Beiträge von Reto

    Ich denke, wer sich jetzt noch nicht geimpft hat, dem geht es nicht wirklich da drum, sonder darum, dass man die Nebenwirkungen der Impfung (von mir aus die kurzfristigen und irgendwelche rein theoretischen langfristigen) für sich persönlich als relevanter einschätzt, als eine mögliche oder auch immer mehr wahrscheinliche Corona-Erkrankung.

    Für die Impfung spricht dann eben wieder nur noch das Tamtam, das um alles drum herum gemacht wird. Quarantäne, Zertifikatspflicht usw.

    Haha. Habe die Blick-Geschichte nicht gelesen, aber kann mir grad vorstellen, wie viele sich mit einem identifizieren, der in den Ferien in Serbien war, Party gemacht hat und bei dem jetzt der Onkel in gebrochenem deutsch im Blick jammert, weil sein Neffe im Spital liegt ;)

    Ist ja auch dann nur einer und wieso sollte es einen dann genau auch erwischen.

    Wer sich jetzt nicht geimpft hat, hat das aus Überzeugung gemacht und ich denke nicht, dass irgend etwas noch viel nützen wird, um Leute von der Impfung zu überzeugen.

    Wenn der portraitierte dann noch ein Typ ist, mit dem man sich nicht identifiziert (und das wird ja bei den meisten dann der Fall sein), bringt's grad nochmals nichts. Zudem kommt dann wieder das Argument "und sie haben genau einen einzigen gefunden und den brauchen sie jetzt, um Panik zu machen". usw. usw.

    Wenn man es aber trotzdem versucht, bin ich schon der Meinung, dass man auf Leute über 60 zielen müsste, die jetzt nicht geimpft sind. Die kann ich nämlich am wenigsten verstehen.

    (ok wenn sie nicht geimpft sind, hält sich mein mitleid mittlerweile in grenzen)).

    Sehe ich nicht viel anders, aber hält sich Dein Mitleid auch bei Rauchern mit Lungenkrebs in Grenzen und bei ganz vielen anderen Sachen, welche die Leute hätten verhindern können? Oder nur dann, wenn du sie nicht kennst?

    Haha, sorry. Kleiner unseriöser Input (im Gegensatz zu sonst allem, was ich jeweils schreibe).

    Wer heisst Ständer mit Nachnamen und tauft seinen Sohn dann Steve?

    Und ich muss weiss Gott nicht über Namen lachen, aber den Vornamen kann man ja noch selber wählen...

    was aber gar nicht geht: in einer diskussion letzte woche, meinte eine sich partout nicht impfen lassen wollende kollegin, dass ich ein egoist sei. ich hätte die pflicht die maske aufzusetzen um
    die ungeimpften zu schützen…so eine argumentation habe ich bis dahin noch nie gehört. und ich finde sie auch ein paar tage später immer noch einfach nur scheisse.

    Absolut nicht nachvollziehbar. Wer sich jetzt (freiwillig) nicht impft, geht bewusst das Risiko ein, sich anzustecken und hat meiner Meinung nach kein Recht, nachher zu jammern, wenn der Verlauf doch schlimmer wird, als man für sich vorausgesagt hat.

    Alle anderen Rechte sollen natürlich behalten werden und es ist genau in etwa gleich bedenklich, wenn Politiker vorschlagen, dass Ungeimpfte die Corona-Behandlungskosten selber tragen sollen usw.

    Die Welt war schon länger komisch, aber sie ist in den letzten zwei Jahren noch viel komischer geworden. Was man täglich liest und auch erlebt, könnte man kaum einem erklären, wenn man zwei Jahre in der Zeit zurückreisen würde ;)

    Wenn ich, nach fundiertem google-Studium lese, dass man ab einem BMI ab 30 als adipös gilt, dann muss ich mir ja noch weniger Sorgen machen.

    Eben doch, siehe Opernhaus und Tonhalle mit der zusätzlichen Maskenpflicht. Vielleicht kommen ja zukünftig noch mehr damit

    Klar doch. Wir leben jetzt sie knapp 1 1/2 Jahren in einem von Angst und Panik bestimmten Umfeld.

    Das wird sich bei einigen mit kompletter Überreaktion auswirken. Der Kellner, der die Pizza an den Tisch trägt, könnte mit seinem Speuz die Pizza verseuchen und soll gefälligst eine Maske tragen und auch sonst wird jede und jeder als potenzielle Gefahr angesehen.

    Wer früher noch belächelt wurde, weil er / sie sich ständig mit Desinfektionsmittel die Hände gerieben hat, wegen jedem Bisschen, fühlt sich heute in allem bestätigt.

    Wobei man schon anerkennen muss, dass im Opernhaus mehr aus der Risiko-Gruppe unterwegs sind, als an anderen Orten. Die Frage ist aber, wie viele von denen tatsächlich noch ewig so weitermachen wollen...

    Lustig, dass snowcat auch erkennt, dass diejenigen, die jetzt 1 1/2 Jahre lang darüber diskutiert haben, dass die Leute zu einem grossen Teil mit und nicht an Corona gestorben sind, jetzt das Spielchen umdrehen und jeden, der stirbt, als Impf-Toten hinstellen wollen.

    Schon sehr anstrengend, wie sich die Medienwelt (da kann die alte Medienwelt, wie wir sie noch ohne die sozialen Medien kannten, ja nicht so viel dafür), verändert hat.

    Für mich zeigt das einmal mehr, dass es auch anderen hier die Zeit wert sein sollte, seine Beiträge zu lesen und nicht nur darunter zu schreiben, wie blöd sie doch sind...

    Ich meine, dass man im Umgang mit älteren oder verletzlichen (neudeutsch: vulnerablen) Personen sowieso schauen muss, dass man keine Bakterien, Viren oder Keime überträgt. Wenn man den Leuten vorgibt, dass sie sich impfen sollen, kann ich mir auch vorstellen, dass die eine oder der andere im Stolz verletzt ist, weil sie den ganzen Tag vorsichtig sind im Umgang mit ihren Patienten. Nur zur Erklärung, damit du auch verstehst, was ich mir als Grund für die Abneigung gegen die Impfung vorstellen kann.

    Aber ich wollte ja auch eher auf den Punkt hinaus, dass man aufpassen muss, die Leute in der Pflege nicht noch zu vergraulen. Wer macht das eigentlich noch freiwillig und dann noch in solchen Zeiten mit dieser Wertschätzung!?

    In der Pflege muss man sich ja sowieso so verhalten, dass man seine Patienten möglichst mit gar nichts ansteckt. Die Vorsichtsmassnahmen müssten mit oder ohne Impfung genau die gleichen sein / bleiben und es gibt ja wirklich noch andere Krankheiten als Covid-19, welche den einen oder anderen Patienten nicht so gut einfahren könnte.

    Ich würde eher zu bedenken geben, ob man es sich leisten kann, dass auf einmal viele Teilzeit arbeitende Frauen, von denen einige vielleicht nicht unbedingt auf den Job angewiesen sind, den Bettel hinschmeissen und man dann erst recht ein Personalproblem in der Pflege hat - und dann vielleicht sogar ein längerfristiges!!!