Marco Bayer geniesst jeden Moment, ZSC-Trainer sein zu dürfen
"Ich weiss nicht, wie oft ich das noch erleben darf"
Seit dem 30. Dezember 2024 fungiert Marco Bayer als Cheftrainer der ZSC Lions und mit den Zürchern steht er nun dicht davor, den Schweizer Meistertitel verteidigen zu können. In der Serie gegen Lausanne führen die Zürcher mit 2:0.
Der 3:2-Heimsieg nach Overtime war jedoch ein hartes Stück Arbeit, weswegen sich Marco Bayer noch keinesfalls zu sicher sein wird. So meinte er gegenüber dem Blick: "Es ist sicher komfortabel, aber gewonnen haben wir noch nichts.Lausanne ist nun definitiv unter Zugzwang und wird alles reinwerfen, was es hat. Da braucht es von uns eine sehr disziplinierte Leistung. Wir müssen von Anfang an bereit, gut organisiert und defensiv verlässlich sein und schauen, dass wir unsere Nadelstiche setzen können. Und dann wird es am Ende wieder eine enge Angelegenheit werden." Er selbst wirkt extrem locker und gut drauf. Wie schafft er das?
Zitat"Es ist die Spielfreude. Etwas Schöneres als die Playoffs gibt es nicht. Es ist die schönste Zeit, die soll man auch geniessen. Ich weiss nicht, wie oft ich das noch erleben darf. Entsprechend geniesse ich jeden Moment, in dem ich der Trainer dieser Mannschaft sein kann. Ich versuche auch, mit meiner Art auf der Bank Ruhe zu vermitteln und Vertrauen zu geben, sodass die Mannschaft weiss, wir können jetzt da rausgehen und unser Hockey spielen. Das ist meine Art, so funktioniere ich."
Marco Bayer, Blick, 18.04.25
War das letztlich auch der Schlüssel zum Sieg in Spiel 2? "Ich glaube schon, dass die Mannschaft das braucht. Wenn du jemanden hast, der hinter dir steht und an dich glaubt und dich dementsprechend positiv unterstützt, dann glaube ich schon, dass du gelöster, mit Spielfreude und Überzeugung aufs Eis gehst. Ich versuche dies mit meiner Art des Coachings zu vermitteln."