Niederreiter leitet Aufholjagd ein und verkommt zum Check-Monster
Akira Schmid hext die Devils zurück in die Serie
In der NHL steht derzeit die erste Runde der Playoffs an und es sind noch zahlreiche Schweizer im Einsatz. Werfen wir einen Blick auf die vier Partien, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag über die Bühne gegangen sind.
Die New Jersey Devils sind denkbar schlecht in die Playoff-Serie gegen die New Jersey Devils gestartet. Die ersten beiden Partien vor eigenem Publikum verlor das Team aus Newark jeweils mit 1:5. Im Madison Square Garden war eine Reaktion gefragt. Im Tor wurde erstmals in dieser Serie auf Akira Schmid gesetzt und das zahlte sich aus. Er wurde gleich zum zweitbesten Spieler der Partie gewählt.
Dennoch jubelten die Rangers als erstes. Chris Kreider brachte das Heimteam zu Beginn des Mitteldrittels in Führung. Die Devils hatten aber sieben Minuten später eine Antwort bereit. Am Ende musste die Verlängerung entscheiden. Da war Captain Nico Hischier am entscheidenden Tor von Dougie Hamilton beteiligt. Somit verkürzen die Devils in der Serie auf 1:2.
Akira Schmid parierte 35 von 36 Abschlüssen auf seinen Kasten, was einer Fangquote von 97.2% entspricht.
Jonas Siegenthaler stand 26:04 Minuten auf dem Eis, teilte sechs Checks aus, blockte einen gegnerischen Abschluss und schoss einmal aufs Tor. Er beendete das Spiel mit einer -1-Bilanz.
Timo Meier kam auf 19:24 Minuten Eiszeit, schoss fünfmal auf das gegnerische Tor, teilte zwei Checks aus, blockte einen Abschluss, kassierte zwei Strafminuten und beendete die Partie mit einer ausgeglichenen Bilanz.
Nico Hischier wurde während 23:54 Minuten eingesetzt, ging viermal in den Abschluss, gewann 33% der Bullies und kam auf eine +1-Bilanz.
Die Winnipeg Jets und die Vegas Golden Knights trafen zum ersten Mal in dieser Serie in Winnipeg aufeinander. Dabei bauten die Gäste bis zum Ende des zweiten Drittels eine 4:1-Führung auf. Die Partie verkam für die Jets also zur Herkulesaufgabe. Zu Beginn des Schlussabschnitts folgte aber der wichtige Anschlusstreffer von Nino Niederreiter, der die Hoffnung im Team zurückbrachte.
Jetzt war die Partie so richtig lanciert. Mark Scheifle verkürzte in der 55. Minute schliesslich auf 3:4 und so wurde es eine richtig heisse Schlussphase, in der 22 Sekunden vor Ende der Partie der Ausgleich doch noch Tatsache wurde. Adam Lowry liess die Arena förmlich explodieren. Die Golden Knights gingen am Ende dennoch als Sieger vom Eis. Michael Amadino sorgte für den goldenen Treffer. Las Vegas führt die Serie nun mit 2:1 an.
Nino Niederreiter stand 22:48 Minuten auf dem Eis, ging dreimal in den Abschluss, teilte acht Checks aus und beendete das Spiel mit einer -1-Bilanz.
Der amtierende Stanley-Cup-Sieger muss erstmals auswärts bei den Seattle Kraken ran. Dabei ging das Heimteam zwar in Führung, doch Colorado wusste bis zum Ende des ersten Drittels zu reagieren. Im zweiten Drittel war es gerade umgekehrt und so gingen die beiden Teams mit einem 3:3-Unentschieden in den Schlussabschnitt. Dort sorgte ein früher Doppelschlag von Mikko Rantanen und Nathan MacKinnon für die Entscheidung. Seattle konnte nicht mehr reagieren und die Partie endete 6:4 zugunsten der Avalanche. Damit führt das Team aus Colorado mit 2:1 in der Serie.
Denis Malgin kam auf 7:37 Minuten Eiszeit, schoss zweimal auf das gegnerische Tor, teilte fünf Checks aus und beendete die Partie mit einer -1-Bilanz.
Zum Schluss kommen wir noch zur Serie mit den klarsten Resultaten. Die ersten beiden Partien konnten jeweils mit vier und fünf Toren Unterschied gewonnen werden. Das erste Spiel in Tampa Bay hatte es aber in sich. Die Maple Leafs kamen eine Minute vor Ende des Spiels zum Ausgleich und konnten so eine Verlängerung erzwingen. Dort war es Morgen Rielly, der in der 80. Minute den Siegestreffer schoss. Somit führt Toronto mit 2:1 in der Serie.