Selbstverständlich nicht ganz einfach dies in Worte zu fassen. Ich versuch's - für dich - trotzdem gerne:
Wenn ich nach 4 Spielminuten sehe, dass wir gegen Biel mit "Pässchen zwischen die eigenen Beine" in der Mittelzone den Angriff lancieren oder
vorne wie auch hinten den Check nicht fertig machen oder mal mit 2 mal mit 0 Leuten forchecken gehen, in der Defensive jeweils 1 von 3 Mal einen
Schritt zu spät kommen u/o immer nur den Puck und nicht den Gegenspieler im Aug' haben um ihn zu neutralisieren - DANN weiss ich, dass es nicht
gut kommt. Ausser wir sind einfach so viel besser und all diese kleinen Dinge sind ein Furz im Wind. War es nicht. Wir haben ultra-mies gespielt. Und
am Schluss zwar gewonnen ja. Aber die Leistung bzw. die LEISTUNGSBEREITSCHAFT war einfach nur mieserabel und eines ZSC unwürdig.
Und ja, diese Ansicht oder auch diese Gefühlslage habe ich ganz selten. Aber wenn, dann hat es mich noch nie getäuscht. Und es "mag" mich einfach.
Darum bin ich dann auch frustriert - und zwar ausserordentlich.
Und nein, kein Team spielt extra schlecht. Aber ich habe gegen Biel nicht halb so viele Z Spieler gesehen, die in die Schüsse gelegen sind wie
gegen Fribourg. Reine Einstellungssache, für mich.
Anderes Bsp. gefällig? In der Meistersaison 17/18 als wir das 1. Game gegen den EVZ im 1/4-Final in der Bosshard Arena gespielt haben. Der
Unterschied, mit welcher Entschlossenheit die Zuger und die Zürcher Hockeyspieler auf's Eis gekommen sind zum Aufwärmen war schon krass.
Als sie dann quasi "richtig" eingelaufen sind vor dem Spiel war's noch 10 Mal schlimmer. Ich dachte mir: Entweder wir sind so unfassbar gut und
gewinnen darum dieses Game oder wir holen hier gar nix. Als wir mit 4:1 nach Hause geschickt wurden war dies noch das Beste vom ganzen
Abend. Es hätte auch 14:1 heissen können und der Z hätte sich nicht beschweren können.