Genf nach 7 Spielen
Beiträge von Vladi19
-
-
Finde die von SL zeigt schon die Probleme auf. Ob man jetzt bei 5 gegen 5 so oder so war.
Ja, okay, das macht er schon. Die sind für mich aber Symptome.
Ich finde, dass v.a. die Analyse der NZZ die Ursachen der Probleme aufzeigt: der Konservatismus, die Unfähigkeit oder Unwilligkeit Neues auszuprobieren.
Wir haben jetzt eine topmoderne Infrastruktur, aber ein Steinzeitmanagement. Ich höre jetzt nicht zum ersten Mal, dass sich der Z im sportlichen Bereich allen Modernisierungen entgegenstellt. Darum hat man eifach auch nur einen Kraftraum hingestellt und alles andere (Neue), das man heute so braucht/nutzt für die Spielerentwicklung und -betreuung, weggelassen.
Das wird sich aber nicht ändern, denn Walti F ist stockkonservativ, der CEO (sehr) konservativ und der Sportchef ist mMn auch nicht dafür bekannt erwas zu wagen.
-
Da haben wir den Salat. Für den CEO reicht es im Grunde wenn die gesamte Organisation funktioniert. Hier lese ich kaum Selbstkritik..
Ein Schöngeschwätze, ja.
Da wundert es mich nicht, dass die (wieder einmal) angekündigte, schonungslose Analyse unserer Führung keine wirklichen Konsequenzen nach sich ziehen wird.
SL meinte ja, Biel sei 5 gegen 5 nicht besser gewesen.

-
Wer die Leistung nicht bringt von den älteren Semester einfach zu GCK Lions schicken, so wie dazumal unsere Nr. 7 Der Name kommt mir gerade nicht in den Sinn. Ein Welscher kam von Friboug. .......Thibaut Monnet.
Für das brauchst du aber Zweiwegverträge. Haben (alle?) unsere Spieler solche? Wenn nicht, dann kann man Spieler nicht nach unten schicken, sondern nur auf die Tribüne.
-
Wie kommt Genf immer zu diesen Topausländern? Dachte früher immer wegen Mc Sorley, aber der ist ja schon eine Weile weg.
Offenbar haben sie ein (viel) besseres Scouting als andere inklusive uns. Dazu kommt wohl ein sehr gutes Netzwerk, das ja auch SL nachgesagt wird…
-
Alles anzeigen
Der ZSC-Sportchef im Interview
«Die Bieler spielten für ihren kranken Trainer. Wofür spielten wir?»Sven Leuenberger stellt sich nach dem 0:4 im Halbfinal gegen Biel den kritischen Fragen. Er sagt, wieso er den Trainer wieder wechseln würde, was er vermisste – und anders machen würde.
Simon Graf
Publiziert heute um 16:30 UhrSven Leuenberger, was tut mehr weh: Im Final ein 3:0 zu verspielen wie letztes Jahr gegen Zug oder mit 0:4 auszuscheiden wie jetzt gegen Biel?
Im Final ein 3:0 zu verspielen.Wieso?
Biel war einfach besser. Da kann man nur gratulieren und analysieren, wieso dem so war. Aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Finalniederlage gegen Zug nicht nötig gewesen wäre.Hätten Sie gedacht, dass die ZSC Lions so chancenlos sein würden gegen Biel?
Das Resultat spricht eine klare Sprache. Ich fand nicht, dass es eine klassische 0:4-Serie war, in der wir gar keine Chance hatten. Aber Biel war besser, gar keine Frage. Nein, das hätte ich nicht gedacht.Was lief falsch?
Die Bieler waren schlauer und effizienter. Wir verloren die Serie ganz klar in Über- und Unterzahl. Bei 5 gegen 5 waren die Bieler nicht das bessere Team.Man hatte das Gefühl, die Zürcher Spieler wurden immer ratloser. Marc Crawford konnte ihnen keine Lösungen bieten. Gibt Ihnen das nicht zu denken?
Wenn wir von Über- und Unterzahl reden. Das Powerplay ist ein kreatives Element, das funktionierte in Spiel 4 endlich auch wieder. In der Unterzahl geht es um Struktur. Da musst du dich an Vorgaben halten. Aber einfachste Dinge funktionierten bei uns nicht. Da frage ich mich schon wieso. Ich habe nicht das Gefühl, dass wir keinen Plan hatten. Aber wir hielten uns nicht an die Vorgaben. Das macht mich stutzig. Wieso passiert uns das?Zumal die ZSC Lions ein erfahrenes Team sind.
Richtig. Wir haben eine Mannschaft, in der 70 Prozent der Spieler schon einmal Meister wurden und wissen, dass es Disziplin braucht. Aber wir hatten die ganze Saison Probleme mit dummen Strafen. Nicht erst im Halbfinal. Davos machte im Viertelfinal einfach noch dümmere Strafen als wir. Was man aber auch sagen muss: Die Bieler waren wirklich gut. Bisher konnte man sich darauf verlassen, dass sie einem früher oder später ein Geschenk machten. Das war nun nicht so. Sie sind erfahrener, reifer und abgeklärter geworden. Zudem merkte man: Diese Mannschaft spielt für Antti Törmänen.Der Bieler Coach ist wieder an Krebs erkrankt. Sie kennen ihn aus Ihrer Berner Zeit. Hatten Sie in letzter Zeit Kontakt zu ihm?
Ich kenne Antti sehr gut. Als ich hörte, dass er wieder erkrankt ist, tauschte ich mich mit ihm sofort per Whatsapp aus. Ich werde ihn nun, da die Serie vorbei ist, sicher anrufen, ihm gratulieren und auch sonst mit ihm reden.Crawford stand in seiner ersten Zürcher Zeit von 2012 bis 2016 für Spielkultur. In diesem Halbfinal hatte man das Gefühl, dass Biel den ZSC Lions spielerisch klar überlegen war. Wie erklären Sie sich das?
Ich sah das genau so. Aber man darf nicht vergessen, dass unsere Trainercrew erst seit dem neuen Jahr hier ist. Biel hat seine Spielkultur in den letzten drei, vier Jahren aufgebaut und Spieler entwickelt wie Kessler, der gegen uns die Rolle Brunners übernehmen konnte. Das haben die Bieler gut gemacht. Bei uns waren viele Spieler nicht auf dem Niveau, das wir von ihnen erwartet hatten. Das wirft die Frage auf: Überschätzen wir sie? Oder haben sie es einfach jetzt nicht auf den Punkt gebracht? Das müssen wir gründlich analysieren.Würden Sie den Trainerwechsel von Rikard Grönborg zu Marc Crawford wieder machen?
Jederzeit. Es geht nicht nur um die Resultate, sondern auch um die Spielweise und darum, was unsere DNA ist.Mit DNA meinen Sie, dass sich Grönborg um die eigenen Junioren foutierte?
Genau. Wir sahen ja nun bei Crawford: Auf einmal spielte ein 18-Jähriger. Oder ein 16-Jähriger. In Biel wurden Spieler sukzessive an die erste Mannschaft herangeführt. Das passierte bei uns zu wenig. Ich sehe nicht viele Spieler, die bei uns in den letzten Jahren besser wurden.Dass Grönborg nur für den unmittelbaren Erfolg coacht und nichts entwickelt, war ja schon letzte Saison offensichtlich. Wieso trennten Sie sich nicht vor dieser Saison von ihm?
Das wurde sicher diskutiert. Wir machten Grönborg dann Auflagen.Die er nicht erfüllte?
Einige schon, andere nicht. Aber man muss auch sehen: Wenn Grönborg letzte Saison ein Spiel mehr gewinnt, sind wir Meister, und es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen. Zumindest resultattechnisch.Jetzt haben Sie mit Crawford einen Trainer, der nach enttäuschenden Monaten bereits angezählt ist. Bleibt er?
Wenn ich das entscheiden kann, bleibt er.Sie erwähnten es: Viele Spieler blieben unter den Erwartungen. Wieso?
Die Spieler, die die Erwartungen erfüllten, kann man an einer Hand abzählen. Wieso, ist für mich die Gretchenfrage. Wir hatten keinen Spieler in der Top 20 der Skorerliste.Wo waren die Leader dieser Mannschaft?
Wenn du verlierst, kommt diese Frage immer auf. Ich glaube, Leader, wie man sie früher kannte, gibt es heute nicht mehr. Es ist mehr ein Captainteam, das führt.So Leader wie früher Mathias Seger.
Genau. Diese Art Leader findet man kaum noch. Im Schweizer Eishockey ist das vielleicht noch Andres Ambühl in Davos. Aber er geht mehr mit seinem Beispiel voran. Ich glaube nicht, dass er in Davos die Garderobe aufmischt, wenn es nicht läuft. Er nimmt einfach das Spiel in die Hand. Aber ich will jetzt nicht auf einzelne Spieler zeigen. Wir müssen uns fragen: Wieso hat unser Team nicht performt? Und da gehören die Leader dazu. Es steht wohl ausser Zweifel, dass Goalie Hrubec unser bester Spieler war. Er zeigte, dass er es unbedingt will.Als Sie 2017 nach Zürich kamen, machten Sie eine gewisse Genügsamkeit aus und wollten dagegen ankämpfen. Ist Ihnen das gelungen?
Einige Dinge veränderten sich schon. Aber es ist so: Uns fehlt es beim ZSC an nichts. Da ist schwierig, die Spieler hungrig zu behalten. Jeder muss sich fragen: War ich genug hungrig? Die Bieler spielten für ihren kranken Trainer. Wofür spielten wir? Ich sage nicht, dass sich unsere Spieler keine Mühe gaben. Aber offensichtlich hatten die Bieler mehr Drive als wir.Sie sind seit 2017 Sportchef in Zürich. Ein Titel in sechs Jahren, ist das nicht zu wenig für einen Club wie die ZSC Lions?
Ein Titel in fünf Jahren, bitte. Einmal wurde das Playoff nicht ausgespielt wegen Corona. Und da waren wir Erste in der Qualifikation. Andere sollen über mich urteilen. Ich kann einfach sagen, dass wir in dieser Zeit immer noch die zweitbeste Organisation waren, wenn man alle Resultate zusammenzählt. Wir waren zweimal im Final, einmal gewannen wir ihn. Wir scheiterten zweimal im Halbfinal, gewannen einmal die Qualifikation.Nur Zug war besser.
Genau.Was würden Sie anders machen?
Wir holten Grönborg, weil wir dachten, er entwickle unsere Spieler. Er hatte die schwedische Ära eingeleitet mit den vielen jungen Spielern. Bei uns ist diesbezüglich nichts passiert. Ich werfe mir vor, dass wir uns nicht schon früher von ihm trennten. Über Transfers kann man immer diskutieren. Es gibt immer wieder Fehlgriffe. Und manchmal, denke ich, müsste ich noch konsequenter sein.Was heisst das? Sich von Spielern trennen?
Ja. Wenn es nichts kosten würde, würde man das öfter tun. Aber wenn man diese sechs Jahre betrachtet: Ein Jahr haben wir richtig verhauen, als wir das Playoff verpassten (2018/19). Sonst war unser schlechtestes Resultat der Halbfinal. Also waren wir immer in den Top 4. In einer guten, sehr ausgeglichenen Liga. Was uns einfach fehlt, ist dieser zweite Titel. Hätten wir ein Spiel mehr gewonnen, wäre alles gut in der öffentlichen Betrachtung. Aber sorry, das ist für mich keine tiefgreifende Analyse.Bleiben Sie ZSC-Sportchef?
Das liegt nicht in meiner Hand.Aber Sie möchten bleiben?
Ich bin noch nie davongelaufen. Wir müssen gewisse Dinge genau anschauen. Wer die Familie Leuenberger kennt, wer mich kennt, der weiss: Ich bin noch immer hingestanden, wenn es brannte. Ich verabschiede mich sicher nicht durch die Hintertüre.Wie verändert sich das Team? Vier Ausländer sind unter Vertrag: Hrubec, Lehtonen, Lammiko, Wallmark. Bleiben diese vier, und es gibt zwei neue?
Es wird sicher zwei neue Ausländer geben. Wir müssen schauen, ob es Rückkehrer gibt aus der NHL. Aber wir müssen grundsätzlich davon ausgehen, dass keiner zurückkehrt. Wir haben nun gesehen, dass wir junge Spieler haben, die mitspielen können. Diesen Prozess möchte ich sicher vorantreiben. Und mit Zehnder kommt ein junger Stürmer aus Zug, von dem ich mir einiges verspreche.Wie können Sie die Mannschaft weiter verjüngen und mehr Dynamik hineinbringen?
Ganz klar: Wir haben junge Herausforderer, und entweder sputen sich die Älteren, oder sie werden überholt. Keiner soll seinen Platz auf sicher haben. Deshalb ist Crawford der Richtige: Ihm ist es egal, wer spielt. Er liess den 16-jährigen Ustinkov spielen, weil er fand, er helfe dem Team. Das ist ein Konkurrenzkampf.Ist es denkbar, dass Spieler mit Verträgen gehen müssen?
Zuerst müssen wir einige Fragen klären. Dann schauen wir. Momentan komme ich mir vor, als seien wir die Hinterletzten. Wir waren im Halbfinal und Vierte in der Regular Season. Man muss es relativieren. Auch wenn man Meister wird, ist nicht alles gut. So wie jetzt nicht alles schlecht war. Aber klar, man muss genau hinschauen.Denis Malgin hätte einen Vertrag bei den ZSC Lions, würde also nach Zürich zurückkehren, wenn er in die Schweiz kommt. Erwarten Sie ihn zurück?
Das ist von ihm abhängig. Er wird sich die Frage stellen müssen: Will er in Colorado, wo es ihm offenbar gefällt, in der dritten oder vierten Linie spielen? Oder kehrt er zurück und übernimmt hier eine Leaderrolle? Würden wir ihn gerne retour nehmen? Selbstverständlich. Aber wir müssen uns darauf vorbereiten, dass er nicht kommt.Da Sie Antti Törmänen gut kennen, drücken Sie nun Biel die Daumen?
Ich kenne nicht nur Antti gut, sondern auch Martin Steinegger, mit dem ich beim SCB spielte. Bei dem Schicksal, das Antti getroffen hat, drückt ihm die ganze Schweiz die Daumen. Und das ist auch gut so.„5 gegen 5 waren die Bieler nicht das bessere Team.“ Echt jetzt?
Da frage ich mich, ob er für eine schonungslose Analyse der Richtige ist…
-
Dä Tagi-Kommentator isch au „guet“ druff 🙈, eine vo da?
ZitatThomas Bissig
10:37 Uhr
Stimmt genau Leuenberger ist überfällig. Seit 4 Jahren wurstelt er vor sich hin, kauft munter die teuersten Spieler und bringt jedes Jahr eine Mannschaft ohne DNA. Kein Charakter nichts. De letzte richtige Kapitän hiess Mathias Seger und führte die Mannschaft zum Titel. Aktuell und auch seit 4 Jahren ist ein hat ungenügender Geering (spielerisch und führungstechnisch) der nicht in der Lage ist dieses Amt inne. Wobei zu sagen ist wer aktuell in dieser Mannschaft ein Führungsspieler wäre entzieht sich meiner Kenntnis. Es gibt nur eine Massnahme FRÜHLINGSPUTZ Sportchef weg, Trainer weg, sämtliche Spieler weg (auch mit laufenden Verträgen). Sollte dies nicht geschehen was ich glaube wird sich das im Saisonabo Verkauf schmerzlich spiegeln.
Alli use!!

-
Vieles deutet darauf hin, dass innerhalb des Klubs die DNA, Chemie, Monkey bag oder wie wir dem auch immer sagen wollen, nicht stimmt.

Sehr vieles und schon lange…
-
RL = Real Life
Thanks a lot and see you soon Larry!
Eimal ZSC, immer ZSC !!!!
Ahaaa 😂
Danke 007 und v.a. Danke Larry für deinen Beitrag zu einem (für mich immer noch) tollen Forum!
-
-
Soooo endlich zuhause angekommen und ich hab das Ausscheiden bereits verdaut.
Gratulation an Biel für diesen tollen Lauf! Wünsche viel Glück im Finale!
Z heute klar besser als in den ersten 3 Spielen...Biel hatte aber immer eine Antwort bereit.
Ich würde Crawford nun mal die Chance geben das Team über den Sommer zu formen. Danach schauen wir mal wie es läuft, auch wenn ich nach seiner Einstellung mehr erwartet hatte.
Was nicht gut läuft und wo man über die Bücher muss haben ja einige hier schon erwähnt. In dem Sinne, schöne Ferien allen im Forum und bis nächste Saison.
+1
-
Bin schon jetzt kribbelig, wird es der letzte Gang ins Stadion diese Saison? Das Messer ist am Hals, weshalb zumindest Kampfgeist, Emotionen und der Siegeswillen gezeigt werden sollte.
Same here. Das erwarte ich heute: unbändigen Kampf und Siegeswillen, Leidenschaft und Emotionen. Wobei, ich erhoffe es mir… bis jetzt war die (frühere) Wundertüte ZSC ja sehr berechenbar und einseitig auf der negativen Seite der Skala…
Mal schauen, was (dann) passiert heute Abend.
-
Naja, das kann man nicht vergleichen. Bin zwar erst gegen Ende der 80er dazugestossen, aber damals war jede Saison ein Ueberlebenskampf am Rande des finanziellen Ruins mit dem Höhepunkt der ersten gewonnen Playoffserie im rauchgeschwängerten Hallenstadion gegen Lugano.
In diesem Jahrtausend sind wir finanziell abgesichert und damit sind auch die Erwartungen (und Ticket-/Saisonkartenpreise) massiv angestiegen. Ich persönlich kann nicht nachvollziehen, dass man mit unserem Kader einen Platz unter den ersten 4 und Halbfinalquali als offizielles Ziel angibt. Damit haben wir das Ziel erreicht. Wahrscheinlich wurden die Prämien auch auf diese Ziele hin defniert und damit eine gewisse Genügsamkeit im Team vorgegeben. Je tiefer die Ziele angesetzt werden, desto weniger muss man sich anstrengen.... Das Resultat sieht man hier.
Man muss ja nicht gleich wie Fischer vom Weltmeistertitel sprechen, aber es sollte schon unser Anspruch sein, eine Finalquali anzupeilen. Dass dies am besten gelingt, wenn man eine gute Quali (Top 3 als Minimum aus meiner Sicht) spielt, ist nun wohl allen klar. Lieber (realistisch) hoch gesteckte Ziele verpassen, als vorsichtige Ziele erreichen.
Hat nichts mit Nörgeln zu tun, ist aber ganz klar individuell. Ich bin nicht zufrieden mit dieser Saison, sollte nicht noch ein Wunder geschehen. Muss nicht heissen, dass ich nur mit einem Titel zufrieden bin. Als SK-Inhaber will ich eine gute Quali sehen, das war leider nicht der Fall. Nach einer guten Quali ist mehr möglich als nach einer sehr durchzogenen Saison, die es für mich war.
Dito.
-
Für mich haben wir aber zuwenig Leader/Charaktere im Team (Geering als Captain ist es nicht), das kann auch MC nicht ändern. Ein bisschen "meh Dräck" würde nicht schaden, aber bei einem Gentleman Club wie bei uns ist das schwierig...
V.a. wird Gentleman Walti F. kaum zulassen, dass Geering als C abgesetzt wird…
Meh Dräck fände ich gut, wir könnten definitiv wieder Typen à la Rolf Schrepfer sehr gut brauchen, das ging ja früher auch.
-
Anstatt nur immer die jüngsten Transfers und die Ausländer anzusprechen, sollte man auch mal die Entwicklung der Entscheidungen vor ein paar Jahren und die Entwicklung der Spieler hinterfragen, die schon einige oder viele Jahre dabei sind..
Hat SL in den letzten Jahren auch nur eine einzige heikle personelle Entscheidung getroffen, die einen bestehenden Spieler betrifft? Eine einzige? Ich könnte mich an keine erinnern.
Es wurde eigentlich jeder Vertrag verlängert, der auch nur einigermassen Leistung gezeigt hat.
Schauen wir mal rund 2 Jahre zurück: Da wurden die Verträge mit Roe, Schäppi, Diem und Trutmann verlängert. Ergebnis davon sehen wir jetzt.In dieser Saison verlängerte man die Verträge mit Hollenstein und C. Baltisberger.
Von Bodenmann wollte man sich trennen - das wäre die erste und für mich einzige etwas unpopuläre Entscheidung unter SL gewesen (aber die richtige). Dann spielte er ein paar Wochen wirklich gut und schon wurde auch dieser Vertrag verlängert. Ergebnis sehen wir jetzt.. nein halt, das Ergebnis sehen wir erst in einem Jahr, wenn er 36-jährig ist.Hat absolut etwas. Für mich stellt sich aber auch (oder v.a.) die Frage, welche Entscheide SL wirklich selber fällen konnte/durfte.
Offenbar spricht sich ja Walti F. manchmal aus Loyalitätsgefühlen/-gründen für im Nachhinein unsinnige Vertragsverlängerungen aus…
-
Dieser Abschnitt aus dem Tagi trifft es ganz gut:
ZitatDen ZSC Lions werden in diesem Halbfinal ihre Limiten schonungslos aufgedeckt. Sie wirken bieder, oft träge und zusehends verzweifelt. Spielerisch liegen Welten zwischen den Bielern und ihnen. Die Seeländer treten auf wie eine eingespielte Mannschaft, derweil man bei den Zürchern das Gefühl hat, sie wären eben erst zusammengekommen und müssten sich erst noch kennen lernen. Es rächt sich nun, dass sie in der Qualifikation nie zu Konstanz gefunden haben.
-
Ist nicht eher das Problem, das wir gute Namen holen, die dann plötzlich noch durchschnittlich sind..
Das ist leider gefühlt seit Ewigkeiten so (siehe u.a. Ghetto: in der 1. Saison brilliant, nachher 🤷🏻♂️). Keine Ahnung, warum dem so ist, aber ich denke es um die nicht vorhandene Leistungskultur.
-
Was mich angurkt ist die Tatsache, dass ich bei Spiel 7 in den Ferien bin...
Im Final??? Sehr schlechte Planung.
-
Ich wundere mich immer wieder dass bei einigen Leuten Fan sein mit Erfolg verbunden ist. Ja, sie spielen tatsächlich schlecht, und ja vieles ist schief gegangen diese Saison in sportlicher Sicht, aber jetzt auf jeden und alles in der Organisation zu bashen finde ich ziemlich überflüssig.
Ziehen wir halt mal ein schlechtes Jahr ein. Ist schon anderen Teams passiert.
It‘s not over till it‘s over!
Da bin ich bei dir. Ich bin seit den frühen 80-er Jahren Fan und habe (fast) alles gesehen und erlebt.
Nur erwarte, nein, erhoffe ich mir mit so einem Kader besseres Hockey zu sehen. Keine Ahnung, wo da der Wurm liegt.
Nun gilt halt das Motto „am Mittwoch irgendwie einen Sieg holen und dann schauen, was in Biel passieren wird…“
-
Das wird schwierig… Mal sehen, was der Mittwoch bringt.