Beiträge von Lions

    Können wir nochmals die Diskussion aufnehmen, ob Penaltyschiessen Glück ist oder nicht? Stand heute würde ich sagen: Es hat absolut nichts mit Glück zu tun! Kann aber gut sein, dass ich meine Meinung nach dem Viertelfinale wieder ändere. :wink:

    ausser einer gewissen „hüftsteife“ und zu viel freestyle in defensiver taktik, hat er hervorragende bewertungen.

    und unser neuer trainer soll ja wert auf äusserst diszipliniertes verteidigungsverhalten legen. julien könnte für ihn tatsächlich das sein, was hartley für cunti war!

    als sportchef eines vereins mit den voraussetzungen eines zsc, müsste ich jedenfalls nicht überlegen. ich würde versuchen ihn zu holen. kommt ja erst noch „gratis“. der zsc geht mit so einem zuzug null risiko ein. der spieler selber hat bedeutend mehr zu verlieren. könnte seine letzte chance sein, sein profi eishockeyleben nicht nur in ajoie, langnau oder ambri verbringen zu müssen!

    Ja, wobei ich nicht von null Risiko für den Z sprechen würde. Ich weiss, du meinst vor allem das Finanzielle und dass man ihn jederzeit wieder gehen lassen könnte. Sportlich besteht aber das Risiko, dass er in unserer ohnehin stark besetzten Verteidigung Schwendeler noch mehr Eiszeit nimmt und den Jungen dahinter „den Weg versperrt“, und sich am Ende trotzdem nicht durchsetzt. Zudem weiss ich auch nicht, wie er charakterlich in der Garderobe ist: bisher habe ich nicht nur Gutes gehört..

    Klar, dein Grundgedanke ist gut nachvollziehbar: Julien und Dionicio könnten gut harmonieren, weil Dionicios grösstes Defizit sein Defensiv- bzw. Risikoverhalten ist und Julien ihn genau dort verbessern könnte und ihn zu einem besseren & kompletteren Spieler machen. In der Praxis ist es aber extrem schwierig, einen Spielertyp grundlegend zu verändern. Im Gegenteil: genau daraus entstehen häufig Reibungen.. Blöder Vergleich, aber denk an Dido und Tapola: Als Tapola Ende Januar kam, war eigentlich jedem klar, dass das schwierig werden könnte. Tapola ist extrem system- und detailorientiert, Dido macht lieber sein eigenes Ding. Man hätte auch sagen können: „Tapola bringt ihm das schon bei.“ Hat aber überhaupt nicht funktioniert..

    Will heissen: Nur weil ein Spieler genau dort „Schwächen“ hat, wo ein Trainer seine „Stärken“ hat, heisst das nicht automatisch, dass es perfekt passt. Im besten Fall ergänzt sich das und harmoniert gut. Mindestens genauso wahrscheinlich - wenn nicht sogar wahrscheinlicher - ist aber, dass es früher oder später zu Reibungen führt..

    Was willst du hier genauer definieren?

    Es war ein 50:50 Entscheid.

    Der Spieler schubst den Goalie, die Frage ist nur war der Stoss genügend heftig oder nicht.

    Ich hätte das Tor auch nicht gegeben.

    Eben, ich kenne das Fussball-Regelwerk nicht. Aber man könnte doch beispielsweise festlegen, dass ein Kontakt zwischen Stürmer und Torwart im Torraum grundsätzlich nicht vom Angreifer ausgelöst werden darf.

    Falls es tatsächlich darauf ankommt, wie „hart“ ein Stoss/Schubser war, ist es doch fast unvermeidlich, dass es bei solchen Szenen ständig unterschiedliche Meinungen gibt. Dann ist die Regel aus meiner Sicht schlicht zu wenig klar definiert.

    Ein Ziel eines Regelwerks sollte doch u. a. sein, den Interpretationsspielraum und damit die Subjektivität des Schiris möglichst klein zu halten…

    Daa aberkannte Tor von Deutschland war ein Witz.

    Ich habe ja keine Ahnung von Fussballregeln und mich in meinem Leben noch keine Sekunde mit dem Regelwerk beschäftigt. Spannend fand ich aber, dass selbst in der Slow-Motion die vermeintlichen Experten so unterschiedlicher Meinung waren.

    Ich habe während des Spiels etwas herumgezappt: Der Schiri-Experte beim Schweizer meinte, das sei definitiv zu wenig und kein Foul. Im ZDF sahen sie es wenig überraschend genauso. Im ORF hingegen waren beide Experten überzeugt, dass es ein Foul war, was der VAR/Schiri schlussendlich auch entschied.
    Wie kann man bei so einer Szene zu so unterschiedlichen Einschätzungen kommen? Im Eishockey nach IIHF gibt es zwar auch sehr viele Regeln, die laut Regelbuch „nach Ermessen des Schiris“ ausgelegt werden. Aber so eine Aktion direkt vor dem Tor müsste doch im Fussball-Regelwerk genauer definiert sein, nicht?

    Kommt auf die Leidenschaft und Charakter an. Wenn du mich fragst, werden Typen wie Weber, Kukan ua. keine Aktivitäten im Juniorenhockey verfolgen. Andere vielleicht schon. Aber wie gesagt, die haben es nicht nötig und haben imho nicht die Leidenschaft eines Zeiters, Segers oder auch Micheli, Bastl, Wichser, Weber Christian, etc.
    Vielleicht liege ich falsch, aber ich sehe zB auch keine Josi nach seiner Karriere Juniors pflegen. Einfach weil er nicht muss und wird.
    Again IMHO!

    Ja gut, wir werden sehen. Wobei ich schon denke, dass Josi nach seiner Karriere - ob mit den Junioren oder in einer anderen Funktion - dem Eishockey erhalten bleiben wird. Er ist ja bereits jetzt Aktionär bzw. Mitinhaber des SCB. Und soweit ich weiss, hat er seine Anteile im Gegensatz zu Streit und Lüthi nach wie vor..

    Ich glaube es wird anders sein. Die heutigen Spitzenspieler haben es finanziell nicht mehr nötig weiter zu arbeiten. Die Vollmers, Salis‘ und andere müssen weiter arbeiten.

    Guter Punkt, aber meinst du nicht, dass die wenigsten Spieler so denken?

    Ich habe eher das Gefühl, dass bei den meisten die Leidenschaft und das Verlangen, etwas Bewirken zu können/den Sport weiterzuentwickeln, überwiegen. Wer mit 34 bis 40 in „Eishockey-Pension“ geht, ist ja immer noch jung.. Einfach nix mehr arbeiten für den Rest des Lebens, nur weil man finanziell ausgesorgt hat, würde langweilig werden und dürfte den wenigsten zusprechen..

    Gerade NHL-Topverdiener (im Fussball nochmals um paar Dimensionen höher) könnten theoretisch nach einer einzigen Saison finanziell ausgesorgt haben (je nach Bedarf/Lebensstil natürlich). Trotzdem hört man nur höchst selten, dass absolute Topverdiener freiwillig früher aufhören. Und wenn doch, dann meist wegen Verletzungen oder sehr selten, weil die Freude am Spielen verloren gegangen.

    Und viele Eishockeyspieler bereiten sich schon während der Karriere auf die Zeit danach vor. Flüeler, Bodenmann, Genoni und Roman Schlagenhauf haben beispielsweise gemeinsam den Bachelor und Master absolviert. Schäppi ebenfalls.. Viele machen Praktika… Das zeigt doch, dass viele nach der Karriere weiterhin etwas machen wollen..

    PS: Ist in der Privatwirtschaft ja nicht anders. Sehr selten, dass ein Selfmade-Multimilliardär seine Firma verkauft und danach bis ans Lebensende nur noch am Eier kraulen ist. Im Gegenteil - gerade die arbeiten oft bis ins hohe Alter oder sogar bis zum Lebensende weiter..

    Vo dene Junge känni au no zwei.

    De aktuell Bächler hät aber nüt mit em damalige Bächler ztue, oder?

    Ha googlet. De Matthias Bächler isch sin Onkel.

    Apropos Z-Kader 93/94: Schon noch spannend, dass selbst jemand wie ich, der damals noch gar nicht auf der Welt war, fast die Hälfte der Spieler nicht nur dem Namen nach, sondern wirklich „gut“ kennt, weil sie dem Eishockey in einer anderen Funktion treu geblieben sind. Zeiter, Micheli, Zehnder, Weber, Salis, Vollmer, Bayer etc. Immerhin sind seitdem 34 Jahre vergangen.. Mal schauen, wie viele aus dem aktuellen Kader im Jahr 2060 noch in irgendeiner Funktion im Eishockey tätig sein werden.

    Haha. Du häsch grad "aaschträngend" im erschte Teil vo dim Biitrag beschriebe. Da müesstisch würklich dra schaffe und glaub mer, i paar Jahr wirsch mich verschtah ;)

    Dank Replay chan ich am Dunnschtig-Abig is Training gah, hei fahre und am halbi elfi en Playoff-Match aafange luege. Gäbt's das nöd, hett ich ufs Training oder uf s'Matcherläbnis müesse verzichte. Ganz sälte lauft mer mal i d'Aafänger-Falle und druckt im whatsapp uf Statusbilder und wild gspoileret. Aber ebe. Mer lernt dezue ;)

    Haha. Seich, verstah chani di nöd, allerhöchstens es bizli nachevollzieh.

    Übrigens Reto, scho vergässe (22.05.2025, Donnschtig Abig:rofl:) :

    Eifach all Live-Ticker abschtelle vorher.

    Das chasch du jetzt eso eifach säge.. Wür bi mir ide Praxis nöd funktioniere.. Mis Handy schället nach jedem Goal vom ZSC, u. a. lüütet mir min Nachber während/nachem Spiel ah, mehreri Persone machet Whatsapp Status vom Resultat etc. etc. Also mit anderne Wort: sobald ich s’Handy ide Pfote han, isches garnöd möglich, dass ich s‘Resultat nöd weiss. Und jedesmal extra s‘Handy ganz usstelle deswege, das wär mir z‘astrengend..

    Vor allem Sport.

    Das würsch no schätze lerne, wänn mal chliini Chind häsch. Eifach all Live-Ticker abschtelle vorher.

    Guete Punkt - so wiit hani garnöd überleit.
    Ich chönnt das nöd.. Für mich muesses live si. Einzig wenn es bsonders Spiel zo oisne Gunschte glofe isch - z. B. CHL Final - denn luegi das Spiel sehr gern im Nachhinein nomal in voller Längi ah.

    Ich glaube mich daran zu erinnern, dass sogar der grosse Sidney Crosby an der WM in der Schweiz für „embellishment“ bestraft worden ist,,,

    Kann sein, aber ZSColin Aussage „So eine typische Schwalbe, welche man im Hockey ganz selten sieht.“ stimmt mMn nach trotzdem zu 100%.

    Der grosse Unterschied zwischen Fussball und Eishockey besteht aus meiner Sicht darin, dass man im Fussball deutlich häufiger echte Schwalben bzw. Diving sieht, während es im Eishockey in der Praxis meistens um Embellishment/Beschönigung geht.

    Der Unterschied ist dabei nicht unerheblich: Bei einer Schwalbe ist gar kein Kontakt, geschweige denn Foul passiert: der Spieler versucht ein Vergehen vorzutäuschen.. Bei Embellishment hingegen liegt ein tatsächlicher Kontakt oder sogar ein Foul vor, dessen Wirkung übertrieben dargestellt wird, damit der Pfiff wahrscheinlicher wird.

    Deshalb sieht man im Eishockey auch regelmässig Situationen, in denen beide Spieler bestraft werden: der eine für das Foul, der andere für die Übertreibung/das Embellishment. Ist auch im IIHF Situation Handbook als Beispiel so festgehalten.

    Interessant ist dabei, dass die IIHF regeltechnisch gar nicht zwischen Diving und Embellishment unterscheidet.. Beides wird unter Regel 64 „Diving/Embellishment“ geführt und identisch sanktioniert. Es gibt weder eine eigene Diving-Regel noch ein anderes Strafmass..

    Persönlich würde ich trotzdem nicht eine Schwalbe mit einem Embellishment gleichsetzen. Eine klassische Schwalbe zielt letztlich darauf ab, einen völlig unschuldigen Gegenspieler bestrafen zu lassen. Embellishment ist ebenfalls unsportlich, scheisse und strafwürdig, basiert aber wie gesagt auf einem tatsächlichen Kontakt bzw Foul, dessen Wirkung überzeichnet/beschönigt wird.

    Im Eishockey bewertet die IIHF jedoch nicht die moralische Auswirkung der Täuschung, sondern den Schiri-Täuschungsversuch an sich. Genau deshalb werden Diving und Embellishment unter derselben Regel geführt und gleich bestraft… Könnte ich das Regelbuch bestimmen, wären Diving und Embellishment längst getrennt, auch hinsichtlich des Strafmasses..

    Berni hat es aber schon einmal probiert. Denke nicht, dass er nochmals ein Chance kriegt bzw. er müsst dann ja auch wollen.

    Ja, und er ist halt auch schon 26.. Für mich immer etwas überschätzt: guter, kompletter NL-Spieler, aber nirgends herausragend. Vielleicht ist noch etwas Potenzial da, aber sehe die Chance gegen Null, dass er sich in der NHL dauerhaft durchsetzen könnte..

    Wüsste nicht, wer von diesem Team wechseln sollte. Entweder haben sie‘s schon versucht, sind zu alt oder nicht gut genug.

    Klar, eher unwahrscheinlich. Aber Columbus hält doch immer noch die Rechte an Berni, oder? Und wenn Knak eine Chance erhalten würde, würde mich das jetzt auch nicht sooo überraschen.