Was bringt mir das noch? Der Spieler hat keinen Vertrag mehr, ergo wieso soll ich jetzt noch Geld investieren? Die Sperre würde dann dem Gegner des HCLs helfen und sicherlich nicht dem HCD.
Du bezahlst 1000.- für die Einsprache und was ist auf der Gewinnseite?
Der Spieler hat aktuell noch einen Vertrag bis vermutlich Ende Mai?, der Lohn wird über die Versicherung bezahlt.
Ausserdem stellst du dich hinter deinen Mitarbeitender und überläsdt ihn nicht einfach dem Schicksal.
Übriges scheinen nicht nur die Fabs von Harrington überzeugt zu sein;
*Bei den ZSC Lions wurde bislang einzig der Vertrag mit Scott Harrington nicht verlängert, alle anderen sechs Importspieler haben einen weiterlaufenden Kontrakt.
Die Import-Übersicht der National League 2024/25
In der National League 2024/25 gibt es noch Platz für mindestens 20 Importspieler
Das finde ich ja eben auch, eine Dreistigkeit sondergleichen!
Ich sage ja: es kommt vom Verein, ansonsten hätte man mal ein Statement gemacht, dass man solche Aktionen nicht goutiert und den Spieler auch intern bestraft.
Woke, Gender, grün und weiss ich was sie alles noch sein wollen, aber bei den einfachsten Verhaltensregeln fallen sie durch!
In der Begründung der Rekursablehnung (Rekurs gegen die Bozon-Sperre hat übrigens Lausanne, nicht Davos eingelegt!) steht mind. 10 Wochen Pause.
Gemäss SRF 2 Sport Saisonende (Knie).
Sein Vertrag läuft aus und der HCD hätte noch eine Option für ein weiteres Jahr. Ich tippe mal diese werden sie jetzt nicht ziehen. Man vergisst bei solchen Aktionen einfach was noch alles dahinter steckt und der Bozon spielt dann lächelnd im übernächsten Spiel und nimmt sich den nächsten vor…
Hoffentlich hat der HCD mit der Einsprache Erfolg.
Die Playoffs sind bekanntlich die heisseste Phase in der National League und zuweilen kochen die Emotionen auch über. So gab es zuletzt bereits einige Spielsperren, die verhängt wurden. Nun hat die Disziplinarkommission drei weitere Spieler mit mindestens einer Spielsperre bestraft.
Eine Spielsperre und Busse gegen Nico Gross Nico Gross vom EV Zug wird wegen eines Crosschecks gegen Benjamin Baumgartner vom SC Bern in der 4. Minute des Playoff-Spiels der National League vom 23. März 2024 für ein Spiel gesperrt undmit CHF 1’000.- gebüsst (inkl. Verfahrenskosten).
Das Video ist demnächst unter diesem Link verfügbar.
Vorsorgliche Sperre und Verfahrenseröffnung gegen Cody Almond Cody Almond vom Lausanne HC wird wegen eines Checks gegen den Kopf gegen Davyd Barandun vom HC Davos in der 60. Minute des Playoff-Spiels der National League vom 23. März 2024 vorsorglich für ein Spiel gesperrt. Gleichzeitig wurde gegen Almond ein ordentliches Verfahren eröffnet.
Eine Spielsperre und Busse gegen Tim Bozon Tim Bozon vom Lausanne HC wird für ein Spiel gesperrt und mit CHF 1’500.- gebüsst (inkl. Verfahrenskosten). Bozon hatte im Playoff-Spiel der National League vom 23. März 2024 gegen den HC Davoszwei Spieldauerdisziplinarstrafen wegen eines Faustkampfs erhalten, was automatisch eine Spielsperre zur Folge hat.
Nachträgliche Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Joakim Nordström und Andrea Glauser, Busse gegen Jiri Sekac Der Einzelrichter hat auf Antrag des Player Safety Officers nachträglich je eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Joakim Nordström vom HC Davos und Andrea Glauser vom Lausanne HC wegen eines Faustkampfs während des Playoff-Spiels der National League vom 23. März 2024 verhängt. Aus dem gleichen Spiel wird Jiri Sekac vom Lausanne HC für eine in der 27. Minute erhaltene Spieldauerdisziplinarstrafe wegen einem Check mit dem Knie mit CHF 2'550.- (inkl. Verfahrenskosten) gebüsst.
Auch ein deutliches Argument gegen die Play-Ins. Erstens war Biel von der Energie her tot, zweitens hat der 9. einfach nichts in den Playoffs verloren.
Ich bleibe dabei, Scheissidee, weil die Vereine die Eier nicht haben, wieder auf eine 12er Liga mit echten Auf-, Absteiger umzustellen, wie es eigentlich alle europäischen Ligen kennen. Aber bei uns natürlich unmöglich, wegen Planungssicherheit, my ass.
Ich finde das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, du kannst auch in einer 14er Liga einen Auf-/Absteiger definieren. Die Hauptausrede, die Kohle soll keine Ausrede sein. Die Vereine können ja auch zusätzliche Ausländer plus Trainer und Sportchefs engagieren. Muss man das halt als Verein einkalkulieren, auch als ZSC, SCB oder weiss ich wer.
Man weiss ja wenn alle Stricke reissen, KÖNNTE es passieren das man absteigt, passiert den besten Vereinen dieser Welt! Wer auf dem 14. Platz steht steigt direkt ab ohne PO! Der NLB PO Sieger steigt direkt auf!
Auch die Barrage Möglichkeit für einen zweiten Auf-/Absteiger ähnlich wie im Fussball zBsp.NLA 13. gg NLB PO Final Verlierer, in PO Bestoff 3 oder 5 Spiel, da gibt es viele Möglichkeiten, wenn man den möchte!
Aber die Vereine haben sich schön und klammheimlich in eine geschlossenen Liga verschanzt und natürlich stört dies absolut niemanden der zu diesem auserwählten Kreis gehört. Totschlagargument: Geld!
Man stelle sich mal vor der HCD/SCB/Rappi/Kloten oder ZSC steigt ab, das wären in der NLB Zuschauermagneten für 1 Jahr und genau dies fehlt doch auch in der NLB. Das Jahr darauf kommt der nächste grosse Verein usw. Aber wenn nie jemand absteigt…
Ausserdem würde es dann auf einmal auch die NLA Vereine wieder interessieren wie die NLB als Liga aussieht. Nicht wie jetzt wo sie die NLB einfach ihrem Schicksal überlassen und nur mit den Achseln zucken.
Es hängt soviel von diesem einen Auf-/Absteiger ab. Bleibe dabei, 14er Liga ja, aber nur mit fixem Absteiger!
Ich habe schon seit 4-5 Saisons das Gefühl, dass es in Lausanne System hat. Es war damals auch nicht nur Barberio, sondern damals auch andere Spieler und Trainer John Fust, der alle so aufgeheitzt hat. Irgendwie kommen die von dieser primitiven Spielart in den PO nicht mehr weg.
3DS in einem Spiel, 4 DS Total in 2 Spielen und dies in keiner harten oder gehässigen Serie. Davos mit nicht einer Undiszipliniertheit die etwas provoziert hätte.
Lausanne lacht über die Strafmasse und der Verein hat bis heute meines wissens nach nie ein Statement abgegeben dass sie das nicht wollen. Seit Jahren!
Es fängt schon mit diesem respektlosen Ellbogencheck von Hügli gegen C Egli im letzten Spiel an. Hügli hat nicht ein einziges mal auf den Puck geschaut sondern nur den Kopf von Egli anvisiert und abgedrückt, dies bereits nach 5min im Spiel.
Es ist nicht möglich solche Situationen /Arschlöcher gänzlich vom Hockey zu verbannen, aber man könnte sie für solche Respektlosigkeiten lange aus dem Verkehr ziehen und hohe Bussen verteilen. Nicht Bussen die tiefer/gleich hoch sind wie für eine Schwalbe! Solche Fouls müssen 5-stellige Bussen und 6-12 Spiele nach sich ziehen egal in welcher Phase der Meisterschaft!! Die Kohle muss/soll in die Ausbildung der Schiedsrichter oder in die Junioren Nati fliessen!
Es geht nicht mehr lang zim nächsten McKim Barberio oder Herzog.
Danke fürs Posting. Spannend. Aber hängt natürlich auch immer davon ab ob du einen Ueberflieger wie Muggli, Reinbacher oder Rohrer hast und wie deine Situation mit Verletzungen aussieht. Zug war die letzten Quali Spiele fast genötigt jüngeren Spieler eine Chance zu geben. Interessant auch, dass die sogenannten Ausbildungsklubs bzw. Club die versuchen junge Talente zu holen und fördern eher mässig abschneiden.
Hängt natürlich auch von den Jahrgängen ab.
Auch der Zett hat nicht nur Top Jahrgänge. Das sah man lange zBsp. bei den Torhütern, die erst jetzt den „Knopf“ auftun, aber schon 24 sind und dann eine Lücke von 4-6 Jahren zu Grüter liegt. Oder den Prassel Jahrgängen.
Klar Grönborg und die Organisation trägt da eine grosse Mitschuld, da sie den mutigen riskanten Weg nicht gegangen sind.
Die totale Eiszeiten der U20-Spieler in den letzten fünf Regular Seasons
Der grosse Fünfjahresvergleich, wie sich die NL-Eiszeiten der U20-Spieler entwickelt haben
Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie viel Eiszeit die U20-Spieler in der National League erhalten. Wir haben uns nun einmal die Mühe gemacht, die letzten Regular Seasons der letzten fünf Jahre der einzelnen NL-Mannschaften unter die Lupe zu nehmen.
Zur Erklärung: Für diese Saison wurde nur Spieler mit Jahrgang 2004 und jünger berücksichtigt, für die Spielzeit 2022/23 mit Jahrgang 2003 und jünger. Nachfolgend eine Übersicht, welche Spieler in den einzelnen Saisons in die Betrachtung gezogen wurden:
2023/24: Jahrgang 2004 und jünger 2022/23: Jahrgang 2003 und jünger 2021/22: Jahrgang 2002 und jünger 2020/21: Jahrgang 2001 und jünger 2019/20: Jahrgang 2000 und jünger
Beim HC Ajoie und beim EHC Kloten wurden nur die Saisons berücksichtigt, die sie seit 2019 in der National League bestritten haben. Somit fliessen bei den Jurassiern nur drei Saisons in die Wertung ein, während es bei Kloten sogar nur deren zwei sind.
HC Ajoie
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
133:08 Minuten Eiszeit
29:56 Minuten Eiszeit
0 Minuten Eiszeit
Beim HC Ajoie ist die Eiszeit-Entwicklung der U20-Spieler von NL-Saison zu NL-Saison rückläufig gewesen. Während die Ajoie-Youngster in der Aufstiegssaison noch gesamt 133:08 Minuten Eiszeit in der Regular Season erhielten, waren es eine Saison später weniger als ein Drittel davon. In dieser Spielzeit kam dann kein einziger U20-Spieler mehr zum Einsatz.
EHC Kloten
Saison 2022/23
Saison 2023/24
1'017:26 Minuten Eiszeit
696:18 Minuten Eiszeit
Beim EHC Kloten gab es im Vergleich zur Aufstiegssaison einen klaren Rückgang, was die totale Eiszeit der U20-Youngster angeht. Dies ist vor allem auch an der Person von NHL-Draft David Reinbacher ersichtlich, der in der letzten Saison gesamt 871 Minuten Eiszeit bekam, während es in dieser Spielzeit noch 666:23 Minuten Eiszeit waren. Nachfolgend eine Auflistung, welche U20-Spieler in dieser Regular Season auf dem Eis standen:
David Reinbacher (2004) - 666:23 Minuten
Rafael Meier (2005) - 26:20 Minuten
Leandro Hinder (2005) - 3:35 Minuten
SC Rapperswil-Jona Lakers
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
320:15 Minuten
12:26 Minuten
7:55 Minuten
23:23 Minuten
31:45 Minuten
Bei den Rapperswil-Jona Lakers ist die totale Eiszeit der U20-Spieler im Vergleich zur Saison 2019/20 stark nach unten gegangen. In dieser Saison wurde genau zwei Spieler mit Jahrgang 2004 und jünger in der höchsten Schweizer Spielklasse aufs Eis geschickt:
Jan Hornecker (2004) - 27:45 Minuten
Janis Embacher (2005) - 4:00 Minuten
SCL Tigers
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
0 Minuten
942:46 Minuten
427:06 Minuten
0 Minuten
195:26 Minuten
Bei den SCL Tigers ist bezüglich der Einsatzzeiten der U20-Spieler kein wirklicher Trend zu erkennen. Während in den Saisons 2020/21 und 2021/22 viel auf die jungen Spieler gesetzt wurde, kamen in gleich zwei der letzten fünf Regular Seasons überhaupt keine U20-Spieler zum Einsatz. In dieser Saison wurden drei Spieler mit Jahrgang 2004 und jünger eingesetzt.
Jonas Schwab (2004) - 86:44 Minuten
Timo Jenni (2004) - 64:29 Minuten
Jiri Felcman (2005) - 44:13 Minuten
Genève-Servette HC
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
367:19 Minuten
0 Minuten
122:58 Minuten
4:48 Minuten
15:45 Minuten
Beim noch amtierenden Meister Genf haben die Einsätze der U20-Spieler in den letzten Saisons tendenziell ein wenig abgenommen. Ein klarer Trend ist jedoch nicht ersichtlich, denn die ganz grossen Eiszeiten haben die ganz jungen Spieler zuletzt nicht mehr bekommen. Drei verschiedene U20-Spieler kamen in dieser Regular Season zum Einsatz.
Antoine Guignard (2004) - 10:55 Minuten
Baptiste Vouardoux (2004) - 4:31 Minuten
Maxime Mariethoz (2004) - 0:19 Minuten
EHC Biel
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
1'282:24 Minuten
90:15 Minuten
401:15 Minuten
96:05 Minuten
108:11 Minuten
Auch bei den Seeländern ist bezüglich der totalen Eiszeiten der U20-Spieler keine klare Tendenz zu erkennen, auch wenn man im Vergleich zur Saison 2019/20 einen grossen Rückgang beobachten kann. Dies hängt aber vor allem auch mit dem heutigen NHL-Crack Janis Moser zusammen, der in jener Saison noch das Trikot des EHCB trug und insgesamt 689:07 Minuten Eiszeit erhielt. In dieser Regular Season waren es zwei junge Spieler mit Jahrgang 2004 und jünger, die zusammen die 108:11 Minuten Eiszeit vollmachten.
Mattheo Reinhard (2004) - 77:01 Minuten
Gaël Christe (2004) - 31:10 Minuten
HC Ambri-Piotta
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
182:26 Minuten
444:36 Minuten
15:07 Minuten
19:44 Minuten
839:42 Minuten
Eine positive Erkenntnis kann beim HC Ambri-Piotta beobachtet werden, denn in dieser Saison bekamen in der Regular Season die U20-Spieler im Vergleich zu den anderen Jahren sehr viel Auslauf in der höchsten Schweizer Spielklasse. Sicherlich eine schöne Entwicklung und insgesamt sind vier Youngster für die insgesamt 839:42 Minuten Eiszeit verantwortlich.
Tommaso De Luca (2004) - 436:44 Minuten
Simone Terraneo (2004) - 392:15 Minuten
Nadir Scilacci (2004) - 6:28 Minuten
Aris Häfliger (2005) - 4:15 Minuten
HC Lugano
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
13:54 Minuten
185:44 Minuten
15:10 Minuten
0 Minuten
0:16 Minuten
Die Bianconeri haben im Gegensatz zum grossen Kantonsrivalen Ambri in dieser Saison nicht auf U20-Spieler gesetzt und auch in den letzten Saisons kamen die U20-Youngster nur sporadisch zum Einsatz. Der HCL scheint für die U20-Spieler demnach nicht das beste Pflasterin der National League zu sein, um sich mit viel Spielpraxis weiterentwickeln zu können. Nur ein U20-Akteur durfte in dieser Saison ein paar Sekunden mittun:
Santeen Golja (2005) - 0:16 Minuten
HC Davos
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
914:53 Minuten
381:10 Minuten
483:03 Minuten
10:38 Minuten
277:28 Minuten
Die Bündner haben mit Ausnahme der Saison 2022/23 bewiesen, dass man den U20-Spielern eine Chance gibt. Im Vergleich mit den anderen NL-Mannschaften hat man nämlich in den letzten fünf Regular Seasons den U20-Spielern verhältnismässig viel Eiszeit gewährt. In dieser Saison kamen drei verschiedene Spieler mit Jahrgang 2004 und jünger auf Spielpraxis.
Rico Gredig (2005) - 240:11 Minuten
Laurin Solèr (2006) - 19:54 Minuten
Yanik Lichtensteiger (2005) - 17:23 Minuten
SC Bern
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
216:50 Minuten
122:18 Minuten
694:59 Minuten
58:02 Minuten
520:30 Minuten
Die Bären können ähnlich wie der HCD bezüglich der Einsatzzeiten von U20-Spielern gerühmt werden, bekommen diese Youngster beim SCB verhältnismässig viele Einsatzchancen. In dieser Saison kamen vier junge Spieler mit Jahrgang 2004 und jünger zum Einsatz.
Thierry Schild (2004) - 395:12 Minuten
Louis Füllemann (2004) - 123:30 Minuten
Nick Meile (2004) - 0:57 Minuten
Nils Rhyn (2005) - 0:51 Minuten
EV Zug
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
729:31 Minuten
255:44 Minuten
628:27 Minuten
45:49 Minuten
633:17 Minuten
Auch wenn der EV Zug sehr hohe Ambitionen hat, denken die Zuger auch an den Nachwuchs und gewähren den U20-Spieler doch einiges an Eiszeit. Ein klarer Trend ist aber auch hier nicht ersichtlich. Vor allem Ausnahmetalente wie Leon Muggli werden forciert, sammelte der Schweizer NHL-Prospect in dieser Saison alleine 539:02 Minuten Eiszeit. Nebst ihm durften noch drei weitere U20-Spieler in dieser Spielzeit mittun.
Leon Muggli (2006) - 539:02 Minuten
Nic Balestra (2005) - 78:28 Minuten
Nico Robin Antenen (2006) - 14:14 Minuten
Loris Wey (2006) - 1:33 Minuten
Lausanne HC
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
0 Minuten
5:55 Minuten
9:28 Minuten
360:48 Minuten
0 Minuten
Der Lausanne HC ist für die U20-Spieler womöglich nicht die beste Wahl, um bereits in ganz jungen Jahren in der National League zum Einsatz kommen zu können. Nur in der Saison 2022/23 durften bei den Waadtländern die damaligen U20-Akteure verhältnismässig viel auf dem Eis mittun. Damals war es aber vor allem Dario Sidler, der die Zahl in die Höhe schraubte, kam er doch alleine auf 335:48 Minuten Eiszeit. In dieser Saison durfte kein Spieler mit Jahrgang 2004 oder jünger für den LHC Eiszeit sammeln.
HC Fribourg-Gottéron
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
437:31 Minuten
134:15 Minuten
12:01 Minuten
75:10 Minuten
12:47 Minuten
Beim Quali-Zweiten aus Fribourg zeigen die Einsatzzeiten der U20-Spieler tendenziell eher nach unten. Schliesslich betrug in der Saison die Gesamteiszeit der eingesetzten U20-Cracks noch locker über 400 Minuten, während es in dieser Spielzeit nur noch deren 12:47 Minuten gewesen sind. Diese Eiszeit setzt sich aus zwei Spielern zusammen.
Basile Sansonnens (2006) - 10:23 Minuten
Noam Holzer (2005) - 2:24 Minuten
ZSC Lions
Saison 2019/20
Saison 2020/21
Saison 2021/22
Saison 2022/23
Saison 2023/24
764:05 Minuten
122:50 Minuten
17:15 Minuten
104:45 Minuten
789:09 Minuten
Die ZSC Lions haben in dieser Saison bewiesen, dass man auch erfolgreich sein kann, wenn man den U20-Spielern viel Einsatzzeiten gewährt. Marc Crawford ist bekannt dafür, dass er den jungen Spielern einiges an Vertrauen schenkt. Noch unter Rikard Grönborg hatten die U20-Spieler einen deutlich schwereren Stand. Vier Spieler mit Jahrgang 2004 und jünger durften in dieser Saison in der höchsten Schweizer Spielklasse mittun.
Vinzenz Rohrer (2004) - 630:49 Minuten
Daniil Ustinkov (2006) - 142:37 Minuten
Timo Bünzli (2005) - 8:10 Minuten
Benjamin Quinn (2004) - 7:33 Minuten
Fazit
Während es die U20-Spieler bei Ajoie, Lausanne oder dem HC Lugano eher schwierig haben, auf viel Eiszeit kommen zu können, setzen insbesondere der SCB, der HCD oder der EVZ durchaus auch auf ihre talentierten U20-Cracks. Selbiges gilt auch für den EHC Kloten, die seit dem Aufstieg in die National League den jungen Spielern Raum zur Entwicklung bieten. Ein klarer Trend, wonach die jungen Spieler aufgrund der grösseren Import-Zahl deutlich weniger zum Einsatz kommen würde, ist jedoch nicht ersichtlich. Zumindest nicht bei allen Teams...
Beim EHC Biel war die Luft im 8. Spiel in 15 Tagen sichtlich draussen. Die Seeländer blieben gegen die ZSC Lions weitgehend chancenlos und mussten sich beim 4:0 zum 4. Mal in Folge geschlagen geben. Die Zürcher ziehen damit auf schnellstmöglichem Weg in die Playoff-Halbfinals ein.
Grant ebnet den Weg
Schon nach gut 14 Minuten lagen die Gäste mit 2:0 vorne. Prägende Figur bei den Lions war Derek Grant:
4. Minute: Grant versucht im Powerplay in die Mitte zu passen. Der Puck wird von Robin Grossmann unglücklich ins eigene Netz abgelenkt – 1:0 für die Gäste.
14. Minute: Denis Hollenstein tankt sich am linken Flügel ins Angriffsdrittel und schliesst ab. Den Abpraller bei Säteri verwertet Grant zum 2:0.
Der 33-jährige Kanadier kam auch im Mitteldrittel zu zwei guten Chancen, traf aber nur die Latte (22.) oder sah sich von Säteri gestoppt (32.).
Die Gastgeber hatten nach Spielhälfte dann etwas mehr vom Spiel, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Ihre Distanzschüsse wurden eine sichere Beute von Lions-Hüter Simon Hrubec.
Hollenstein mit 2. Skorerpunkt
Als die Zürcher zu Beginn des Schlussdrittels eine Unterzahl überstanden, in der die Bieler einige Abschlüsse hatten, war das bald bevorstehende Out der Seeländer spürbar. Gelaufen war die Partie in der 45. Minute: Jesper Fröden passte nach einem sehenswerten Solo nach links zu Hollenstein, der Säteri mit einem Flachschuss zum 3:0 bezwang.
In der Schlussminute machte Grant mit einem «Empty Netter» den Hattrick perfekt. Hrubec feierte nach 25 Paraden (endlich) seinen 2. Saison-Shutout. Biel musste anerkennen, dass die ZSC Lions, die sie letztes Jahr im Halbfinal noch mit 4:0 ausgeschaltet hatten, heuer eine Nummer zu gross waren.
So geht es weiter
Die ZSC Lions haben damit – nach 12 Tagen zwischen Regular Season und Playoffs – schon wieder eine längere Pause, ehe es gegen einen noch nicht bekannten Gegner in die Halbfinals geht.
Der EHC Biel hat bei der Vorbereitung der kommenden Saison Arbeit vor sich: Interimscoach Martin Steinegger muss entscheiden, wer 2024/25 der Chef an der Bande sein wird. Zudem muss das Kader aufgestockt werden: Neben Forster, dem die Fans einen emotionalen Abschied bereiteten, verlassen unter anderem Mike Künzle, Yannick Rathgeb, Luca Hischier und Tino Kessler den Klub.
Erstmals seit zwölf Jahren ein makelloser Zürcher Playoff-Auftakt
Vielleicht müssen sie bis am Samstag der nächsten Woche warten, bis sie wissen, welche Aufgabe im Playoffs-Halbfinale warten wird. Den ZSC Lions wird also nach einer makellosen Serie gegen den EHC Biel etwas Zeit zur Erholung bleiben.
Nicht einmal ein Fisch als Bieler Glücksbringer auf der Eisfläche hat die ZSC Lions am Freitagabend ausbremsen können und auch der EHC Biel wusste den Zürchern nicht mehr allzu viel entgegenzusetzen. Die beiden Tore von Derek Grant im Startdrittel deuteten schon deutlich darauf hin, dass an diesem Abend alles in Richtung Sweep verlaufen wird. Mit vier Siegen in vier Spielen, davon einem in der Overtime, sind die Zürcher makellos ins Halbfinale eingezogen. Letztmals ist ein perfekter Start in die Playoffs mit einem 4:0 in der Viertelfinalserie den ZSC Lions in der Saison 2011/12 gegen den HC Davos gelungen. Die Zürcher wurden im weiteren Playoff-Verlauf Meister.
Die Fans des EHC Biel haben am Freitagabend alles reingeworfen. Allerddings konnte weder ein Glücksfisch...
...noch eine Choreo auf den Rängen die Zürcher ausreichend einschüchtern.
Mit einer tollen Choreographie begrüssten die Bieler Fans ihre Akteure und versuchten so der Mannschaft nochmals eine Extraportion Selbstvertrauen mitzugeben. Bis aufs Eis liess sich das Feuer der Fans (zumindest in den ersten 20 Minuten) nicht übertragen. Die Seeländer starteten zögerlich und leisteten sich immer wieder kleine Fehler in der eigenen Zone. Bereits in der 4. Spielminute wanderte mit Schläpfer ein erstes Mal ein Bieler auf die Strafbank und nur wenig später klingelte es auch bereits hinter Harri Säteri. Derek Grant bezwang den Bieler Schlussmann in Überzahl dank gütiger Mithilfe von Robin Grossmann aus spitzem Winkel. Obwohl die Bieler weiterhin bemüht waren, um ihr eigenen Spiel aufzuziehen, präsentierten sich die Lions auch nach dem Führungstreffer als die bissigere und aktivere Mannschaft. In der 15. Minute verlor dann Cunti in der offensiven Zone die Scheibe an Weber, der sofort den ausschwärmenden Hollenstein auf die Reise schickte. Der Routinier tankte sich bis vor den Bieler Kasten durch und suchte dort den Abschluss. Säteri konnte die Scheibe parieren, liess den Puck aber nach vorne, genau auf die Schaufel von Grant, prallen. Der Kanadier sagte danke und stellt auf 0:2. Auch eine Überzahlsituation für den EHC Biel kurz vor der Pause brachte noch nicht die Gefahr, die es in der aktuellen Lage der Seeländer bräuchte.
Nur zwei Minuten nach dem Beginn des zweiten Drittels, bestand das Bieler Gehäuse einen Materialcheck mit Bravour. Derek Grant tauchte zuvor mutterseelenalleine vor Säteri auf und zimmerte das Hartgummi aus bester Position an die Latte. Nach dieser tollen Chance zogen sich die Gäste aus Zürich immer weiter zurück, überliessen dem Heimteam das Spieldiktat und beschränkten sich auf schnelle Konter. Lange wussten die Seeländer nichts mit den erhöhten Spielanteilen anzufangen und so wirkte das Offensivspiel der Bieler ideenlos. Erst auf das Ende des zweiten Durchgangs hin, wurden die Hausherren konkreter. So liessen sie in der 35. Minute das Hartgummi in Powerplay-Manier zirkulieren, ehe Lööv mit seinem One timer an Hrubec scheiterte. Nur drei Minuten später sorgte Yakovenko mit seinem Abschluss für einen nächsten Abpraller der beinahe zur perfekten Vorlage für Künzle wurde, doch der Ex-Zürcher scheiterte ebenfalls am ZSC Schlussmann. Mit der Pausensirene kamen dann ein erstes Mal richtig Emotionen ins Spiel und sowohl Geering und Cunti, als auch Künzle und Lehtonen gaben sich Saures.
Die Bieler starteten mit einem Mann mehr ins letzte Drittel, doch auch in Überzahl suchten die Seeländer vergebens nach einer Lücke in der ZSC Hintermannschaft. In der 45. Minute sorgte Denis Hollenstein, nach toller Vorarbeit von Jesper Frödén, mit dem 0:3 für die Vorentscheidung am heutigen Abend und in dieser Serie. Je länger die Partie ging, umso weniger Torraumszenen kriegten wir noch geboten, denn die Bieler konnten nicht mehr und die Löwen mussten nicht mehr. In der 58. musste mit Chris Baltisberger noch ein Zürcher für zwei Minuten auf die Strafbank, was nun wirklich die allerletzte Chance für die Bieler darstellte, um sich mit einem Ehrentreffer in die Sommerpause zu verabschieden. Doch auch mit einem sechsten Feldspieler und doppelter Überzahl wollte den Seeländern der Treffer heute einfach nicht gelingen - im Gegenteil: In der 60. Minute konnte Derek Grant noch an der Bande in der eigenen Zone Olofsson die Scheibe abluchsen und zum 0:4 Endstand im leeren Tor unterbringen.
Die ZSC Lions ziehen damit makellos in den Halbfinal ein und schicken den EHC Biel in die Ferien. Nach Spielschluss feiern die Fans und die Spieler jedoch noch Beat Forster, der nach über 20 Jahren Profi-Hockey seine aktive Karriere beendet.
Derek Grant (ZSC Lions): Der Kanadier zeigte einen bärenstarken Auftritt und brachte mit seinem frechen Treffer zum 0:1 seine Lions bereits früh auf die Siegesstrasse. Mit seinen beiden Treffern in der 15. und 60. Minute machte er schliesslich den Hattrick perfekt. Genau solch ein Importspieler von diesem Kaliber liessen die Lions vor einem Jahr in den Playoffs vermissen.
Der Loser
Robin Grossmann (EHC Biel): Diese Niederlage einem einzelnen Spieler zuzuschreiben wäre sicherlich falsch. Dennoch machte Robin Grossmann, insbesondere beim ersten Gegentreffer, am heutigen Abend keine gute Figur. Seine Erfahrung aus fast 800 NLA-Spielen konnte man heute leider nicht spüren.
Szene des Spiels
Nach Spielschluss feierten die Fans in der Tissot Arena alle zusammen den abtretenden Beat Forster, der nach über 20 Jahren Profi-Hockey seine Schlittschuhe an den Nagel hängt. Der 41-jährige Verteidiger versucht seine Emotionen zu kontrollieren, verdrückt aber dennoch die eine oder andere Träne. Mit Forster verlässt ein ganz Grosser die NLA-Bühne!
Die Tore
4. Minute: Tooor für ZSC Lions, 0:1 durch D.Grant.
Und die Gäste nutzen diese Überzahl sofort aus! Das Bully in der offensiven Zone können die Lions für sich entscheidend und die Zürcher können sich installieren. Schliesslich ist es Andrighetto, der auf der Grundlinie neben dem Tor Grant anspielt. Der Kanadier nimmt die Scheibe an und versenkt sich anschliessend mit gütiger Mithilfe von Grossmann aus der Drehung im Bieler Kasten. Wie gehen die Seeländer mit diesem frühen Rückstand um?
15. Minute: Tooor für ZSC Lions, 0:2 durch D.Grant.
Cunti verliert in der offensiven Zone die Scheibe an Weber, worauf die Lions zu einem schnellen Gegenstoss ansetzen. Hollenstein ist es, der es schliesslich aus halblinker Position versucht. Säteri lässt diesen Abschluss mit dem Beinschoner nach vorne abprallen, wo Grant danke sagt und auf 0:2 stellt. Der Kanadier schnürt damit den Doppelpack!
45. Minute: Tooor für ZSC Lions, 0:3 durch D.Hollenstein.
Ist das die Entscheidung? Frödén kann in der Bieler Vorwärtsbewegung die Scheibe übernehmen und der Schwede schaltet anschliessend schnell um. In der offensiven Zone umkurvt er noch sehenswert den überforderten Lööv und legt anschliessend optimal ab auf Hollenstein. Der fackelt nicht lange, sondern versenkt den Puck mit einem platzierten Handgelenkschuss in der unteren rechten Ecke.
60. Minute: Tooor für ZSC Lions, 0:4 durch D.Grant.
Grant nimmt in der eigenen Zone links an der Bande Olofsson die Scheibe ab und zieht danach backhand aus der Drehung einfach mal ab und trifft damit tatsächlich noch zum Hattrick ins leere Tor.
Biel hatte heute keine Kraft mehr, hat man von Anfang an gemerkt: wir hätten im 1. Drittel viel mehr Tore machen müssen!
Schlussendlich war es ein abgeklärter Sieg, den man aber nicht überbewerten sollte.
Wenn die anderen Serien weiterhin so ausgeglichen bleiben, kann der 1. Platz in der Quali Gold wert sein: wir haben das breiteste Kader & bisher am wenigsten Spiele. Kraft schonen & Blessuren heilen ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu unterschätzen.
Und in der nächsten Serie dann hoffentlich wieder mit Lammiko