Beiträge von Sbornaja

    Noch ein Sieg fehlt - Schaffen die Lions den «Doppel-Sweep»?

    Die ZSC Lions zeigen in den Playoffs der National League kaum Schwächen. Schon am Montag könnten die Zürcher den Finaleinzug perfekt machen.

    Heute, 11:22 Uhr

    ZSC-Verteidiger Mikko Lehtonen ist vor Andreas Wingerli an der Scheibe.

    Legende: Dem EVZ stets einen Schritt vorausZSC-Verteidiger Mikko Lehtonen ist vor Andreas Wingerli an der Scheibe.CLAUDIO THOMA / FRESHFOCUS


    Der Titel führt in dieser Saison über die ZSC Lions. Die Prognose, die von Eishockey-Kennern schon im September aufgestellt wurde, scheint sich immer mehr zu bewahrheiten. Der Qualifikationssieger mit dem besten Kader der Liga hat seine Form aus der Regular Season mühelos in die heisse Phase der Saison übertragen können.

    Nach dem 4:0-Sieg in der Viertelfinalserie über Vorjahresfinalist Biel marschiert der meistgenannte Titelfavorit bisher auch über den EV Zug hinweg. 5:2, 1:0, 5:2 lauten die bisherigen Resultate gegen die Zentralschweizer. Siegen die Lions am Montag in Zug ein zweites Mal, so ist der Finaleinzug perfekt.

    4 Teams schafften es ohne Niederlage

    Ohne Niederlage in den Playoff-Final einzuziehen hat in der ausgeglichenen National League Seltenheitswert. Seit der Einführung des Best-of-7-Modus in der Saison 1997/98 ist dieses Kunststück erst vier Teams gelungen. Für den darauffolgenden Final ist ein «Doppel-Sweep» übrigens ein gutes Omen.

    Der HC Davos (2010/11), die ZSC Lions (2011/12) und der EVZ (2021/22) jubelten danach auch über den Titel. Lugano brachte den Titel nach zwei 4:0-Siegen in Viertel- und Halbfinal derweil nicht über die Ziellinie. Im Final unterlagen die «Bianconeri» vor 24 Jahren den ZSC Lions mit 2:4.

    Zugs Erinnerung als Hoffnung

    So weit nach vorne schaut die aktuelle Ausgabe der Lions selbstredend noch nicht. Der 4. Sieg einer Serie ist getreu der gängigen Eishockey-Floskel der schwierigste. Zudem kommen in der Affiche gegen die Zuger unweigerlich Erinnerungen hoch. Vor zwei Jahren führten die ZSC Lions im Playoff-Final gegen die Zuger ebenfalls mit 3:0, ehe den Zentralschweizern die sensationelle Wende gelang.

    Kommt Zug noch einmal zurück?

    1. Ja, dem EVZ gelingt wie vor 2 Jahren die wundersame Wende

      12%

    2. Nein, die Zuger können zwar verkürzen, werden die Serie aber verlieren

      35%

    3. Nein, der ZSC macht bereits am Montag den Sack zu

      53%

    Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

    604 Stimmen wurden abgegeben.

    Dass dem Team von Trainer Dan Tangnes das gleiche Kunststück noch einmal glückt, ist jedoch fast gänzlich auszuschliessen. Denn vor zwei Jahren war jedes der ersten drei Spiele, welche die «Löwen» gewannen, hart umkämpft. Nun war Zug einzig im zweiten Spiel, beim 0:1 vor heimischem Publikum, ebenbürtig, ansonsten sind die Zürcher in allen Belangen eine Klasse besser.

    Deshalb brauchen die Zuger nichts weniger als das viel zitierte, aber selten eintreffende Wunder. Etwas realistischer ist es, dass sie es am Montag vor Heimpublikum wenigstens schaffen, die Serie noch ein wenig zu verlängern.

    Archiv: Die ZSC Lions schlagen Zug auch im Spiel 3

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    Archiv: Die ZSC Lions schlagen Zug auch im Spiel 3

    Aus Sportheute vom 06.04.2024.

    Noch ein Sieg fehlt - Schaffen die Lions den «Doppel-Sweep»?
    Der ZSC zeigt in diesen Playoffs kaum Schwächen. Schon am Montag könnten die Zürcher den Finaleinzug perfekt machen.
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    Patrick Fischer setzt auf Erfahrung und muss auf Hochkaräter warten

    Der erste WM-Kader ist auch 2024 mit Skepsis zu betrachten

    Noch ein Wochenende Geduld haben, heisst es für die Nati-Fans, dann gehts los mit der ersten WM-Vorbereitungswoche. Am Montag, dem 8. April startet die Schweizer Eishockeynationalmannschaft somit in die erste Stufe der Turniervorbereitung. Vergangenen Mittwoch hat Patrick Fischer das Aufgebot für die Vorbereitungswoche bekannt gegeben, dieses schauen wir uns nun genauer an.

    Das erste Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft anlässlich der bevorstehenden WM-Vorbereitung sieht folgendermassen aus.

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    Es wird auf Erfahrung gesetzt

    Was Länderspiele angeht, macht kein Schweizer Andres Ambühl etwas vor. Der 40-jährige Routinier des HC Davos kommt in seiner Karriere auf ganze 318 Partien für die Schweizer Nationalmannschaft.Neben Ambühl können auch Romain Loeffel, Gaëtan Haas und Tristan Scherwey auf reichlich Nati-Erfahrung zurückgreifen.


    Einige Hochkaräter fehlen noch

    Auf die ganz grossen Stars muss Patrick Fischer Stand jetzt allerdings noch verzichten. Die Schweizer NHL Spieler haben in der US-amerikanischen Liga noch alle Hände voll zu tun, selbiges gilt für die Mitwirkenden in den Playoff-Halbfinals der National League. Es sind also die zehn verbleibenden National League Teams, aus denen Patrick Fischer 24 Spieler aufgeboten hat. Dabei fällt auf, dass einzelne grosse Namen fehlen.

    Prominentester Abwesender im Aufgebot von Patrick Fischer ist der Davoser Center Enzo Corvi. WM-Erfahrung kann der Bündner sehr wohl vorweisen, war er doch in den vergangenen drei Jahren stets mit von der Partie. Schliesslich ist es Verletzungspech, das dem Stürmer einen Strich durch die Rechnung macht. Schon die ganze Saison hatte Corvi mit einem Bandscheibenvorfall zu kämpfen, für das Bestreiten der WM-Vorbereitung und des Turniers selbst sieht er sich nicht imstande.

    Jene Verletzung ist es auch, die Corvi in letzter Zeit nicht an seine absoluten Bestleistungen hat herankommen lassen.Eine ausgedehnte Sommerpause mit genügend Zeit zum Auskurieren scheint für den Bündner nun der richtige Weg zu sein.

    Neben Corvi vermissen National-League-Fans auch die Gesichter von Mirco Müller, Robert Mayer oder Marco Miranda. Mirco Müllers Abwesenheit ist man sich an der Weltmeisterschaft wohl bereits gewohnt - nunmehr drei Jahre ist es her, dass er zuletzt mittun durfte. Dennoch verzichtet man mit dem Winterthurer auf einen Mann, der aufgrund seiner Zeit in der NHL einiges an internationaler Erfahrung mit sich bringen würde. Bei Mayer und Miranda dürfte es wohl mit der verhaltenen Leistungen in der Saison 2023/24 zu tun haben, dass sie in der Kaderplanung Patrick Fischers aussen vor gelassen wurden.

    Die Aussagekräftigkeit des ersten Aufgebots

    Es stellt sich die Frage, wie viel uns Patrick Fischer mit diesem ersten Aufgebot schon von seinen WM-Plänen verrät. Um dem auf den Grund zu gehen, haben wir einen Blick in die Vergangenheit gewagt. Tatsächlich bestanden zwischen dem ersten Aufgebot des letzten Jahres und der finalen WM-Mannschaft beträchtliche Unterschiede.

    Von den 24 Spielern, die im März 2023 noch auf dem Plan standen, waren es lediglich sieben, die schliesslich für die WM auserkoren wurden. Das Nachrücken der NHL-Stars und der Playoff-Halbfinalteilnehmer sorgte für gehöriges Austauschen. Das Dazustossen Leonardo Genonis und zweier weiterer Torhüter sorgte dafür, dass man zwischen den Schweizer Pfosten auf gänzlich andere Kräfte setzte. In der Verteidigung musste gut die Hälfte der anfänglich nominierten Spieler den Posten räumen und auch im Sturm übernahm man am Ende weniger als einen Drittel der Spieler aus dem ersten Aufgebot.

    Es zeichnet sich ein deutliches Bild. Das erste Aufgebot verrät in Ausblick auf die Weltmeisterschaft noch nicht sonderlich viel. Mit dem Nachrücken der Grosskaräter aus der NHL und den übriggebliebenen Playoff-Teilnehmern wird der Kader bis im Mai noch einmal gehörig durchmischt werden. Schliesslich stellt sich die Frage, wer unter den eben aufgebotenen Spielern seinen Platz wird halten können. Dafür bedarf es überzeugender Leistungen in der kommenden Vorbereitungswoche.

    Der erste WM-Kader ist auch 2024 mit Skepsis zu betrachten
    Patrick Fischer setzt auf Erfahrung und muss auf Hochkaräter warten
    sport.ch

    Der, der mir da als erstes in den Sinn kam, ist nun aber der, der es kaum aushält, wenn seine Followerzahl jetzt gefühlt verringert wird und ich glaube, wir haben ihn jetzt lange genug leiden lassen und die grosse Welt muss wieder erfahren können, was so abläuft bei den Diskussionen mit dem Capo und beim Bierkonsum.

    Dummerweise bin ich aber grad nicht fähig, die richtigen Einstellungen vorzunehmen. Mal schauen, ob mir Boe wieder aus der Patsche helfen kann ;)

    Also looos Bühne frei :rofl:

    Ja, interessant. Diese Ansicht kann man so haben. Ich habe sie aus mathematischer Sicht nicht. Wenn unser PK in den Playoffs bei 84.62 Prozent liegt (in der Meisterschaft lag unser PK bei 83.69 Prozent, um einen noch höheren Vergleichswert zu bieten) und ein Entscheid 50/50 wäre, dann würde es doch Sinn machen, die CC zu nehmen?!

    Für mich ist es nicht mal ein 50/50 Entscheid, sondern eher so 65/35. (Eigentlich sogar 90/10, aber ich berücksichtige schon mit, dass anhand der vorhandenen Bilder wirklich „bewiesen“ werden muss, dass es kein Stosser/Schubser war und im Zweifelsfall der On-Ice-Entscheid giltet.

    Wie es genau herausgekommen wäre, werden wir nie wissen. Wobei, wenn es Dich interessiert, dann kann ich Cedric Borga oder Daniel Piechaczek, die das Spiel geleitet haben, kurz persönlich anfragen. Vor allem Cedric kenne ich gut und hatte doch einiges mit ihm zutun, er wird schon eine Antwort geben.


    Übrigens, Funfact Sbornaja: Wusstest Du, dass Daniel Piechaczek offiziell bei unserem Club als Schiedsrichter zugeteilt ist?:mrgreen: Ich kann Dir gerne persönlich sagen weshalb, aber hier im Forum weiss ich nicht, ob ich das sagen darf.

    15,38% dass sie eini mached, nur blöd für ois wenns grad i dem Momänt isch… Vergiss es, die nimmsch eifach nöd, das wär extrem Tumm! :oldie:

    Hoppla wieder im Züritütsch gelandet und das ufeme ZSC Board..

    Ps.: gerade eben weil du soviel Vertrauen ins eigene Team hast, nimmst du die CC nicht und das Team hat das Vertrauen von MC auch zweimal bestätigt!


    Bezüglich Daniel Piechaczek, lieber PN sonst spritzt der NZZ TAGI LIZ Freak noch ab :rofl:

    Gruess no vom Junior, söllsch di mal mälde :twisted:

    Das Risiko, dass das Tor trotz CC zählt PLUS das du nachher noch in Unterzahl antreten musst, war wahrscheinlicher, als dass das Tor/die Tore annulliert wird.

    Dieses Risiko nimmst du als Trainer bei so einem 50/50 Entscheid NIEMALS, wenn du 2 Tore (danach immer noch 1 Tor) vorne bist.

    Wenn es dumm läuft erhältst du nach der CC innerhalb von 120sek, 2 Tore, es steh unentschieden und baust den Gegner unnötig auf!

    Was mich in diesen Playoffs wirklich beeindruckt gegen Biel wie auch bis jetzt gegen Zug, ist wie dieses Team auf Gegentore reagiert!
    Was für eine brutale Mentalität und die kannst du dir nicht mit Geld kaufen!

    Aber anyways, es spielt sowas von keiner Rolle, ob die CC erfolgreich gewesen wäre oder nicht, da wir den Match dominierten und dies nicht wirklich eine Auswirkung hatte. Es ist eher demütigend für Zug, dass sie trotz mindestens eines irregulären Tors (das 2. Tor ist für mich ein klarer Fall, dass es ein Handpass war), quasi keine Chance hatten. Ja, vom Spielstand her wurde es nochmals knapp 3:2, aber vom Spielverlauf her waren wir schon total überlegen.

    SuperManuel, der Spielverlauf, die Metalltreffer, die expected Goals, die Schüsse aufs Tor, sowie auch der Puckbesitz, spielen keine Rolle, es zählen nur die Tore. Natürlich erhöht es bei positiven Statistiken die Wahrscheinlichkeit das Spiel zu gewinnen, ABER es zählen nur die (meistens regulären) Tore :oldie:

    Wie andere bereits geschriben haben, war das Risiko bei beiden Toren einfach zuhoch, die CC zu nehmen. Übrigens glaube ich, das beim 2. Tor Weber mit der Spitze seiner Fitze noch leicht dran ist und genau deshalb wurde hier die CC nicht genommen wurde: Reguläres Tor!

    Ohne Genoni wären die Zuger aus der SLA geballert worden!

    Heute Sack zumachen, dann ist dieser (mein) Horrorfilm Geschichte!

    Die Junglöwen sind Schweizer Meister der U17-Elit

    Game Recap: Die U17 der ZSC Lions macht es der Profimannschaft schon einmal vor

    Die Junglöwen setzen sich an der Finalissima in Fleurier über zwei Spiele gegen die SCL Tigers durch (3-Punktesystem). Den ersten Match am Samstag gewinnt das Team von Trainer Andrea Cahenzli mit 4:2. Am Sonntag legen die Zürcher mit einem 3:1-Sieg nach.


    Sowohl im Viertelfinal gegen Fribourg als auch im Halbfinal gegen Biel sind die Löwen jeweils mit 3:1-Siegen in der Serie erfolgreich. Nach den Meistertiteln 2021 und 2022 sowie dem dritten Platz vor einem Jahr, ist unsere U17-Elit dank der siegreichen Finalissima 2024 zurück auf dem Meisterpodest. Es ist insgesamt der siebte Meistertitel.

    Zitat

    Alle Spiele der U17-Elit bietet RED+ im Livestream an, zudem können nach der Schlusssirene die Partien im Re-Livestream oder als Highlightclips abgerufen werden.


    Grande Andrea und Gratulation an Team und Staff!


    Erster Sieg bei neuem Team
    Waeber feiert in Nordamerika Premiere

    Ludovic Waeber durchlebt in Nordamerika zurzeit keine einfache Zeit. Womöglich ist diese auch bald schon wieder vorüber. Momentan kämpft er aber noch um Spielzeit in der AHL und durfte am Samstag eine Premiere feiern.


    Seit rund einem Monat spielt nämlich Waeber nicht mehr in Florida beim Farmteam der Florida Panthers, sondern bei dem der Pittsburgh Penguins. Dieses nennt sich Wilkes-Barre/Scranton Penguins.

    Waeber durfte am Samstag erst das zweite Mal spielen, musste zuvor in sieben von acht Spielen zusehen. Nachdem er im ersten Spiel gegen Akira Schmids Utica Comets noch als Verlierer vom Feld musste, durfte er sich dieses Mal über einen Sieg freuen. Beim 6:3 gegen die Bridgeport Islanders parierte der Freiburger 17 der 20 Schüsse, die auf sein Tor kamen.

    Waeber feiert in Nordamerika Premiere
    Erster Sieg bei neuem Team
    sport.ch

    Ich bleibe beim Mahnfinger!

    Dito!

    Ich hab zu viele Horrorfilme gesehen wo man gemeint hat der Fredy Küger, der Jason oder der EVZ ist jetzt erledigt!! Sie kamen immer wieder, aus dem Wasser, im Alptraum oder mit einem Sieg um den andern, einfach immer wieder!

    Ich feiere dann, wenn es soweit ist, dann dafür unaufhaltsam!!! :mrgreen:

    Finalturnier

    ZSC U17 Elit 4-2 Sieg gg SCL

    Morgen geht’s weiter


    Am 6./7. April findet in Fleurier (NE) die Finalissima der U17-Elit und U20-Elit statt. Die jeweiligen Finalisten der beiden Kategorien kämpfen in einem Hin - und Rückspiel um den Titel des Schweizermeisters.

    Programm:
    Samstag, 6. April, 13:30 Uhr: Finalspiel 1 U17-Elit ZSC Lions - SCL Young Tigers
    Samstag, 6. April, 17:00 Uhr: Finalspiel 1 U20-Elit EHC Biel-Bienne Spirit - EV Zug

    Sonntag, 7. April, 11:30 Uhr: Finalspiel 2 U17-Elit SCL Young Tigers - ZSC Lions inkl. Zeremonie nach dem Spiel
    Sonntag, 7. April, 16:15 Uhr: Finalspiel 2 U20-Elit EV Zug - EHC Biel-Bienne Spirit inkl. Zeremonie nach dem Spiel

    Heute live dabei?

    Bin hin und her gerissen 50/50.
    Seit gestern kann ich zum 1. Mal wieder laufen, Halleluja!:heavy:
    Also laufen ist übertrieben, wieder 80-95% Belasten und komme langsam und mit :verletzt:irgendwie vorwärts… aber IM Stadion sehe ich mich definitiv nicht. Aber das Bier saufen:bier: lockt halt schon.
    Tja, Sport isch Mord :roll:.

    Wie läufts bei dir? Heute wieder besser?

    Sollte dadurch mehr rausgekitzelt werden können (was ich im 2024 nicht mehr glaube), ist es im besten Fall eine Null-Summen Rechnung. Eine etwas günstigere Mannschaft und dafür ein zusätzlicher Kostenblock für OYM, oder eine etwas bessere Mannschaft (auf dem Papier) und es in der eigenen Organisation managen. Für ein individual Sportler macht es Sinn, Für eine Hockey Organisation wie der ZSC ist es insourced effizienter und über mehrere Mannschaften skaliert es bestens. Vermutlich ist ja auch die EVZ Academy dem Finanziellen zum Opfer gefallen.

    Ich geh sogar noch etwas weiter und glaube das sich viele Spieler diese permanent Überwachung und dieses ganze abgewogene Haferflocken gefresse nicht/nich mehr antun möchten. Das könnte auch ein Grund sein dass man nicht mehr in Zug unterschreiben möchte.
    Kein Verein möchte die Fitness eines Krutov beim ZSC und kein Spieler möchte täglich überwacht werden, Blut abgeben usw…

    Der Mittelweg wird auch hier gesucht werden müssen.

    ZSC Lions noch ungeschlagenDer Wert einer 2:0-Führung ist nicht zu unterschätzen

    Das 1:0 durch ZSC-Stürmer Sven Andrighetto kurz vor Schluss des zweiten Halbfinalspiels war für den EV Zug wie ein Stich ins Herz

    Das 1:0 durch ZSC-Stürmer Sven Andrighetto kurz vor Schluss des zweiten Halbfinalspiels war für den EV Zug wie ein Stich ins Herz

    Keystone

    Die ZSC Lions sind im Playoff noch ungeschlagen. Das zweite Halbfinalspiel in Zug zeigt jedoch, dass die Zürcher nicht unschlagbar sind. Trotzdem: Das 2:0 in der Serie hat einen enormen Wert.

    6.4.2024 - 04:01

    Die Playoff-Zeit ist nicht nur die beste Zeit des Eishockey-Jahres, sie ist auch die Zeit der Floskeln. Die Protagonisten zeigen sich oft schmallippig. Man ist versucht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Alles, was die Leistung auf dem Eis negativ beeinflussen könnte, wird weit von sich gewiesen.

    Ein Beispiel gefällig? «Wir nehmen Spiel für Spiel, Schritt für Schritt», sagte Siegtorschütze Sven Andrighetto nach dem 1:0 des ZSC am Mittwochabend in Zug. Phrasen wie diese sind keine Seltenheit, wenn es darum geht, einen Match oder einen Sieg zu analysieren.

    In der entscheidenden Phase der Meisterschaft werden keine Punkte mehr verteilt, auch das Torverhältnis spielt keine Rolle. Der knappe Sieg des ZSC hat faktisch den gleichen Wert wie der gut zweihundert Kilometer weiter westlich nach 107 Minuten hart erkämpfe 3:2-Heimerfolg der Lausanner gegen Fribourg-Gottéron, womit es in dieser Serie 1:1 unentschieden steht.

    Der Wert einer 2:0-Führung

    Doch ist jeder Sieg in den Playoffs wirklich gleich viel wert? Ein Blick in die Statistikblätter gibt Aufschluss.

    Seit Einführung des Best-of-7-Formats in der Saison 1997/98 wurden in der Nationalliga A respektive National League 175 solche Serien ausgetragen. In 79 Fällen reichte eine 2:0-Führung fürs Weiterkommen. Erst zwölf Mal setzte sich eine Mannschaft nach einem 0:2-Rückstand durch, fünf Mal davon sogar nach einem 0:3.

    Es war also nichts als logisch, dass Lausanne und Gottéron in der Verlängerung bis weit nach Mitternacht so verbissen um den Sieg im zweiten Halbfinalspiel kämpften. Für den ZSC andererseits bedeuten der 1:0-Erfolg und das 2:0 in der Serie gegen Zug mehr als die halbe Miete.

    2022 als Extramotivation

    Aber da war doch was, im Playoff-Final vor zwei Jahren! Da führten die Zürcher sogar mit 3:0, ehe der EVZ das Blatt wendete und mit vier Siegen de suite zur erfolgreichen Titelverteidigung rauschte. Ist das noch präsent, Sven Andrighetto? «Angesprochen wird das im Team nicht. Aber allen, die dabei waren, ist es natürlich bewusst. Wir versuchen, das als Extramotivation mitzunehmen.»

    Schon sieben Tore und zwei Hattricks in den Playoffs – Derek Grant erlebte so etwas vorher noch nie

    Schon sieben Tore und zwei Hattricks in den Playoffs – Derek Grant erlebte so etwas vorher noch nie

    sda

    Auch diesmal benötigen die Zuger zwei Auswärtssiege, wollen sie den Kopf erneut aus der Schlinge ziehen. Aber: Ist das 2:0 in der Serie für den ZSC womöglich sogar mehr wert als die 3:0-Führung im Playoff-Final vor zwei Jahren? Logisch überlegt natürlich nicht, weil ein dritter Sieg die Ausgangslage stets verbessert.

    Trotzdem gibt es Gründe, weshalb die diesjährige ZSC-Ausgabe sich gegen den EVZ nicht mehr vom Weg abbringen lässt. Zum einen kann Trainer Marc Crawford ohne Verletzte aus dem Vollen schöpfen, zum anderen sind die Zürcher frischer als ihr Gegner, der bereits drei Playoff-Spiele mehr in den Beinen hat.

    Doch auch das muss kein Nachteil sein, wie Ausnahmen bestätigen. 2009 schaffte der HC Davos ein Kunststück, das im Schweizer Eishockey bis heute einmalig ist. Auf dem Weg zu seinem 29. von bisher 31 Meistertiteln ging der Schweizer Rekordmeister über die Maximaldistanz von 21 Playoff-Partien.

    Das bessere Ausländer-Paket

    Verglichen mit 2022 ist die ZSC-Mannschaft von heute sicher nochmals stärker besetzt. Das bestätigt auch Andrighetto: «Wir sind sehr breit aufgestellt.» Das gilt insbesondere für die Ausländerpositionen. Mit Playoff-Topskorer Derek Grant, Rudolf Balcers und Jesper Fröden hat die Offensive der Lions auf diese Saison nochmals eine deutliche Aufwertung erhalten.

    Dem EVZ hingegen fehlen mit Grégory Hofmann und dem Amerikaner Brian O'Neill aktuell zwei spielstarke Stürmer. Dazu versprüht Zugs Captain und Leitwolf Jan Kovar nach seiner im Oktober erlittenen Beinverletzung nicht mehr die gleiche Präsenz wie im Playoff-Final vor zwei Jahren.

    Mehr als Zweckoptimismus beim EVZ

    Trotz all der schlechten Vorzeichen hat man die Zuversicht beim EVZ noch nicht verloren. «Wir können viele gute Sachen ins nächste Spiel mitnehmen. Uns ist es gelungen, Chancen zu kreieren, nur ein Tor hat gefehlt», analysierte Verteidiger Dominik Schlumpf. Und tatsächlich: Hätte Marc Michaelis im Schlussdrittel nur eine seiner beiden Grosschancen verwertet, wäre die Partie zumindest in die Verlängerung gegangen.

    Auch der Deutsche, der beim Stand von 0:0 und 0:1 das offene Zürcher Tor verfehlte, hält nichts von grossen Analysen. «In den Playoffs ist die mentale Stärke ausschlaggebend.» Statistiken interessieren die Spieler nicht. Das gilt auch für Spiel 3 am Samstag in Zürich.

    dom, sda

    Der Wert einer 2:0-Führung ist nicht zu unterschätzen
    Die ZSC Lions sind im Playoff noch ungeschlagen. Das zweite Halbfinalspiel in Zug zeigt jedoch, dass die Zürcher nicht unschlagbar sind. Trotzdem: Das 2:0 in…
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    Verlängerung bis Ende Saison 2026/27

    Der GSHC kann sich weiterhin auf Mayer verlassen

    Nie hat er seine Liebe zu Genf verborgen, schreibt der CHL-Sieger von 2024 in einer offiziellen Medienmitteilung. Dies muss er auch in Zukunft nicht, denn die Calvinstadt wird weiterhin seinen Arbeitsort darstellen.

    Der 34-Jährige verlängert bei den Grenats über drei Jahre, sprich bis Ende Saison 2026/27. Gemeinsam mit Gautheir Descloux wird er in der kommenden Saison um den Posten als Nummer 1 kämpfen. Mayer wurde 2023 mit Servette Meister, es war der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte. 2014 wechselte er nach einem glücklosen Amerika-Abenteuer an den Genfersee, hatte seither einzig den HC Davos als Verein, welcher ihn im zweiten Jahr an die SCL Tigers auslieh.

    Seither ist der gebürtige Tscheche und ehemalige Schweizer Natigoalie zurück in Genf. Marc Gautschi sagt über die Verlängerung: "Ich freue mich, die Zusammenarbeit mit Robert fortsetzen zu können. Seine Fähigkeit, in wichtigen Momenten sein Bestes zu geben, wurde in den letzten Jahren bestätigt. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit Robert unsere Ziele in den kommenden Jahren erreichen können."

    Der GSHC kann sich weiterhin auf Mayer verlassen
    Verlängerung bis Ende Saison 2026/27
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