Beiträge von Sbornaja

    So los gehts mit der grossen Fresse:


    Nati-Stürmer Damien Riat schickt eine Kampfansage in Richtung ZSC

    Im Final der Löwen brüllen die Lausanner lauter

    Der Lausanne HC hat es am Mittwochabend geschafft: Die Halbfinalserie gegen Gottéron konnte gewonnen werden, der erste Finaleinzug in der Vereinsgeschichte ist Realität. Nun wollen die Waadtländer-Löwen auch den ZSC überwinden und die Meisterschaft klarmachen.

    Lausanne- und Schweizer Nati-Stürmer Damien Riat findet nach dem Halbfinalsieg deutliche und selbstbewusste Worte: "Die Mannschaft ist weiterhin hungrig. Wir haben grosse Lust auf mehr. Das war erst der Anfang." Damit ist aber noch nicht genug mit Selbstbewusstsein. Die Lausanner fühlen sich zurzeit fast schon unbezwingbar:

    Zitat

    "Es war auf der Bank zu spüren, dass wir es schaffen, die Führung zu behaupten. Das ist wirklich eine unserer Stärken diese Saison. Man bekommt das Gefühl, dass einem nichts passieren kann. Ich habe mich in meiner Karriere noch nie mit einer Mannschaft in einem solchen Momentum befunden."

    Damien Riat, Blick, 11.04.2024

    Tatsächlich haben sich die Löwen vom Lausanne HC in den diesjährigen Playoffs hungrig gezeigt. Am Dienstagabend wird man im ersten Finalspiel jedoch auf einen Gegner treffen, der wohl oder übel als Favorit dasteht. Die ZSC Lions sind in den bisherigen Playoff-Spielen förmlich durchmarschiert und liessen ihren Gegnern keine Chance.

    Riat erwähnt, dass es eine Spezialität der Lausanner ist, eine Führung zu behaupten - zu dieser muss es gegen den "Zett" allerdings erstmal kommen. Die Zürcher haben in den laufenden Playoffs noch keine einzige Partie verloren. Damien Riat und seine Lausanner wollen dem ein Ende setzen und sind sich sicher: "Wir können ihnen wehtun."

    Im Final der Löwen brüllen die Lausanner lauter
    Nati-Stürmer Damien Riat schickt eine Kampfansage in Richtung ZSC
    sport.ch

    Das Wort „erfolgreichster Trainer“ kann man so sowieso nicht sagen… Jeder Trainer hatte eine unterschiedliche „Amtszeit“, eine unterschiedliche Voraussetzung etc etc. Und man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Ich habe halt besonderen Respekt vor der Leistung von Hartley, weil er es aus einem eher durchschnittlichen Team geschafft hat, Meister zu werden. Die Qualifikation war zwar nicht besonders erfolgreich (7. Rang), aber Spieler dazumals sagten, dass Hartley während der Qualifikation so hart trainierte, wie kein anderer Trainer und sie fast schon etwas erschöpft waren an den Spielen. Aber in den Playoffs waren sie sowas von ready. Viertelfinale 0:4 gegen den zweitplatzierten Davos, Halbfinale 0:4 gegen den erstplatzierten Zug, Finale eine 3:1 aufgeholt und 3:4 gewonnen vor 17‘000 Fans in Bern. Unvergesslich das Tor von Steve McCarthy 2.5 Sekunden vor Ende.

    Aber zu sagen, dass er der erfolgreichste Trainer des ZSC war ist eben auch schwierig. Für das bräuchte es einen Vergleich über mehrere Jahre, was bei ihm nicht gegeben ist.


    Unter Hartley waren die Qualispiele eine Qual, aber die Playoffs natürlich erfolgreich.

    Aber das Hockey dass er spielen liess :floet::oh_no:

    Kann man schon so stehen lassen.
    Für mich zählt halt noch die Attraktivität des Hockeys, das in der Qualifikation gespielt wird und das war in allen MC Jahren (mit kleinen Einbrüchen) top. Klar das 0-4 gg das Bern schmerzt sicher und da war wahrscheinlich auch MC vom AM etwas geblendet.

    Nicht vergessen, ohne MC kein Derek Grant!

    Der LHC hat kein günstigeres Kader als wir und auch nicht weniger Top Shots.

    Mal schauen was der Final jetzt bringt. :zsc:

    Geilste Aussage:
    Doch angesichts der Dominanz der Zürcher wurde auch schon gespottet, dass ein All-Star-Team wie jenes der Lions auch der Busfahrer coachen könnte. Vielleicht aber sind die Spötter auch die Narren.

    Weil: Wir - und auch andere Teams - hatten schon echt geile Kader zusammen..... Und haben nix erreicht! Fakt. Daher gebührt unserem Coach ein ganz, ganz
    grosses Lob. Auch von mir, der damals auch "nicht ganz so begeistert" die Re-Verpflichtung von Crawford zur Kenntnis genommen hat.

    Bester, erfolgreichster Trainer dazu noch mit dem attraktivsten Eishockey beim ZSC, egal ob der Titel nun geholt wird oder nicht!

    Meine Meinung und den hau ich jetzt einfach mal so raus! :zsc:


    Der ehemalige Klotener Junior Landon DuPont erhält den Status eines außergewöhnlichen Spielers

    Sie erinnern sich bestimmt an seinen Vater, Micki, der für Zug und Kloten spielte. Nun, dann erinnern Sie sich jetzt an den Namen des Sohnes, dem eine große Zukunft bevorsteht.

    Die kanadische Eishockeyliga hat nämlich bekannt gegeben, dass Landon DuPont den Status eines außergewöhnlichen Spielers erhalten hat und ab der nächsten Saison in der WHL spielen darf.

    Der 14-jährige DuPont ist der erste Verteidiger in der Geschichte dieser Liga, der den Status eines außergewöhnlichen Spielers erhält, und der zweite Spieler nach Stürmer Connor Bédard. Er wird für den NHL-Draft 2027 in Frage kommen.

    Um Ihnen eine Vorstellung von den wenigen Spielern zu geben, die diese Ehre seit der Einführung der Regel für den außergewöhnlichen Status im Jahr 2005 erhalten haben, sind folgende Spieler zu nennenJohn Tavares (2005 - OHL Oshawa), Aaron Ekblad (2011 - OHL Barrie), Connor McDavid (2012 - OHL Erie), Sean Day (2013 - OHL Mississauga), Joe Veleno (2015 - QMJHL Saint John), Shane Wright (2019 - OHL Kingston), und schließlich Connor Bedard.

    Landon DuPont trat in die Fußstapfen seines Vaters und begann mit dem Eishockey in Kloten und später in Berlin, bis er zehn Jahre alt war, bevor er nach Kanada zurückkehrte.

    Der ehemalige Klotener Junior Landon DuPont erhält den Status eines außergewöhnlichen Spielers
    Sie erinnern sich bestimmt an seinen Vater, Micki, der für Zug und Kloten spielte. Nun, dann erinnern Sie sich jetzt an den Namen des Sohnes, dem eine große…
    www.swisshabs.ch

    Ich vermute Gringo wollte auf ein „Schnäppchenangebot“ oder auf ein kaufe 2 erhalte 3 Angebot hindeuten.

    Ich finde die Auswahl nicht übel und bin echt gespannt wie sich die Finnen-Fraktion in Ajoie machen wird. Vielleicht wird sie ja ein Pendant zur Schweden-Fraktion in Fribourg. Wer weiss.

    Jääähhh so:floet:

    Denke eher die wollen den Langnauerweg gehen :nixwiss:

    Tönt schon nach den üblichen Floskeln. Aber denke auch, dass Gotteron heute gewinnt!

    Mal schauen wer jetzt bri Gotteron voraus geht, wer sich versteckt und wem der Stock zittert.

    Das eine sind Worte, das andere sind Taten!

    Bin wirklich gespannt, denke aber dass der LHC heute den Sack zumacht.
    Ist ja nicht so, dass Gotteron im Schongang gespielt hat und die Tore absichtlich nicht gemacht hat.

    Wenn der LHC noch in Führung gehen sollte…

    Die drei neuen Ajoie Finnen tönenen auf dem Papier nicht schlecht.


    Schweizer Eishockey-News- Ein dritter Finne für Ajoie

    Heute, 17:34 Uhr

    Julius Nättinen.

    Legende:Wechselt in die SchweizJulius Nättinen.IMAGO/BILDBYRAN

    Ajoie verstärkt sich weiter

    Mit Julius Nättinen stösst ein weiterer Finne zum HC Ajoie. Der 27-jährige Angreifer wechselt vom finnischen Klub Helsingfors IFK zu den Jurassiern. Für Nättinen, der 2015 von den Anaheim Ducks gedraftet wurde, aber nie zu einem Einsatz in der NHL kam, ist es die zweite Station in der Schweiz. In der wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison 2020/21 kam der Finne zu 32 Einsätzen mit Ambri-Piotta. Dabei erzielte er 17 Tore und gab 8 Assists. Für den HC Ajoie ist es bereits der dritte finnische Zuzug nach Jerry Turkulainen und Oula Palve. Nättinen ist der sechste Ausländer im Kader des Klubs, der die aktuelle Saison auf dem letzten Platz der National League abgeschlossen hat.

    Das CHL-Teilnehmerfeld nimmt Form an

    Immer mehr mögliche internationale Gegner der NL-Clubs stehen fest

    Mit dem Ausscheiden des EV Zug ist seit Montagabend fixiert, welches Quartett die National League in der kommenden Saison auf der internationalen Bühne vertreten wird. Doch auch sonst nimmt das Teilnehmerfeld der Champions Hockey League 2024/25 Form an.

    Die ZSC Lions und der HC Friborug-Gottéron hatten sich bereits vorzeitig als die Top-Zwei der Regular Season für die Champions Hockey League qualifiziert. Hinzu kommt, dass der Genève-Servette HC sicherlich als Titelverteidiger antreten darf. Seit Montagabend ist klar, der Lausanne HC wird als Qualifikationsdritter das Schweizer Quartett komplettieren, auch wenn sie nicht Schweizer Meister werden sollten. Insgesamt sind derweil schon 17 von den 24 Plätzen an der nächstjährigen Champions Hockey League verteilt, es stehen also auch schon diverse mögliche Gegner der Schweizer Clubs fest. Folgend eine Auflistung aller 24 Startplätze der Kampagne 2024/25.

    Champions Hockey League - Teilnehmer 2024/25

    • Genève-Servette HC/SUI
    • ZSC Lions/SUI
    • HC Fribourg-Gottéron/SUI
    • Lausanne HC/SUI
    • KAC Klagenfurt/AUT
    • Fehérvár AV19/HUN
    • EC Red Bull Salzburg/AUT
    • HC Dynamo Pardubice/CZE
    • Sparta Prague/CZE
    • HC Oceláři Třinec/CZE
    • Färjestad BK/SWE
    • Växjö Lakers/SWE
    • Tappara Tampere/FIN
    • Tampereen Ilves/FIN
    • Eisbären Berlin/GER
    • Fischtown Pinguins Bremerhaven/GER
    • Sheffield Steelers/GBR

    Zusätzlich werden noch die Meister aus Deutschland, Finnland, Schweden, Dänemark, Frankreich, Norwegen und Polen am Wettbewerb teilnehmen.

    Immer mehr mögliche internationale Gegner der NL-Clubs stehen fest
    Das CHL-Teilnehmerfeld nimmt Form an
    sport.ch

    Andrea Glauser hat das Interesse der New York Islanders geweckt

    Playoff-Halbfinalist und Nati-Spieler plötzlich auf dem NHL-Radar

    Andrea Glauser steht mit dem Lausanne HC im Halbfinale der National-League-Playoffs. Nach drei Spielen hält man Fribourg-Gottéron gegenüber eine 2:1-Führung und somit gute Karten für einen Finaleinzug. Für den Verteidiger der Lausanner allerdings, winkt womöglich eine noch grössere Zukunft.

    Berichten zufolge ist Glauser auf dem Radar der New York Islanders aufgetaucht. Das NHL-Team befindet sich momentan im Kampf um ein Playoff-Ticket und will seinen Kader im Hinblick auf die kommende Saison verstärken. Im Zuge dessen hat Islanders-Präsident Lou Larmiello seinen Blick in die Schweiz wandern lassen: "Alle Signale sind positiv" verrät diesbezüglich eine Quelle von LeMatin.

    Die Verpflichtung Glausers wäre nicht nur ein Meilenstein in der Karriere des gebürtigen Berners, sondern auch sinnvoll in den Augen des Teams aus New York. Dort soll man durch eine Einigung mit dem Verteidiger den eigenen Kader verstärken, ohne die Gehaltsobergrenze von 83,5 Millionen US-Dollar zu überschreiten.

    Kommt es tatsächlich zum Deal zwischen Glauser und den Islanders, so wäre der 28-Jährige neben Nino Niederreiter und Mark Streit der dritte Schweizer Spieler, der sich dem NHL-Team aus New York anschliesst.

    Playoff-Halbfinalist und Nati-Spieler plötzlich auf dem NHL-Radar
    Andrea Glauser hat das Interesse der New York Islanders geweckt
    sport.ch

    Zug hat heute nichts mehr zu verlieren & den Heimvorteil, da braucht es, aus meiner Sicht, die bisher beste Leistung von uns (in den PO), um zu gewinnen!

    Wäre zudem schön, wenn man heute auch unseren Sektor hören würde. beim letzten Spiel sind wir in dem Bereich definitiv untergegangen

    Ist auch nicht schwer unterzugehen ohne Gruppierungen und hartem Kern… Keine Schande!

    Die übriggebliebenen kennen halt vielleicht die vielen Lieder nicht :rofl:

    Einfach den ganzen Abend schololo lolo lolooo Züüüri, dann kommts gut :zsc:

    Ich eröffe das Thema mal, da im Unterbau einiges nicht stimmt und sich einiges ändern wird und geändert werden muss!

    Hier ein MySports Blog von Ueli Schwarz der sich dem Problem annimmt und wenigstens versucht mit ein paar Ideen Leute zum denken zu bewegen…

    https://www.mysports.ch/de/video/im-sc…ne-kleinen-mehr



    «IM SCHATTEN GROSSER BÄUME WACHSEN KEINE KLEINEN MEHR»


    LIVE EISHOCKEY SCHAUEN

    ABO ODER EINZELTICKET HOLEN


    Während die National League boomt, wackelt der Unterbau des Schweizer Eishockeys bedenklich. Diese Entwicklung bereitet unserem MySports-Experten Ueli Schwarz grosse Sorgen. Seine Gedanken darüber teilt er in seinem neusten Blogg «Schwarz oder doch Wiis?».

    In diesen Tagen boomt die National League – spannende Play-In-Serien sind vorüber, die Emotion gehen hoch, die Stadien sind rammelvoll. Das Top-Produkt ist im Hoch. «Man sagt, im Schatten grosser Bäume wachsen keine kleinen mehr» - wie sehr stimmt doch diese Metapher bezüglich dem Gesamtprodukt Schweizer Eishockey! Die Swiss League torkelt bedrohlich und riskiert in Kürze zur «9er-Zweiklassenliga» zu mutieren. Die MyHockey League boomt zwar an der Spitze erfreulich, in den hinteren Regionen aber sind die Probleme deutlich grösser als die Freuden. Viele 1. Liga-Clubs stellen sich nach der Einführung der MyHockey League die Sinnfrage. Die Dropout-Quoten junger Spieler – hervorgerufen durch ein unsinniges frühes Selektionieren und Fokussieren auf die hoffentlich richtigen Talente in der U17-Elite - sind im Steigen begriffen. Ich schreibe diese nachfolgenden Zeilen aus rein persönlichen, freidenkenden Gründen, weil die Entwicklung mich beschäftigt und ich mir grosse Sorgen darüber mache, wohin das führt.

    Alles verharrt in alten – zugegebenermassen über einige Zeit auch bewährten – Denkweisen, während die Probleme immer drückender werden. Gibt es in solchen Situationen «dumme» Ideen? Vielleicht … aber viel dümmer als dumme Ideen ist, wenn man gar keine Ideen hat. Ich habe keine Probleme, mich als «dumm» oder «Phantast» oder was auch immer schimpfen zu lassen, deshalb lasse ich meinen Gedanken mal auf der grünen Wiese freien Lauf - nach dem Motto «Geht nicht, gibt’s nicht».

    Ich halte mich bei meinen Gedankenspielen mal daran, nur das zu hinterfragen, was nicht funktioniert. In der Konsequenz setze ich mich nicht mit der National League auseinander.
    Da gibt’s zwar durchaus auch Challenges (Entwicklung der Kosten, Ligagrösse, zum Beispiel heuer mit frühem Saisonende anfangs März für vier Clubs, Durchlässigkeit …). Nur dass keine Missverständnisse aufkommen: die Durchlässigkeit muss in meinen Augen bleiben – fragt sich nur wie. Das ist aber eine andere, eigene Diskussion, die ich hier nicht führen und aufgreifen werde.

    DIE AUSGANGSLAGE

    Die heutige Swiss League plagt sich seit Jahren mit grossen Problemen herum. Erneut besteht die Gefahr, dass das Teilnehmerfeld in der Swiss League weiter schrumpft. Durch den Abgang von Kloten und Ajoie in die neue 14er-Liga der National League und den Rückzügen von SL-Teams (EVZ Academy, Langenthal, Martigny, gerüchteweise Bellinzona Rockets …) ist die Liga ausgehöhlt. Zum ganz grossen Glück steigt wenigstens Chur auf. Zudem sind fast alle Clubs unter enormem Spardruck, weil sie die Kosten kaum mehr stemmen können. Diese Liga ist aber für das Gesamtprodukt Schweizer Eishockey von bedeutender Wichtigkeit. Ohne diese Zwischenliga zwischen dem Nachwuchs und der National League wird der Spielermangel in der 14er-NL bald akut. Die regionale Verankerung des Eishockeys leidet. Die Nachwuchs-Bewegungen dieser Club leiden unter der extrem frühen Abwanderung in die Grossclubs und auch sonst haben die Nachwuchsbewegungen der SL-Clubs zusehends Probleme mit dem wichtigen Betreiben einer einigermassen breiten und professionellen Nachwuchsbewegung.

    Anderseits hat beispielsweise der Schweizer Cup gezeigt, dass das Niveau der besten MyHockey League Clubs nicht weit von dem der Swiss League entfernt ist. Basel und Olten setzten sich nur äusserst knapp in den Halbfinals durch. Während sich aber die Swiss League Clubs – auch wegen dem Traum NL-Aufstieg – einen absoluten Profibetrieb leisten, der entsprechend viel zu viel kostet (wer NL-Träume hat gibt mind. 5 Mio. und mehr aus …), wird auf der unteren Stufe mit deutlich weniger Kosten durchaus ansprechendes Eishockey gezeigt. Auch MyHockey League Clubs kommen aber aufwandmässig an die Grenze in ihrer Liga. Genau deshalb hat auch die darunter angesiedelte 1. Liga grosse Probleme, weil ihnen der Aufwand in der MyHockey League, verbunden mit den wirtschaftlichen Risiken zu gross ist. Diese 1. Liga ist aber ausgehöhlt durch die MyHockey League und es ist seit deren Einführung nicht mehr möglich, in der 1. Liga wie Jahrzehnte bewährt, in drei regionalen reinen Amateurgruppen zu spielen … also hat auch die 4.-höchste Liga ernst zu nehmende Sorgen.

    Das Gebilde unter der NL ist also viel zu heterogen für drei Ligen. Deshalb sehe ich das Verschmelzen der Swiss League mit der MyHockey League als gangbaren Weg! Dieser Weg muss aber so sein, dass er finanzierbar ist, ambitionierten Clubs weiterhin erlaubt Visionen zu leben und vor allem so, dass so viele junge Spieler wie möglich unter guten Voraussetzungen erste Schritte im Erwachsenen-Hockey machen können.

    EINE MÖGLICHE LÖSUNG

    Wie könnte man das umsetzen? Indem man unter der NL zwei Gruppen zu je mindestens zehn (evtl. elf oder zwölf) regionalen Teams vereint. Ich nenne diese Liga mal «Unterbau-Liga». Man spielt eine zwei-phasige Meisterschaft. Man nutzt September / Oktober / November, um innerhalb der Gruppe eine «Regionalrunde» zu spielen. Nach Abschluss spielen die sportlich besten Teams pro Gruppe dann national mit einem zu bestimmenden Modus eine «Top-Runde», um den Schweizer Meister des NL-Unterbaus auszuspielen. Dabei darf sich der Meister weiterhin für die NL bewerben und wenn er erfüllt, kann er weiterhin in die NL aufsteigen. Die übrigbleibenden Teams verbleiben in den Regionen und bilden z.B. mit den besten 1. Liga Teams je zwei neue regionale Gruppen und spielen in einem zu bestimmenden Modus je diejenigen Ränge aus, die in der kommenden Saison dann wieder zur Teilnahme in dieser Unterbauliga berechtigen. Man könnte sich auch da überlegen einen Titel auszuspielen. So ermöglicht man auch den ambitioniertesten 1. Liga-Teams, eine halbe Saison (mit machbarem finanziellem Mehraufwand) lang Visionen zu leben und attraktive Spiele gegen neue Gegner bestreiten zu können.

    Eine solche «Unterbau-Liga» könnte gewisse Regulierungen beinhalten:

    1) Trainiert wird überall z.B. ab 15.30 Uhr / 16.00 Uhr – so können/müssen die Spieler einem Studium oder einer Arbeit nachgehen und werden so weniger hoch entlöhnt, das heisst dass die Kosten deutlich sinken. Junge Talente werden so nicht schlechter, denn es ist egal, ob sie um 10.30 Uhr oder um 15.30 Uhr trainieren. Im Gegenteil: wer gut genug ist, kann zusätzlich am Morgen noch bei einem NL-Team trainieren, um sich möglichst dem NL-Niveau anzunähern. Zu diesen Zeiten nehmen die Fanionteams dem Nachwuchs auch kaum wichtige Trainingszeiten weg.

    2) Die Anzahl Spieler älter als 25 Jahre wird limitiert (die Zahl wäre zu definieren).

    3) Es gibt nach Abschluss der «Regionalrunde» einen «Mercato» für Spielerwechsel, so dass sich ehrgeizigere Clubs für die «Top-Runde» verstärken können. Die Regeln der Trainingszeit und die Ü25-Regel für die «Top-Runde» können ausgesetzt werden.

    4) Ausländer sind erst ab und nur für die «Top-Runde» erlaubt – dafür gleichviele wie es in der NL sind (im Hinblick auf eine eventuelle spätere Ausmarchung gegen NL-Teams, denn so würde die ewige Streitfrage wer in einer allfälligen Ligaqualifikation wie viele Ausländer einsetzen darf, hinfällig). Man darf also Ausländer einsetzen, aber man muss nicht.

    Wie dann allenfalls ein Aufstieg sportlich erreicht werden soll/kann, wäre weiter zu diskutieren (direkt, via Ligaqualifikation oder in einer Art Promotionsgruppe mit den NL-Teams, die nach 52 Runden «Ferien» haben …).

    DIE VORTEILE

    Eine so gestaltete «Unterbau-Liga» scheint viele positive Auswirkungen zu haben:
    Es würde Raum geschaffen für viele jüngere Spieler. Die Risken sich über 12 Monate ein teures Kader zu halten/leisten würden deutlich minimiert. Jeder Club könnte weiter seinen NL-Traum leben, ehrgeizig zumindest via «Top-Runde» den «Unterbau»-Titel anstreben oder eben in erster Linie Junge fördern wollen. Ein solches System würde den regionalen Charakter hochhalten. Es würde auch nur ganz begrenzt die Gefahr eines Verlustes des Platzes in dieser Liga bestehen, anderseits hätte man immer wiederkehrend die Chance, auch mal die «Top-Runde» zu erreichen. Rein wirtschaftlich gesehen, könnten Clubs viel bescheidener in die Saison starten und ganz freiwillig erst dann gewisse Mehrinvestitionen tätigen, wenn sie die Chance haben und sehen, in der «Top-Runde» etwas zu reissen. Heute riskiert ein Club mit Ambitionen jedes Jahr zwei bis drei Mio. zu viel auszugeben, um die Hoffnung hochleben zu lassen evtl. aufsteigen zu können es aber trotzdem kaum je zu schaffen … Dieses Risiko könnte also verkleinert werden … Wer ambitiös ist und sportlich scheitern würde, könnte die wirtschaftlichen Konsequenzen deutlich vermindern. Ganz abgesehen von all diesen Argumenten würden die Clubs immer wieder neue Konstellationen und Gegner vorfinden. Marketingspezialisten könnten sich auch mal überlegen, ob der erwähnte «Mercato» irgendwie spektakulär aufgezogen werden könnte.

    LASST DIE (GEDANKEN)-SPIELE BEGINNEN

    Last but not least: solche Lösungen würden bedeuten, dass die sinnlose Reduzierung und Fokussierung auf die eventuell besten Talente bereits ab 14 beginnt und man Spätentwicklern eben deutlich mehr Beachtung schenken müsste, als das heute gemacht wird! Es ist meines Erachtens eh eines der ganz wichtigen Ziele für das Schweizer Eishockeys mehr Spieler auch für das Erwachsenenniveau auszubilden.
    Ich habe fertig – Feuer frei für «Vergiss es», «Geht nicht», «Spinnerei» und «Dumme Idee». Jeder darf denken und sagen, was er will. Mir ist es persönlich völlig egal, wie solche Ideen ankommen. Wer sie hart kritisiert, ablehnt oder belächelt, darf das ungeniert, soll dann argumentieren und bessere Gedanken formulieren – dann geht wenigstens was.
    Wer weiss, vielleicht gibt’s ja Lösungen … denn wo ein Wille ist, gibt’s meistens auch einen Weg!