voll überraschend…
Total..!! Schockstarre pur..!!
voll überraschend…
Total..!! Schockstarre pur..!!
nein, der plan war grundsätzlich nicht scheisse, dafür umso mehr der versuch der umsetzung dieses plans. viel zu schnell, empathielos, katastrophale kommunikation.
Culture eats strategy for breakfast
Nun, Berni spielt seit der Saison 2023/24 in Genf, so konnte er in den beiden Jahren zuvor ja schlecht im 1. (oder welchem auch immer) Verteidigerpaar spielen ...
Ups - isso! Danke. Mea culpa. ![]()
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Trotzdem waren ab 2023 noch immer Vatanen, Karrer und Lennström dabei. LeCoultre zählt zwar dazu, hat aber damals sicher nicht das gleiche Standing gehabt.
Aber ja, schon nicht ganz das Gleiche, keine Frage.
Wie ich geschrieben habe, die Chance, im ersten Paar zu spielen, war beliebig grösser. Dass es im Nachhinein zwar mit der Nati (letzte WM meines Wissens alle 10 Spiele auf dem Eis), nicht aber mit dem schnellem Einsatz im 1. Block sowie mit dem NHL-Comeback geklappt hat, ändert nichts daran, dass sein Vorgehen meiner bescheidenen Meinung nach zielführender war, als sich gleich wieder dem ZSC in einer vorläufigen Nebenrolle anzuschliessen.
Zielführender - für was? Sein Ziel war die NHL. Ganz bestimmt war es aber der einfachere Weg, als sich bei den ZSC Lions durchzusetzen. Das stimmt.
Und nochmals, zum x-ten Mal: Ich finde es (auch) gut, dass er zu uns kommt. Auch wenn er nicht aus dem Holz geschnitzt ist, welches ich bei Schweizer
Hockey-Spieler liebe: Sich à la Mark Streit oder Yannick Weber in einem guten Team versuchen zu behaupten oder durchzusetzen. Ist bei Schweizer
Hockeyspielern ein rares Gut.
Berni wollte unbedingt wieder zurück in die NHL. Die Chance, dies im 3. Verteidigerpaar beim ZSC zu schaffen, war realistischerweise 0%. Und das Zeitfenster für eine Rückkehr dauerte allerhöchstens 2 Jahre. In dieser Zeitspanne drängen soviele neue Talente nach, dass ein „Rand-NHL-Spieler“ wie Berni komplett vom Radar verschwunden ist. In Genf war die Chance beliebig grösser, im 1. Verteidigerpaar zu spielen, sich so für die Nati und im Idealfall für eine zweite NHL-Chance aufzudrängen. Die Ausstiegsklausel zu Gunsten der ZSC nach zwei Saisons in Genf, die Berni nun ja aktiviert hat, spricht auch für dieses Szenario.
Zusammengefasst wurde Tim von seinem Agenten (Helfenstein?) optimal beraten, ihm diesbezüglich irgend einen quasi moralischen Makel vorzuwerfen, erscheint mit daher ziemlich absurd.
So nebenbei bemerkt, die Transfer von zwei jungen Natispielern ohne irgendeinen gleichzeitigen namhaften Abgang an die Konkurrenz finde ich sackstark!
Ja genau, er spielte "in dieser Zeitspanne" im 1. Verteidungs-Paar....... Ähä.
2021/22: Vatanen, Tömmernes, Mercier, Karrer,
2022/23: Vatanen, Tömmernes, Lennström, Karrer, (LeCoultre)
Ab letztem Jahr vielleicht - vorher ganz sicher nicht fix.
Es gibt überall auf der Welt eishockeyspielende Menschen, für die die NHL nicht erstrebenswert , bzw. kein Karriereziel ist; aus unterschiedlichen Gründen.
Diese Spieler sind nicht schlechter, weil sie nicht gehen und sie entwickeln sich nicht nicht weiter, weil sie nicht gehen.
Grundsätzlich: Doch.
Weil: Die besten Eishockeyspieler der Welt spielen in der NHL. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Fakt.
Dein Argument zieht und auch nicht.
Ich weiss auf was du anspielst, setze dich gegen die Besten durch.
Klappt es aber nicht, stickt seine Entwicklung und er ist somit bei Genf mit „garantierter“ mehr Eiszeit besser aufgehoben.
Für uns eigentlich besser so, die Titel kamen auch ohne ihn und er konnte sich entwickeln, was uns nun mehr bringt.
Wir einigen uns dass wir uns uneinig sind. Ein Rohrer hat sich bei uns auch durchgesetzt. Ein Schwendeler auch. Aber hey, genau
DARUM wird die Schweiz im Internationale Eishockey nie und nimmer eine echte Rolle spielen! Ein knapp gescheiterter JUNGER
23-jähriger NHL-Spieler kommt nicht nach Zürich damit er bei einer schwächeren Mannschaft mehr Eiszeit bekommt.
Wenn ein 18 Jähriger das so macht ist das absolut ok. Man geht z.B.zu GCK, ins NHL Farmteam, etc. - als 60-facher NHL Spieler
werde ich das nie verstehen. Und zeigt mir einfach, aus welchem Holz man geschnitzt ist. Wie gesagt, we agree to disagree.
Berni hat alles richtig gemacht. Wäre er direkt zu uns gekommen wäre er maximal die Nummer 4 oder 5 gewesen. Bei Servette war er gesetzt im ersten Block. Und nachdem er Jahrelang eher ein solider 2 oder drittblöckler war hat er in Genf Führungsqualitäten gelernt. Das hat ihn dann auch zu einem Stammverteidiger in der Nati gemacht. Jetzt bekommen wir einenviel kompletteren Verteidiger, der zudem seine besten Jahre noch vor sich hat.
Hmm ja. Genau wie damals Roger Meier als er vom ZSC zu Kloten ging und x-Mal Meister wurde. Er hat alles richtig gemacht.
Weiss nicht ob Berni heute viel besser ist als damals. "Damals" spielte er noch knapp 60 NHL Games, heute nicht mehr. Aber hey, jetzt ist er
doch besser, also müsste er doch wieder in die NHL kommen, oder nicht? Hey Larry, zeichnet sich da irgendetwas ab? Und weiss jemand ob
er einen Passus dafür in seinem Vertrag bei uns hat? *Ironie off*
Again, and again and again: Es ist gut dass er zu uns kommt. Denn der Markt an guten bis sehr guten Schweizer Eishockeyspielern ist begrenzt.
Und von Verfügbaren noch viel, viel begrenzter. Auch kommt unsere Abwehr langsam in ein Alter, dass eine Verjüngung zwingend notwendig ist.
Zu den Langzeitverträgen:
Das ganze kommt aus der NHL und die NL hat dies relativ schnell kopiert.
Vorteil: Du bindest deine Leistungsträger an dich, hast Ruhe und Planungssicherheit.
Nachteil: Es kann mal einer dabei sein der es nicht mehr bringt, dann must du halt bluten.
Ich denke die Vorteile überwiegen klar, vor allem wird sich der Markt um die Spieler beruhigen da die meisten irgendwann langfristig vergeben sind.
Isso.
Wobei, wenn dann wieder ein guter bis sehr guter Schweizer Spieler "auf den Markt" kommt, dann werden noch höhere Saläre gezahlt, weil die Nachfrage
ganz einfach viel, viel höher als das "Angebot". Und das auch bei Durchschnitts-Spieler. Was wieder nicht wirklich den Markt (preislich) beruhigt. Das ist
in NA mit ihrem Salary Cap doch eine andere Geschichte.
Alles gut. Deine Pussy-(Gründe-)Kategorisierung ist offensichtlich strenger als meine.
Yup, isso. Wenn ein junger, guter Spieler aus der NHL zurück kommt und sich der Konkurrenz in Zürich nicht stellt und darum zu Servette geht....... Aber zurück in die NHL will, dann ist er entweder Realitätsfremd (was ich nicht glaube) oder eben ...........
Mag sein. Aber ich glaube auch Spieler mit langen Verträgen haben mal eine gute und mal ein schlechte Saison (bspw. Ghetto mit der vermutlich besten Saison der Karriere letztes Jahr, ohne auslaufenden Vertrag). Und wenn halt einer einen auslaufenden Vertrag hat und eine gute Saison, dann erklärt man es sich mit dem auslaufenden Vertrag.
Gibt auch Beispiele bei uns, die in letzten Vertragsjahr eher noch schlechter waren, als die Jahre zuvor (Schäppi, Diem).
Und die langen Verträge gehen ja auch an die zumindest für Schweizer Verhältnisse Superstars. Die 3./4. Linien Spieler, wie ein Zehnder oder Bader, erhalten ja weiterhin keine 5+ Jahresverträge.
5+ okay. Aber bei 4+, welche es vor ein paar Jahren nur in den aller-aller seltensten Fällen gab, da sieht's schon gaaaanz ganz anders aus. Da haben wir echt viele, Schweizer Superstars. Sei es ein Berni, ein Jäger, ein Fora, ein Jung (who?), Riat, Geisser, Lehmann, Rohrbach, Baradun, Egli, Knak, Waeber, usw. Alles Spieler, mit welchen um 4 Jahre verlängert oder einen neuen Vertrag erhielten. Eine Inflation von Schweizer .... nicht Stars ..... SUPER Stars.
Ein Schäppi hat vor seiner letzten Vertragsverlängerung so gut wie nie gespielt. Als man ihm dann früh mitgeteilt hates gäbe keinen neuen Vertrag mehr - DANN waren seine Leistungen sagen wir mal "etwas Mau" zwischendurch. Also meine Worte. Diem ist ein Spezialfall, der hat aufgehört Hockey zu spielen bevor er überhaupt 30 geworden ist (glaube ich). Der hatte so oder so nicht mehr die gaaaaanz grosse Motivation auf den Hochleistungssport.
Und Danke, den Wick hatte ich z.B. gar nicht mehr auf dem Schirm. Bin überzeugt es gibt noch andere Bsp welche mir nicht in den Sinn kommen.
Kommt der Druck wirklich von möglichen Verträgen bzw. vom Finanziellen?
Die allermeisten Superstars in populären Sportarten haben mir 25 ausgesorgt und bringen trotzdem bis ins hohe Alter Topleistungen.
Yup, die Superstars schon. Aber es sind nicht alle Superstars.
Und als zweites Gegenargument: Wie viele Spieler nur schon bei uns, haben sich sowas von ins Zeug gelegt als es darum ging nochmals einen Vetrag
zu bekommen. Da kommen mir z.B. Chris oder Schäppi in den Sinn, gab aber auch andere. Da gehen die Jungs durch's Feuer und holen auch die aller
letzten Prozent aus sich raus. Und sogar als Fan hat man dies gesehen. Oder nicht?
Was aber nicht heisst, dass man als Verein LEIDER diese Spiel mitspielen muss mit den ultra-langen Verträgen. Sonst unterschreiben die guten Spieler
halt einfach nicht bei dir, sondern bei einem anderen Verein. Isso.
Fairness für die Canepas: Nicht Kickerhändler Milos Malenovic ist das Problem beim FCZ, sondern die Fussball-feindlichste Stadt der Welt: Zürich!
Ha-ha-ha-ha-ha..... musst zweimal schauen ob das nicht von der "Postillion" ist.
K.Z. würde jetzt schreiben, "eine Polemik":
Natürlich hat Mario Widmer nicht ganz Unrecht. Nur hat er ein klitze-kleines Details unterschlagen: Dass die Fussballer vollkommen selber Schuld sind an ihrer Miesere. Sei es das Stadion, sei es das Image, sei es der nationale Erfolg. Beweis gefällig? Nun ja, schauen wir doch mal wie's mit dem Eishockey in der Stadt Zürich aussieht......... Natürlich - ist nicht 1:1 zu übertragen, ich weiss ich weiss. Und trotzdem. Die Unterschiede sind viiiiiel viel grösser als es das eigentlich sein müsste.
Präsi Frey stellt den CEO Zahner an
Präsi Cillo stellt den "CEO" Malenovic an
Wie ist das Auftreten dieser Menschen, wie werden sie wahrgenommen? Was repräsentieren sie? Und auch wenn wir die sportlichen Erfolge mal ausser Acht lassen. Wer hat ein eigenes Stadion? Und vor allem WARUM?
Was effektiv wirklich schlecht ist an den langen Verträgen:
Das Leistungsprinzip wird ad absurdum geführt. Wie man bekanntlich weiss, ist Druck im HochLEISTUNGS-Sport ein ganz wichtiger Faktor, damit
effektiv auch Top-Leistungen abgerufen werden können. Es zeichnet die Top-Sportler ja auch aus, dass sie unter Druck gut oder eben sogar besser
performen können. Nun wird dies eben mit sehr gut dotierten Verträgen bis sie 35/36 sind jedoch quasi ausgehebelt. Natürlich nicht ganz, aber eben
doch ein wenig. Und manchmal macht das "ein wenig" genau den klitze-kleine Unterschied aus, ob man am Schluss erfolgreich ist oder nicht. Alle
Spieler sind unterdessen so gut (aus-)trainiert, dass es vielfach nur noch im Kopf darum geht die Leistung auch auf das Eis bringen zu können.
Nicht nur - aber auch.
Ziemlich klar, was dann die Entwicklung sein wird. Irgendwann merken die Clubs - wir sind viel zu abhängig von Schweizer Topspieler, die die Verträge quasi selbst definieren. Und boom, 8, 10 oder 12 Ausländer.
Und es wird die Jugendabteilung noch wichtiger machen, weil es kaum noch Top Schweizer auf dem Markt hat. Und hier muss der ZSC dann auch schauen, dass sie es schaffen, die Spieler in-house zu Topspielern zu entwickeln, weil man sie sonst evtl. nicht so schnell zurück bekommt.Was mich zur Frage bringt - weshalb leiht der ZSC seine jungen Spieler nie aus? Wenn ich die Ambri Verteidigung sehe dieses Jahr, Ustinkov oder Schwendeler würden easy genügend Eiszeit erhalten. Aber ich mag mich nicht mal mehr erinnern, wann wir das letzte Mal einen Jungen verleiht haben innerhalb der National League.
Keine Regel ohne Ausnahme: Phil wurde vor nicht allzu langer Zeit ins Emmental ausgeliehen
- Ops, "einen Jungen", sorry. Phil war nicht mehr der
Jüngste - keine Frage.
SLAPSHOT
https://slapshot.nau.ch/national-sh/sc…-geben-67056974
«Schweizer» wie Hofer und Cajka wird es bald nicht mehr gebenBeat Moning
04.11.2025 - 08:00
Die Schweizer Lizenz für Ausländer wird schrittweise abgeschafft. Warum sich für Ausländer wie Hofer und Cajka trotzdem nichts ändert.
Und da gleich noch ein weiterer interessanter Artikel:
Können sich die langfristigen Mega-Verträge für die Klubs lohnen? | Slapshot
In dieser Ausgabe von «Pro und Contra» gehen Nicola Berger und Daniel Germann der Frage nach
Pius?
Zesi !!
Bei dir? Weil er vor 2 Jahren zu Genf ist?
Für mich stimmt das alles so.
Yup, genau. Weil wir ihn zurück wollten aber er wollte nach Genf. Aus den bekannten Pussy-Gründen. Und trotzdem, ich quote mal meine Aussage nochmals, könnte ja sein dass dies irgendwie "untergegangen" ist:
"Nicht falsch verstehen, ist ein guter Transfer. Wie ich bereits geschrieben habe, junge Schweizer Verteidiger mit seinen Qualitäten sind relativ rar. Und wenn man ihn (zurück-)holen kann - tiptop."
2 Jährchen sind vergangen und aaaaaaaaaalles ist anders:
Warum Tim Berni zu Servette wechselt und nicht zu den ZSC Lions
Der ZSC wollte ihn unbedingt
Servettes Sportchef Marc Gautschi sagt: «Wir können Tim Berni eine zentrale Rolle in unserer Abwehr und für seine sportliche Weiterentwicklung bieten.» Genau das, wozu Sven Leuenberger nicht in der Lage ist. Neben Captain Patrick Geering, Dean Kukan, Christian Marti, Mikko Lehtonen, Dario Trutmann und dem «alten Löwen» Yannick Weber wäre Tim Berni mit grosser Wahrscheinlichkeit nur ein Platz am spielerischen Katzentisch mit wenig Eiszeit und ohne Powerplay-Präsenz geblieben.
In Genf ist die Konkurrenz geringer.
Nicht falsch verstehen, ist ein guter Transfer. Wie ich bereits geschrieben habe, junge Schweizer Verteidiger mit seinen Qualitäten sind relativ rar. Und wenn man ihn (zurück-)holen kann - tiptop. Denn unsere Abwehr wird langsam alt. Aber eben, ein kleines "Gschmäckle" bleibt halt schon. Zeigt aber auch, dass unser Sportchef keine Sentimentalitäten kennt. Wenn er gut ist für uns, dann holt er ihn. Egal was war und was er (Berni) nicht mehr erreicht hat (NHL). Wäre bei Lammikko ziemlich sicher auch so. Business is business.
John Candy….werde im Final Ausschau nach Dir halten!
Er isch eigentlich (no) luschtiger ........ Meischtens.