Beiträge von Sbornaja

    Übrigens:

    National League griff ein- Dem Gastteam weniger Tickets zu gewähren, funktioniert nicht mehr

    In der Playoff-Finalserie sind Matchtickets so begehrt wie sonst nie in der Saison. Wer was bekommt, ist meist geregelt.

    Heute, 10:33 Uhr

    Der Playoff-Final in der National League zwischen Lausanne und den ZSC Lions tritt in die entscheidende Phase. Die Zürcher führen nach 3 Spielen mit 2:1 und können sich am Dienstagabend in Altstetten mit einem Sieg 3 Meisterpucks erspielen. Die Partie ist ausverkauft. Wenige Minuten nach Start des Vorverkaufs am Montag letzter Woche waren die verfügbaren Tickets vergriffen.

    Von den 12'000 Plätzen in der Swiss Life Arena sind 9000 Sitze von Saisonkarten-Inhabern resp. -Inhaberinnen belegt. Abzüglich Sponsoren-Tickets und einem Kontingent für «Family & Friends» der Spieler kommen nicht viel mehr als 2000 Billette in den freien Verkauf.

    25 Tickets für die Mannschaft bei Auswärtsfahrten

    Die Anzahl der Tickets für Spieler und Staff ist bei den Klubs klar geregelt – auch bei den Auswärtsspielen, wo das Kontingent freilich viel kleiner ist für die Gastmannschaft. In der laufenden Finalserie fallen nur 50 Tickets für das Auswärtsteam ab.

    Wie diese beim ZSC unter den Interessenten verteilt werden, erklärt Sandro Frei, Medienchef bei den Zürchern, so: «Die Hälfte der Tickets geht an die Mannschaft, die andere Hälfte an die Mitarbeitenden. So ist das fair aufgeteilt.»

    An den 50 Tickets kann nicht mehr geschraubt werden

    Diese 50 Tickets pro Gastteam je Match sind in dieser Serie übrigens von der National League geregelt worden. Dies deshalb, weil es auch schon vorgekommen ist, dass während einer Serie die beiden Mannschaften der jeweils anderen Equipe weniger Billette zur Verfügung stellten. Zum Beispiel dann, wenn auf dem Eis etwas vorgefallen oder wenn man in der Serie in Rückstand geraten war.

    Marco Bayer geniesst jeden Moment, ZSC-Trainer sein zu dürfen

    "Ich weiss nicht, wie oft ich das noch erleben darf"

    Seit dem 30. Dezember 2024 fungiert Marco Bayer als Cheftrainer der ZSC Lions und mit den Zürchern steht er nun dicht davor, den Schweizer Meistertitel verteidigen zu können. In der Serie gegen Lausanne führen die Zürcher mit 2:0.

    Der 3:2-Heimsieg nach Overtime war jedoch ein hartes Stück Arbeit, weswegen sich Marco Bayer noch keinesfalls zu sicher sein wird. So meinte er gegenüber dem Blick: "Es ist sicher komfortabel, aber gewonnen haben wir noch nichts.Lausanne ist nun definitiv unter Zugzwang und wird alles reinwerfen, was es hat. Da braucht es von uns eine sehr disziplinierte Leistung. Wir müssen von Anfang an bereit, gut organisiert und defensiv verlässlich sein und schauen, dass wir unsere Nadelstiche setzen können. Und dann wird es am Ende wieder eine enge Angelegenheit werden." Er selbst wirkt extrem locker und gut drauf. Wie schafft er das?

    Zitat

    "Es ist die Spielfreude. Etwas Schöneres als die Playoffs gibt es nicht. Es ist die schönste Zeit, die soll man auch geniessen. Ich weiss nicht, wie oft ich das noch erleben darf. Entsprechend geniesse ich jeden Moment, in dem ich der Trainer dieser Mannschaft sein kann. Ich versuche auch, mit meiner Art auf der Bank Ruhe zu vermitteln und Vertrauen zu geben, sodass die Mannschaft weiss, wir können jetzt da rausgehen und unser Hockey spielen. Das ist meine Art, so funktioniere ich."

    Marco Bayer, Blick, 18.04.25

    War das letztlich auch der Schlüssel zum Sieg in Spiel 2? "Ich glaube schon, dass die Mannschaft das braucht. Wenn du jemanden hast, der hinter dir steht und an dich glaubt und dich dementsprechend positiv unterstützt, dann glaube ich schon, dass du gelöster, mit Spielfreude und Überzeugung aufs Eis gehst. Ich versuche dies mit meiner Art des Coachings zu vermitteln."

    Ausser es tut sich was bei den Verletzten. Gemäss Sbornaja sind ja Bozon und Raffl möglicherweise wieder einsatzfähig. Aber ja.. es bleibt viel Wenn und Aber.

    Pilut fehlt ihnen hinten massiv (schon die ganze Saison) und auch Sekac war ein mühsamer Typ. Zudem war Hughes der bessere Torhüter.

    Naja, am Schluss sind es Gerüchte, die kannst du nie für ganz voll nehmen.

    Etwas Poker, etwas geflunker, einwenig Hoffnung und eventuell ein guter Tag im Verlauf einer Verletzung, können da den Optimismus fördern.

    Mal schauen, ich vermisse beide nicht :cool:

    so wie Game 1 und Game 7 dazumal gegen Lugano Saison 2017/2018 ?

    Ähnlich…

    Aber sagen wirs mal so: das seit langem beste Auswärts Game. Dawos in Spiel 6 war cool, aber trotzdem 4 Eier gefressen und gegen den Schluss extrem unkonzentriert.

    Heute durchgehend bei der Sache! (Ausser die unnötigen Strafen jetzt im letzten Drittel)