Beiträge von Sbornaja

    Sehe ich nicht so, was nicht heisst, dass dies nicht passieren wird.

    Abgesehen davon haben Hirnerschütterungen selten etwas mit kaputten Zähnen durch Pucks oder Stöcke in der Kauleiste zu tun.

    Mir flog der Puck schon zig mal dem Stock entlang hoch Richtung Schublade.

    Egal, wird sich ja eh nie ändern und ist aktuell jedem selber überlassen welche Variante er am Helm trägt.

    Ich wollt nur aufzeigen, dass es Möglichkeiten gäbe dem schnell den Riegel zu schieben.

    Neue Technologie im Eishockey - Der Chip im Puck – was bringt er?

    So gross wie ein Einfränkler und 6 Gramm schwer: Der Chip im Puck revolutioniert die Datenerhebung im Eishockey.

    Montag, 24.04.2023, 19:10 Uhr

    Statistiken haben im Eishockey schon immer eine grosse Rolle gespielt. Seit einiger Zeit ermöglicht es eine neue Technologie nun, noch mehr und noch genauere Daten zu erheben. Und das in Sekundenbruchteilen.

    Verantwortlich dafür ist ein Chip, der sowohl im Puck verbaut wie auch in den Schulterpolstern der Spieler eingenäht ist. Er ist knapp so gross wie ein Einfränkler und nur 6 Gramm schwer. Und er liefert Daten, die man bislang nicht erheben konnte, oder zumindest nicht so präzise, wie das nun der Fall ist.

    Auch für die Zuschauer ein Gewinn

    Aktuell kommt der Chip auch an der U18-WM in der Schweiz zum Einsatz. Unter dem Hallendach sind Antennen installiert, welche die Daten quasi in Echtzeit via Bluetooth empfangen. Welche Geschwindigkeit hatte ein Schuss oder Pass? Wie viele Kilometer hat ein Spieler absolviert? Wie krachend war ein Check? Der Chip füttert das Eishockey mit präziseren Infos denn je.

    «Der Nutzen ist sowohl für die Zuschauer wie auch für die Trainer gross», sagt Christian Hofstetter, Sportdirektor beim International Eishockeyverband IIHF, zur Technologie, die aus Finnland stammt. Dank der Übertragung in Echtzeit ist es zum Beispiel möglich, gewisse Daten auf dem Videowürfel mit den Zuschauern zu teilen. Etwa, wie schnell ein Schuss war, oder welcher Spieler am meisten Kilometer abgespult hat.

    Welche Schlüsse Trainer-Staffs aus den Daten ziehen können und weshalb Hofstetter die Technologie trotz all ihren Möglichkeiten nicht überbewerten will, hören Sie im obigen Audio-Beitrag.

    Radio SRF 1, 24.04.2023, Bulletin von 18:45 Uhr; SRF

    Neue Technologie im Eishockey - Der Chip im Puck – was bringt er?
    So gross wie ein Einfränkler und 6 Gramm schwer: Der Chip im Puck revolutioniert die Datenerhebung im Eishockey.
    www.srf.ch

    OK ;)

    Die meisten brauchen einmal eine eigene negative Erfahrung, bis sie so schlau sind wie ein Künzle (wobei ich auch nicht weiss, ob er auch zuerst ein paar Zähne verlieren musste, bevor er sich seinen Helm zugetan hat).

    Das Problem Gitter, Aquarium oder Halbplexi könnte schnell gelöst werden.

    Die Versicherung bezahltHalbplexiträgern die Kosten nicht mehr und in den unteren Ligen U9-NLB (oder NLA) wird es einfach verboten.

    Macht man von der U9- U20 ja aktuell auch.

    JEDER Eishockeyspieler, egal aus welchem Land, wächst mit Gitter/Aquarium am Helm und Halsschutz auf.
    Bis 18j. ist dies obligatorisch.
    Kann mir keiner sagen, dass ihn das Gitter stört, wenn er 12-14 Jahre damit gespielt hat und damit aufgewachsen ist...

    Warum Künzle mit einem Aquarium spielt, hmm ganz genau weiss ichdas nicht mehr,

    aber 2019 hatte er eine Schnittverletzung im Gesicht welche genäht werden musste.

    Diese Verletzung kam durch den Stock vom Teamkollegen Hischier.

    SCL/SCB Pascal Berger`s Kiefer war auch mal zertrümmert, dazu noch ein paar Zähne, danach spielte er nur noch mit Gitterhelm.

    Diese Saison war es Bernd Wolf vom HCL und Sven Jung HCD welche es traf und auch ausfielen.

    Waren sicher noch ein paar Zähne mehr die in dieser Saison auf dem Eis zusammengelesen werden mussten...

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    Skateschutz sieht so aus

    Wirklich weh tut es doch, wenn ein Puck seitlich an den Schuh geschossen wird.

    Dann hattest du noch nie einen Slapshot grad auf den Schuhbändel, da ist seitlich ein Scheiss dagegen...

    Die heutigen Schlittschuhe können seitliche Schüsse ziemlich gut dämpfen, aber gerade auf den Schuh?

    Mammamia... :verletzt:

    Das in den Schuss werfen, wurde das eigentlich verboten? Ich sehe niemanden mehr, der das macht.

    Nein verboten ist es nicht, aber die Frage ist wann und wie man sich in einen Schuss wirft.

    Übrigens, ich glaube es ist Vatanen, der sogar mit einem Schuhschutz (Plexi über der Schuhbändel Region) spielt.

    Sieht man auch extrem selten

    Roundup: Schweizer führen Devils zum Sieg gegen Rangers

    New Jersey gleicht Serie gegen New York aus; Toronto führt 3:1 nach Siegen gegen Lightning

    von Christian Treptow @nhlde / NHL.com/de Freier Autor

    Dank einer starken Leistung der Schweizer im Team haben die New Jersey Devils die Serie in der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs gegen die New York Rangers ausgeglichen. Die Devils gewannen 3:1 im Madison Square Garden und haben sich damit auch den Heimvorteil zurückgeholt. Starke Comeback-Qualitäten bewiesen die Toronto Maple Leafs in Spiel vier der Serie gegen die Tampa Bay Lightning. Toronto gewann nach einer Aufholjagd im dritten Drittel am Ende 5:4 nach Verlängerung und führt nun 3:1 nach Siegen.

    New York Rangers - New Jersey Devils 1:3

    Alles wieder offen: Die New Jersey Devils haben mit einem 3:1-Erfolg bei den New York Rangers am Montagabend (Ortszeit) die Best-of-seven-Serie in der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs ausgeglichen. 2:2 steht es nach vier Partien. Vor allem die Schweizer im jungen Team der Devils waren maßgeblich daran beteiligt, dass die Gästefans im Madison Square Garden jubeln durften.

    Heraus stachen vor allem Jonas Siegenthaler mit einem Tor und einer Vorlage sowie Torwart Akira Schmid, der 22 von 23 Schüssen, die auf seinen Kasten kamen, entschärfte und damit den zweiten Sieg in Folge einfuhr. Die Vorlage verbuchte Siegenthaler bereits im ersten Drittel, als er nach einem Save von Schmid gegen Alexis Lafreniere die Situation klärte. Sein Befreiungsversuch landete bei Jack Hughes, der schnell gestartet und seinem Bewacher enteilt war. Im direkten Duell ließ der Superstar der Devils Rangers-Goalie Igor Shesterkin keine Chance (3.).

    Nach einem torlosen zweiten Drittel kamen die Gastgeber früh im Schlussabschnitt zum Ausgleich. Vincent Trocheck sollte aber der einzige Akteur der Gastgeber an diesem Abend bleiben, der Schmid überwand (42.). Die Devils ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Eine Schweizer Koproduktion führte nur wenige Minuten nach dem Ausgleich zur erneuten Führung der Gäste. Nico Hischier, der Kapitän der Devils, fand mit seinem Querpass den aufgerückten Verteidiger Siegenthaler, und der Zürcher ließ mit seinem platzierten Schuss Shesterkin keine Chance (49.). Für Siegenthaler, der den Angriff zuvor aus dem eigenen Verteidigungsdrittel selbst eingeleitet hatte, war es der erste Playofftreffer seiner NHL-Karriere. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte Ondrej Palat mit seinem Schuss ins verwaiste Rangers-Tor in der Schlussminute.

    Tampa Bay Lightning - Toronto Maple Leafs 4:5 n.V.

    Die Toronto Maple Leafs fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug in die nächste Runde der Stanley Cup Playoffs. Die Mannschaft von Trainer Sheldon Keefe gewann dank eines Überzahltreffers von Alexander Kerfoot 5:4 nach Verlängerung bei den Tampa Bay Lightning, führt nun 3:1 nach Siegen in der Serie und kann mit dem nächsten Sieg alles klar machen. Dabei hatte es zu Beginn des dritten Drittels noch nicht nach einem Erfolg der Gäste aus der kanadischen Metropole ausgesehen.

    Die Gastgeber waren sichtlich bemüht, die Serie auszugleichen. Alex Killorn (10.) nach einer feinen Passstafette in Überzahl und Mikhail Sergachev (19.) überwanden bereits im ersten Drittel Ilya Samsonov im Tor der Gäste zu einer scheinbar komfortablen 2:0-Führung.

    Im zweiten Drittel brachte zunächst Noel Acciari Toronto auf die Anzeigetafel, als er einen Schuss von Justin Holl unhaltbar für Andrei Vasilevskiy abfälschte (25.). Doch danach waren wieder die Gastgeber am Zug. Steven Stamkos lenkte zunächst einen Schuss von Victor Hedman ins Tor (32.). Und als erneut Killorn mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend Samsonov überwand (39.) und die Gastgeber mit einer 4:1-Führung in die zweite Pause schickte, waren die Fans in Florida noch guter Dinge.

    Doch im dritten Drittel drehten die Gäste auf. Ein Doppelschlag von Auston Matthews brachte die Maple Leafs zurück in die Partie. Zunächst überwand er Vasilevskiy mit einem satten Schuss (50.), dann hielt er in Überzahl geschickt die Kelle in einen Schuss von William Nylander (53.). Perfekt machte das Comeback Morgan Rielly, der mit seinem Schuss von der blauen Linie zum 4:4 traf (57.) und die Partie in die Verlängerung schickte.

    Für die Entscheidung in der Verlängerung war dann Kerfoot verantwortlich. Er fälschte in Überzahl einen Schuss von Mark Giordano aus der Luft ab (65.) und sorgte so für Ernüchterung bei den Fans der Gastgeber und grenzenlosen Jubel bei den Anhängern der Maple Leafs.

    Roundup: Schweizer führen Devils zum Sieg gegen Rangers
    Dank einer starken Leistung der Schweizer im Team haben die New Jersey Devils die Serie in der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs gegen die New York Rangers…
    www.nhl.com

    Froideveaux wirst du nach dieser Saison nicht mehr in der NLA sehen, Karriereende.

    Biel-Star Froidevaux tritt Ende Saison zurück
    Etienne Froidevaux (33) beendet seine Karriere nach dieser Saison. Der Biel-Stürmer verkündet diesen Entscheid in den sozialen Medien.
    www.blick.ch

    Was hat es eigentlich mit deinem Huttu-2-Witz bei Biel ansich?


    Ist das eine Anspielung an die Huttwil Helvetics die KHL und der vorhandenen Kohle dort? War irgendwie 2010 - 2013 rum.

    Verstehe den Gag irgendwie nicht :nixwiss:

    Mit Blick auf Kloten und Servette lässt sich das Fazit ziehen, dass man erstaunlich weit kommen kann, wenn man bei den Ausländern nicht daneben langt, und ansonsten nicht gerade vom Verletzungspech verfolgt wird. Bei Servette wurde spekuliert, dass allenfalls die Torhüterposition ein Schwachpunkt sein könnte. Mayer ist sicher kein schlechter Torwart, geniesst aber auch nicht gerade Star-Status. Bisher aber ohne negative Auswirkungen, und von gröberen Flops hat man auch noch nichts gehört. Klaus Zaugg kann also vorderhand seinen Standard-Textbaustein noch nicht bringen, in dem er alles am Goali festmacht, und alles andere ignoriert.

    Hab die Statistiken nicht angeschaut und auch kaum ein Finalspiel 2023 gesehen, aber ich vermute mal der Säteri und JvP hatten auch einiges mehr zu tun als Mayer.
    Dem Mayer ist es teilweise einfach zu wohl in der Kiste und seinen obligaten Aussetzer mit dem Stock (meist bei einem Ausflug hinters Tor) hatte er eigentlich in jedem Spiel, vermute mal wird im Finale nicht anders sein. Abgesehen von seinen Stockfehlern und Ausflügen gehört er in der Schweiz zu den Top 5-7 schweizer Torhüter.

    Junge Schweizer Torhüter kann man gut im 50/50, 60/40 oder 70/30 Pensum ein- und aufbauen (je nach Vertrag).

    J. Meier beim ZSC wird diese Saison seine Chancen erhalten, wenn Trainer/Staff dies auch möchten/sehen.
    Verletzungen der Nr.1 oder Nr.2 hat es ja auch diese Saison mehrfach gegeben.

    Hrubec war Top und wird auch wichtig in den Trainings, gerade für die jungen Torhüter wie Waeber und Meier es sind.

    Mit Hrubec versuchen zu verlängern wäre bei mir nach der Suche von neuen Ausländern/Schweizern oberste Priorität.

    Martin Frk wird in die National League kommen
    Tschechischer Scharfschütze bestätigt, dass er künftig für den SCB auf Torejagd geht

    Es gab bereits Gerüchte, wonach Martin Frk als Ersatz von Chris DiDomenico zum SC Bern wechseln soll. Nun hat der Tscheche gleich selbst bestätigt, dass es auch so kommen wird.

    In einem Interview mit iSports liess der Stürmer die Katze aus dem Sack: "Ja, ich denke, ich kann es jetzt sagen, wir ziehen mit meiner Familie in die Schweiz. Das wird meine erste europäische Erfahrung im Profi-Eishockey sein. Ich wollte etwas anderes ausprobieren. Ausserdem möchte ich jetzt, da unsere kleine Tochter geboren ist, mehr zu Hause sein. In Amerika geht man oft auf Reisen und ist dann eine Woche lang verschwunden. Gott sei Dank haben wir in Bern eine Vereinbarung für zwei Jahre getroffen, also hoffe ich, dass es dort klappt."
    Der 29-Jährige hat sich vor allem wegen seines unglaublichen Schusses in Nordamerika einen Namen gemacht und in dieser Saison sammelte er in der AHL für die Springfield Thunderbirds 64 Scorerpunkte (30 Tore und 34 Assists).

    Stadt Zürich verdrängt Tennisclub – 400 Mitglieder betroffen
    Die Stadt Zürich plant ein über 200 Mio. CHF teures Sportzentrum mit Fussballplätzen, Eishalle und Schwimmbädern. Sechs Tennisplätze müssen weichen.
    www.limmattalerzeitung.ch

    Wegen Sporttempel der Stadt: Tennisclub Oerlikon droht das Aus – 400 Mitglieder betroffen
    Sven Hoti 22.04.2023, 05.00 Uhr

    Die Stadt Zürich plant ein über 200 Millionen Franken teures Sportzentrum mit sieben Rasensportflächen, Eishalle und Schwimmbädern. Dafür müssen unter anderem die sechs Tennisplätze des TC Oerlikon weichen.

    «Ich tue mich schwer mit dem Gedanken, dass man neben sechs Rasenplätzen noch einen siebten braucht auf Kosten eines florierenden Tennisclubs», sagt Ralph Sträuli, Präsident des Tennisclubs Oerlikon.

    Seit 1977 gibt es den Tennisclub Oerlikon. Damals hiess er noch Tennisclub Escher Wyss und war auf der Sportanlage Hardhof in Zürich Altstetten beheimatet. Bereits am 24. August 1982 erfolgte der Spatenstich für die heutige Tennisanlage in Oerlikon. Gegründet wurde der TC Escher Wyss als Firmen-Sportverein für die Mitarbeitenden der gleichnamigen Maschinenfabrik. Mit der Zeit öffnete sich der Verein immer mehr auch für Aussenstehende.

    Rund 40 Jahre später heisst der Verein TC Oerlikon. Während dieser Zeit hat sich wenig verändert: die grünen Sandplätze, das Holzhäuschen, in dem sich inzwischen ein Restaurant befindet, und die Terrasse mit Ausblick auf die Anlage sind mehr oder weniger gleichgeblieben. Nun aber stehen grosse Veränderungen an: Die Stadt Zürich möchte das Gebiet in den nächsten Jahren grundlegend umbauen. Dafür geopfert würden die sechs Tennisplätze – und ein Club mit fast 400 Mitgliedern, darunter rund 130 Kinder.

    Kosten von rund 210 Millionen Franken
    Das Projekt trägt den Namen Sportzentrum Oerlikon und soll auf beiden Seiten der Wallisellenstrasse entstehen, wo heute das Hallenbad, die Kunsteisbahn und die Fussballfelder liegen. Es beinhaltet ein Hauptgebäude mit einer neuen, ganzjährig nutzbaren Eissportanlage, einem Hallen- und einem Freibad, einem Fussballplatz auf dem Dach sowie Gastroangeboten im Erdgeschoss.

    Hinzu kommen im näheren Umfeld ein Werkhof für Grün Stadt Zürich, ein Garderobengebäude und sechs Rasensportfelder. Das heutige Hallenbad und die Kunsteisbahn würden abgerissen. Kostenpunkt für das Projekt: rund 210 Millionen Franken mit Spielraum von rund 50 Millionen nach oben oder unten. Den Architekturwettbewerb für das knapp 100’000 Quadratmeter grosse Projekt hat 2021 das Zürcher Büro Boltshauser gewonnen.

    Damit würde die Stadt das Angebot an Rasenflächen von heute sechs auf künftig sieben erhöhen. Um Platz dafür zu schaffen, müssen gemäss Plan der Stadt allerdings die sechs Tennisfelder des TC Oerlikon weichen.

    Ausschnitt aus der Quartierinformation der Stadt Zürich vom 23. Juni 2021. Das neue Zentrum ist auf dem rot umrandeten Areal geplant. Unten rechts stehen die sechs Tennisplätze. Screenshot: St

    2031 soll das Hauptgebäude bezogen werden können. Die Rasensportanlage soll bis 2036 etappenweise in Betrieb gehen. Voraussichtlich Anfang 2026 wird das Zürcher Stimmvolk und zuvor auch noch der Gemeinderat über den Objektkredit abstimmen. Der Abriss der Tennisplätze ist für 2029 vorgesehen.

    «Ich bin nicht gegen den Fussball»

    Bis es so weit ist, fliesst also noch viel Wasser die Limmat hinunter. Für den TC Oerlikon tickt die Uhr allerdings schon jetzt. Oder in den Worten von Ralph Sträuli: «Wir können nicht warten, bis es so weit ist.» Der Vereinspräsident hat angefangen, die Alarmglocken zu läuten. Am Montag hat er eine Online-Petition gestartet, die den Erhalt der Tennisanlage fordert. Über 200 Personen haben sie bereits unterschrieben, 4000 seien das Ziel.

    «Ich bin nicht gegen den Fussball», betont der 62-jährige Sträuli, der in seinen Zwanzigern als Spieler und Juniorentrainer beim FC Schlieren tätig war. «Ich tue mich einfach schwer mit dem Gedanken, dass man neben sechs Rasenplätzen noch einen siebten braucht auf Kosten eines florierenden Tennisclubs.» Der Verein geniesse im Quartier hohe Akzeptanz, Reklamationen könne er an einer Hand abzählen. «Ein Verlust der Tennisplätze und des Vereins wäre schade für den Standort Oerlikon und insbesondere für die Kinder, die im Quartier wohnen.»

    Der Weininger appelliert deshalb an die Stadt Zürich, ihre Pläne noch einmal zu überdenken. «Ich erwarte, dass die Stadt den polysportiven Gedanken lebt und den Fortbestand des Vereins sicherstellt.»

    Sträulis Verzweiflung hat auch damit zu tun, dass sich die Ausgangslage des Tennisvereins in den letzten Jahren stark verändert hat. Als die Stadt den Tennisverein 2016 mit dem Projekt konfrontierte, war dieser noch weitaus kleiner als heute. Die Nachfrage habe sich in den letzten Jahren verdoppelt, bei den Kindern sogar verdreifacht, sagt Sträuli, der seit Herbst 2018 Vereinspräsident ist. Die Tennisplätze seien besser ausgelastet als die benachbarten Fussballplätze. Auch finanziell stehe man auf soliden Beinen. «Die Zeiten haben sich geändert. Solche Entwicklungen muss die Stadt berücksichtigen.»

    Im August 2016 habe die Stadt als Grundeigentümerin den Pachtvertrag mit dem Tennisclub Knall auf Fall per Ende 2020 aufgekündigt. «Wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt.» Immerhin: Bis zum Abriss der Plätze werde der Vertrag stillschweigend jeweils um ein Jahr verlängert. Gespräche mit der Stadt habe es in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben – das letzte im März 2023 –, «die haben aber nicht gefruchtet», so Sträuli.

    Stadt argumentiert mit beschränktem Platz Die Stadt begründet ihr Vorgehen mit der rasant gestiegenen Nachfrage nach Rasensportflächen. Und diese übersteige den Bedarf an Tennisplätzen. Zwischen 2012 und 2017 sei die Anzahl aktiver Mitglieder in Fussballvereinen um 12,1 Prozent gestiegen, im Tennis jedoch um 1,7 Prozent gesunken, teilt die Stadt auf Anfrage mit.

    Zwar sei eine Eingliederung der Tennisplätze des TC Oerlikon in das Sportzentrum durchaus diskutiert worden. Aber: «Aufgrund der beschränkten Fläche musste leider eine Güterabwägung vorgenommen werden.» Deshalb habe auch die positive Entwicklung des Vereins in jüngster Zeit keine Auswirkungen auf das Projekt gehabt.

    Man habe mit dem TC Oerlikon mehrere Lösungsvorschläge diskutiert, schreibt die Stadt auf Anfrage. Vereinspräsident Sträuli bestätigt das. Konkret zur Diskussion steht offenbar eine Fusion mit den Tennisclubs Ettenfeld in Seebach oder Lerchenberg in Affoltern oder aber die Mitbenützung der Tennisanlage Eichrain in Seebach.

    Solche Ideen überzeugen Sträuli nicht: «Der Vorschlag hilft vielleicht der Stadt, aber nicht uns und dem Tennissport.» Er schätzt, dass im Falle eines Standortwechsels etwa 200 Mitglieder abspringen würden. Ein grosser Teil der Mitglieder wohne nun mal in Oerlikon und wolle keinen längeren Weg auf sich nehmen.

    Erinnerungen an das Schlieremer Vitis
    Damit droht der Oerliker Tennisanlage ein ähnliches Schicksal wie dem Racketsportzentrum Vitis in Schlieren. Auch das Vitis muss einem Neubau weichen. Ende April ist Schluss. Die Grundeigentümerin Geistlich Immobilia AG plant auf dem Areal die Überbauung Lymhof mit rund 350 Wohnungen. Glück im Unglück: Das Vitis hat inzwischen eine Alternative gefunden, 800 Meter östlich vom alten Standort.

    Trotz dieser Ausgangslage möchte Mark Brunner, Präsident des Regionalverbands Zürich Tennis, nicht von einer akuten Gefährdung der Tennisvereine in der Stadt Zürich sprechen. «Zunehmend problematisch könnte es jedoch für diejenigen Vereine werden, die Boden von Privaten oder Immobilienfirmen besetzen», sagt er. «Wenn für diese Grundeigentümer irgendwann die Rendite im Vordergrund stehen sollte, dann könnte dies problematisch werden.»

    Vor diesem Hintergrund findet er es befremdend, dass ausgerechnet die Stadt die Existenz eines alteingesessenen Tennisvereins gefährdet: «Insbesondere wenn man die sehr erfreuliche Entwicklung und die tolle Jugendförderung des TC Oerlikon betrachtet.» Solange die Vereine auf öffentlichem Boden seien und die Nachfrage hoch sei, müsse man die Vereine erhalten, findet Brunner. Und werde in Zukunft überproportional viel Land für den Fussball verwendet, sieht der Verbandspräsident die Sportvielfalt in der Stadt Zürich bedroht.

    Die Nachfrage könne im Falle von einzelnen Clubs wohl durch andere Vereine abgefangen werden, sagt er. «Die Frage ist nur: Wo sind denn die Clubs, die noch Kapazitäten haben? Durch einen Umzug würden die Leute die Nähe zu ihrem Tennisplatz und damit auch ihr soziales Umfeld verlieren.» Brunner fordert deshalb von der Stadt Zürich, dass sie die Bauvorlagen lockert, damit Vereine ihre Aussenplätze mit temporären Dächern versehen können. Seiner Meinung nach würde das im Winter den knappen Kapazitäten etwas entgegenwirken.

    Lobbying für den Tennissport
    Die Stadt betont auf Anfrage, dass sie eine vielfältige Sportstadt sei, in der unterschiedliche Sportarten ausgeübt werden könnten. «Die Fläche in der Stadt Zürich ist begrenzt und der Bedarf an Sportflächen konkurrenziert mit anderen legitimen Bedürfnissen wie etwa Wohn- oder Schulraum.»

    Für Sträuli hat der Kampf erst angefangen. Er macht nun das, was seiner Meinung nach auch den Fussball in der Stadt Zürich so erfolgreich macht: extensive Lobbyarbeit. Er habe bereits mit diversen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten von links bis rechts Kontakt aufgenommen. Und was er von ihnen vernommen habe, mache ihm Mut. «Sollten wir etwas bewegen können, wäre das ein riesiger Erfolg für den Tennissport in der Stadt Zürich.»


    Niederreiter leitet Aufholjagd ein und verkommt zum Check-Monster
    Akira Schmid hext die Devils zurück in die Serie

    In der NHL steht derzeit die erste Runde der Playoffs an und es sind noch zahlreiche Schweizer im Einsatz. Werfen wir einen Blick auf die vier Partien, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag über die Bühne gegangen sind.

    Die New Jersey Devils sind denkbar schlecht in die Playoff-Serie gegen die New Jersey Devils gestartet. Die ersten beiden Partien vor eigenem Publikum verlor das Team aus Newark jeweils mit 1:5. Im Madison Square Garden war eine Reaktion gefragt. Im Tor wurde erstmals in dieser Serie auf Akira Schmid gesetzt und das zahlte sich aus. Er wurde gleich zum zweitbesten Spieler der Partie gewählt.

    Dennoch jubelten die Rangers als erstes. Chris Kreider brachte das Heimteam zu Beginn des Mitteldrittels in Führung. Die Devils hatten aber sieben Minuten später eine Antwort bereit. Am Ende musste die Verlängerung entscheiden. Da war Captain Nico Hischier am entscheidenden Tor von Dougie Hamilton beteiligt. Somit verkürzen die Devils in der Serie auf 1:2.

    Akira Schmid parierte 35 von 36 Abschlüssen auf seinen Kasten, was einer Fangquote von 97.2% entspricht.

    Jonas Siegenthaler stand 26:04 Minuten auf dem Eis, teilte sechs Checks aus, blockte einen gegnerischen Abschluss und schoss einmal aufs Tor. Er beendete das Spiel mit einer -1-Bilanz.

    Timo Meier kam auf 19:24 Minuten Eiszeit, schoss fünfmal auf das gegnerische Tor, teilte zwei Checks aus, blockte einen Abschluss, kassierte zwei Strafminuten und beendete die Partie mit einer ausgeglichenen Bilanz.

    Nico Hischier wurde während 23:54 Minuten eingesetzt, ging viermal in den Abschluss, gewann 33% der Bullies und kam auf eine +1-Bilanz.

    Die Winnipeg Jets und die Vegas Golden Knights trafen zum ersten Mal in dieser Serie in Winnipeg aufeinander. Dabei bauten die Gäste bis zum Ende des zweiten Drittels eine 4:1-Führung auf. Die Partie verkam für die Jets also zur Herkulesaufgabe. Zu Beginn des Schlussabschnitts folgte aber der wichtige Anschlusstreffer von Nino Niederreiter, der die Hoffnung im Team zurückbrachte.

    Jetzt war die Partie so richtig lanciert. Mark Scheifle verkürzte in der 55. Minute schliesslich auf 3:4 und so wurde es eine richtig heisse Schlussphase, in der 22 Sekunden vor Ende der Partie der Ausgleich doch noch Tatsache wurde. Adam Lowry liess die Arena förmlich explodieren. Die Golden Knights gingen am Ende dennoch als Sieger vom Eis. Michael Amadino sorgte für den goldenen Treffer. Las Vegas führt die Serie nun mit 2:1 an.

    Nino Niederreiter stand 22:48 Minuten auf dem Eis, ging dreimal in den Abschluss, teilte acht Checks aus und beendete das Spiel mit einer -1-Bilanz.

    Der amtierende Stanley-Cup-Sieger muss erstmals auswärts bei den Seattle Kraken ran. Dabei ging das Heimteam zwar in Führung, doch Colorado wusste bis zum Ende des ersten Drittels zu reagieren. Im zweiten Drittel war es gerade umgekehrt und so gingen die beiden Teams mit einem 3:3-Unentschieden in den Schlussabschnitt. Dort sorgte ein früher Doppelschlag von Mikko Rantanen und Nathan MacKinnon für die Entscheidung. Seattle konnte nicht mehr reagieren und die Partie endete 6:4 zugunsten der Avalanche. Damit führt das Team aus Colorado mit 2:1 in der Serie.

    Denis Malgin kam auf 7:37 Minuten Eiszeit, schoss zweimal auf das gegnerische Tor, teilte fünf Checks aus und beendete die Partie mit einer -1-Bilanz.

    Zum Schluss kommen wir noch zur Serie mit den klarsten Resultaten. Die ersten beiden Partien konnten jeweils mit vier und fünf Toren Unterschied gewonnen werden. Das erste Spiel in Tampa Bay hatte es aber in sich. Die Maple Leafs kamen eine Minute vor Ende des Spiels zum Ausgleich und konnten so eine Verlängerung erzwingen. Dort war es Morgen Rielly, der in der 80. Minute den Siegestreffer schoss. Somit führt Toronto mit 2:1 in der Serie.

    Akira Schmid hext die Devils zurück in die Serie
    Niederreiter leitet Aufholjagd ein und verkommt zum Check-Monster
    sport.ch

    Starker Auftritt der U18 Nati gg ziemlich rabiate Norweger.

    U18 schlägt Skandinavier mit 5:0
    Schweizer mit souveränem Sieg gegen Norwegen

    Die Schweizer U18-Auswahl gewinnt ihr zweites Gruppenspiel gegen Norwegen mit 5:0 und zeigt damit eine optimale Reaktion auf die Auftaktniederlage gegen Finnland. Ewan Huet wird bester Schweizer Spieler.

    Nach der 2:5-Niederlage gegen Finnland zum Auftakt der U18-WM zeigt die Schweizer Mannschaft beim 5:0 gegen Norwegen eine souveräne Leistung und holt die ersten Punkte. Bereits im ersten Drittel geht die Schweizer Auswahl mit 2:0 in Führung. Im Mitteldrittel sorgt die Nachwuchsauswahl dann bereits für die Vorentscheidung, als sie erneut zwei Treffer bejubeln kann und ihren Kasten sauber hält.

    Im Schlussdrittel ereignet sich dann etwas weniger, trotzdem schiessen die Schweizer nochmals ein Tor und fegen Norwegen damit mit 5:0 vom Eis. Durch seinen Shutout wird Torhüter Ewan Huet zum besten Schweizer Spieler gekürt und darf sich über eine persönliche Auszeichnung freuen.

    Im nächsten Gruppenspiel duelliert sich die Schweiz mit Lettland, das mit einer 1:7-Auftaktniederlage gegen die USA und einer 2:5-Niederlage gegen Finnland im zweiten Gruppenspiel denkbar schlecht in diese WM startete.

    Genau so sieht es aus, 100% dito!

    Ausser Genf und Biel hatten alle Vereine ihre hochs und tiefs. Aber auch diese zwei Vereine hatten Ihre Tiefs und nicht nur hochs, einfach weniger lang wie andere.

    Der Rest ausser Ajoie und die SCL Tigers gehörte 2022/2023 zum extrem breiten Mittelfeld wo jeder jeden schlagen kann.

    Die kleinen Vereine hamstern wie immer seit der Jahrtausendwende, ihre Punkte bis Mitte Saison.

    Die ersten beiden Linien sind doch praktisch bei allen Teams Top und egalisieren sich. Hier kommt es nur noch auf die Tagesform und Verletzungshexe an.

    Wie man jetzt auch aus dem Finale hört sind es die 3. oder sogar die 4. Linienspieler welche den Unterschied ausmachen.

    Als ich dann einen Siegrist oder Sopa bei uns Spiel um Spiel Produktionslos rumkurven sah, war mir klar, dass dies niemals eine Meistermannschaft wird,

    dafür sind Linie 3 und 4 zu schwach.


    Schade hatte man den Mut nicht, ab Saison Mitte (oder bereits anfangs Saison) 2 Junge fix neben Schäppi zu installieren. (jaja ich weiss RG und so...)

    Bei unseren Meistertiteln waren die Künzles, Mirandas, Sentelers usw. alle in den hinteren Reihen produktiv.

    Baechler (fix), Truog (fix) und Graf/Henry(GCK und ZSC 50%/50%) gehören für mich in die erste Mannschaft integriert.
    Auch über ein Leone könnte man sprechen, er gefiel mir eigentlich immer wieder gut und hatte erfrischende Auftritte.

    Vielleicht fliegt mir dieser Satz nächste Saison um die Ohren, aber ich tu es trotzdem:
    Ich bin froh kommt Zehnder.

    Nein, ich habe auch die Vereinsleitung bisher nicht kritisiert, sollen ruhig analysieren und sich Zeit lassen.

    Wenn man aber im September immer noch alles beim alten geblieben ist und man einfach hofft, dass es irgendwann schon besser kommt mit dem gleichen Trott, dann wäre ich enttäuscht. Am Ende des Tages haben wir in den letzten 5 Jahren gleich viele Titel geholt wie der Chaosclub aus der Hauptstadt. Dafür deutlich mehr Batzeli ausgegeben, immerhin, mir sind Züri!

    Enttäuscht wirst du ohne Titel zu über 90% sein, vermute ich mal...