Vergesst dann aber nicht, in 6 Monaten nachzuimpfen, und dann in 6 Monaten wieder und wieder..... Sonst seit ihr wieder gleich weit wie die Ungeimpften.
Oder habe ich da was falsch verstanden?
Beiträge von BMW
-
-
Vielleicht noch eine etwas andere Sichtweise.
Die besten Jahre hatten wir doch, als Balti, Schäppi, Kenins und Co aus dem Nachwuchs in die 1. Mannschaft aufgestiegen sind. Oder anders rum gesagt: unsere Nachwuchsabteilung war allererste Sahne, der Druck der jungen Spieler auf die Stammspieler war relativ gross. Diskussionen über Transfers erübrigten sich, nur gerade bei CH top shots und den Ausländern wurde am Markt zugegriffen.
Nun, wer ist denn in den letzten 8 Jahren aus dem Nachwuchs in die erste Mannschaft aufgestiegen und auch geblieben?
Keiner hat sich bei uns mehr durchgesetzt und wurde zum Leistungsträger. Sie verliessen den Klub aus verschiedensten Gründen in alle Richtungen.
Und die Anzahl jener, die nun aufsteigen sollen in die 1. Mannschaft wird jährlich kleiner. Offenbar sei die Qualität des Nachwuchses nicht gut genug, hört man. Da fehlt mir der Glaube, denn dies würde ja heissen, dass heutige Jugendliche weniger Talent haben als noch vor 10 Jahren. Wohl kaum...
Die Gründe für das Ausscheiden im Halbfinal liegen tiefer und gehen über die gesamte Organisation. Aber so lange bei uns die Schönschwätzer an der Spitze das Sagen haben, wird sich substanziell in den kommenden Jahren nicht viel ändern.
Ich hoffe, intern ist man wesentlich kritischer als man sich nach aussen gibt. -
Insgesamt sehr gute Analyse von Pickel, primär auch was die sportliche Seite betrifft.
Eine Blutauffrischung in der Mannschaft kann etwas bewirken, nur beschränkt sich dies in unserem Fall vermutlich auf die 4. Ausländerposition plus den Assistenztrainer.
Einzig die gesamte Klubführung/das Management kommt in der Analyse aus meiner Sicht zu gut weg.
Es ist in den letzten 10 Jahren (gefühlt) leider Ende Saison mehrheitlich so, dass wir von aussen den Spiegel vorgehalten bekommen wie in der Analyse von Pickel.
Seitens des Klubs lesen wir aber immer wieder die gleichen Begründungen (Ausreden?), warum dieses oder jenes Ziel nicht erreicht wurde. Es folgt dann jeweils eine Saison der "Wiedergutmachung". Treten an Ort nennt man dies.
Im Bereich der Klubführung wäre daher aus meiner Sicht eine (dynamische) Blutauffrischung wesentlich dringender als im sportlichen Bereich.
Frischer Wind nach dem top-down Prinzip und nicht buttom-up. -
Wir haben auch gestern nicht schlecht begonnen und waren bis zum 1. Gegentreffer klar die bessere Mannschaft.
Aber eben.... wir sind schon die ganze Saison eine Chügeli-Mannschaft, wir würden vermutlich den Puck am liebsten ins Tor tragen. Wenn es unabhängig von der langen Verletztenliste etwas zu bemängeln gibt ist es unsere Schuss- und Abschlussschwäche, und dies seit mindestens Januar. Chancen hatten wir auch gestern genug (Prassl !!!) um in Führung zu gehen, aber wenn du nicht triffst.... -
Unser Spiel war solid und ok, mit einer besseren Chancenauswertung (Prassl 3x, Bodenmann, Andrighetto) hätte man gewinnen können.
Dies trotz einer Anzahl Absenzen, wo andere Teams wohl eine Kanterniederlage einfahren würden.
Noch ist nichts verloren, am Dienstag geht es weiter. Kopf hoch, Kämpfe und Siege. -
Was für eine abgeklärte und kämpferische Leistung !!! Souveräner Auftritt und verdienter Halbfinaleinzug.
Einzig das Publikum wirkte reichlich nervös.... gäll Colin
-
Vielleicht sollte man noch den Titel ändern, sonst läuft es heute Abend auch noch verkehrt...

ZSC-Lausanne -
@Colin:
Du bist auch "weg", wenn es um den Perfect Tipp geht.Und noch schlimmer, gem. deinem Tipp verliert der Z jetzt noch 3 Mal nacheinander............
Oh ja, da habe ich mich prächtig verhauen...
Was in etwa stimmt an meinem Tipp ist, dass Lausanne ein unangenehmer Gegner ist.
Ich ziehe schon mal den Hut vor unseren Jungs, habe ich so nicht erwartet.
Und das Tippen lasse ich wohl besser bleiben
-
EVZ - SCB 4:2
LUG - RAP 4:1
FRI - SERV 4:3
LAU - ZSC 4:2
Ich weiss nicht was schlimmer ist, den Joker zu nehmen oder gegen den eigenen Klub zu tippen...
Aber ich traue es unseren Jungs nach dieser Quali nicht zu. Und Lausanne ist heiss, für mich der schwierigste Gegner. -
Habe das gestrige Spiel leider verpasst, aber sonst ziemlich alle Spiele dieser Saison auf My Sports verfolgt.
Waren wir im Herbst noch "königlich" unterwegs, ist der aktuelle Trend beängstigend. Den Trainer in Frage zu stellen greift (wieder einmal) zu kurz, kommt für mich nicht in Frage. Ebenso bin ich überzeugt, dass wir eigentlich ein hochtalentiertes, ausgewogenes Team haben. Sicher sind die Ausfälle von Schlüsselspielern eine schwere Hypothek, aber das haben andere Teams auch und sollte sich vor allem in unserer Organisation nicht so verheerend auswirken. Auch die klaren Worte des Captains haben keine Wirkung gezeigt, das ist definitiv ein schlechtes Zeichen für das Team und dessen Spirit, da ist offenbar der Wurm drin.
Momentan macht es schon den Anschein, dass die nächste Saison als "Wiedergutmachung" in Angriff genommen wird (kennen wir ja zur Genüge). Die Frage ist aber schon, wie viele der treuen Fans dies zum wiederholten male mittragen würden.
Noch ist alles möglich, in einem Monat kann sich viel ändern. Mal schauen... Die Hoffnung stirbt zuletzt. -
Schon erstaunlich, da läuft es mal 2 Spiele etwas suboptimal und schon geht das Theater hier auf diesem Forum wieder los.
Oder haben all die Nörgler hier drin geglaubt, wir gewinnen 50 Spiele, kantern jeden Gegner zu Null nieder und sind an Weihnachten bereits für die Playoffs qualifiziert?
Ich halt mich lieber an eine alte Eishockey-Weisheit:
"Die Könige im Herbst sind die Bettler im Frühling." -
Vielen Dank für eure Anteilnahme, das berührt uns sehr und ist nicht selbstverständlich.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende, -
snowcat: Schade, dass du dich nicht mehr äussern wirst, waren deine Statements doch weitaus differenzierter als jene der "Verherrlicher" der Corona-Massnahmen. Jede Geschichte hat eben immer zwei Seiten und dies gilt auch für das Corona-Virus , dass unsere Familie auf eine andere Art getroffen hat.
Vor ca. 9 Monaten erkrankte meine Schwiegermutter an Krebs. Wir wussten damals schon, dass es unheilbar sein wird, aber es bestanden gute Chancen für noch ein paar Jahre bei guter Lebensqualität. Die Therapie zeigte gute Erfolge und so waren wir Anfang März noch recht zuversichtlich. Dann kam Corona und alles wurde anders.
Die Untersuchungen und Therapien in den Spitälern fanden plötzlich nicht mehr in gewohntem Rahmen statt, zeitlich gab es immer wieder Verschiebungen, die Regelmässigkeit war weg. Es war für sie und uns spürbar, dass krebskranke Menschen nicht mehr die gleiche Aufmerksamkeit bekamen, statt Fortschritte gab es nur noch Rückschläge. Anfang Mai musste sie hospitalisiert werden zur Behandlung einer offenen Wunde, entstanden durch die Bestrahlungen. Während dieser Zeit durfte sie auf Grund der Corona-Massnahmen von niemanden besucht werden, durfte nur auf der Etage sich bewegen und generell keinen Kontakt zu anderen Personen haben. Wenn wir sie besuchen wollten, standen wir vor dem Spital, winkten ihr durch das Fenster zu und unterhielten uns telefonisch. Es war für uns spürbar, dass diese Isolation ihr enorm schaden wird. Nach 3 Wochen wurde sie aus dem Spital entlassen, bestand aber praktisch nur noch aus Haut und Knochen. Wir haben sie fast nicht mehr erkannt. Als Familienmensch hat sie gelitten und ihre Psyche war angeschlagen, was in einem Heilungsprozess eigentlich sehr schlecht ist.
Vor drei Wochen wurden bei einem Untersuch zu hohe Entzündungswerte festgestellt. Sie musste sofort ins Spital, Lungenentzündung. Wir wussten, dass sie dies nicht überleben wird, die Ärzte gaben ihr nur noch wenige Tage. Folglich wurde sie auf Corona getestet und musste dadurch unter Quarantäne gestellt werden = absolutes Besuchsverbot. Einen Tag später war bereits das Ergebnis da, negativ. Trotzdem wurde stur das Besuchsverbot aufrecht erhalten, bis die B-Probe da war. Dies liess aber auf sich warten, weil gerade Wochenende war. Am folgenden Montag morgen ist sie im Alter von 73 Jahren allein, ohne Anwesenheit der Familie, gestorben. Gerne hätten wir vorher nochmals ein Wort mit ihr gesprochen und uns verabschiedet. Etwas sarkastisch formuliert war wenigstens später die B-Probe auch negativ... Den Angestellten des Spitals mache ich keine Vorwürfe, sie haben nur die unsinnigen Anordnungen befolgt.
Das Corona-Virus war nicht Schuld an ihrem Tod, aber die angeordneten Corona-Massnahmen haben ihr Leben um Monate, vielleicht auch wenige Jahre verkürzt. Und sie war nicht die Einzige, der es so ergangen ist, aber hierzu gibt es natürlich keinen Liveticker, das will man nicht hören.
Ich habe übrigens dreimal versucht, diese Geschichte in Kurzform in den Kommentarspalten einer Gratis-Zeitung abzubilden. Sie wurde jedesmal zensuriert resp. nicht veröffentlicht.
RIP, liebste Schwiegermutter. -
Die Wogen gehen hier doch etwas hoch, daher vielleicht mal was zum Nachdenken, ein Lied aus dem Jahre 2015.
Passt irgendwie zur heutigen Zeit, einfach und gut "geerdet",
(Andreas Gabalier, A Meinung haben)Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
In Bezug auf die Ansteckung stimmt dies schon, aber z.B. Österreich hat anfänglich rigoros reagiert und insgesamt relativ tiefe Ansteckungszahlen gehabt.
Ebenso gute Beispiele sind Taiwan und Südkorea, die reagierten auch sehr schnell und rigoros, vermutlich auch wegen der geografischen Nähe zu China.
Es gibt Länder, die anders vorgegangen sind als wir und nun offenbar davon profitieren können. -
Mushu
Schade, dass du die Weltwoche nicht liest. Die weit verbreitete Meinung, es sei ein SVP-Blättli trifft nicht zu. SP-Bodenmann z.B. hat wöchentlich seine Rubrik, Wermuth und Glättli nicht selten zu Gast. Stell dir mal vor, Blocher würde im Tagi wöchentlich etwas Schreiben dürfen. Absolut undenkbar, so viel Toleranz gibt es auf der linken Seite leider nicht.
Und genau dies ist auch das Problem in der ganzen Berichterstattung und letztendlich Aufarbeitung der ganzen Corona-Krise: es wird nur eine Meinung gültig sein.
Willkommen in der DDR 2.0. -
Da irrst du dich aber Mushu.
Köppel hätte im Interesse der Wirtschaft das Thema Corona liebend gerne vom Tisch. Lies die Weltwoche der letzten Wochen, dort steht es geschrieben.
Samt realistischen Ausstiegsszenarien, angelehnt an die Erfahrungen und Fakten anderer Länder. Also nix blabla wie z.B. Herr Berset. -
Wie von snowcat beschrieben beherrscht definitiv medialer Einheitsbrei das Thema, sprich Ringier, Tamedia, SRF. Andere Meinungen werden nicht toleriert, in einzelnen Fällen wird man sogar weggesperrt
.
Ausnahmen bilden die NZZ, Weltwoche und diverse Lokalblätter (wo die Journalisten noch geerdet sind).
Das gleiche totalitäre Verhalten der Medien haben wir ja bei der ganzen Klimadebatte auch festgestellt.
Daher bin ich schon etwas besorgt, wo es mit unserer geliebten Meinungsfreiheit mal hingehen soll. -
Exakt so wie bei snowcat hat es sich auch bei meinen Schwiegereltern verhalten, wir mussten ebenfalls intervenieren, zu ihrem Schutz. Die Risikogruppen müssen zwingend geschützt werden, nicht umgekehrt.
Ergänzend noch ein paar Zahlen aus der gestrigen Thurgauer Zeitung zur Situation der Spital Thurgau AG (Spitäler Frauenfeld und Münsterlingen):
- Stand 5. April gab es im Kanton 213 Infizierte, 13 davon schwer, 5 sind an Beatmungsgeräten
- Bislang sind fünf Todesopfer zu verzeichnen, drei auf der Intensivstation verstorben, zwei in Pflegeheimen
- Das Spital Frauenfeld hat vor 3 Wochen zusätzlich 200 Betten installiert, keines ist je benutzt worden
- Mittlerweile stehen weitere 140 Betten leer auf Grund abgesagter Operationen
- Für 100 Mitarbeiter ist Kurzarbeit angeordnet worden, weitere 100-300 könnten bald zusätzlich davon betroffen sein
- Die Spital Thurgau AG schreibt täglich (!) einen Verlust von 1 Mio FrankenIch denke, dass es in der Deutschschweiz in vielen Kantonen sehr ähnlich aussieht, in der Westschweiz (inkl. BS) und im Tessin sicher nicht.
Die Frage der Verhältnismässigkeit all der Massnahmen darf nicht nur, sondern sie muss gestellt werden. Vor allem aber sollten Entscheide breiter abgestützt und alle beteiligten Gruppen berücksichtigt werden. Bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise wird die Solidarität mit den Betroffenen wohl kaum mehr spielen und über jene Opfer und Schicksale wird dann sicher kein Live Ticker geführt.
-
Es ist schon so, dass möglichst zeitnah die Rückkehr zur Normalität herbeigeführt werden muss, der volkswirtschaftliche Schaden ist bereits immens.
Rezepte wurden vorgeschlagen, und aus meiner Sicht gar nicht so schlechte und unlogische Vorschläge, um allen gerecht zu werden. Leider von der falschen Partei, daher werden die Vorschläge grundsätzlich mal auf die Seite geschoben. Machtspiele sind eben jetzt auch an der Tagesordnung, hätten aber eigentlich keinen Platz im Interesse des Volkes.
In Bezug auf das Gesundheitswesen sehe ich es nicht so eng. Die Spitäler in der Ostschweiz (wo ich lebe) sind offenbar nur zu ca. 50-70% belegt, einzelne haben Kurzarbeit eingereicht. Diese Aussage habe ich von einer Angestellten eines Spitals. Ebenso haben diverse Arztpraxen ebenfalls Kurzarbeit eingereicht, die Kunden bleiben aus. Wenn dem wirklich so ist, fände ich dies auch noch sehr speziell und für mich ärgerlich, da eine vorgesehene ambulante Hand-Op abgesagt wurde, obwohl ich mit dieser gerade mal noch eine Kaffeetasse schmerzfrei heben kann. Aber vielleicht weiss da jemand auf diesem Board mehr zur Situation um die Spitäler und Arztpraxen.
Wenigstens ist erstaunlicherweise mein "Stamm-Whiskey-Shop" noch geöffnet, da gehe ich jetzt in den Apéro und genehmige mir ein paar "Schmerzmittel"
.