Eine Öffnung für die Ausländer bedeutet nicht, dass es günstiger wird, solange keine Salary Cap etc. besteht.
Salary Cap ist wohl in einer offenen Liga auch nur mittels "Gentlemen Agreement" möglich, deshalb:
wieso nicht halt doch eine (wirtschaftliche) geschlossene Liga gründen, bei der die Anzahl der Ausländer geregelt ist und es aus sportlicher Sicht keinen Auf-/Absteiger gibt?Sollen die anderen in den bestehenden Amateur Ligen bleiben und diese Neue ist die einzige Profiliga und gut ist.
Auch weitere Sachen kann man dort regeln oder steht irgendwo geschrieben, dass es eine Profiliga geben muss, die offen für alle ist?Und falls dem so ist: die Zeiten ändern sich, das kann man bestimmt auch anpassen...
Dann kannst du aber vergessen, dass die Klubs in der geschlossenen Profi-Liga sich eine grosse Junioren-Abteilung "gönnen".
Was bedeutet, dass es mittelfristig viel weniger gute CHer Eishockeyspieler geben wird.
Das ganze funktioniert nur, wenn nicht nicht nur diesbezüglich NHL-mässig gehandelt und umgesetzt wird, sondern der Sport
auch in den Schulen einen viiiiel höheren Stellenwert erhalten. In NA wird die Ausbildung der jungen Sportler zu 95% in den
Schulen durchgeführt. Kein Profiteam "leistet" sich eine Juniorenförderung. Höchstens noch ein Farmteam, wo man sich
im Bedarfsfall bedienen und praktisch fertige junge Spieler noch den letzten Schliff holen.
Wir hatten hier mit Thomas Roost bereits einmal eine ähnliche Diskussion. Und auch wenn er dies gerne sehen würde und es
in seinen Artikeln jeweils auch so pusht, solange in der Schweiz die Juniore^n ausschliesslich in den Clubs ausgebildet und
gefördert werden ist eine geschlossene Liga à la NHL einfach illusorisch.