Beiträge von Sbornaja

    Rohrbach sehr interessant, kein Muss, aber sicher einer für die Zukunft. Besser als Bächler/Riedi/Sigrist?

    Egli guter Blueliner, für mich kein Muss, wenn er kommen würde, würde ich dreimal emotionslos klatschen. Bin kein Fan von ihm und wenn er das Projekt Schweden bereits abbricht bestätigt dies meine Meinung zu ihm.

    Kurashev DAS wäre der einzige bei dem ich alles mögliche unternehmen würde.

    Moy, Rochette, Jäger nähme ich jeden von den dreien mit Handkuss. Eventuell möchten die Herren ja auch mal etwaa gewinnen und nicht nur für die goldene Ananas (Playins) spielen

    Viel ist so, was aber auch so ist; viele der "offensichtlichen Talenten" sind auch in anderen Disziplinen talentiert und entscheiden sich für anderes; oder sind "begehrte Piers" und "attraktiv" und geniessen dieses Leben mehr, als sich einseitig in etwas zu "verbeissen" und sich - mit Disziplin und Verzicht - zur Spitze hochzuarbeiten. Solche Fälle habe ich in anderen Leistungssportarten auch erlebt. Und ich behaupte Mal; es sind mehr deswegen "ausgeschieden", als wegen der fehlenden Finanzkraft der Eltern.

    Diese Polysportiven Supertalente gibt es natürlich. Ich kan nur für Eishockey und Fussball sprechen was ich da so gesehen und mitbekommen habe. Da scheiterte viel an fehlendem Münz…

    Dasselbe kenne ich auch vom Skifahren. Der Sohn einer Bekannten hat regelmässig auf Kinderstufe Rennen gewonnen, was aber als Zürcher im Bündnerland nicht so gern gesehen wird… Damit du einigermassen akzeptiert wirst, muss die Familie entweder einflussreicher Zweitwohnungsbesitzer sein, sonst wird auch doppelt bis dreifacher Effort erwartet. Z.B. dass die Eltern bei jedem Rennen mit Wind und Wetter als Helfer draussen amten (während die Locals eher in der Beiz warten) oder dass man den Skiclub grosszügig als Sponsor unterstützt.

    Weil das bei meiner Bekannten nicht gut möglich war, wurde der Sohn dann immer wieder „hinten angestellt“. Schlussendlich hat er die Freude daran verloren und hat in eine Hallensportart gewechselt.

    Traurig, aber leider ganz normal im Schweizer “System“. Darüber sprechen möchte niemand und doch fast jeder kennt solche Beispiele.

    Nicht fördern sondern bremsen ist das Motto.

    Zwar schon ein paar Tage alt:

    Brent Reiber übernimmt eine neue Aufgabe

    Der SFV muss den Elite Referee Manager zu Swiss Ice Hockey ziehen lassen

    Brent Reiber verlässt den Schweizerischen Fussballverband (SFV) per 31. Juli 2025 auf eigenen Wunsch. Der Elite Referee Manager des Ressorts Spitzenschiedsrichter wechselt nach vierjähriger Tätigkeit für den SFV zurück zu Swiss Ice Hockey, wo er per 1. August die Stelle als Referee-in-Chief antreten wird.

    Reiber war im Zuge von Nachfolgeregelungen im Sommer 2021 von Swiss Ice Hockey zum SFV gestossen. Der 58-jährige Kanada-Schweizer begleitete als loyaler Partner auf Augenhöhe von Spitzenschiedsrichter-Chef Dani Wermelinger die Organisationsentwicklung und die Professionalisierung der Managementstrukturen im Spitzenschiedsrichterwesen. Dazu gehör(t)en die Optimierung diverser interner Prozesse, die Weiterentwicklung regelmässiger Leistungsanalysen in Form von wöchentlichen Kader-Calls oder der verstärkte öffentliche Auftritt der Spitzenschiedsrichter.

    «Brent hat uns mit seiner professionellen Einstellung und dem Aussenblick immer wieder den Spiegel vorgehalten. Seine stets kritische, aber faire und konstruktive Sichtweise sowie seine lösungsorientierte, loyale und pragmatische Vorgehensweise waren für uns in einer Zeit der Neuorientierung und der Neuorganisation des Schiedsrichterwesens von grosser Bedeutung», sagt Sascha Amhof, der Leiter des Ressorts Schiedsrichter im SFV.

    Weichenstellung für ein modernes Officiating beim SIHF

    Die SIHF hat sich bewusst Zeit genommen, um die Neuorganisation des Officiating-Bereichs inhaltlich und personell fundiert vorzubereiten. Der mehrstufige Evaluationsprozess wurde strukturiert durchgeführt und berücksichtigte vielfältige Perspektiven innerhalb der Organisation. Ziel war es, eine zukunftsorientierte Führungsstruktur zu schaffen, welche Fachkompetenz, Erfahrung und Entwicklungspotenzial optimal vereint.

    Mit Alexander Jäger, Brent Reiber und Joel Hansson verfügt das neue Führungsteam über ein breites internationales Know-how sowie fundierte Kenntnisse im Bereich der Ausbildung, Regelentwicklung und Spielleitung. Jeder bringt auf seiner Position spezifische Stärken ein, die sich optimal ergänzen. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen und -kollegen im Officiating Management stehen sie für einen modernen, professionellen und integrativen Ansatz im Schweizer Schiedsrichterwesen.

    Die SIHF ist überzeugt, dass mit diesen Ernennungen wichtige neue Impulse gesetzt werden können – sowohl im Profibereich bei der National League und der Sky Swiss League als auch in der Nachwuchs- und Breitenentwicklung.

    "Es erfüllt uns mit grosser Freude, dass wir mit dieser Konstellation neue Akzente setzen können. Die drei Persönlichkeiten bringen frisches Denken, internationale Erfahrung und eine hohe fachliche Tiefe mit", so Martin Baumann, CEO bei der Swiss Ice Hockey Federation.

    Philipp Rytz, der als Senior Officiating Manager tätig war, wird die Swiss Ice Hockey Federation per Ende Oktober 2025 verlassen. "Ich bedanke mich bei der Swiss Ice Hockey Federation für die mir gegebenen Möglichkeiten und die wertvollen Erfahrungen, welche ich in der Schiedsrichterabteilung sammeln durfte. Ich hoffe weiterhin in irgendeiner Form dem Schweizer Eishockey erhalten zu bleiben", so Rytz.

    Mit dem neuen Führungsteam im Bereich Officiating sieht sich die SIHF für die kommenden Jahre bestens aufgestellt – sowohl mit Blick auf die nationale Entwicklung wie auch im internationalen Kontext.

    Der SFV muss den Elite Referee Manager zu Swiss Ice Hockey ziehen lassen
    Brent Reiber übernimmt eine neue Aufgabe
    sport.ch

    Ein letztes Beispiel (nicht Sport):

    Ein Kind aus meinem Umfeld 8 jährig, 4,5sprachig, mündlich wie schriftlich (DE,ENG,ITA,TUR, freiwillig jetzt neu Franz. ) Schule läuft dem Kind, blind.

    Das Kind könnte 1-2x pro Woche kurz schnell in die Schule und wäre immer noch weiter als die anderen Kinder. ABER der Schule ist das singen turnen usw. so wichtig, dass das Kind an jeder Stunde teilnehmen muss. Die Schule/das System ist mit dem Kind wirklich überfordert. Das Kind schwatzt dich mit Fakten kaputt, selber x-Mal erlebt, erst gerade letztes Weekend, Love you Kind ❤️ 🤣

    Das Kind darf jetzt wenigstens mit 14 jährigen ins Englisch und 1xpro Woche an einem freien Nachmittag :rofl: in ein Fördertraining. Ende…

    Man stelle sich mal vor wenn du dieses Kind förderst und forderst was du da rausholen könntest. Aber unser Schulsystem (auch Sportsystem) kann mit solchen Talenten garnicht umgehen, auf einem Dorf/Städchen schon garnicht. Wenn du in Zürich leben würdest fände man eventuell eine Lösung.

    Crazy, hätte nie gedacht dass so etwas überhaupt möglich ist bei einem 8 jährigen Kind! Über Über durchschnittlich !

    Ich bin mit einigen aufgewachsen die es im Fussball wie im Eishockey in die NLA und sogar in die Nati geschafft haben.

    Keiner von uns anderen auf dem Pausenplatz hätte nur einen davon im Sigg Sagg Sugg oder beim Stöckeln freiwillig gewählt! Es gab soviele bessere zum teil auch 1-3 Jahre jünger!

    Einziger Unterschied, all deren Eltern hatten Kohle und sie haben es dann mit Hsrter Arbeit doch noch geschafft, allen anderen ist „der Pfus“ ausgegangen.
    Aber im Alter von 12-15 hatten die weder im Fussball noch im Eis-/Strassenhockey Stich gegen uns und dies trotz 2-5x Training pro Woche.
    Das heisst für mich, da wäre mehr als genug Talent vorhanden, aber es wird nicht erkannt, geschätzt, benötigt oder unterstützt.
    Ich bin auch hier sicher dass viele von euch solche Beispiele hätten/kennen.

    Es gibt sie auch in der Schweiz, diese Ball/Puck Naturtalente, aber sie werden gebremst/aussortiert und verlieren dann natürlich die Lust.

    Ein anderes Beispiel:

    wir hatten einen der war massiv besser als alle andern, sage mal so der Typ Malgin.
    Die Trainer (Eltern) hatten ihm dann das Toreschiessen an den Turnieren verboten. Seine Eltern wurden von den anderen gemobbt/ausgeschlossen/ausgegrenzt. Dies sei nicht Teamförderlich wenn einer pro Turnier (3-4Spiele) 20 Kacheln macht und die andern nur 2-3. Das ging keine 2 Saisons und er hat mit dem Eishockey aufgehört. In Nordamerika wirst du dafür auf Juniorenstufe abgefeiert.
    Okey heute verteilen sie auch im American Football jedem eine Medaille nur damit sich keiner ausgegrenzt/gemobbt fühlt…

    Tja nochmal: die Talente wären da, nur erkennt man sie nicht oder möchte garnicht dass sie überhaup so gut sind.

    Komplett unprofessionell!!!

    Uwe Krupp vom HC Lugano zu 2. Ligist EV Landshut.
    Tomas Mitell und Hedlund neu fix bei Lugano an der Bande.

    Tylor Beck nach 8 Jahren KHL zu Servette

    Claudio Cadonau vom SCL neu Sportchef bei den Rappen am Zürisee

    Gotteron verfolständigt seine Imports mit den Verteidiger Michael Kapla sowie die Stürmer Henrik Borgström und Lucas Hedlund.

    Uff....ich sehe hier extrem viel Frustration!

    Ist leider so. Frustration und Ohnmacht..

    Bin sicher du hättest auch die eine oder andere Geschichte auf Lager, diese noch vor meiner Zeit…

    Das schlimme ist: wir hätten die Jungs und Mädels für besseres Eishockey, man macht einfach aus Egoismus/ Eifersucht und Unwissenheit massiv zuwenig aus der ganzen Geschichte.

    Dies ist denke ich sogar menschlich und gibt es nicht nur in der Schweiz, nur müssen wir nicht mit dem Finger auf andere Länder zeigen wenn wir die Probleme ja kennen.

    Yakin in der Schweizer Nati (wo man hinhört: Basler Lobby…) auch über Jahre im Eishockey
    Fischer (Zuger Lobby, Zürcher Lobby, Berner Lobby), wenn sie wählen müssen/dürfen nehmen sie die ihnen nahestehenden. Dies ist sicher mennschlich, aber im Juniorentum nicht förderlich.

    Wenn ich mir denke bis wir das erste Mal für unsere Törhüter einen Profitrainer zu gesicht bekommen haben 🤦🏼‍♂️ oder einen Skills Trainer (bis dahin gingen die jüngsten zur Hüpfdohlen Tante Schöggi Jenni sei Dank :mrgreen:)

    Diese Torhüter/Skills Trainer müssten vom Verband gestellt werden und regional unterwegs sein. So würde man auch die besten Talente früh erkennen und fördern. Aktuell rennen die Torhüter Junioren bis heute in die PGS und wählen sich für Zusatzstunden die Finger am Handy wund.

    Jursinov‘s Schüler, all die Blum‘s Blindenbacher usw. wurden warum so gut?

    Ach ich hätte noch sooooo viel… und ich kenne ja auch nur die Spitze vom Eisberg

    (liebe Blick, Tagi, Watson Reporter, DIES wär mal ne Story, dies ist die Büchse der P… aber dafür müsste man …. Ach ich lass es :mrgreen:)

    Falls du noch eine hast, würde mir eine Anekdote zur PeeWee Auswahl interessieren. Wir sind dort gerade drin.
    Kannst mir auch gerne per PN senden, wenn wir hier damit nur stören. ;)

    Früher gab es glaube icv nur 2 Schweizer (Deutschschweizer) Auswahlen, heute gen glaube ich mehrere (Z, Kloten, Davos, SCB?)

    Hab etwas den Überblick verloren.

    Aber damals wars bei engen Angelegenheiten in den Try Outs einfach eine Geldfrage und wie braun Zungen von Eltern wiklich werden können…

    Rest über PN, hab mir so oder so nucht nur Freunde gemacht hier drin.

    Viele wissen es, aber man sprichts nicht an… Uuuups, sorry vergessen, wird der Alkohol sein :suff:

    Ich erkenne in Sbornajas Zeilen leider sehr viele Erlebnisse.
    Larry, wenn du sagst, die guten setzen sich immer durch, stimmt dies nur teilweise.
    80% der guten, die vergrault werden, wechseln den Club. Die kann man vermutlich gut halten. Ausser beim neuen Club haben sie deutlich weniger Eiszeit, weil zu viele auf den Füssen trampeln. Aber 20% der vergraulten, hören auf oder wechseln die Sportart.

    Mir ist bewusst, nicht jeder wäre nachher ein NLA-Spieler geworden, aber trotzdem verlieren wir viele unterwegs.

    Gerade eben, haben 3 Spieler der U14/U16 aufgrund Trainer-Issues (Kommunikationsskills, Trainingskills und Bevorzugung Trainerkinder) gewechselt.

    Supreme, freut micv dass du dies bestätigst, dachte ich nenne dich noch in meinem Text obwohl wir uns nicht kennen.
    Du verstehst mich und ich bin doch schon einige Jahre aus dem „Geschäft“, höre aber dass es noch schlimmer wurde… 🤦🏼‍♂️ (eigentlich fast unmöglich!)

    Was da unten abgeht geht unter keine Kuhhaut!

    wie peinlich muss es sein dass Büehli bei seinem Abschied auf Schweizer Eis mit einem Denner Cap wieder aufs Eis gehen musste? Meine Fresse, zuerst dachte ich es sei etwas mit Schweizer Eishockey, aber doch sicher nicht mit Denner

    Daily Buisness, wer zahlt befiehlt…

    Gilt halt auch für Büehli und er hat es wie immer professionell hübsch durchgezogen

    Gäbe noch einige andere Imports die aussortiert wurden.

    Was ist mit Bayreuther oder Slenicka? Bayreuther mit guten, auffälligen bis sehr guten Playoffs. Wäre ein TOP Kinnunen Ersatz, ob er die Rolle annehmen würde, ist eine andere Frage.

    In Lugano zBsp ein Cormier mit 2Weg Vertrag auch als Aushilfe für GCK, dazu ein überdurchnittlicher GCK Import als Backman Ersatz.

    Ich würde mit 8 Imports von Tag 1 in die Saison starten. Eine weitere De Leo Story brauchts nicht und Mr. nr.8 wird so oder so geholt…

    Ja hat etwas. Aber Du übertreibst natürlich etwas :mrgreen: ausserdem setzen sich die ganz guten immer durch.

    Was aber stimmt und unbedingt ändern muss: Es müssen Profis von Anfang an dabei sein und keine Väter!

    Naja, evtl. nuuur ein bisschen… :mrgreen::cool:

    Bezgl. aufhören/setzen sich immer durch…:

    Oder diese Spieler hören leider auf/gehen in andere Sportarten… auch hier kenne ich Beispiele von super Talenten die massiv besser als der Rest waren, aber intern keine Unterstützung, Lobby oder Väter mit Kohle/eigenem Geschäft hatten.

    Eishockeyprofi zu werden hat im Unterhaus mit massiv Kohle zu tun. Natürlich gibt es ein paar Beispiele die in Wohnblöcken grossgeworden sind (quasi die Messi, Marado oder Tevez‘ Story des Eishockeys oder Bauernsöhne, kann man bezgl. Subvetionen auch diskutieren.. welcher Bauarbeiter erhält Subventionen vom Staat usw…), aber mMn. 70% der NLA Profis sind wohlbehütet in Einfamilienhäusern und in gut situierten Familien gross geworden. Siehst du praktisch in jeder Doku. Das würde ja bedeuten die anderen (Wohnblöckler/„armen“) können nichts

    Sag mir 5 Dokus über NLA Spieler / Schweizer NHL Profis die in Wohnblöcken gross geworden sind…

    Bleibe dabei: In der Schweiz Eishockeyprofi zu werden ist im Unterhaus eine Geld und Lobby Frage. Leider .

    Kannst du drehen und wenden wie du willst: Geld/Lobby Frage.

    Bist du „arm“ und ohne internen „Götti“ oder massiv besser als der Rest, bin ich überzeugt dass du rausgeekelst / ausgebremst oder hintergangen wirst. Hab einige solche Beispiele im Umfeld in versch. Vereinen : Verbänden gesehen und nein, nicht mein Sohn und auch nicht verwandt mit mir!

    Wen möchte das Volk/die NLA Oberen den sehen? Einen 08/15 Hanswurst oder einen Spieler der Sohn von XY ist dessen Vater zig NLA Spiele gemacht hat. Also wenn es um die Aussondierung geht verliert 08/15 Hanswurst jeden Cut gegen den Jungen dessen Vater ein Namen hat, auch wenn der Hanswurst besser wäre/ist.

    Es sind nicht die Besten in der NLA sondern die „vermögenden“ mit der besten Lobby und noch ein paar die sich nicht unterkriegen lassen und den wiklich harten Weg gehen.

    Es gibt natürlich immer Ausnahmen! Aber ich schätze diesen Anteil auf unter 30%.

    Fair? Was ist schon fair… wahrscheinlich ists und gehörts zum Teil des Games/Geschäfts das schon ganz weit unten beginnt, dazu.

    Wir haben die Spieler um besser zu sein als wir sind und dies in jedem Jahrgang, nur machen wir zuwenig daraus… Soihäfeli soideckeli

    Hier ein paar Gedanken meinerseits:

    Zu viel Veternwirtschaft im Unterhaus, habe das schon mehrmals geschrieben. Hier muss man den Hebel sofort ansetzen.

    Veternwirtschaft ist der Tod im Junioren-Eishockey, auf vielen ebenen.

    Wenn zbsp. Ein Junior mit dem Bentley/Porsche Cayenne vorfährt, der Bedienstete die Eishockeytasche bis in die Garderobe zieht oder weil einem Junior seine alleinstehende Mutter genannt „die Schöne“ und der Eishockeytrainer vom Sohn (gerade solo/ in einer Scheidung) und beide Jungs (bös gesagt) kaum gerade auf den Kuven stehen können, aber trotzdem fix im 1. Block spielen, tja dann läuft einiges schief. Oder der Vater eines Kindes die Carfahrten für die Auswärtsspiele ins Welschland/Tessin/Bündnerland bezahlt usw., usf…

    Ähnliche Machenschaften laufen in den ersten tieferen Auswahlmannschaften ab, bei denen noch Väter die Auswahlen „vorsondieren“ resp. entscheiden. Natürlich fallen die Entscheidungen hauptsächlich pro eigene Spieler/Verein wo man Vater oder angestellter ist. Da musst du als auswärtiger soviel besser sein um einen “eigenen“ zu verdrängen und dies in diesem Alter… schwierig…
    Da läuft so extrem viel falsch in diesen unteren Stufen, wenn man das mal mit eigenen Augen gesehen hat:shock:  :kotz:

    Es gab zig Entscheidungen bei denen die Top 3 und die Top 4 von anderen Vereinen aussondiert wurden, wären aber massiv weiter/besser als die 2+3 vom auslesenden Verband/Verein. Man versucht diese Gegner auf Vereinsseite so auszubremsen, eins auszuwischen. Die Nr.1+2 kann man kaum übergehen, aber die gleich dahinter…

    Es gibt hier auch kein Gremium dass diesen Personen gross auf die Finger klopft, man kennt sich ja und benötigt auch mal wieder Goodwil😉. Man schützt sich gegenseitig. Vater 1 wählt den Sohn von Vater 2+3 und umgekehrt, somit alle sicher im Kader dabei.

    Ähnliches gilt / gab es auch wenn sie rüber ins PEE WEE wollen/gehen und und und

    Es braucht auf den unteren Stufen zwingend ehem.Profis (Trainer, Spieler) die mehr oder weniger aufs Geld scheissen und eine faire Leistungsstruktur einführen. Klar bei so jungen Kindern kann sich dies in einem Jahr total verschieben, ist mir bewusst.

    Warum ZBsp kann/darf/soll en Yannik Blaser (nichts gegen ihn nur ein Beispiel von vielen) gleich nach der Karriere die U21 Elit von Rappi übernehmen und nicht in der U9 inkl. Zbsp die U15? Woher kommt seine jahrelange Fachkompetenz auf unteren Stufen welche sich andere halbprofessionel seit Jahren aufgebaut haben? Nichmal: nur ein Beispiel nichts gegen Blaser, aber so läuft es meistens, gleich ganz oben einsteigen, die Basis, das Unterhaus geht vergessen!

    Wo ist ein Andres Ambühl am besten aufgehoben, direkt nach seiner sensationellen Spielerkarriere? Man stelle sich mal vor er übernimmt fix eine U9 und führt diese hoch bis zur U15/U17 wo auch immer. Wäre dies ev.der bessere Weg als alle 2-3 Jahre ein neuer Trainer? Klar wenn du mit Team Büehli verschissen hast, hast du ein grosses Problem, aber das hast du auch beim Wechsel zum Folgetrainer in der nächsten Stufe.

    In Schweden/Finnland gehen ältere (längere Zeit vereinslos oder Karriere beendet) Trainer/Spieler ziemlich weit runter und lernen den Spielern das Hockey 1x1 möglichst früh und von grundauf. Das sind Trainer mit +-20 Jahren Trainer- & zig Jahre Spielererfahrung. Diese sind auf dem neusten Stand der Eishockeytechnik. Da steht personifiziertes Fachwissen in der U9/U11 wöchentlich mehrmals! Bei uns stehen dort in 90% der Vereine Väter an den Banden und schauen hauptsächlich auf ihre eigenen Kinder... Nicht falsch verstehen, diese Väter benötigen wir, ohne geht es schon garnicht, aber diese Kinder und Trainings müssten von Profis geführt werden und nicht von Vätern die sich erst ins Hockey einlesen müssen.

    Ich denke wenn du schon im Verhältnis zu anderen Nationen so wenig Junioren hast, müsstest du gerade im unteren Bereich professioneller arbeiten (da gehört für mich der Spass an vorderste Front, aber das geht professioneller!!) und vorallem muss man versuchen möglichst viele Junioren zu halten.
    Was da alles durchs Raster fällt nur schon wegen unqualifizierten Vätern/Müttern auf dem Eis :spinneli:

    Fragt mal ehem. Eishockeyspieler, warum diese aufgehört haben? Ich behaupte mal 50% wegen den Trainern! Zuviel!

    Mir ist natürlich bewusst, dass man immer Junioren verliert je älter diese werden und viele viele sind auch polysportiv unterwegs und das ist auch gut so.

    Aber wenn die Jungs der U15 bei 3-5 Trainings (nicht Sportschule) und 1-3 MS-Spiele pro Woche, ev. sogar noch zus. 1 Spiel auf tieferer/höherer Stufe sehen, dass sie von Vätern auf dem Eis übergangen werden, muss man nicht Atomphysiker sein um zu wissen was der nächste Schritt ist. Auch hier kenne ich mehrere solche Beispiele.

    Einbisschen wie in einer Firma im Angestelltenverhältnis: man verlässt selten bis nie die Firma/den Verein, sondern immer seine direkten Vorgesetzten.

    Ich denke dies war schon zu Larry‘s Spielervater Zeiten nicht anders mit der Veternwirtschaft und jeder erkennt sicher in seinem eigenen Verein ein paar Kopfschüttel Beispiele. Multipliziere dies x 250 Vereine und man sieht sofort wo der Hund begraben ist.

    Ich wette das ist heute noch so, von Norden bis Süden, von Osten bis Westen. Leider.

    Lange Rede kurzer Sinn:
    Es muss in der Schweiz auf den unteren Stufen ein Umdenken stattfinden und professionalisiert werden!

    Wie?
    Ehemalige Spieler / Trainer, plus vermehrt Spieler der 1 + 2. Mannschaft der Lokalteams einbinden!
    Machbar? Ich denke schon!
    Einfach? NEIN, keinesfalls, gäbe aber eine grosse Verbesserung!

    Ich sprech hier zum Teil nichtmal nur die NLA /NLB Vereine an, sondern der ganze Kuchen drum rum. Logo auch bei den NLA/NLB Vereinen gibts Steigerungspotential, aber hier schleichen wenigstens ein paar Profi-und Skillstrainer rum. Wieviele Junioren hat der EHC Wetzikon/EHC Dübendorf (x-beliebiger Verein!) und wieviele Pofi/Halbprofi Trainer? Wieviele dieser Trainer schauen sich wöchentlich 1-2x Trainings der Stufen bis U13 an? Feedback? Verbesserungen?

    Wir hatten mal einen Schweden dem ist sogar unser Farmteam am allerwertesten vorbei gegangen.
    Aber viele heulen jetzt wegen der U18 oder Swiss League rum.

    Die faulen Äpfel liegen aber viel weiter unten in der Kiste begraben.

    Wie kann man Bächler zur Nati einladen, Riedi jedoch nicht. Nach diesen Riedi Festspielen in den Playoffs?

    Ps.: nichts gegen Bächler, ich mags ihm gönnen!