon 2006 cool in Yverdon!

    Auf die Stadionkapazität und den Zuschauerschnit scheiss ich flüssig!

    Die Kanadier sind im Vergleich zu früher deutlich weniger gefragt
    Christian Dubé erklärt, weshalb die Finnen und Schweden von den Sportchefs bevorzugt werden

    In der National League kommt der Grossteil der Importspieler aus Schweden oder Finnland. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Früher wurde fast ausschliesslich auf Kanadier gesetzt.

    Der Krieg in der Ukraine und die damit frei werdenden KHL-Spieler haben das Pendel noch mehr in Richtung Finnen und Schweden geschwungen. Bereits zuvor waren die Kanadier aber im Abwärtstrend. Spieleragent Gaëtan Voisard erklärt gegenüber der Tribune de Genève, dass die Spieler aus Finnland und Schweden nicht weniger kosten als die Kanadier. "Die Gehälter hängen von der Qualität der Spieler ab", fügt er an.

    Trainer und Sportchef von Gottéron, Christian Dubé, erklärt einen wichtigen Punkt für die Wende: "Wenn du gute Schweden oder Finnen auf dem Markt hast, werden die Schweizer Teams sie gegenüber nordamerikanischen Spielern bevorzugen. Die Sportchefs haben mehr Vertrauen in einen Mann, der schon in Europa gespielt hat, als in einen, der aus Nordamerika kommt, wo die Eishallen kleiner sind und das Spiel ganz anders ist." Danach meint Dubé noch, dass es bei Lucas Wallmark genau so war.

    Christian Dubé erklärt, weshalb die Finnen und Schweden von den Sportchefs bevorzugt werden
    Die Kanadier sind im Vergleich zu früher deutlich weniger gefragt
    sport.ch

    Der NHL-Scout über Reinbacher, die Schweizer und seine Prognose
    Thomas Roost äussert sich zum NHL-Draft und hat gute Zukunftsaussichten für die Schweiz

    In der NHL steht Ende Juni der Entry Draft 2023 an und dabei gibt es einige interessante Punkte unter die Lupe zu nehmen. Dafür haben wir NHL-Scout Thomas Roost um Auskunft gebeten.

    Spricht man vom NHL-Draft 2023, dann ist der Name Connor Bedard in aller Munde. Dem jungen Kanadier wird eine tolle Karriere vorhergesagt. Seine Statistiken aus der Juniorenliga WHL sind surreal: 64 Partien (inkl. Playoffs), 81 Tore und 82 Vorlagen. Bei den Chicago Blackhawks, die als erstes ziehen dürfen, sind die Anfragen für Saisonkarten klar angestiegen. Er ist aber nicht der einzige nennenswerte Spieler in diesem Draft.

    Bedard ist also nur einer der Gründe, weshalb sich Thomas Roost auf diesen Draft freut: "Es ist ein spezieller Draft mit hochinteressanten Spielern in den Top-5 und einigen Spielern in den Positionen 6 bis ca. 45 bei denen ebenfalls vieles in der Karriere möglich ist." Dennoch streicht der NHL-Scout vor allem die besten drei bis vier Spieler heraus: "In der Breite, resp. in der Tiefe beurteile ich diesen Draft nicht besser als andere Drafts, aber ganz an der Spitze hat es schon 3-4 sogenannte "Special Players".

    Klotens David Reinbacher könnte weit vorne im Draft mitmischen

    Aus Schweizer Sicht ist vor allem ein Österreicher von grossem Interesse. David Reinbacher, der diese Saison beim EHC Kloten in der National League spielte, wird zugetraut, dass er im Draft ziemlich weit vorne gedraftet wird. Das bestätigt auch Thomas Roost: "Schwierig zu sagen, seine WM-Performance war gut aber nicht herausragend, zudem war er ja auch verletzt. Aus heutiger Sicht, wenn ich mich so umhöre, dann glaube ich, dass er irgendwo in der Region von 6 bis 12 gedraftet werden wird." Wenn wir diese Prognose mit den besten Schweizer Draft-Picks vergleichen, dann wurden mit Nico Hischier (1), Nino Niederreiter (5), Timo Meier (9) und Kevin Fiala (11) genau vier Spieler unter den besten zwölf gezogen. Das zeigt schon, wie hoch das Talent und das Potenzial von David Reinbacher eingeschätzt wird.

    Geht es nach Thomas Roost, dann wird der Österreicher aber nächste Saison noch nicht gross in der NHL auflaufen: "Vielleicht gegen Ende Saison den einen oder anderen "Cup of Coffee", d.h. gegen Ende der Saison das eine oder andere Spiel, um zu schauen, wo er steht."

    Wie steht es eigentlich um die Schweizer Prospects?

    Während in der Schweiz viel von David Reinbacher gesprochen wurde, hat man noch nicht wirklich viel von den möglichen Schweizern gehört, die im NHL-Draft gezogen werden könnten. Klar ist auf alle Fälle, dass dieses Mal kein Talent wie Lian Bichsel dabei ist, das bestätigt auch Thomas Roost mit "ziemlicher Sicherheit."

    "Schwierig zu sagen, in den späten Runden gibt es immer viel Potenzial für überraschende Picks, für Picks, die vielleicht nur bei einer Franchise auf dem Zettel stehen, da gibt es auch aus Schweizer Sicht latent Hoffnung", erklärt Roost. Weiter bringt der NHL-Scout noch einen Namen ins Spiel: "Vielleicht schafft es dieses Jahr Rodwin Dionicio als Overager gedraftet zu werden, er spielte eine recht gute Saison bei den Windsor Spitfires in der OHL." Der Verteidiger kam in 35 Partien (inkl. Playoffs) auf zwölf Tore und 32 Assists.

    Besser sieht es aus Schweizer Sicht aus, wenn wir auf den Entry-Draft 2024 blicken: "Den Schweizer Jahrgang 2006 stufe ich tatsächlich deutlich stärker ein als diesen und die letzten Jahrgänge. Für das nächste Jahr würde es mich aus heutiger Sicht nicht wundern, wenn 4-6 Schweizer Spieler gedraftet werden würden." Sechs Schweizer wurden bislang in Jahren 2000, 2003 und 2013 gezogen. Damit sind diese drei Jahrgänge die Rekordhalter.

    Die Draft-Prognose von NHL-Scout Thomas Roost

    Zum Schluss haben wir Thomas Roost natürlich auch nach seiner Prognose gefragt. Dabei sprach er mit Matvei Michkov einen weiteren interessanten Aspekt dieses Drafts an. Der Russe ist nämlich noch bis 2026 an die KHL gebunden, was die Sache für die NHL-Teams gar nicht so einfach macht.

    Zitat
    Mein Tipp: 1. Bedard 2. Fantilli 3. Karlsson 4. Smith 5. Michkov -
    Mein persönliches Ranking: 1. Bedard, 2. Michkov, 3. Fantilli, 4. Karlsson, 5. Smith - Michkov ist der interessanteste der Top-Spieler, weil er ein unglaublich hohes Chancen- aber auch ein nicht unerhebliches Risikopotenzial mitbringt. Aufgrund der Komplikationen mit seinem SKA St. Petersburg-Vertrag, dem Fernbleiben beim NHL-Combine, dem aktuell fehlenden internationalen Schaufenster für die Russen und wegen der Tragik betreffend den Tod seines Vaters kann ich mir vorstellen, dass er im Draft im schlechten Fall bis auf die Positionen 6-10 durchgereicht werden könnte. Die Franchise, die ihn als Nummer 6, 7, 8, 9 oder 10 draftet hat aber dann die Chance, mittelfristig einen ähnlich guten Spieler wie Bedard zu bekommen, hat aber auch das kleine Risiko, dass er vielleicht gar nie in der NHL auflaufen wird.
    Thomas Roost (NHL-Scout), 5.6.23
     
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    sport.ch

    Für die Ambri Liebhaber hier drin, ein Rücktrittangebot von Duca und Cereda lag angeblich auf dem Tisch von Lombardi.
    Anscheinend doch nicht alles so rosig wie die meisten ausserhalb des Vereis glauben.
    Aber das Happyend kam dann natürlich schon rechtzeitig. Pravo Pravo :applaus:


    https://www.luzernerzeitung.ch/sport/zentrals…aera-ld.2467894

    Der HC Ambri-Piotta startet mit Luca Cereda in neue Ära

    Das Vertrauen des Verwaltungsrates und ein herrlicher Skitag verhinderten im Frühling einen möglichen Rücktritt.

    Ruedi Wechsler 05.06.2023, 17.40 Uhr

    Gut drei Monate sind nach dem etwas abrupten Saisonende vergangen. Die Enttäuschung, leere Batterien und mangelndes Rückgrat des Verwaltungsrates führten zu Rücktrittsgedanken bei Trainer Luca Cereda und Sportchef Paolo Duca. Gleich nach Saisonende kommunizierten die beiden offen mit Präsident Filippo Lombardi über die Option eines möglichen Rücktritts und sie lag für einige Wochen auf dessen Bürotisch.

    Vor sechs Jahren übernahmen die beiden die sportliche Führung des HCAP. Es waren schwierige Zeiten und Ambrì spielte noch in der Valascia die Ligaqualifikation gegen Langenthal. Betreffend neuer Arena herrschte grosse Unsicherheit, aber gleichzeitig auch Zuversicht. Inzwischen spielen die Leventiner in der schmucken Gottardo Arena und eine solide sportliche Basis ist gelegt. Dieses Kapitel sei nun zu Ende, sagt Luca Cereda. «Viele Fragen standen an: Was wollen wir machen, wo wollen wir hin und was sind wir heute? Haben wir noch den Willen, die Kraft und vor allem die Überzeugung, den gemeinsamen Weg fortzuführen?», blickt der 42-Jährige zurück. Nach etwas Abstand, einer gründlichen Analyse, vielen Gesprächen und spürbarem Rückenwind des Verwaltungsrates, starten sie nun in eine neue Epoche.

    Ein Skitag, der viel Energie freimachte

    Die letzten sechs Jahre hätten viel Energie geraubt. Cereda und Duca haben hart und pausenlos gearbeitet. Während der Saison steht der Trainer vermehrt unter Strom und jetzt ist es der Sportchef, der viele Fragen beantworten muss. Duca gehe es inzwischen etwas besser und Cereda habe sich inzwischen gut erholt. Überlegungen standen an, wie die Last auf mehrere Schultern verteilt werden könnte. Der Staff wird nun um eine Person aufgestockt, damit mehr Personen am Karren ziehen werden.

    An einem herrlichen Frühlingstag wagte sich Cereda nach 15 Jahren wieder mal auf die Skis und verbrachte mit Paolo Duca einen wunderbaren Skitag in Andermatt-Sedrun. «Am Abend trafen wir per Zufall Filippo Lombardi und dort verspürte ich erstmals wieder Energie. Es sprudelten neue Ideen, Inputs und Projekte,» schaut der vierfache Vater zurück. Ab und zu hätten die «Gemelli», die Zwillinge, gerade in schwierigen Zeiten, die Unterstützung des VR vermisst.

    Hätte der Wind nicht zu ihren Gunsten gedreht, müsste der Verein nun einen Wechsel vollziehen, betont der ehemalige Erstrundendraft der Toronto Maple Leafs und ergänzt: «Nur zusammen werden wir stärker und wir sitzen alle im gleichen Boot.» Im April assistierte Cereda die Schweizer Nationalmannschaft in den Vorbereitungsspielen. Da konnte er den Kopf lüften und die Gedanken neu sortieren.

    Die Rockets bleiben Teil von Ambri

    Die finanzielle Situation hat sich gegen Ende Saison stark zugespitzt. Der Verwaltungsrat musste sich rund um die Uhr damit beschäftigen. Das entschuldigt teilweise die fehlende Unterstützung gegenüber der sportlichen Leitung. «Es gilt Schulden abzutragen, der Verein muss clever sein und sich in gewissen Bereichen neu erfinden,» betont Cereda und fügt an: «Die angespannten Finanzen begleiten uns jeden Tag und es ist nicht einfach. Die Realität stört uns nicht, wenn alle am gleichen Strick ziehen.»

    Die Ticino Rockets sind auch ein Teil von Ambrì und zusammen mit der Nachwuchsabteilung ihr ganzer Stolz. Dazu sagt Luca Cereda: «Klar, wir könnten das Budget für die Rockets von 1,2 Millionen für die 1. Mannschaft verwenden. Wenn alle so denken, spielen in 15 Jahren keine Schweizer mehr in der höchsten Liga. Es ist unsere einzige Chance, uns mittelfristig zu stabilisieren.» Er findet es grossartig, dass Ambri trotz aller Probleme dieses Projekt unterstützt. Der HC Lugano hat sich aus diesem Projekt verabschiedet und kurzerhand auch ihr Frauenteam aufgelöst. Trainer, Assistent und einige Ladys haben nun bei den HCAP-Girls unterschrieben.

    Nicht wenige Fans forderten bereits im Herbst einen Wechsel an der Bande. Cereda spürte vor allem von Tessiner Journalisten Gegenwind. Als seine Kinder nach einem Spiel das Stadion verliessen, bekamen sie mit, wie Personen über ihn herzogen. Das habe nicht nur ihn, sondern auch seine Kinder beschäftigt. Pfiffe gegen eigene Spieler (Isacco Dotti) findet er deplatziert und ergänzt: «Dotti ist nicht der Talentierteste, ist aber ein Teil der DNA des Vereins und gibt immer alles. Isacco ist der Stolz des Klubs, das empfinde ich als Stärke des HCAP und das soll so bleiben.»

    Topskorer Chlapik kehrt nach Tschechien zurück

    Wenn sich Trainer und Spieler streiten, sei dies kein Problem für die Mannschaft. Das Verhalten der Spieler in der Garderobe kann ein Problem werden. Das sei ihre Welt, ihr Haus und dort müsse es harmonieren. «Ich musste einmal hart sein mit Michael Spacek, danach scorte er wie nie zuvor. Chlapik hat sich zu oft auf Spacek verlassen und war manchmal zu passiv,» so Cereda. Wegen gesundheitlicher Probleme seiner Frau wurde dessen Vertrag vorzeitig aufgelöst.

    Über den Marco Rossi könnte man dann auch nochmal nachdenken, wenn er weitehin "nur" bei den Iowa Wilds zum Zug kommt.

    In den letzten 2 Jahren hat er 21 Einsätze bei den Minnesota Wilds gemacht.
    Ob das jetzt nur oder tolle 21 Einsätze waren überlasse ich jedem selber.

    An der A WM war er für mich okey aber nicht überragend.
    Die Österreicher haben mit einem zugegeben bescheidenen Team ihr Ziel erreicht und

    scheinen zufrieden zu sein dass sie die Ungarn im Penaltyschiessen bezwungen haben. Klassenerhalt gesichert!

    Ehemaliger Junior könnte zurückkehren
    Die ZSC Lions ziehen eine Rückholaktion in Erwägung

    Der erste 18-jährige Stürmer Vinzenz Rohrer spielte in den letzten beiden Saisons in Nordamerika. Nun könnten ihn die ZSC Lions zurückholen.

    Bereits zu Juniorenzeiten spielte der Österreicher Vinzenz Rohrer bei den ZSC Lions. Als Captain der U17 der Löwen verliess er die Schweiz und wechselte vor zwei Jahren nach Kanada zu den Ottawa 67's. In zwei Saisons sammelte er 113 Scorerpunkte in der OHL. Laut den Vorarlberger Nachrichten ist seine Zukunft noch nicht geklärt. So sollen die ZSC interessiert sein, den einstigen Junioren zurückzuholen. Derzeit trainiert Rohrer bei den Lions. Im letztjährigen NHL-Draft wurde er in der dritten Runde von den Montréal Canadiens gezogen.

    Die ZSC Lions ziehen eine Rückholaktion in Erwägung
    Ehemaliger Junior könnte zurückkehren
    sport.ch

    Zwei kommen, einer geht

    Ambri-Piotta gibt gleich drei Änderungen auf den Importpositionen bekannt

    Der HC Ambri-Piotta gibt die Auflösung des Vertrags mit dem tschechischen

    Stürmer Filip Chlapik bekannt. Zudem gibt er die Verpflichtung von Jakob Lilja und Laurent Dauphin bekannt.

    Filip Chlapik verlässt Ambri aus familiären Gründen und kehrt in seine Heimat nach Tschechien bekannt. So kommt der HCAP Wunsch des Spielers nach und ermöglicht ihm die Rückkehr in dessen Heimat. Der 25-Jährige hat in der vergangenen Saison für die Biancoblù eine sehr gute Meisterschaft gespielt und in 50 Partien 24 Tor erzielt. Gleichzeitig geben die Biancoblù bekannt, dass sie den schwedischen Flügelspieler Jakob Lilja für die nächsten beiden Spielzeiten und franco-kanadischen Center Laurent Dauphin für die kommende Saison unter Vertrag genommen haben.

    Letzteren mit Option für ein weiteres Jahr.

    Der bald 30 Jahre alte Lijla ist ein schneller, kräftiger Flügel und in der Lage, Gewicht und Intensität aufs Eis zu bringen. In seiner Karriere hat Lilja 153 Spiele in Schwedens höchster Liga absolviert und dabei 41 Tore und 26 Assists erzielt. In der Saison 2019/2020 hat er sich den Columbus Blue Jackets angeschlossen und für sie 37 NHL-Partien gespielt (5 Punkte). Die letzten vier Spielzeiten hat Lilja in der KHL bei Barys Nur-Sultan und Dynamo Moskau verbracht, wo er in insgesamt 175 Einsätzen 53 Tore und 44 Assists erzielt hat.

    Der 28-jährige Dauphin ist ein beidseits einsetzbarer Center, der über ein laufstarkes Skating verfügt und in allen Spielsituationen eingesetzt werden kann.

    2013 ist Dauphinin der zweiten Runde von den Arizona Coyotes gezogen worden.

    In seiner Karriere hat der Kanadier insgesamt 373 Einsätze in der AHL (94 Toren und 129 Assists) sowie 94 Partien in der NHL bei den Arizona Coyotes und Montréal Canadiens absolviert,und dort total 17 Punkte erzielt.

    Kann mir nicht vorstellen, dass man (aus politischen Gründen) Russen verpflichtet. Aber ich mag falsch liegen..

    Guter alter Russenzauber in der SLA? Hach es wär einfach zu schön um wahr zu sein...

    In Biel spielt seit 2021 der Russe Alexander Yakovenko als Importspieler, ich habe nie etwas politisch negatives über Ihn migekriegt.

    Aber ich könnte wetten, wenn der ZSC die beide vorgeschlagenen Spieler holen würde (nur als Beispiel), dass das Politgeschrei riesig wäre.

    Dabei waren die Gruppen eigentlich schon bekannt
    Änderungen könnten der Schweiz an der WM in Tschechien eine schwierigere Gruppe bescheren

    Grund für die Anfrage sind Vorgespräche mit dem kanadischen Verband: "Sie sind so verlaufen, dass wir, wenn sie in Prag spielen, mit der Ankunft ihrer Stars rechnen können", erklärt Cerny.

    Das ist natürlich ein totaler Witz! Hockey Canada kann gar nichts versprechen! Weder wissen sie welche Spieler in den PO's beschäftigt sind, noch wissen sie welche Spieler überhaupt kommen würden. Der Stellenwert dieser alljährlichen "WM" ist bei den NHL Spielern aller Nationen (Ausnahme: Schweiz) auf Null gesunken! Sieht man dieses Jahr: Das sind B- oder C-Kader wie es auch Thomas Roost schreibt.

    und genau da liegt die Chance für Deutschland oder die Schweiz, sich jemals WM nennen zu dürfen.

    Bei den Schweizern ist einfach wichtig im VF nie auf DE, SWE oder FIN zu treffen.

    De rest wäre an einem sensationellen Tag machbar.

    Verstehe ich das richtig, die „Stars“ der Kanadier kommen nur nach Tschechien aber nicht in die Slowakei? Und den Amerikanern, die herumgeschoben würden, wäre das egal?

    Wenn das wirklich so ist, sollte die nächste WM doch gleich in Usa/Kanada gespielt werden, so sind immer alle dabei. 🙄

    So stehts zumindest geschrieben... obs stimmt steht wieder auf einem anderen Blatt Papier.

    Ich kanns mir das geschriebene aber auch sehr gut vorstellen...

    Aaaha, doch noch nicht so fix die Gruppen und schön zu wissen, dass das teilnehmen der NHL Stars an den Spielort gekoppelt ist. :/
    Egal wen sie uns in der Gruppenhase alles zulosen, wir knallen die (fast) alle weg, damit wir dann im VF wieder auf die Deutschen treffen.
    Schweiz 2., Deutschland 3. Ende WM 2024 :rofl:

    Dabei waren die Gruppen eigentlich schon bekannt
    Änderungen könnten der Schweiz an der WM in Tschechien eine schwierigere Gruppe bescheren

    Der tschechische Hockeyverband schreibt in einer Mitteilung auf ihrer Webseite, dass die Organisatoren den IIHF baten, Kanada und USA zu tauschen, also dass die Kanadier am Ende in Prag spielen würden.

    Der Grund dafür geht auf die letzte WM in Tschechien 2015 zurück, als die Kanadier mit diversen Stars aufliefen. Tyler Seguin, Sidney Crosby, Taylor Hall oder Nathan MacKinnon waren zum Beispiel mit von der Partie. Für die Organisatoren, die um einen Änderungswunsch an den Gruppen fragen dürfen, hatte oberste Priorität, dass Tschechien in Prag und die Slowakei in Ostrava spielen, das hat die Konstellation bereits so ergeben. "So konnten wir uns auf unsere zweite Priorität konzentrieren: die Teilnahme des kanadischen Teams in Prag und des zweiten Übersee-Teams in Ostrava. Nun werden wir vierzehn Tage auf die Genehmigung warten", erklärt Jan Cerny, der Generalsekretär des tschechischen Verbands.

    Grund für die Anfrage sind Vorgespräche mit dem kanadischen Verband: "Sie sind so verlaufen, dass wir, wenn sie in Prag spielen, mit der Ankunft ihrer Stars rechnen können", erklärt Cerny. Das würde die Gruppe der Schweiz, die in Prag spielt, natürlich nochmals erschweren, wenn die Kanadier mit Top-Shots nach Tschechien reisen werden.

    Auch noch passend zum Lausanne Kader, die Aussagen von Ex-Lausanne Spieler Guillaume Maillard:

    Guillaume Maillard spricht über seinen Wechsel von Lausanne nach Genf
    Neu-Genfer glaubt, dass die jungen Spieler in Lausanne "keine Chance" erhalten

    Nach drei Jahren bei Lausanne HC kehrt Guillaume Maillard auf die neue Saison hin zu Genf zurück, wo er einst bereits in der U20 spielte und später den Aufstieg in die Profimannschaft schaffte.

    In einem Interview mit 24 heures hat der heute 24-Jährige über seine Beziehungen zu Lausanne und Genf gesprochen, wo er in seiner Karriere bereits zweimal hin und her gependelt ist.

    "Ich habe Lausanne in sehr jungen Jahren verlassen, weil der Verein damals und auch heute noch - ich habe keine Angst, das zu sagen - jungen Spielern keine Chance gibt. Ich habe meine Juniorenjahre in Genf beendet, dort gewonnen, das hat mich im Verein verankert, dann habe ich zwei-drei schöne Jahre in der ersten Mannschaft verbracht, ich habe die Nationalmannschaft kennengelernt. Ich habe eigentlich alle meine Premieren in Genf erlebt, dort bin ich reif geworden. Ich war so mit der Stadt, den Spielern und dem Staff verbunden, dass ich mir nie hätte vorstellen können, nach Lausanne zurückzukehren. Und eines Tages, als ich zum Training kam, sagte man mir, dass ich ausgetauscht werden würde (Anm. d. Red.: Ende August 2020, in einem "Paket" mit Floran Douay und Tim Bozon, während Joël Vermin und Tyler Moy den umgekehrten Weg gingen). Am Anfang war es ein grosser Schock, es war seltsam. Ich musste eine Woche lang mit Freunden wegfahren, um an etwas anderes zu denken, mir ging es überhaupt nicht gut. Es ist, als würde man dir von einem Tag auf den anderen beibringen, dass du alles, was du liebst, verlassen musst."

    Guillaume Maillard, 24 heures, 30.05.23

    Weiter meinte er: "Wenn ein Verein versucht, dich loszuwerden und du dich als junger Mensch weigerst, wirft das immer ein schlechtes Licht auf die Zukunft, es kommt zu Konflikten. Das war nicht das, was ich wollte. Die Leute sind sich nicht immer bewusst, dass man mit 20 Jahren noch nicht ganz alt ist. Ich hielt durch und versuchte, das Positive zu sehen. Ich habe mich auf Familie und Freunde konzentriert, um mich zu integrieren. Ich habe drei ziemlich turbulente Jahre in Lausanne verbracht, mit einer grossen Verletzung, die mir nicht geholfen hat. Aber es waren trotzdem drei tolle Jahre. Ich habe viele schöne Erinnerungen im Kopf, es war eine Ehre, für den Verein zu spielen, in dem mein Vater spielte - er war der Kapitän der Mannschaft. Mein Bruder war auch Profi dort, es gibt eine Geschichte zwischen diesem Verein und meinem Namen, daher war ich sehr stolz darauf, dort zu sein." Wie haben die LHC-Fans auf seinen erneuten Wechsel zu Genf reagiert?

    "Unter uns Spielern ist es ziemlich ruhig, auch wenn wir immer ein Derby gewinnen wollen. Aber es gibt viel Rivalität zwischen den beiden Vereinen und einige Leute verstehen nicht, dass man in einem Berufsleben als Sportler auch Entscheidungen treffen muss. Wenn man nicht mehr für eine Mannschaft spielt, kann man nicht mehr arbeiten und bekommt auch kein Gehalt mehr. Ich hatte die Möglichkeit, nach Genf zurückzukehren und weiterzuarbeiten, ich habe niemandem den Rücken gekehrt, es gibt keinen Verrat."
    Guillaume Maillard, 24 heures, 30.05.23

    Wurde er demnach als Verräter beschimpft? "Ja, ich habe viele Nachrichten erhalten, in denen ich als Verräter bezeichnet wurde. Ich habe allen geantwortet und mich klar ausgedrückt: Ich habe ihnen gesagt, dass ich Lausanne liebe, aber weiterleben muss und dass es für mich keinen besseren Ort als Genf gibt. Ich musste nicht für andere darauf verzichten. Solange ich selbst glücklich bin, habe ich gelernt, nicht mehr so sehr auf sie zu hören. Ich gehe da durch."

    Richtig, schlussendlich war Deutschland die Bessere Mannschaft, da sie den Sieg holten. Wobei Weibel verdribbelt sich selbst mit seiner Aussage. Zwischen den Zeilen sagt er, dass es den Schweizern nicht gelungen ist ihr Potential auszuschöpfen (was sie ja müssten). Das ist klar Fischers Aufgabe. Interessant, der Coach ist dann wieder erstaunt, dass die Spieler es im entscheidenden Moment vergeigt haben (einmal mehr). PF ist es auch einmal mehr nicht gelungen seine Mannschaft im entscheidenden Moment auf maximal Leistung zu trimmen. Auch eine super Vorbereitung und ein super Team Spirit ergeben noch lange keine super Mannschaft, da scheint die Seilschaft LW und PF in ihrer eigenen Welt zu leben. Für mich die Schlüsselfrage, wer setzt den beiden ein Ende?

    Kommt noch dazu, dass die unsrigen (auch wenn lange nicht alle) 3- 6 Wochen zusammen verbrachten.

    Die Weltmeisterjungs haben sich im Flugzeug oder erst im Hotel "kennengelernt".

    Hier eine gute Übersicht über das Kader des LHC


    Bereits 18 Stürmer und 7 Importspieler unter Vertrag
    Unruhen scheinen bei diesem aufgeblähten Kader erneut vorprogrammiert

    Die Teams der National League befinden sich derzeit im Sommertraining. Die Sportchefs sind hingegen daran, ihre Kader zu finalisieren. John Fust vom Lausanne HC ist in diesem Bereich bereits weit fortgeschritten. Bei ihm geht es vor allem darum, für den einen oder anderen Spieler noch eine Lösung zu finden.

    Import-Spieler

    Werfen wir zuerst einen Blick auf die Importspieler, wo die Waadtländer bereits sieben Akteure unter Vertrag haben. Eetu Laurikainen (G), Martin Gernat (D), Richard Panik (F) und Andrew Calof (F) haben das Team allesamt verlassen. Dafür stiessen mit Christian Djoos und Antti Suomela zwei neue Spieler zum Team. Beide Spieler dürften tolle Verstärkungen sein. Djoos kennt man aus seiner Zeit beim EV Zug bereits bestens und Antti Suomela war in der letzten Saison Topscorer in Schweden. Weiter macht noch ein Gerücht die Runde, dass Lawrence Pilut von den Buffalo Sabres verpflichtet werden könnte. Aber mit acht Ausländern in die Saison zu starten, wäre dann doch etwas extrem.

    • 🇸🇪 Christian Djoos (D - 1994) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇦 🇺🇸 Daniel Audette (C - 1996) - Vertrag bis 2023/24
    • 🇦🇹Michael Raffl (LW/RW - 1988) -Vertrag bis 2023/24
    • 🇨🇿 Jiri Sekac (LW - 1993) - Vertrag bis 2023/24
    • 🇫🇮 Miikka Salomäki (W/C - 1993) - Vertrag bis 2023/24
    • 🇸🇪 Robin Kovacs (LW/RW - 1996) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇫🇮 Antti Suomela (C - 1994) - Vertrag bis 2024/25

    Goalies

    Bei den Torhütern kam es ebenfalls zu Wechseln. Connor Hughes zieht es vom HC Fribourg-Gottéron an den Lac Leman. Kevin Pasche spielte in der letzten Saison noch bei den Omaha Lancers in der USHL. Tobias Stephan (Rücktritt), Viktor Östlund (HC La Chaux-de-Fonds) und Eetu Laurikainen (?) verlassen den LHC. Für Pasche wird es wohl schwierig sein, zu Einsätzen zu kommen. Es darf erahnt werden, dass Ivars Punnenovs und Connor Hughes die Nummer eins untereinander ausmachen.

    • 🇨🇭🇨🇦 Connor Hughes (1996) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Kevin Pasche (2003) - Vertrag bis 2025/26
    • Ivars Punnenovs (1994) - Vertrag bis 2026/27

    Defensive

    Die Verteidigung der Waadtländer ist derzeit noch etwas knapp besetzt. Mit Christian Djoos gibt es nur einen Neuzugang. Der Rest hat allesamt einen Vertrag bis Ende Saison 2024/25. Ein neunter Verteidiger würde dem Team sicherlich nicht schaden, auch zur Absicherung bei allfälligen Verletzungen. Wird der oben erwähnte Lawrence Pilut verpflichtet, dann wird er kaum als Absicherung kommen, was für einen grossen Konkurrenzkampf sorgen würde.

    • 🇨🇭 Lukas Frick (1994) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇸🇪 Christian Djoos (1994) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Joël Genazzi (1988) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Fabian Heldner (1996) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Andrea Glauser (1996) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Igor Jelovac (1995) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Aurélien Marti (1994) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Dario Sidler (2003) - Vertrag bis 2024/25

    Offensive

    Kommen wir nun zum Angriff und zum erwähnten Überschuss. Derzeit haben die Waadtländer gleich 18 Stürmer im Kader. Darunter zwar auch drei Spieler mit Jahrgang 2000 oder jünger, aber die wollen natürlich auch spielen. Neu zum Team gestossen sind bloss Antti Suomela und Matthias Mémeteau. Mit Richard Panik (?), Guillaume Maillard (GSHC), Emilijus Krakauskas (?) und Andrew Carol (?) haben vier Stürmer den LHC verlassen. Hier tut John Fust aber sicherlich gut daran, den einen oder anderen Spieler noch auszuleihen.

    •   
    • 🇨🇦 🇺🇸 Daniel Audette (C - 1996) - Vertrag bis 2023/24
    • 🇦🇹 Michael Raffl (LW/RW - 1988) -Vertrag bis 2023/24
    • 🇨🇿 Jiri Sekac (LW - 1993) - Vertrag bis 2023/24
    • 🇫🇮 Miikka Salomäki (W/C - 1993) - Vertrag bis 2023/24
    • 🇨🇭🇨🇦 Cody Almond (C - 1989) - Vertrag bis 2023/24
    • 🇫🇷 Benjamin Bougro (C - 2003) - Vertrag bis 2023/24
    • 🇨🇭 Nicolas Perrenoud (LW - 2003) - Vertrag bis 2023/24
    • 🇫🇷 🇺🇸 Tim Bozon (LW - 1994) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Jason Fuchs (C - 1995) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Makai Holdener (W/D - 1997) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇸🇪 Robin Kovacs (LW/RW - 1996) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇫🇮 Antti Suomela (C - 1994) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Matthias Mémeteau (C/RW - 2000) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Marco Pedretti (RW - 1991) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Damien Riat (W/C - 1997) - Vertrag bis 2024/25
    • 🇨🇭 Ken Jäger (C/RW - 1998) - Vertrag bis 2025/26
    • 🇱🇻 Ronalds Kenins (LW/RW - 1991) Vertrag bis 2025/26
    • 🇨🇭Michael Hügli (C/RW - 1995) - Vertrag bis 2026/27

    Fazit

    Die Waadtländer haben ihr Kader grösstenteils beisammen. Es könnte immer sein, dass noch die eine oder andere Verstärkung verpflichtet wird, aber dann müssen auch zwingend Lösungen für andere Spieler gefunden werden. Mit einem solch aufgeblähten Kader ist die Unruhe in der Garderobe praktisch vorprogrammiert, denn kein Sportler sitzt gerne auf der Tribüne, obwohl er eigentlich fit wäre.

    Wenn wir rein die Qualität des Kaders unter die Lupe nehmen, dann muss das Team von Geoff Ward zwingend vorne in der Liga mitspielen. Zuletzt kamen den Waadtländern immer wieder Unruhen im Verein dazwischen, weshalb nicht das volle Potenzial ausgeschöpft werden konnte. Gerade aus diesem Grund muss John Fust die Verpflichtung von Lawrence Pilut oder weiteren Importspielern überdenken. Wächst aber beim Lausanne HC eine Einheit zusammen, dann ist für das Team viel möglich.

    Die Analyse zur Kaderplanung der Konkurrenz des Lausanne HC findet ihr unter folgendem Link.